Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Bierwanderung, Felsen und Höhlen, Aussichtspunkte
Region Fränkische Schweiz
Linien R2/S1 R22
Länge ca. 16,1 km
Dauer 4 - 4,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Über die Rettener Kanzel zum Reifenberger Keller

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Informationen zur Wanderung

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Vorwort

Vorwort

Vom Tal der Regnitz steigen wir hinauf zum Kellerwald. Oben durch den Hochwald, buntes Bauernland um Serlbach. An­schlie­ßend erklimmen wir die Jura-Hochebene. Zur Aussicht hinauf zur „Rettener Kanzel“ lohnt ein Abstecher. Wieder abwärts, stoßen wir bei der weithin sichtbaren „Vexierkapelle“ auf den „Reifenberger Keller“. Wieder bergab, erreichen wir das weite Tal der Wiesent und haben die Wahl zwischen Pretzfeld oder Ebermannstadt als Endpunkt unserer Wan­de­rung.

Die Wiesent (VGN © VGN GmbH)
An der Rettener Kanzel (VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Über die Rettener Kanzel zum Reifenberger Keller" – Forch­heim (Ofr.) – Serlbach – Rettener Kanzel – Vexierkapelle – Reifenberger Keller – Pretzfeld/Ebermannstadt
Höhenprofil "Über die Rettener Kanzel zum Reifenberger Keller) (VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Am Forch­heimer Bahn­hof geht es vor dem Bahn­hofs­ge­bäu­de rechts, kurz links vor zum Bus­bahn­hof und wieder rechts. Nach ca. 150 m, gleich hinter dem Kiosk, nutzen wir den Fußgängertunnel, dann den letzten Aufgang über die Treppen nach oben und auf dem Gehsteig hoch zur großen Kreu­zung neben der Brücke.

Forch­heim Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Hier rechts in die Hainbrunnenstraße, wir erkennen unser erstes We­ge­zei­chen, den Schrägstrich grün von links oben nach rechts unten , an einem Ampelpfosten auf der ge­gen­über­lie­genden Stra­ßen­sei­te. Er begleitet uns auf unserem Weg aus Forch­heim hinaus.

Bei der folgenden Straßengabelung halten wir uns links und bleiben in der Hainbrunnenstraße. Nacheinander passieren wir die Bus­hal­te­stel­len Schützenstraße und BRK-Heim. Kurz danach dann der Abzweig nach links in die Sackgasse (An den Weihern). Im Rechtsbogen, an Haus Nr. 5 vorbei, geht es auf dem Sträßchen stetig ge­ra­de­aus aufwärts, bald auch linker Hand an den stufenartig angelegten Forellenteichen ent­lang. Das letzte Stück gepflastert, dann kurz geschottert, mündet ein Pfad letztlich in einer Querstraße. Hier links, sind es angezeigte 9 km bis Reifenberg. Nur kurz folgen wir der Straße „Am Eichenwald“, die wir gleich im Links­bo­gen nach rechts wieder ver­las­sen. Rechts ab, durch die Schranke, weist uns unser We­ge­zei­chen in den Laubwald hinein. Schnurgerade weiter, vergessen wir alle Markierungen, ignorieren alle Abzweige und halten uns stets ge­ra­de­aus, stellenweise auf einem weisses AOK auf grünem Grund-Parcour. Der Schrägstrich grün von links oben nach rechts unten verlässt uns zwischendurch. Nach hoch aufgeschossenen Fichten links des Weges treffen wir neben einem kleinen Tümpel mit einer Rastbank auf den . Er leitet uns leicht ansteigend aus dem Wald und an der folgenden Gabelung nach rechts – mit Blick auf das, was noch kommt …

Der breite Feldweg verläuft zwischen den Wiesen auf den nahen Wald zu. Noch davor, bei einer Radwegekreu­zung, schwenken wir ohne Aus­schil­de­rung nach links.

Auf dem Weg nach Serlbach (VGN © VGN GmbH)

„Zweispurig“ geht es auf Serlbach, einen Stadtteil von Forch­heim, zu. Zwischen den Anwesen führt letztlich ein schmaler Durchlass runter bis zur Dorfstraße. Links dann das Gast­haus "Zu den Linden".

Rechts ab zur Dorfkreu­zung, werfen wir einen Blick auf die Wan­der­ta­fel und speichern den grüner Senkrechtstrich als neues We­ge­zei­chen ab. Links nach oben, gleich unterhalb eine kleine Sandsteinschlucht, bleibt zunächst nur der Weg auf dem schmalen Sträßchen. Nach einem Links­bo­gen wechselt der Bodenbelang: ein Stück am Wald­rand ent­lang und dann in den Wald hinein. Linker Hand, stark abschüssig, bleiben wir stets auf dem Hauptweg, von links stoßen weitere We­ge­zei­chen zu uns – der grüner Senkrechtstrich bleibt unser Zeichen auf den 6,5 km bis Reifenberg. Kurz nach oben, rechts ein kleiner Waldsee mit Rastmöglichkeit in einer offenen Schutzhütte am Ufer, geht es später aus dem Wald hinaus und weiter am Wald­rand ent­lang. Achtung am ersten Waldeck – es geht nach rechts und nach wenigen Metern links ab!

