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Fahrplanänderungen
alles aktuelle rund um den Fahrplan    
Fahrplanänderungen
VGN Aktuell Winter 2016 - Ab sofort liegt das Heft in Kundenbüros, größeren Verkaufsstellen vielen Verkehrsmitteln aus. Hier können Sie es als PDF-Datei herunterladen.
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Silvester: Busse und Bahnen fahren die ganze Nacht

In der Silvesternacht sind nicht nur die NightLiner im Einsatz, auch
S-Bahnen, Regionalbahnen und U-Bahnen fahren bis weit nach Mitternacht.

DB Regio Franken und die Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) setzen zusätzliche Fahrzeuge ein, um Fahrgäste auch zu später Stunde gut nach Hause zu bringen. Auf den S-Bahn-Linien S1 (Bamberg – Nürnberg – Hartmannshof), S2 (Altdorf – Nürnberg – Roth), S3 (Nürnberg – Neumarkt) und S4 (Nürnberg – Ansbach) sowie auf der Mittelfrankenbahn rund um Nürnberg und Fürth sind insgesamt 43 zusätzliche Züge im Einsatz.

Die U-Bahn-Linien U1, U2 und U3 fahren die ganze Nacht hindurch im Zehn-Minuten-Takt. Die NightLiner, die am Nürnberger Hauptbahnhof in alle Richtungen starten, fahren von 1.00 Uhr bis 4.00 Uhr alle 20 Minuten. Die NightLiner N17, N18, N20, N28 und N29 sind im Halbstunden-Takt unterwegs. Ebenso der NightLiner N61 (Nürnberg Koppenhof – Schwabach), der außerdem auf Nürnberger Seite bis Röthenbach verlängert wird. Das ist für Fahrgäste aus Schwabach vorteilhaft, die nicht erst mit dem N6 bis Koppenhof fahren müssen, um dort umzusteigen, sondern aus der Innenstadt mit der U2 nach Röthenbach und von dort mit dem Bus durchfahren können.

Alle Fahrtmöglichkeiten sind in der elektronischen Fahrplanauskunft bereits enthalten. Fahrgäste können sich im Internet unter www.vgn.de, mit der für iOS, Android und Windows Phone erhältlichen App „Fahrplan & Tickets“ sowie auf der mobilen Internetseite m.vgn.de informieren.

Die Silvestival-Eintrittskarten gelten übrigens in allen Bussen und Bahnen des VGN als Fahrkarte. Sie berechtigen vier Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis Betriebsschluss zu Fahrten im gesamten VGN-Gebiet.

Das Angebot von DB Regio Franken im Einzelnen:

S-Bahnlinie 1 Bamberg - Nürnberg - Hartmannshof
Nürnberg Hbf in Richtung Lauf (links)/Hersbruck (links)/Hartmannshof: 2.13 Uhr und 3.13 Uhr
Nürnberg Hbf in Richtung Bamberg: 1.49 Uhr, 3.11 Uhr, 3.49 Uhr
Bamberg in Richtung Nürnberg Hbf:1.13 Uhr, 2.13 Uhr und 3.13 Uhr
Hartmannshof in Richtung Nürnberg Hbf: 2.23 Uhr und 3.03 Uhr

S-Bahnlinie 2 Altdorf - Nürnberg - Roth
Nürnberg Hbf in Richtung Altdorf: 1.08 Uhr, 2.08 Uhr und 3.08 Uhr
Nürnberg Hbf in Richtung Roth: 2.01 Uhr, 3.01 Uhr und 4.01 Uhr
Altdorf in Richtung Nürnberg Hbf: 1.06 Uhr, 2.06 Uhr und 3.06 Uhr
Roth in Richtung Nürnberg Hbf: 1.10 Uhr, 2.10 Uhr und 3.10 Uhr

S-Bahnlinie 3 Nürnberg - Neumarkt (Oberpf)
Nürnberg Hbf in Richtung Neumarkt (Oberpf): 2.21 Uhr und 3.21 Uhr
Neumarkt (Oberpf) in Richtung Nürnberg Hbf: 1.24 Uhr und 2.29 Uhr

S-Bahnlinie 4 Nürnberg - Ansbach
Nürnberg Hbf in Richtung Ansbach: 2.03 Uhr, 3.03 Uhr und 4.03 Uhr
Ansbach in Richtung Nürnberg Hbf: 1.14 Uhr, 2.14 Uhr und 3.14 Uhr

Strecke Nürnberg - Siegelsdorf - Markt Erlbach
RB 39285 Markt Erlbach ab 0.49 Uhr, Fürth Hbf an 1.34 Uhr
RB 39284 Fürth Hbf ab 1.43 Uhr, Markt Erlbach an 2.27 Uhr
RB 39284 Nürnberg Hbf ab 2.20 Uhr, Markt Erlbach an 3.14 Uhr

Strecke Nürnberg Nordost - Gräfenberg
RB 39288 Gräfenberg ab 0.38 Uhr, Nür Nordost an 1.19 Uhr
RB 39287 Nür Nordost ab 1.32 Uhr, Gräfenberg an 2.12 Uhr
RB 39290 Gräfenberg ab 1.38 Uhr, Nür Nordost an 2.19 Uhr
RB 39289 Nür Nordost ab 2.32 Uhr, Gräfenberg an 3.12 Uhr

Strecke Fürth - Cadolzburg
RB 39293 Cadolzburg ab 1.01 Uhr, Fürth Hbf an 1.24 Uhr
RB 39294 Fürth Hbf ab 1.33 Uhr, Cadolzburg an 1.56 Uhr
RB 39295 Cadolzburg ab 2.01 Uhr, Fürth Hbf an 2.24 Uhr
RB 39296 Fürth Hbf ab 2.33 Uhr, Cadolzburg an 2.56 Uhr

Strecke Nürnberg - Neuhaus/ Nürnberg - Simmelsdorf-Hüttenbach
RB 39292 Neuhaus ab 2.02 Uhr, Nürnberg Hbf an 2.53 Uhr
RB 39291 Nürnberg Hbf ab 2.03 Uhr, Neuhaus an 2.55 Uhr
RB 39296 Simmelsd.-H ab 1.10 Uhr, Nürnberg Hbf an 1.49 Uhr
RB 39297 Nürnberg Hbf ab 3.10 Uhr, Simmelsd.-H an 3.52 Uhr

Informationen zum zusätzlichen Angebot der VAG finden Sie hier.

Das Semesterticket geht ins zweite Jahr

Nach dem Start des Semestertickets am Hochschulstandort Erlangen-Nürnberg im Oktober letzten Jahres und einer bislang guten Entwicklung ist die Fortführung des Tickets für ein weiteres Jahr besiegelt. Den Vertrag für das Wintersemester 2016/17 und das Sommersemester 2017 unterzeichneten Anfang Mai die Geschäftsführer des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg sowie des VGN, Otto de Ponte und Jürgen Haasler. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Semesterticket für immer mehr Studierende fester Bestandteil ihrer täglichen Mobilität wird. Durch die Gültigkeit im gesamten VGN-Raum steht ihnen das Verkehrsnetz in Deutschlands drittgrößtem Verkehrsverbund offen“, erklärt Haasler. „Das Ticket trägt damit besonders der räumlichen Verteilung der Standorte der Hochschulen Rechnung, die zukünftig voraussichtlich sogar noch stärker ausgeprägt sein wird. Hinzu kommt, dass gerade Erlangen mit seinen rund 30.000 Studierenden beim studentischen Wohnen einen echten Brennpunkt bildet. Hier erleichtert das Semesterticket ein Ausweichen ins Umland, sei es nach Nürnberg und Fürth oder in Richtung Forchheim – Bamberg, denn es sichert volle Mobilität zum günstigen Preis“, unterstreicht de Ponte.


 Mobil mit Basis- und Zusatzkarte

Das Semesterticket besteht aus zwei Komponenten: Die Basiskarte wird von allen Studierenden mit einem verpflichtenden Solidarbeitrag erworben. Sie gilt montags bis freitags ab 19 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ganztags. Eine zeitlich unbeschränkte Gültigkeit bietet die Zusatzkarte, die optional gekauft werden kann. Im vergangenen Wintersemester haben das 36,9 Prozent der Studierenden getan. Mit aktuell 17.200 Käufern und damit 33,5 Prozent liegt die Kaufquote für das Sommersemester etwas niedriger, wohl bedingt durch die stärkere Fahrradnutzung. Im Jahresschnitt beträgt die Quote bislang 35,2 Prozent. Die Preise des Semestertickets basieren auf der Annahme, dass mindestens 37,7 Prozent die Zusatzkarte erwerben. Liegt die Kaufquote darunter, springen die Städte Erlangen, Fürth und Nürnberg sowie mehrere Landkreise mit einer Ausfallgarantie ein. Sie haben zugesagt, die Unterstützung in der Pilotphase um ein Jahr zu verlängern.

