Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Freizeitlinie

Thema verkehrt So. und feiertags, mit Fahrradanhänger
Region Steigerwald, Weltkulturerbe Bamberg
Linien 990
Dauer ca. 1 Tag
Frei­zeit­li­ni­e 990 - Der Steigerwald-Express

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Vorwort

Vorwort

Großartige frän­kische Bauwerke treffen im Steigerwald auf eine intakte und vollkommene Natur.

Der Steigerwald ist ge­prägt durch seinen Reichtum an Buchen und Mischwäldern. Nicht umsonst wird er auch das grüne Herz Frankens genannt. Darüber hinaus finden sich aber auch gut er­hal­tene mittelalterliche Städtchen, imposante Schlösser und alte Klosteranlagen, die von frän­kischen Herrscherhäusern und Bischöfen erbaut wurden. Inmitten der oberfrän­kischen Brauereienvielfalt kommen in dieser Region, reich an Karpfenteichen und Wildbestand, die Feinschmecker, aber auch die Anhänger leckerer Brotzeiten auf ihre Kosten...

Buslinie 990
Steigerwald-Express Bam­berg / Hirschaid - Frensdorf - Ebrach / Schlüsselfeld

... und der Steigerwald-Express 990 bringt Sie auf zwei Linien vom 1.5.–1.11. an Sonn- und Fei­er­tagen hin. Mo.– Fr. be­ste­hen mit den Linien 978 991 weitere Fahrt­mög­lich­keiten (ohne Fahr­rad­an­hän­ger) nach Ebrach. Gruppen ab 6 Per­so­nen bitte anmelden! 

Om­ni­bus­ver­kehr Franken GmbH
Verkaufsbüro Coburg

Bam­berger Str. 2-6
96450 Coburg
Tel: 09561 749-2484
Fax: 09561 749-2499
Mo-Do: 7:00-16:00 Uhr
Fr: 7:00-12:00 Uhr

Die Frei­zeit­li­ni­e 990 besteht aus zwei Linienästen, die von den Bahn­hö­fen Hirschaid und Bam­berg an der R2/S1 bzw. S1 in den Steigerwald fahren, eine im Tal der Reichen Ebrach, eine im Tal der Rauhen bzw. Mittleren Ebrach. In Frensdorf treffen beide Linien zeitgleich aufeinander und ermöglichen somit einen problemlosen Umstieg.

Beide Busse führen einen Fahr­rad­an­hän­ger mit sich und bieten Ihnen die Möglichkeiten, un­ter­wegs mit Ihrem Fahrrad auszusteigen. Von dort können Sie ent­lang der Fluss­tä­ler oder über die Hügel des Steigerwaldes zu den Bahn­hö­fen zurückfahren.

Be- und Entladen von Fahr­rädern ist nur bei den im Fahrplan ge­kenn­zeich­neten Hal­te­stel­len möglich. Transport von E-Bikes auf Anhängern vorbehaltlich der technischen Möglichkeiten und Art des Fahrrads.

Nähere Infos: 09561 7492484.

Für Wanderer gibt es neben den oben genannten Hal­te­punkten un­ter­wegs noch zahl­reiche weitere Hal­te­punkte, von denen Sie Ihre Wan­de­rung in den Steigerwald oder zu den baulichen Se­hens­wür­dig­keiten ent­lang der Strecke un­ter­neh­men können.

In­for­ma­ti­onen zu den Ge­mein­den und Ein­kehr­tipps finden Sie im aktuellen VGN-Prospekt.

Unser Video zur Frei­zeit­li­ni­e finden Sie in der Mediathek von Franken Fernsehen!

Li­ni­en­ver­laufskizze (VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Steigerwald-Express Karte 1 (25.04.2018)
Steigerwald-Express Karte 2 (25.04.2018)

Städte und Ge­mein­den

Städte und Ge­mein­den

Bam­berg

Faszination Weltkulturerbe. Erleben Sie eine einzigartige Stadt voller Geschichte und Kultur: lebendig und quirlig, romantisch und liebenswert, ein­drucks­voll und erhaben.

Ein­ma­lige Se­hens­wür­dig­keiten wie der Kaiserdom, das Alte Rathaus mitten im Fluss oder der Rosengarten der Neuen Residenz prägen den Alt­stadtkern. Neben der vielfältigen Kulturlandschaft, Cafes und Shop­pingmeilen sowie einer ausge­prägten Bierszenerie mit elf Brauereien, deren urigen Braugaststätten und som­mer­lichen Bier­kel­lern, verlocken gut ausgeschilderte Rundwege wie der Flusspfad, der Schöpfungsweg oder die Gärtnerstadt und der Hainpark zu erlebnisreichen Stadt­spa­zier­gän­gen.

Tourismus & Kongress Service
Geyerswörtstr. 5
96047 Bam­berg
Tel. 0951 2976-200
Internet: www.bam­berg.info

Hirschaid

Am Fuße vom Steigerwald und Frän­kischer Schweiz bietet sich der über 900 Jahre alte markt her­vor­ra­gend für Wan­de­rungen in die Umgebung an.

Die Lage Hirschaids im Tal der Pegnitz begünstigte die Entwicklung des Ortes, führte aber auch dazu, dass es vor allem im 17. und 18. Jahrhundert mehrfach in den Kriegen heimgesucht und zerstört wurde.
Der Bau des Ludwig-Donau-Main-Kanals sowie der Bahnstrecke Nürn­berg-Bam­berg förderte die Entwicklung des Ortes stark.
Zwei Brauereien haben sich in Hirschaid gehalten, eine im Ort selber, die andere im Ortsteil Röbersdorf.

Als Anfangs- und Endpunkt des Steigerwald-Expresses sowie der Fahr­rad­touren können Sie den Ausflug in einer der zahl­reichen Gastwirtschaften ausklingen lassen.

Markt Hirschaid
Kirchplatz 6
96114 Hirschaid
Tel. 09543 8225-0
Internet: www.hirschaid.de

Frensdorf

Einzigartige Anziehungspunkte sind das "Bau­ern­mu­se­um Bam­berger Land" und die Wall­fahrts­kir­che "Zur Schmerzhaften Dreifaltigkeit" in Schlüsselau.

Am Knotenpunkt des Steigerwald-Express liegt das Bau­ern­mu­se­um, der ehemalige Fischerhof. Es war eines der stattlichsten Bauernhäuser der damaligen Zeit. Um einen Innenhof zu gruppieren sich mehrere Gebäude. Neben der alten Einrich­tung des Wohnhauses und land­wirt­schaft­lichen Gerätschaften aus dem 19. und 20. Jahrhundert gibt es auch einen schönen Bauerngarten.
Geöffnet: April-Okt., Di-Fr von 14-17 Uhr; Sonn- und Fei­er­tage von 13-17 Uhr (Gruppen nach Ver­ein­ba­rung - auch au­ßer­halb der Öffn­ungs­zeiten)

Außerdem bietet sich der neu geschaffene Naturbadesee zum Schwimmen und Erholen an, der nahe am Radweg Frensdorf-Ebrach gelegen ist. Zahl­reiche Biergärten, Bier­kel­ler und Gastwirtschaften in fast allen Ge­mein­deteilen und der drei Brauereien in den Ortsteilen Untergreuth, Reundorf und Herrnsdorf bieten gutes Bier und frän­kische Köstlichkeiten an, die Anlass zum Ver­wei­len geben.

Ge­mein­de Frensdorf
Kaulberg 1
96158 Frensdorf
Tel. 09502 9449-0
Internet: www.frensdorf.de

Pommersfelden

Im 18. Jahrhundert von Lothar Franz von Schönborn erbaut, ist Schloss Weissenstein in Pommersfelden eine der glanzvollsten Barockanlagen Frankens.

Der Ort Pommersfelden taucht 1233 das erste Mal in den Geschichtsbüchern auf. Zunächst im Besitz der Truchsesse von Pommersfelden, kam der Ort 1710 an den Kurfürsten von Mainz und Fürstbischof von Bam­berg, Lothar Franz von Schönborn. Dieser ließ in den Folgejahren das prächtige Schloss errichten. Schloss und Park sind heute zu besichtigen.

