schließen
Logo

Vom Oberen Ehegrund zu den Hohenecker Weinlagen

Entfernung: ca. 13,5 km, Dauer: ca. 4 Std.

Vorwort

Der obere Ehegrund ist fruchtbares Ackerland. In den letzten Jahren wurde der Anteil des Weinbaus aber stark vergrößert, so dass fast alle kleinen Orte zu „Weinorten“ geworden sind. Nachdem wir die Barriere des steilen und bewaldeten Bergrückens überwunden haben, sind an vielen der umgebenden Hänge die kleinen Parzellen einzelner Weinberge zu erkennen. Die Ebenen gehören weiter dem Ackerbau. Vor dem Start der Wanderung bietet sich zum Frühschoppen oder Mittagessen eine Einkehr im Gasthaus „Zum Ehegrund“, Tel. 09165 360, in Sugenheim an.

Karte

Karte Ehegrund Hohenecker 2010
PDF, 383kB

Wegbeschreibung

Die Ortsmitte von Sugenheim, wo sich auch die Bushaltestelle des Bocksbeutel-Expresses befindet, verlassen wir über den „Marktplatz“ und durch das „Mittlere (Deutenheimer) Tor“, ein ehemaliger Teil der alten Stadtbefestigung aus dem Jahre 1535.

Wir überqueren geradewegs den „Ehebach“ und auch die kurz darauf folgende Fahrstraße. Halblinks dann in die „Egerländer Straße“  (Zone 30) einbiegen.

Diese stößt auf die „Bergstraße“, in die wir nach rechts abbiegen und geradeaus zur Ortschaft hinauswandern – das rote Dreieck bis Rüdisbronn sowie „Su 4“ ( Su 4 Sugenheimer Rundweg Nr. 4) bis Dutzenthal als Wegezeichen.

Wir folgen dem Sträßchen den Waldrand entlang und biegen, wo es vor dem „Schützenhaus“ nach links schwenkt, geradeaus in den „Alten Postweg“ ab.

Nach dem Parkplatz beginnt der grasige Weg leicht anzusteigen. Am Wald folgt ein Querweg, den wir nach links gehen und nach wenigen Metern nach rechts in einen Pfad und in den Wald hinein wieder verlassen (Alter Postweg).

Wegezeichen "Alter Postweg"
Wegezeichen "Alter Postweg"

Der Pfad führt steil empor. Oben stoßen wir auf einen Forstweg, in den wir nach rechts einbiegen. Nach guten 400 m folgen wir bei der Gabelung (Wegezeichen:  SU 4 und  ) rechter Hand dem geraden Zweig, der erst leicht, dann 300 m weit steil abwärts führt.

Unten angekommen, geht es dann nach rechts aus dem Wald hinaus. Nach weiteren 100 m geben uns das Hinweisschild „Rüdisbronn: 4 km“ und erneut das  die Richtung nach links zum Gut Dutzenthal vor.

Im Linksbogen umgehen wir das Anwesen. Ein breiter, befestigter Weg bringt uns danach rechts hinaus auf die Felder und führt uns nach ca. 800 m unter eine Hochspannungsleitung und durch eine Baumreihe.

Nach 200 m schwenken wir bei einem versteckten Weiher auf der linken Seite mit dem nach rechts und laufen über eine Wiese auf den Waldrand zu. Hier nach links am Waldrand entlang, flankiert von etlichen Jägerständen, wandern wir bergauf weiter. Ein großes Holzkreuz aus Birkenstämmen in der Mitte der Wiese als Anhaltspunkt.

Weiter am Waldrand bleibend, umgehen wir das folgende Waldeck (Jägerstand rechts) zunächst nach links und nach ein paar Metern wieder nach rechts. Bereits hier eröffnet sich der Blick bis hin ins Windsheimer Becken.

Auf einem Betonplattenweg dann nach weiteren 200 m nach links abbiegen und vor bis zur Straße. Dort gehen wir wenige Meter nach rechts und verlassen die Straße gleich in den nächsten Betonplattenweg wieder nach links abwärts, dem  folgend.