„Mit ihrem Engagement haben die Gebietskörperschaften entscheidende Voraussetzungen geschaffen, dass sich das Semesterticket weiter etablieren kann. Ergänzend setzen wir unsere Werbe- und Infokampagne an den Hochschulen fort. Zusätzliche Anreize bietet eine Rabattaktion mit der die Besitzer einer Zusatzkarte Vergünstigungen bei mehreren Freizeiteinrichtungen erhalten“, berichtet VGN-Geschäftsführer Haasler.


Studierende kaufen online

Nach erfolgter Einschreibung können Studierende die Basiskarte im Onlineshop des VGN herunterladen und ausdrucken oder sich auf das Smartphone laden. Die Zusatzkarte gibt es auch am Automaten. Fast 90 Prozent entscheiden sich aber für den Onlinekauf, denn im Verlustfall kann das Ticket einfach neu ausgedruckt oder heruntergeladen werden. Für das Wintersemester 2016/17 kostet die Basiskarte 70 Euro, die Zusatzkarte 199 Euro, im Sommersemester sind es 71 Euro bzw. 204,20 Euro. Am Semesterticket beteiligen sich die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Technische Hochschule Nürnberg, die Evangelische Hochschule Nürnberg sowie seit Beginn des Sommersemesters 2016 die Hochschule für Musik in Nürnberg. Mehr Infos zum Ticket gibt es unter www.vgn.de/semesterticket.

Akzeptanz des Semestertickets steigt weiter

Das Semesterticket am Hochschulstandort Erlangen-Nürnberg kommt im zweiten Jahr nach seiner Einführung im Wintersemester 2015/16 immer besser an. Mit der Einschreibung erwerben alle Studierenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Technischen Hochschule, der Evangelischen Hochschule sowie der Hochschule für Musik in Nürnberg eine Basiskarte für das gesamte Semester, die eine zeitlich eingeschränkte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bietet. Optional können sie dazu eine Zusatzkarte erwerben, mit der sie unbegrenzt alle Linien im Gebiet des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) nutzen können. Aktuell haben sich bereits 40,6 Prozent der Studierenden für den Kauf der Zusatzkarte entschieden, im vorangegangenen Wintersemester lag die Quote noch bei 36,9 Prozent.

 „Es zeigt sich, dass immer mehr Studentinnen und Studenten die vielen Vorteile des Semestertickets erkennen und auf dem Weg zur Hochschule sowie in der Freizeit die Verkehrsangebote des VGN nutzen“, freut sich VGN-Geschäftsführer Jürgen Haasler. „Ganz besonders danke ich den Hochschulen und dem Studentenwerk für die großartige Unterstützung bei unseren Informations- und Werbekampagnen zum Semesterticket“, so Haasler weiter. Mit der hohen Akzeptanz steigen die Aussichten, dass das Semesterticket auch in Zukunft Bestand haben wird. Denn die beteiligten Städte und Landkreise haben eine finanzielle Absicherung des Tickets nur für die zweijährige Startphase zugesichert. Grundlage der Kalkulation war eine durchschnittliche Kaufquote von 37,7 Prozent, gerechnet über Winter- und Sommersemester.

 Mathias M. Meyer, kommissarischer Geschäftsführer des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg, teilt die Freude über die verbesserte Zukaufquote: „Das Semesterticket wächst und gedeiht. Die gute Kaufquote bei der Zusatzkarte ist auch mit Blick auf die Zukunft des Semestertickets sehr erfreulich und ich möchte alle, die sich die Zusatzkarte noch nicht gekauft haben ermuntern, einmal genau nachzurechnen, denn für viele wird sich der Kauf selbst jetzt noch lohnen!“


Ticketkauf Online

Im laufenden Wintersemester kostet die Basiskarte, die alle Studierenden mit einem Solidarbeitrag erwerben, 70 Euro. Die optional erhältliche Zusatzkarte ist für 199 Euro zu haben. Beide Tickets gelten für das gesamte Wintersemester. Bewährt hat sich der Vertrieb des Semestertickets über den VGN-Onlineshop. Nach Eingabe der Matrikelnummer können die Studierenden der teilnehmenden Hochschulen sich dort die Basiskarte und die Zusatzkarte als Print- oder Handyticket herunterladen. Die Zusatzkarte kann man sich auch an den Fahrkartenautomaten der DB sowie in Nürnberg, Fürth und Erlangen kaufen. Allerdings setzen 90 Prozent der Käufer auf den bequemen Onlinekauf. Im Falle eines Verlustes bleibt das elektronisch erworbene Ticket erhalten und kann erneut ausgedruckt oder auf das Smartphone geladen werden.

Mehr Infos: www.vgn.de/semesterticket

Neue Fahrpreise ab 1. Januar 2017

Kurz vor Inkrafttreten der neuen Fahrpreise am 1. Januar 2017 weist der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) noch einmal auf die bereits im Sommer von den Verbundgremien beschlossene Tarifanhebung um durchschnittlich 2,58 Prozent hin. Damit passt der VGN die Fahrpreise an die steigenden Kosten bei den Verkehrsunternehmen an.

Nicht alle Tickets werden teurer und es gibt Sparmöglichkeiten. Stabil bleiben die Preise für Kinderfahrscheine in den Preisstufen A bis F in den Stadtverkehren sowie für die Preisstufe 1 in der Region. Keine Änderung gibt es auch bei der Einzelfahrkarte Erwachsene für die Kurzstrecke (K) in Nürnberg und Fürth, in der Preisstufe A für das Tarifgebiet Nürnberg-Fürth-Stein sowie in den kleineren Stadtverkehren mit der Preisstufe F. Zehn Cent mehr kostet die Einzelfahrt für Erwachsene in den Preisstufen B (Fürth), C (Erlangen) sowie D (Ansbach, Bamberg, Bayreuth, Forchheim, Neumarkt, Schwabach). Das TagesTicket Plus für den rund 15.000 Quadratkilometer großen Verkehrsverbund kostet mit 19,10 Euro künftig 40 Cent mehr. Es gilt für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder, am Wochenende sogar zwei Tage lang

Das 4er-Ticket für Erwachsene in der Preisstufe A erhöht sich um 20 Cent auf 10,70 Euro sowie in der Preisstufe B (Fürth) um 10 Cent auf 8,50 Euro. In den anderen Stadtverkehren gibt es die Mehrfahrtenkarten weiter zum alten Preis. Die 10er-Streifenkarte Erwachsene für Fahrten in der Region kostet ab Januar 11,50 Euro (vorher 11,20 Euro).

2016 gekaufte Mehrfahrtenkarten sowie im Vorverkauf erworbene TagesTickets sind noch bis 31. März 2017 gültig.


Tipps zum Sparen

Wer bei seiner Einzelfahrkarte sparen möchte, der erhält mit einem HandyTicket des VGN bereits ab der ersten Fahrt den Rabatt einer Mehrfahrtenkarte. Welches Ticket für die jeweilige Fahrt das günstigste ist, erfährt man auf einfachem Weg gleichzeitig mit der Fahrplanauskunft unter vgn.de. Beim Klick auf die Tarifstufe werden die entsprechenden Preise angezeigt. Wer häufiger fährt, spart am meisten mit einem Abo des VGN und ist damit jederzeit mobil. Zum Beispiel kostet das JahresAbo in der Preisstufe A ab Januar monatlich 58,40 Euro (vorher 56,90). Das ist pro Tag 1,92 Euro, in den kleineren Stadtverkehren entsprechend weniger. In Nürnberg und Fürth ist zudem eine preislich deutlich reduzierte Variante mit Gültigkeit ab 9 Uhr erhältlich. In Preisstufe A zahlt man dafür künftig 35,90 Euro (vorher 35,00), in Preisstufe B unverändert 25,00 Euro. Damit ist man in Nürnberg für 1,18 Euro pro Tag rundum mobil, in Fürth für 82 Cent. Wer viele Ausflüge im VGN-Gebiet unternimmt, genießt mit der 9-Uhr-MobiCard 31 Tage lang die Vorteile der Übertragbarkeit und Mitnahmemöglichkeit für 98,00 Euro (vorher 95,40) im gesamten Verbundgebiet von Lichtenfels bis Solnhofen sowie von Amberg bis Rothenburger ob der Tauber.


Erhöhung unverzichtbar

Die Anpassung der Fahrpreise an die steigenden Kosten ist notwendig, weil die staatlichen Leistungen für den Nahverkehr bei weitem nicht ausreichen, um das Verkehrsangebot zu finanzieren. Zudem wurden sie in der Vergangenheit schon mehrfach gekürzt, so etwa für den Schülerverkehr oder die Förderung von Fahrzeugen. Allein mit der Gewinnung neuer Fahrgäste kann die finanzielle Lücke nicht geschlossen werden. So bleiben nur die Alternativen, die Nutzer des ÖPNV stärker an der Finanzierung zu beteiligen oder beim Verkehrsangebot einzusparen. Der Erhalt des guten Verkehrsangebots hat für den VGN dabei Vorrang. Momentan decken die Einnahmen aus dem Verkauf von Fahrkarten den Aufwand für den Verbundverkehr zu knapp 44 Prozent.

