1. Allgemeines

Fahr­aus­weise können auch in elek­tro­nischer Form (elek­tro­nische Fahr­aus­weise) wie folgt aus­ge­ge­ben werden:

  • als im Internet erworbener Fahr­aus­weis zum Aus­dru­cken (im Folgenden PrintTicket genannt),
  • auf Basis mobiler End­ge­räte (im Folgenden HandyTicket genannt),
  • auf einer Chipkarte (im Folgenden eTicket genannt).

Elek­tro­nische Fahr­aus­weise können durch den Kun­den­ver­trags­part­ner gesperrt werden, insbesondere bei:

  • Kündigung des Abo-Vertrages,
  • Zahlungsausfall,
  • Missbrauch.

Im Übrigen gelten die allgemeinen Be­stim­mungen des VGN-Ge­mein­schafts­ta­rifs.

 

2. Print- und HandyTickets

HandyTickets und PrintTickets sind nicht über­trag­bar und gelten (sofern nachfolgend nicht abweichend angegeben) nur in Ver­bin­dung mit einem amtlichen Licht­bild­aus­weis für die auf dem Fahr­aus­weis angegebene Per­son. Unter 16-jährige können sich wahlweise auch mit einem Ver­bund­pass (Aus­bil­dungs­ver­kehr) ausweisen. Abweichend davon sind bei minderjährigen Fahr­gästen als Handy- oder PrintTicket gekaufte

  • VGN-FerienTickets,
  • VGN-Ferien-Tageskarten sowie
  • Wochen- und Mo­nats­wert­mar­ken für den Aus­bil­dungs­ver­kehr

nur in Ver­bin­dung mit einem Ver­bund­pass (Aus­bil­dungs­ver­kehr), jedoch ohne amtlichen Licht­bild­aus­weis gültig. 

 

3. eTickets

Die Inhalte des eTickets sind hinsichtlich der per­sön­lichen und tariflichen Gül­tig­keit aus­schließ­lich mittels elek­tro­nischer Lesegeräte kontrollierbar.

Die elek­tro­nischen Fahr­aus­weise werden auf einem zulässigen Nutzermedium aus­ge­ge­ben. Zulässige Nutzermedien können sein:

  • eine durch ein Ver­kehrs­un­ter­neh­men im VGN aus­ge­ge­bene Chipkarte.

Das Nutzermedium ist Eigentum des Kun­den­ver­trags­part­ners.

Bei technischem Defekt, sowie bei Diebstahl oder Verlust des Nutzermediums kann dieses durch den Kun­den­ver­trags­part­ner gesperrt werden. Dem Kunden wird in diesen Fällen ein neues Nutzermedium aus­ge­ge­ben.

Ist das Nutzermedium elek­tro­nisch nicht mehr lesbar, wird dem Kunden, sofern dieser den Verlust der Prüfbarkeit nicht zu vertreten hat, vom Kun­den­ver­trags­part­ner als Ersatz kos­ten­frei ein neues Nutzermedium zur Ver­fü­gung gestellt. In diesem Fall können dem Kunden bzw. dessen ge­setz­lichem Vertreter die erworbenen Fahr­aus­weise für die anfallenden Fahrten bis zum Zeitpunkt der Zurver­fü­gungstellung des neuen Nutzermediums durch den Kun­den­ver­trags­part­ner erstattet werden.

Der Verlust des Nutzermediums ist dem Kun­den­ver­trags­part­ner un­ver­züg­lich mitzuteilen.

Bei elek­tro­nischen Fahr­aus­weisen sind die Inhalte des Ver­bund­passes / der Zo­nen­karte digital hinterlegt. Ein separater Ver­bund­pass in Papierform wird nicht be­nö­tigt.

Gesonderte Be­stim­mungen für Abon­ne­ments als eTicket

Abon­ne­ments können als eTicket aus­ge­ge­ben werden. Abon­ne­ments in diesem Sinne sind:

  • JahresAbo, JahresAbo Plus, JahresAbo mit Aus­schluss­zeit,
  • unterjährige Abos (Abo 3, Abo 6) sowie
  • FirmenAbo, FirmenAbo Plus.

Sofern nicht nachfolgend abweichend geregelt, gelten die Be­stim­mungen für Zeit­fahr­aus­weise unter 5.2 sinngemäß, wobei das eTicket an die Stelle der Wert­mar­ke bzw. des Ver­bund­passes tritt.

Bei Abon­ne­ments wird dem Kunden bzw. dessen ge­setz­lichem Vertreter das Nutzermedium mit dem für den Vertragszeitraum gültigen elek­tro­nischen Fahr­aus­weis postalisch zugestellt oder in einer be­son­ders bekanntgegebenen Verkaufsstelle ausgehändigt.

Stellt der Fahr­gast dem Kun­den­ver­trags­part­ner das für die Erstaus­stel­lung des Nutzermediums not­wen­dige Passbild nach Auf­for­de­rung nicht zur Ver­fü­gung, wird dieses mit einem Kontrollhinweis aus­ge­stellt. Es ist dann in Ver­bin­dung mit einem amtlichen Licht­bild­aus­weis gültig, der dem Kontrollper­sonal auf Verlangen vor­zu­zei­gen ist.

Im Falle einer Kündigung besteht keine Verpflichtung zur Rückgabe der Chipkarte.