In der Waldschneise wird der anfangs breite Weg allmählich schmäler, der Pfad quert zunächst einen Radweg, bald eine Straße. Danach schlängelt er sich durch den Wald und mündet vor einem Wanderpark­platz. Dort rechts nach oben – mit Blick auf die Wan­der­ta­fel. Am Ende des Park­platzes lohnt es sich, kurz nach links zu gehen, um die ersten Ausblicke, u. a. zum Schloss Jägersburg und ins Regnitzbecken, aufzusaugen.

Wieder zurück, beginnt nach links der Aufstieg zur 506 m hohen Rettener Kanzel. Zwei Va­ri­an­ten bieten sich an, die aber am Ende eines ge­mein­sam haben: den herrlichen Ausblick ins obere Wiesenttal, hinüber nach Kirchehrenbach und zum Walberla oder rechts zum Schloss Jägersburg.

Va­ri­an­te A:

Mit dem grüner Senkrechtstrich (Reifenberg: 4,5 km) rechts ab und im niedrigen Hohlweg steil nach oben ist der kürzere Anstieg. Er mündet an einer Lichtung unterhalb der Kanzel. Man muss aber auf dem schmalen, steilen Pfad links nach oben auf- und vor allem vorsichtig, da sehr steil,  wieder absteigen!

Va­ri­an­te B:

Mit dem Rotkreuz auf dem breiten Forst­weg im weiten Bogen bis zu einer großen Wegekreu­zung, dort dann mit dem rot weiß rechts und von oben an die Kanzel heran. Zum Abstieg dann rechts außen im Zickzackkurs vorsichtig steil abwärts. Die dünnen Baumstämme geben Halt und Sicherheit.


Unterhalb der Felsen setzen wir unsere Tour mit dem grüner Senkrechtstrich nach links fort und sehen die Türme aus einer anderen Perspektive, am Ende als breite Felswand. Der Pfad taucht in den Wald ein und bald nimmt uns ein breiter, anfangs mit Steinen durchzogener Forst­weg auf. In Bögen geht es abwärts, im an­schlie­ßenden Querweg dann links. Auf den nächsten gut 2 km begleitet uns weiter der grüner Senkrechtstrich, je nach Jah­res­zeit eine üppige Vegetation und mächtige Fichtenstämme. Eine kleine Quelle mit Holztrog spendet Erfrischung. Hinter einem langen Rechtsbogen weiter ohne abzuzweigen leicht bergab – und später in den von links hinzukommenden Rotkreuz- Weg einfädeln. Es geht noch einmal aufwärts, bis der auftauchende Teerbelag das nahe Etappenziel schon erahnen lässt. Nach einem Wanderpark­platz bietet es sich zuerst an, den Weg ge­ra­de­aus nach oben zur Vexierkapelle zu wählen, bevor es zu einer „verdienten Maß oder Brotzeit“ abwärts in den Reifenberger Keller geht.

Rastbank an der Vexierkapelle – Ausblick zum Walberla (VGN © VGN GmbH)

Also, flugs hinauf zu einem weiteren Aussichtspunkt neben der St.-Nikolaus-Kirche. Zu den bereits bekannten Motiven sind Pretzfeld, dahinter der Rötelfelsen und das Trubachtal neu hinzugekommen. Bei guter Fernsicht ist sogar der Nürn­berger Fernmeldeturm am Horizont erkennbar. Infotafeln geben über die Geschichte des 454 m hohen Berges Auskunft.

Nun aber wieder zurück und rechts ab zu einem der schönsten Keller im Ver­bund­ge­biet – mit herrlichen Panoramablicken. Im Reifenberger Keller ist Selbstbedienung ist angesagt – aber der Weg zum Ausschank ist nicht weit...

Wer (zu viel ...) rastet, der rostet – also weiter geht’s und am Ende des Kellers im Links­bo­gen abwärts in den Ort Reifenberg, direkt auf das frei stehende Kruzifix zu. Mal auf, mal ab – aber nie nach unten – halten wir uns stets ge­ra­de­aus (Hausnummern: 70–96) und schlendern mit Schrägstrich rot von links oben nach rechts unten und Rotkreuz aus dem Ort hinaus. Anfangs auf Pflastersteinen, dann auf geschottertem Weg an den Kirschgärten ent­lang, kann man sich wieder an den schönen Ausblicken auf die ge­gen­über­lie­gende Seite des Wiesenttals erfreuen.

Nachdem der Weg zweispurig gepflastert ist, Augen auf und den gelben Pfeilen nach links folgen (die Angabe „Pretzfeld, 1,5 km“ stimmt so nicht). Dieser Höhenweg führt nach einer Nussbaumallee kurz in den Wald hinein, gleich danach rechts abwärts und erneut bis zu einem Wald­rand.

