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Freizeitlinie 343 - Bier-, Brotzeit und Burgen-Express

Dauer: ca. 1 Tag

Vorwort

Der Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express  fährt über Plech, Betzenstein und Pottenstein weiter ins Ailsbachtal zur Burg Rabenstein und zur Sophienhöhle sowie ins romantische Waischenfeld.

Ob Wandertouren im Veldensteiner Forst, Wiesent- oder Ailsbachtal, Burgbesichtigungen in Pottenstein oder Rabenstein, Höhlenwanderungen in Betzenstein und Plech, ein Erlebnistag im Freizeitpark „Fränkisches Wunderland" oder die Besichtigung der Maximiliansgrotte, Teufels- oder Sophienhöhle - all das können Sie mit dem Bier-, Brotzeit und Burgen-Express bis zum 1. November erleben. Für die Brotzeit zwischendurch oder den gemütlichen Ausklang eines schönen Ausfluges sorgen die vielen Gastwirtschaften und Brauereien mit ihren gemütlichen Biergärten.

Ihr Kontakt zum Verkehrsunternehmen:

Wandervogel Seitz & Stöhr
Inh. Wolfgang Seitz
Omnibusunternehmen - Reisebüro
Alter Brunnen 3
91282 Betzenstein
Tel: 09244 269
Fax: 09244 1572

Informationen zu den Gemeinden und Einkehrtipps finden Sie Sie im aktuellen Prospekt.

Karte

Karte 1: "Bier-, Brotzeit,- und Burgen-Express"
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Karte 2: "Bier-, Brotzeit,- und Burgen-Express"
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Freizeitliniennetz Fränkische Schweiz 2014
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Wandern

 Auf nach Neuhaus (ca. 9 km)

Zwischen Felspartien, kleinen Seitentälern und Hochflächen durch die ruhigen Lagen des Veldensteiner Forstes führt Sie diese abwechslungsreiche Wanderung von Plech nach
Neuhaus a. d. Pegnitz.

Von der Bushaltestelle „Plech Mitte" gehen wir kurz zurück Richtung Rathaus, biegen aber vorher nach links in die Schulstraße (Mehrzweckhalle) ein. Unser erstes Wegezeichen, der   (Richtung: Neuhaus) des Plecher Heimatvereins, taucht an einer Wandertafel auf. Geradeaus vorbei an der Schule heißt es in der Kreuzsteinstraße dann links, nach ca. 150 m aber gleich wieder im spitzen Winkel rechts halten. Das schmale Sträßchen windet sich abwärts ins Engental. Auf der folgenden Querstraße geht es erneut nach links und dann über eine Kreuzung geradeaus auf den vor uns liegenden Hügel zu, der  bleibt das Wegezeichen. Steil den Berg hinauf, gabelt sich der Pfad kurz vor dem Gipfel, wir nehmen den linken Weg. Der Pfad mündet in einem Querweg, in dem es lang gezogen aufwärtsgeht.

Dem  folgen wir bis zur einer großen Kreuzung im Wald. Hier entscheiden wir uns dann für den , der uns bergab bis Höfen, u. a. vorbei an einem Gehege für Auerochsen, begleitet. In Höfen queren wir beim Gasthaus „Zur Linde" die Straße Neuhaus - Plech und orientieren uns aufwärts durch Höfen an dem  und der örtlichen Markierung .

Am Ortsende bei einer Scheune nun links abbiegen, nach einer Senke gabelt sich der Weg. Linker Hand geht es weiter, genauso wie bei der nächsten Scheune, auf die wir treffen. Im Rechtsbogen zunächst abwärts, steigt das Sträßchen wieder an und Pfaffenhofen liegt vor uns. Im Ort nun rechts einschwenken und bis Neuhaus der  folgen.

Abwärts durch den Ort biegen wir nach dem Ortsschild hinter einer Pferdekoppel links ab. Nach etlichen Bögen und Richtungswechseln mündet das kleine Sträßchen in einem Wiesenweg, der uns ins freie Feld hinausbringt. Bei der anschließenden Gabelung geradeaus weiter auf eine Baumreihe zu.

