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Auf Höhen-Wegen und Panorama-Pfaden von Simmelsdorf nach Plech | Tour 228

Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Aussichtspunkte
Region Fränkische Schweiz, Nürnberger Land
Linien 386 RB 31
Länge ca. 17 km
Dauer ca. 4,5 Std.

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Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Auf Höhen-Wegen und Panorama-Pfaden von Simmelsdorf nach Plech | Tour 228

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Vorwort

Vorwort

Obstbaumhänge. Wiesenpfade und Buchenwaldweiten. Eine uralte Linde und das Na­tur­denk­mal Judenfriedhof. Quellteich-Idylle bei der Naiferquelle und pittoreske Fels­for­ma­ti­onen am Eibgrat. Und: Panorama-Blicke und Höhenwege satt. Das sind die High­lights dieser 17 km langen Tour von Simmelsdorf-Hüttenbach nach Plech.

High­lights der Tour sind u.a.:

  • 70er Lindl am Aussichtspunkt Bühl
  • Panorama-Blicke satt
  • Naiferquelle
  • Felspfade am Eibgrat
  • Na­tur­denk­mal Judenfriedhof
Kulturlandschaftsweg in der Frän­kischen Schweiz (14.05.2021, Ulrich Büscher © VGN)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Simmelsdorf Hüttenbach Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Die Tour startet am Bahn­hof Simmelsdorf-Hüttenbach. Unter der Woche bringt dich die Re­gi­o­nal­bahn ab Nürn­berg Haupt­bahn­hof ohne Umstiege in 35 Mi­nu­ten hin.

Am Wo­chen­en­de steigst du in Neunkirchen am Sand um und erreichst Simmelsdorf-Hüttenbach in 46 Mi­nu­ten.

Du folgst der Markierung Blaustrich in die Bergstraße und wanderst steil bergan zur Kirche Mariä Heimsuchung im Ortsteil Bühl.

Kirche am Bühl (05.10.2022, VGN © VGN GmbH)

Hinter der Kirche weiter mit Blaustrich den Wiesenpfad an Obstbäumen vorbei bergauf und oben bis zum 70er-Lindl und Panorama-Ausblick über das Simmelsdorfer Land.

Das 70er Lindl (05.10.2022, VGN © VGN GmbH)

70er-Lindl

Der Baum wurde anlässlich der Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich nach dem Krieg 1870-71 gepflanzt.

Quelle: VGN

Du folgst dem We­ge­zei­chen Blaustrich über die Hochebene – durch Hohlwege, Buchenwälder und ent­lang Wiesenweiten – nach St. Helena.

Kirche St. Helena

Sie bildet den Mittelpunkt des gleichnamigen Ortes und war bis ins Jahr 2000 Patronatskirche der Familie Tucher. Die Kirche wurde nach der Mutter des Kaisers Konstantin der Große benannt, die wesentlich für die Verbreitung des Christentums im Römischen Reich ver­ant­wort­lich war.

Quelle: VGN

Weiter am Brotsommelier Deinzer vorbei wanderst du durch den Ort und bergab, an der Kreu­zung rechts und zur Naiferquelle

Naifer Quelle (VGN © VGN GmbH)

Naiferquelle

Am Quellteich entspringt die Naifer, die sich kurz vor Diepoltsdorf mit dem Ittlinger Bach zur Schnaittach vereint.

Quelle: VGN

Hinter dem Quellteich steigst du links auf dem Forst­weg den Berg hinauf und weiter mit Blaustrich in den über 1000 Jahre alten Ort Ittling.

An der Kreu­zung links mit Blaustrich hinab in den Spieser Grund und wieder bergan nach Spies – im Hintergrund die Burgruine Hohenstein.

Aussicht auf Spies (Ulrich Büscher © VGN GmbH)

Durch Spies hindurch – dann folgst du dem We­ge­zei­chen Grünstrich aus dem Ort hinaus.

Bald stößt von rechts der Frän­kische Gebirgsweg Fränkischer Gebirgsweg dazu. Dieses führt dich zum Eibgrat.

Einstieg zum Eigbrat (05.10.2022, VGN © VGN GmbH)

Eibgrat

Der Eibgrat erstreckt sich über einen etwa anderthalb Kilometer langen, felsigen Kamm. Dieser ist teils ausgesetzt und nicht mit einem Drahtseil versichert. Auch wenn er an trockenen Tagen keine besondere He­raus­for­de­rung bietet, so sollten zumindest einzelne Passagen schon alleine wegen bis zu 30 Meter hoher Abbrüche nicht unterschätzt werden und auf angemessenes Schuhwerk geachtet werden. Hö­he­punkt des Eibgrats ist eine 30 Meter lange, steile Treppe, die auf ein Plateau mit Panorama-Blicken rundum führt.

