Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Freizeitlinie

Thema mit Fahrradanhänger
Region Steigerwald, Weltkulturerbe Bamberg
Linien 990
Dauer ca. 3,5 Std.
Frei­zeit­li­ni­e 990 - Der Steigerwald-Express

Prospekt-Download

Vorwort

Vorwort

Großartige frän­kische Bauwerke treffen im Steigerwald auf eine intakte und vollkommene Natur.

Der Steigerwald ist ge­prägt durch seinen Reichtum an Buchen und Mischwäldern. Nicht umsonst wird er auch das grüne Herz Frankens genannt. Darüber hinaus finden sich aber auch gut er­hal­tene mittelalterliche Städtchen, imposante Schlösser und alte Klosteranlagen, die von frän­kischen Herrscherhäusern und Bischöfen erbaut wurden. Inmitten der oberfrän­kischen Brauereienvielfalt kommen in dieser Region, reich an Karpfenteichen und Wildbestand, die Feinschmecker, aber auch die Anhänger leckerer Brotzeiten auf ihre Kosten...

Buslinie 990
Steigerwald-Express Bam­berg / Hirschaid - Frensdorf - Ebrach / Schlüsselfeld

... und der Steigerwald-Express 990 bringt Sie vom 1.5.–1.11. an Sonn- und Fei­er­tagen hin. Mo.– Fr. be­ste­hen mit den Linien 978 991 weitere Fahrt­mög­lich­keiten (ohne Fahr­rad­an­hän­ger) nach Ebrach. Gruppen ab 6 Per­so­nen bitte anmelden! 

Om­ni­bus­ver­kehr Franken GmbH
Verkaufsbüro Coburg

Bam­berger Str. 2-6
96450 Coburg
Tel: 09561 749-2484
Fax: 09561 749-2499
Mo-Do: 7:00-16:00 Uhr
Fr: 7:00-12:00 Uhr

Die Frei­zeit­li­ni­e 990 besteht aus zwei Linienästen, die von den Bahn­hö­fen Hirschaid und Bam­berg an der R2/S1 bzw. S1 in den Steigerwald fahren, eine im Tal der Reichen Ebrach, eine im Tal der Rauhen bzw. Mittleren Ebrach. In Frensdorf treffen beide Linien zeitgleich aufeinander und ermöglichen somit einen problemlosen Umstieg.

Beide Busse führen einen Fahr­rad­an­hän­ger mit sich und bieten Ihnen die Möglichkeiten, un­ter­wegs mit Ihrem Fahrrad auszusteigen. Von dort können Sie ent­lang der Fluss­tä­ler oder über die Hügel des Steigerwaldes zu den Bahn­hö­fen zurückfahren.

Be- und Entladen von Fahr­rädern ist nur bei den im Fahrplan ge­kenn­zeich­neten Hal­te­stel­len möglich. Transport von E-Bikes auf Anhängern vorbehaltlich der technischen Möglichkeiten und Art des Fahrrads.

Nähere Infos: 09561 7492484.

Für Wanderer gibt es neben den oben genannten Hal­te­punkten un­ter­wegs noch zahl­reiche weitere Hal­te­punkte, von denen Sie Ihre Wan­de­rung in den Steigerwald oder zu den baulichen Se­hens­wür­dig­keiten ent­lang der Strecke un­ter­neh­men können.

In­for­ma­ti­onen zu den Ge­mein­den:

  • Bam­berg
  • Hirschaid
  • Frensdorf
  • Pommersfelden
  • Schlüsselfeld
  • Burgebrach
  • Burgwindheim
  • Ebrach

und Ein­kehr­tipps finden Sie im aktuellen VGN-Prospekt. Download auf der rechten Seite.

Unser Video zur Frei­zeit­li­ni­e finden Sie in der Mediathek von Franken Fernsehen!