Die aktuelle Erhöhung um 2,58 Prozent setzt sich zusammen aus den prognostizierten Kostensteigerungen bei den Verkehrsunternehmen und einem Aufschlag von 0,5 Prozent, mit dem die finanziellen Belastungen der Städte und Landkreise aus früheren Erweiterungen des VGN-Raums reduziert werden. Die Entwicklung der Kosten für das Nahverkehrsangebot kann übrigens nicht mit den allgemeinen Lebenshaltungskosten gleichgesetzt werden. Im speziellen Warenkorb für die Verkehrsunternehmen wirken aktuell vor allem die Aufwendungen für Personal sowie die Kapitalkosten für Investitionen. Weitere Positionen sind Material und Fremdleistungen, Energie und Kraftstoffe, Miet- und Versicherungsverträge, im Schienenverkehr auch Trassen- und Stationsentgelte.

 
Erweitertes Angebot

Das Verkehrsangebot im VGN-Gebiet wird im Übrigen zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember deutlich ausgeweitet. In Nürnberg ergeben sich mit der Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 und dem erweiterten Busnetz neue und umsteigefreie Verbindungen. Neue Fahrtmöglichkeiten bestehen dann mit der bis zum Nordostbahnhof verlängerten Buslinie 30 zu den Hochschulstandorten in Erlangen. Die Hugenottenstadt hat damit auch eine direkte Anbindung an den Nürnberger Albrecht-Dürer-Airport. Zusätzliche S-Bahnen auf der Strecke der S3 (Nürnberg – Neumarkt) und neue Fahrzeuge auf der Regionalbahnstrecke zwischen Nürnberg und Treuchtlingen (R6) erweitern das Verkehrsangebot in der Region. Der Landkreis Fürth richtet zwei neue NightLiner-Linien ein und der gesamte Busverkehr im Landkreis Kitzingen ist ab 1. Januar ebenfalls Teil des VGN-Angebots. Alle Informationen zum Fahrplanwechsel und zu den neuen Preisen sind im Internet abrufbar: www.vgn.de

 

Barrierefreier Ausbau von Bahnhöfen

Der Zweckverband Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (ZVGN) begrüßt das gestern zwischen dem Freistaat und der Deutschen Bahn vereinbarte „Bayerische Aktionsprogramm für barrierefreie Stationsinfrastruktur 2021“.

Das so genannte Bayern-Paket II beinhaltet zwölf wichtige Bahnhöfe in Bayern. Davon sollen acht im Zeitraum zwischen 2019 und 2021 barrierefrei ausgebaut und vier weitere bis zur Baureife geplant werden. „Das Gebiet des VGN ist mit fünf Bahnhöfen im Aktionsprogramm vertreten. Damit hat sich unser jahrelanges Engagement für den barrierefreien Ausbau gelohnt“, freut sich der Verbandsvorsitzende Landrat Armin Kroder. Um Jahresmitte hatte der ZVGN dem bayerischen Verkehrsminister Joachim Herrmann eine Projektliste übergeben, die den Ausbaubedarf dokumentiert. In ihr hatte die Verbundgesellschaft neben einer Auflistung der noch nicht ausgebauten Bahnhöfe auch Vorschläge für eine Priorisierung des Bedarfs gemacht. „Wir sind dem Freistaat sehr dankbar, dass er in den Gesprächen mit der Bahn die Initiative ergriffen hat und auch den Löwenanteil der Finanzierung übernimmt“, so Kroder weiter. Ausgebaut werden nun bis 2021 die Bahnhöfe in Ansbach und Pleinfeld, der Umbau der Bahnhöfe Amberg, Pegnitz und Fürth wird bis zur Baureife geplant.