Nach einem Feldkreuz wandern wir links weiter, zusammen mit den Markierungen des Fränkischen Albvereins. Zunächst als Höhenweg, dann stetig abwärts, erreichen wir die ersten Häuser von Neuhaus, wenig später dann die Burg Veldenstein. Weiter abwärts an der Kirche und am Brunnen der alten „Kaiser Bräu" kommen wir nach einem Rechtsbogen nach der Tankstelle weiter abwärts zum Bahnhof Neuhaus a. d. Pegnitz .

 Der Plecher Höhlenweg (ca. 12 km)

Diese erweiterte Tour des Plecher Höhlenweges führt Sie durch majestätische Nadelwälder und stille Wiesengründe, vorbei an einsamen und geheimnisvollen Höhlen und phantastisch geformten Dolomitfelsen. Bei dieser Tour sollten Sie unbedingt eine Taschenlampe mitnehmen, damit Sie die Höhlen besser besichtigen können!

Von der Haltestelle „Plech Mitte“ gehen Sie noch einige Schritte aufwärts und biegen oben links in die Schulstraße ein, vorbei an Schule und Mehrzweckhalle. Am Spielplatz halten Sie sich links, biegen nach etwa 120 Metern rechts ab und gehen die schmale Straße bis zur nächsten Querstraße. Links gehen Sie auf dieser Straße weiter an der Kläranlage vorbei und auf einem kleinen Waldweg bergauf in den Wald.

Ab hier ist der erste Teil der Wanderung sehr gut durch Wegweiser und die Markierung  beschildert. Der Weg führt Sie durch das Felsmassiv „Am Lieger Berg“ bis hin zum Naturdenkmal „Fleischhöhle“. Hier soll ein Dieb in der Zeit um den Ersten Weltkrieg immer wieder Fleischstücke versteckt haben, die er nach den Hausschlachtungen von den Bauern erbeutet hatte. Der Weg führt Sie weiter aufwärts direkt an den Kletterfelsen vorüber bis hin zu einer Hüll, die von einer kleinen Quelle gespeist wird. Durch den Wald weiter verläuft der Wanderweg zum Waldrand über die Verbindungsstraße Plech – Neuhaus wieder in den Wald hinein.

Nach etwa 600 Metern biegen Sie rechts ab, an dem herrlichen Dolomit-Felsmassiv der „Saalburg“ (Vogelschutzgebiet) vorbei bis hin zu einem Wiesengrund. Dem Waldrand folgend führt Ihre Route nach etwa 400 Metern links in den Wald aufwärts zur „Saalburggrotte“. Die „Saalburggrotte“ ist zwar eine kleine, aber dennoch sehr attraktive Höhle. Wegen einiger Kamine, die ins Freie führen, entsteht keine Nässe und es herrschen konstante Temperaturen. An den oberen Wänden findet man Ansätze von Tropfsteingebilden.

Zurück am Wiesengrund geht es am Waldrand weiter bis zur schmalen Straße. Die Wanderung geht hier eigentlich nach rechts. Zunächst sollten Sie jedoch noch einen kleinen Abstecher nach links machen. Nach ca. 150 m ist linker Hand die Rohenlochhöhle. Sie besteht aus einer rund 50 Quadratmeter großen Halle mit einem etwa 20 Meter langen Seitengang.

Rohenlochhöhle
Rohenlochhöhle

Auf dem Weg weiter, über einen Wiesenweg leicht ansteigend kommen Sie nach ca. 400 m zur Raumhöhle. Diese mittelgroße Höhle hat zwar nur etwa 30 Quadratmeter Fläche, dafür aber eine sehenswerte Deckenstruktur.

Von der Raumhöhle geht es wieder den Berg hinunter, zurück zur Abzweigung. Auf der kleinen Straße laufen Sie hinauf nach Viehofen. Nach den ersten Häusern biegen Sie an der Kreuzung links ohne Markierung auf die Straße ab. Nach ca. 600 m zweigt vor einem kleinen Wäldchen ein Weg rechts ab. Diesem folgen Sie weitere 500 m. Ab hier finden Sie sporadisch noch die Markierung . Links abgebogen, den Berg leicht ansteigend, biegen Sie kurz vor Ende der Teerstraße rechts in einen Wiesenweg ab. Am Wald biegt ein Weg links in diesen hinein.

Dieser Weg ist durch Bäume an zwei Stellen etwas versperrt und nicht gut gepflegt. Am Fuße des Berges entlang kommen Sie an eine Stelle, wo der Weg scheinbar vorbei ist. Hinter dieser Engstelle stoßen Sie auf einen Wanderweg, dem Sie mit der Markierung  nach rechts zur Geißlochhöhle folgen. Die letzten Meter geht es steil bergauf. (Achtung, die Geislochhöhle ist vom 1.10.–1.4. wegen Überwinterung von Tieren geschlossen!) Die Geißlochhöhle ist 145 m lang und relativ gefahrlos zu begehen (nur mit Taschenlampe begehbar). Um 1900 noch als Schauhöhle für Besuchergruppen mit Treppenstufen ausgebaut, ist sie heute für jedermann offen.

In Richtung Viehofen geht es mit dem , der jedoch zeitweise nur spärlich markiert ist. In Viehofen laufen Sie links auf der kleinen Teerstraße mit der Markierung  in Richtung Plech. Die ersten Häuser von Plech im Blick, zweigt nach einer Linkskurve der Weg links nach einem kleinen Rastplatz den Berg hoch ab. An einer aufgeforsteten Fläche vorbei, erreichen Sie am Ende des Tales über ein paar Treppenstufen das Naturdenkmal „Judenfriedhof“. Diese wild durcheinander gestapelten Steine und Felsen schauen fast so aus wie ein Judenfriedhof. Die Treppen wieder hinunter geht es den Weg weiter an der „Großer-Berg-Höhle“ vorbei nach Plech.

 Rund um Betzenstein (ca. 7 km)

Einmal um Betzenstein herum führt diese Wanderung von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Immer wieder bieten sich neue spannende Eindrücke und Perspektiven auf die kleinste Stadt Frankens mit ihren zwei Burgen. Auf Ihrem Weg kommen Sie auch an den Höhlen und Felsdurchgängen Klauskirche, Wassersteintor sowie Hexentor vorbei.

Von der Haltestelle Marktplatz gehen Sie zunächst zum unteren Tor, vorbei am Tiefen Brunnen. Hier beginnt rechts der Rundweg mit der Markierung .

 Auf den Spuren der heiligen Elisabeth in Pottenstein

Der Rundweg um Pottenstein beginnt am Marktplatz, von der Haltestelle „Pottenstein Mitte“ an der Kirche vorbei. Er zeigt Ihnen die Sehenswürdigkeiten rund um die Stadt und die Stadtpatronin, die heilige Elisabeth. Der Weg ist durchgehend ausgeschildert. Markiert ist der Wanderweg mit dem Elisabeth-Symbol „Rote Rosen“. Der Rundweg dauert inkl. Burgbesichtigung ca. 2 Stunden.

 Über den Eibgrat ins Schnaittachtal (ca.16 km)

Die Wanderung führt Sie vorbei am Eibgrat zunächst nach Spies, mit rund 600 m einen der höchstgelegenen Orte der Fränkischen Schweiz. Weiter über Ittling geht es hinab ins Tal der Schnaittach nach Simmelsdorf .

Kurzbeschreibung: Von der Haltestelle „Marktplatz" in Betzenstein geht es an der Kirche vorbei über den Berg mit der Markierung . Durch den Ort hindurch führt Sie der Blaustrich auf der anderen Seite aus Betzenstein hinaus. Durch den Wald hindurch, an kleinen Felsformationen vorbei, geht es weiter bis zum Waldgasthof Reuthof, einer von Wäldern und Wiesen umgebenen Wirtschaft, wo der Biergarten zu einer kurzen Rast einlädt. Viele Tiere wie Hasen, Ziegen und Hühner und ein kleiner Spielplatz bieten eine schöne Abwechslung für Kinder.

Eibgrat
Eibgrat

Mit dem  weiter, streifen Sie die Einsiedelei Eibenthal. Vorbei am Eibgrat folgen Sie dem Weg bis Spies. Wer den Eibgrat begehen möchte, kann auch ca. 250 m nach den Häusern von Eibenthal links der Markierung  folgen, auch die Markierung  zweigt hier ab. Über den Eibgrat geht es dann mit dem , danach stoßen Sie wieder auf die gewohnte Markierung , der Sie weiter über Spies nach Ittling folgen.

In Ittling haben Sie die Möglichkeit, mit dem LBT (Linienbedarfstaxi) Ihre Wanderung zu verkürzen und sich nach Simmelsdorf zur fahren zu lassen. Mehr Informationen hierzu erfahren im Freizeittipp "Laufen - Brotzeit - Taxifahren"

Kurz vor St. Helena kommen Sie weiter mit der Markierung  an der Quelle der Naifer vorbei, neben der Achtel einer der beiden Gründungsbäche der Schnaittach.

Über die Bühler Kirche Mariä Heimsuchung, von wo aus Sie einen wunderbaren Blick auf das obere Schnaittachtal haben, gelangen Sie schließlich nach Simmelsdorf.

 Weite Blicke - enge Täler (ca. 16 km)

Diese traumhafte, aber durchaus anspruchsvolle Wanderung bietet Ihnen Wacholderhänge, großartige Aussichten und steil abfallende Täler mit Felsen, Höhlen und der faszinierenden Burg Rabenstein.

Von der Haltestelle Pottenstein Mitte gehen Sie entlang der Hauptstraße in den Ort hinein, passieren die Kirche und überqueren den Markt. Ca. 200 m danach kreuzen Sie die Püttlach. Hier sehen Sie auch mehrere Wegweiser der verschiedensten Wanderwege. Bis nach Hohenmirsberg begleitet Sie die Markierung .

Parallel zum Haselbrunnbach geht es zunächst ein Sück auf dem Gehsteig aus dem Ort hinaus. Vor Ihnen sehen Sie bereits die ersten Magerrasenhänge mit Felsbrocken und Wacholderbüschen. Ein paar Meter nach dem Ortsschild zweigt rechts ein Wanderweg ab, kreuzt den Bach und führt Sie parallel zu diesem talaufwärts. Zweimal kreuzt der Wanderweg die Straße, bis Sie nach ca. 3 km den Ort Haselbrunn erreichen. Nach dem Ort führt Sie kurz nach der Abzweigung in Richtung Pegnitz hinter dem Zaun die Markierung  rechts auf ein Wäldchen zu.

Durch das Wäldchen hindurch, geht es immer weiter bergauf in Richtung Hohenmirsberg. Die Markierung führt Sie gut durch die Landschaft, bis Sie links hinter einem Hügel den Kirchturm von Hohenmirsberg erblicken können. Auch der Aussichtsturm auf dem Bergrücken dahinter ist schon zu erkennen. Erst links, dann rechts weiter mit dem blauen Kreuz auf der Straße in den Ort hinein. Kurz hinter dem Gasthof zur Post laufen Sie links aus dem Ort hinaus. Am Berg oben kommen Sie an eine Kreuzung mit einer schönen Rastmöglichkeit. Ihr Weg geht hier weiter nach links. Einen Abstecher auf den Aussichtsturm (614 m über NN) nach rechts sollten Sie sich aber nicht entgehen lassen (Geo-Zentrum Hohenmirsberger Platte).

