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Fahrplanänderungen
alles aktuelle rund um den Fahrplan    
Fahrplanänderungen
VGN Aktuell Winter 2016 - Ab sofort liegt das Heft in Kundenbüros, größeren Verkaufsstellen vielen Verkehrsmitteln aus. Hier können Sie es als PDF-Datei herunterladen.
PDF, 2467kB

Silvester: Busse und Bahnen fahren die ganze Nacht

In der Silvesternacht sind nicht nur die NightLiner im Einsatz, auch
S-Bahnen, Regionalbahnen und U-Bahnen fahren bis weit nach Mitternacht.

DB Regio Franken und die Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) setzen zusätzliche Fahrzeuge ein, um Fahrgäste auch zu später Stunde gut nach Hause zu bringen. Auf den S-Bahn-Linien S1 (Bamberg – Nürnberg – Hartmannshof), S2 (Altdorf – Nürnberg – Roth), S3 (Nürnberg – Neumarkt) und S4 (Nürnberg – Ansbach) sowie auf der Mittelfrankenbahn rund um Nürnberg und Fürth sind insgesamt 43 zusätzliche Züge im Einsatz.

Die U-Bahn-Linien U1, U2 und U3 fahren die ganze Nacht hindurch im Zehn-Minuten-Takt. Die NightLiner, die am Nürnberger Hauptbahnhof in alle Richtungen starten, fahren von 1.00 Uhr bis 4.00 Uhr alle 20 Minuten. Die NightLiner N17, N18, N20, N28 und N29 sind im Halbstunden-Takt unterwegs. Ebenso der NightLiner N61 (Nürnberg Koppenhof – Schwabach), der außerdem auf Nürnberger Seite bis Röthenbach verlängert wird. Das ist für Fahrgäste aus Schwabach vorteilhaft, die nicht erst mit dem N6 bis Koppenhof fahren müssen, um dort umzusteigen, sondern aus der Innenstadt mit der U2 nach Röthenbach und von dort mit dem Bus durchfahren können.

Alle Fahrtmöglichkeiten sind in der elektronischen Fahrplanauskunft bereits enthalten. Fahrgäste können sich im Internet unter www.vgn.de, mit der für iOS, Android und Windows Phone erhältlichen App „Fahrplan & Tickets“ sowie auf der mobilen Internetseite m.vgn.de informieren.

Die Silvestival-Eintrittskarten gelten übrigens in allen Bussen und Bahnen des VGN als Fahrkarte. Sie berechtigen vier Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis Betriebsschluss zu Fahrten im gesamten VGN-Gebiet.

Das Angebot von DB Regio Franken im Einzelnen:

S-Bahnlinie 1 Bamberg - Nürnberg - Hartmannshof
Nürnberg Hbf in Richtung Lauf (links)/Hersbruck (links)/Hartmannshof: 2.13 Uhr und 3.13 Uhr
Nürnberg Hbf in Richtung Bamberg: 1.49 Uhr, 3.11 Uhr, 3.49 Uhr
Bamberg in Richtung Nürnberg Hbf:1.13 Uhr, 2.13 Uhr und 3.13 Uhr
Hartmannshof in Richtung Nürnberg Hbf: 2.23 Uhr und 3.03 Uhr

S-Bahnlinie 2 Altdorf - Nürnberg - Roth
Nürnberg Hbf in Richtung Altdorf: 1.08 Uhr, 2.08 Uhr und 3.08 Uhr
Nürnberg Hbf in Richtung Roth: 2.01 Uhr, 3.01 Uhr und 4.01 Uhr
Altdorf in Richtung Nürnberg Hbf: 1.06 Uhr, 2.06 Uhr und 3.06 Uhr
Roth in Richtung Nürnberg Hbf: 1.10 Uhr, 2.10 Uhr und 3.10 Uhr

S-Bahnlinie 3 Nürnberg - Neumarkt (Oberpf)
Nürnberg Hbf in Richtung Neumarkt (Oberpf): 2.21 Uhr und 3.21 Uhr
Neumarkt (Oberpf) in Richtung Nürnberg Hbf: 1.24 Uhr und 2.29 Uhr

S-Bahnlinie 4 Nürnberg - Ansbach
Nürnberg Hbf in Richtung Ansbach: 2.03 Uhr, 3.03 Uhr und 4.03 Uhr
Ansbach in Richtung Nürnberg Hbf: 1.14 Uhr, 2.14 Uhr und 3.14 Uhr

Strecke Nürnberg - Siegelsdorf - Markt Erlbach
RB 39285 Markt Erlbach ab 0.49 Uhr, Fürth Hbf an 1.34 Uhr
RB 39284 Fürth Hbf ab 1.43 Uhr, Markt Erlbach an 2.27 Uhr
RB 39284 Nürnberg Hbf ab 2.20 Uhr, Markt Erlbach an 3.14 Uhr

Strecke Nürnberg Nordost - Gräfenberg
RB 39288 Gräfenberg ab 0.38 Uhr, Nür Nordost an 1.19 Uhr
RB 39287 Nür Nordost ab 1.32 Uhr, Gräfenberg an 2.12 Uhr
RB 39290 Gräfenberg ab 1.38 Uhr, Nür Nordost an 2.19 Uhr
RB 39289 Nür Nordost ab 2.32 Uhr, Gräfenberg an 3.12 Uhr

Strecke Fürth - Cadolzburg
RB 39293 Cadolzburg ab 1.01 Uhr, Fürth Hbf an 1.24 Uhr
RB 39294 Fürth Hbf ab 1.33 Uhr, Cadolzburg an 1.56 Uhr
RB 39295 Cadolzburg ab 2.01 Uhr, Fürth Hbf an 2.24 Uhr
RB 39296 Fürth Hbf ab 2.33 Uhr, Cadolzburg an 2.56 Uhr

Strecke Nürnberg - Neuhaus/ Nürnberg - Simmelsdorf-Hüttenbach
RB 39292 Neuhaus ab 2.02 Uhr, Nürnberg Hbf an 2.53 Uhr
RB 39291 Nürnberg Hbf ab 2.03 Uhr, Neuhaus an 2.55 Uhr
RB 39296 Simmelsd.-H ab 1.10 Uhr, Nürnberg Hbf an 1.49 Uhr
RB 39297 Nürnberg Hbf ab 3.10 Uhr, Simmelsd.-H an 3.52 Uhr

Informationen zum zusätzlichen Angebot der VAG finden Sie hier.

VGN bietet wichtigste Daten und Fakten zur Stadt-Umland-Bahn

Im Vorfeld des Bürgerentscheids zur Stadt-Umland-Bahn (StUB) in Erlangen am Sonntag, 6. März 2016 tauschen Befürworter und Gegner derzeit ihre Argumente aus. Auch viele Zahlen sind im Umlauf, die nicht immer korrekt sind. Um die Diskussion in sachlichere Bahnen zu lenken, hat der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) nun die wichtigsten Daten und Fakten zur StUB auf den neuesten Stand gebracht.

Unter www.vgn.de/stub finden Interessierte nicht nur die kürzlich aktualisierte Bewertung des Gutachters zum L-Netz (Nürnberg – Erlangen – Herzogenaurach), sondern auch eine Zusammenfassung der wichtigsten Daten und Fakten. Beispielsweise werden die prozentuale Umlegung der Kosten auf die Städte, der Planungszeitraum und die Höhe der Förderung durch Bund und Land übersichtlich dargestellt. So betrachtet, beläuft sich der Anteil, den die Stadt Erlangen zu tragen hat, auf einen Bruchteil der Summe, die derzeit kursiert.

Im Hinblick auf die besondere verkehrliche Bedeutung dieses Projektes für die Menschen und die Wirtschaft in der Metropolregion Nürnberg empfiehlt der VGN allen Bürgerinnen und Bürgern, sich vor der Abstimmung gründlich und unvoreingenommen zu informieren. Eine gute Grundlage dafür bilden die Unterlagen auf den Internetseiten des VGN: www.vgn.de/stub

Mit dem VGN zum Spiel 1. FCN - VfL Bochum

Am kommenden Montag, 15. Februar 2016 tritt der 1. FC Nürnberg zum ersten Heimspiel der zweiten Bundesliga nach der Winterpause an. Zu Gast um 20.15 Uhr im Grundig-Stadion ist der VfL Bochum. Die Eintrittskarten gelten ab fünf Stunden vor dem Spiel bis Betriebsschluss als Kombi-Ticket für die Hin- und Rückfahrt mit allen VGN-Verkehrsmitteln.

Vor und nach der Partie verstärkt DB Regio die S2 Nürnberg – Altdorf mit Sonder-S-Bahnen und RB-Zügen zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion. Auch die Züge der S3 Nürnberg – Neumarkt halten ab der Fahrt um 17.21 Uhr zum Aussteigen an der Station Frankenstadion. Aus Richtung Neumarkt macht die S3 ab der Verbindung um 17.09 Uhr Halt direkt am Stadion.

 Nach dem Schlusspfiff fahren um 22.15 Uhr, 22.28 Uhr und 22.48 Uhr weitere Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof. Direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 bestehen von 22.26 Uhr bis 23.46 Uhr ab der Station Frankenstadion sowie um 23.01 Uhr mit dem RE 59499 nach Neumarkt und Regensburg am Sonderbahnsteig. Im Stadtverkehr Nürnberg verkehren Verstärkerbusse der Linie 65 zwischen der U-Bahnstation Frankenstraße und der Haltestelle Doku-Zentrum.

 Weitere Fahrplaninfos gibt es auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de.

VGN-Fahrplanauskunft jetzt auch bei Google Maps

Wer im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) mit Bussen und Bahnen unterwegs ist, kann sich ab sofort auch bei Google Maps seine Verbindung anzeigen lassen. Der VGN stellt die dafür benötigten Fahrplandaten zur Verfügung.

„Wir wollen Fahrplanauskünfte überall dort anbieten, wo Kunden sich informieren“, sagt VGN-Geschäftsführer Jürgen Haasler. „Deshalb stellen wir unsere Fahrplandaten auch anderen Anbietern zur Verfügung.“ So können Fahrgäste beispielsweise unter www.bahn.de oder www.bayern-fahrplan.de sowie über die Apps „moovel“ oder „Öffi“ Fahrplanauskünfte des VGN abrufen. „Google stellt eine weitere sinnvolle Ergänzung unserer eigenen Auskunftsmedien dar“, so Haasler weiter. „Uns ist wichtig, dass Google-Nutzer nicht nur Verbindungen mit dem Auto oder zu Fuß angezeigt bekommen, sondern auch die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs.“

Wer unter www.google.de/maps die Routenplaner-Funktion aktiviert und dort bei der Verkehrsmittelwahl den Button „mit öffentlichen Verkehrsmitteln“ anklickt, bekommt die nächsten Fahrtmöglichkeiten mit S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn oder Bus inklusive Fahrtzeitangabe und Informationen zu Takten angezeigt. Damit bietet Google erstmalig für das VGN-Gebiet eine vollständige Routenplanung an. Bislang waren nur die Daten von S-Bahnen und Nahverkehrszügen hinterlegt. Da Google beispielsweise die Fußwege zur Haltestelle oder die Wege bei einem Umstieg selbst ermittelt, können im Einzelfall andere Fahrtempfehlungen zustande kommen als bei der VGN-Auskunft, obwohl Start- und Zielangaben übereinstimmen. Hinweise auf Bedarfsverkehre wie Anruf-sammeltaxi (AST)-Verkehre sind nicht verfügbar.

Informationen aus erster Hand bieten weiterhin die bewährte und umfassende Auskunft unter www.vgn.de und die VGN-App „Fahrplan und Tickets“, die in vollem Umfang bestehen bleiben. Hier finden sich viele zusätzliche Informationen beispielsweise zu Tarifen, kurzfristigen Fahrplanänderungen und neuen Angeboten. Außerdem können Kundinnen und Kunden ihre Fahrkarten direkt online erwerben.

Auf zu neuen Zielen: VGN präsentiert neue Tipps auf der Freizeitmesse

Wanderfreunde können Rucksack und Stiefel bald wieder aus dem Keller holen: Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) präsentiert vom 24. bis 28. Februar 2016 seine neuen Freizeittipps in Halle 9, Stand D 9-02 auf der Freizeitmesse. Abo-Kunden des VGN erhalten gegen Vorlage ihres Abos an der Kasse ermäßigten Eintritt bzw. können ihre vergünstigte Eintrittskarten vorab online bestellen: www.freizeitmesse.de/VGN

Ob Stadtnähe oder Natur pur, Wasser oder Berge, Abenteuer oder Entspannung: 14 neue Wandertipps, ein Ausflugstipp für Familien, ein Ringbuch für Radler und zwei neu aufgelegte Städtetouren laden dazu ein, das VGN-Gebiet zu erkunden. Die Ausflüge führen nicht nur in beliebte Gegenden wie die Fränkische Schweiz oder das Neue Fränkische Seenland. Auch stillere Ecken in der Oberpfalz oder dem Nürnberger Land lassen die Herzen von Naturliebhabern höher schlagen. Für „Genusswanderer“ bietet sich das Weinbaugebiet am Main an. Und auch der relativ neu zum VGN hinzugekommene Landkreis Lichtenfels hat einiges zu bieten.

Die Freude an der Natur steht im Mittelpunkt der neuen Tipps, die sowohl für sportliche wie auch für weniger ambitionierte Wanderer geeignet sind. Kulinarische Genüsse und kulturelle Erlebnisse gehören ebenso dazu wie die einfache und bequeme Anreise mit Bus und Bahn, die für Erholung von Anfang an sorgt. Die sorgfältig beschriebenen Touren mit Kartenausschnitten, Bildern, Kurzbeschreibungen, Höhenprofilen sowie Einkehrmöglichkeiten sind mehrfach getestet und beinhalten so manchen Geheimtipp. Jede Route verfügt über einen eigenen QR-Code, mit dem sich Smartphone-Besitzer die Beschreibung inklusive GPS-Daten für unterwegs herunterladen können.

Der Süden bietet mehr als Seen

Einige der neuen Freizeittipps führen in den Süden des Verbundgebietes, das weitaus mehr zu bieten hat als nur Badeseen. „Vom Altmühl- übers Schambachtal nach Weißenburg“ führt beispielsweise die 19 Kilometer lange Wanderung, die in Pappenheim beginnt. Die ehemalige Residenzstadt ist nicht nur der einzige Luftkurort Mittelfrankens, sondern bietet mit seinen mittelalterlichen Straßenzügen und der hoch über der Stadt thronenden Burgruine ein imposantes Bild. Auch die erste Weidenkirche Bayerns kann man hier besuchen. Die landschaftlich abwechslungsreiche Wanderung führt zu weiteren Höhepunkten. So liegt zum Beispiel die als Schneckenhaus Gottes bekannte St. Gunthildis-Kapelle ebenso am Wegesrand wie die sagenumwobene Römerquelle.

Wer sich für die „Steinerne Rinne und Deutschordensschloss“ interessiert, startet die anspruchsvolle Tour in Weißenburg, das mit der R6 in 45 Minuten von Nürnberg aus zu erreichen ist. Die Tour führt über einige Berge der Weißenburger Alb mit ihren nördlichen Zeugenbergen im Vorland der Südlichen Frankenalb. Wanderer erwartet hier ein ganz besonderes Naturschauspiel: Die "Steinerne Rinne" bei Rohrbach-Ettenstatt ist rund 60 Meter lang, bis zu einem Meter hoch und an manchen Stellen eineinhalb Meter breit. Auf diesem Kalksockel bahnt sich das Quellwasser des Waldes den Weg ins Tal. Das Römische Kastell und das 1711 erbaute Deutschordensschloss sind weitere Höhepunkte dieser Wanderung.

Jede Menge Wasser kommt beim Ausflugstipp „Von der Vogelinsel zum Schnackensee“ ins Spiel. Ein Abstecher zum Naturschutzgebiet der Vogelinsel am Altmühlsee ist ein Muss bei dieser Wanderung. Danach geht es in großem Bogen mit schönen Ausblicken auf die Seenlandschaft über das Anglerparadies am Schnackensee wieder zurück nach Gunzenhausen, wo zahlreiche Fahrtmöglichkeiten mit Regionalbahnen für den Heimweg bestehen.

Genusswanderungen

Besonders beliebt sind bei den VGN-Fahrgästen Ziele in Wein- und Bierregionen. „Vom Wein zum Main“ ist mit 13 Kilometern Länge eine ausgesprochene Genusswanderung am Rand der unterfränkischen Weinanbaugebiete und lädt vor allem mit den historischen Städtchen Iphofen, Mainbernheim, Sickershausen und Kitzingen die Wanderer immer wieder zum Verweilen, zu Rundgängen und Besichtigungen ein.

Wer es eher entspannt mag, kann auch die „Zwei Täler-Wanderung“ von Neukirchen (bei Sulzbach-Rosenberg) nach Hartmannshof ausprobieren. Die 12 Kilometer lange Wanderung ohne größere Steigungen verbindet die Oberpfalz mit dem Nürnberger Land. Mit der R4 sind Wanderer von Hartmannshof aus in weniger als einer halbe Stunde in Nürnberg. Weitere Fahrtmöglichkeiten auf dieser Strecke bietet die S1.

Etwas anstrengender ist die 17 Kilometer lange Tour die „Zu den sieben Quellen“, die ebenfalls in die Oberpfalz führt. Die Strecke von Neukirchen nach Sulzbach-Rosenberg ist für Naturliebhaber ein Genuss. Bei der Einkehr in bodenständige Wirtshäuser kommen vor allem die Liebhaber deftiger Oberpfälzer Spezialitäten auf ihre Kosten.

Mit dem VGN-Fahrschein nach München

Hätten Sie gewusst, dass München im VGN liegt? Gemeint ist natürlich nicht die Landeshauptstadt, sondern ein kleiner Ort im Hirschbachtal. „Auf nach München“ ist ein echter Geheimtipp. Ausgangspunkt der anspruchsvollen Wanderung ist Hirschbach, das die Buslinie 446 von Hersbruck (rechts Pegnitz) aus anfährt. Wer Stift und Taschenlampe mitnimmt, kann sich in das Gipfelbuch des 534 Meter hohen Hartenfelses eintragen und das am Weg liegende „Brünnlesloch“ erforschen.

Tourismusmagnet Fränkische Schweiz

Nach wie großer Beliebtheit erfreuen sich Ziele in der Fränkischen Schweiz. In einer guten halben Stunde erreicht man von Nürnberg aus mit dem Regional-Express Pegnitz. Die Wanderung „Zur Pottensteiner Himmelsleiter“ bringt die Wanderer zu einem neuen touristischen Highlight, einem Antennenmast im Landschaftsschutzgebiet der Pottensteiner Burg, der als einziger in ganz Bayern als Aussichtsturm gestaltet worden ist.

Wahrlich gute Aussichten“ bietet auch die gleichnamige Tour in der südlichen Fränkischen Schweiz. Die sportliche Tour führt vom Bahnhof Simmelsdorf-Hüttenbach, der in einer guten halben Stunde von Nürnberg aus erreichbar ist, in den Markt Plech. Doch keine Aussicht ohne Anstrengung: Insgesamt legt man 531 Höhenmeter zurück und wird dafür mit grandiosen Ausblicken ins Schnaittachtal, zur Burg Hohenstein, zum Spieser Fernsehturm und über die Berge der Hersbrucker und der Fränkischen Schweiz belohnt.

Allein die 40-minütige, gemütliche Fahrt mit der Gräfenbergbahn vom Nürnberger Nordostbahnhof nach Gräfenberg lässt bei schönem Wetter Vorfreude aufkommen – nicht nur zur Zeit der Kirschblüte. Der 14 Kilometer lange Ausflug „Wildpark und Trubachtal“ kann mit einem Besuch des Wildparks Hundshaupten verbunden werden.

In den Gottesgarten am Obermain

Auch etwas weiter entfernt gelegene Ziele rücken mit dem VGN in greifbare Nähe. Zwar ist aufgrund von Bauarbeiten noch bis 11. September zwischen Bamberg und Bad Staffelstein ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Ein bisschen mehr Zeit sollten Wanderer also für die Fahrt nach Ebensfeld einplanen. Aber es lohnt sich: „Vom Veits- zum Staffelberg“ liegen zwei der höchsten Erhebungen im Oberen Maintal auf der Strecke. Nimmt man beide Gipfel in Angriff, ist schon etwas Kondition gefordert, aber auch eine Umgehung des Berges der Franken ist machbar. Belohnt wird man auf jeden Fall an vielen Stellen mit herrlichen Panoramablicken – weshalb dieser Landstrich zu Recht oft als „Gottesgarten am Obermain“ bezeichnet wird.

Neue Städtetouren

Die Worte „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ – in Anlehnung an Goethes Vierzeiler „Erinnerung“ – könnte auch für diesen Stadt- und Naturspaziergang vor den Toren Schwabachs gelten: „Vom Rednitzgrund ins Schwabachtal“ führt der Ausflugstipp entlang der Rednitz und einer kleinen Schlucht, vorbei an Teichen, Mühlbächen, Hecken, Streuobstwiesen, Lehrpfaden und alten Bauern- und Fachwerkhäusern. Mit nur zehn Kilometern Länge eignet er sich auch für einen Nachmittagsspaziergang, bevor man in Schwabach noch gemütlich den Tag ausklingen lassen kann.

Dafür hat der VGN die Städtetour Schwabach neu überarbeitet. Wer die Goldschlägerstadt entdecken will, findet dafür jede Menge Anregungen und Tipps in dem praktischen Faltblatt, das neben den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, einem stilisierten Stadtplan und Tipps für Führungen auch einen Veranstaltungskalender beinhaltet.

Als staatlich anerkannter Erholungsort mit Heilquellenkurbetrieb ist Treuchtlingen heute ein junger und vielseitiger Urlaubsort. Die ehemalige Eisenbahnerstadt ist von Nürnberg aus in nur 50 Minuten mit der R6 zu erreichen. Wer einen Streifzug durch die Geschichte machen will, kann hier auf den Spuren Karls des Großen oder der Pappenheimer wandeln. Anregungen dazu gibt die neu erschienene „Städtetour“ des VGN.

Für Tropfsteinforscher und Burgfräulein

Eine mittelalterliche Burg, eine Falknerei und eine Tropfsteinhöhle machen diese Kinderwanderung zu einem tollen Abenteuer. Im engen, malerischen Ailsbachtal thront hoch über dem Tal die Burg Rabenstein. Nicht weit davon entfernt liegt die Sophienhöhle, eine der schönsten Schauhöhlen Deutschlands. Auch eine Falknerei mit verschiedenen Greifvögeln ist in der Nähe. Die gut fünf Kilometer lange Entdeckungsreise ist auch für kleinere Kinder zu bewältigen.

Auf das „Dach Frankens“

Nach dem Flyer „Hüttentouren im Fichtelgebirge“ stellt der VGN nun eine neue Fitnesstour im Fichtelgebirge vor: „Auf das Dach Frankens“. Die anspruchsvolle Wanderung ist insgesamt 45 Kilometer lang und kann in zwei oder drei Etappen aufgeteilt werden. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es entweder im Waldsteinhaus, in Zell oder in Weißenstadt. Gleich zu Beginn geht es über Frankens höchsten Berg, den 1.051 Meter hohen Schneeberg, dann durch die Blockmeere und Türme am Rudolfstein und hinunter zum Weißenstädter See, bevor es wieder hinauf zum 877 Meter hohen Großen Waldstein geht. Der zweite Abschnitt verläuft ab Gefrees viel entspannter durch das Ölschnitztal bis nach Bad Berneck.

Oberpfälzer Landpartie für Radler

Auch in diesem Jahr setzt der VGN die beliebte Reihe hochwertiger Ringbücher mit Fahrradtouren fort. Die kostenlosen Exemplare sind so konzipiert, dass sie in die Lenkertasche passen. Die „Oberpfälzer Landpartie“, eine rund 60 Kilometer lange Radtour von Parsberg nach Amberg, führt ins östliche Gebiet des VGN. Herrliche Ausblicke und lauschige Flusstäler wechseln sich ab, so dass Naturliebhaber und Landschaftsgenießer voll auf ihre Kosten kommen. Wer die Steigungen auf dem ersten Teil der Strecke überwunden hat, wird mit entspanntem Flusstalradeln belohnt.

25 Jahre Freizeitlinien

Im Jahr des 25. Jubiläums gehen am 1. Mai 2016 insgesamt 21 Freizeitlinien an den Start. Sie wurden in zehn Prospekten zusammengefasst, um Fahrgäste für bestimmte Regionen oder Themen begeistern zu können. So wird die gute Vernetzung unter den Linien hervorgehoben. Der Gesamtfahrplan erscheint zum Start am 1. Mai 2016. Die einzelnen Prospekte sind bereits erhältlich:

  • Bocksbeutel-Express
  • Aischgründer Bier-Express
  • Fränkische Schweiz I (Wiesenttal-, Trubachtal- und Wildpark-Express)
  • Fränkische Schweiz II (Brauerei-Linien)
  • Fichtelgebirge
  • Amberg-Sulzbacher-Land
  • FrankenPfalz
  • Altmühltal
  • Fränkisches Seenland
  • Steigerwald-Express

Programm auf der Messe

Wer sich gezielt für eine Region interessiert, erhält zusätzliche Insidertipps von den Freizeitpartnern des VGN am Messestand D 9-02 in Halle 9:

24. Februar 2016:

Die Goldschlägerstadt Schwabach ist zu Gast. Live dabei: Eine Vergolderin, der die Besucher bei der Arbeit über die Schulter schauen können. Vorstellung der Städtetour Schwabach und des Stadt- und Naturspaziergangs „Vom Rednitzgrund ins Schwabachtal“.

25. Februar:

Die Stadt Iphofen ist zu Gast. Vorstellung des Freizeittipps „Vom Wein zum Main“.

26. Februar:

Die Gemeinde Birgland ist mit kulinarischen Kostproben aus der Oberpfalz zu Gast. Außerdem gibt es Insidertipps zu den Wanderungen „Zwei-Täler-Wanderung“, „Zu den sieben Quellen“ und zu den Freizeitlinien im Amberg-Sulzbacher Land.

27. Februar:

Die Stadt Pottenstein ist zu Gast. Wir stellen heute den Freizeittipp „Zur Pottensteiner Himmelsleiter“ und die Freizeitlinien in die Fränkische Schweiz vor.

28. Februar:

Der Markt Plech ist zu Gast und stellt das Programm zum 750-jährigen Jubiläum vor. Außerdem präsentieren wir den Freizeittipp „Wahrlich gute Aussichten“ und die Freizeitlinien zu fränkischen Brauereien.

Verstärktes Zugangebot zum Spiel 1. FCN – SpVgg Greuther Fürth

Am Freitag, 26. Februar 2016 ist die Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth zum 260. fränkischen Derby zu Gast im Grundig-Stadion. Der VGN empfiehlt allen Stadionbesuchern, für die Hin- und Rückfahrt zum Spiel, das um 18.30 Uhr beginnt, das VGN-KombiTicket zu nutzen. Es gilt nicht nur als Eintrittskarte zum Spiel, sondern ab fünf Stunden vor Spielbeginn bis Betriebsschluss als Ticket in allen Verkehrsmitteln im gesamten Verbundgebiet.

Vor und nach der Partie verstärkt DB Regio die S2 Nürnberg – Altdorf mit Sonder-S-Bahnen und RB-Zügen zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion. Auch die Züge der S3 (Nürnberg – Neumarkt) halten ab der Fahrt um 16.17 Uhr zum Aussteigen an der Station Frankenstadion. Aus Richtung Neumarkt macht die S3 ab der Verbindung um 16.04 Uhr Halt direkt am Stadion. Nach dem Schlusspfiff fahren um 20.37 Uhr, 20.48 Uhr, 21.14 und 21.33 Uhr weitere Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof. Direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 bestehen von 20.26 Uhr bis 22.46 Uhr ab der Station Frankenstadion sowie um 21.40 Uhr mit dem RE 4869 nach Neumarkt und Regensburg am Sonderbahnsteig.

Im Stadtverkehr Nürnberg verkehren Verstärkerbusse der Linie 65 zwischen der U-Bahnstation Frankenstraße und der Haltestelle Doku-Zentrum. Weitere Fahrplaninfos gibt es auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de.

Verstärktes Zugangebot zum Spiel 1. FC Nürnberg – 1. FC Kaiserslautern

Erstmals in dieser Saison spielt der 1. FC Nürnberg an einem Freitagabend zur Prime-Time um 20.30 Uhr. Zu Gast ist am 4. März 2016 der 1. FC Kaiserslautern. Fußballfans kommen bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion und wieder nach Hause. Die Eintrittskarten gelten ab fünf Stunden vor dem Spiel bis Betriebsschluss als Kombi-Ticket für die Hin- und Rückfahrt mit allen VGN-Verkehrsmitteln.

Vor und nach der Partie verstärkt DB Regio die S2 Nürnberg – Altdorf mit Sonder-S-Bahnen und RB-Zügen zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion. Auch die Züge der S3 Nürnberg – Neumarkt halten ab der Fahrt um 17.41 Uhr zum Aussteigen an der Station Frankenstadion. Aus Richtung Neumarkt macht die S3 ab der Verbindung um 17.24 Uhr Halt direkt am Stadion. Nach dem Schlusspfiff fahren um 22.28 Uhr, 22.43 Uhr, 23.07 Uhr und um 23.20 Uhr weitere Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof. Direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 bestehen von 22.26 Uhr bis 23.46 Uhr ab der Station Frankenstadion sowie um 23.01 Uhr mit dem RE 59499 nach Neumarkt und Regensburg am Sonderbahnsteig.

Im Stadtverkehr Nürnberg verkehren Verstärkerbusse der Linie 65 zwischen der U-Bahnstation Frankenstraße und der Haltestelle Doku-Zentrum. Weitere Fahrplaninfos gibt es auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de.

VGN zieht positive Bilanz für 2015

Noch nie waren so viele Fahrgäste mit einem Ticket des VGN unterwegs wie 2015. Die Kunden des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg haben vergangenes Jahr 233,64 Millionen Fahrten mit Bussen und Bahnen unternommen, das sind 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die stärksten Zuwächse gab es bei den allgemeinen Zeitkarten (ohne Ausbildungsverkehr), im Bartarif mit Einzelfahrten, 4er- und Tagestickets sowie durch die Einführung des Semestertickets in Nürnberg und Erlangen im Oktober 2015. Im Gesamtergebnis mit enthalten ist die Erweiterung des VGN-Gebiets durch den Landkreis Lichtenfels zum 1. Januar 2015 und die abschließende Umstellung des Stadtverkehrs Bamberg auf den VGN-Tarif. Die Einnahmen des Verkehrsverbundes stiegen gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent auf rund 322 Millionen Euro, der Aufwand für die Verkehrsleistung erhöhte sich um acht Prozent auf 734,4 Millionen Euro. Somit decken die Einnahmen aus dem Fahrkartenverkauf die Aufwendungen zu knapp 44 Prozent, der Rest wird mit öffentlichen Geldern finanziert.

Mehr Unternehmen und Pendler mit FirmenAbo

Besonders zufrieden zeigt sich Geschäftsführer Jürgen Haasler bei der Jahrespressekonferenz des VGN am Montag, 14. März 2016 mit der Entwicklung bei den Zeitkarten. „Erfolgreich konnten wir unsere Strategie der Kundenbindung fortsetzen. Es haben sich erneut mehr Fahrgäste für ein Abo des VGN entschieden. Wir verzeichnen hier ein Plus von 2,3 Prozent und das trotz der anhaltend niedrigen Spritpreise. Einen regelrechten Sprung nach vorne hat das FirmenAbo gemacht, sein Zuwachs beträgt sogar 8,1 Prozent.“ Basis dieses Erfolgs ist das so genannte Neukunden-FirmenAbo, das nach zweijähriger Pilotphase seit 2014 festes Ticketangebot des VGN ist. Es senkt vor allem für mittlere Unternehmen und Institutionen die Einstiegshürden. Voraussetzung ist eine Mindestabnahme von 50 Abos und ein Anteil von 20 Prozent Neukunden. Mittlerweile haben sich bereits 32 Firmen mit rund 5.500 Abokunden für dieses Angebot entschieden. Insgesamt zählt der VGN nun 26.500 Besitzer eines FirmenAbos. Geprüft wird derzeit, ob mit einem so genannten Absatzmittlermodell auch kleineren Unternehmen der Zugang zum FirmenAbo ermöglicht werden kann. Dabei könnten die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer als Absatzmittler für ihre Mitgliedsunternehmen fungieren und so die Voraussetzung für die Mindestabnahme von Abos erfüllen.

Bei Betrachtung aller Fahrten mit einer Zeitkarte zeigt sich ein Plus von 4,1 Prozent. Dieser ist neben dem Gewinn von Abokunden auf Zuwächse bei den MobiCards (1,2 Prozent) und der Solo 31 (9,6 Prozent) zurückzuführen sowie auf mehr Fahrgäste, die mit Wertmarken für den Nürnberg-Pass (15,2 Prozent) unterwegs sind. Das Nürnberger Sozialticket bekommt, wer Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch, Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz erhält.

Mehr Fahrgäste im Gelegenheitsverkehr

Die Fahrten im Bartarif mit Einzelfahrscheinen, Mehrfahrtenkarten und TagesTickets nahmen im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent zu. Mit 3,5 Prozent nahmen die Verkäufe des TagesTickets Solo überdurchschnittlich zu. Dieses ist seit Januar 2015 in allen Stadtpreisstufen erhältlich, bis dahin galt es nur in Nürnberg, Fürth und Erlangen. Ein leichter Zugewinn von 0,4 Prozent entfällt auf das TagesTicket Plus. Hier dürfte sich die Integration des Landkreises Lichtenfels bemerkbar machen, mit Ausflüglern aus der Städteachse aber auch Landkreisbewohnern, die in den restlichen Verbundraum fahren.

Spürbare Rückgänge verzeichnet der Verkehrsverbund beim Bayern-Ticket (-9,3 Prozent) und dem Schönes-Wochenende-Ticket (-11,5 Prozent), die auch auf allen VGN-Linien gelten. In Summe ergibt sich ein Minus von mehr als 300.000 Fahrten und rund 1,4 Millionen Euro an Fahrgeldeinnahmen. Als Grund wird die Abwanderung von Fahrgästen zu den Fernbussen vermutet.

KombiTickets seit 25 Jahren im Aufwind

Bei Sport- und Kulturveranstaltungen nicht mehr wegzudenken sind die KombiTickets des VGN. Sie ermöglichen das bequeme Fahren mit der Eintrittskarte. Auch Tausende Teilnehmer von Messen und Kongressen sowie viele Fluggäste nutzen das KombiTicket des Verkehrsverbundes. Insgesamt zählt der VGN 23 feste Vertragspartner, darüber hinaus wurden 2015 noch 21 Verträge zu einzelnen Veranstaltungen abgeschlossen. Rund 1,6 Millionen Fahrten entfielen letztes Jahr auf KombiTickets, das entspricht einer Steigerung von sechs Prozent. Die ersten Vertragspartner waren 1991 die Städtischen Bühnen Nürnberg (heute Staatstheater Nürnberg), der 1. FCN und das Amt für Kultur und Freizeit (KuF) der Stadt Nürnberg.

Semesterticket gut gestartet

„Das zum Wintersemester 2015/16 am Hochschulstandort Erlangen-Nürnberg eingeführte Semesterticket hat sich bisher gut entwickelt“, berichtet Jürgen Haasler weiter. Es gilt seit dem 1. Oktober für Studierende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Technischen Hochschule Nürnberg und der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen ist es aufgeteilt in eine Basiskarte, die bei der Einschreibung mit dem Studentenwerksbeitrag von allen Studierenden erworben wird und eine Zusatzkarte, die optional erhältlich ist. Die Basiskarte kostet für das volle Semester 65 Euro und gilt werktags in der Zeit von 19 bis 6 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr. Im gesamten VGN-Gebiet. Uneingeschränkte Mobilität gibt es mit der Zusatzkarte, sie kostet einen Aufpreis von 193 Euro, ab dem Sommersemester 199 Euro. Das Semesterticket für das beginnende Semester ist bereits seit Anfang März online erhältlich.

Die Zusatzkarte haben bis jetzt 20.277 Studierende erworben, das entspricht einem Anteil von 36,87 Prozent der Studierenden an den drei Hochschulen. Damit wurde die bei der Preiskalkulation unterstellte Kaufquote von 37,7 Prozent beinahe erreicht. Entscheidend wird das Ergebnis einschließlich des kommenden Sommersemesters sein. Dann gibt es das Semesterticket auch für die Studierenden an der Nürnberger Hochschule für Musik. Vor der Einführung des Semestertickets hatten sich die Städte Nürnberg, Erlangen und Fürth sowie mehrere Landkreise bereit erklärt, das wirtschaftliche Risiko für ein Jahr zu tragen, sollte die Kaufquote zu gering sein.

Die Akzeptanz der Zusatzkarte fiel im Wintersemester unterschiedlich aus. An der Evangelischen Hochschule erwarben 49,58 Prozent das Ticket, an der TH Nürnberg 43,91 Prozent, von den Studierenden an der FAU lediglich 33,98 Prozent. Es ist zu vermuten, dass vor allem die in der Fahrradstadt Erlangen wohnenden Studentinnen und Studenten sich weniger für den Kauf der Zusatzkarte entscheiden.

Die schon im Januar veröffentlichte durchschnittliche Kaufquote von 37,47 Prozent wurde zwischenzeitlich auf die genannten 36,87 Prozent korrigiert, nachdem sich eine größere Zahl von Studierenden später eingeschrieben hatte. Dennoch gibt die bisherige Beteiligung Anlass zur Hoffnung, dass die Akzeptanz weiterhin hoch bleibt. Der VGN setzt seine Werbekampagne an den Hochschulen fort. Unter anderem gibt es einen Fotowettbewerb für alle Studierenden und Rabatte für Besitzer einer Zusatzkarte, beispielsweise beim Kitesurfing am Brombachsee, Kanutouren auf der Altmühl oder Bouldern in der Halle an verregneten Tagen.

Da das Semesterticket zunächst als Pilotprojekt für ein Jahr eingeführt wurde, laufen derzeit die Gespräche über eine Fortsetzung. Angesichts der relativ hohen Kaufquote des Zusatztickets, prüfen die Gebietskörperschaften die Möglichkeit einer eventuellen Verlängerung der finanziellen Ausfallgarantie. Sobald auch die Verkaufsentwicklung im Sommersemester absehbar ist, kann der Ticketpreis für das folgende Wintersemester kalkuliert werden. Dieser soll bis Anfang Mai feststehen. Danach steht die Entscheidung des Studentenwerks in Absprache mit den Studierenden und den Hochschulen an.

Veränderungen im Ausbildungsverkehr

Insgesamt verzeichnet der VGN eine Zunahme von Fahrten mit Tickets für Schüler, Studierende und Auszubildende um zwei Prozent. Hier wirken sich die Integration des Landkreises Lichtenfels zum Jahresanfang 2015 sowie die Einführung des Semestertickets im Oktober positiv aus. Das aus Basis- und Zusatzkarte bestehende Semesterticket ersetzt die bisherigen Semesterwertmarken mit kürzerer Gültigkeit. Die Basiskarte erwerben zudem nun alle Studierenden an den teilnehmenden Hochschulen. Im Gegenzug haben sich die Fahrten mit Monatswertmarken für Selbstzahler und Wochenkarten reduziert, auch Einzelfahrausweise dürften weniger gekauft werden.

Gegen den Trend der letzten Jahre hat sich der Absatz von Wertmarken für Kostenträger (Ausgabe durch die Schulen) um 0,68 Prozent leicht erhöht. Das ist zum einen auf die Schüler im Landkreis Lichtenfels zurückzuführen. Zum anderen fallen durch die Zusammenlegung von Schulstandorten und die damit weiteren Entfernungen mehr Schüler unter die Kostenfreiheit des Schulwegs.

Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler im VGN-Gebiet hat sich gegenüber 2014 jedoch um ein Prozent verringert. Während in der Städteachse (Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach) die Schülerzahlen leicht zugenommen haben, verzeichnen die Städte und Landkreise in der Region Rückgänge. Ein Trend, der sich in den kommenden Jahren weiter fortsetzen wird und von dem der VGN mit seinem großen Anteil des ländlichen Raums stark betroffen sein wird.

Elektronische Auskunfts- und Vertriebssysteme

Die Entwicklung im Bereich der elektronischen Auskunfts- und Vertriebssysteme verlief 2015 positiv. So ging Mitte letzten Jahres der neue Onlineshop in Betrieb, der die bisher getrennten Vertriebswege HandyTicket und Onlineshop auf einer zentralen Plattform vereint. Kunden können seither ihre Tickets entweder online bestellen, selbst ausdrucken oder direkt auf ihren mobilen Endgeräten anzeigen lassen. Dieses neue System hat letztlich auch den bequemen Erwerb des Semestertickets als Print- und Handyticket möglich gemacht.

Mit dem Systemwechsel sind die Verkaufszahlen gestiegen. Aktuell wurde die App „Fahrplan & Tickets“ rund 200.000 Mal heruntergeladen. Pro Monat werden rund fünf Millionen Fahrplanauskünfte berechnet.

Im Dezember gab es bereits einige neue Funktionen bei der VGN-App wie den Anschlussfahrschein für Zeitkarteninhaber oder die Möglichkeiten, eine Sammelquittung zu erstellen und ein einfacheres Passwort zu wählen. In den nächsten Wochen wird es weitere Verbesserungen geben. Unter anderem kann dann die Starthaltestelle per GPS automatisch ermittelt werden, die Verwaltung der Zahlungsmittel wird vereinfacht und bei iOS kann man den Kauf mittels Touch-ID bestätigen. Auch den Startbildschirm kann man dann individuell wählen. Außerdem ist die Integration von Echtzeitdaten in die Fahrplanauskunft bereits in Arbeit.

Insgesamt haben VGN-Kunden 2015 rund 178 Millionen Fahrplanauskünfte im Internet abgerufen. Dabei wurden die mobilen Auskunftsdienste bevorzugt genutzt.

Ausblick

Nicht nur auf der technischen Seite ist viel in Bewegung. Auch das Gebiet des VGN wächst weiter. Vorbehaltlich der Zustimmung der Gesellschafterversammlung und des Grundvertragsausschusses wird der Landkreis Kitzingen zum 1. September 2016 komplett in den VGN integriert. Bereits seit Ende 2006 ist der Bahnhof Iphofen zum VGN-Tarif zu erreichen, ein Jahr später folgte der Bahnhof Kitzingen. Bei VGN-Kunden ist die Weingegend als Ausflugsziel äußerst beliebt. Mit der Integration des ganzen Landkreises rücken weitere attraktive Freizeitziele näher und das Verbundgebiet wächst auf 15.000 Quadratkilometer. Und es könnte weiter wachsen. Auch der Landkreis Haßberge würde gerne komplett beitreten, nachdem die Schienenstrecke Bamberg - Ebern bereits seit 2010 im VGN ist.

VGN strebt weitere Verbesserungen der Verkehrsangebote in der Region an

Mit dem positiven Bürgerentscheid zur Stadt-Umland-Bahn in Erlangen vor gut einer Woche wurden die Weichen gestellt, um mehr Verkehr in der Metropolregion Nürnberg auf den ÖPNV zu verlagern. Auch der bisherige Ausbau des S-Bahn-Netzes hat bereits zu einer deutlichen Verbesserung der Verkehrsangebote und Erhöhung der Fahrgastzahlen im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) geführt. „Doch auch mit weiteren Projekten und Initiativen sind wir dabei, die Angebotsqualität zu erhöhen und den Zugang zum ÖPNV zu erleichtern. Voraussetzung sind allerdings die angemessene Ausstattung mit finanziellen Mitteln sowie eine stärkere Beteiligung unseres Raumes an den landesweiten Planungen. Die Verbundgesellschaft sowie der Zweckverband des VGN sind dazu in guten Gesprächen mit dem Freistaat Bayern und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft“, berichtet Geschäftsführer Andreas Mäder bei der Jahrespressekonferenz des VGN am Montag, 14. März 2016. Beispiele sind die Umsetzung der Nahverkehrspläne von Städten und Landkreisen und deren Finanzierung, die Verknüpfung der Verkehrsträger und Informationssysteme sowie der barrierefreie Ausbau von Bahnstationen in der Region, insbesondere außerhalb des S-Bahnnetzes. „Anders als die großen Projekte finden diese Planungen weniger im Blick der breiten Öffentlichkeit statt, sie stehen ihnen in puncto Bedeutung und Nachhaltigkeit aber in nichts nach. Unser Ziel ist es den ÖPNV weiterhin zukunftsfähig zu gestalten“, so Mäder weiter.

Landkreise streben höheren Standard im ÖPNV an

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und einer drohenden Abwanderung von Bevölkerungsgruppen ist es den Landkreisen wichtig ihren Bewohnern auch in Zukunft attraktive Lebensbedingungen zu schaffen, wie es dem Ziel des Freistaats von gleichwertigen Lebensverhältnissen im ländlichen Raum entspricht. Deshalb verankern die Landkreise und auch Städte wie Ansbach, Neumarkt oder Schwabach einen höheren Standard für den ÖPNV in ihren Nahverkehrsplänen. Kriterien zur Bewertung und Planung der Verkehrsangebote gibt die Bayerische Leitlinie zur Nahverkehrsplanung, etwa für die Bedienungshäufigkeit, die Erschließung durch Haltestellen oder die Erreichbarkeit zentraler Orte. Dazu bietet die Leitlinie Empfehlungen für die so genannte ausreichende Verkehrsbedienung: den Grenzwert, der einem Mindeststandard für den ÖPNV entspricht und den Richtwert, der auf ein gutes Verkehrsangebot abzielt. Im Sinne ihrer Bevölkerung orientieren sich die Aufgabenträger an diesem höheren Standard.

Die Erfahrung aus den 16 Nahverkehrsplänen, die der Verkehrsverbund in den letzten Jahren gemeinsam mit den jeweiligen Landkreisen und Städten erarbeitet hat, zeigt, dass die notwendigen Verbesserungen im Verkehrsangebot wegen der begrenzten Mittel nur schrittweise und zum Teil gar nicht realisiert werden konnten. Die Aufgabenträger finanzieren ihren Nahverkehr überwiegend mit eigenen Haushaltsmitteln sowie mit den ÖPNV-Zuweisungen, die der Freistaat jährlich zur Verfügung stellt. Zum Beispiel hat der Regierungsbezirk Mittelfranken, der vollständig im VGN liegt, im vergangenen Jahr knapp 3,9 Millionen Euro ÖPNV-Zuweisungen für das Gebiet außerhalb der Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen erhalten. Mit den verfügbaren Geldern decken die Aufgabenträger die Ausgaben für das bereits vorhandene Verkehrsangebot ab, zusätzliche Verbesserungen können – abhängig von der jeweiligen Haushaltslage – aber nur in Teilen bzw. gar nicht umgesetzt werden. Zwischen der Verkehrsversorgung, die sich die Aufgabenträger und auch der Freistaat vorstellen und der tatsächlichen Förderung klafft eine deutliche finanzielle Lücke.

Den notwendigen zusätzlichen Finanzbedarf für die Umsetzung des Richtwerts vor allem im Regionalbusverkehr (ohne Städteachse und Raum Amberg-Sulzbach) hat der VGN in einer Analyse grob ermittelt. Um ein Verkehrsangebot von der Qualität des Richtwertes nach der Bayerischen Leitlinie zu erreichen, wäre eine Erhöhung der Zuweisungen des Freistaats in Höhe von 3 bis 4,5 Millionen Euro erforderlich. Über diese Überlegung und die Ergebnisse der Analyse hat der Verkehrsverbund im November das Bayerische Verkehrsministerium informiert. Unterstützt wurde die Initiative durch mehrere Landkreise und kreisfreie Städte, die sich zum Teil auch direkt an den zuständigen Staatsminister Joachim Herrmann gewandt haben. Dieser hat bereits zugesagt, sich für eine bessere Finanzausstattung des ÖPNV einzusetzen. Ob der Freistaat in naher Zukunft eine Erhöhung und auch weitere Dynamisierung der Mittel beschließen wird, bleibt vorerst offen. Notwendig wäre sie für den Ausbau und im ländlichen Raum zunehmend für den Erhalt eines zukunftsfähigen ÖPNV.

Vernetzte Mobilität bei Park + Ride

Gute Aussichten haben der VGN und der Münchner Verkehrsverbund (MVV) mit je einem Modellprojekt die Möglichkeiten der Verkehrslenkung im Einzugsbereich von Schienenstrecken und P+R-Plätzen zu nutzen. Ziel ist es, mit intelligenten Lösungen die Parkplatzkapazitäten an den Haltepunkten zu nutzen, ähnlich wie das schon in vielen Innenstädten funktioniert. Über die Auskunftssysteme der Verkehrsverbünde und des Freistaats, Smartphone-Apps und Navigationsgeräte wäre eine Echtzeitinformation zur Auslastung der verschiedenen Anlagen möglich. Mit den vorhandenen Daten könnte außerdem der Erweiterungsbedarf bei P+R-Plätzen stetig geprüft werden. Soweit bauliche Erweiterungen vorerst nicht möglich sind, könnten Engpässe durch die Verkehrslenkung ausgeglichen werden. Bei Staus auf nahe gelegenen Autobahnen und Bundesstraßen oder hoher Feinstaubbelastung in der Innenstadt könnten Pendler frühzeitig auf die S-Bahn-Haltepunkte verwiesen werden. Im VGN soll wegen der Verkehrsbelastung auf der A6 sowie der B14 zwischen Ansbach und Nürnberg die S4 Ansbach – Nürnberg als Testkorridor dienen.

Im vergangenen Jahr hatte die Oberste Baubehörde im Bayerischen Ministerium des Inneren, für Bau und Verkehr den Arbeitskreis „Vernetzte Mobilität“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit vielen Vertretern aus Verkehrswesen und Wissenschaft sind die beiden Verkehrsverbünde an dieser Initiative beteiligt. Sie hoffen nun, für ihre jeweiligen Pilotprojekte die erforderlichen Mittel zu erhalten. Die Entscheidung darüber hängt von den Beratungen zum Doppelhaushalt 2017/2018 des Freistaats ab.

Barrierefreiheit an Bahnstationen

Gut steht es um die Barrierefreiheit im Nürnberger S-Bahn-Netz. Von den künftig 83 Stationen sind heute schon 78 mit Aufzügen oder Rampen barrierefrei ausgebaut oder werden es in naher Zukunft sein. Dann ist auch der Ein- und Ausstieg zwischen Bahnsteig und Fahrzeug überall niveaugleich, also ohne Höhenunterschied möglich. Freistaat und Bund haben sich in den vergangenen Jahren dafür stark engagiert und Fördermittel bereitgestellt.

Der Zweckverband des VGN, in dem die kreisfreien Städte und Landkreise vertreten sind, drängt darauf, dass auch die anderen Stationen im Regionalverkehr außerhalb des S-Bahn-Netzes entsprechend ausgebaut werden. Denn von den 245 Bahnstationen im VGN, das ist ein Viertel aller Bahnhöfe und Stationen in Bayern, werden 167 vom Regionalverkehr bedient. Rund drei Viertel von ihnen, nämlich 123 Haltepunkte, warten noch auf einen barrierefreien Ausbau.

In der Vergangenheit konnte der ZVGN die regionalen Interessen in die Ausbauplanungen einbringen. Denn bis 2009 gab es das so genannte 90-Millionen-DM-Programm, mit dem das Land Bayern gemeinsam mit der Bahn den Ausbau förderte. Durch das Auslaufen des Programms ist die weitere Beteiligung des VGN an den Entscheidungen von Ministerium, Deutscher Bahn und Bayerischer Eisenbahngesellschaft jedoch ins Stocken geraten. Die Vorsitzenden des Zweckverbandes haben in den letzten Jahren eine stärkere Beteiligung des VGN an den Planungen gefordert. Die Hoffnungen liegen nun darin, dass die Verantwortung für das gesamte Verkehrswesen des Freistaats mittlerweile im Ministerium des Inneren, für Bau und Verkehr quasi unter einem Dach vereint ist und so die frühzeitige Einbindung des ZVGN eher ermöglicht werden kann.

In den Startlöchern steht der VGN nun mit einer detaillierten Projektliste, die den Ausbaubedarf dokumentiert. Sie enthält eine Übersicht zu fast 50 Stationen im Verbundgebiet, bei denen Bedarf am barrierefreien Ausbau oder an weiteren Verbesserungen besteht. „Uns ist klar, dass kaum ausreichend Mittel für unsere gesamte Liste zur Verfügung stehen werden. Deshalb erarbeiten wir gemeinsam mit dem Ministerium, der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und DB Station & Service an einer Einstufung nach Prioritäten“, berichtet Mäder. Dabei werden zum Beispiel die Zahl der Ein- und Aussteiger oder die Nähe von Einrichtungen für mobilitätseingeschränkte Menschen berücksichtigt. Neben dem Wunsch nach Förderung sieht er aber auch die Städte und Gemeinden in der Pflicht. Denn die Erfahrung zeigt, dass häufig kurzfristig Fördermittel aus nicht ausgeschöpften Programmen zur Verfügung stehen. Dafür muss man rechtzeitig seinen Bedarf dokumentiert haben und zumindest mit Entwurfsplanungen in Vorleistung gehen. Der ZVGN beschäftigt sich in seiner Sitzung am Dienstag, 15. März 2015 mit diesem Thema.

E-Scooter bleiben vorerst aus Sicherheitsgründen von der Beförderung ausgeschlossen

Seit Anfang des Jahres sind so genannte E-Scooter, die als Hilfsmittel von Senioren und Behinderten genutzt werden, aus Sicherheitsgründen von der Beförderung in den Bussen und Straßenbahnen des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) ausgeschlossen. E-Rollstühle, Rollstühle und Rollatoren können wie bisher in den öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden. Damit folgt der VGN, wie auch viele weitere Verkehrsunternehmen und Verbünde, einer Empfehlung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Mit den Ergebnissen eines aktuell vom Land Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegebenen juristischen sowie technischen Gutachtens wird der VGN klären, inwieweit eine Mitnahme künftig zugelassen werden kann. Das Gutachten soll nach der Sommerpause vorliegen.

Mögliche Gefahren durch E-Scooter

Hintergrund des Ausschlusses ist das Gefährdungspotenzial, das von E-Scootern ausgeht. Das bestätigt ein Gutachten, das der VDV 2014 bei der Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen e.V. (STUVA) in Auftrag gegeben hat. Demnach ist eine Gefährdung der Nutzer sowie weiterer Fahrgäste durch ein Verrutschen oder Umkippen der Elektromobile nicht auszuschließen. Wie mittlerweile auch die Erfahrung zeigt, ist das bei Betriebs- und Gefahrenbremsungen, Ausweichmanövern, abrupter Beschleunigung und sogar bei Kurvenfahrten auch der Fall. Im Dezember 2015 ist im Stadtverkehr Schwabach ein E-Scooter bei der Einfahrt in den Bus mitsamt der Klapprampe abgestürzt. Der VDV hat noch vier weitere Unfälle aus dem vergangenen Jahr dokumentiert. Zu zwei Unfällen (Umkippen des Scooters bei der Durchfahrt eines Kreisverkehrs mit angemessener Geschwindigkeit) wird derzeit recherchiert. Zu bedenken ist insbesondere das hohe Gewicht der auf dem Markt befindlichen Fahrzeuge, je nach Ausführung und Ausstattung zwischen knapp 50 und 200 Kilogramm. Die für das Gutachten der STUVA verwendeten Modelle wogen zwischen 56 und 97 Kilogramm. Aus guten Gründen weisen mittlerweile auch Hersteller in ihren Bedienungsanleitungen auf die Gefährdungslage hin.

Erhebliche rechtliche Risiken

Aufgrund der Gesetze und Verordnungen des Personenbeförderungsrechts sind die Verkehrsunternehmen verpflichtet, für die Sicherheit der Fahrgäste und anderer Verkehrsteilnehmer zu sorgen und Gefahren abzuwenden. Das schließt übrigens auch die Sicherheit der Nutzer der Elektromobile ein. Angesichts der vorliegenden Erkenntnisse über die möglichen Gefährdungen ist eine Mitnahme von E-Scootern in Bussen und Straßenbahnen keinesfalls zu verantworten. Gerade bei diesen Verkehrsmitteln kommen wegen des Straßenverkehrs starke Bremsvorgänge und Vollbremsungen häufig vor. Für VGN und Verkehrsunternehmen hat Sicherheit oberste Priorität.

Darüber hinaus drohen bei Unfällen mit Personen- oder Sachschäden sowohl zivil- wie strafrechtliche Folgen. Im Falle von Personenschäden bewegt man sich schnell im Bereich der fahrlässigen Körperverletzung, allein die ungesicherte Mitnahme eines E-Scooters wäre möglicherweise schon eine Ordnungswidrigkeit, nach § 22 StVO. In beiden Fällen träfen die rechtlichen Konsequenzen zunächst den Fahrer, bis hin zum Verlust der beruflichen Existenz. Das Verkehrsunternehmen müsste mit Konsequenzen durch die Aufsichtsbehörde rechnen.

Eine Absicherung der zivilrechtlichen Haftung, wie in der öffentlichen Diskussion vorgeschlagen, dürfte kaum möglich sein. Denn angesichts der bekannten Gefahren wird sich kein Versicherer finden, der das Risiko zu akzeptablen Konditionen abdeckt. Diese hypothetischen Überlegungen sind jedoch hinfällig, wenn Sicherheit das oberste Gebot ist.

Mögliche Lösungen werden geprüft

Die Empfehlungen des ersten STUVA-Gutachtens hatten die nordrhein-westfälische Landesregierung veranlasst, eine zweite Studie in Auftrag zu geben, die klären sollte, unter welchen Voraussetzungen E-Scooter standsicher in Linienbussen befördert werden können. Bei einem Runden Tisch mit Vertreterinnen und Vertretern von Sozial- und Selbsthilfeverbänden, der gesetzlichen Krankenkassen, des VDV sowie mit der nordrhein-westfälischen Landesbehindertenbeauftragten im Oktober 2015 wurde beschlossen, diese zweite Studie durch ein drittes Gutachten zu vertiefen, das auch eine juristische Bewertung einschließt.

Anhand der Ergebnisse werden VGN und Verkehrsunternehmen klären, unter welchen Rahmenbedingungen künftig E-Scooter in Bussen und Straßenbahnen mitgenommen werden können. Eine sofortige pauschale Zulassung der Elektromobile, wie von Kritikern gefordert, scheidet jedoch aus. Denn wegen fehlender Normen unterscheiden sich die rund 400 in Deutschland auf dem Markt befindlichen Modelle stark in den technischen Eigenschaften wie Abmessungen, Anzahl der Räder, Wendekreis, Gewicht, Schwerpunkt und damit ihrer Neigung zum Kippen. Auch die Fähigkeiten der Nutzer, für die Sicherung des Gerätes, die eigene Sicherheit und die der anderen Fahrgäste zu sorgen, sind unterschiedlich. Nicht zuletzt unterscheiden sich die Busse und Bahnen hinsichtlich der Anzahl der Türen, der Einstiegsbreite, des Platzes zum Rangieren, der Zahl der Stellplätze für Rollstühle, der verfügbaren Rampen und der Barrierefreiheit ihrer Haltestellen. Noch nicht absehbar ist der Aufwand für erforderliche Umrüstungen.

Ziel des VGN und seiner Verkehrsunternehmen ist, hier gute Lösungen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste zu schaffen. Es muss aber damit gerechnet werden, dass aus Sicherheitsgründen nicht alle E-Scooter geeignet sind und auch nicht alle Mobilitätswünsche erfüllt werden können. Insofern geht der Appell an Hersteller und Krankenkassen den Kunden und Versicherten Elektromobile zur Verfügung zu stellen, die sich für eine Mitnahme in Bussen und Bahnen eignen.

Mit dem VGN zum Spitzenspiel

Wenn am kommenden Sonntag, 20. März 2016 der Tabellenführer der zweiten Bundesliga, RB Leipzig, zu Gast beim 1. FC Nürnberg ist, steht den Fußballfans wieder ein verstärktes Fahrtenangebot zur Verfügung. Anpfiff ist um 13.30 Uhr. Die Eintrittskarten gelten ab fünf Stunden vor dem Spiel bis Betriebsschluss als KombiTicket für die Hin- und Rückfahrt mit allen VGN-Verkehrsmitteln.

Ab etwa 11.00 Uhr setzt DB Regio Franken zusätzliche S- und Regionalbahnen zwischen dem Nürnberger Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion ein. Auch die Züge der S3 Neumarkt – Nürnberg mit Abfahrt in Neumarkt von 09.44 Uhr bis 13.09 Uhr halten vor Spielbeginn am Stadion.

Nach dem Schlusspfiff fahren um 15.32 Uhr, 15.40 Uhr und 16:01 Uhr weitere Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof. Direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 bestehen von 15.26 Uhr bis 17.46 Uhr ab der Station Frankenstadion sowie um 15.41 Uhr mit dem RE 4863 nach Neumarkt und Regensburg am Sonderbahnsteig. Im Stadtverkehr Nürnberg verkehren Verstärkerbusse der Linie 65 zwischen der U-Bahnstation Frankenstraße und der Haltestelle Doku-Zentrum.

Weitere Fahrplaninfos gibt es auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de.

Ostern mit dem VGN – Feiertagsregelung beim TagesTicket

Zahlreiche Ausflugsziele locken an Ostern hinaus in die Natur. Mit einem TagesTicket des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) sind zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder mobil. Anstelle von Personen können auch Fahrräder mitgenommen werden.

Am Osterwochenende gilt ein TagesTicket wahlweise am Samstag und Sonntag (26./27. März) oder Sonntag und Montag (27./28. März), also jeweils zwei Tage lang. Am Karfreitag gelöste Tickets gelten nur an diesem Tag. In der verbundweit gültigen Variante kostet es 18,70 Euro.

Viele Anregungen für Osterausflüge bieten die Freizeittipps des VGN. Sie sind in den Kundenbüros der Verkehrsunternehmen vorrätig sowie unter www.vgn.de/freizeit. Hier stehen rund 270 Tipps zum Download zur Verfügung. Spezielle Filterfunktionen ermöglichen die Suche nach Regionen, Themen, Eigenschaften und Streckenlängen.

Rückfahrt vom Freitagsspiel der Ice Tigers ohne S-Bahn

Der erfreuliche der Einzug der Nürnberger Ice Tigers ins Playoff-Halbfinale ist beim Spiel gegen die Wolfsburger Grizzlys am Freitag, 1. April mit einem Wermutstropfen verbunden. Entgegen einer anderslautenden Meldung entfallen an diesem Tag ab etwa 21.30 Uhr wegen Bauarbeiten die Fahrten der S2 zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und Feucht, so wie ursprünglich angekündigt. Eishockeyfans, die mit der S-Bahn zur Station Frankenstadion anreisen, steht nach dem Spiel der Schienenersatzverkehr (SEV) zur Verfügung, der zwischen Hauptbahnhof und Feucht eingerichtet wird. Dieser wird für die Rückfahrt der Fans durch einen zusätzlichen Bus verstärkt, der zwischen Hauptbahnhof, Frankenstadion und Feucht ohne Zwischenhalt pendelt. Der Baustellenfahrplan ist unter www.bahn.de/bauarbeiten abrufbar.

 Weitere Fahrtmöglichkeiten bestehen mit den Linien der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft: Wegen des Frühlingsfestes ohnehin verstärkt verkehren die Straßenbahnlinien 6 (Abschnitt Doku-Zentrum – Plärrer) und 9 (Doku-Zentrum – Hauptbahnhof) sowie ebenfalls in dichtem Takt die Buslinie 65 (Mögeldorf – Doku-Zentrum – Röthenbach). An der Haltestelle Hans-Kalb-Straße (Ecke Regensburger Straße) fährt die Buslinie 44 in Richtung Hauptbahnhof ab. Nahe der Arena hält an der Haltestelle Max-Grundig-Platz die Buslinie 55 (Meistersingerhalle – Langwasser Mitte).

S-Bahn rollt wieder zum Eishockey-Playoff

Nach der Streckensperrung am ersten Aprilwochenende fahren die S-Bahnen zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und Feucht wieder regulär. Somit können die Zuschauer beim Playoff-Halbfinalspiel der Ice Tigers gegen die Grizzlys Wolfsburg am Dienstag, 5. April 2016 wieder an der Station Frankenstadion ein- und aussteigen. Die Eintrittskarte zum Spiel gilt als Fahrkarte ab vier Stunden vor der Veranstaltung bis Betriebsende auf allen Linien im VGN-Gebiet.

 Zur Rückfahrt nach dem Spiel hält zusätzlich zur S2 Nürnberg – Altdorf dann auch die S3 Nürnberg – Neumarkt zum Einsteigen an der Station Frankenstadion. Verbindungen mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof bestehen um 21.37 Uhr, 21.46 Uhr, 22.13 Uhr, 22.26 Uhr, 22.33 Uhr und 23.06 Uhr. Nach Altdorf fährt die S2 ab Frankenstadion um 21.12 Uhr, 21.32 Uhr sowie um 23.32 Uhr. In Richtung Neumarkt hält die S3 außerplanmäßig um 21.26 Uhr, 21.46 Uhr und 22.26 Uhr. Weitere Fahrplaninfos gibt es an den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de.

Deutschlands größte Verkehrserhebung startet

Bundesweit, so auch im Gebiet des VGN, werden in den kommenden Wochen Haushalte zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt. Diese Interviews führt das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft, Bonn, für die Studie „Mobilität in Deutschland“ (MiD) durch. Dabei werden von April 2016 bis Mai 2017 in ganz Deutschland rund 135.000 Personen befragt. Die Untersuchung ist ein gemeinsames Projekt des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), einiger Bundesländer, Städte und Gemeinden sowie zahlreicher regionaler Verkehrsverbünde und -betriebe. Die meisten Städte und Landkreise im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg haben vertiefende Untersuchungen beauftragt.

Die MiD stellt als größte Verkehrserhebung in Deutschland nicht nur auf Bundesebene, sondern auch im VGN-Gebiet eine wichtige Grundlage der Verkehrsplanung dar. Die Erkenntnisse aus der Studie werden angewandt bei Projekten zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur wie auch in den Nahverkehrsplänen von Städten und Landkreisen. Sie dienen der Politik und Verwaltung dazu, Steuergelder an den richtigen Stellen einzuplanen und auch in Zukunft ein optimales Mobilitätsangebot zu sichern. Der VGN schließt sich der Bitte an, die Erhebung zu unterstützen.

Die Auswahl der bundesweit rund 135.000 Haushalte für die Befragung erfolgt nach einem Zufallsverfahren. Die ausgewählten Personen werden per Post oder telefonisch vorab informiert. Die Interviewerinnen und Interviewer von infas führen im ersten Schritt ein Haushaltsinterview durch. Danach werden alle Haushaltsmitglieder gebeten, an je einem Berichtstag ihre Wege zu erfassen.

Die vom Bundesministerium initiierte Studie unterliegt den strengen Datenschutzbestimmungen für Umfrageforschung. Die Teilnahme ist freiwillig und die Angaben der Befragten werden ausschließlich anonymisiert genutzt. Ausführliche Informationen zur Studie sind auf der Webseite www.mobilitaet-in-deutschland.de zu finden.

 

Mit vertiefenden Untersuchungen beteiligen sich im VGN-Gebiet:

Landkreis Anbach
Landkreis Bamberg
Landkreis Erlangen-Höchstadt
Landkreis Forchheim
Landkreis Fürth
Landkreis Kitzingen
Landkreis Lichtenfels
Landkreis Neumarkt i.d. OPf.
Landkreis Neustadt-Aisch – Bad Windsheim
Landkreis Nürnberger Land
Landkreis Roth
Landkreis Weißenburg – Gunzenhausen
Stadt Ansbach
Stadt Nürnberg
Stadt Schwabach
Stadt Stein

Mit dem VGN zum Spiel 1. FCN – MSV Duisburg

Am Sonntag, 10. April 2016 spielt der 1. FC Nürnberg um 13.30 Uhr im Grundig-Stadion gegen die Mannschaft des MSV Duisburg. Der VGN empfiehlt allen Stadionbesuchern, für die Hin- und Rückfahrt mit Bus und Bahn das VGN-KombiTicket zu nutzen. Es gilt nicht nur als Eintrittskarte zum Spiel, sondern auch als Ticket in allen Verkehrsmitteln im gesamten Verbundgebiet.

Den Fußballfans steht wieder ein verstärktes Fahrtenangebot zur Verfügung. Ab etwa 11.00 Uhr setzt DB Regio Franken zusätzliche S- und Regionalbahnen zwischen dem Nürnberger Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion ein. Auch die Züge der S3 Neumarkt – Nürnberg mit Abfahrt in Neumarkt von 09.44 Uhr bis 13.09 Uhr halten vor Spielbeginn am Stadion.

Nach dem Schlusspfiff fahren um 15.32 Uhr, 15.49 Uhr, 16:01 Uhr und 16:35 Uhr weitere Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof. Direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 bestehen von 15.26 Uhr bis 17.46 Uhr ab der Station Frankenstadion nach Neumarkt. Allerdings kann wegen Bauarbeiten der RE-Zug in Richtung Neumarkt/Regensburg diesmal nicht am Sonderbahnsteig Frankenstadion halten. Im Stadtverkehr Nürnberg verkehren Verstärkerbusse der Linie 65 zwischen der U-Bahnstation Frankenstraße und der Haltestelle Doku-Zentrum. Weitere Fahrplaninfos gibt es auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de.

Neumarkter Bier-Vielfalt: Wandertipp des VGN vereint Landschafts- und Biergenuss

Dass man auch in der Oberpfalz eine Wanderung hervorragend mit dem Genuss lokal gebrauter Biere verbinden kann, beweist ein neuer Tourenvorschlag, den die Stadt Neumarkt und der VGN gemeinsam herausgebracht haben. Unter dem Titel „Neumarkter Bier-Vielfalt“ beschreibt der Prospekt mit Karte und Höhenprofil eine 15 Kilometer lange Wanderstrecke, die von der Innenstadt bis hinauf nach Höhenberg und zur Burgruine Wolfstein führt. Am Weg liegen die hoch gelegene Wallfahrtskirche Mariahilf, der kurios geformte Krähentisch, der alte Ludwigskanal, das ehemalige Gelände der Landesgartenschau und nicht zuletzt mehrere Gasthäuser, in denen die Biere der drei Neumarkter Brauereien verkostet werden können. Wer dort mindestens einen Stempel je Brauerei auf der enthaltenen Stempelkarte sammelt, kann für vier Euro den Erinnerungskrug der Neumarkter Bier-Vielfalt erstehen.

Die abwechslungsreiche Rundtour vereinigt mehrere Pluspunkte für einen gelungenen Ausflug mit dem VGN. So sind Brauereien und herzhafte Brotzeiten erwiesener Erfolgsfaktor der mittlerweile 14 Bierwanderungen des Verkehrsverbundes sowie von fünf Freizeitbuslinien, die sich der Brauereikultur widmen. Als Ziel beliebt sind zudem Städte, in denen mehrere Attraktionen nahe beieinander liegen. Die reizvolle Zeugenberglandschaft mit lohnenden Weitblicken sowie die schnelle Anfahrt mit S- und Regionalbahn runden die Vorteile des Freizeittipps ab. Der Prospekt liegt in Neumarkt in der Tourist-Info am Rathaus, der DB-Verkaufsstelle am Bahnhof sowie in mehreren Gasthäusern aus. In Nürnberg ist er im VAG KundenCenter in der Königstorpassage erhältlich. Online kann er unter www.vgn.de/freizeit heruntergeladen werden.

Neue Ausgabe von VGN Aktuell erschienen

 Über Neuigkeiten aus dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) informiert die druckfrische Ausgabe der Kundenzeitschrift VGN Aktuell. Entsprechend der Jahreszeit finden Leserinnen und Leser darin viele Tipps für die Freizeit. So starten am 1. Mai wieder die Freizeitbusse des VGN in die neue Saison. Wer in der warmen Jahreszeit möglichst viel erleben möchte, sieht sich am besten den Veranstaltungskalender in der Mitte des Heftes an. Dort sind bekannte und weniger bekannte Feste im ganzen VGN-Gebiet aufgelistet, die einen Besuch mit Bus und Bahn lohnen.

„Musik für die Augen“ verspricht die Landesgartenschau in Bayreuth. Bis zum 9. Oktober können dort nicht nur Blumenliebhaber und Gartenfreunde auf Entdeckungsreise gehen. Für die gute An- und Rückreise wird der Bahnverkehr zwischen Nürnberg und Bayreuth verstärkt. Vor Ort verkehrt ein kostenloser Shuttlebus. Mehr Busse und Bahnen fahren auch zur Erlanger Bergkirchweih sowie auf einigen Strecken an Feiertagen. Diese und viele weiter Informationen bietet die Sommerausgabe von VGN Aktuell, die in den Kundenzentren der Verkehrsunternehmen, in Bahnhöfen, Landratsämtern und in vielen Fahrzeugen kostenlos erhältlich ist. Zum Download steht sie bereit unter www.vgn.de/service.

Am 1. Mai starten 21 Freizeitlinien in die Saison

Am Sonntag, 1. Mai 2016 ist es wieder so weit: Insgesamt 21 Freizeitlinien starten zu den schönsten Ausflugszielen im Gebiet des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN). Die Freizeitbuslinien sind bis 1. November an Sonn- und Feiertagen unterwegs. Manche fahren auch samstags. Fünf Linien haben sogar einen Fahrradanhänger dabei.

Ob Fränkische Schweiz, Fichtelgebirge, Steigerwald, Fränkisches Weinland, Nürnberger Land, Romantisches Franken, Fränkisches Seenland, Bayerischer Jura oder Altmühltal – viele lohnende Ziele warten darauf, entdeckt zu werden. Da sich Fahrgäste meist für bestimmte Regionen oder Themen interessieren, hat der VGN das Angebot der Freizeitlinien in diesem Jahr in zehn Prospekten thematisch zusammengefasst. Damit ist ein schneller Überblick möglich und die gute Vernetzung zwischen den Linien wird hervorgehoben. Zum Saisonstart ist ein weiterer Prospekt mit dem Gesamtfahrplan aller Linien erschienen. Er enthält neben den Fahrplänen auch Tipps für unterwegs sowie Hinweise zu Ansprechpartnern vor Ort.

In diesem Jahr feiern die Freizeitlinien übrigens ihr 25. Jubiläum. Mit dem Start der so genannten Rothseelinie, die von der U-Bahn-Haltestelle Nürnberg-Langwasser zum Rothsee fuhr, begann 1991 ihre Erfolgsgeschichte. Seither sind viele neue Linien hinzugekommen. Insgesamt haben in den letzten 25 Jahren rund 880.000 Fahrgäste die Freizeitlinien genutzt, fast 16.000 Fahrräder wurden transportiert.

Ein regelrechter „Senkrechtstarter“ war der 2001 eingeführte Bocksbeutelexpress. Lange Jahre führte er die Liste der beliebtesten Freizeitlinien an. 2006 erreichte er erstmals die Marke von 10.000 Fahrgästen, im Jahr darauf waren es sogar über 11.000. Ähnlich erfolgreich war die Brombachseelinie, die 2002 an den Start ging. In diesem Jahr schnellten die Fahrgastzahlen auf den damals zehn Freizeitlinien auf knapp 25.000 Fahrgäste in die Höhe.

Mit der Eröffnung des Regionalbahnhofes Allersberg (Rothsee) zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 brach rund um den Rothsee ein neues Zeitalter an. Der „schnellste Nahverkehr Deutschlands“ legte die Strecke von Nürnberg nach Allersberg in konkurrenzlos schnellen 15 Minuten zurück. Damit ergab sich auch für die Freizeitlinien eine Veränderung: Die ursprüngliche Rothseelinie startete nicht mehr in Nürnberg. Dafür übernahmen die beiden Linien 608 Roth – Allersberg und 633 Allersberg – Hilpoltstein – Heideck die Funktion einer Freizeitlinie und erschlossen die Gegend rund um den Rothsee.

Den größten Sprung machten die Fahrgastzahlen im Jahr 2009. Sie stiegen von rund 30.000 auf fast 62.000 an. Einen großen Anteil daran hatten die zwei neuen Linien in der Fränkischen Schweiz. Zudem verkehrte die bereits bestehende Buslinie 389 im Wiesenttal nun ebenfalls als Freizeitbus vom 1. Mai bis Allerheiligen. Damit war die Fränkische Schweiz rundum erschlossen und über verschiedene Routen erreichbar. Aber auch die neue Rothseelinie 2 brachte rund 10.000 neue Fahrgäste.

Heute sind die beliebtesten Linien solche, die Brauereien, Bierkeller oder Weinbaugebiete ansteuern und in Kombination mit Wandertipps vermarktet werden. 2015 war der Trubachtal-Express unangefochtener Spitzenreiter, gefolgt vom Wiesenttal-Express und dem Hallerndorfer-Keller-Express. Erfreulicherweise zeigte sich in den letzten Jahren der Trend, junge Fahrgäste zu gewinnen. So konnte die Zahl der unter 18-Jährigen seit 2009 kontinuierlich gesteigert werden und auch die Altersgruppe der 18- bis 49-Jährigen ist gewachsen.

Alle Prospekte sowie der Gesamtfahrplan der Freizeitlinien sind in den Kundenzentren der Verkehrsunternehmen kostenlos erhältlich sowie online zu bestellen bzw. herunterzuladen: www.vgn.de/freizeitlinien

Das Semesterticket geht ins zweite Jahr

Nach dem Start des Semestertickets am Hochschulstandort Erlangen-Nürnberg im Oktober letzten Jahres und einer bislang guten Entwicklung ist die Fortführung des Tickets für ein weiteres Jahr besiegelt. Den Vertrag für das Wintersemester 2016/17 und das Sommersemester 2017 unterzeichneten Anfang Mai die Geschäftsführer des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg sowie des VGN, Otto de Ponte und Jürgen Haasler. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Semesterticket für immer mehr Studierende fester Bestandteil ihrer täglichen Mobilität wird. Durch die Gültigkeit im gesamten VGN-Raum steht ihnen das Verkehrsnetz in Deutschlands drittgrößtem Verkehrsverbund offen“, erklärt Haasler. „Das Ticket trägt damit besonders der räumlichen Verteilung der Standorte der Hochschulen Rechnung, die zukünftig voraussichtlich sogar noch stärker ausgeprägt sein wird. Hinzu kommt, dass gerade Erlangen mit seinen rund 30.000 Studierenden beim studentischen Wohnen einen echten Brennpunkt bildet. Hier erleichtert das Semesterticket ein Ausweichen ins Umland, sei es nach Nürnberg und Fürth oder in Richtung Forchheim – Bamberg, denn es sichert volle Mobilität zum günstigen Preis“, unterstreicht de Ponte.


 Mobil mit Basis- und Zusatzkarte

Das Semesterticket besteht aus zwei Komponenten: Die Basiskarte wird von allen Studierenden mit einem verpflichtenden Solidarbeitrag erworben. Sie gilt montags bis freitags ab 19 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ganztags. Eine zeitlich unbeschränkte Gültigkeit bietet die Zusatzkarte, die optional gekauft werden kann. Im vergangenen Wintersemester haben das 36,9 Prozent der Studierenden getan. Mit aktuell 17.200 Käufern und damit 33,5 Prozent liegt die Kaufquote für das Sommersemester etwas niedriger, wohl bedingt durch die stärkere Fahrradnutzung. Im Jahresschnitt beträgt die Quote bislang 35,2 Prozent. Die Preise des Semestertickets basieren auf der Annahme, dass mindestens 37,7 Prozent die Zusatzkarte erwerben. Liegt die Kaufquote darunter, springen die Städte Erlangen, Fürth und Nürnberg sowie mehrere Landkreise mit einer Ausfallgarantie ein. Sie haben zugesagt, die Unterstützung in der Pilotphase um ein Jahr zu verlängern.

„Mit ihrem Engagement haben die Gebietskörperschaften entscheidende Voraussetzungen geschaffen, dass sich das Semesterticket weiter etablieren kann. Ergänzend setzen wir unsere Werbe- und Infokampagne an den Hochschulen fort. Zusätzliche Anreize bietet eine Rabattaktion mit der die Besitzer einer Zusatzkarte Vergünstigungen bei mehreren Freizeiteinrichtungen erhalten“, berichtet VGN-Geschäftsführer Haasler.


Studierende kaufen online

Nach erfolgter Einschreibung können Studierende die Basiskarte im Onlineshop des VGN herunterladen und ausdrucken oder sich auf das Smartphone laden. Die Zusatzkarte gibt es auch am Automaten. Fast 90 Prozent entscheiden sich aber für den Onlinekauf, denn im Verlustfall kann das Ticket einfach neu ausgedruckt oder heruntergeladen werden. Für das Wintersemester 2016/17 kostet die Basiskarte 70 Euro, die Zusatzkarte 199 Euro, im Sommersemester sind es 71 Euro bzw. 204,20 Euro. Am Semesterticket beteiligen sich die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Technische Hochschule Nürnberg, die Evangelische Hochschule Nürnberg sowie seit Beginn des Sommersemesters 2016 die Hochschule für Musik in Nürnberg. Mehr Infos zum Ticket gibt es unter www.vgn.de/semesterticket.

Feiertagsregelung beim TagesTicket: Auch bei schlechtem Wetter mit dem VGN mobil

Auch wenn sich die Eisheiligen für Pfingsten angekündigt haben, gibt es im Gebiet des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) viele lohnende Ausflugsziele.

Wer mit Freunden oder der Familie unterwegs ist, kann die Tages-Tickets des VGN am kommenden Wochenende noch flexibler nutzen. Sie gelten dann wahlweise am Samstag und Sonntag (14./15. Mai) oder Sonntag und Montag (15./16. Mai), also jeweils zwei Tage lang. Maximal zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder sind mit einem TagesTicket Plus mobil. Anstelle von Personen können auch Fahrräder mitgenommen werden. In der verbundweit gültigen Variante kostet es 18,70 Euro.

Unter www.vgn.de/erlebnistipps sind auch zahlreiche Freizeittipps für schlechtes Wetter zu finden. Hier erhalten VGN-Fahrgäste zusätzlich Eintrittsermäßigungen.

KombiTicket gilt auch für das Relegationsspiel

Es geht um nicht weniger als den Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga, wenn der 1. FC Nürnberg am Montag, 23. Mai 2016 um 20. 30 Uhr Eintracht Frankfurt zum zweiten Relegationsspiel im Grundig-Stadion empfängt. Die Eintrittskarten gelten auch für dieses Spiel als KombiTicket für die Hin- und Rückfahrt ins Stadion. Fans können ab fünf Stunden vor Beginn des Spiels bis Betriebsschluss alle Nahverkehrsmittel im VGN nutzen.

Vor und nach der Partie verstärkt DB Regio die S2 Nürnberg – Altdorf mit Sonder-S-Bahnen und RB-Zügen zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion. Auch die Züge der S3 Nürnberg – Neumarkt halten ab der Fahrt um 18.01 Uhr zum Aussteigen an der Station Frankenstadion. Aus Richtung Neumarkt macht die S3 ab der Verbindung um 17.24 Uhr Halt direkt am Stadion.

Endet das Spiel regulär nach 90 Minuten, fahren um 22.28 Uhr, 22.43 Uhr und 23.06 Uhr weitere Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof. Direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 bestehen von 22.26 Uhr bis 0.33 Uhr ab der Station Frankenstadion sowie um 23.01 Uhr mit dem RE 59499 nach Neumarkt und Regensburg am Sonderbahnsteig. Im Stadtverkehr Nürnberg verkehren Verstärkerbusse der Linie 65 zwischen der U-Bahnstation Frankenstraße und der Haltestelle Doku-Zentrum.

Sollte es zur Verlängerung kommen, fahren die Sonder-S-Bahnen und RB-Züge entsprechend später und es wird zusätzlich die R3 mit Abfahrt Nürnberg Hauptbahnhof um 1.03 von Hersbruck bis Neuhaus (Pegnitz) verlängert.

Weitere Fahrplaninfos gibt es auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de.

Mit dem VGN zum Norisring

Die Eintrittskarten für das Norisringrennen von Freitag, 24. bis Sonntag 26. Juni 2016 gelten am jeweiligen Veranstaltungstag wieder als Fahrschein für die Hin- und Rückfahrt im gesamten VGN-Gebiet. Damit Tausende von Motorsportfans bequem zur Rennstrecke fahren können, verstärkt DB Regio Franken das Fahrtenangebot mit zusätzlichen Zügen zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion. Auch die S3 Nürnberg – Neumarkt hält dann direkt am Norisring. Detaillierte Fahrplaninfos können rechtzeitig unter www.vgn.de und www.bahn.de abgerufen werden.


Tickets zu gewinnen

Wer nicht nur freie Fahrt mit dem KombiTicket sondern auch noch ein kostenloses Rennwochenende erleben möchte, kann an der Verlosungsaktion des VGN teilnehmen. Zu gewinnen gibt es zwei exklusive Grid-Zugangsberechtigungen zur DTM-Startaufstellung sowie 34 Wochenendtickets der Kategorien Gold und Silber. Die Teilnahme ist bis Freitag, 10. Juni möglich, http://www.vgn.de/aktuell/norisring/.

Mit dem VGN zu Rock im Park 2016

Damit die Besucher von Rock im Park von Freitag, 3. Juni bis Sonntag, 5. Juni 2016 mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mobil sind, bauen die Verkehrsunternehmen ihr Fahrtenangebot zum Festivalgelände erheblich aus. So verstärkt DB Regio Franken die Linie S2 Nürnberg – Altdorf zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion mit zusätzlichen S-Bahnen. Zu den Hauptreisezeiten halten dann auch Züge der S3 Nürnberg – Neumarkt an der Station Frankenstadion. Im Stadtverkehr Nürnberg verdichtet die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft während des Festivals die Fahrpläne der Straßenbahnlinien 6 und 9 zum Doku-Zentrum sowie der Buslinie 65 Röthenbach – Doku-Zentrum – Mögeldorf. Auch die NightLiner sind an allen Veranstaltungstagen im Einsatz.


Sonderfahrten der DB

Zur nächtlichen Heimreise der Festivalbesucher verkehren von Freitag bis Montag jeweils ab 22.13 Uhr Sonder-S-Bahnen zwischen der Station Frankenstadion und Nürnberg Hauptbahnhof. Die letzten Fahrtmöglichkeiten bestehen um 0.53 Uhr zum Hauptbahnhof sowie um 0.25 Uhr nach Altdorf. Für Fahrgäste aus Richtung Neumarkt hält die S3 Nürnberg – Neumarkt zum Einsteigen an der Station Frankenstadion um 22.26 Uhr, 22.46 Uhr, 23.26 Uhr, 23.46 Uhr (nur Freitag), 0.34 Uhr, 1.06 Uhr (Freitag bis Nacht auf Sonntag) sowie 1.26 Uhr (in der Nacht auf Montag).

Da am Samstag wieder viele Besucher zum Einkaufen und Sightseeing in die Innenstadt fahren werden, verkehrt an diesem Tag die S2 mit zusätzlichen Zügen zwischen Hauptbahnhof und Frankenstadion von 9.44 Uhr bis 16.04 Uhr im 20-Minuten-Takt.


Taktverdichtung auch im Stadtverkehr Nürnberg

Die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft verstärkt am Freitag und Samstag ab 20.00 Uhr sowie am Sonntag ab 10.00 Uhr bis jeweils 24.00 Uhr die Straßenbahnlinien 6 und 9. Die Linie 6 fährt dann im 10-Minuten-Takt zwischen Doku-Zentrum und Plärrer, die Linie 9 alle zehn Minuten vom Doku-Zentrum zum Hauptbahnhof.

Die Buslinie 65 (Röthenbach – Doku-Zentrum – Mögeldorf) verkehrt für die Rockfans am Freitag zwischen 9.00 Uhr und 13.00 Uhr sowie von 18.00 Uhr bis 20.30 Uhr und an Samstag und Sonntag von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr im 10-Minuten-Takt, danach wieder alle 20 Minuten.

Weitere Fahrplaninfos gibt es unter www.vgn.de und www.bahn.de sowie auf den elektronischen Anzeigen vor Ort.


NightLiner an allen Festivaltagen unterwegs

Wie an allen Wochenenden starten in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie Samstag auf Sonntag die NightLiner von 1.00 Uhr bis 4.00 Uhr am Nürnberger Hauptbahnhof. Zu Rock im Park fahren mit Ausnahme der Linien N27, N28, N29 (Gebiet Erlangen) und N60 (Nürnberg – Wendelstein) alle NightLiner zusätzlich in der Nacht von Sonntag auf Montag (5./6. Juni).

 

Buslinien 55 und 96 fahren auf kurzer Route

Wegen des Festivals wird die Beuthener Straße für den gesamten Verkehr gesperrt. Deshalb verkehrt die Buslinie 55 Langwasser Mitte – Meistersingerhalle von Donnerstag, 2. Juni bis Montagnachmittag, 6. Juni nur zwischen Langwasser Mitte und Max-Grundig-Platz. Von der Straßensperrung betroffen ist auch die Linie 96 Meistersingerhalle – Fischbach – Birnthon, die über eine Umleitungsstrecke geführt wird. 

Onlinetickets für Fahrten mit dem VGN

Die Eintrittskarten für das Festival gelten nicht als KombiTicket in Bus und Bahn. In Kooperation mit dem Veranstalter Argo Konzerte bietet der Verkehrsverbund jedoch wieder zwei Sonderfahrkarten für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel an:

Das An-/Abreise-Ticket kann zur einmaligen Anfahrt am Donnerstag, 2. Juni oder Freitag, 3. Juni sowie für die einmalige Rückreise am Sonntag, 5. Juni oder Montag, 6. Juni 2016 im ganzen Verbundgebiet genutzt werden und kostet 19,40 Euro. Bei der Rückreise gilt das Ticket jeweils bis Betriebsschluss bzw. 3 Uhr am Folgetag. 

Das Drei-Tage-Ticket des VGN für Rock in Park gilt für beliebig viele Fahrten im Stadtgebiet Nürnberg-Fürth-Stein (Tarifzonen 100/200) von Freitag, 3. Juni (ab 0 Uhr) bis Sonntag, 5. Juni (bis Betriebsschluss bzw. 3 Uhr am Folgetag). Es ist für 12,80 Euro zu haben.

Diese beiden Fahrkarten gibt es als Printticket oder HandyTicket im Onlineshop des VGN (shop.vgn.de) oder mit der App VGN Fahrplan & Tickets. Das Drei-Tage-Ticket kann man vor Ort auch am Infomobil der VAG kaufen. Beide Tickets gelten nur in Verbindung mit Eintrittskarte oder Zugangsbändchen.


Verkaufsstelle vor Ort

Für die Festivalbesucher richtet die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft einen mobilen Verkaufsstand an der Haltestelle Doku-Zentrum ein. Der Stand ist besetzt am Donnerstag, 2. Juni von 11.00 bis 24.00 Uhr, Freitag, 3. Juni bis Sonntag, 5. Juni von 9.30 Uhr bis 24.00 Uhr sowie am Montag, 6. Juni von 6.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

 

Detaillierte Infos gibt es auch unter www.vgn.de/rockimpark.

Sonderzüge zum Lindenberg-Konzert im Stadion

Anlässlich des Konzerts von Udo Lindenberg am Samstag, 18. Juni 2016 im Nürnberger Grundig Stadion verstärkt DB Regio Franken das Fahrtenangebot zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion. Zur Hinfahrt sind ab circa 17 Uhr Sonder-S-Bahnen im Einsatz, auch die S3 Nürnberg – Neumarkt hält dann außerplanmäßig am Stadion. Nach der Veranstaltung verkehren von 22.33 Uhr bis 0.53 Uhr Züge in kurzer Folge von der Station Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof.

Wer aus Richtung Neumarkt kommt, kann beginnend mit der Verbindung der S3 um 16.04 Uhr ab Neumarkt direkt am Stadion aussteigen. Zur Heimfahrt hält die S3 dann wieder um 22.46 Uhr, 23.26 Uhr, 0.33 Uhr und 1.26 Uhr an der Station Frankenstadion.

Der Veranstalter hat keine Vereinbarung für ein Kombiticket mit dem VGN getroffen. Die Eintrittskarten für das Konzert gelten deshalb nicht als Fahrkarte für die Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Über die individuellen Verbindungen sowie die Fahrpreise informiert die Fahrplanauskunft unter www.vgn.de.

Das VGN-Ferienticket ist wieder zu haben

In den Sommerferien bietet der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) Schülern, Auszubildenden und Studierenden die Möglichkeit, das Gebiet des drittgrößten Verkehrsverbundes Deutschlands zum kleinen Preis zu erkunden. Mit dem FerienTicket können sie vom 30. Juli bis 12. September 2016 verbundweit alle Verkehrsmittel des VGN nutzen. Es gilt montags bis freitags ab 9 Uhr, am Wochenende rund um die Uhr und kostet 31,40 Euro. Erhältlich ist das Ticket ab Montag, 18. Juli in allen VGN-Verkaufsstellen, an den Fahrkartenautomaten der DB und in den Stadtverkehren Nürnberg, Fürth und Erlangen sowie im Regionalbus beim Fahrer. Im VGN-Onlineshop unter der Adresse shop.vgn.de kann man es als Print- oder HandyTicket herunterladen oder für den Postversand bestellen. Für Erlangen (Tarifzone 400) ist eine lokale Variante zu haben, sie kostet 15,50 Euro. Personen ab 15 Jahren benötigen zu ihrem FerienTicket einen gültigen Verbundpass. Wer noch keinen besitzt, kann ihn mit einem Passbild sowie einer Bescheinigung der Ausbildungsstätte in einem der Kundenbüros beantragen.

Für einzelne Ausflüge bietet der VGN eine Ferien-Tageskarte zum Preis von 5,00 Euro an. Im VGN Onlineshop sowie an den Automaten kann sie als Ferien-Tageskarte gelöst werden. Bei anderen Verkaufssystemen wählt man das TagesTicket Solo der Preisstufe 2 für 5,00 Euro und kann damit verbundweit fahren. Unter der Woche gilt die Ferien-Tageskarte ab 9 Uhr für den betreffenden Tag, am Wochenende sogar für Samstag und Sonntag. Ab 15 Jahren ist ein Verbundpass erforderlich. Weitere Infos: www.vgn.de/ferienticket.

Jede Menge Ausflugstipps

Wer Anregungen für Aktivitäten in den Ferien sucht, wird unter www.vgn.de/freizeit bestimmt fündig. Besonders vielseitig sind die Angebote von über 80 Freizeiteinrichtungen im ganzen Verbundgebiet, die VGN-Fahrgästen eine Eintrittsermäßigung bieten. Die Auswahl reicht von der Seilschwebe- und Sommerrodelbahn am Ochsenkopf bis zur Paddeltour im Altmühltal, vom Freiluftmuseum bis hin zur Besichtigung einer Tropfsteinhöhle. Darüber hinaus bietet der VGN zahlreiche Tipps zu Städtetouren sowie Wanderungen und Ausflügen mit dem Rad.

 
Ab 1. September ist auch der Landkreis Kitzingen komplett in den VGN integriert. Seit 2006 bzw. 2007 können Fahrgäste aus Richtung Nürnberg bereits bis zu den DB-Haltepunkten Iphofen und Kitzingen mit einem VGN-Fahrschein fahren. Nun tritt zum 1. September 2016 der gesamte Landkreis Kitzingen dem VGN bei. Damit sind die an der R1 gelegenen Bahnhöfe Buchbrunn-Mainstockheim und Dettelbach sowie der an der R8 gelegene Bahnhof Marktbreit genauso in den VGN integriert wie auch der Großteil der Buslinien.

Mit dem VGN die Ferien genießen

Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad: Urlaub zuhause kann genauso spannend sein wie in der Ferne. Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) hat rechtzeitig vor den Sommerferien zwei neue Freizeittipps herausgebracht. Die Wanderung „Durch den Sebalder Reichswald“ ist auch für Kinder interessant und kann je nach Leistungsfähigkeit abgekürzt werden kann. Ähnliches gilt für den „Regnitz-Radweg“, der überwiegend abseits verkehrsreicher Straßen ohne größere Steigungen verläuft.

Für Daheimgebliebene und Städtetouristen gleichermaßen interessant ist die abwechslungsreiche Tour „Durch den Sebalder Reichswald“. Von der Großstadt zur ländlichen Idylle sind es hier nur wenige Schritte. Ausgangspunkt ist der Nürnberger Flughafen, der mit der U2 und den Buslinien 32 und 33 gut  zu erreichen ist. Auf dem 15 Kilometer langen Weg gibt es jede Menge Natur- und Kulturdenkmäler zu entdecken – beispielsweise die Kleinreuther Weide, die mittlerweile unter Naturschutz steht. Der mächtige Baum hat einen Kronendurchmesser von 20 bis 25 Metern und wäre beinahe Straßenausbauplänen zum Opfer gefallen. Ein Gemälde der Weide hängt sogar im Pariser Louvre.

Die aus der Renaissancezeit stammenden Schwedenhäuser in Kleinreuth lassen erahnen, wie es im 16. Jahrhundert vor den Toren Nürnbergs aussah. Einen Kontrast dazu bietet der Fernblick zum Flughafen. Gerade zur Ferienzeit gibt es hier viele Starts und Landungen zu beobachten. Eindrucksvoll ist die Länge der Start- und Landebahnen.

Kaum zu glauben, dass man sich wenige Meter weiter schon wieder mitten in einem wildromantischen Wald mit vielen Wurzeln und Luftwurzeln befindet. Immer schmäler und kurviger wird der Weg entlang des Kothbrunnengrabens. Literaturinteressierte können dem Irrhain einen Besuch abstatten, wo sich seit Jahrhunderten bekannte und weniger bekannte Dichter treffen. Das Schloss Neunhof oder die Kraftshofer Wehrkirche sind weitere Perlen am Wegesrand. Wer die Tour am zweiten Wochenende im September macht, kann sich auf der Neunhofer Kärwa stärken. Sie gilt als besonders stimmungsvoll. Aber auch zu anderen Zeiten gibt es unterwegs zahlreiche Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten sowie mit der Stadtbuslinie 31 immer einen guten Anschluss an das Nahverkehrsnetz.

Der zweite neue VGN-Freizeittipp stellt den RegnitzRadweg in den Mittelpunkt. Er verbindet die Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Forchheim und Bamberg auf zwei parallel verlaufenden Routen. Während die 85 Kilometer lange Talroute durch Dörfer und Kleinstädte mit fränkischen Fachwerkfassaden führt, orientiert sich die etwas kürzere Kanalroute (75 Kilometer) durchgängig am Verlauf des Main-Donau-Kanals und der Regnitz. In beiden Richtungen sind die Wege gut beschildert, so dass man sowohl in Nürnberg wie auch in Bamberg starten kann. Für Abwechslung sorgen entlang der Route der Erlebnispark Schloss Thurn, das Levi Strauß-Museum in Buttenheim und natürlich die Städte, die auch Übernachtungsmöglichkeiten bieten, wenn man mehrere Tage unterwegs sein möchte. Wer kürzere Etappen bevorzugt, kann die Tour dank der guten Nahverkehrs-Anbindung nahezu beliebig unterbrechen oder auch einzelne Streckenabschnitte zurücklegen.

Beide Tipps können heruntergeladen oder bestellt werden unter www.vgn.de/freizeit und sind in den Kundenzentren der Verkehrsunternehmen erhältlich.

Mit dem VGN zum Clubspiel gegen Heidenheim

Wenn am Freitag, 12. August 2016 um 18.30 Uhr der 1. FCN sein erstes Saisonheimspiel gegen den 1. FC Heidenheim bestreitet, können die Fans wieder ihre Eintrittskarte als Fahrschein auf den Linien des VGN nutzen. Sie gilt ab fünf Stunden vor dem Spiel bis um 3 Uhr am Folgetag als VGN-KombiTicket zur Hin- und Rückfahrt mit Bussen und Bahnen. Bereits im Mai haben der 1. FCN und der VGN den entsprechenden Vertrag um drei weitere Jahre verlängert.

Für die Anreise der Fans verstärkt DB Regio Franken ab 16.17 Uhr das Fahrtenangebot zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion mit zusätzlichen S-Bahnen und RB-Zügen. Auch die Züge der S3 Nürnberg – Neumarkt mit Abfahrt um 16.41 Uhr sowie 17.41 Uhr halten außerplanmäßig zum Ausstieg am Stadion.

Nach Spielende sind bis 21.37 Uhr Sonder-S-Bahnen im Einsatz. Vom Sonderbahnsteig Frankenstadion starten um 20.37 Uhr, 20.48 Uhr, 21.14 Uhr und 21.38 Uhr weitere RB-Züge zum Hauptbahnhof. Danach fahren die regulären S-Bahnen bis um 23.06 Uhr ab Frankenstadion.

Baustellenverkehr auf der S3 Nürnberg – Neumarkt

Wegen Bauarbeiten zwischen Ochenbruck und Postbauer-Heng verkehrt derzeit die S3 Nürnberg – Neumarkt leider nur mit Einschränkungen. In den Nachstunden fahren Ersatzbusse. Bei der Fahrt zum Spiel können Fans aus Richtung Neumarkt die S-Bahnen mit Abfahrt um 16.04 Uhr sowie um 17.09 Uhr ab Neumarkt nutzen. Bei der ersten Verbindung muss in Feucht oder am Nürnberger Hauptbahnhof umgestiegen werden. Die S-Bahn ab 17.09 Uhr hält direkt am Stadion.

Nach dem Spiel besteht eine Direktverbindung mit der S3 um 20.46 Uhr ab der Station Frankenstadion nach Neumarkt. Danach hält die S2 Nürnberg – Altdorf um 21.47 am Stadion. In Feucht kann dann auf den Ersatzbus (SEV) nach Neumarkt umgestiegen werden. Weitere Fahrmöglichkeit bestehen um 22.52 Uhr mit der S2 und anschließendem Ersatzbus in Feucht um 23.04 Uhr und Ankunft in Neumarkt um 23.52 Uhr sowie um 23.32 ab Frankenstadion, 23.56 Uhr mit Bus ab Feucht und Ankunft um 00.44 Uhr in Neumarkt. Die Sonderfahrten und Baustellenverkehre sind in der elektronischen Fahrplanauskunft auf www.vgn.de sowie www.bahn.de enthalten. Der VGN empfiehlt den Clubfans, sich rechtzeitig über ihre Verbindungen zu informieren.

Neue Ziele im Fränkischen Weinland mit dem VGN entdecken

Neue Ziele eröffnet der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) seinen Fahrgästen zum Start der Weinsaison: Ab 1. September sind außer Iphofen und Kitzingen auch die Bahnhöfe Buchbrunn-Mainstockheim, Dettelbach und Marktbreit im Landkreis Kitzingen zum VGN-Tarif erreichbar. Gleichzeitig startet mit dem Mainschleifen-Express eine neue Freizeitbuslinie zur touristisch interessanten Mainschleife bei Volkach. Zum 1. Januar 2017 wird dann auch ein Großteil der Buslinien in den VGN integriert.

„Wir freuen uns, dass wir unseren Fahrgästen jetzt noch mehr attraktive Ausflugsziele im Fränkischen Weinland bieten können“, sagt VGN-Geschäftsführer Jürgen Haasler. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass der Freizeitverkehr keine Einbahnstraße ist. „Das über 15.000 Quadratkilometer große Verbundgebiet erschließt beliebte Freizeitregionen wie das Neue Fränkische Seenland oder die Fränkische Schweiz ebenso wie namhafte Städte wie Nürnberg, Bamberg, Bayreuth oder Rothenburg ob der Tauber. Es reicht von Lichtenfels im Norden bis zum Altmühltal und Solnhofen als Fundstätte des Archaeopteryx im Süden sowie bis ins Amberger Land im Osten.“ Kitzingens Landrätin Tamara Bischof freut sich ebenfalls über die Vorteile für Landkreisbewohner und deren Gäste: „Touristen, die an der Mainschleife Urlaub machen, können beispielsweise ihr Wohnmobil stehen lassen und bequem mit dem Zug einen Tagesausflug nach Nürnberg oder Bamberg machen.“

Vorteile durch Verbundtarif

Ab September gelten die Vorteile des Verbundtarifs auch für Fahrten ab Buchbrunn-Mainstockheim, Dettelbach und Marktbreit. Alle Verkehrsmittel im VGN können dann mit einem einzigen Fahrausweis genutzt werden. Vor allem Fahrgäste, die von der Bahn auf andere Linien umsteigen, profitieren davon. Wer beispielsweise mit einer Einzelfahrkarte von Dettelbach nach Nürnberg fährt, zahlt künftig 11,20 Euro – inklusive der Nutzung von U-Bahn, Tram oder Bus in der Frankenmetropole. Die den Verkehrsunternehmen daraus entstehenden Mindereinnahmen werden von den Gebietskörperschaften ausgeglichen.

Den größten Nutzen haben Fahrgäste von Angeboten wie MobiCard, FerienTicket, Semesterticket oder TagesTicket. Mit einem TagesTicket Plus für 18,70 Euro sind zum Beispiel maximal zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder einen ganzen Tag lang verbundweit mobil. Anstelle von Personen können auch Fahrräder mitgenommen werden. An Wochenenden oder zusammenhängenden Feiertagen gilt es sogar für zwei
Tage.

Einen zusätzlichen Vorteil bieten VGN-KombiTickets für Sport- und Kulturveranstaltungen sowie Preisermäßigungen bei Freizeiteinrichtungen. So gelten etwa die Eintrittskarten bei Heimspielen des 1. FCN oder der Thomas Sabo Ice Tigers als Fahrausweis für die Fahrt zum Spiel und nach Hause. Verbilligten Eintritt gibt es für VGN-Kunden z. B. beim Playmobil FunPark, in Erlebnisbädern, Museen und bei vielen weiteren Freizeitanbietern.

Komfortabel zu Fahrplanauskunft und Ticketkauf

Pünktlich zur Integration der neuen Bahnhöfe legt der VGN die beliebten kostenlosen Linienfahrpläne für die R1 (Nürnberg – Dettelbach) und R8 (Treuchtlingen – Marktbreit) neu auf. Jederzeit aktuelle Fahrplan- und Tarifinformationen sind online abrufbar unter www.vgn.de/fahrplan oder mit der App „VGN Fahrplan &Tickets“, die für die Betriebssysteme Android, iOS und Windows Phone kostenlos erhältlich ist. Mit Hilfe der App können Fahrgäste gleichzeitig ihr Ticket direkt aufs Smartphone laden. Die Anmeldung bei der App berechtigt auch zu Käufen im Onlineshop des VGN. Hier können Einzel- und Mehrfahrtenkarten sowie Zeitkarten bequem von zu Hause aus bestellt und teilweise selbst ausgedruckt werden: shop.vgn.de.

Neuer Freizeitbus und Wandertipp

Um die neuen Ziele bekannt zu machen, hat der VGN rechtzeitig zur Weinsaison einen neuen Freizeittipp veröffentlicht: „Über die Sulzfelder Weinlagen nach Marktbreit“ ist der Titel der 14 Kilometer langen Wanderung von Kitzingen ins mittelalterliche Marktbreit. Der Flyer kann kostenlos angefordert werden und steht inklusive GPS-Daten zum Download bereit unter www.vgn.de/freizeit

Nicht direkt am Schienennetz liegt die Mainschleife bei Volkach. Deshalb startet der VGN in Zusammenarbeit mit der Touristinformation Volkacher Mainschleife am 3. September eine neue Freizeitlinie: den Mainschleifen-Express. Er bringt bis 1. November Ausflügler an Samstagen, Sonn- und Feiertagen vom Bahnhof Kitzingen über Dettelbach, Schwarzach, Sommerach und Nordheim bis Volkach. Dort werden die ersten Fahrgäste der Jungfernfahrt mit einem kleinen Präsent begrüßt. Weitere Informationen: www.vgn.de/freizeitlinien.

Buslinien werden zum 1. Januar 2017 integriert

Während ab dem 1. September 2016 zunächst die Regionalbahnen und der Freizeitbus mit dem VGN-Ticket genutzt werden können, soll zum 1. Januar 2017 auch ein Großteil der Buslinien in den VGN integriert werden. Dann gilt für Fahrgäste mit Start oder Ziel im Gebiet des VGN auch auf den Buslinien der VGN-Tarif. Innerhalb des Landkreises gilt nach wie vor der Tarif des Verkehrsunternehmens-Verbunds Mainfranken (VVM).

Mainschleifen-Express startet in die Weinsaison

Mit der neuen Freizeitbuslinie 107, dem Mainschleifen-Express, können Fahrgäste des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) ab 3. September 2016 an Wochenenden und Feiertagen einen Ausflug an die in Deutschland einmalige Mainschleife bei Volkach machen.

Die Region um Volkach ist ein Paradies für Genießer. Nicht nur die endlos wirkenden Weinhänge, die sich an den stark mäandernden Main schmiegen, sondern auch die Kultur, das kulinarische Angebot und das Lebensgefühl in einer der wärmsten Regionen Deutschlands laden zu einem Ausflug ein. Gerade im Herbst, wenn überall Weinfeste stattfinden und Heckenwirtschaften geöffnet haben, ist die Anreise mit Bus und Bahn empfehlenswert. Deshalb startet der VGN in Zusammenarbeit mit der Touristinformation Volkacher Mainschleife zum 3. September eine neue Freizeitlinie: den Mainschleifen-Express. Er bringt bis 1. November Ausflügler an Samstagen, Sonn- und Feiertagen vom Bahnhof Kitzingen über Dettelbach, Schwarzach, Sommerach und Nordheim bis Volkach.

Wer am Wochenende mit dem VGN-Ticket aus dem Großraum Nürnberg nach Kitzingen anreist, kann dort kostenfrei in den Express-Bus Richtung Mainschleife umsteigen. Einer Wandertour, einem Kanuausflug oder einfach einem Herbstfest- und Heckenwirtschaftsbesuch ohne eigenes Auto steht damit nichts im Weg. Die Mitnahme von Fahrrädern im Bus ist nicht möglich.

Präsent für die ersten Fahrgäste

Der Bus startet am Kitzinger Bahnhof um 9.05 Uhr und 11.05. Uhr. Von dort geht es über die genannten Orte bis zur Endstation nach Volkach. Dort werden die ersten Fahrgäste der Jungfernfahrt am 3. September mit einem kleinen Präsent begrüßt. Die Rückfahrt ist in den Abendstunden ab Volkach um 17.10 Uhr und 19.10 Uhr möglich. Die Züge in Richtung Nürnberg fahren dann um 18.01 und 20.01 Uhr zurück. Bereits jetzt werden die Weichen für 2017 gestellt: Dann wird der Bus vom 1. Mai bis 1. November unterwegs sein. Die Kosten für die Freizeitlinie tragen die teilnehmenden Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Kitzingen. Der VGN hat für den Mainschleifen-Express einen eigenen Flyer aufgelegt. Er kann beim VGN kostenlos bestellt werden und steht auch zum Download bereit unter www.vgn.de/freizeitlinien

Neuer VGN-Wandertipp für das Fränkische Weinland

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) bietet seinen Fahrgästen zum Start der Weinsaison neue Ziele an: Ab 1. September sind außer Iphofen und Kitzingen auch die Bahnhöfe Buchbrunn-Mainstockheim, Dettelbach und Marktbreit im Landkreis Kitzingen zum VGN-Tarif erreichbar. Gleichzeitig ist ein neuer Wandertipp erschienen.

Den Reiz des Fränkischen Weinlandes im Maindreieck macht der Dreiklang aus Natur, Kultur und Kulinarik aus. Die romantischen Orte sind eingebunden in eine intakte Natur: Flusslandschaft, Weinberge, Wälder und die Hochfläche des Maindreiecks. Überall laden Weinfeste und Heckenwirtschaften zum Genießen ein. Bereits seit zehn Jahren nutzen Wanderer und Weinliebhaber gerne die Möglichkeit, mit dem VGN nach Iphofen bzw. Kitzingen zu fahren. Künftig gelangen sie mit ihrem VGN-Ticket noch weiter ins Herz des Fränkischen Weinlandes. Die an der R1 gelegenen Bahnhöfe Buchbrunn-Mainstockheim und Dettelbach sowie der an der R8 gelegene Bahnhof Marktbreit sind Ausgangs- oder Endpunkte für Wanderungen, Radtouren und andere Ausflüge in reizvoller Landschaft.

Freizeittipp verbindet R1 und R8

Eine Verbindung zwischen R1 und R8 schafft der neue Freizeittipp des VGN: „Über die Sulzfelder Weinlagen nach Marktbreit“ ist der Titel der 14 Kilometer langen Wanderung von Kitzingen ins mittelalterliche Marktbreit. Die zu jeder Jahreszeit wanderbare Tour führt in den romantischen Winzerort Sulzfeld, der mit seinen zahlreichen Denkmälern und einer vollständig erhaltenen mittelalterlichen Wehranlage zu den besonderen denkmalgeschützten Ensembles in Franken gehört. Herrliche Aussichten oberhalb des Mains begleiten die Wanderer auf dem weiteren Weg nach Marktbreit, wo es nach einem kleinen Stadtrundgang mit der R8 zurück in den Ballungsraum geht. Die sorgfältig beschriebene Tour mit  Kartenausschnitten, Bildern, Kurzbeschreibungen, Höhenprofilen sowie Einkehrmöglichkeiten ist mehrfach getestet und beinhaltet so manchen Geheimtipp. Die Route verfügt über einen eigenen QR-Code, mit dem sich Smartphone-Besitzer die Beschreibung inklusive GPS-Daten für unterwegs herunterladen können: www.vgn.de/freizeit

Der VGN empfiehlt für die Anreise das verbundweit gültige TagesTicket Plus für 18,70 Euro. Es gilt für beliebig viele Fahrten für bis zu sechs Personen, davon zwei über 18 Jahre. Anstelle von Personen können auch Fahrräder mitgenommen werden. Am Wochenende gilt ein am Samstag gekauftes TagesTicket Plus auch noch am Sonntag.

Mit dem Semesterticket ins neue Studienhalbjahr starten

Das Semesterticket für den Hochschulstandort Erlangen-Nürnberg geht ins zweite Jahr: Ab Donnerstag, 1. September 2016 können sich Studierende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm und der Hochschule für Musik Nürnberg die Basiskarte herunterladen und die Zusatzkarte für das Wintersemester 2016/17 erwerben. Der VGN empfiehlt dafür den VGN-Onlineshop oder die App „VGN Fahrplan & Tickets“. Für Studierende der Evangelischen Hochschule Nürnberg beginnt der Verkauf am 15. September 2016.

Das Semesterticket gilt für das komplette Wintersemester – von Oktober 2016 bis März 2017. Es besteht aus einer Basis- und einer Zusatzkarte, die zusammen maximale Mobilität garantieren. Der Preis für die Basiskarte in Höhe von 70 Euro wird automatisch mit dem Studentenwerksbeitrag eingezogen. Wer immatrikuliert ist und seinen Beitrag bezahlt hat, kann mit der Basiskarte S-Bahnen, Regionalbahnen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen im gesamten VGN-Gebiet montags bis freitags von 19.00 Uhr bis 6.00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztags nutzen. Bei Kontrollen ist auf Verlangen ein Lichtbildausweis vorzuzeigen.

Für maximale Mobilität zu jeder Tageszeit im ganzen Verbundgebiet sorgt die Zusatzkarte, die zum Preis von 199 Euro für das Wintersemester zu haben ist. Sie gilt ohne Einschränkung während des gesamten Semesters der jeweiligen Hochschule. Basis- und Zusatzkarte bieten so für umgerechnet 1,47 Euro pro Tag volle Mobilität im drittgrößten Verkehrsverbund Deutschlands. Die Zusatzkarte gibt es ebenfalls im VGN-Onlineshop (shop.vgn.de) oder über die App „VGN Fahrplan & Tickets“ sowie an Fahrkartenautomaten und in den Bussen des OVF.

Zum Start des Wintersemesters informiert der VGN vor Ort an den Hochschulen über das Semesterticket. Die Termine und alle wichtigen Informationen, u.a. über weitere Vorteile für Inhaber der Zusatzkarte, sind zu finden unter www.vgn.de/semesterticket.

Mit dem VGN zum fränkisch-bayerischen Derby

Das erste Montagsspiel des 1. FCN dieser Saison findet am 12. September 2016 unter Flutlicht statt. Das Duell gegen die Münchener Löwen wird um 20.15 Uhr angepfiffen. Die Eintrittskarten gelten ab fünf Stunden vor dem Spiel bis Betriebsschluss als Kombi-Ticket für die Hin- und Rückfahrt mit allen VGN-Verkehrsmitteln.

Den Fußballfans steht wieder ein verstärktes Fahrtenangebot zur Verfügung. Ab etwa 18.00 Uhr setzt DB Regio Franken zusätzliche S- und Regionalbahnen zwischen dem Nürnberger Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion ein. Auch die Züge der S3 Neumarkt – Nürnberg mit Abfahrt in Neumarkt von 17.09 Uhr bis 19.09 Uhr halten vor Spielbeginn am Stadion. Aufgrund von Bauarbeiten auf der Strecke Nürnberg - Regensburg kann die S3 jedoch nur stündlich verkehren.

Nach dem Schlusspfiff fahren um 22.15 Uhr, 22.28 Uhr und 22.48 Uhr weitere Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof. Direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 bestehen von 21.51 Uhr, 22.26, 22.34 Uhr und 22.44 Uhr ab der Station Frankenstadion nach Neumarkt. Allerdings kann wegen Bauarbeiten der RE-Zug in Richtung Neumarkt/Regensburg dieses Mal nicht am Sonderbahnsteig Frankenstadion halten. Außerdem werden in der Zeit zwischen 22.15 Uhr und 1.45 Uhr mehrere RE- und RB-Züge zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und Parsberg in verschiedenen Abschnitten durch Busse ersetzt.

Der VGN empfiehlt den Fans, sich rechtzeitig über ihre Verbindungen zu informieren. Hinweise zum aktuellen Heimspiel des Club gibt es auch unter www.vgn.de/fcn_heimspiel. Fahrplaninfos sind auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de zu finden.

VGN-InfoMobil beim Korbmarkt in Lichtenfels

Zum 37. Korbmarkt kommt das InfoMobil des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) am 18. September 2016 nach Lichtenfels an den Bahnhof. Von 10.00 bis 18.00 Uhr können sich Besucher des internationalen Flechtkulturfestivals am InfoMobil die neuesten Freizeittipps des VGN abholen. Zahlreiche Wandervorschläge, Tipps für Rad- und Städtetouren sowie Veranstaltungshinweise haben die VGN-Mitarbeiter im Gepäck. Außerdem gibt es Informationen zu Vergünstigungen für VGN-Kunden, wie sie zum Beispiel die Obermain Therme in Bad Staffelstein gewähren. Das InfoMobil-Team steht darüber hinaus für Fahrplanauskünfte, Tarif- und Sortimentsberatung sowie für individuelle Fragen zur Verfügung.

Nachdem die Zugstrecke zwischen Bamberg und Lichtenfels seit dem
4. September 2016 frei ist, verkehren R2 und R25 wieder stündlich. Aufgrund von Bauarbeiten zwischen Erlangen und Bamberg kommt es am Wochenende vom 17./18. September jedoch zu Fahrplanänderungen. Der VGN empfiehlt Fahrgästen, sich rechtzeitig unter www.vgn.de oder www.bahn.de über ihre Verbindungen zu informieren.

Übrigens sind VGN-Kunden mit einem TagesTicket Plus das ganze Wochenende mobil. Am Samstag gekauft, gilt es auch am Sonntag – jeweils für bis zu sechs Personen (darunter zwei über 18 Jahren) und einen Hund.

Mit dem VGN zum Derby

Das traditionsreichste Fußballduell Deutschlands steht vor einer Neuauflage: Am Dienstag, 20. September 2016 ist die Spielvereinigung Greuther Fürth zu Gast beim 1. FC Nürnberg. Anpfiff ist um 17.30 Uhr. Die Eintrittskarten gelten ab fünf Stunden vor dem Spiel bis Betriebsschluss als Kombi-Ticket für die Hin- und Rückfahrt mit allen VGN-Verkehrsmitteln.

Den Fußballfans steht wieder ein verstärktes Fahrtenangebot zur Verfügung. Ab 15.40 Uhr setzt DB Regio Franken zusätzliche S- und Regionalbahnen zwischen dem Nürnberger Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion ein. Auch die Züge der S3 Neumarkt – Nürnberg mit Abfahrt in Neumarkt von 15.44 Uhr bis 17.09 Uhr halten vor Spielbeginn am Stadion.

Nach dem Schlusspfiff fahren um 19.35 Uhr, 19.43 Uhr, 20.14 Uhr und 20.36 Uhr weitere Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof. Bis 21.37 Uhr wird auch die S-Bahn zwischen Frankenstadion und Nürnberg Hauptbahnhof verstärkt. In Richtung Neumarkt bestehen direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 von 19.26 Uhr bis 21.46 Uhr ab der Station Frankenstadion. Außerdem hält um 19.40 Uhr der RE 4867 in Richtung Neumarkt/Regensburg am Sonderbahnsteig Frankenstadion.

Der VGN empfiehlt den Fans, sich rechtzeitig über ihre Verbindungen zu informieren. Hinweise zum aktuellen Heimspiel des Club gibt es auch unter www.vgn.de/fcn_heimspiel. Fahrplaninfos sind auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de zu finden.

Verstärktes Zugangebot zum Spiel 1. FCN – 1. FC Union Berlin

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison tritt der Club am 30. September 2016 an einem Freitagabend an. Um 18.30 Uhr ist im Nürnberger Stadion Anpfiff gegen den 1. FC Union Berlin. Fußballfans kommen bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion und wieder nach Hause. Die Eintrittskarten gelten ab fünf Stunden vor dem Spiel bis Betriebsschluss als Kombi-Ticket für die Hin- und Rückfahrt mit allen VGN-Verkehrsmitteln.

Vor und nach der Partie verstärkt DB Regio die S2 Nürnberg – Altdorf mit Sonder-S-Bahnen und RB-Zügen zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion. Auch die Züge der S3 Nürnberg – Neumarkt halten ab der Fahrt um 16.17 Uhr zum Aussteigen an der Station Frankenstadion. Aus Richtung Neumarkt macht die S3 ab der Verbindung um 16.04 Uhr Halt direkt am Stadion. Nach dem Schlusspfiff fahren um 20.37 Uhr, 20.48 Uhr und um 21.14 Uhr weitere Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof. Direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 bestehen von 20.26 Uhr bis 22.46 Uhr ab der Station Frankenstadion sowie um 21.40 Uhr mit dem RE 4869 nach Neumarkt und Regensburg am Sonderbahnsteig.

Im Stadtverkehr Nürnberg verkehren Verstärkerbusse der Linie 65 zwischen der U-Bahnstation Frankenstraße und der Haltestelle Doku-Zentrum. Weitere Fahrplaninfos gibt es auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de.

TagesTicket: Wochenendregelung am Tag der Deutschen Einheit

Die TagesTickets des VGN gelten an Wochenenden und zusammenhängenden Feiertagen zwei Tage lang. Da der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in diesem Jahr auf einen Montag fällt, können die TagesTickets flexibler genutzt werden. Ein am Samstag gelöstes Ticket gilt wie üblich für Samstag und Sonntag. Wer sein TagesTicket am Sonntag, 2. Oktober löst, kann damit auch noch am Montag, 3. Oktober fahren. In der verbundweit gültigen Variante kostet das TagesTicket Plus 18,70 Euro. Es gilt für zwei Erwachsene und bis zu vier Personen unter 18 Jahren. Anstelle von Kindern können auch Fahrräder mitgenommen werden.

 

Tipps für das Wochenende

Ein Publikumsmagnet ist die Fürther Michaeliskirchweih, die am Samstag, 1. Oktober eröffnet wird. Wen es weiter weg zieht, dem empfiehlt der VGN einen Ausflug mit einer der 21 Freizeitbuslinien. Diese sind noch bis einschließlich 1. November an Wochenenden und Feiertagen unterwegs. Neu ist der seit Anfang des Monats verkehrende Mainschleifen-Express von Kitzingen nach Volkach. Klassiker für Weinfreunde und beliebt seit 2001 ist der bekannte Bocksbeutel-Express. Fünf Freizeitbusse widmen sich der fränkischen Brauereikultur. Natur pur und günstige Einkehr bieten die Routen von sechs Linien in der Region FrankenPfalz sowie im Oberpfälzer Jura. Das Fränkische Seenland erschließen vier Freizeitlinien. Zu Schlössern und Klöstern geht es im Steigerwald, mit Anschluss an die Seilbahn am Ochsenkopf fahren die beiden Linien im Fichtelgebirge. Mehr Infos unter www.vgn.de/freizeitlinien.

VGN-Erweiterung Kitzingen gut angelaufen

Knapp vier Wochen nach der Erweiterung des VGN-Gebiets auf den gesamten Landkreis Kitzingen ziehen VGN-Geschäftsführer Andreas Mäder sowie die Kitzinger Landrätin Tamara Bischof positive Bilanz. Seit 1. September sind die Bahnhöfe Buchbrunn-Mainstockheim, Dettelbach und Marktbreit tariflich in das Schienennetz des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) integriert. Für Zugfahrten zwischen dem Landkreis und dem restlichen Gebiet des VGN gilt seither der VGN-Tarif. Bis Jahresbeginn 2017 sollen auch die Buslinien integriert werden. Dann können Fahrgäste auf ihrer Fahrt alle Verkehrsmittel und Linien im VGN mit einem einzigen Fahrschein nutzen: auf dem Weg zum Bahnhof, im Zug und zum Beispiel bei der Weiterfahrt im Stadtgebiet Nürnberg.

„Die Rückmeldungen aus dem Betrieb sind durchwegs positiv. Seit der ersten Septemberwoche sind die Fahrausweisautomaten der DB auf den neuen Tarif umgestellt. Die Fahrgäste sind durchwegs mit dem richtigen Fahrschein unterwegs. Auch Beschwerden sind uns keine bekannt“, berichtet Mäder. Zufriedenheit auch bei Landrätin Tamara Bischof: „Dem Landkreis Kitzingen ist es ein Anliegen, den Bewohnern ein gut ausgebautes Liniennetz vorzuhalten und das Fahrtenangebot auch weiterhin über Vergabeverfahren zu erweitern. Neben dem Fahrtenangebot spielt allerdings auch der passende Tarif eine wichtige Rolle, damit Nutzer vom Individualverkehr für den ÖPNV gewonnen werden können. Der Anschluss an beide Verkehrsverbünde, VVM und VGN, schafft optimale Bedingungen für die Mobilität der Menschen im Landkreis. Und er lädt auch Besucher in unseren Weinlandkreis ein.“

 Viele Vorteile

An das Schienennetz des VGN ist der Landkreis angebunden durch die Regionalbahnlinien R1 Dettelbach – Kitzingen – Neustadt (Aisch) – Fürth – Nürnberg sowie die R8 Marktbreit – Steinach – Ansbach – Gunzenhausen – Treuchtlingen. Die R81 Neustadt (Aisch) – Bad Windsheim – Steinach stellt die Verbindung zwischen den beiden Hauptstrecken her. Zudem kann in Steinach auf die R82 nach Rothenburg ob der Tauber umgestiegen werden. Über das Liniennetz des VGN ergeben sich Verbindungen zu vielen lohnenden Freizeitzielen, etwa in das Fränkische Seenland, die Fränkische Schweiz, nach Nürnberg, zum Weltkulturerbe Bamberg oder in die Wagnerstadt Bayreuth. Fast 300 Aus-flugstipps für Wanderer, Radler und Städtetouristen hält der Verkehrsverbund auf seiner Seite www.vgn.de/freizeit bereit. Rund 90 Freizeiteinrichtungen bieten Eintrittsermäßigungen für VGN-Fahrgäste. Die ideale Fahrkarte für Ausflüge ist das TagesTicket Plus. Mit verbundweiter Gültigkeit kostet es 18,70 Euro. Damit können zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder fahren. Anstelle von Kindern können auch Fahrräder mitgenommen werden. An Wochenenden und zusammenhängenden Feiertagen gilt es sogar zwei Tage lang. Weitere Serviceangebote sind die KombiTickets des VGN. So kann man mit der Eintrittskarte zu den Spielen des 1. FCN, der Greuther Fürth und der Ice Tigers fahren. Auch für Theater und sonstige Kulturveranstaltungen gibt es das KombiTicket. Den Einstieg in die öffentlichen Verkehrsmittel erleichtern die elektronische Fahrplanauskunft des VGN, der Onlineshop (shop.vgn.de) sowie die App VGN Fahrplan & Tickets.

Guter Start für den Mainschleifen-Express

Am 1. September startete auch der Mainschleifen-Express von Kitzingen nach Volkach. An den ersten vier Wochenenden zählte man in Summe fast 800 Fahrgäste. Auch immer mehr Gruppen melden sich für die Fahrt an. „Quasi aus dem Stand hat der Freizeitbus schon eine beachtliche Resonanz erzielt“, bestätigt Mäder. Ziel für 2017 ist, die Linie noch mehr Freizeitfahrgästen bekannt zu machen. Ein breites Publikum informiert der VGN auf der Consumenta vom 23. Oktober bis zum 1. November 2016 (Halle 9) und während der Nürnberger Freizeitmesse vom 15. bis 19. März 2017.

VGN testet Live-Auskunft

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) baut seine Fahrplanauskunft weiter aus: Ab sofort stehen Abfahrtsmonitore und Verbindungsauskünfte mit Echtzeitdaten neben der bisherigen Fahrplanauskunft vorerst als Betaversion zur Verfügung. Im klassischen und mobilen Internet kann man sie unter live.vgn.de aufrufen.

Die neue Fahrplanauskunft des VGN enthält Echtzeitdaten mehrerer Verkehrsunternehmen und kann für deren Linien nun auch kurzfristige Abweichungen vom Fahrplan anzeigen und bei der Verbindungssuche berücksichtigen. Möglich ist dies, weil die rechnergestützten Betriebsleitsysteme der Verkehrsunternehmen die Positionen der Fahrzeuge verfolgen und automatisiert Prognosen zu Verspätungen berechnen können.

 Derzeit sind Abfahrtsmonitor und Verbindungsauskunft mit Echtzeitinformationen für die S- und Regionalbahnen von DB Regio und agilis, die Stadtbusse in Bamberg und Bayreuth sowie die Regionalbuslinien des OVF und weiterer Verkehrsunternehmen verfügbar. Einen Abfahrtsmonitor mit Echtzeitinformationen liefern außerdem die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft, die infra fürth sowie die Erlanger Stadtwerke. Somit können sich Fahrgäste jederzeit, ob am heimischen Rechner oder per Smartphone direkt an der Haltestelle, über die aktuelle Abfahrtszeit ihrer Bahn oder ihres Busses informieren. Auskünfte im Schienenverkehr sind zudem mit Angaben zum Bahnsteig sowie den Zugnummern von DB und agilis versehen.

In Bayern werden Echtzeitdaten im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Bau und Verkehr zentral durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) zusammengeführt und im Rahmen des Projekts DEFAS (Durchgängiges Elektronisches Fahrgastinformations- und Anschlusssicherungs-System) zur Fahrgastinformation bereitgestellt. Bevor die Live-Auskunft des VGN in Betrieb genommen werden konnte, mussten gemeinsam mit den beteiligten Verkehrsunternehmen, der BEG und deren technischem Betreiber erst Lösungen geschaffen werden, mit denen Soll- und Ist-Daten aus unterschiedlichsten Quellen in einem gesamtbayerischen Datenpool verarbeitet werden können. Eine besondere Herausforderung stellte die Abbildung des Tarifs für die über 700 VGN-Linien dar.

 Nach erfolgreichem Abschluss der laufenden Beta-Phase wird dann auch mit der Echtzeitauskunft der Onlinekauf von Tickets möglich sein. Bislang können Fahrgäste schon über die klassische Fahrplanauskunft, die App „VGN Fahrplan & Tickets“ und im Onlineshop unter der Adresse shop.vgn.de Fahrkarten lösen.

 Interessierte Fahrgäste sind herzlich eingeladen, die Möglichkeiten des neuen Systems zu testen. Der VGN freut sich über Lob, Kritik und sonstige Hinweise. Diese können über das Text-Symbol oben rechts in der Live-Auskunft ganz einfach abgegeben werden.

Mit dem VGN zum Spiel 1. FCN - Hannover 96

Für die Zuschauer beim Heimspiel des Club gegen Hannover 96 am Sonntag, 23. Oktober, sind wieder zusätzliche Züge im Einsatz. Anpfiff ist um 13.30 Uhr, schon ab etwa drei Stunden vorher verstärkt DB Regio die S2 Nürnberg – Altdorf mit Sonder-S-Bahnen und RB-Zügen zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion. Auch die Züge der S3 Nürnberg – Neumarkt halten ab der Fahrt um 10.17 Uhr zum Aussteigen an der Station Frankenstadion. Aus Richtung Neumarkt macht die S3 ab der Verbindung um 9.44 Uhr Halt direkt am Stadion.

Nach der Partie fahren die S-Bahnen bis 18.26 Uhr in dichter Folge zurück zum Hauptbahnhof. Um 15.32 Uhr, 15.40 Uhr und 16.01 Uhr starten weitere Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion. In Richtung Neumarkt bestehen direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 von 15.26 Uhr bis 17.46 Uhr an der S-Bahnstation. Am Sonderbahnsteig können die Fans um 15.41 Uhr in den RE 4863 nach Neumarkt und Regensburg einsteigen.

 Im Stadtverkehr Nürnberg verkehren Verstärkerbusse der Linie 65 zwischen der U-Bahnstation Frankenstraße und der Haltestelle Doku-Zentrum. Weitere Fahrplaninfos gibt es auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de. Wie bei allen Heimspielen des Club gelten die Eintrittskarten ab fünf Stunden vor dem Spiel bis Betriebsschluss als Kombiticket für die Hin- und Rückfahrt mit allen VGN-Verkehrsmitteln.

Verstärktes Zugangebot zum Pokalspiel 1. FCN – Schalke 04

Mit FC Schalke 04 ist am Mittwoch, 26. Oktober 2016 um 20.45 Uhr in der zweiten Runde im DFB-Pokal ein attraktiver Bundesligist beim 1. FC Nürnberg zu Gast. Damit die Fans bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion kommen, verstärkt DB Regio vor und nach der Partie die S2 Nürnberg – Altdorf mit Sonder-S-Bahnen und RB-Zügen zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion. Auch die Züge der S3 Nürnberg – Neumarkt halten ab der Fahrt um 18.01 Uhr zum Aussteigen an der Station Frankenstadion. Aus Richtung Neumarkt macht die S3 ab der Verbindung um 17.44 Uhr Halt direkt am Stadion.

Endet das Spiel nach der regulären Spielzeit, fahren um 22.43 Uhr, 22.50 Uhr, 23.20 Uhr und 23.26 Uhr Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof. Sollte das Spiel in die Verlängerung gehen oder es zum Elfmeterschießen kommen, setzt DB Regio ab dem Sonderbahnsteig Frankenstadion um 23.51 Uhr und 00.05 Uhr weitere Sonderzüge zum Hauptbahnhof Nürnberg ein.

Zusätzlich verkehren ab 22.35 Uhr auch weitere Sonderzüge ab der S-Bahn-Station Frankenstadion in einem dichten Takt zum Hauptbahnhof. Direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 nach Neumarkt und Regensburg bestehen um 22.26 Uhr, 22.46 Uhr, 23.26 Uhr und 23.46 Uhr ab der Station Frankenstadion sowie um 23.01 Uhr mit RE 59499 am Sonderbahnsteig Gleis 301.

Weitere Fahrplaninfos gibt es auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de.

Auch für das Pokalspiel gelten die Eintrittskarten ab fünf Stunden vor dem Spiel bis Betriebsschluss als KombiTicket für die Hin- und Rückfahrt mit allen VGN-Verkehrsmitteln.

Akzeptanz des Semestertickets steigt weiter

Das Semesterticket am Hochschulstandort Erlangen-Nürnberg kommt im zweiten Jahr nach seiner Einführung im Wintersemester 2015/16 immer besser an. Mit der Einschreibung erwerben alle Studierenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Technischen Hochschule, der Evangelischen Hochschule sowie der Hochschule für Musik in Nürnberg eine Basiskarte für das gesamte Semester, die eine zeitlich eingeschränkte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bietet. Optional können sie dazu eine Zusatzkarte erwerben, mit der sie unbegrenzt alle Linien im Gebiet des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) nutzen können. Aktuell haben sich bereits 40,6 Prozent der Studierenden für den Kauf der Zusatzkarte entschieden, im vorangegangenen Wintersemester lag die Quote noch bei 36,9 Prozent.

 „Es zeigt sich, dass immer mehr Studentinnen und Studenten die vielen Vorteile des Semestertickets erkennen und auf dem Weg zur Hochschule sowie in der Freizeit die Verkehrsangebote des VGN nutzen“, freut sich VGN-Geschäftsführer Jürgen Haasler. „Ganz besonders danke ich den Hochschulen und dem Studentenwerk für die großartige Unterstützung bei unseren Informations- und Werbekampagnen zum Semesterticket“, so Haasler weiter. Mit der hohen Akzeptanz steigen die Aussichten, dass das Semesterticket auch in Zukunft Bestand haben wird. Denn die beteiligten Städte und Landkreise haben eine finanzielle Absicherung des Tickets nur für die zweijährige Startphase zugesichert. Grundlage der Kalkulation war eine durchschnittliche Kaufquote von 37,7 Prozent, gerechnet über Winter- und Sommersemester.

 Mathias M. Meyer, kommissarischer Geschäftsführer des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg, teilt die Freude über die verbesserte Zukaufquote: „Das Semesterticket wächst und gedeiht. Die gute Kaufquote bei der Zusatzkarte ist auch mit Blick auf die Zukunft des Semestertickets sehr erfreulich und ich möchte alle, die sich die Zusatzkarte noch nicht gekauft haben ermuntern, einmal genau nachzurechnen, denn für viele wird sich der Kauf selbst jetzt noch lohnen!“


Ticketkauf Online

Im laufenden Wintersemester kostet die Basiskarte, die alle Studierenden mit einem Solidarbeitrag erwerben, 70 Euro. Die optional erhältliche Zusatzkarte ist für 199 Euro zu haben. Beide Tickets gelten für das gesamte Wintersemester. Bewährt hat sich der Vertrieb des Semestertickets über den VGN-Onlineshop. Nach Eingabe der Matrikelnummer können die Studierenden der teilnehmenden Hochschulen sich dort die Basiskarte und die Zusatzkarte als Print- oder Handyticket herunterladen. Die Zusatzkarte kann man sich auch an den Fahrkartenautomaten der DB sowie in Nürnberg, Fürth und Erlangen kaufen. Allerdings setzen 90 Prozent der Käufer auf den bequemen Onlinekauf. Im Falle eines Verlustes bleibt das elektronisch erworbene Ticket erhalten und kann erneut ausgedruckt oder auf das Smartphone geladen werden.

Mehr Infos: www.vgn.de/semesterticket

Verstärktes Zugangebot zum Spiel 1. FCN – FC Würzburger Kickers

Am Freitag, 18. Oktober 2016 steht wieder ein fränkisches Duell auf dem Spielplan. Um 18.30 Uhr ist im Nürnberger Stadion Anpfiff der Partie 1. FC Nürnberg gegen die Würzburger Kickers. Fast 40 Jahre sind seit dem letzten Aufeinandertreffen beider Vereine in einem Pflichtspiel vergangen. Fußballfans kommen bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion und wieder nach Hause. Die Eintrittskarten gelten ab fünf Stunden vor dem Spiel bis Betriebsschluss als Kombi-Ticket für die Hin- und Rückfahrt mit allen VGN-Verkehrsmitteln.

Vor und nach der Partie verstärkt DB Regio die S2 Nürnberg – Altdorf mit Sonder-S-Bahnen und RB-Zügen zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion. Auch die Züge der S3 Nürnberg – Neumarkt halten ab der Fahrt um 16.17 Uhr zum Aussteigen an der Station Frankenstadion. Aus Richtung Neumarkt macht die S3 ab der Verbindung um 16.04 Uhr Halt direkt am Stadion.

Nach dem Schlusspfiff fahren um 20.37 Uhr, 20.46 Uhr und um 21.14 Uhr weitere Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof. Direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 bestehen von 20.26 Uhr bis 22.46 Uhr ab der Station Frankenstadion sowie um 21.40 Uhr mit dem RE 4869 nach Neumarkt und Regensburg am Sonderbahnsteig.

Im Stadtverkehr Nürnberg verkehren Verstärkerbusse der Linie 65 zwischen der U-Bahnstation Frankenstraße und der Haltestelle Doku-Zentrum. Weitere Fahrplaninfos gibt es auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de.

Neue Fahrpreise ab 1. Januar 2017

Kurz vor Inkrafttreten der neuen Fahrpreise am 1. Januar 2017 weist der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) noch einmal auf die bereits im Sommer von den Verbundgremien beschlossene Tarifanhebung um durchschnittlich 2,58 Prozent hin. Damit passt der VGN die Fahrpreise an die steigenden Kosten bei den Verkehrsunternehmen an.

Nicht alle Tickets werden teurer und es gibt Sparmöglichkeiten. Stabil bleiben die Preise für Kinderfahrscheine in den Preisstufen A bis F in den Stadtverkehren sowie für die Preisstufe 1 in der Region. Keine Änderung gibt es auch bei der Einzelfahrkarte Erwachsene für die Kurzstrecke (K) in Nürnberg und Fürth, in der Preisstufe A für das Tarifgebiet Nürnberg-Fürth-Stein sowie in den kleineren Stadtverkehren mit der Preisstufe F. Zehn Cent mehr kostet die Einzelfahrt für Erwachsene in den Preisstufen B (Fürth), C (Erlangen) sowie D (Ansbach, Bamberg, Bayreuth, Forchheim, Neumarkt, Schwabach). Das TagesTicket Plus für den rund 15.000 Quadratkilometer großen Verkehrsverbund kostet mit 19,10 Euro künftig 40 Cent mehr. Es gilt für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder, am Wochenende sogar zwei Tage lang

Das 4er-Ticket für Erwachsene in der Preisstufe A erhöht sich um 20 Cent auf 10,70 Euro sowie in der Preisstufe B (Fürth) um 10 Cent auf 8,50 Euro. In den anderen Stadtverkehren gibt es die Mehrfahrtenkarten weiter zum alten Preis. Die 10er-Streifenkarte Erwachsene für Fahrten in der Region kostet ab Januar 11,50 Euro (vorher 11,20 Euro).

2016 gekaufte Mehrfahrtenkarten sowie im Vorverkauf erworbene TagesTickets sind noch bis 31. März 2017 gültig.


Tipps zum Sparen

Wer bei seiner Einzelfahrkarte sparen möchte, der erhält mit einem HandyTicket des VGN bereits ab der ersten Fahrt den Rabatt einer Mehrfahrtenkarte. Welches Ticket für die jeweilige Fahrt das günstigste ist, erfährt man auf einfachem Weg gleichzeitig mit der Fahrplanauskunft unter vgn.de. Beim Klick auf die Tarifstufe werden die entsprechenden Preise angezeigt. Wer häufiger fährt, spart am meisten mit einem Abo des VGN und ist damit jederzeit mobil. Zum Beispiel kostet das JahresAbo in der Preisstufe A ab Januar monatlich 58,40 Euro (vorher 56,90). Das ist pro Tag 1,92 Euro, in den kleineren Stadtverkehren entsprechend weniger. In Nürnberg und Fürth ist zudem eine preislich deutlich reduzierte Variante mit Gültigkeit ab 9 Uhr erhältlich. In Preisstufe A zahlt man dafür künftig 35,90 Euro (vorher 35,00), in Preisstufe B unverändert 25,00 Euro. Damit ist man in Nürnberg für 1,18 Euro pro Tag rundum mobil, in Fürth für 82 Cent. Wer viele Ausflüge im VGN-Gebiet unternimmt, genießt mit der 9-Uhr-MobiCard 31 Tage lang die Vorteile der Übertragbarkeit und Mitnahmemöglichkeit für 98,00 Euro (vorher 95,40) im gesamten Verbundgebiet von Lichtenfels bis Solnhofen sowie von Amberg bis Rothenburger ob der Tauber.


Erhöhung unverzichtbar

Die Anpassung der Fahrpreise an die steigenden Kosten ist notwendig, weil die staatlichen Leistungen für den Nahverkehr bei weitem nicht ausreichen, um das Verkehrsangebot zu finanzieren. Zudem wurden sie in der Vergangenheit schon mehrfach gekürzt, so etwa für den Schülerverkehr oder die Förderung von Fahrzeugen. Allein mit der Gewinnung neuer Fahrgäste kann die finanzielle Lücke nicht geschlossen werden. So bleiben nur die Alternativen, die Nutzer des ÖPNV stärker an der Finanzierung zu beteiligen oder beim Verkehrsangebot einzusparen. Der Erhalt des guten Verkehrsangebots hat für den VGN dabei Vorrang. Momentan decken die Einnahmen aus dem Verkauf von Fahrkarten den Aufwand für den Verbundverkehr zu knapp 44 Prozent.

Die aktuelle Erhöhung um 2,58 Prozent setzt sich zusammen aus den prognostizierten Kostensteigerungen bei den Verkehrsunternehmen und einem Aufschlag von 0,5 Prozent, mit dem die finanziellen Belastungen der Städte und Landkreise aus früheren Erweiterungen des VGN-Raums reduziert werden. Die Entwicklung der Kosten für das Nahverkehrsangebot kann übrigens nicht mit den allgemeinen Lebenshaltungskosten gleichgesetzt werden. Im speziellen Warenkorb für die Verkehrsunternehmen wirken aktuell vor allem die Aufwendungen für Personal sowie die Kapitalkosten für Investitionen. Weitere Positionen sind Material und Fremdleistungen, Energie und Kraftstoffe, Miet- und Versicherungsverträge, im Schienenverkehr auch Trassen- und Stationsentgelte.

 
Erweitertes Angebot

Das Verkehrsangebot im VGN-Gebiet wird im Übrigen zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember deutlich ausgeweitet. In Nürnberg ergeben sich mit der Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 und dem erweiterten Busnetz neue und umsteigefreie Verbindungen. Neue Fahrtmöglichkeiten bestehen dann mit der bis zum Nordostbahnhof verlängerten Buslinie 30 zu den Hochschulstandorten in Erlangen. Die Hugenottenstadt hat damit auch eine direkte Anbindung an den Nürnberger Albrecht-Dürer-Airport. Zusätzliche S-Bahnen auf der Strecke der S3 (Nürnberg – Neumarkt) und neue Fahrzeuge auf der Regionalbahnstrecke zwischen Nürnberg und Treuchtlingen (R6) erweitern das Verkehrsangebot in der Region. Der Landkreis Fürth richtet zwei neue NightLiner-Linien ein und der gesamte Busverkehr im Landkreis Kitzingen ist ab 1. Januar ebenfalls Teil des VGN-Angebots. Alle Informationen zum Fahrplanwechsel und zu den neuen Preisen sind im Internet abrufbar: www.vgn.de

 

Mit dem VGN zum Spiel 1. FC Nürnberg – SV Sandhausen

Wenn am kommenden Samstag, 3. Dezember 2016 der SV Sandhausen um 13.00 Uhr zu Gast beim 1. FC Nürnberg ist, steht den Fußballfans wieder ein verstärktes Fahrtenangebot zur Verfügung. Die Eintrittskarten gelten ab fünf Stunden vor dem Spiel bis Betriebsschluss als KombiTicket für die Hin- und Rückfahrt mit allen VGN-Verkehrsmitteln.

Ab etwa 11.00 Uhr setzt DB Regio Franken zusätzliche S- und Regionalbahnen zwischen dem Nürnberger Hauptbahnhof und der Station Frankenstadion ein. Auch die Züge der S3 Neumarkt – Nürnberg mit Abfahrt in Neumarkt von 09.44 Uhr bis 12.04 Uhr halten vor Spielbeginn am Stadion.

Nach dem Schlusspfiff fahren um 15.01 Uhr, 15.15 Uhr und 15:33 Uhr weitere Shuttlezüge vom Sonderbahnsteig Frankenstadion zurück zum Hauptbahnhof. Direkte Rückfahrtmöglichkeiten mit der S3 bestehen von 14.46 Uhr bis 17.46 Uhr ab der Station Frankenstadion sowie um 15.41 Uhr mit dem RE 4863 nach Neumarkt und Regensburg am Sonderbahnsteig. Im Stadtverkehr Nürnberg verkehren Verstärkerbusse der Linie 65 zwischen der U-Bahnstation Frankenstraße und der Haltestelle Doku-Zentrum.

Weitere Fahrplaninfos gibt es auf den elektronischen Anzeigen vor Ort sowie unter www.vgn.de und www.bahn.de.

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