Auch Ansbachs Oberbürgermeisterin Carda Seidel freut sich sehr, dass der dringend notwendige barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Ansbach nun endlich konkret wird. „Unser hoher kontinuierlicher Einsatz für dieses Projekt und die Vorfinanzierung der Vorentwurfsplanung durch Stadt und Landkreis haben sich gelohnt“, so Seidel. „Herzlichen Dank an Herrn Staatsminister Herrmann und alle die sich für das Projekt eingesetzt haben!“

Noch nicht am Ziel

Um dem Ziel der durchgängigen Barrierefreiheit im gesamten Verbandsgebiet näher zu kommen, sind noch weitere bedeutsame Bahnhöfe auf der Agenda des ZVGN. So haben sich zuletzt die Landkreise Fürth, Lichtenfels, Weißenburg-Gunzenhausen und Nürnberger Land mit dem Anliegen der Barrierefreiheit direkt an den Minister gewandt. Dazu wäre es aber nötig, dass neben der aktuellen Initiative der Staatsregierung sich besonders der Bund und die Deutsche Bahn der Modernisierung und des barrierefreien Umbaus auch kleinerer Bahnhöfe und Haltepunkte annehmen.

Mit dem VGN in die Rückrunde der zweiten Fußballbundesliga starten

Am Sonntag, 29. Januar 2017 ist es wieder soweit: Zum Rückrundenstart ist Dynamo Dresden zu Gast beim 1. FC Nürnberg. Anpfiff ist um 13.30 Uhr. Fußballfans sind gut beraten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, zumal sie mit ihrer Eintrittskarte ihr VGN-Ticket bereits in der Hand haben. Das KombiTicket gilt ab fünf Stunden vor dem Spiel bis Betriebsschluss für die Hin- und Rückfahrt mit allen VGN-Verkehrsmitteln im gesamten Verbundgebiet.

Die Verkehrsunternehmen im VGN sorgen mit einem verstärkten Fahrtenangebot dafür, dass Besucher gut ins Stadion und wieder nach Hause kommen. Ab 10.17 Uhr setzt DB Regio zusätzliche S- und Regionalbahnen zwischen dem Nürnberger Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion ein. Auch die Züge der S3 Neumarkt – Nürnberg mit Abfahrt in Neumarkt von 9.44 Uhr bis 13.09 Uhr halten vor Spielbeginn am Stadion.

Nach dem Schlusspfiff fahren um 15.32 Uhr, 15.40 Uhr und 16.07 Uhr weitere Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof. Direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 bestehen um zwischen 15.26 Uhr und 17.46 Uhr ab der Station Frankenstadion nach Neumarkt sowie mit dem RE 4863 um 15.41 Uhr ab dem Sonderbahnsteig in Richtung Neumarkt/Regensburg.

Hinweise zum aktuellen Heimspiel des Club gibt es auch unter www.vgn.de/fcn_heimspiel. Fahrplaninfos sind auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de zu finden.  

Der VGN befragt seine Fahrgäste

In allen Verkehrsmitteln und Linien des VGN sind ab Samstag, 4. Februar 2017 wieder Interviewer unterwegs. Bis Ende November führen sie im gesamten Verbundgebiet Fahrgastbefragungen sowie Zählungen durch und erkundigen sich dabei nach dem verwendeten Fahrausweis, den benutzten Linien und Haltestellen sowie nach dem Zweck der Fahrt. Die Befragungen finden größtenteils im Fahrzeug statt, an stark frequentierten U-Bahnhöfen auch am Bahnsteig. Alle Erheber tragen ein Namensschild und führen zur Legitimation auch einen Interviewerausweis mit sich. Bei der Befragung bitten sie die Fahrgäste auch ihre Fahrkarte vorzuzeigen. Dies dient der eindeutigen Erfassung des verwendeten Tickets und nicht der Fahrscheinkontrolle. Die Antworten der Fahrgäste werden mit Smartphones erfasst.


Wertvolle Erkenntnisse

Mehr als 400.000 Kunden will der VGN das ganze Jahr über befragen. Damit sollen wichtige Informationen zur Nutzung der über 700 Bus- und Bahnlinien gewonnen werden. Sie dienen der Verteilung der Fahrgeldeinnahmen unter den mehr als 100 Verkehrsunternehmen im VGN. Unverzichtbar sind sie auch bei der Optimierung des Verkehrsnetzes sowie der Tarif- und Fahrtenangebote. So etwa bei der Erstellung der Nahverkehrspläne von Städten und Landkreisen, bei Ausschreibungen von Verkehrsleistungen, Prognosen zur Fahrgastentwicklung, beim Ausbau von P+R-Anlagen oder der Planung von Infrastrukturprojekten. Der VGN bittet seine Fahrgäste deshalb, sich an der Fahrgastbefragung zu beteiligen.

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