Hohenmirsberg
Hohenmirsberg

Von der Kreuzung aus folgen Sie der Markierung  oder . Auf dem Schotterweg biegen Sie nach einigen hundert Metern rechts ab. Kurz darauf stößt der Ahorntaler Rundwanderweg  von rechts dazu. Von hier aus können Sie auch dieser Markierung weiter folgen. Abwärts geht es, bis Sie eine Straße ins Ahorntal queren. Geradeaus auf dem geteerten Weg ein Stück, über eine kleine Kreuzung drüber, bis Sie leicht rechts in einen Feldweg abbiegen. An Hecken vorbei, geht es durch ein kleines Wäldchen. Danach verlässt Sie die Markierung . Mit der  und dem  geht es in Richtung Zauppenberg.

Weite Ausblicke wechseln sich mit märchenhaften Wäldern mit Felsen und Moosen ab. Dem „Sparnaglesweg“ folgen Sie, bis Sie an eine Straße kommen. Hier verabschiedet sich die Markierung  und das  weist Ihnen den Weg zunächst rechts einige Meter auf der Straße entlang zur Ludwigs und Sophienhöhle.

Durch den Wald hindurch, an Zäunen vorbei, können Sie bald die Kapelle Klausstein auf der anderen Seite des Tales erblicken. Es geht in kleinen Serpentinen den Berg hinab. Sie stoßen auf einen Wanderweg mit vielen Markierungen in die verschiedensten Richtungen. Hier kann man zwei Varianten zur Fortsetzung wählen. Das  führt abwärts zur Ludwigshöhle und nach überqueren des Steges zum Talparkplatz Sophienhöhle. Der Aufstieg zur Tropfsteinhöhle mit Markierungswechsel  ist der Beginn der Etappe am Promenadenweg bis zur Burg Rabenstein.

Diese Markierung gilt für den Höhenweg bis nach Oberailsfeld. Die zweite Variante Markgrafenweg  führt als Kammweg oberhalb der Neumühle mit Blick auf die Burg. Parallel zum Hang windet sich der Wanderweg an vielen Höhlen vorbei und durch Höhlendurchgänge hindurch. Immer wieder machen die Bäume kurzzeitig den Blick auf die Burg Rabenstein frei. Imposant steht die mächtige Burg auf einem Felsvorsprung.

Der Weg führt ins Tal zu einem Wanderparkplatz. Wenige Meter danach gehen Sie rechts über die Wiese, überqueren den Ailsbach auf einer Brücke und verschwinden auf der anderen Seite wieder im Wald. Leicht bergauf, bergab windet sich der Weg, bis Sie nach dem Wald die Häuser von Oberailsfeld erblicken können. Durch den Ort können Sie die Brauerei Held mit ihrem Biergarten nicht verfehlen. Die Haltestelle des Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express befindet sich nur wenige Meter entfernt.

 Die 3-Täler-Wanderung (ca.16 km)

Durch Ailsbach-, Wiesent- und Aufseßtal geht es vorbei an der Burg Rabeneck und Kuchenmühle durch viel unberührte Natur. Von den Tälern geht es über die Höhenrücken immer wieder auf und ab.

romantisches Ailsbachtal
romantisches Ailsbachtal

Von der HaltestelleAilsbachtal“ gehen Sie zunächst wieder ein kurzes Stück zurück. Rechts über die Wiese führt Sie ein Weg mit der Markierung  zu einer Brücke über den Ailsbach. Ein kurzes Stück durch den Wald, dann an Wiesen vorbei, laufen Sie nach Oberailsfeld. An der Brauerei Held links und kurz danach vor der großen Straße rechts, geht es parallel zu dieser an den Häusern vorbei. Der  führt Sie durch einen Privatweg aus dem Ort hinaus. Ca. 500 m nach dem Ortsende kommen Sie an eine Kreuzung vieler Wanderwege.