Quelle: frankenjura.com

Du überquerst den Grat al­ler­dings nur ge­ra­de­aus [Wenn du den Eibgrat wandern möchtest: https://www.vgn.de/wandern/klettersteig-eibgrat-geisloch-ankatal ]
und wanderst weiter ins Eibental und an­schlie­ßend steil bergauf.

Aussicht auf den Funkturm (05.10.2022, VGN © VGN GmbH)

Es geht über die Autobahnbrücke und auf den TannbergPanorama-Blicke inklusive!

Über Wurzelsteige weiter mit Fränkischer Gebirgsweg am Na­tur­denk­mal Judenfriedhof vorbei.

Na­tur­denk­mal Judenfriedhof

Der Name ist im Volksmund entstanden, da der Ort durch die große Anzahl von Felsblöcken an einen alten Friedhof erinnert.

Quelle: VGN

Mit Abstecher-Optionen zu noch mehr Aussichtspunkten ent­lang der Rote wanderst du mit dem We­ge­zei­chen Fränkischer Gebirgsweg  an der Großer-Berg-Höhle und dem Kletterfelsen Plecher Wand vorbei nach Plech – dem Ziel der Tour.

Schöne Aussicht Süd (VGN © VGN GmbH)

An der Bus­hal­te­stel­le Plech Mitte hast du An­schluss an die VGN-Frei­zeit­li­ni­e Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express 343. Diese bringt dich zum Bahn­hof Neuhaus a.d. Pegnitz und zu den Anschlüssen an den Re­gi­o­nal­ver­kehr. Oder du nimmst die Bus­linie 386 zum Bahn­hof in Pegnitz.

Plech Mitte
Rück­fahr­mög­lich­keiten
Plecher Wand Kletterfelsen (13.10.2022, Ulrich Büscher © VGN GmbH)

Weiterführender Wandertipp zum Eibgrat:

Felsenkamm-Abenteuer am Eibgrat und Ankatal-Idylle | Tour 103
Bergwandern: Betzenstein – Eibgrat – Eichenstruth – Geishöhle – Ankatal – Rupprechtstegen

Einkehren

Einkehren

Bitte informiere Dich in Deinem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Plech

Gast­haus „Goldenes Herz“

Hauptstraße 12
91287 Plech
Tel: 09244 398
mit Bier­gar­ten hinter dem Haus

Gast­haus „Zur Traube“
Familie Schuster

Hauptstraße 9
91287 Plech
Tel: 09244 329
Fax: 09244 9859766

Spies

Gasthof "Hutzerstubn"

Spies 26
91282 Spies
Tel: 09244 582
Sa von 11:30-22 Uhr, und sonst ab 25 Per­so­nen nach Ver­ein­ba­rung

St. Helena

Gast­haus „Zum Naifertal“

Am Naifertal 5
91245 St. Helena
Tel: 09155 441
Ruhe­tage: Di und Mi

Kommentare

Kommentare

29. Oktober 2022 17:37 Uhr, Bernd & Diana, Nürnberg

Absolut fantastische Tour, unserer Meinung nach eine der schönsten im VGN Gebiet. Besonders im Herbst bei bunter Laubfärbung zu empfehlen.

16. Juni 2017 10:08 Uhr, Landstreicher, Möhrendorf

Idyllische Wanderung mit gelungener Abwechslung von schattigen Waldpfaden und offenen Wegen durch Feld und Flur. Nach Ittling ist die Beschilderung teilweise etwas spärlich - hier lohnt es sich die Tourenbeschreibung parat zu haben.
An Fronleichnam 2017 hatten leider sämtliche Einkehrmöglichkeiten geschlossen, so dass der Weg von Simmelsdorf bis Spies zur Durststrecke wurde. In den freundlichen Hutzerstubn gab es aber die dringend benötigten Erfrischungen, obwohl eigentlich geschlossen war.

29. August 2016 17:31 Uhr, ElVerano, Nürnberg

Eine wahrlich schöne und sehr abwechslungsreiche Wanderung. Nicht nur die Ausblicke, auch die Felsformationen im Wald waren sehr beeindruckend. Am besten gefiel mir die Aussicht vom Tannberg.
Ich könnte mir vorstellen, das der Abschnitt der Wanderung, der nach Spies dem Fränkischen Gebirgsweg folgt, nach Regenfällen teilweise etwas schwerer zu meistern sein könnte, da die An- und Abstiege doch recht steil auf unbefestigten Wegen verlaufen

26. Juni 2016 16:13 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Von Simmelsdorf bis Spies geht es über viele 'offene' Strecken (nicht's für heiße Sommertage) - dafür schöne Aussichten.
Von Spies bis Plech hauptsächlich schattige Waldpfade/-wege.
Absolut toller Wegeverlauf des Fränkischen Gebirgsweges.
'Schöne Aussicht Nord' lohnt sich - Blick auf Plech.

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