Nach einer S-Kurve erreichen wir den Ortsrand von Rüdisbronn (6 km). Wer einkehren will, biegt unten in den nächsten Weg nach rechts über ein Brücklein ab und folgt der Hauptstraße (Spielbergstraße) in der Linkskurve hoch Richtung Kirche.

Davor treffen wir auf das Gasthaus „Zum Schwarzen Adler“ der Fam. Eigner, Tel. 09846 707. (Es gibt keinen Ruhetag. Falls geschlossen, bitte kräftig läuten – Gäste sind willkommen, es gibt immer etwas zu essen! Besser ist aber, vorher anzurufen!)

Kirche von Rüdisbronn
Kirche von Rüdisbronn

Wer gleich weiterwandern möchte, folgt geradeaus dem  (BocksbeutelII) Bocksbeutelweg bis zur Freiwilligen Feuerwehr. Wenn wir nach der Einkehr nur kurz zurücklaufen und dann rechter Hand in die Waldstraße abbiegen, treffen wir vor einer Wegekreuzung nach den Glascontainern am Ortsrand (Am Herrnberg) auf den nur an einem Gartenpfosten gelb markierten „Bocksbeutelweg“   (BocksbeuteI II).

Geradeaus, an der Freiweilligen Feuerwehr vorbei, führt der asphaltierte Weg schnurgerade hinaus auf die Felder. Auf der linken Seite sind die ersten kleineren Weinberge zu erkennen – rechts bleibt ein weitreichender Panoramablick.

Nach dem lang gezogenen Weg endet die Befestigung, ein Grasweg bringt uns weiter bis zum Wald. Hier schwenken wir nach rechts in den Pfad, der den Waldrand entlang noch einmal etwas ansteigt. Oben geht es links um eine Waldecke (mit einem Hochsitz) herum (7,8 km).

Auf den folgenden Querweg, wie auch beim nächsten, nach rechts einschwenken. Auch hier genießen wir die weitreichenden Ausblicke. Abwärts laufend erreichen wir Kaubenheim – dort geht es rechts hinüber zum Vorfahrt-achten-Schild, danach links auf der Hauptstraße vor bis zum Kirchlein (Radweg NEA 7).

Panoramaweg von Kaubenheim
Panoramaweg von Kaubenheim

Nachdem wir die Kirche passiert haben, biegen wir in ein Sträßchen nach rechts ab und verlassen die Ortschaft. Draußen schwenken wir am Wegedreieck in den Weg nach links und setzen unseren Weg zwischen den Gebäuden des Bauernhofes fort.

An der nächsten Wegegabelung gehen wir halblinks versetzt geradeaus und stoßen nach einem Schotterweg auf den Radweg neben der Hauptstraße Richtung Ipsheim. Auf diesem nach rechts erreichen wir Ipsheim.

Geradeaus und am Rathaus vorbei, dann links in die „Bahnhofstraße“, gelangen wir zum Bahnhof. Vor der Heimfahrt bieten sich in den Gasthöfen oder den zahlreichen Häckerwirtschaften etliche Einkehrmöglichkeiten, um die Wanderung genussvoll ausklingen zu lassen, bevor uns die modernen Triebwagen der Mittelfrankenbahn zurück in den Ballungsraum oder über Steinach Richtung Ansbach bringen.

Geführte Wanderungen:
Werner Rieß (Gästeführer Weinerlebnis Franken e.V.)
Tel: 0172 9874682 oder 09841 689180
E-Mail: werner.riess-w@web.de

Einkehren

Gasthaus „Zur Krone“
Fam. Schürmer
Kaubenheim 22
Ipsheim
Tel: 09846 96860
Ruhetage: Montag und Dienstag
Gasthaus „Zum Schwarzen Adler“
Familie Eigner
Rüdisbronn
Tel: 09846 707

Tipps

Frühherbsttour

Für Naturschwärmer, Weinliebhaber und Karpfenfeinschmecker

Markt Ipsheim

Der Weinort im Aischtal

Fehler in der Tourenbeschreibung?

Korrekturen können an freizeit@vgn.de geschickt werden. Für jede Mithilfe unsere Tipps so aktuell wie möglich zu halten besten Dank!


Copyright VGN GmbH 2014