Auf einem Feldweg folgen Sie rechts dem  den Berg hinauf nach Eichenbirkig. Links auf die Teerstraße abbiegen, dann geradeaus (nicht links dem Wegweiser zur Burg Rabeneck folgen) durch den Ort hindurch, an der Kapelle vorbei, kommen Sie zum Gut Schönhof. Leicht ansteigend gelangen Sie oben an eine Kreuzung mit einer großen Linde.

Links die Straße, am Feuerwehrhaus vorbei, geht es mit dem  aus dem Ort. Die Markierung erscheint auf diesem Weg sehr selten. Sie halten sich an allen Abzweigungen immer geradeaus. Im Wald macht der Wanderweg ein paar Schlenker, bis Sie auf einen weiteren Weg stoßen. Scharf rechts kommen Sie zum Ort Rabeneck und nach Waischenfeld. Sie gehen aber links den Weg leicht ansteigend hoch (die Burg ist hier leider noch nicht ausgeschildert). Nach ca. 50 m geht es jetzt aber mit dem Schild zur Burg Rabeneck rechts hinein. Nach wenigen Schritten haben Sie die Burg erreicht. Wenn Sie Glück haben, steht das Tor offen und Sie können einen Blick in den Innenhof wagen.

Auf dem romantischen Abstiegspfad wandern Sie an der Burgkapelle St. Bartolomäus vorbei ins Wiesenttal steil hinab. Immer wieder führt der Weg durch kleine Felsentore hindurch, bietet Ausblicke auf das wunderschöne Wiesenttal und schlängelt sich den Berg hinunter. Im Tal angekommen, geht es links mit dem  immer den Fluss abwärts nach Doos. In Doos führt eine kleine Eisenbrücke über die Wiesent. Sie überqueren die Straße und gehen an der Mühle mit der Markierung  an der hier in die Wiesent mündenden Aufseß weiter. Keine Straße und keine Häuser stören.

Idyllisch fließt der Bach durch das von ihm gegrabene Tal. Immer wieder bieten sich Felsformationen, der Fluss und das Grün der Wiesen für ein Fotomotiv an. Ein wunderschöner Rastplatz lädt zu einer kurzen Pause ein. Von Doos sind es knapp 2 km zur Kuchenmühle. Diese lassen Sie links liegen und wandern noch ca. 500 m weiter. Rechts zweigt das Wachertal ab. Das Hinweisschild zum Wachertal ist leider nur entgegen unserer Laufrichtung sichtbar. Der Weg ist aber klar erkennbar.

Parallel zum trockenen Bachbett führt der Weg (ohne Wandermarkierung) immer geradeaus steil den Berg hinauf. Oben macht der Weg eine 90°-Kurve nach links und bringt Sie zurück in die Zivilisation. An der Straße angekommen, geht es aber nicht geradeaus in den Ort Seelig hinein, sondern rechts ca. 200 m, bis der links abzweigende Feldweg Sie nach Schönhaid führt. Geradeaus durch den Ort hindurch, ignorieren Sie auch weiterhin alle Kreuzungen und Abzweigungen und wandern immer geradeaus zunächst auf einem Feldweg, dann auf einem Wiesenweg in den Wald hinein. Auch hier geht es immer geradeaus.

Kurz bevor Sie den Wald wieder verlassen, treffen Sie auf Wandermarkierungen. Der  bringt Sie durch Heroldsberg hindurch, an der Kapelle im Ort vorbei nach Waischenfeld. An der Burg angekommen, sollten Sie sich den Ausblick von der Burg auf die Stadt Waischenfeld nicht entgehen lassen. Der Biergarten im Burghof lädt zu einer abschließenden Rast ein. Den Berg hinab immer der Straße in Serpentinen folgend, kommen Sie direkt ins Zentrum Waischenfelds. Über die Brücke, dann links erreichen Sie die Haltestelle „Fischergasse“, von wo aus Sie der Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express wieder nach Hause bringt.

 Der Waischenfelder Brauereienweg (ca. 14 km)

Der Waischenfelder Brauereienweg führt Sie von Waischenfeld vorbei an sechs Brauereien nach Aufseß, das mit ca. 350 Einwohnern auf 1 Brauerei den Weltrekord in der Brauereiendichte hält.

Die erste Brauerei, „Brauerei Heckel“, ist bereits hier in Waischenfeld. In der Brauereiwirtschaft werden jedoch nur Getränke serviert. Mit dem Symbol  geht es von der Haltestelle „Fischerstraße“ aus dem Ort hinaus nach Nankendorf. An der Mühle vorbei, erreichen Sie an der Hauptstraße die Brauerei Schroll. Gegenüber der Brauerei geht die Straße an der Kirche vorbei, den Berg hinauf mit der Markierung . Dieser Markierung  folgen Sie bis Breitenlesau.

Vor Breitenlesau führt Sie die Markierung rechts vorbei zur Russenlinde, einem Naturdenkmal. In den Ort hinein, steuern Sie gerade auf die Brauerei Krug-Bräu zu.

Vor dem Brauereigasthof rechts in die Straße und an der Kirche links, nicht der großen, sondern der kleinen Straße mit der Markierung  folgen. Auf einem gepflasterten Weg geht es aus dem Ort hinaus. Die Häuser von Zochenreuth sind schon zu sehen, da schwenken Sie nach einem kleinen Anstieg hinter einem Wäldchen rechts in den Weg nach Zochenreuth ohne Markierung ein.

An der großen Kreuzung im Ort halten Sie sich links und nach dem Ort leicht links auf dem Schotterweg nach Hochstahl. Kurz vor Hochstahl zweigt der Weg rechts in den Ort ab. An der Kreuzung im Ort halten Sie sich links in Richtung Heiligenstadt. Kurz darauf kommen Sie zur Brauerei Reichold. Von hier folgen Sie den Schildern des Aufsesser „Brauereienweges“ oder auch des Fränkischen Gebirgsweges zum Kathi-Bräu nach Heckenhof. Beide führen fast auf gleichem Weg nach Heckenhof.

Weiter auf dem Brauereienweg geht es nach Aufseß, wo sich die letzte Brauerei auf dieser Tour befindet, die „Aufsesser Brauerei“ mit ihrem Brauereigasthof „Rothenbach“. Hier haben Sie Anschlussmöglichkeiten zur Freizeitlinie  „Brauereien-Wander-Express“.

Diese Wanderung kann auch geführt bei der Tourist-Info Waischenfeld gebucht werden.

 Kapellenweg (ca. 7 km)

Auf dieser Rundtour zu alten Wahrzeichen bäuerlicher Frömmigkeit wandern Sie vorbei an zahlreichen kleinen Kapellen, Kreuzwegsstationen, Marterln und Feldkreuzen. Ein zweiter Rundweg führt auf ebenfalls ca. 7 km ins östliche Gemeindegebiet.

Weitere Wanderungen

Zeugen der Vergangenheit

Betzenstein – Ruine Stierberg – Ruine Wildenfels – Hiltpoltstein – Michelsberg – Gräfenberg

Ins Ahorn- und Ailsbachtal

Waischenfeld – Hannberg – Kirchahorn – Neumühle – Oberailsfeld.

Auf nach Betzenstein

Schüttersmühle – Klumpertal – Betzenstein (Aussichtsturm - Abenteuer-Park - Scheunenviertel) – Kühlenfels – Schüttersmühle/ Pottenstein