Li­ni­en­ver­lauf Skizze (22.02.2017)

Karte

Karte

Steigerwald-Express Karte 1 (22.02.2017)
Steigerwald-Express Karte 2 (22.02.2017)

Wandern

Wandern

Auf Ent­de­ckungs­tour in den Baum­kro­nen

Seit Frühjahr 2016 ist der Baum­wip­fel­pfad Steigerwald im oberfrän­kischen Ebrach ein neuer Publikumsmagnet. Be­su­cher können hier den Wald aus einer völlig anderen Perspektive erleben. Hoch oben, meist in den Baum­kro­nen, verläuft der Pfad. 1.150 Meter lang und vorwiegend aus Holz gebaut, schlängelt er sich durch die laubholzreichen Wälder im Ebracher Forst. Das Herzstück und klarer Hö­he­punkt des Pfades ist der kelchförmige Turm, der sich nach außen öffnet und in 41 Metern Höhe spektakuläre Ausblicke auf den Steigerwald bietet.

Auf abzweigenden Wegen können kleine und große Waldentdecker Mut beweisen, wenn es statt über feste Holzstege über gut gesicherte Netze und bewegliche Böden geht. Neugierige Abenteurer testen ihr Wissen an ver­schie­denen Spiel- und In­for­ma­ti­onssta­ti­onen – und selbst für Technikfreaks gibt es mit einer mobilen App viel Neues zu entdecken.

Internet: www.baum­wip­fel­pfadsteigerwald.de

Wan­de­rungen:

Alle Markierungen der vorgestellten Wandertipps basieren auf der Fritsch-Wan­der­kar­te „Naturpark Steigerwald“ (Nr. 67, 5. Aufl.).

1. Auf dem Ja­kobs­weg durch den Steigerwald (ca. 17 km)

Einstieg in die Wan­de­rung: Von der Hal­te­stel­le Burgebrach „Abzw. Treppendorfer Str.“ sollten Sie zunächst einen Abstecher in die Alt­stadt machen. Die Markierung „Ja­kobs­mu­schel“ begleitet Sie die ge­samte Wan­de­rung und führt auch hier zunächst durch die Treppendorfer Straße und dann durch den Falkweg aus dem Ort hinaus.

Immer mit der Markierung „Ja­kobs­mu­schel“ oder „Kunigundenweg“ geht es zunächst nach Dippach bergauf. Auf der Hochstraße geht es durch den Wald meistens auf ebener Fläche. Kurz vor dem Sommeranger Berg geht es aufwärts, dann biegt der Ja­kobs­weg links ab. Bergab führt Sie der Weg nach Schlüsselfeld, wo Sie zahl­reiche Gastronomen rund um den schönen Markt­platz erwarten, bevor der Steigerwald-Express Sie wieder zurück zum Bahn­hof nach Hirschaid bringt.

2. Rund um Schloss Weissenstein (ca. 16 km)

Einstieg in die Wan­de­rung: Von der Hal­te­stel­le Pommersfelden „Schloss Weissenstein“ folgen Sie der Markierung „P2“ in südlicher Rich­tung.

An Limbach und einigen Weihern vorbei, kommen Sie zur Reichen Ebrach. Hier ver­las­sen Sie die P2 auf gelb und folgen der Markierung P5 auf gelb über den Bach bis Mühlhausen. Einen Abstecher in den Ort sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Der Weg führt jedoch weiter vorbei nach Steppach. Durch den Ort hindurch gelangen Sie nach gut 2 km nach Oberndorf. Sie ver­las­sen die Markierung P5 auf gelb und gehen ge­ra­de­aus über die Staatsstraße durch den Ort hindurch und über die Ei­sen­bahn­glei­se. Kurz danach führt Sie die P6 auf gelb parallel zu den Gleisen nach Sambach, wo die Brauerei Hennemann ihr Bier braut.

3. Zum Drei-Franken-Stein (ca. 15 km)

Einstieg in die Wan­de­rung: Von der Hal­te­stel­le Schlüsselfeld „Post“ gehen Sie ein kurzes Stück die Bam­berger Straße zurück, rechts in den Ort hinein, über den Markt­platz und auf der anderen Seite durch das Tor wieder hinaus. Nach ca. 150 m biegen Sie links ab, queren die Reiche Ebrach und gehen unter der Autobahn hindurch dem Wald zu.

Den Markierungen grüner Löffel links und blauer Löffel links folgend, laufen Sie an der nächsten Abzweigung ge­ra­de­aus im Wald den Berg hinauf. An ver­schie­denen „Walderlebnissta­ti­onen“ vorbei, kommen Sie am Na­tur­denk­mal „Dreieichen“ (kleines Stück links des Weges) vorbei. Zum Drei-Franken-Stein geht es aber weiter ge­ra­de­aus, jetzt nur noch mit der Markierung blauer Löffel links.  Aus dem Wald führt Sie die Markierung über Felder auf dem Höhenrücken ent­lang. Von links stößt der Drei-Franken-Weg Drei-Franken-Stein-Weg dazu und begleitet Sie bis zum Drei-Franken-Stein.

Bis zur Gebietsreform 1972 lag das Drei-Franken-Eck ca. 12 km nord­west­lich von hier. Geiselwind wurde damals mit seinen Ortsteilen dem Re­gie­rungs­be­zirk Unterfranken (vorher Mit­tel­fran­ken) zugeordnet. Das neue Drei-Franken-Eck entstand. 1979 wurde von den drei frän­kischen Re­gie­rungs­be­zirken ein neuer Drei-Franken-Stein errichtet. Der alte aus dem Jahr 1892 steht restauriert noch an seiner alten Stelle nahe der Quelle der Reichen Ebrach.

Für die weitere Wan­de­rung laufen Sie ohne Markierung gegenüber dem Stein den Feldweg hinunter und unter der Autobahn hindurch. Kurz darauf stoßen Sie auf eine Querstraße. Von hier aus geht es zunächst ein Stück nach links, dann über die Reiche Ebrach und mit der Markierung (A5) an der Seeramsmühle vorbei nach Aschbach.

Dort angekommen folgen Sie der Würzburger Straße. In einer Linkskurve geht es auf der Hauptstraße weiter. Hier treffen Sie wieder auf den Drei-Franken-Weg. Rechts die Hauptstraße noch ein Stück am Weiher ent­lang, führt der Drei-Franken-Weg Sie aus dem Ort hinaus. Noch zwei Höhenrücken müssen erklommen werden, bis Sie Ihr Ziel am ma­le­rischen Markt­platz in Schlüsselfeld mit seiner einladenden Gastronomie erreichen.

4. Auf dem Zisterzienserweg (ca. 14 km)

Einstieg in die Wan­de­rung: In Ebrach sollten Sie zunächst die Klosterkirche besichtigen und wenn möglich an einer Führung durch die ehemalige Zis­ter­zi­en­ser­ab­tei teilnehmen. Dann geht es von der Hal­te­stel­le „Markt­platz“ an der Kirche vorbei zum Bam­berger Tor. Links in die Neudorfer Straße folgen Sie bis Burgwindheim immer dem „Z“.

Kloster Ebrach (VGN, Ge­mein­den, Tou­ris­mus­ver­band Franken, A. Hub, V. Ehnes, Landratsamt Bam­berg © VGN GmbH, Ge­mein­den, Tou­ris­mus­ver­band Franken, A. Hub, V. Ehnes, Landratsamt Bam­berg)

Aus Ebrach raus, geht es im Wald den Schmerber Berg hinauf zur Wendelin-Kapelle. Die Wälder rund um Ebrach gehörten früher zum Kloster Ebrach. Der alte Buchenbestand weist Bäume von über 300 Jahren auf. Durch den kleinen Ort Schmerb hindurch haben Sie den höchsten Punkt der Wan­de­rung schon erreicht.

Sie kommen kurz auf die Steigerwald-Höhenstraße, biegen aber gleich wieder rechts in den Wald hinein und folgen den Weg­zei­chen bis Koppenwind den Berg hinab. Rechts aus dem Ort hinaus, den Würzberg hoch, geht es bis nach Oberweiler. Durch den Ort führt Sie die Markierung ins Tal der Mittleren Ebrach zurück bis nach Burgwindheim.

5. In die Bierecke im östlichen Steigerwald (17–24 km)

Der Brauereienweg führt in seiner ge­samten Länge von Ampferbach bis Weisbrunn. Dieser verkürzte Vorschlag verbindet von Mönchsambach bis Burgebrach 6 Brauereien miteinander. Je nach Wunsch kann die Wan­de­rung verkürzt werden (s. Karte).

Die Wan­de­rung beginnt in Mönchsambach (Brauerei Zehendner). Mit dem Bierkrug Symbol geht es über Zettmannsdorf (Brauerei Seelmann) nach Schönbrunn (Brauerei Wernsdörfer). Hier ver­las­sen Sie die dem Bierkrug Symbol. Mit dem Symbol des Main-Donau-Weges geht es zunächst wieder kurz zurück, über die Rauhe Ebrach, den Berg hinauf. Oben stoßen Sie auf einen breiten Forst­weg und folgen noch ca. 700 m dem Main-Donau-Weg, bis Sie links mit der Markierung B3 abzweigen.

Nach ca. 1 Kilometer ver­las­sen Sie die B3 und gehen mit der Markierung B4 links zur Ruine Windeck. Nach der Ruine wechseln Sie erneut die Markierung. Jetzt führt Sie die B5 nach Ampferbach (Brauerei Herrmann). Wieder mit der gewohnten Bierkrug Markierung kommen Sie zunächst nach Grasmannsdorf (Brauerei Kaiser), bis Sie wieder zurück nach Burgebrach (Brauerei Schwan) gelangen, von wo aus Sie der Steigerwald-Express zurückbringt.

6. Wandern rund um Burgwindheim (ca. 7km) Bw6

Von der Hal­te­stel­le an der Hauptstraße führt die Wan­de­rung zunächst zur Heilig-Blut-Kapelle (erbaut v. J. Dientzenhofer) und dem Blutsbrunnen. Über die Kellerstraße geht es nordöstlich durch ein kleines Tal leicht ansteigend ca. 1,5 km in Rich­tung Wald (Markierung Bw6). Diesen durchqueren wir in nord­west­licher Rich­tung und ent­lang einer Lichtung mit Wiesen und Feldern linker Hand bis zum Ende des Waldes. Danach gehen wir für rund 300 m am Wald­rand rechter Hand ent­lang bis zu einer Wegkreu­zung. Links bergab erreichen wir Oberweiler und auf der Hauptstraße kommen wir links zur kleinen Kirche (Ein­kehr­mög­lich­keit: Gast­haus Oppel, Ruhetag: Diens­tag).

Ab dem Gast­haus Oppel in Oberweiler führt uns der Weg für rund 200 m weiter in Rich­tung Süden bis zu einer Kreu­zung, hier halten wir uns halb rechts bergan auf einem Wirtschaftsweg für rund 400 m bis zum Wald­rand. Nun geht es links für rund 300 m ent­lang des Waldes und über einen alten Forst­weg durch den Wald und erneut ent­lang der o. g. Wald­lich­tung in Rich­tung Burgwindheim. Nach einem kurzen Wald­stück folgt am Wald­rand rechter Hand eine Moto-Cross-Strecke. Von hier aus ist es noch rund einen km bis nach Burgwindheim, das wir über den Helenenweg und die Hl.-Blut-Kapelle erreichen. In Burgwindheim haben wir weitere Ein­kehr­mög­lich­keiten. 

7. Der Frensdorfer Brauereien-Wan­der­weg (ca. 17 km)

Der Frensdorfer Brauereienweg führt über die Dörfer und verbindet 3 Brauereien miteinander.

Von der Hal­te­stel­le in Frensdorf laufen Sie zunächst ent­lang der Hauptstraße zum Bau­ern­mu­se­um. Ohne Markierung geht es über die Rauhe Ebrach und danach links nach Vorra mit seiner Kirche und dem Abtsdorf. Nach dem Ort rechts halten und bis zur Bun­des­stra­ße immer ge­ra­de­aus. Rechts führt Sie der Weg weiter nach Untergreuth (Brauerei Büttner). Durch den Wald am Distelberg geht es bis Reundorf (Müller-Bräu) und auf dem Ja­kobs­weg zum Schmausenkeller. Über den Mainberg erreichen Sie die Brauerei Barnikel in Herrnsdorf. 

7a. Brauereien-Wan­der­weg rund um den Mainberg (ca. 20 km)

Der neue Brauereien-Wan­der­weg südöstlich von Frensdorf verbindet traditionell-frän­kische Brauereien miteinander.

Die Tour kann wahlweise an den Hal­te­stel­len der Linie 990 verkürzt oder gestartet werden. Von der Hal­te­stel­le in Frensdorf laufen Sie über die Bahn­hofstr./Birnanger östlich ohne Markierung zum Schmausenkeller bei Reundorf (Brauerei Müller). Von hier durch den Wald über den Mainberg auf ausgebautem Forst­weg ins Tal der Reichen Ebrach und ent­lang der „Fürstbischöflichen Radtour“ über Erlach und Köttmannsdorf zur Brauerei Kraus nach Hirschaid. Auf gleichem Weg zurück bis nach Röbersdorf, queren Sie die Reiche Ebrach und erreichen über Schlüsselau die Brauerei Barnikel in Herrnsdorf. Weiter führt Sie die Tour über den Ja­kobs­weg zurück zum Schmausenkeller. Für Kon­di­ti­ons­starke bietet sich ab Herrnsdorf noch ein Abstecher bis Sambach zur Brauerei Hennemann an. 

8. Fürstbischöfliche Radtour

Für Radwanderer ist diese Tour ein absolutes High­light. 204 km lang führt die Tour in 3–4 Ta­ges­etap­pen rund um Bam­berg durch Steigerwald und Frän­kische Schweiz und bietet neben intensiven Na­tur­er­leb­nissen auch zahl­reiche bedeutende Se­hens­wür­dig­keiten.

Der westliche Teil der Tour lässt sich optimal mit dem Steigerwald-Express kombinieren.

Zwei Touren bieten sich an:

  • Nördliche Tour: Mit dem Frei­zeit­bus und Fahr­rad­an­hän­ger geht es nach Ebrach. Von hier rollt es sich gemütlich auf der alten Bahn­tras­se flussabwärts nach Burgebrach. Weiter geht es jetzt etwas hügeliger nach Bam­berg. Wer eine verkürzte Tour machen will, kann auch in Burgebrach aus­stei­gen und hier die Tour nach Ebrach oder Bam­berg beginnen.
  • Südliche Tour: Mit der Frei­zeit­li­ni­e nach Schlüsselfeld, fahren Sie über Wachenroth, Mühlhausen und das Schloss Weissenstein in Pommersfelden nach Hirschaid. Es geht immer bergab, der Reichen Ebrach folgend. Die Tour kann auch durch eine Ergänzung mit einem Start in Ebrach über die Höhen des Hofer Berges, vorbei am kirchlichen Kleinod „St. Rochus“ in Großgressingen bis Schlüsselfeld erweitert werden.

9. Brauerei- und Bier­kel­lertour

Die Route führt über 260 km durch das Gebiet mit der weltweit höchsten Brau­e­rei­en­dich­te. Über 80 Pri­vat­brau­e­reien liegen ent­lang dieser Tour, das bedeutet durch­schnitt­lich ungefähr alle 3 km eine neue Brauerei. Typisch frän­kische Bier­kel­ler laden zu einer Einkehr ein und der Steigerwald-Express bringt Sie hin.

Mit dem Bus geht es ab Bam­berg nach Burgebrach. Von hier aus haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Über die Hügel des Steigerwaldes fahren Sie in Rich­tung Norden bis zum Bahn­hof in Oberhaid bzw. Hallstadt.
  • Ent­lang der Rauhen Ebrach geht es immer bergab über Frensdorf zum Bahn­hof nach Strullendorf bzw. Hirschaid.

Mit dem Zug kommen Sie dann wieder bequem nach Hause.

Neben den Brauereien mit ihren Biergärten gibt es un­ter­wegs natürlich auch einiges zu sehen. Die Burg in Lisberg zählt mit zu den High­lights sowie das Bau­ern­mu­se­um in Frensdorf, der Orts­kern von Burgebrach, die Fähre bei Pettstadt oder das Museum Alte Schule in Hirschaid.

10. Die Schloss-Weissenstein-Tour (ca. 28 km)

Prächtiges Schloss in Pommersfelden (VGN © VGN GmbH)
Rathaus Burgebrach (VGN © VGN GmbH)

Die gut beschilderte regionale Fahrradrundtour verbindet den schönen his­to­rischen Stadtkern von Burgebrach mit dem Schloss Weissenstein bei Pommersfelden. Dazwischen liegt das Bau­ern­mu­se­um des Land­kreises Bam­berg in Frensdorf und die Täler der Reichen und Rauhen Ebrach sowie die Hügel des Steigerwaldes.

Für die Tour steigen Sie in Burgebrach oder Pommersfelden aus der Frei­zeit­li­ni­e aus. Sie können die Tour in beide Rich­tungen fahren.

Bis auf zwei Anstiege, einen südlich von Frensdorf, einen bei Burgebrach, verläuft die Tour haupt­säch­lich in den Tälern der Rauhen und Reichen Ebrach, bei Steppach auch ent­lang des Stöckleinsbaches. Sie können auch von Frensdorf oder Pommersfelden zu den Bahn­hö­fen nach Hirschaid ent­lang der beiden Fluss­tä­ler auf den Fahrradwegen fahren. Hier haben Sie dann stündlich An­schluss an die S-Bahn bzw. den Regional-Express.

11. Weiterer Tipp ab Ebrach (ca. 60 km): 
Drei-Franken-Stein-Radwandertour

Eine sportliche Tour, ge­eig­net für Mountain-Bikes und Touren-Fahr­räder. Auf einer Länge von 60 km durch den Steigerwald werden alle 3 frän­kischen Re­gie­rungs­be­zirke befahren.

Ent­lang der Strecke können atem­be­rau­bende Ausblicke auf das Rimbachtal und das Reiche-Ebrach-Tal genossen werden. Die Route führt an Se­hens­wür­dig­keiten wie dem neuen und dem alten Drei-Franken-Stein, dem Baum­wip­fel­pfad-Steigerwald und dem welt­be­rühmten ehemaligen Zis­ter­zi­en­ser­klos­ter Ebrach vorbei.

Sowohl in Schlüsselfeld wie in Ebrach kann mit dem Steigerwald-Express in die Tour ein- oder aus der Tour ausgestiegen werden. Details und Stre­cken­füh­rung unter:
www.drei-franken-info.de/dreifrankensteintour/

Weitere VGN-Frei­zeittipps: 

5-Flüssetour durch den Steigerwald
Kitzingen – Schwarzach – Prichsenstadt – Handthal bzw. Breitbach – Ebrach
Zu Frankens höchstem Weinberg
Weinwan­de­rung: Ebrach – Handthal – Stollberg – Ruine Stollberg – Magdalenenkreuz – Ebrach
Der Weg ist das Ziel: Bam­berg
Bierwan­de­rung: Burgebrach – Grasmannsdorf – Mühlendorf – Michelsberg – Bam­berg

An­schluss­fahrt

An­schluss­fahrt

Nutzen Sie doch auch die Bus­ver­bin­dung zwischen dem Baum­wip­fel­pfad in Ebrach und dem Steigerwald-Zentrum in Handthal als An­schluss vom 1. Mai bis 1. No­vem­ber jeden Sams­tag, Sonn­tag und an ge­setz­lichen Fei­er­tagen in Bayern und zurück.
Oder nutzen Sie diese Querver­bin­dung von Ebrach bis Prichsenstadt, um auf die Frei­zeit­li­ni­e 108 umzusteigen, mit welcher sie z. B. nach Iphofen kommen.

BusClassic (22.02.2017, VGN © VGN GmbH)

Brauereien

Brauereien

Brauerei Herrmann

Brückenstrasse 3
Ampferbach
Tel: 09546 372
Zur 1754 gegründeten Brauerei gehört seit 1825 auch ein Felsenkeller auf einer Anhöhe, einige hundert Meter au­ßer­halb von Ampferbach. Das dort gereifte Kellerbier wird im Sommer im „Herrmann-Keller“ (mit schattigem Bier­gar­ten) ausgeschenkt. Bier­gar­ten vorhanden.

Brauerei Kaiser

Grasmannsdorf 9
96138 Burgebrach
Tel: 09546 390
Fax: 593314
Geöffnet: Di.-Fr. ab 9 Uhr, Sa. von 9-18 Uhr, Sonn-und Fei­er­tage von 9:30 -12 Uhr und ab 14 Uhr.
Ruhetag: Mon­tag
Mit Bier­gar­ten in den Som­mer­mo­naten
Das beliebteste Bier der ehemaligen Schlossbrauerei ist das Kaiser-Pils. Ein Ausflug lohnt be­son­ders zum Weißbieranstich an Christi Him­mel­fahrt und zur Kirch­weih am vorletzten Sonn­tag im Au­gust. Bier­gar­ten vorhanden.

Brauerei Schwan

Hauptstraße 16
Burgebrach
Tel: 09546 306
Ob Fisch, Wurstwaren aus eigener Schlachtung oder ein frän­kisches Schäuferla, neben dem eigenen Bier sind auch die leckeren Gerichte des Schwanawirts immer einen Besuch wert. Bei guter Witterung ist der Schwanenkeller am Kellerberg 5 geöffnet.

Brauerei Zehendner

Mönchsambach 18
96138 Burgebrach
Tel: 09546 380
Das jährlich wiederkehrende Storchenpaar auf dem Dach weiß, wie gut und gemütlich es in der Mönchsambacher Brauerei ist. Neben dem eigenen Bier gibt es Brotzeiten und Bratwürste aus der eigenen Schlachtung. Bier­gar­ten vorhanden.

Brauerei Sternbräu

Braugasse 2
Elsendorf
Tel: 09552 310
Im frisch renovierten Brauereigasthof mit kleinem Bier­gar­ten wird neben Hellem und Pils auch Kellerbier ausgeschenkt. Die traditionellen Rezepturen dazu stammen noch aus der Gründerzeit der Brauerei.

Brauerei Büttner

Untergreuth 8
96158 Frensdorf
Tel: 09502 342
Die Brotzeitenbei der Brauerei Büttner, die sich unter dem Schatten der großen Laubbäume auch gut schmecken lassen, kommen aus der eigenen Schweinezucht und Schlachtung. Bier­gar­ten vorhanden.

Brauerei Barnikel

Dorfstr.5
Herrnsdorf
Tel: 09502 293
Ein echtes Original ist die Brauerei Barnikel, in der schon seit 750 Jahren gebraut wird. Die urige, familiäre Atmospäre und die liebevolle Bedienung stehen im Einklang mit den Räumlichkeiten, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt haben.

Brauerei-Gasthof Kraus

Luitpoldstr. 11
96114 Hirschaid
Tel: 09543 8444-0
Geöffnet: täglich von 8–24 Uhr Ruhetag: Diens­tag

Brauerei Hennemann

Sambach 33
96178 Pommersfelden
Tel: 09502 4307
Lager, Zwickel und Weizenbier wird in der 140 Jahre alten Brauerei in Sambach gebraut. Im Ok­to­ber gibt es das weit über die Ge­mein­degrenzen hinaus bekannte Salzwasserfleisch mit Rübenkraut, Klößen und eine feine Biersauce.

Brauerei Müller-Bräu

Am Bahn­hof 13
Reundorf
Tel: 09502 608
Seit dem Ausbau des Schmausenkellers ist viel platz an den sonnigen und schattigen Biertischen. Am Waldhang gelegen können Sie im Bier­gar­ten eine schöne Pause bei Ihrer Fahrrad- oder Wandertour machen.

Brauerei Weber

Röbersdorf
Tel: 09543 7882
Nicht nur, aber be­son­ders für Fischfreunde ist die Brauereigaststätte in Röbersdorf ein lohnendes Ziel. Je nach Saison gibt es Fischgerichte, aber auch andere frän­kische Köstlichkeiten. Bier­gar­ten vorhanden.

Brauerei Adler-Bräu

Markt­platz 6
Schlüsselfeld
Tel: 09552 359
Bei Ein­hei­mischen beliebt ist das Brauereigast­haus „Zum Adler“, aber auch viele Wanderer und Radfahrer machen gerne Rast in der gemülichen Wirtsstube.

Brauerei Hertl

Thüngfeld 61
96132 Schlüsselfeld
Tel: 09552 981028
Die junge Braumanufaktur von David Hertl bietet Spezialbiere, aber auch Bierklassiker sowie Bierseminare und Verkostungen. Besuch nach vorheriger Ver­ein­ba­rung

Brauerei Stern-Bräu

Kirchplatz 12
Schlüsselfeld
Tel: 09552 320
Das von der Familie Scheubel ursprünglich genutzte Kommunbrauhaus ist ins Freilandmuseum Bad Windsheim umgezogen. Heute wird im eigenen Brauhaus gebraut. Der Bier­kel­ler am Ortsrand ist be­son­ders auch bei Familien wegen des schönen Spielplatzes beliebt.

Eine voll­stän­dige Auflistung aller Ein­kehr­tipps finden Sie in unserem aktuellen Prospekt.

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern