Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Aussichtspunkte
Region Bayerischer Jura (Oberpfalz), Nürnberger Land
Linien R3 R4
Länge ca. 16 km
Dauer ca. 4,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
(20)
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Ein Stück vom Himmel... am Rande des Höhenglücksteigs

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Vorwort

Vorwort

Die äußerst ab­wechs­lungs­reiche Wan­de­rung beginnt am Bahn­hof in Etzelwang R4 und führt neben dem bekannten Noris- und Höhenglücksteig zu herrlichen Aussichtspunkten, dann hinunter ins Hirschbachtal. Trittsicherheit ist gefragt! Beschaulicher ist der 2. Teil durch das liebliche Reichental und weiter angenehm abwärts ins Pegnitztal.

Auf der Rutsch’n (VGN © VGN)
Im Reichental (VGN © VGN)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Ein Stück vom Himmel ...am Rande des Höhenglücksteigs" – Etzelwang – Neutras – Höhenglücksteig – Hirschbach – Artelshofen – Vorra

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Aus Rich­tung Nürn­berg kommend, geht es zuerst durch die Bahn­un­ter­füh­rung, unten dann links und weiter der Hauptstraße ent­lang. Nach dem Feuerwehrhaus rechter Hand Rich­tung Achtel, nur kurz weiter auf der Straße und aus dem Ort hinaus.

Etzelwang Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Am Ortsende nun links – Rich­tung Werkstoffhof – erwarten uns bald Blaustrich und roter Punkt in Rich­tung Lehenhammer und weisen rechts nach oben. Ein schöner Höhenweg mit Ausblicken nach beiden Seiten mündet nach einer Abwärtspassage in einem Sträßchen. Hier wenige Meter nach links, dann rechts einbiegen, wir folgen dem Sträßchen hinauf auf die Hochfläche. Hinter dem letzten Grundstück auf der linken Seite eben­falls links halten und den Hang hinauf. Es eröffnet sich nach dem Hundeplatz der Sektion Etzelwang der Ausblick bis hin zur Burg Neidstein.

Der Weg wird zum Pfad und schlängelt sich an der Berglehne ent­lang: Im Schatten spendenden Gebüsch geht’s aufwärts zur 479 m hoch gelegenen Röthenbacher DAVHütte. Die Hütte ist von Ende April bis Anfang Ok­to­ber jeweils an den Wo­chen­en­den bewirtschaftet. Auch hier kann man die sich bietende Fernsicht genießen.

Nach der Hütte treffen wir in einer Kehre auf ein asphaltiertes Sträßchen und wandern, bereits hier mit dem Grünpunkt – Neutras: 2,3 km, nach rechts abwärts bis zu einer größeren Kreu­zung. Hier entscheiden wir uns für den halbrechten Weg, der sich bald gabelt und begleitet vom erwähnten Grünpunkt und dem Blaustrich nach oben zieht. Der Grünpunkt bleibt auch bei der folgenden Wegetafel ge­ra­de­aus das We­ge­zei­chen über eine kleine Hochfläche und taucht dann in den Wald ein. Bei der folgenden Gabelung links weiter Rich­tung Neutras, danach quer über eine Wiese und dann in einer S-Kurve durch die Koppeln hinein nach Neutras.

Nach dem Res’nhof ein paar Schritte vor zur Straße, dort links hoch und neben der Wan­der­ta­fel rechts aufwärts – der Grünstrich als neues We­ge­zei­chen. Den grünen Drahtzaun folgen wir im Rechtsbogen bis auf die Kammhöhe des Ge­mein­deberges (Gipfelhöhe: 596 m). Über den Scheitelpunkt hinweg, wandern wir zwischen bemoosten Felspartien nun wieder bergab und über eine Wegekreu­zung (der Paul Pfinzing Weg-Weg bleibt ca. 200 auf unserem Weg) ge­ra­de­aus weiter. Der Waldpfad steigt an einem Zaun ent­lang erneut an, wir halten uns mit dem Grünstrich stets links und erreichen das Gipfelplateau des Mittagsfelsens (588 m). Leider ist in den Som­mer­mo­naten die Aussicht durch den Baum­be­stand ringsum sehr begrenzt.

