Steckbrief

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Informationen zur Freizeitlinie

Thema verkehrt Mo.-Fr.
Region Fränkische Schweiz
Linien 235
Dauer ca. 1 Tag
Frei­zeit­li­ni­e 235 - Wildpark-Express

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Info

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Begegnungen der besonderen Art  - Scheue Wildtiere, zottelige Wisente, imposante Elche mit ihren Jungtieren, Gemsen und Steinböcke an den Felshängen, Waschbären und Hausschweine - das alles und noch viel mehr erwartet Sie im Wildpark Hundshaupten. Der Wildpark-Express 235 bringt Sie vom Bahn­hof Ebermannstadt R22 durch das Trubachtal direkt zum Wildpark. Endsta­ti­on ist das ma­le­rische Egloffstein.

Bei der Nikl Bräu in Pretzfeld (19.07.2012, VGN © VGN GmbH)
Buslinie 235
Egloffstein - Hundshaupten - Hetzelsdorf - Poppendorf - Hagenbach - Pretzfeld - Ebermannstadt

Die Linie verkehrt vom 1.5.-1.11. an Sams­tagen, Sonn- und Fei­er­tagen. Gruppen ab 6 Per­so­nen sollten Ihren Fahrt­wunsch unbedingt beim zu­stän­digen Ver­kehrs­un­ter­neh­men anmelden!

Schmetterling Reise- und
Verkehrs-Logistik GmbH

Bergstraße 20
91286 Obertrubach
Tel: 09245 98326-10 oder 09245 9832-631
Fax: 09245 98326-99

Alle Infos zum Wildpark-Express finden Sie in unserem aktuellen Prospekt. Download auf der rechten Seite.

Karten

Karten

Karte "Wildpark-Express" – Ebermannstadt – Pretzfeld – Hundshaupten (Wildpark) – Egloffstein
Durch den Wildpark

Wandern

Wandern

Der Kulturerlebnis-Wan­der­weg führt auf einer Strecke von 120 km zu zahl­reichen Zeugen der bewegten Vergangenheit der Frän­kischen Schweiz. Vom Keltenwall über Burgen, Ruinen und Burgställe hin zu jüdischen Friedhöfen, Kapellen und Kirchen verbindet dieser Wan­der­weg die einzelnen Sta­ti­onen. Zwei Touren haben wir für Sie herausgesucht und beschrieben.

 1  Auf dem Kulturerlebnis-Wan­der­weg I (ca.15 km)

Für diese etwas an­spruchsvollere Wan­de­rung geht es zunächst vom Bahn­hof in Ebermannstadt die Gleise ein Stück weiter, an den Bus­hal­te­stel­len vorbei, dann rechts über die Gleise und in der Straße „Zum Schlüsselstein“ ca. 200 m hinauf. Links geht’s in die Obere-Bay­e­rische-Gasse ca. 350 m, bis rechts ein Kreuzweg ein langes Stück den Berg steil hinaufführt. Oben an der Wald­lich­tung angekommen, treffen Sie auf die Markierung Kulturerlebnis-Wanderweg I des Kulturerlebnisweges.

Dieser ist bis UnterzaunsbachIhre Markierung. Nach rechts geht es weiter zum Burgstall Schlüsselstein. Über die ehemalige Burg ist wenig bekannt, möglicherweise wurde sie bereits im 13. Jahrhundert zerstört und nicht wieder aufgebaut. Links lohnt ein Abstecher zum Aussichtsturm an der Wallerwarte. Ebermannstadt, Burg Feuerstein und Vixierkapele liegen vor Ihnen.

Von der Kanzel zurück, geht es rechter Hand bis zum Judenberg mit einem jüdischen Friedhof. Weiter führt Sie der Weg durch die Kelleranlagen hinunter bis Pretzfeld Haltestelle. Von den Kellern ist heute nur noch einer bewirtschaftet (Tel. 09194 8978). Durch den Ort hindurch, folgen Sie dann dem Weg im Trubachtal ent­lang bis Hagenbach Haltestelle. Im Zentrum des Ortes steht das Schloss, das von einer gut er­hal­tenen Mauer umgeben wird. Der Ursprung der Anlage reicht bis ins Jahr 1400 auf die Familie Schütz von Hagenbach zurück. Bis in das 19. Jh. gab es in Hagenbach eine größere jüdische Ge­mein­de.

Ein sichtbares Relikt dieser Vergangenheit ist der am westlichen Ortsrand gelegene Judenfriedhof. 1825 wird das Bezirksrabbinat Hagenbach ins Leben gerufen. Der Rabbiner hielt jeden Sabbat in einer der elf Synagogen seines Bezirks Gottesdienst und führte die Aufsicht über 13 jüdische Ge­mein­den. Die Toten der jüdischen Ge­mein­den in der Umgebung wurden seit 1737 auf einem Flurgrundstück 500 m westlich des Dorfes bestattet. Die letzte Beerdigung auf dem Friedhof, der die NS-Zeit unbeschadet übersteht, fand 1934 statt.

Judenfriedhof Pretzfeld (16.05.2014, VGN © VGN GmbH)

Über die Trubach an Lützelsdorf vorbei, geht es auf der anderen Seite wieder den Berg hinauf zur Ruine Dietrichstein. Die heutige Ruine aus der Raubritterzeit war die älteste Burg­an­lage von Pretzfeld und bietet eine Aus­sichts­platt­form mit Blick auf Pretzfeld, das Trubach- und das Wiesenttal. Die Funde reichten bei den Ausgrabungen bis ins 11. Jahrhundert zurück.

Am Berghang ent­lang geht es wieder ins Tal nach Wannbach Haltestelle. Bereits 1505 war der Ort im Besitz des Bam­berger Bistums. Im 16. Jahrhundert gab es ein Wasserschloss, von dem al­ler­dings nichts mehr zu sehen ist. Lange Zeit war das Rittergut Wannbach im Besitz derer von Siebar, ab 1764 kam es an den Pretzfelder Grafen von Seinsheim. Im Tal nach Unterzaunsbach Haltestelle – und Sie haben Ihr Ziel erreicht.

Der Ort wurde 1540 unter dem Namen „Unterm Zaunspach“ erstmals im Zusammenhang mit einer oberen und einer unteren Mühle erwähnt. Dort wurde mit Mahl-, Öl- und Schneidmühlen gearbeitet. Die berühmte frän­kische Brauerei Meister (Tel. 09194 9126) lädt mit seinem Bier­gar­ten zu einer gemütlichen Rast ein, bevor es mit dem Wildpark-Express nach Hause geht.

 2  Auf dem Kulturerlebnis-Wan­der­weg II (ca. 12 km)

Von der Hal­te­stel­le „Hundshaupten Mitte“ Haltestelle führt Sie der Kulturerlebnis-Wan­der­weg mit gleichnamiger Markierung westlich den Berg leicht ansteigend aus dem Ort hinaus. Ent­lang von Feldern und Wiesen geht es leicht bergauf.

Vorbei am Erbesbühl und Pöppelknock haben Sie in Seidmar bereits den höchsten Punkt der Wan­de­rung erreicht. Über den Burgstall Leutenbach, dessen Burg im 11. Jahrhundert bereits erwähnt wird, jedoch mit dem Erlöschen des Geschlechts von Leutenbach 1203 an Bedeutung verliert und zerfällt, geht es vorbei an den Sinterterrassen zur Kapelle St. Moritz. Kalkablagerungen haben hier kleine Kaskaden entstehen lassen, über die der Bach in Treppfenstufen den Berg herunterläuft.

Am Wald­rand ent­lang, folgen Sie dem Weg bis zum Ort Leutenbach. Die Ehrenbürg – oder im Volksmund Walberla genannt – im Auge, geht es am parallel dazu verlaufendem Hang des Reisberges nach Norden weiter. Der Ehrenbach, der am Fuße der ehemaligen Burg Leutenbach entspringt, fließt im Tal der Wiesent zu. Als zweite Markierung begleitet Sie ab Leutenbach die Markierung Gelbstrich. Durch ein kleines Wäldchen hindurch, wandern Sie ein Stück nach links der Straße nach, bevor es wieder rechts in den Wald hineingeht.

Nach Leutenbach (31.10.2010, VGN © VGN GmbH)

Im Wald verlässt Sie die Markierung Kulturerlebnis-Wanderweg I nach links. Sie bleiben ge­ra­de­aus auf dem Weg mit der Markierung Gelbstrich. Über Kolmreuth und Altreuth geht es nach Pretzfeld Haltestelle, wo Sie An­schluss an den Wildpark-Express R22oder die haben.

 3  Zum Juradom (ca. 7km)

Von der Hal­te­stel­le „Wannbach Kirche“ Haltestelle geht es an der Kirche vorbei, links in eine Straße hinein. Nach ca. 150 m stoßen Sie auf die Markierung rote Raute, mit der es bis nach Hetzelsdorf steil den Berg hinaufgeht. Der Weg verlangt eine gewisse Trittsicherheit des Wanderers.

Der Ortsteil Hetzelsdorf hat eine reiche Vergangenheit. 1007 zum ersten Mal unter dem Namen „Hezilsdorf“ erwähnt, gehörte er im 11. Jahrhundert zum Königshof Forch­heim. Im Mittelalter war das Dorf Sitz eines ritterlichen Dienstmannengeschlechts. Hier steht auch der so­ge­nannte „Juradom“ – die St.-Matthäus-Kirche. Die überdimensionierte Kirche am abschüssigen Gelände wurde erst 1901 im neugotischen Stil errichtet. 1979 drohte sie einzustürzen. Für 1,2 Mio. € wurden 1985 zur Sicherung 38 mächtige stählerne Zuganker in den Untergrund gerammt.

Eine Freude für den hungrigen und durstigen Wanderer ist der Brauerei-Gasthof Penning-Zeißler in Hetzelsdorf gegenüber der Kirche. Seit 1620 kann man hier selbstgebraute Bierspe­zi­a­li­täten und frän­kisches Essen genießen. Be­son­ders schön ist der Bier­gar­ten vor dem Haus mit großen schattenspendenden Kastanien. In Hetzelsdorf wechselt die Markierung auf Gelbpunkt, der Sie wieder den Berg hinunter ins Trubachtal nach Oberzaunsbach Haltestelle führt. Vor dem Ort geht es links die Straße mit der Markierung Blaustrich nach Unterzaunsbach Haltestelle.

 4  Kinderwan­de­rung "Durch den Wildpark"

Speziell auf Familien mit Kindern ist diese Wan­de­rung durch den Wildpark Hundshaupten ausgerichtet. Drei ver­schie­den lange Touren führen Sie durch den Wildpark. Die Wege sind alle mit dem Kin­der­wa­gen befahrbar. Das hügelige Gelände erfordert dabei jedoch manchmal etwas Muskelkraft.

 5  Trubachtaler Höhe(n)punkte

Ent­lang kleiner Wasserfälle und Kaskaden, zu Burgen und Ruinen werden imposante Gipfel wie der Signalstein oder der Wichsenstein mit Rundblicken in die Frän­kische Schweiz rechts und links des Trubachtales erklommen. Die Tour ist in drei Etappen gegliedert. Je nach Lust und Wanderfreude kann diese Wan­de­rung, die immer wieder den Trubachtal-Express kreuzt, somit je nach Belieben gestaltet werden.

Trubachtaler Höhe(n)punkte
Egloffstein – Thuisbrunn – Wolfsberg – Signalstein – Geschwand – Wichsenstein – Oberzaunsbach

Wildpark

Wildpark

Hier begegnen sich Mensch und Tier hautnah. Im Unterschied zu herkömmlichen Zoos wird hier das Wild nicht nur in­ner­halb kleinerer Umzäunungen gezeigt, sondern großflächig, gewissermaßen wie in freier Natur. Die Haupttierart des Wildparks ist das Rot- und Damwild.

Daneben gibt es Wildtierarten, denen die besonderen Geländeeigenheiten des Wildparks, die felsigen Steilhänge, gut zusagen: Mufflons, Steinböcke und Gemsen. Die größte und imposanteste Tierart des Wildparks aber ist der Wisent. Drei Rundwege in un­ter­schied­licher Länge (35–60 Mi­nu­ten) führen Sie zu ver­schie­denen Aussichtspunkten und Tierarten.

Ergänzt wird das Gelände durch einen Streichelzoo und einen Spielplatz für die Kinder. Mit einer Gaststätte und angrenzendem Bier­gar­ten wird für das leibliche Wohl gesorgt.

Bei Vorlage eines am Besuchstag gültigen VGN-Fahr­scheins er­hal­ten Er­wach­se­ne ermäßigte Ein­tritts­preise.

Wildpark Hundshaupten

Hundshaupten 62
91349 Egloffstein
Tel: 09197 396

Einkehren

Einkehren

Ebermannstadt

Bier­gar­ten „Wiesent-Garten"

Ebermannstadt
Tel: 0170 3529133

Bier­kel­ler Nitsche

Ebermannstadt
Tel: 09194 9190
Kellerbetrieb vom 1. Mai bis Sept.

Café Schnobrich

Ebermannstadt
Tel: 09194 726766

Café „Milch und Zucker"

Ebermannstadt
Tel: 01520 9060720

Eiscafé Danieli

Ebermannstadt
Tel: 09194 796674

Gast­haus Ei­sen­bahn

Ebermannstadt
Tel: 0171 5596309

Gasthof „Zur Post"

Ebermannstadt
Tel: 09194 201

Gasthof-Brauerei Sonne

Ebermannstadt
Tel: 09194 767480

Hotel „Resengörg"

Ebermannstadt
Tel: 09194 73930

Pils- und Grillstube „Bierbrunnen"

Ebermannstadt
Tel: 09194 8861

Pizzeria "La Locanda da Arturo"

Ebermannstadt
Tel: 09194 1894

Pizzeria „Bei Angelo"

Ebermannstadt
Tel: 09194 4822

Restaurant Plaka

Ebermannstadt
Tel: 09194 8148

Schwanenbräu Brauereigasthof

Am Markt­platz 2
Ebermannstadt
Tel: 09194 209
Einst braute man noch im kommunalen Brauhaus, heute hat das Schwanenbräu sein eigenes Domizil. Im Brauereigasthof mit idyl­lischem Bier­gar­ten gibt es neben frän­kischer Küche das selbstgebraute Bier und eine Vielfalt an selbstgebrannten Schnäpsen.

Stadtcafé „Bellini"

Ebermannstadt
Tel: 09194 795350

Yoghurt Bar

Ebermannstadt
Tel: 09194 795610

Egloffstein

Café Mühle

Talstraße 10
91349 Egloffstein
Tel: 09197 292
Kein Ruhetag

Gasthof ,, Zur Linde "

Rabenstein 25
91349 Egloffstein
Tel: 09197 626946
Mo bis Sa 17.00 bis 22.00 So 12.00 bis 14.00 und 17.00 bis 22.00; Do. Ruhetag

Egloffsteinerhüll

Gast­haus Polster

Egloffsteinerhüll
Tel: 09197 275

Hagenbach

Gast­haus Richter

Hagenbach 23
91362 Hagenbach
Tel: 09194 795845
geöffnet: Mi-Do von 11-14 Uhr, Fr-So von 11-21 Uhr,
Ruhe­tage: Mo und Di, Warmes Essen gibt es am Sonn­tag von 11-14 Uhr und von 17-20 Uhr

Hetzelsdorf

Brauerei-Gast­haus Penning-Zeißler

Hetzelsdorf
Tel: 09194 252

Gast­haus Prütting-Brendel

Hetzelsdorf
Tel: 09194 269

Hundshaupten

Bier­gar­ten Maier

Hundshaupten
Tel: 09153 6142

Restaurant im Wildpark Hundshaupten

Hundshaupten
Tel: 09197 697759

Oberzaunsbach

Gast­haus Kraus-Hofmann

Oberzaunsbach 18
91362 Oberzaunsbach
Tel: 09197 261

Pretzfeld

Gast­haus Herbst

Bahn­hofsstraße 5
91362 Pretzfeld
Tel: 09194 365
Ruhetag: Mon­tag (außer an Fei­er­tagen)

Pretzfelder Keller

Pretzfeld
Tel: 09194 734718 oder 0172 8184281
Bei schönem Wetter Mitte April bis Mitte Sep­tem­ber Mo.-Sa. ab 16 Uhr, So. und an Fei­er­tagen ab 11 Uhr

Unterzaunsbach

Café Holweg

Unterzaunsbach
Tel: 09194 76950

Wannbach

Gast­haus Mühlhäuser

Wannbach
Tel: 09194 9253

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern