Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Region Nürnberger Land
Linien S1
Länge ca. 13 km
Dauer ca. 3,5 Std.

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Ge­samteindruck
Landschaft
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Weg­be­schrei­bung

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Versunkene Kulturen II

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Vorwort

Vorwort

Die ab­wechs­lungs­reiche Route führt von den Höhenzügen des keltischen Ringwalls der Houbirg zu denen des Hochberges. Vorbei an zahl­reichen Fels­for­ma­ti­onen, der Dom als Mittelpunkt, führt der "Alte Schul­weg" dann von Mittelburg aus wieder zurück ins Högenbachtal nach Hartmannshof. Die überwiegend schattigen Wege sind vor allem in den Som­mer­mo­naten, aber auch zu Zeiten der Laubfärbung zu empfehlen.

Karte

Karte

Wan­der­kar­te Versunkene Kulturen II (19.06.2018)
Über­sichts­kar­te Happurger Stausee (19.06.2018)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Vom Bahn­hof in Pommelsbrunn  S1 gehen wir von Nürn­berg her kommend unterhalb der Bahn­tras­se mit dem  Grünring kurz rechts. Dann rechts durch die Bahn­un­ter­füh­rung und gleich im Wie­sen­weg wieder links bis zum Reckenberger Weg, dort erneut links ab  - Grünring bleibt das We­ge­zei­chen. Erneut unter den Gleisen hindurch bis zur an­schlie­ßenden Gabelung, dort rechts.

Pommelsbrunn Bahn­hof
Start­punkt der Wan­de­rung

An der Dachrinne des Bauhofs der Ge­mein­de Pommelsbrunn weist uns der Rich­tungspfeil des Blaupunkt nach links in den nur wenige Meter geteerten, dann geschotterten Fahr­weg.

Der Weg führt unterhalb eines eingezäunten Grundstückes, stetig ansteigend, dem Wald entgegen. An der Gabelung am Wald­rand halten wir uns links, immer dem in kurzen Abständen folgenden Blaupunkt nach.

Der breite Weg wird zum Steig und mündet nach ca. 50 m vor Reckenberg in die von Pommelsbrunn herauf kommende Fahrstraße. Der Gelbpunkt über­nimmt ab der Orts­mit­te nach rechts die Wegeführung bis hoch zum "Hohlen Fels", 2 km laut Wan­der­ta­fel.

Unser Weg ent­lang der Obstwiesen führt bei der nächsten Gabelung nach rechts (nicht auf die Scheune zu) und taucht später in den Wald ein. Mit dem Gelbpunkt halten wir uns links, bis hoch zu einer Schautafel, die uns über die Geschichte der Houbirg, einer vor- und frühgeschichtlichen keltischen Höhensiedlung (550 – 400 v. Chr.), informiert.

Eine bedeutende vorgeschichtliche Höhensiedlung

SchichtaugenperlenDie Houbirg oberhalb von Happurg ist zu allen Zeiten ein lohnendes Ziel, hat doch der Bergstock seit alter Zeit eine überaus wichtige Rolle als Siedlungsplatz der Menschen gespielt. Er trägt zwei ein­drucks­volle Bodendenkmäler: die seit der Altsteinzeit begangene Höhle "Hohler Fels" und den mächtigen vorgeschichtlichen Ringwall. Nach dem derzeitigen Wissensstand zählt die Houbirg (= Hoher Berg) zu den bedeutendsten vor- und frühgeschichtlichen Höhensiedlungen in Deutschland.

Der Berg ist der westlichste Ausläufer eines Jurahochplateaus, das im Westen an der Hers­brucker Bucht endet. Die darauf errichtete Anlage beherrschte nach Westen das weite, untere und nach Norden das enge, obere Pegnitztal. Über das Högenbachtal führt eine Ver­bin­dung über die Ober­pfalz nach Böhmen. Eine zweite Route nach Osten bot sich über das Happach- und Albbachtal über Lauterhofen, Rich­tung Regensburg. Diese verkehrspolitisch und strategisch günstige Lage war Anlass, den Berg in vorgeschichtlicher Zeit zu befestigen und zur heute noch beeindruckenden Wehranlage auszubauen.

Ein etwa 4,5 km langer Ringwall umschließt eine 88,6 ha große Innenfläche, die in ihrer Größe der mittelalterlichen Reichsstadt Nürn­berg entspricht. Die noch heute im Gelände sichtbaren Wälle sind die verfallenen Reste ehemaliger Mauern, die vor allem im nördlichen und östlichen Abschnitt außergewöhnlich imposant sind und stellenweise 18 m in der Breite und 5 m in der Höhe messen.

Der vorgelagerte Graben ent­lang der Ostflanke und seine Lage direkt an der Hangkante verstärken zudem den Eindruck der Höhe. Der Haupteingang liegt etwa in der Mitte an der Westseite. Kennzeichnend ist das zangenartige Zurückbiegen der Mauern, wobei sich eine enge Torgasse bildete, durch die der Angreifer musste und von zwei Seiten bekämpft werden konnte. Die Was­ser­ver­sor­gung der Houbirg war durch drei Wasserstellen gewährleistet.
Zwei Quellaustritte lagen im westlichen Steilhangbereich. Im Innenraum der Siedlung befindet sich die Wasserstelle "Hüll", die auch in trockenen Sommern eine zu­ver­läs­sige Versorgung für die Bewohner sicherte.

Auf der Houbirg (11.04.2011, VGN © VGN GmbH)

Der Besiedlungsablauf auf der Houbirg

BronzepfeilspitzenDie ältesten Funde auf dem H ochplateau der Houbirg datieren in die Mittelsteinzeit (ca. 8500 – 5500 v. Chr.). Die gefundenen Steinwerkzeuge deuten auf Kurzrastplätze, die bei Jagdzügen auf der Houbirg kurz­fris­tig angelegt wurden. Die Jungsteinzeit (ca. 5500 – 2300 v. Chr.) wird durch mehrere cha­rak­te­ris­tische Fundstücke wie Steinbeile und Pfeilsitzen bezeugt. Sie belegen aber keine dauerhafte Besiedlung, sondern sind Hinweise auf einen vorübergehenden Aufenthalt auf diesem Berg.

BronzefibelnDie Bronzezeit (ca. 2300 – 1200 v. Chr.) liefert die früheste, nach­weislich dauerhafte Siedlung. In der mittleren und späten Bronzezeit waren zwei noch unbefestigte Ansiedlungen zu lokalisieren, aus denen mehrere zeittypische Bronzefunde kommen. Erste Bau­pha­se in der Urnenfelderzeit (ca. 1200 – 800 v. Chr.)

Archäologische Untersuchungen 1982 am Ostwall durch Prof. Dr. H. Koschik vom Bayer. Landesamt für Denk­malpflege erbrachten den Nach­weis einer ersten Befestigungsmauer, die in die späte Urnenfelderzeit datiert. Zum gleichen Ergebnis kam der Archäologe Dr. H. P. Uenze von der Archäologischen Staatssamm­lung München, der das zahl­reiche Fundmaterial bearbeitet. Aus diesem Zeitabschnitt sind min­des­tens drei Bronzewerkstätten nachgewiesen.

Die Hochkonjunktur – Kelten besiedeln den Berg

Die späte Hallstatt- und die Frühlatenezeit (ca. 550 – 400 v. Chr.) stellt zweifellos den Hö­he­punkt der vorgeschichtlichen Siedlungsphasen auf der Houbirg dar. Zu dieser Zeit wurde die ältere, urnenfelderzeit­liche Befestigungsanlage erneut stark ausgebaut. Die Houbirg wird in dieser Zeit zentraler Ort der frühen Kelten, in dem das Handwerk blühte und der Handel kontrolliert wurde.

Sie war ein politischer und religiöser Machtfaktor für die ganze Region, die mehrere Verkehrswege beherrschte. Bedeutender Wirtschaftsfaktor dürfte die Eisenerzeugung und Verarbeitung, die auf der Houbirg nachgewiesen ist, gewesen sein

Die Zeit der Wan­de­rungen

Um 400 v. Chr. bricht auf der Houbirg, der Ehrenbürg, dem Staffelberg und anderen frühkeltischen Burgen die Besiedlung abrupt ab. Demzufolge gerät auch unser Gebiet in den Strudel von folgenschweren Ereignissen, auf die eine große Zahl an Menschen mit Auswan­de­rung reagiert. Das Ziel der Völkerwan­de­rung war der Süden, Italien und der Balkan.

Im Gegensatz zum Staffelberg gewinnt die Houbirg in der Mittel- und Spätlatenezeit (ca. 200 v. Chr. – 0) nicht mehr ihre frühere Bedeutung. Das spiegelt der relativ schwache Fundniederschlag aus diesen vorgeschichtlichen Perioden wider. In der Spätlatenezeit war die Houbirg demnach kein Zentralort mehr, sondern wurde nur noch als Refugium, das in Kriegszeiten als Zufluchtsstätte diente, genutzt.

An­schlie­ßend war der Platz über mehrere Jahrhunderte hinweg unbewohnt. Erst in der späten Kaiserzeit um 400 n. Chr. wurde die Houbirg von Germanen wieder aufgesucht. Die Houbirg gehört in die Reihe vorgeschichtlicher Bergbefestigungen im Gebiet rechts des Rheins, von denen immer wieder spätrömischer Fundstoff bekannt geworden ist.

Es ist wahrscheinlich, dass die Houbirg den Germanen – in diesem Fall den  Juthungen – als Gauburg diente. Nach einer erneuten Verödung des Houbirg-Plateaus weisen zwei Fragmente von Glasbechern und mehrere schlichte Perlen auf eine weitere Begehung des Berges im Frühen Mittelalter (6./7. Jhd.) hin.

 

Nach einer Öffnung des ins­ge­samt 4,5 km langen Keltenwalls heißt es immer noch mit dem Gelbpunkt links hoch, zunächst direkt am Kamm, später dann rechts neben der alten Befestigungsanlage, stetig weiter nach oben.

Am Scheitelpunkt des 617 m hohen Berges treffen wir auf einen Querweg, den wir nach links folgen. Der Grünpunkt kommt als We­ge­zei­chen dazu und mit beiden Markierungen geht es abwärts, rechter Hand auf die für die Houbirg cha­rak­te­ris­tischen Aus­sichts­platt­formen zu.

Bereits der erste Aussichtspunkt bietet einen herrlichen Blick über den Happurger Stausee bis hin nach Hers­bruck (siehe Titelbild). Über Steintreppen weiter abwärts führen weitere Stufen hoch zu dem nächsten Plateau, das uns nun auch noch Ausblicke ins Förrenbachtal eröffnet. Noch weiter bergab erreichen wir nach einem Rechtsbogen den "Hohlen Fels", eine großflächige Naturhöhle mit imposanten Fels­for­ma­ti­onen im Umfeld.

Der Hohle Fels auf der Houbirg (09.03.2003, VGN © VGN GmbH)
Der Hohle Fels bei Happurg

Die Höhle Hohler Fels liegt, hoch über dem Tal des Rohrbaches, an der SSO-Ecke der Houbirg in 530 m Höhe.

Diese Höhle, die dem Menschen seit einem mittleren Abschnitt der Altsteinzeit vor etwa 60.000 Jahren Schutz geboten hatte und deren Felskanzel man in einer späteren Periode der Vorgeschichte durch einen Stichwall mit  dem großen Ringwall verbunden hatte, wurde 1849 vom Verschönerungsverein Hers­bruck als ge­eig­neter Ort für ein Sommerfest auserkoren.

Da der Vorplatz vor der Höhle nicht ausreichte, schuf man ein künstliches Podium, indem man die Verfüllungen über dem Höhlenboden ausräumte und das Material vor dem Eingang aufschüttete.

Damit war ein großer Teil der bis zu diesem Zeitpunkt unversehrten Kulturschichten mit den Spuren ältesten menschlichen Seins unwiederbringlich verloren – wenn auch ohne böse Absicht.

So können die zahl­reichen Funde nur noch nach typologischen Gesichtspunkten eingeordnet werden. Demnach scheint die Höhle in der Mittleren Altsteinzeit (125.000 – 40.000 Jahren) in zwei Phasen begangen worden zu sein.

Die geborgenen Tierreste dieser Zeit verdeutlichen einen für die Eiszeit ständigen Klimawechsel. Neben eiszeit­lichen Tieren wie Höhlenbär, Höhlenhyäne, Eisfuchs, Schneehase, Halsbandlemming oder Schneemaus sind Auerochse, Braunbär, Biber, Dachs, Feldhase, Rotfuchs, Rothirsch, Luchs, Reh, Eichhörnchen und Wildschwein Vertreter einer nacheiszeit­lichen Tierwelt.

In der Zeit von 28.000 – 21.000 Jahren wurde der Hohle Fels erneut wieder von Menschen aufgesucht. Zwischen 21.000 und dem Beginn einer neuen Kulturstufe vor etwa 15.000 Jahren erreichten die Gletscher in­ner­halb der letzten Eiszeit ihre größte Ausdehnung und näherten sich bis auf 600 km. Der Boden gefror sogar im eisfreien Gebiet in allen Jah­res­zeiten.

Erst vor 15.000 Jahren wanderten die Menschen wieder in Deutschland ein. In der Zeit vor etwa 15.000 – 11.500 Jahren finden sich wieder Hinterlassenschaften in Form von Steinwerkzeugen von jungpaläolithischen Jägern in der Höhle.

