Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Freizeitlinie

Thema verkehrt So. und feiertags, mit Fahrradanhänger
Region Oberes Maintal (Lichtenfels)
Linien 1230
Dauer ca. 1 Tag
NEU: Frei­zeit­li­ni­e 1230 - Der Gottesgarten-Express

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Vorwort

Vorwort

Einzigartige Natur und lebenswerte Kultur im Herzen Oberfrankens

Bekannt ist der Gottesgarten für seine Wahrzeichen, die über dem Mainthal thronen: das barocke Kloster Banz und die Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen sowie der Staffelberg, der "Berg der Franken".

Abseits des „frän­kischen Dreigestirns“ bietet die Region am Obermain eine perfekte Kulisse für einen Tagesausflug. Entdecken Sie eine Juralandschaft vom Feinsten – tief eingeschnittene Täler, hoch aufragende Kalkstein­for­ma­ti­onen, blühende Wacholderhänge und die Wanderschäfer mit ihren Herden prägen diese ein­drucks­volle Landschaft.

Die neue Frei­zeit­li­ni­e 1230, der „GottesgartenExpress“, bringt Sie dorthin. Die Route startet am Bahn­hof in Burgkunstadt. Von dort führt sie über den Main hinauf auf die kargen Jurahöhen und am nördlichen Rand des Naturparks „Frän­kische Schweiz – Veldensteiner Forst“ ent­lang.

Un­ter­wegs treffen Sie auf Fachwerkdörfer, alte Mühlen oder his­to­rische Burgruinen. Schon von Weitem sind der Kordigast und der Görauer Anger sichtbar – wer hinaufsteigt, wird mit ein­drucks­vollen Panoramablicken über den felsigen Jura belohnt. In den Gaststätten und Biergärten ent­lang der Strecke lässt sich – bei leckerer Brotzeit und frisch gezapftem Bier – die frän­kische Lebensart genießen.

Einen schönen Aufenthalt wünscht Ihnen Ihr VGN!

Buslinie 1230
Gottesgarten - Express Burgkunstadt - Weismain - Kleinziegenfeld - Burgkunstadt

Tourismusregion Obermain Jura
c/o Landratsamt Lichten­fels

Kronacher Str. 28-30
96215 Lichten­fels
Tel: 09571 18283

Deuber GmbH
Rei­se­bü­ro / Bus­un­ter­neh­men

Modschiedel 17
96260 Weismain
Tel: 09220 911-0
Fax: 09220 911-22

Radgenuss zwischen Main und Jura
Packen Sie Ihr Fahrrad ein: Überall ent­lang des Gottesgarten-Express 1230 laden ab­wechs­lungs­reiche und gut beschilderte Wege dazu ein, die Region mit dem Rad zu entdecken. Die Frei­zeit­li­ni­e ermöglicht Ihnen eine Fahr­rad­mit­nah­me und bringt Sie zu den schönsten Strecken, die wir für Sie hier zu­sam­men­ge­stellt haben.

Tipp: E-Biker, die ein eigenes Ladegerät dabei haben, sind bei vielen Gastronomiebe­trie­ben herzlich eingeladen, ihr E-Bike kos­ten­los zu laden. Achten Sie auf das grüne Symbolzeichen, welches ein Fahrrad mit Stecker enthält!

Be- und Entladen von Fahr­rädern ist an allen Hal­te­stel­len der Linie 1230 möglich - ebenso der Transport von E-Bikes auf Anhängern. Gruppen ab 6 Per­so­nen bitte 2 Tage vorher (bis 17 Uhr) telefonisch anmelden:

Deuber Reisen GmbH: Tel. 09220 911-0, Fax: 09220 911-22, E-mail: info@deuber-reisen.de

In­for­ma­ti­onen zu den Ge­mein­den und Ein­kehr­tipps finden Sie im aktuellen VGN-Prospekt.

Karte

Karte

Karte Gottesgarten-Express

Ge­mein­den

Ge­mein­den

Ge­mein­de Altenkunstadt

Am Fuß des Kordigasts liegt eine der ältesten Ansiedlungen des Obermaingebiets – die Ge­mein­de Altenkunstadt.

Die Umgebung lädt Natur- und Sportbegeisterte zum Wandern, Klettern, Angeln oder Rad­fah­ren ein – und mit dem Mainradweg führt einer der beliebtesten Fernradwege Deutschlands durch Altenkunstadt. Entdecken Sie auf schmalen Pfaden und gut beschilderten Wegen die Umgebung Altenkunstadts. Be­son­ders beliebt bei Wanderern ist der nördlichste Berg des Frankenjuras: der Kordigast – verglichen mit dem Staffelberg –, ein touristischer Insider-Tipp. Er besteht aus den beiden benachbarten Teilbergen, dem Kleinen und dem Großen „Korches“, wie der Kordigast im frän­kischen Volksmund genannt wird. Rund um den Berg gibt es einiges zu entdecken. Tragen Sie sich in das „Korches-Gipfelbuch“ ein, freuen Sie sich auf besondere Pflanzenarten und genießen Sie den weiten Gipfelblick!

Ge­mein­de Altenkunstadt
Markt­platz 2, 96264 Altenkunstadt
Tel. 09572 387-0
E-Mail: ge­mein­de@altenkunstadt.de
Internet: www.altenkunstadt.de

Stadt Burgkunstadt

Ein­ge­bet­tet zwischen den Ausläufern des südlichen Frankenwalds und des Frän­kischen Juras liegt die Stadt Burgkunstadt.

Das Städtchen, das be­son­ders durch seine Vergangenheit als Zentrum der Schuhindustrie ge­prägt wurde, hat sich bis heute seinen mittelalterlichen Charme bewahrt. Die re­prä­sen­ta­tiven Amts- und Bürgerhäuser sowie die katholische Pfarrkirche rund um den Markt­platz bilden das his­to­rische Zentrum.

Wenn Sie Lust haben, Burgkunstadt auf eigene Faust zu erkunden, folgen Sie dem Stadtrund­gang „Mit dem Schusterbuben durch das his­to­rische Burgkunstadt“ und entdecken Sie bei einem gemütlichen Spa­zier­gang die Alt­stadt.

Ein besonderes High­light: In der ehemaligen Vogtei finden an den Kultursonn­tagen hochrangige Kulturver­an­stal­tungen statt. In­for­ma­ti­onen zum Programm er­hal­ten Sie unter www.baur-stiftung.de

Tipp: 3. Main-Jura-Bierfest am So., den 23.9.2018, am Burgkunstadter Markt­platz.

Stadt Burgkunstadt
Vogtei 5, 96224 Burgkunstadt
Tel. 09572 388-0
E-Mail: rathaus@burgkunstadt.de
Internet: www.burgkunstadt.eu

Stadt Weismain

Weismain liegt am Nordrand des Naturparks „Frän­kische Schweiz – Veldensteiner Forst“.

Umgeben von einer Stadtmauer, präsentiert der Stadtkern einige attraktive Gebäude, die alle gut zu Fuß erreichbar sind. Das stattliche Rathaus mit seinen 26 Metern Höhe aus dem 16. Jahrhundert, das Dietzenhaus mit seinem außergewöhnlichen Fachwerk oder die wegen ihrer Größe auch „Juradom“ genannte Stadtpfarrkirche sind se­hens­werte Sta­ti­onen.

Im his­to­rischen Kastenhof, erbaut von Leonhard Dientzenhofer, finden Sie neben der Tou­rist­in­for­ma­ti­on das NordJURA-Museum sowie die Umweltsta­ti­on des Land­kreises Lichten­fels mit einem vielfältigen Kursan­ge­bot rund um die Themen Natur, Garten, Umweltschutz und traditionelles Handwerk.

Umweltsta­ti­on Weismain
Kirchplatz 11, 96260 Weismain
Tel. 09575 921455 oder 09575 921457
E-Mail: umweltsta­ti­on@land­kreis-lichten­fels.de
Internet: www.umweltsta­ti­on-weismain.de

Tipp:
MainGartenTag am Sonn­tag, den 6. Mai 2018
Frisches Obst und Gemüse – selbst angebaut oder regional eingekauft. Der MainGartenTag im Kastenhof in Weismain will Lust aufs eigene Gärtnern machen und dabei Infos und praktische Tipps zur Sortenvielfalt, zu umweltgerechtem Anbau, Pflege und Verarbeitung geben. Direktvermarkter, Gärtner und Hobbygärtner bieten Jungpflanzen und Veredeltes für Garten, Balkon und Küche an. Und natürlich kommt der Genuss mit heimischen Bieren und Bratwürsten, mit Kuchen aus dem Holzbackofen, mit Gemüse- und Kräuter-Versucherla – und vielem Leckeren mehr – nicht zu kurz. Los geht’s um 10 Uhr.

NordJURA-Museum
Kirchplatz 7, 96260 Weismain
Tel. 09575 921329
E-Mail: info@stadt-weismain.de
Internet: www.stadt-weismain.de
• geöffnet: 14–17 Uhr an Sonn- und Fei­er­tagen
• Tipp: Mit dem VGN-Ticket er­hal­ten Sie ermäßigten Eintritt!

Aus­stel­lungstipps Kastenhof:

  • Fotoaus­stel­lung Orchideen
    22.4. – 1.7.2018
    Wilde Orchideen rund um Weismain
    Künstler: Gunther Sirsch
  • Kunstaus­stel­lung „Begegnungen“
    13.7. – 30.9.2018
    Abstrakte & realistische Kunst begegnen sich
    Künstler: Heidemarie Schellwanich & Ulrike Baumgartl

Tou­rist­in­for­ma­ti­on der Stadt Weismain
Kirchplatz 7, 96260 Weismain
Tel. 09575 921329
E-Mail: tourismus@stadt-weismain.de
Internet: www.stadt-weismain.de

Das Kleinziegenfelder Tal

Ausstiege: Erlach (b. Weismain), Schammendorf, Waßmannsmühle, Weihersmühle (Lkr. LIF), Kleinziegenfeld Grund, Kleinziegenfeld Zöllner

Das Kleinziegenfelder Tal liegt am nördlichen Rand der Frän­kischen Schweiz und erstreckt sich auf einer Länge von 12 km ent­lang der Weismain. Freuen Sie sich auf tief eingeschnittene Täler und hoch aufragende Kalkstein­for­ma­ti­onen.

Ausblick Kleinziegenfelder Tal (28.03.2018, A.Hub © Tourismusregion Obermain-Jura)

Wanderschäfer im Kleinziegenfelder Tal
Viele Jahre lang prägten die Wanderhirten und ihre Herden das Landschaftsbild im Kleinziegenfelder Tal. Heute pflegen Wanderschäfer mit ihren über 800 Tiere fassenden Herden die bunt blühenden Hänge. Wer Glück hat, bekommt einen der Schäfer in den Som­mer­mo­naten zu sehen. An den steilen Hängen im Kleinziegenfelder Tal sind sie un­ter­wegs und setzen sich im Rahmen der Landschaftspflege dafür ein, Felsen und ehemalige Trocken- und
Halbtrockenrasenhänge mit Hilfe der Schafsherden freizuhalten.

Einzigartige Tier- und Pflan­zen­welt
Dank des Einsatzes der Wanderschäfer und ihrer Herden entsteht eine ab­wechs­lungs­reiche, oft mediteran anmutende Landschaft. Die felsdurchsetzten Magerrasen bilden den Lebensraum für viele Schmetterlingsarten. Mit etwas Glück können Sie im Sommer den Apollofalter (Parnassius apollo), eine der größten Schmetterlingsarten Deutschlands, entdecken.

Radfahrer Claudius
Seit über 100 Jahren thront er auf seinem Felsen über Kleinziegenfeld und wacht über das Tal. 1905 wurde er feierlich auf den Namen Claudius getauft – heute gilt er als Wahrzeichen des Kleinziegenfelder Tals.

Radfahrer Claudius (28.03.2018, A.Hub © Tourismusregion Obermain-Jura)

Klettern im Kleinziegenfelder Tal
Im nördlichen Teil der Frän­kischen Schweiz, Europas größtem zu­sam­men­hän­genden Klettergebiet, finden Kletterer ent­lang des Gottesgarten-Express Kletterfelsen und Routen für jeden An­spruch. In­for­ma­ti­onen finden Sie unter: www.obermain-jura.de/de/aktivregion./klettern

Es klappern die Mühlen …

Im 19. Jahrhundert, der Blütezeit der Mühlen, gab es zwischen Weismain und Kleinziegenfeld zahl­reiche Mühlen, bei­spiels­wei­se Getreide-, Papier- oder Schneidmühlen zur Holzbearbeitung. Heute können Sie ent­lang des Gottesgarten-Express auf einer Strecke von nur etwa 6,5 km noch einige dieser his­to­rischen Mühlen entdecken:

  • Schammendorfer Mühle
    Ausstieg: Schammendorf
    Das stattliche Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert. Ursprünglich wurde hier Papier hergestellt, bevor die Mühlenbesitzer die Mühle auf das Mahlen von Getreide umrüsteten. Derzeit wird die Schammendorfer Mühle saniert.
  • Waßmannsmühle
    Ausstieg: Waßmannsmühle
    Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Mühle von Martin Joseph Wassmann von der Papiermacherfamilie Tempel über­nom­men. Sein Sohn stellte die Papierherstellung Mitte des 19. Jahrhunderts ein und rüstete die Waßmannsmühle auf das Mahlen von Getreide um.
  • Weihersmühle
    Ausstieg: Weihersmühle
    Erstmals wurde die Schneidmühle bei einem Streit um das Fischwasser der „Weizmeun“ 1356 erwähnt. Mitte des 18. Jahrhunderts erhielt das ge­gen­über­lie­gende Gast­haus die Schank gerechtigkeit. Heute finden Sie in der Weihersmühle den Gasthof mit italienischer Küche und die Pension „Forelle by Diana“ (siehe Ein­kehr­mög­lich­keiten).
  • Schrepfersmühle
    Ausstieg: Weihersmühle (ca. 0,6 km entfernt)
    Die ursprüngliche Papiermühle wurde 1736 / 37 unterhalb von Arnstein errichtet, jedoch bereits 1813 wieder abgerissen. Etwa 20 Jahre später baute Johann Schrepfer auf dem ge­gen­über­lie­genden Ufer der Weismain eine neue Mühle, die jetzige Schrepfersmühle. Heute ist die Mühle ein beliebtes Ausflugslokal mit idyl­lischem Bier­gar­ten (siehe Ein­kehr­mög­lich­keiten).
  • Schwarzmühle
    Ausstieg: Kleinziegenfeld Grund (ca. 1 km entfernt)
    Errichtet wurde die Getreidemühle im 18. Jahrhundert – be­son­ders das aufwändige Zierfachwerk mit den Andreaskreuzen fällt ins Auge. Die Inschrift über der Eingangstür „gebaut im Jahr Christi durch Hans Weiß. 1728“, genannt „Schwarzmüller“, weist auf den Erbauer hin.
  • Ehrhardsmühle
    Ausstieg: Kleinziegenfeld Grund (ca. 0,8 km entfernt)
    Die älteste Mühle des Kleinziegenfelder Tals wurde 1593 als „Kufenmüll“ erstmals erwähnt. Im 20. Jahrhundert musste die Mühle samt Sägewerk nach einem Brand abgerissen werden – heute steht an ihrer Stelle ein neues Gebäude.
  • Stoffelsmühle
    Ausstieg: Kleinziegenfeld Grund
    Die ehemalige Getreidemühle mit zwei Mühlrädern, deren Alter sich nicht mehr eindeutig feststellen lässt, ist heute in Privatbesitz. Urlaubsgästen stehen zwei romantische Fe­ri­en­woh­nungen im Haus zur Ver­fü­gung. Das sanierte Mühlrad wird zur Stromversorgung des Hauses genutzt.
  • Stoffelsmühle
    Kleinziegenfeld 4, 96260 Weismain, Tel. 09504 706

Wandern

Wandern

Wanderlust auf über tausend Wanderkilometern

Entdecken Sie auf naturbelassenen Pfaden und gut beschilderten Wegen die land­schaft­liche Schönheit ent­lang des Gottesgarten-Express. Unsere Favoriten stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten vor. Weitere In­for­ma­ti­onen rund um das Thema Wandern gibt es unter www.obermain-jura.de

Mehr Wan­der­wege und Tourenvorschläge rund um Altenkunstadt, Burgkunstadt und Weismain fi nden Sie in den Wan­der­kar­ten „Herrlich wandern“ und „Traumhafte Pfade“. Die Karten er­hal­ten Sie gegen ein geringes Entgelt von 1,– € bei der Tou­rist­in­for­ma­ti­on Weismain. Inhaber eines VGN-Tickets er­hal­ten die Wan­der­kar­ten kos­ten­los in der Frei­zeit­li­ni­e 1230.

Lust auf mehrtägige Wan­de­rungen? Mit den Gottesgartenrunden Nord (ca. 46 km) und Süd (ca. 68 km) führen zwei vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswege ausgezeichnete Wan­der­wege durch die Region. In­for­ma­ti­onen sowie Wan­der­kar­ten er­hal­ten Sie unter E-Mail: info@obermain-jura.de oder unter Tel. 09571 18283.

Auf zum kleinen und zum großen Kordigast
Burgkunstadt - Pfaffendorf - Kordigast - Burkheim - Hochstadt a. Main

Weitere Wanderemp­feh­lungen:

Großer Kordigast
Länge: 10,7 km, Hö­hen­me­ter: 275 hm
Gehzeit: 3 Std.
Ein- und Ausstieg: Weismain Kirchplatz

Wan­der­kar­te Großer Kordigast (28.03.2018)

Die Wan­de­rung beginnt am Markt­platz von Weismain (T-1701). Wir begeben uns auf den Pfauengrund Rundweg · (blaue 7). Wir über­que­ren die Straße und laufen den „Hutzelbrunnen“ ent­lang.

Der Weg führt immer ge­ra­de­aus über die Plessenfuhr. Nach der Umrundung des Sommerrangens und des Kröttensteins halten wir uns bei T-1642 linker Hand und treffen bei T-1641 auf den Frankenweg -F- , dem wir nach rechts in Rich­tung Kordigast folgen. Linker Hand liegen der Felsen „Steinerne Hochzeit“ und das gleichnamige Wirtshaus.

Nach einem kurzen Wegstück folgen wir ab T-1648 dem Gottesgartenrundweg Süd (We­ge­zei­chen: Blaue Kirche auf gelbem Grund) zum Großen Kordigast, von dessen Plateau aus wir einen herrlichen Panoramablick über das Maintal genießen können.

Der Rückweg führt auf dem Gottesgartenrundweg Süd über den Höhenweg bergab nach Giechkröttendorf. Am Giechkröttendorfer Schloss ent­lang verläuft der Weg zurück zum Aus­gangs­punkt nach Weismain.

Bärental
Länge: 15,9 km, Hö­hen­me­ter: 275 hm
Gehzeit: 4 ½ Std.
Ein- und Ausstieg: Weismain Kirchplatz

Wan­der­kar­te Bärental (28.03.2018)

Erneut beginnt die Wan­de­rung am Weismainer Markt­platz (T-1701). Der Bärental-Rundweg weiße drei gepunktet auf rot Rich­tung Krassach bringt uns auf dem Burgweg hinauf zur Kreuzkapelle.

Hinter der Kapelle beginnt rechts die sog. „Krassacher Gasse“. An ihrem Ende steht an der Straße nach Krassach die „Drei-Brüder-Marter“ und ein neueres Feldkreuz.

Der Weg führt durch Krassach zur Krassacher Mühle und weiter bis zur Herbstmühle. Diese lässt man links liegen und läuft weiter zur Krassach-Quelle, kurz danach beginnt das Bärental.

Der Rückweg erfolgt über Modschiedel und Wunkendorf, von wo aus der Höhenweg nach Wohnsig führt. Über den Kalkberg kommt man zurück zum Aus­gangs­punkt in Weismain.

Kleinziegenfelder Tal & Kötteler Grund
Länge: 6,9 km, Hö­hen­me­ter: 150 hm
Gehzeit: 2 Std.
Ein- und Ausstieg: Weihersmühle

Wan­der­kar­te Kleinziegenfelder Tal (28.03.2018)

Wir starten an der Weihersmühle bei T-1733 mit dem Obermain-Hufeisen blaue RauteRich­tung Zigeunerstube. Der Weg führt zunächst durch einen alten Hohlweg bergauf nach Weiden.

Noch vor dem Ort wechseln wir bei T-1740 auf den Modschiedler Weg Rotpunkt, der uns über den „Hühnerberg“ und die „Wacholder Leite“ hinab nach Kleinziegenfeld bringt. Im Grund liegt die Weismain-Quelle, an der wir bei T-1749 auf den Lions-Weg weiße vier auf rot Rich­tung Schrepfersmühle wechseln.

Der Weg verläuft an­schlie­ßend am Wahrzeichen Kleinziegenfelds, dem „Claudius“, vorbei. Dann geht es immer an der Weismain ent­lang weiße vier auf rot – der Weg kann bei feuchtem Wetter rutschig und sumpfig sein. Kurz vor der Weihersmühle liegt die Schrepfersmühle.

Wer möchte, kann die kurze Tour noch um eine Rundtour durch den Kötteler Grund erweitern. Dazu starten wir bei T-1733 mit dem Lions-Weg weiße vier auf rot  Rich­tung Wallersberg und wechseln bei T-1734 auf den Arnsteiner Rundweg weiße fünf gepunktet auf rot Rich­tung Kötteler Grund. Der Rundweg bringt uns über Bojendorf und Arnstein zurück zur Weihersmühle (zu­sätz­lich 8,5 km / 150 hm / 2 ½ h).

Görauer Anger
Länge: 19,7 km, Hö­hen­me­ter: 350 hm
Gehzeit: 5 ½ Std.
Ein- und Ausstieg: Weismain Kirchplatz, Görau

Wan­der­kar­te Görauer Anger (28.03.2018)

Der Weg führt vom Weismainer Markt­platz (T-1701) mit dem Frankenweg -F- Rich­tung Görau nach links den Burgweg hinauf zur Kreuzkapelle. Hinter der Kapelle wechseln wir bei T-1705 auf den Naturlehrpfad Grünring, der links den „Schwarzen Weg“ hinunterführt.

Nach der Überquerung der Niestener Straße geht es den Berg hinauf zum ehemaligen Waldhotel Fuchs und von dort durch den Inneren Forst Rich­tung Niesten.

Bei T-1719 ver­las­sen wir Grünring Grünring und folgen wieder dem Frankenweg -F- nach Niesten. Von der Ortsstraße zweigt unterhalb der Niestener Burgruine der Weg nach rechts ab: Durch das ma­le­rische Zillertal führt der Weg den Berg hinauf nach Görau. Am Ende der Ortsstraße geht der Weg nach links zum Görauer Anger. Auf dem Weg nach Zultenberg kann man einen wunderbaren Panoramablick ins Maintal genießen.

Für den Rückweg ab Zultenberg wählen wir wieder den Frankenweg. Ab T-1777 folgen wir zunächst dem Görauer Weg grüner Senkrechtstrich, bis wir bei T-1775 auf den Bärental-Rundweg weiße drei gepunktet auf rot wechseln. Dieser bringt uns durch das wunderschöne Bärental ent­lang der Krassach-Quelle über Herbst- und Krassacher Mühle nach Krassach. Nach der Durchquerung des Orts führt der Weg durch die sog. Krassacher Gasse zur Kreuzkapelle und von dort zum Aus­gangs­punkt am Markt­platz.

Möchten Sie den Gottesgarten abseits der touristischen High­lights besser ken­nen­ler­nen? Zu festen Terminen starten für Sie ab­wechs­lungs­reiche Touren an den Hal­te­stel­len des Gottesgarten-Express. Eine An­mel­dung ist nicht erforderlich, die Teilnahmegebühr ist vor Beginn der Tour an die Wanderbe­glei­tung zu zahlen.

Tou­rist­in­for­ma­ti­on Weismain
Kirchplatz 7, 96260 Weismain
Tel. 09575 921329
E-Mail: info@stadt-weismain.de

Tipp: Alle Ver­an­stal­tungen der Tourismusregion
Obermain • Jura finden Sie im offiziellen
Ver­an­stal­tungskalender für den Land­kreis
Lichten­fels: www.kalender.obermain-jura.de

Rad­fah­ren

Rad­fah­ren

Jura-Mühlen-Radweg

Stre­cken­län­ge: ca. 24 km
Hö­hen­me­ter: ca. 300 hm
Schwierigkeit: leicht
Fahrtzeit: ca. 2 Std.
Mögliche Ein- und Ausstiege: Weismain Baiersdorfer Str., Weismain Kirchplatz, Weismain Hollfelder Str., Erlach (b. Weismain), Schammendorf, Waßmannsmühle, Weihersmühle, Kleinziegenfeld Grund, Kleinziegenfeld Zöllner, Weiden, Modschiedel, Krassach / Niesten

Die alten Mühlen ent­lang der Krassach und der sagenumwobene Jura bilden die Kulisse für den Jura-Mühlen-Radweg. Start und Ziel ist der Weismainer Markt­platz, von dem aus der Weg auf ebener Strecke hinein ins Bärental führt. Über das Hochplateau des Juras, vorbei an idyl­lischen Dörfern, erreicht man den „Radfahrer Claudius“ am Beginn des Kleinziegenfelder Tals. Über Schammendorf geht es zurück nach Weismain.

Die Route verläuft überwiegend auf ruhigen Nebenstraßen und gepflasterten Wegen. Hinweis: Der Tourenvorschlag verläuft entgegen der Fahrt­rich­tung des Gottesgarten-Express.

Jura-Weismain-Route

Stre­cken­län­ge: ca. 48 km
Hö­hen­me­ter: ca. 570 hm
Schwierigkeit: schwer
Fahrtzeit: ca. 4 Std.
Mögliche Ein- und Ausstiege: Altenkunstadt Fachmarktzentrum, Weismain Baiersdorfer Straße, Kleinziegenfeld Grund, Kleinziegenfeld Zöllner, Weiden (Lkr. LIF), Modschiedel, Seubersdorf (Lkr. LIF), Görau, Krassach / Niesten

Der Jura-Weismain-Radweg bietet herrliche Ausblicke und an­spruchsvolle Anstiege, so dass einige Abschnitte der Tour vor allem für sportliche Radfahrer ge­eig­net sind.

Vom Aus­gangs­punkt, dem Schul- und Sportzentrum Röhrig in Altenkunstadt, geht es hinauf auf die Jurahöhen. Auf wenig befahrenen Straßen und Flur­be­rei­ni­gungs­wegen führt der Weg in einem steten Auf und Ab am nördlichen Rand der Frän­kischen Schweiz ent­lang bis nach Kleinziegenfeld. Über die land­schaft­lich reizvolle Jurahöhe geht es durch typisch frän­kische Dörfer zum Aus­gangs­punkt der Tour zurück.

Hinweis: Der Tourenvorschlag verläuft entgegen der Fahrt­rich­tung des Gottesgarten-Express.

Kleinziegenfeldertal-Radweg

Stre­cken­län­ge: ca. 26 km
Hö­hen­me­ter: ca. 270 hm
Schwierigkeit: leicht
Fahrtzeit: ca. 2 Std.
Mögliche Ein- und Ausstiege: Bahn­hof Burgkunstadt, Altenkunstadt Fachmarktzentrum, Weismain Kirchplatz, Weismain Hollfelder Straße, Erlach (b. Weismain), Schammendorf, Waßmannsmühle, Weihersmühle, Kleinziegenfeld Grund, Kleinziegenfeld Zöllner, Fesselsdorf

Von Burgkunstadt führt der Kleinziegenfeldertal-Radweg durch Weismain hinauf auf die Höhen des Juras. Von Schammendorf kommend wird das Kleinziegenfelder Tal durchfahren. Unterhalb des Radfahrers „Claudius“, der über dem Örtchen Kleinziegenfeld auf seinem Felsen thront, schlängelt sich der Weg – vorbei an blütenreichen Wachholderhängen – aus dem Tal hinaus. Der Rückweg bis zum Ziel in Eichenhüll führt durch kleine Wald­stücke und grasbewachsene Lichtungen.


Weitere Touren finden Sie unter:
www.obermain-jura.de/de/aktivregion./rad­fah­ren/

Kleinziegenfeldertal-Radweg (28.03.2018, T.Woggon © Tourismusregion Obermain-Jura)

Ver­an­stal­tungen

Ver­an­stal­tungen

  • Fotoaus­stel­lung "Wilde Orchideen rund um Weismain", 22. April - 1. Juli 2018, Weismain
  • MainGartenTag, 6. Mai 2018, Weismain
  • radTOURpur, 21. Mai 2018, Weismain
  • Kunstaustellung "Begegnungen", 13. Juli - 30. Sep­tem­ber 2018, Weismain
  • Main-Jura-Bierfest, 23. Sep­tem­ber 2018, Burgkunstadt

  • Geführte Touren an den Hal­te­stel­len des Gottesgarten-Express
    • Mühlenwan­de­rung durch das Kleinziegenfelder Tal mit Mühlenbesichtigung, 22. und 29. Juli 2018, VGN-Hal­te­stel­le Weihersmühle
    • Familienwan­de­rung "Baummärchen am Kordigast", 12. Au­gust 2018, VGN-Hal­te­stel­le Weismain/Kirchplatz
    • Tour über den Görauer Anger, 3. Ok­to­ber 2018, VGN-Hal­te­stel­le Seubersdorf (Lkr. LIF)

Weitere In­for­ma­ti­onen zu den Ver­an­stal­tungen finden Sie auch online im Ver­an­stal­tungskalender www.kalender.obermain-jura.de

Einkehren

Einkehren

Eine voll­stän­dige Auflistung aller Ein­kehr­tipps finden Sie in unserem aktuellen Prospekt.

Impressionen