Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Weinwanderung, Aussichtspunkte
Region Fränkisches Weinland
Linien R1
Länge ca. 22 km
Dauer 3,5 - 5,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(6)
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Landschaft
(4)
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Gastronomie
(3)
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An­spruch / Kondition
(4)
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Weg­be­schrei­bung
(5)
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Schwanbergrund­gang

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Vorwort

Vorwort

Diese Wan­de­rung auf den Schwanberg kann auch mit einem Abstecher nach Wiesenbronn – der „Rotweininsel im Steigerwald“ – erweitert werden. Neben einer Vielzahl von sich bietenden, imposanten Ausblicken bis hin zum Steigerwald, ins Kitzinger Land oder nach Castell kann man sich am We­ges­rand auch immer wieder über die geo-ökologische, archäologische Struktur des Gebietes, aber natürlich auch über den Weinanbau informieren und sich auch den ein oder anderen Schoppen gönnen.

Stadtpfarrkirche St. Veilt (22.05.2009, Stadt Iphofen, VGN © Stadt Iphofen, VGN GmbH)
Rödelseer Tor (03.10.2011, Stadt Iphofen, VGN © Stadt Iphofen, VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Schwanbergrund­gang" – Iphofen - Panoramaweg - Birkensee - Kappelrangen - Schwanberg - Iphofen - Wiesenbronn - Iphofen

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Vom Bahn­hof aus nutzen wir links neben dem Park & Ride-Platz die Un­ter­füh­rung in Rich­tung In­nen­stadt und folgen der Bahn­hof­stra­ße bis zum Stadtgraben. Im Durchlass halten wir uns rechts, steigen kurz die Treppen hinauf und schlendern auf dem Schotterweg am östlichen Stadtgraben am Eulenturm und dem Einersheimer Tor vorbei.

Iphofen Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Nur noch ein kurzes Stück ge­ra­de­aus, es quert ein kleiner Graben den Weg, dahinter rechts abbiegen. Als erste Markierung orientieren wir uns am We­ge­zei­chen des Steigerwald-Panoramaweges Steigerwald Panoramaweg in Rich­tung Kneippanlage. Nach einer S-Kurve am Stadtsee ent­lang, grüßt von oben das an die 500 m hohe Massiv des Schwanberges.

Nach dem Minigolfplatz über die Birklinger Straße begleitet uns zu­sätz­lich die örtliche Markierung i2. Zunächst geht es über eine kleine Brücke weiter am Bachlauf ent­lang, bis rechts des Weges die moderne Kneippanlage der Stadt Iphofen auftaucht (km 2,9).

Immer noch ge­ra­de­aus bietet sich nach einer Heckenreihe links des Weges die Möglichkeit auf einem Spielplatz zu einer ersten Rast. Quer durch oder im Links­bo­gen um diesen Platz herum, erreichen wir nach einer Schranke hinter der Straße die ersten Weinlagen – i2 bleibt unser We­ge­zei­chen. Das asphaltierte Sträßchen bringt uns ohne abzuzweigen nach oben – Meter für Meter eröffnen sich die Blicke über die Weinberge und weit über Iphofen hinaus.

Unser i2-Weg taucht in den Wald ein, zweigt aber bald im spitzen Winkel nach links wieder ab, auf die Weinlage „Kronsberg“ zu. Nach einem Links­bo­gen treffen wir auf unsere – von dieser Seite aus kommend – erste Sta­ti­on (Nr. 14, Wald­rand) des Geo-Ökologischen Lehrpfades am Schwanberg.

Kleine Grotte (Stadt Iphofen, VGN © Stadt Iphofen, VGN GmbH)

Ein herrlicher Panoramaweg schließt sich an und lässt bei schönem Wetter das Herz jedes Wanderers höher schlagen. Genießen Sie die Fernsicht ins Frän­kische Weinland und die Infostellen ent­lang des Weges im Vorbeigehen.

Nach der Sta­ti­on 6 (Meeresspuren) noch ein Abstecher vor bis zu der folgenden Rechtskehre – im Felsen eine kleine „Grotte“ – Ausblicke natürlich inklusive (km 5,8). Wieder das kleine Stück zurück und linker Hand nach oben zur Sta­ti­on 5 – Panoramaaussicht, im wahrsten Sinne des Wortes.

Danach gleich links nach vorne, eine Panoramatafel erläutert uns die vor uns liegenden Ortschaften und Details der Landschaft. Bei schönem Wetter reichen die Blicke bis hinein in die Rhön und den Spessart. Wieder die Treppen hinab, halten wir uns links und kommen so zur Nummer 57 von Bayerns schönsten Geotopen: die Schichtstufen am Schwanberg.

Eine Infotafel gibt Auskunft über diese Geländeform. Wieder zurück zum Hauptweg, beginnt links nach oben der Anstieg auf den Schwanberg. Nur ein kurzes Stück noch auf dem Steigerwald- Panoramaweg Steigerwald Panoramaweg, bald wird das schräg nach rechts abzweigende i9 das We­ge­zei­chen, weiter stetig steil den Hang hinauf. Fast oben taucht auf der rechten Seite des Pfades ein Holzweg­wei­ser auf, der nach unten Rich­tung Iphofen, nach oben zum Schwanberg deutet, gleich danach eine Gabelung.

Nach links ist unser Weg, weiter mit i9 ge­kenn­zeich­net. Der Pfad führt nur anfangs leicht abwärts und schlängelt sich dann eben bis zu einem Wegedreieck. Hier rechts sind wir bald am Birkensee (Infotafel: Wandern auf dem Schwanberg). Nach rechts be­stimmt nun der (Froschkönig) den Laufweg ein Stück am See ent­lang (km 6,3).

Herbstlicher Birkensee (18.10.2011, VGN © VGN GmbH)

Bei einem Gedenkstein und einer Ruhebank in einem Links­bo­gen nun allmählich stetig abwärts. Der Schotterweg knickt nach rechts ab, unsere Rich­tung bleibt aber bis zu einem Querweg ge­ra­de­aus, dort dann links abbiegen. Ein Stück an der Hangkante ent­lang, geht es durch einen kleinen Einschnitt danach abwärts und wir treffen bald auf den Keltenwall.

Bei der an­schlie­ßenden Wegekreu­zung geben Infotafeln Auskunft über diese Wallanlage einer frühzeit­lichen, keltischen Siedlung. Rechter Hand, durch die Öffnung der ehemaligen Holz-Erdemauer, wandern wir nur gute 200 m geradewegs weiter, dann links dem Schwanbergweg und dem Froschkönig folgen. Nach einem Stück durch den Misch­wald folgt erneut ein Querweg – hier bieten sich zwei Möglichkeiten an, die Tour fortzusetzen bzw. zu erweitern (bislang zurückgelegte km: 8,2).

A) Über den Schlosspark zum Schwanberg und nach Iphofen (6 km)

Dann nach links, ein zweites Mal durch die Wallanlagen und am evangelisch-lutherischen Friedwald (siehe Infotafel) am Schwanberg ent­lang. Gleich gegenüber einem Bronzealtar ver­las­sen wir den breiten Weg, schwenken nach rechts, nach wie vor dem Steigerwald- Panoramaweg Steigerwald Panoramaweg folgend. Ein schöner Weg schlängelt sich durch den Wald, passiert auf der linken Seite einen ver­wach­se­nen Tümpel und mündet nach einem kurzen Anstieg bei einem Pavillon im äußersten Teil des Schlossparks. Rechts nach vorne, den Neptunbrunnen schon im Auge, geht es dahinter schräg rechts abwärts, dann links unterhalb der Kanzel weiter nach unten.

Hinter einem Ausblick zu den Weinlagen zwischen Grosslangheim und Wiesenbronn geht es links hinauf zum Kappelrangen, einem herrlichen Aussichtpunkt. Weit reichen die Blicke über Rödelsee und Kitzingen hinaus. Wohin genau, darüber informiert eine Metalltafel an der niedrigen Mauer. Wieder retour und schräg nach rechts führt ein Pfad unterhalb der Mauern über einige Treppen letztlich links nach oben.

Der Weg leitet uns zum geistlichen Zentrum Schwanbergs vor die Ordenskirche St. Michael mit ihrem Ordenshaus. Für eine erste Rast lädt an­schlie­ßend das Café am Schwanberg ein.

Neben den Parkflächen treffen wir wieder auf den Steigerwald-Panoramaweg Steigerwald Panoramaweg, dem wir uns bis Iphofen (3,1 km) anvertrauen. Nach den Parkplätzen führt ein Pfad neben der Straße.

Bei einer Gabelung ver­las­sen wir kurz den Weitwan­der­weg, halten uns rechts und schwenken neben dem Rechtsbogen vor zur Hangkante (Sitzbank). Hier kann man schon mal hinunter nach Iphofen blicken, das wir abwärts jetzt stets auf dem Steigerwald-Panoramaweg Steigerwald Panoramaweg ansteuern.

Über eine Art „schräge Ebene“ nach unten heißt es bei dem folgenden Sträßchen nur kurz rechts, dann gleich wieder links und zwischen den Weinlagen abwärts. Egal ob Sie auf dem markierten Weg bleiben oder sich „einen eigenen suchen“, die Kirchturmspitze der Weinstadt ist ein auffälliger Anhaltspunkt.

Durch das Rödelseer Tor spazieren wir links vor oder nach der Kirche in Rich­tung Markt­platz und können die Wan­de­rung in einer der vielen Gaststätten oder Weinbistros ausklingen lassen.

