| Region(en): | Frankenalb |
|---|---|
| Entfernung: | ca. 15 km |
| Dauer: | ca. 1 Tag |
Der Ort Simmelsdorf
Das Achtel- und Naifertal, deren Bäche ab ihrem Zusammenfluss die Schnaittach begründen, sowie das Haunachtal und die Berge dazwischen laden den Wanderer ein, eine Vielzahl an Burgen, Schlössern, Ruinen, Kirchen und Mühlen zu entdecken.
Verglichen mit anderen Orten ähnlicher Größe hat Simmelsdorf die meisten denkmalgeschützten Bauwerke in Bayern: mit sechs Herrensitzen und Schlössern, drei Burgen und Burgruinen, einem salischen Burgstall, zwei Kirchen und mehr als sieben alten Mühlen. Simmelsdorf ist 1972 im Zuge der Gebietsreform aus ehemals sieben eigenständigen Gemeinden zusammengewachsen.
Zwei Familien, die Patrizierfamilie „Tucher“ und die Adelsfamilie „Lochner“, prägten das heutige Gemeindegebiet. Das alte Tucherschloss in Simmelsdorf, ein Wasserschloss, ist noch heute Stammsitz derer von Tucher und Eigentum der Dr.-Lorenz-Tucher-Stiftung. Auch das neue Schloss gehört dieser Stiftung an. Bis zum Ende des 14. Jahrhunderts stand auf dem Alten Rothenberg südwestlich von Simmelsdorf eine Burg, die bis dahin das Verwaltungszentrum der Region war.
Nach der Zerstörung wurde oberhalb des unteren Schnaittachtals die neue Festung Rothenberg errichtet, die bis heute erhalten ist. Westlich von Simmelsdorf liegt das Tucher-Mausoleum, das jedoch nicht besichtigt werden kann.