Schloss Weissenstein
Tel. 09548 9818-0
Internet: www.schloss-weissenstein.de
Geöffnet: 1.4.-31.10. von 9.30-17 Uhr
Führung zur vollen Stunde

Die weitgehend unberührte Natur von Pommersfelden bietet beste Möglichkeiten zum Rad­fah­ren und Wandern ent­lang der markierten Rad- und Wan­der­wege. Dazu lädt die typisch frän­kische Gastronomie mit regionalen Gaumenfreuden zur Einkehr ein.

Ge­mein­de Pommersfelden
Hauptstr. 11
96178 Pommersfelden
Tel. 09548 92200
Internet: www.pommersfelden.de

Schlüsselfeld

"Schlüssel, Tor zum Steigerwald" wird Schlüsselfeld oft genannt - und das zu Recht. Von hier aus erschließt sich der Steigerwald in alle Rich­tungen.

Das Stadttor im Westen der In­nen­stadt war Bestandteil der mittelalterlichen Befestigungsanlage. Es wurde im 15. Jahrhundert erbaut und war noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts bewohnt. Im 16. und 17. Jahrhundert erweitert, sind die ältesten Teile der Pfarrkirche St. Johannes d. T. bereits 600 Jahre alt. Sie gehört durch ihre reiche Ausstattung, aber gleichzeitig gotische Schlichtheit bei einem Besuch in Schlüsselfeld zum Pflichtprogramm.

Vom Tal der Reichen Ebrach aus be­ste­hen ver­schie­dene Wandermöglichkeiten in den Steigerwald. Von Schlüsselfeld aus können Sie auf der Wan­de­rung weiße drei auf blau zum Drei-Franken-Stein laufen. Zahl­reiche Gasthäuser laden Sie in der schönen Alt­stadt zur Einkehr ein.

Stadtver­wal­tung Schlüsselfeld
Markt­platz 5
96132 Schlüsselfeld
Tel. 09552 92220
Internet: www.schluesselfeld.de

Burgebrach

Der älteste Ort im Ebrachgrund lockt neben dem his­to­rischen Stadtbild mit Wander- u. Radwegen, einem Kulturspa­zier­gang sowie Bier­kel­lern zur gemütlichen Einkehr.

Burgebrach - Das Tor zum Steigerwald wurde 1023 als "Urbs Ebraha" erstmals erwähnt. 1472 erhielt Burgebrach das Marktrecht. Zum Schutz wurden drei wehrhafte Tore errichtet, die beiden Arme der Ebrach und die sumpfigen Wiesen machten lange Zeit einen feindlichen Angriff unmöglich. Se­hens­wert ist u.a. das his­to­rische Rathaus und die Pfarrkirche - tauchen Sie doch auf dem Kulturspa­zier­gang (12 Sta­ti­onen) in die se­hens­werte Vergangenheit ein. Vier Brauereien im Ge­mein­de­ge­biet mit schönen Kellern laden zur gemütlichen Einkehr ein.

Gleich zwei überregionale Fahrradwege treffen sich in Burgebrach, die "Fürstbischöfliche Tour" sowie die "Brauereien- und Bier­kel­lertour".

Markt Burgebrach
Hauptstr. 3
96138 Burgebrach
Tel. 09546 9416-0
www.burgebrach.de

Entdecke Burgebrach - Infoflyer (12.06.2018)
Rathaus Burgebrach (VGN © VGN GmbH)

Burgwindheim

Der Wallfahrtsort bietet neben Wallfahrtskapelle und imposanten Barockschloss zahl­reiche Wandermöglichkeiten in die schöne Umgebung des Steigerwaldes.

Gut 200 Jahre nach seiner ersten urkundlichen Erwähnung wurde der Ort Burgwindheim 1363 zum Markt erhoben. Hundert Jahre später machte ein Hostienwunder bei einer Fronleichnamsprozession den Ort zum Wallfahrtsort. Zwei Jahre später wurde für die Wallfahrer die Kapelle "Zum Heiligen Blut" errichtet. Pfarrsaal und Treppenhaus im Barockschloss, welches als Amtshof des Klosters Ebrach diente, können nach Voran­mel­dung besichtigt werden (Tel. 09551 289, kath. Pfarramt).

Viele Rundwan­der­wege sowie die Radstrecke auf der alten Bahn­tras­se bieten vielseitige Möglichkeiten für Wanderer und Radfahrer.

Markt Burgwindheim
Hauptstr. 26
96154 Burgwundheim
Internet: www.burgwindheim.de

Ebrach

Erst kurz bevor man aus den Mischwäldern von den Höhen des Steigerwaldes den Ort erreicht, taucht - im Tal gelegen - über­ra­schend die prächtige Klosteranlage auf.

Dominiert wird der Ort durch die imposante Klosteranlage, die 1127 als erstes rechtsrheinisches Kloster des Zisterzienserorden erbaut wurde. Die im Tal versteckt wirkende, von den Weiten des Steigerwaldes umgebene Lage ist ein her­vor­ra­gendes Beispiel für die Grundsätze des Tisterzienserordens: den Rückzug aus der Welt und die absolute Gotteshingabe. Die barocke Anlage wurde von den bedeutenden frönkischen Baumeistern Leonhard Dientzenhofer, Josef Greising und Balthasar Neumann entworfen.

Das barocke Treppenhaus, die Klosterkirche und prächtig ausgestaltete Räume sind bei einer Führung durch das ehemalige Kloster zu besichtigen.

Die zwischen 1200 und 1285 entstandene Abteikirche gilt als bedeutendster früh-gotischer Sakralbau Deutschlands.

Führungen rund um die ehemalige Zis­ter­zi­en­ser­ab­tei:

  • Kirche
    Geöffnet: 10-12 Uhr und 14-18 Uhr
    Führung auf Anfrage, Kath. Pfarramt, Tel. 09553 266
  • Museum der Geschichte Ebrachs
    Führung auf Anfrage, Verkehrsamt Ebrach, Tel. 09553 92200
  • "Ge­samtpaket" aus Klosterkirche, Treppenhaus und Museum der Geschichte Ebrachs:
    ab 10 Per­so­nen, 6 Euro/Per­son, Verkehrsamt Ebrach, Tel. 09553 92200

Uralte Bäume, wie ent­lang des Methusalemweges, zeugen von der Unversehrtheit der Natur, dem bedeutenden Baum­be­stand und der Einzigartigkeit des Steigerwaldes. Ein­drucks­voll be­stä­tigt wird dies bei einem Gang über den neuen Baum­wip­fel­pfad westlich von Ebrach.

Verkehrsamt Ebrach
Rathausplatz 2
96157 Ebrach
Tel. 09553 92200
Internet: www.ebrach.de

Kloster Ebrach (VGN, Ge­mein­den, Tou­ris­mus­ver­band Franken, A. Hub, V. Ehnes, Landratsamt Bam­berg © VGN GmbH, Ge­mein­den, Tou­ris­mus­ver­band Franken, A. Hub, V. Ehnes, Landratsamt Bam­berg)

Wandern

Wandern

Auf Ent­de­ckungs­tour in den Baum­kro­nen

Seit Frühjahr 2016 ist der Baum­wip­fel­pfad Steigerwald im oberfrän­kischen Ebrach ein neuer Publikumsmagnet. Be­su­cher können hier den Wald aus einer völlig anderen Perspektive erleben. Hoch oben, meist in den Baum­kro­nen, verläuft der Pfad. 1.150 Meter lang und vorwiegend aus Holz gebaut, schlängelt er sich durch die laubholzreichen Wälder im Ebracher Forst. Das Herzstück und klarer Hö­he­punkt des Pfades ist der kelchförmige Turm, der sich nach außen öffnet und in 42 Metern Höhe spektakuläre Ausblicke auf den Steigerwald bietet.

Ebenso haben Sie einen ein­ma­ligen Blick von oben ins neugeschaffene Rot- und Rehwildgehege. Eine weitere neue Attraktion ist der "Streichelwald" mit Zwergschafen, -ziegen und Hasen.

Auf abzweigenden Wegen können kleine und große Waldentdecker Mut beweisen, wenn es statt über feste Holzstege über gut gesicherte Netze und bewegliche Böden geht. Neugierige Abenteurer testen ihr Wissen an ver­schie­denen Spiel- und In­for­ma­ti­onssta­ti­onen – und selbst für Technikfreaks gibt es mit einer mobilen App viel Neues zu entdecken.

Internet: www.baum­wip­fel­pfadsteigerwald.de

Wan­de­rungen:

Alle Markierungen der vorgestellten Wandertipps basieren auf der Fritsch-Wan­der­kar­te „Naturpark Steigerwald“ (Nr. 67, 5. Aufl.).

1. Auf dem Zisterzienserweg (ca. 14 km)

Einstieg in die Wan­de­rung: In Ebrach sollten Sie zunächst die Klosterkirche besichtigen und wenn möglich an einer Führung durch die ehemalige Zis­ter­zi­en­ser­ab­tei teilnehmen. Dann geht es von der Hal­te­stel­le „Markt­platz“ an der Kirche vorbei zum Bam­berger Tor. Links in die Neudorfer Straße folgen Sie bis Burgwindheim immer dem „Z“.

Aus Ebrach raus, geht es im Wald den Schmerber Berg hinauf zur Wendelin-Kapelle. Die Wälder rund um Ebrach gehörten früher zum Kloster Ebrach. Der alte Buchenbestand weist Bäume von über 300 Jahren auf. Durch den kleinen Ort Schmerb hindurch haben Sie den höchsten Punkt der Wan­de­rung schon erreicht.

Sie kommen kurz auf die Steigerwald-Höhenstraße, biegen aber gleich wieder rechts in den Wald hinein und folgen den Weg­zei­chen bis Koppenwind den Berg hinab. Rechts aus dem Ort hinaus, den Würzberg hoch, geht es bis nach Oberweiler. Durch den Ort führt Sie die Markierung ins Tal der Mittleren Ebrach zurück bis nach Burgwindheim.

2. In die Bierecke im östlichen Steigerwald (17–24 km)

Der Brauereienweg führt in seiner ge­samten Länge von Ampferbach bis Weisbrunn. Dieser verkürzte Vorschlag verbindet von Mönchsambach bis Burgebrach 6 Brauereien miteinander. Je nach Wunsch kann die Wan­de­rung verkürzt werden (s. Karte).

Die Wan­de­rung beginnt in Mönchsambach (Brauerei Zehendner). Mit dem Bierkrug Symbol geht es über Zettmannsdorf (Brauerei Seelmann) nach Schönbrunn (Brauerei Wernsdörfer). Hier ver­las­sen Sie die dem Bierkrug Symbol. Mit dem Symbol des Main-Donau-Weges geht es zunächst wieder kurz zurück, über die Rauhe Ebrach, den Berg hinauf. Oben stoßen Sie auf einen breiten Forst­weg und folgen noch ca. 700 m dem Main-Donau-Weg, bis Sie links mit der Markierung B3 abzweigen.

Nach ca. 1 Kilometer ver­las­sen Sie die B3 und gehen mit der Markierung B4 links zur Ruine Windeck. Nach der Ruine wechseln Sie erneut die Markierung. Jetzt führt Sie die B5 nach Ampferbach (Brauerei Herrmann). Wieder mit der gewohnten Bierkrug Markierung kommen Sie zunächst nach Grasmannsdorf (Brauerei Kaiser), bis Sie wieder zurück nach Burgebrach (Brauerei Schwan) gelangen, von wo aus Sie der Steigerwald-Express zurückbringt.

3. Der Frensdorfer Brauereien-Wan­der­weg (ca. 17 km)

Der Frensdorfer Brauereienweg führt über die Dörfer und verbindet 3 Brauereien miteinander.

Von der Hal­te­stel­le in Frensdorf laufen Sie zunächst ent­lang der Hauptstraße zum Bau­ern­mu­se­um. Ohne Markierung geht es über die Rauhe Ebrach und danach links nach Vorra mit seiner Kirche und dem Abtsdorf. Nach dem Ort rechts halten und bis zur Bun­des­stra­ße immer ge­ra­de­aus. Rechts führt Sie der Weg weiter nach Untergreuth (Brauerei Büttner). Durch den Wald am Distelberg geht es bis Reundorf (Müller-Bräu) und auf dem Ja­kobs­weg zum Schmausenkeller. Über den Mainberg erreichen Sie die Brauerei Barnikel in Herrnsdorf.

Weitere VGN-Wan­de­rungen:

4. Von Ebrach ins Handthal

Zu Frankens höchstem Weinberg
Weinwan­de­rung: Ebrach – Handthal – Stollberg – Ruine Stollberg – Magdalenenkreuz – Ebrach

5. Tour von den Toren Bam­bergs

Der Weg ist das Ziel: Bam­berg
Bierwan­de­rung: Burgebrach – Grasmannsdorf – Mühlendorf – Michelsberg – Bam­berg

Radtouren

Radtouren

6. Fürstbischöfliche Radtour

Für Radwanderer ist diese Tour ein absolutes High­light. 204 km lang führt die Tour in 3–4 Ta­ges­etap­pen rund um Bam­berg durch Steigerwald und Frän­kische Schweiz und bietet neben intensiven Na­tur­er­leb­nissen auch zahl­reiche bedeutende Se­hens­wür­dig­keiten.

Der westliche Teil der Tour lässt sich optimal mit dem Steigerwald-Express kombinieren.

Zwei Touren bieten sich an:

  • Nördliche Tour: Mit dem Frei­zeit­bus und Fahr­rad­an­hän­ger geht es nach Ebrach. Von hier rollt es sich gemütlich auf der alten Bahn­tras­se flussabwärts nach Burgebrach. Weiter geht es jetzt etwas hügeliger nach Bam­berg. Wer eine verkürzte Tour machen will, kann auch in Burgebrach aus­stei­gen und hier die Tour nach Ebrach oder Bam­berg beginnen.
  • Südliche Tour: Mit der Frei­zeit­li­ni­e nach Schlüsselfeld, fahren Sie über Wachenroth, Mühlhausen und das Schloss Weissenstein in Pommersfelden nach Hirschaid. Es geht immer bergab, der Reichen Ebrach folgend. Die Tour kann auch durch eine Ergänzung mit einem Start in Ebrach über die Höhen des Hofer Berges, vorbei am kirchlichen Kleinod „St. Rochus“ in Großgressingen bis Schlüsselfeld erweitert werden.

7. Brauerei- und Bier­kel­lertour

Die Route führt über 260 km durch das Gebiet mit der weltweit höchsten Brau­e­rei­en­dich­te. Über 80 Pri­vat­brau­e­reien liegen ent­lang dieser Tour, das bedeutet durch­schnitt­lich ungefähr alle 3 km eine neue Brauerei. Typisch frän­kische Bier­kel­ler laden zu einer Einkehr ein und der Steigerwald-Express bringt Sie hin.

Mit dem Bus geht es ab Bam­berg nach Burgebrach. Von hier aus haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Über die Hügel des Steigerwaldes fahren Sie in Rich­tung Norden bis zum Bahn­hof in Oberhaid bzw. Hallstadt.
  • Ent­lang der Rauhen Ebrach geht es immer bergab über Frensdorf zum Bahn­hof nach Strullendorf bzw. Hirschaid.

Mit dem Zug kommen Sie dann wieder bequem nach Hause.

Neben den Brauereien mit ihren Biergärten gibt es un­ter­wegs natürlich auch einiges zu sehen. Die Burg in Lisberg zählt mit zu den High­lights sowie das Bau­ern­mu­se­um in Frensdorf, der Orts­kern von Burgebrach, die Fähre bei Pettstadt oder das Museum Alte Schule in Hirschaid.

8. Die Schloss-Weissenstein-Tour (ca. 28 km)

Die gut beschilderte regionale Fahrradrundtour verbindet den schönen his­to­rischen Stadtkern von Burgebrach mit dem Schloss Weissenstein bei Pommersfelden. Dazwischen liegt das Bau­ern­mu­se­um des Land­kreises Bam­berg in Frensdorf und die Täler der Reichen und Rauhen Ebrach sowie die Hügel des Steigerwaldes.

Für die Tour steigen Sie in Burgebrach oder Pommersfelden aus der Frei­zeit­li­ni­e aus. Sie können die Tour in beide Rich­tungen fahren.