Der Weg zum Bahn­hof verläuft vor dem erweiterten Knauf-Museum rechts im Links­bo­gen über die Maxstraße, den Julius-Echter-Platz mit der Spitalkirche, dann in der Bahn­hof­stra­ße am Zehntkeller vorbei zum Bahn­hof – R1 im Stun­den­takt.

B) Zur Rotweininsel nach Wiesenbronn und zurück nach Iphofen (14 km)

Dann weiter den Steigerwald-Panoramaweg Steigerwald Panoramaweg, nach rechts deutet bald eines der Hin­weis­schilder grüner Pfeil rechts nach Wiesenbronn, 2,5 km. Nach einem Rechtsbogen an einem Jägerstand vorbei, zweigt die neue Wegeführung des Panoramaweges rechts in den Wald hinein ab.

Wir bleiben ohne erkennbares We­ge­zei­chen (Stand: 10/2011)auf dem breiten Schotterweg, bis uns das grüner Pfeil rechts links abwärts leitet – komischer Weise hier immer noch 2,5 km bis Wiesenbronn. Nach gut 100 m ver­las­sen wir diesen Weg nach rechts steil abwärts, das grüner Pfeil rechts, nach 20 m links an einem Baum, bleibt unser We­ge­zei­chen.

Nach weiteren 200 m nehmen wir den Hohlweg bis zum nächsten Querweg und gehen ge­ra­de­aus abwärts aus dem Wald hinaus – dort rechts (Weg­wei­ser: Wiesenbronn, 2,5 km). Rechts oberhalb vor uns grüßt der bekannte Weinort Castell, der jahrhundertealte Stammsitz der Fürsten zu Castell – mit der St.-Johannis-Kirche im Vordergrund.

Nach einem Links­bo­gen dann auf dem Teersträßchen rechter Hand am Koboldsee vorbei, dann in der Koboldstraße vor bis zur Hauptstraße, rechts am Eck das barocke Rathaus mit Glockenspiel (km 12,3).

Wir ver­las­sen die Rotweininsel so wie gekommen durch die Koboldstraße, schwenken dann aber nach dem Kindergarten mit den Weg­wei­sern „Weinwan­der­weg“ und W2 nach rechts. Oben am Wald­rand dann die uns bereits bekannte Stelle, die wir schon passiert haben.

Nun weiter nach rechts, es folgt nach 600 m ein Abzweig, bei dem es zu entscheiden gilt, ob wir die Wan­de­rung über (d. h. 120 m hochsteigen) oder um den Schwanberg fortsetzen wollen. Die zwar etwas längere, aber weniger anstrengende Va­ri­an­te (noch 6,7 km) ist emp­feh­lens­werter.

Dazu bieten sich ge­ra­de­aus weiter die in ver­schie­denen Höhenlagen angelegten Weinbergstraßen an. Man kann nicht fehlgehen, alle Wege führen im Links­bo­gen um den Schwanberg herum.

Begleitet von den Rebstöcken und Infotafeln über den Frankenwein links und rechts des Weges, kommt schon mal die Vorfreude auf einen guten Tropfen auf. Sobald Iphofen ins Blickfeld rückt, ist die Kirchturmspitze der Stadtpfarrkirche St. Veit ein willkommener Anhaltspunkt.

Für Weinselige sei daran erinnert, dass bis zum Bahn­hof noch rund 1,7 km zurückgelegt werden müssen. Gute 25 Mi­nu­ten reine Gehzeit bis zur Abfahrt des Zuges sind einzuplanen!

Iphofen Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Schwanberg

Café am Schwanberg

Schwanberg
Tel: 09323 32130
Fax: 09323 32230
Geöffnet: Di - Sa von 11 - 20 Uhr, Sonn- und Fei­er­tags von 10–20 Uhr. Mon­tag Ruhetag

Wiesenbronn

Gast­haus „Zur Becka“

Hauptstraße 15
97355 Wiesenbronn
Tel: 09325 771
Ganztägig geöffnet; Ruhetag: Diens­tag

Landhotel und Weingasthof „Schwarzer Adler“

Hauptstraße 21
97355 Wiesenbronn
Tel: 09325 232
Gruppen ab 20 Per­so­nen bitte anmelden
Ruhetag: Mon­tag

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

6. November 2016 09:39 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Der Aufstieg zum Schwanberg wird mit tollen Ausblicken und einem schönen Rundweg belohnt. Wirklich empfehlenswert!

28. Juli 2014 12:52 Uhr, Harald Ettl, Fürth

Ein wirklich toller Wandervorschlag des VGN! Abwechslungsreichtum, tolle Panoramen, massig Infotafeln, eine gepflegte Einkehr und die Möglichkeit zu einer Schloss-(derzeit So 15:30) und Parkführung machen diesen Tipp zu einem echten Highlight. Der gps-Track deckt zwar nur die kurze Variante ab, aber die ist schon klasse genug.
Vielen Dank!
Harald

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