| Region(en): | Fichtelgebirge |
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Eine erste urkundliche Erwähnung Weidenbergs findet sich 1153 in einer Kaufurkunde, die im Staatsarchiv Bamberg liegt und folgenden Inhalt hat: „Der Abt von Kloster Langheim hat an das Kloster Michelfeld ein unbewirtschaftetes Grundstück in Burkersdorf verkauft und für den Erlös von Othnand von Widenberg (Weidenberg) ein günstiger gelegenes Gut erworben“.
Eine weitere urkundliche Erwähnung Weidenbergs findet sich dann 1223 in einer Urkunde des Ebhardo de Widenberg (Eberhard von Weidenberg), der als Ministeriale des Reiches und Träger von Vogteien der übergeordneten Staatsgewalt verpflichtet war. Spätere Schriften weisen auf einen häufigen Wechsel der Herrschaft zwischen verschiedenen Adelsfamilien im Nürnberger und Weidenberger Raum hin. Spätestens 1386 erhielt Weidenberg das Marktrecht.
Die großen Ereignisse der folgenden Jahrhunderte hinterließen auch in Weidenberg ihre Spuren. Zu nennen sind hier der Hussiteneinfall des Jahres 1430, der Markgräflerkrieg von 1541 bis 1553 und nicht zuletzt der Dreißigjährige Krieg. Das Ende des Zweiten Weltkrieges brachte für das Marktgebiet eine wesentliche Veränderung. Mehr als 1000 Heimatvertriebene, vorwiegend aus Schlesien und dem Sudetenland, fanden in Weidenberg eine neue Heimat und siedelten vorwiegend in der Gablonzer Werksiedlung.
Das Unterzentrum Weidenberg zählt mittlerweile mit seinen 52 Ortsteilen 6.400 Einwohner. Die Flächengemeinde hat ca. 70 Quadratkilometer.