Bis auf zwei Anstiege, einen südlich von Frensdorf, einen bei Burgebrach, verläuft die Tour haupt­säch­lich in den Tälern der Rauhen und Reichen Ebrach, bei Steppach auch ent­lang des Stöckleinsbaches. Sie können auch von Frensdorf oder Pommersfelden zu den Bahn­hö­fen nach Hirschaid ent­lang der beiden Fluss­tä­ler auf den Fahrradwegen fahren. Hier haben Sie dann stündlich An­schluss an die S-Bahn bzw. den Regional-Express.

Weiterer Tipp ab Ebrach (ca. 60 km): 
Drei-Franken-Baum­wip­fel­pfad-Radtour

Eine sportliche Tour, ge­eig­net für Mountain-Bikes und Touren-Fahr­räder. Auf einer Länge von 60 km durch den Steigerwald werden alle 3 frän­kischen Re­gie­rungs­be­zirke befahren.

Ent­lang der Strecke können atem­be­rau­bende Ausblicke auf das Rimbachtal und das Reiche-Ebrach-Tal genossen werden. Die Route führt an Se­hens­wür­dig­keiten wie dem neuen und dem alten Drei-Franken-Stein, dem Baum­wip­fel­pfad-Steigerwald und dem welt­be­rühmten ehemaligen Zis­ter­zi­en­ser­klos­ter Ebrach vorbei.

Sowohl in Schlüsselfeld wie in Ebrach kann mit dem Steigerwald-Express in die Tour ein- oder aus der Tour ausgestiegen werden. Details und Stre­cken­füh­rung unter: www.drei-franken-info.de/dreifrankensteintour/

5-Flüsse-Tour im nördlichen Steigerwald - eine XXL-Radtour, auch für Rennräder ge­eig­net:

Auf der 87 km Tages- oder auch 2-Tagestour durchquert man von Ost nach West den ge­samten Steigerwald. Vom Bahn­hof in Kitzingen aus führt die Route über Prichsenstadt, Handthal, Ebrach über Pommersfelden und dann nach Hirschaid.

Mal in Flüsstälern, dann auf ehemaligen Bahn­tras­sen ist die Strecke auch für Frei­zeitradler leicht zu schaffen, denn an Ein­kehr­mög­lich­keiten mangelt es nicht.

5-Flüssetour durch den Steigerwald
Kitzingen – Schwarzach – Prichsenstadt – Handthal bzw. Breitbach – Ebrach

Rad­fah­ren im Bam­berger Land:

700 km Radwegenetz
18 Themenrouten
6 lokale Rundtouren
E-Biking
Radbroschüre
Radwegekarte

Mehr Infos: 0951/85-207
E-Mail: tourist@lra-ba.bayern.de
Internet: www.land­kreis-bam­berg.de/tourismus-frei­zeit

Brauereien

Brauereien

Brauerei Herrmann

Brückenstrasse 3
Ampferbach
Tel: 09546 372
Zur 1754 gegründeten Brauerei gehört seit 1825 auch ein Felsenkeller auf einer Anhöhe, einige hundert Meter au­ßer­halb von Ampferbach. Das dort gereifte Kellerbier wird im Sommer im „Herrmann-Keller“ (mit schattigem Bier­gar­ten) ausgeschenkt. Bier­gar­ten vorhanden.

Brauerei Kaiser

Grasmannsdorf 9
96138 Burgebrach
Tel: 09546 390
Fax: 593314
Geöffnet: Di.-Fr. ab 9 Uhr, Sa. von 9-18 Uhr, Sonn-und Fei­er­tage von 9:30 -12 Uhr und ab 14 Uhr.
Ruhetag: Mon­tag
Mit Bier­gar­ten in den Som­mer­mo­naten
Das beliebteste Bier der ehemaligen Schlossbrauerei ist das Kaiser-Pils. Ein Ausflug lohnt be­son­ders zum Weißbieranstich an Christi Him­mel­fahrt und zur Kirch­weih am vorletzten Sonn­tag im Au­gust. Bier­gar­ten vorhanden.

Brauerei Schwan

Hauptstraße 16
Burgebrach
Tel: 09546 306
Ob Fisch, Wurstwaren aus eigener Schlachtung oder ein frän­kisches Schäuferla, neben dem eigenen Bier sind auch die leckeren Gerichte des Schwanawirts immer einen Besuch wert. Bei guter Witterung ist der Schwanenkeller am Kellerberg 5 geöffnet.

