Was die Zukunft auch bringt, wir bringen Sie hin!

Wie sieht unsere Mo­bi­li­tät in 30 Jahren aus? Werden wir nur noch autonom fahrende Fahr­zeuge haben? Oder schweben wir mit Drohnen durch die Luft? Spannende Fragen, über die wir heute nur spekulieren können. Wenn die Technik sich in den nächsten 30 Jahren weiter so rasant entwickelt wie in den vergangenen 30 Jahren, erscheint nahezu alles möglich. Doch eines ist sicher: Ohne Busse und Bahnen wird es in dicht besiedelten Städten keine Mo­bi­li­tät für große Teile der Bevölkerung geben.

Der de­mo­gra­fische Wandel sowie der Struk­tur­wan­del in den Städten und im ländlichen Raum erfordern Verkehrskonzepte, die sich den ver­än­dernden Mo­bi­li­täts­be­dürf­nissen der Bevölkerung anpassen. Die Möglichkeiten der Digitalisierung können dabei helfen, die Ver­kehrs­lei­tung und -steuerung zu optimieren. Wenn z. B. im ländlichen Raum die Nachfrage für herkömmliche Linienverkehre zu gering ist, kann eine felxible Bedienungsweise des ÖPNV - in der Regel mit kleineren Fahr­zeugen - die Lösung sein.

ÖPNV als Vorreiter der E-Mo­bi­li­tät

Bei der Diskussion um Klimaschutz und Luftreinhaltung wird häufig übersehen, dass der ÖPNV Vorreiter in Sachen E-Mo­bi­li­tät ist. S-Bahnen, U-Bahnen und Stra­ßen­bahnen fahren seit vielen Jahr­zehnten elektrisch. Allein mit der milliardenschweren Förderung der Elektromo­bi­li­tät für Pkws wird es nicht gelingen, die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Für einen möglichst geringen Rohstoff- und Energieverbrauch muss auch der Verkehr selbst reduziert werden. Dies gelingt nur mit Bussen und Bahnen.

Bei­spiels­wei­se wird die geplante Stadt-Umland-Bahn zwischen Nürn­berg und Erlangen täglich rund 1.400 Pkw-Fahrten ersetzen. Dies entspricht einer „Autoschlange“ von mehr als acht Kilometer Länge. Auch das Netz der S-Bahn Nürn­berg muss durch einen Ausbau der restlichen Hauptkorridore noch leis­tungs­fä­higer werden. Dabei handelt es sich um den so genannten Sektor Nordost mit den Strecken Nürn­berg – Neuhaus sowie Nürn­berg – Simmelsdorf-Hüttenbach. Im Sektor West sind die Hauptstrecke nach Neustadt a. d. Aisch sowie die beiden Nebenbahnen nach Cadolzburg und Markt Erlbach nach S-Bahn-Stan­dard auszubauen.

Integrierte Mo­bi­li­tät

Viele Ziele sind mit Bussen und Bahnen gut und schnell zu erreichen - aber nicht alle. Deshalb ist es unser langfristiges Ziel, unseren Kunden über eine Verknüpfung des öf­fent­lichen Verkehrs mit anderen Mo­bi­li­täts­dienst­leis­tern (Carsharing, Radleihsysteme usw.) integrierte Mo­bi­li­tät aus einer Hand anbieten zu können. So kann eine möglichst um­welt­freund­liche Symbiose von öf­fent­lichem Verkehr und in­di­vi­du­eller Fortbewegung entstehen, die letztlich allen nützt. Damit wir auch in Zukunft noch ein lebenswertes Umfeld haben.