Ausblick (VGN © VGN)

Deshalb gleich rechts weiter und dann zwischen Felsbrocken auf ausgetretenen Stufen ca. 50 m hinunter – links des Weges ein etwas ver­wach­se­ner erster Aussichtspunkt. Drüben am Fels des „Himmels“: der Anfang vom Höhenglücksteig. Erneut durch Felsgruppen weiter abwärts, treffen wir in der Mulde zwischen Mittagsfelsen und dem Aussichtsgipfel „Rutsch’n“ auf den Weg Nr. 2. Diese grüne Markierung führt uns zu zwei herrlichen Aussichtspunkten, dann wieder zurück zum Grünstrich.

Zunächst geht es auf dem breiten Weg nach rechts und im Links­bo­gen bergan – der Grünstrich verlässt uns hier nach rechts. Weiter links nach oben (links unten der Einstieg zum 1. Teil des Höhenglücksteiges) führt uns die 2 zum abgesicherten Aussichtspunkt „Am Himmel“ mit Ruhebank. Hier liegt uns die Frankenalb zu Füßen. Bei klarem Wetter ist hinter dem Ort Viehberg der Nürn­berger Fernsehturm und der Business-Tower zu sehen. Weiter am Bergsattel ent­lang, zurück zum Grünstrich und kurz steil abwärts zum Sattel am Hohenbuch.

Von hier geht es wieder mit Weg Nr. 2 nach rechts zum nächsten Aussichtspunkt über den dritten Teil des Höhenglücksteiges. Auch hier genießen wir die herrliche Fernsicht – bei schönem Wetter bis hinein ins Fich­tel­ge­bir­ge.

Weiter östlich: Ossinger, Breitenstein, Hohe Zant und nahe drüben die Burgruine Hauseck. Von hier wieder zurück zum Hauptweg und ab sofort wieder mit dem Grünstrich talwärts. Beim Abstieg links eine kleine Höhle – Ende des 2. Teils des Höhenglücksteiges – oben: der Felsturm „Petrus“.

Weiter abwärts passieren wir den Bergwachtposten und rechts oberhalb den „Prellstein“. Unter den zahl­reichen Holzweg­wei­sern finden wir auch wieder den vertraut gewordenen Grünstrich. Er zeigt uns die Rich­tung abwärts nach Hirschbach. Ein Abstecher zur Cäciliengrotte lohnt sich ...

Cäciliengrotte (VGN © VGN)

Ca. 150 m abwärts vom Prellstein finden wir nach links einen ausgetretenen Pfad (Höhlenwan­der­weg Nr. 3 – nur in der Ge­gen­rich­tung markiert), der im Links­bo­gen über den leichten Bergrücken auf die Felsen zuführt.

Die Cäciliengrotte, eine beeindruckende, zweiräumige, rund 40 m lange Felsgrotte, ist an der weitesten Stelle elf Meter breit und bis sechs Meter hoch. Durch die erste Halle und über eine kleine Felsbarriere kommt man bis in den hinteren Höhlenraum.

Zurück von der Höhle stetig abwärts, erreichen wir bei einer Waldwiese wieder den Hauptweg. Der Wald öffnet sich und auf dem nahezu bei jeder Jah­res­zeit bezaubernden Weg wandern wir durch das „Linsental“ hinunter bis nach Hirschbach – Rück­fahrt­mög­lich­keiten mit der Bus­linie 446 (FrankenPfalz-Express).

Nach der Überquerung des Hirschbaches informiert rechts die Wan­der­ta­fel über den weiteren Verlauf der Route. Grünstrich ist hinein ins Reichental angesagt und weist uns – den alten Holzweg­wei­sern folgend nach links – am Bach­bett ent­lang aus dem Ort hinaus. Das Asphaltsträßchen führt nach Loch, wir bleiben links im Talverlauf. Rechts, am Eingang des Reichentales, einem wild-romantischen Trockental, das seinesgleichen sucht: ein großer Felsüberhang, rechts oben die  so­ge­nannte „Bettelküche“. Hinter den Bäumen tauchen weitere moosbedeckte Felspartien auf. Vor einem Links­bo­gen dann links eine Holzbank unter einem Felsvorsprung und um die Ecke die „Reichentalhöhle“. Das Tal öffnet sich, wird breiter. Natur und Ruhe pur – nach den nahezu „alpinen Passagen“ die perfekte Erholung ...

Der Weg windet sich durch die Talaue, den Abzweig Hellblaupunkt nach Vorra ignorieren wir. Nach einer Rechtskurve führt unser Grünstrich nach links in den Wald in Rich­tung Schlangenfichte(Wegetafeln). Ein Wurzelpfad schlängelt sich nun im Wald nach oben und mündet in einer großen Kreu­zung vor der „etwas in die Jahre gekommenen“ Schlangenfichte.

Im spitzen Winkel nach links, wir orientieren uns am Holzweg­wei­ser „Zum Windloch“ und ver­las­sen den Hauptweg nach wenigen Metern auf einen Pfad ansteigend in den Wald hinein – Grünpunkt und Grünstrich als haupt­säch­liche We­ge­zei­chen zum Windloch.

Windloch bei Großmeinfeld

Hinter einer trichterförmigen Einsturzdoline, nach einer 15 m langen, schrägen Rampe, befindet sich eine 30 m breite, 44 m lange und 35 m hohe Halle – Befahrung nur durch er­fah­rene Höhlenforscher. Vom 1.10. bis 1.5. gesperrt (Fledermausquartier)! Mehr Details an der Infotafel.

Danach noch ein kurzes Stück den Hang hinauf, wir orientieren uns an den in kurzen Abständen aufeinander folgenden Wan­der­ta­feln (Wanderzirkus Frankenalb) stets am Grünstrich Rich­tung Vorra. Der Wurzelpfad verlässt im Links­bo­gen das Wald­stück, an einer Wiese ent­lang dann weiter bis zu einem Waldeck – zunächst ohne sichtbares We­ge­zei­chen. Rechts hinunter ist unser Weg: Nach rund 100 m wieder mit dem Grünstrich ge­kenn­zeich­net, führt er bis zu einer Gabelung angenehm abwärts.

Ge­ra­de­aus auf dem mittleren Weg, dann an einer Einzäunung ent­lang weiter bergab. Wenige Meter vor dem folgenden Querweg* orientieren wir uns hier an einer Wan­der­ta­fel, die rechts vor uns an einem Baum angebracht ist (Achtung: Die Tafel ist aus unserer Rich­tung nur von hinten erkennbar).

Weg Nr. 3 : Nach Unterartelshofen (1,6 km) ist der Weg von oben kommend nach rechts hinab ins Pegnitztal. Nach 50 m ein weiterer Querweg. Wieder halten wir uns auf dem breiten Forst­weg rechts. Der neu markierte Weg führt nach ca. 300 m wieder aus dem Wald hinaus. Nach einer Spitzkehre geht es unter einer 3-phasigen Stromleitung nach links, dann am rechten Rand an einer Wiese ent­lang. An deren Ende, beim Holzschuppen, folgenden wir dem Rechtsbogen und entfernen uns wieder von der Stromleitung. Der Weg schlängelt sich durchs freie Feld und taucht wieder in den Wald ein. Auf dem alten, geschotterten, von Großmeinfeld herkommenden Sträßchen wandern wir – teilweise mit 14 % Gefälle – den letzten knappen Kilometer talwärts und stehen direkt vor dem Landgasthof „Beim Pechwirt“ (Meinfelder Weg) in Artelshofen.

Nach der Einkehr über­que­ren wir die Pegnitz vor dem Artelshofener Schloss mit seinen runden Türmen und dreistöckigem Gebäude, cha­rak­te­ris­tisch für die ehemaligen Nürn­berger Herrensitze aus der Patrizierzeit. Flussabwärts sind gute 20 Mi­nu­ten bis zum Bahn­hof Vorra (R3 Mit­tel­fran­kenbahn im Stun­den­takt) einzukalkulieren.

Vorra Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Wer die Zeit bis zur Abfahrt überbrücken will, dem bietet sich in der Bahn­hof­stra­ße 4 (ein­fach in Rich­tung Orts­mit­te noch 5 Mi­nu­ten weiterlaufen) im „Inselblick“ (Tel. 0171 755 9693, Ruhetag: Diens­tag) eine nette Möglichkeit.

* Ohne Einkehr direkt zum Bahn­hof Vorra: Weiter ge­ra­de­aus nach unten, bald taucht rechts des Weges das erste Anwesen von Artelshofen auf – hier weiter ohne We­ge­zei­chen auf dem Schotterweg abwärts: Der Grünstrich zweigt halblinks ab. Unten angekommen, über­que­ren wir zunächst die Straße, dann über eine Holzbrücke die Pegnitz. Dahinter links sind es noch gute 600 m bis zum Bahn­hof in Vorra R3.

Wer die Zeit bis zur Abfahrt überbrücken will, dem bietet sich in der Bahn­hof­stra­ße 4 (ein­fach in Rich­tung Orts­mit­te noch 5 Mi­nu­ten weiterlaufen) im „Inselblick“ (Tel. 0171 755 9693, Ruhetag: Diens­tag) eine nette Möglichkeit.

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Artelshofen

Landgasthof „Beim Pechwirt“

Artelshofen
Tel: 09152 8555
Ruhe­tage: Mon­tag und Mitt­woch

Hirschbach

Gasthof Norissteig
Familie Reuß

Am Schmiedberg 6
Hirschbach
Tel: 09152 8122

Goldener Hirsch
Familie Zuber

Am Hirschbacher Dorfplatz 1
Hirschbach
Tel: 09152 986300
Ruhetag: Mon­tag (Ist der Mon­tag ein Fei­er­tag, dann ist Ruhetag am Diens­tag!)

Neutras

Café und Brotzeitstube Res’nbauernhof
Familie Hans und Christa Wagner

Neutras
Tel: 09154 919710
Geöffnet: Do. u. Fr. ab 13.30 Uhr, Sa. u. So. ab 11 Uhr, und nach Ver­ein­ba­rung

Vorra

Inselblick

Bahn­hof­stra­ße 4a
Vorra
Tel: 0171 7559693

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

24. November 2014 08:19 Uhr, VGN-Freizeit (Tobias Zuber), Nürnberg
Zitat: 23. November 2014 20:14 Uhr, Frank Gieseler, Erlangen

Sehr schöne Wanderung. Nur bitte mal die Höhenmeter korrigieren. Bei unseren GPS-Geräten heute stand 520 Hm auf dem Tacho. Dies deckt sich auch mit digitalem Kartenmaterial

Hallo Herr Gieseler,

danke für den Hinweis! Wir haben die Angabe auf 533 m korrigiert (Diesen Wert gibt unser GPS-Track aus).

23. November 2014 20:14 Uhr, Frank Gieseler, Erlangen

Sehr schöne Wanderung. Nur bitte mal die Höhenmeter korrigieren. Bei unseren GPS-Geräten heute stand 520 Hm auf dem Tacho. Dies deckt sich auch mit digitalem Kartenmaterial

15. September 2014 12:52 Uhr, Tobi, Nürnberg

Daumen hoch für diese Tour! Die Landschaft um den Höhenglücksteig ist einfach nur ein Traum. Und alle 4-5 km eine Einkehrmöglichkeit - perfekt. Der Weg ist ab und zu etwas rutschig, aber das macht auch ein bisschen den Reiz dieser Wanderung aus ;-) Wir haben uns auch am Höhenglücksteig mal kurz "eingehängt". Ein Klettergurt + Helm passt in jeden Wanderrucksack. Die Grotte haben wir leider verpasst.

27. Mai 2014 15:05 Uhr

Eien Traumwanderung - sogar mit einer kleinen Kletterpassage...unbedingt beim Goldenen Hirschen in Hirschbach einkehren - leckeres Essen.
Die Tour ist anstrengend aber lohnt sich - man denkt gar nicht das man so etwas vor den Toren Nürnbergs erleben kann.

26. April 2014 17:52 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Wie alle Wanderungen in dieser Gegend einfach toll.
Der Wirt des 'Goldenen Hirsch' ist der Besitzer des 'Himmels'.

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