Auf eine Kultübung weisen Schädelteile und Knochen von drei Menschen hin, die in einem Seitengang im Hohlenfels etwa um 1880 gefunden wurden. Eine 14-C-Untersuchung erbrachte ein Alter von ca. 6500 v. Chr. und datiert in die Mittelsteinzeit (ca.   9600 – 5500 v. Chr.).

Auch in den nachfolgenden vorgeschichtlichen Perioden der Jungsteinzeit, der Urnenfelder – Hallstatt- und Frühlatenezeit wurde die Höhle gelegentlich vom Menschen aufgesucht.

Trotz der verhängnisvollen Ereignisse im Sommer 1849 zählt der Hohle Fels noch zu den wichtigsten altsteinzeit­lichen Fundplätzen in Franken.

Zurück zu unserem Wan­der­weg halten wir uns nur kurz leicht ansteigend noch einmal ge­ra­de­aus an den Gelbpunkt. Beim folgenden Querweg treffen wir u. a. auf unsere neue Markierung, das Grünkreuz.

Hier rechts halten und abwärts bis zu einer Kreu­zung im Wald, an der sich die We­ge­zei­chen trennen. Es geht erneut rechter Hand weiter und nach einer Lichtung tauchen vor einer Schonung eine Vielzahl von We­ge­zei­chen auf.

Auch das Grünkreuz ist dabei und deutet nach links. Nach ca. 100 m rechts abbiegen und auf einem grasigen Weg an dem Drahtzaun ent­lang, die We­ge­zei­chen an den Bäumen linker Hand.

Am folgenden Querweg halten wir uns rechts weiter ent­lang der Schonung, kurz danach geht es leicht ansteigend in den Wald. Auf diesem angenehm zu laufenden, mit Laub überzogenem Waldweg wandern wir unterhalb von Fels­for­ma­ti­onen nach einem Links­bo­gen zwischen den Feldern auf Arzlohe zu.

Rechts geht es an der Kreu­zung vor dem Ort weiter bis zum Backofen und der neu aufgestellten Wan­der­ta­fel. Ein Holzweg­wei­ser zeigt nach rechts zur Kapellenruine zum Heiligen Baum, unserem nächsten Etappenziel. Eine Infotafel steht 60 m vor der Ruine rechter Hand am We­ges­rand.

Kapellenruine

Erstmals 1480 in einer Notiz einer Kirchenvisitation des Bistums Eichstätt erwähnt, obwohl der einschiffige, spätgotische Bau sicherlich viel älter ist.
Noch heute ziehen am Sonn­tag vor Jacobi nach einem genau festgelegten alten Brauch Pfarrer und Ge­mein­de zu dieser Stätte.

Wer einkehren will, folgt auf dem Weg zurück nach Arzlohe – neben dem Backofen nach rechts – der Dorfstraße. Immer ge­ra­de­aus geht es direkt auf das Gast­haus zu.

Nach der Einkehr führt das Grünkreuz linker Hand aus dem Ort hinaus.

Ohne Einkehr können wir bereits am Ortseingang nach rechts der DAV-Markierung (weißes Edelweiß) folgen und treffen zunächst wieder auf das von links aus dem Ort kommende Grünkreuz.

Nach rechts hinter dem Ortsschild und dem Hinweis Stallbaum 2 km gabelt sich der Weg und wir folgen ab sofort der Markierung rotes D nach rechts (Durchfahrt verboten). Der Schotterweg führt neben einer Heckenreihe aufwärts.

Auf der linken Seite bietet sich noch einmal ein Blick auf den Zankelstein mit seinen Zwillingstürmen. Zunächst am Wald­rand ent­lang und unterhalb einer Futterkrippe bleiben wir bergauf auf dem breiten Hauptweg, der bis zu einem Querweg weiter ansteigt. Hier nach rechts, immer das rotes D im Auge, weiter aufwärts und bei der an­schlie­ßenden Gabelung nach links.

An einer Schonung ent­lang und zwischen gewaltigen Felsmassiven kommen wir zu einer Kuppe. Hier geht es zwischen bemoosten Felsblöcken im Rechtsbogen wieder bergab.

Bei einer Gabelung halten wir uns links, erneut abwärts. Kurz vor dem Waldende zweigt der Weg links ab, die Markierung rotes H kommt als weiteres We­ge­zei­chen hinzu. Mal im Wald, mal am Wald­rand oder kurz im Freien wird der Weg schmäler und führt an einer eingezäunten Weide ent­lang.

rotes D und rotes H trennen sich bei einem Jägerstand rechter Hand. Wir folgen dem rotes H nach rechts auf einen teilweise überwucherten und leicht ansteigenden Weg. Vorbei an einer kleinen Lichtung stoßen wir nach ca. 250 m auf die Fahrstraße, die nach rechts direkt nach Mittelburg führt.

Wir aber schwenken mit dem rotes H nach links in den gut markierten ansteigenden Fahr­weg ein, der sich nach ca. 650 m gabelt. Links an einer Buche ist neben dem rotes H auch der Hinweis zum "Archäologischen Rundweg" angebracht.

Diesem Zeichen folgend können wir uns nach ca. 100 m entscheiden, ob wir einen Abstecher zur Akropolis der Kelten und den Resten der keltischen Kultur machen wollen (siehe VGN-Tipp "Versunkene Kulturen").

Zurück zu diesem Punkt oder gleich links weiter an der Scheune (Hochwasserbehälter) vorbei geht es auf gepflastertem Weg abwärts, rechter Hand die Fels­for­ma­ti­on "Steinerne Brücke", bis nach Mittelburg. Zum Gast­haus "Zur Linde" (Tel. 0 91 54/46 07, Fam. Biefel) bleiben wir auf der Straße bis zum Mittelpunkt des Dorfes (zum Weg Rich­tung Hartmannshof gehen wir dann zum Ortsausgang zurück).

Der direkte Weg Rich­tung Hartmannshof ist bereits am Ortsein-/ausgang mit einem M rot an einem Holzmasten neben dem Verbotsschild  "Durchfahrt verboten" ge­kenn­zeich­net.

Beim Haus Nummer 23 führt ein überwucherter Pfad, der "Alte Schul­weg" zwischen der früheren Schule beim Dorfbrunnen in Hartmannshof und dem Ort Mittelburg, am Gartenzaun ent­lang aufwärts.

An­schlie­ßend geht’s bergab durch den Wald bis zu einer Wiese. Ge­ra­de­aus, eigentlich ohne Markierung und die Steinbrüche von Hartmannshof vor Augen, halten wir uns rechts neben einer Hecke abwärts bis zu der Straße Stallbaum – Hartmannshof.

Zwei Holzschilder be­stä­ti­gen uns den richtigen Weg, der an einem Feld ent­lang auf den Wald zuführt. Nun links vor dem Wald und ent­lang eines aufgeschütteten kleinen Walls schwenken wir nach ca. 100 m auf einen schmalen Pfad nach rechts ein.

Immer wieder das M rot , auch nach einer Wiese, im Visier. Nach einer Kreu­zung erreichen wir einen nach beiden Seiten steil abfallender Grad, im Volksmund "Gmoifirst" (Ge­mein­defirst) genannt.

Zwischen dem Feilbrunnental rechts und einer Schlucht links endet der Weg vor den ersten Häusern von Hartmannshof. Auf einem asphaltiertem Weg, Grünstrich Blaustrich ergänzen unsere Markierungen, dann steil abwärts in den Mittelburger Weg bis zu einer Straße, in die wir links abbiegen.

Vorbei an der Friedhofskirche nutzen wir die rechte Gehsteigseite und beim Haus Nummer 7 geradewegs einen schmalen Durchgang. Im Zick-Zack an­schlie­ßend hinunter zu einem Fußgängerübergang.

Auf der ge­gen­über­lie­genden Seite bringt uns der Mühlweg bei der alten Mühle über den Högenbach. Dahinter jetzt rechts zwischen dem Bachlauf und den Gleisen bis vor zum Bahn­hof. 

Rück­fahrt­mög­lich­keit im Stun­den­takt mit der S1 oder der R4

Hartmannshof Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Hartmannshof

Osteria Pizza e Pasta im Bahn­hof Hartmannshof

Bahn­hof­stra­ße 7A
91224 Hartmannshof
Tel: 09154 9153757
Ruhetag: Mon­tag

Mittelburg

Gast­haus „Zur Linde“
Günter Biefel

Mittelburg 5
91224 Mittelburg
Tel: 09154 4607
Nur Sonn­tags geöffnet. Brotzeit, Kaffee und Kuchen.

Pommelsbrunn

Gasthof zur Waldesruh
Anneliese Steger

Arzlohe 2
91224 Pommelsbrunn
Tel: 09154 1218
Am letzten Sonn­tag im Monat geschlossen – Re­ser­vie­rungen erwünscht. Sollte der Haupteingang werk­tags mal geschlossen sein, bitte an der Haus­tür bemerkbar machen!

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

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