| Region(en): | Bayerischer Jura |
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| Entfernung: | ca. 7,5 km |
| Dauer: | ca. 2,5 Std. |
| Linie(n): |
Am Südhang des Brentenbergs zwischen Ezelsdorf (Gemeinde Burgthann) und Buch (Gemeinde Postbauer-Heng) wurden im April 1953 von einem Mann Baumstümpfe gerodet. Nur wenige Zentimeter unter dem Erdboden stieß er dabei auf ein hinderliches Blech, das er völlig zerhackte und zur Seite warf.
Erst seine Frau, die ihm mittags die Brotzeit brachte, sah die dünnen Blechteile von der Sonne beschienen im schmelzenden Schnee blinken. Sie sammelte die Teile ein und brachte sie zu einem Zahnarzt. Dieser stellte durch eine Schmelzprobe fest, dass es sich um Gold handelte.
Die Teile wurden daraufhin ins Germanische Nationalmuseum nach Nürnberg gebracht. Etwa nach zehn Tagen erfolgte eine Nachgrabung. Die einzelnen Teile ließen die Gesamtform erkennen. Sie wurden im Germanischen Nationalmuseum auf einem der ursprünglichen Form weitgehend entsprechenden Samtkegel montiert. Erst 23 Jahre später wurden die Einzelstücke im Römisch-Germanischen-Zentralmuseum, Mainz, auf einem glasfaserverstärkten Kunststoffkern in seiner heutigen Form zusammengefügt.