Brauereien

Held Bräu
Inh. Helmut Polster
Oberailsfeld 19
95491 Ahorntal
Tel: 09242 295
Fax: 09242 743030
Übernachtungsmöglichkeiten; Dunkles Bauernbier ist die Spezialität der „Helden" aus Oberailsfeld, aber auch Helles, Weizenbier und Pils werden im Ailsbachtal gebraut.
Stöckel-Bräu
Hintergereuth 4
95491 Ahorntal
Tel: 09246 275
Übernachtungsmöglichkeiten; Ein Stück vom Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express entfernt, liegt das Stöckel-Bräu im Nordosten des Ahorntales. Über den Ahorntaler Brauereienweg ist die Brauerei aber gut zu erwandern.
Brauerei Hufeisen
Hauptstraße 38
91278 Pottenstein
Tel: 09243 260
Kellerweizen, Bio-Dunkel, Premium-Pils und Urdunkel werden bei Familie Wiegärtner gebraut. Der Sudkessel steht mitten im Gasthof.
Brauerei Mager
Hauptstraße 15-17
91278 Pottenstein
Tel: 09243 333
Vier Biersorten werden bei Familie Mager in über 300-jähriger Brautradition gebraut.
Bruckmayer's Urbräu
Am Stadtgraben 3
Pottenstein
Tel: 09243 924440
Übernachtungsmöglichkeiten; Eine alte Brauerei, die zu einem urigen, originellen Gasthof umgebaut wurde, bietet fränkischen Biergenuss zwischen Lagertanks und Sudkesseln – ein Erlebnis.
Brauerei Heckel
Vorstadt 3
91344 Waischenfeld
Tel: 09202 493
Einst mit mehreren Brauern im Kommunbrauhaus, braut heute nur noch die Familie Heckel in Waischenfeld einmal im Monat ihr Bier. In der Brauereiwirtschaft wird das Bier ausgeschenkt, zum Essen gibt's hier jedoch nichts. Speisen können aber mitgebracht werden.
Krug-Bräu
Breitenlesau 1b
91344 Waischenfeld
Tel: 09202 535
Übernachtungsmöglichkeiten; Ob Lagerbier, Kellerbier oder Kirsch-Bier - der Familienbetrieb braut seit 1834 süffigen fränkischen Gerstensaft.
Schroll-Bier
Nankendorf 41
91344 Waischenfeld
Tel: 09204 248
Mit dem Lamm im Wappen wird das Landbier im eigenen Gasthof „Zum Weißen Lamm" ausgeschenkt.

Weitere Einkehrmöglickeiten finden Sie im aktuellen Prospekt.

Tipps

Burgen

Höhlen

Die Fränkische Schweiz ist ein typisches Karstgebiet, in dem sich Höhlen bilden. Drei Schauhöhlen und etliche öffentlich zugängliche Höhlen befinden sich entlang des Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express.

Teufelshöhle (Eintrittsermäßigung für VGN-Fahrgäste)

Über eine gewaltige Eingangsgrotte gelangt man in eine der größten Tropfsteinhöhlen Deutschlands, die Teufelshöhle mit dem „Barbarossadom“ als Höhepunkt.
Tel. 09243 208, geöffnet: tgl. von 9–17 Uhr (letzter Einlass: 16.30 Uhr)

Maximiliansgrotte (Eintrittsermäßigung für VGN-Fahrgäste)

Die Maximiliansgrotte mit dem größten Tropfstein Deutschlands ist fußläufig oder mit dem Auerbacher-Erz-Express  vom Bahnhof in Neuhaus a. d. Peg. zu erreichen.
Tel. 09156 434, geöffnet: Di.–So. von 10–17 Uhr

Auf der Wanderung  „Rund um Betzenstein“ können Sie die Höhlen und Felsdurchgänge Klauskirche, das Wassersteintor sowie das Hexentor erwandern. Der Plecher Höhlenweg (s. Wanderung ) führt Sie vorbei an zahlreichen Felsformationen und sechs Höhlen, von denen fünf in Eigenverantwortung begangen werden können.

Sophienhöhle

Die Sophienhöhle ist die älteste urkundlich erwähnte Höhle in der Fränkischen Schweiz und gilt aufgrund ihres behutsamen Ausbaus und der großen Formenvielfalt als eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands.
Tel. 09202 9700440, geöffnet: Di.–So. von 10.30–17 Uhr

Fehler in der Tourenbeschreibung?

Korrekturen können an freizeit@vgn.de geschickt werden. Für jede Mithilfe unsere Tipps so aktuell wie möglich zu halten besten Dank!


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