Nach Ebermannstadt (4,5 km, im GPS-Track enthalten)

Dann unten links abbiegen und mit Schrägstrich rot von links oben nach rechts unten durch Obstgärten auf Rüssenbach zu. Vorbei am Angushof kommen wir bergab zu einer Straße (Lindenweg), in die wir links nach Rüssenbach einschwenken. Wir über­que­ren den Fischbach und setzen unseren Weg nach rechts in der Straße im „Tiefen Graben“ fort. Bis zum Ortseingang von Ebermannstadt bleiben wir auf dem Fuß-/Radweg, zum Schluss nur ein kurzes Stück an der B 470 ent­lang. Nach der Diesbrunnenstraße über­que­ren wir ohne Markierung die Bun­des­stra­ße und auf einer Holzbrücke geradewegs die Wiesent. Zunächst ge­ra­de­aus, biegt der geschotterte Weg links ab. Nun im Wiesenttal bleiben – auf diesem Weg Rich­tung Ebermannstadt, den Kirchturm als Anhaltspunkt.

Weg­zei­chen (VGN © VGN GmbH)

Nach der zweiten Wiesentbrücke gleich rechts abbiegen. Vorbei an einer Neu­bau­sied­lung kommen wir zur Brücke in der Bahn­hof­stra­ße. Das letzte Wegestück führt rechts über die Brücke und dann nach einer S-Kurve direkt zum Bahn­hof. Für einen Abstecher ins  Zentrum: dann nach links und gleich rechts in die Hauptstraße bis zum Markt­platz. Dort oder auch schon auf dem Weg dorthin laden zahl­reiche Gaststätten und Cafés zu einem schönen Ab­schluss dieser Wan­de­rung ein. Unmittelbar vor dem Bahn­hof kann man im Gasthof Ei­sen­bahn zumindest seinen Durst löschen.

Ebermannstadt Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Mehr In­for­ma­ti­onen zu den Ein­kehr­mög­lich­keiten in Ebermannstadt er­hal­ten Sie unter: www.ebermannstadt.de oder unter Tel. 09194 506-0, Fax 09194 506-50 E-Mail: info@ebermannstadt.de

Nach Pretzfeld (2 km, nicht im GPS-Track)

Der nach rechts mit Rotkreuz markierte Leo-Jobst-Weg führt nach einer kleinen Heckenreihe links abwärts über eine Wiese, dann geschottert ins Wiesenttal. Leider bleibt bis zum Bahn­hof Pretzfeld nach dem Queren der B 470 nur der ca. 500 m lange Weg links am  Seitenstreifen neben der Straße. Nach der Trubachbrücke im Rechtsbogen bis zur Bahn­hof­stra­ße, dort rechts vor bis zu Bahn­steig R22.

Pretzfeld Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Gast­haus "Zu den Linden"

Serlbach 4
91301 Forch­heim (Serlbach)
Tel: 09191 13607
7-22.30 Uhr. Ruhetag: Diens­tag

Brauerei Nikl

Egloffsteiner Straße 19
91362 Pretzfeld
Tel: 09194 725025
Fr., Sa. und So. ab 09.30 Uhr, durchgehend warme Küche, Mo-Do nach Ver­ein­ba­rung

Gast­haus Herbst

Bahn­hofsstraße 5
91362 Pretzfeld
Tel: 09194 365
Ruhetag: Mon­tag (außer an Fei­er­tagen)

Reifenberger Keller

Reifenberg 20
91365 Weílersbach
Tel: 0157 86939455
Werk­tags von 16–23 Uhr; sonn- und fei­er­tags von 14–23 Uhr

Weitere Ein­kehr­mög­lich­keiten finden Sie am Ende der Tour in Ebermannstadt

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

13. August 2018 08:43 Uhr, Kalle, Bayreuth

Sehr schöne und abwechslungsreiche Wanderung!
Wer längere Strecken bevorzugt, kann von Ebermannstadt im Wiesenttal wieder nach Forchheim zurückwandern. Hierzu kann man von Ebermannstadt bis Pretzfeld entweder den Leo-Jobst-Weg (Rotkreuz) neben der Bahntrasse laufen (Schotterweg) oder den Radweg (Gelbstrich quer) nehmen, der ist allerdings gepflastert. Dann von Pretzfeld nach Kirchehrenbach (blauer Punkt) und weiter nach Reuth (rot-weiß schräg halbiert) und Forchheim (Schrägstrich blau).

6. Juli 2015 18:45 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Diese Aufstiegsvariante zur Rettener Kanzel hat uns wesentlich besser gefallen als die von Eggolsheim (VGN-'Zum Reifenberger Keller') aus. Gut und preiswert Essen läßt es sich im Gasthaus 'Zu den drei Linden' in Serlbach.

6. April 2015 19:58 Uhr, Dagmar, Fürth

Abwechslungsreiche und sehr gut beschriebene Tour, die von den Jogginggebieten der Forcheimer über tolle Aussichtspunkte zu riesigen Bärlauchfeldern (im lichten Frühlingswald)

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