Brauerei Zehendner

Mönchsambach 18
96138 Burgebrach
Tel: 09546 380
Das jährlich wiederkehrende Storchenpaar auf dem Dach weiß, wie gut und gemütlich es in der Mönchsambacher Brauerei ist. Neben dem eigenen Bier gibt es Brotzeiten und Bratwürste aus der eigenen Schlachtung. Bier­gar­ten vorhanden.

Brauerei Sternbräu

Braugasse 2
Elsendorf
Tel: 09552 310
Im frisch renovierten Brauereigasthof mit kleinem Bier­gar­ten wird neben Hellem und Pils auch Kellerbier ausgeschenkt. Die traditionellen Rezepturen dazu stammen noch aus der Gründerzeit der Brauerei.

Brauerei Büttner

Untergreuth 8
96158 Frensdorf
Tel: 09502 342
Die Brotzeitenbei der Brauerei Büttner, die sich unter dem Schatten der großen Laubbäume auch gut schmecken lassen, kommen aus der eigenen Schweinezucht und Schlachtung. Bier­gar­ten vorhanden.

Brauerei Barnikel

Dorfstr.5
Herrnsdorf
Tel: 09502 293
Ein echtes Original ist die Brauerei Barnikel, in der schon seit 750 Jahren gebraut wird. Die urige, familiäre Atmospäre und die liebevolle Bedienung stehen im Einklang mit den Räumlichkeiten, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt haben.

Brauerei-Gasthof Kraus

Luitpoldstr. 11
96114 Hirschaid
Tel: 09543 8444-0
Geöffnet: täglich von 8–24 Uhr Ruhetag: Diens­tag

Brauerei Hennemann

Sambach 33
96178 Pommersfelden
Tel: 09502 4307
Lager, Zwickel und Weizenbier wird in der 140 Jahre alten Brauerei in Sambach gebraut. Im Ok­to­ber gibt es das weit über die Ge­mein­degrenzen hinaus bekannte Salzwasserfleisch mit Rübenkraut, Klößen und eine feine Biersauce.

Brauerei Müller-Bräu

Am Bahn­hof 13
Reundorf
Tel: 09502 608
Seit dem Ausbau des Schmausenkellers ist viel platz an den sonnigen und schattigen Biertischen. Am Waldhang gelegen können Sie im Bier­gar­ten eine schöne Pause bei Ihrer Fahrrad- oder Wandertour machen.

Brauerei Weber

Röbersdorf
Tel: 09543 7882
Nicht nur, aber be­son­ders für Fischfreunde ist die Brauereigaststätte in Röbersdorf ein lohnendes Ziel. Je nach Saison gibt es Fischgerichte, aber auch andere frän­kische Köstlichkeiten. Bier­gar­ten vorhanden.

Brauerei Adler-Bräu

Markt­platz 6
Schlüsselfeld
Tel: 09552 359
Bei Ein­hei­mischen beliebt ist das Brauereigast­haus „Zum Adler“, aber auch viele Wanderer und Radfahrer machen gerne Rast in der gemülichen Wirtsstube.

Brauerei Hertl

Thüngfeld 61
96132 Schlüsselfeld
Tel: 09552 981028
Die junge Braumanufaktur von David Hertl bietet Spezialbiere, aber auch Bierklassiker sowie Bierseminare und Verkostungen. Besuch nach vorheriger Ver­ein­ba­rung

Brauerei Stern-Bräu

Kirchplatz 12
Schlüsselfeld
Tel: 09552 320
Das von der Familie Scheubel ursprünglich genutzte Kommunbrauhaus ist ins Freilandmuseum Bad Windsheim umgezogen. Heute wird im eigenen Brauhaus gebraut. Der Bier­kel­ler am Ortsrand ist be­son­ders auch bei Familien wegen des schönen Spielplatzes beliebt.

Eine voll­stän­dige Auflistung weiterer Ein­kehr­mög­lich­keiten finden Sie in unserem aktuellen Prospekt.

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern