Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Winterwanderung
Region Nürnberger Land
Linien 331 S1
Länge ca. 14 km

Bewertungen

Ge­samteindruck
(2)
(2)
Landschaft
(2)
(2)
Gastronomie
(1)
(1)
An­spruch / Kondition
(1)
(1)
Weg­be­schrei­bung
(10)
(10)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Winter um den Moritzberg

Prospekt-Download

GPS
Informationen zur Wanderung

GPS-Track Download

GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml

Vorwort

Vorwort

Dass der „Nürn­berger Hausberg“ auch im Winter seine Reize hat, erleben Sie bei dieser Wan­de­rung vor den Toren der Frankenmetropole. Von der am wenigsten steilen, östlichen Flanke des Berges erklimmen wir den Gipfel und können – wenn der Aussichtsturm geöffnet hat* – die herrliche Fernsicht genießen. Der bei ent­spre­chenden Minusgraden ein­drucks­voll, bizarr zugefrorene „Klingende Wasserfall“, aber auch die vereisten Bachläufe bilden oft in­te­res­sante Eisformationen.

Zahl­reiche Ein­kehr­mög­lich­keiten ent­lang der Strecke ermöglichen angenehme Pausen und laden zur Rast ein. Dass die Tour natürlich auch zu den übrigen Jah­res­zeiten se­hens­wert ist, versteht sich von selbst.

Unser Video zum Frei­zeittipp finden Sie in der Mediathek von Franken Fernsehen!

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Winter um den Moritzberg" – Oberhaidelbach – Moritzberg – Haimendorf – Schönberg – Ottensoos

Route

Route

Um uns den Weg zum Fuße des 603 m hohen Moritzberges zu ersparen, nutzen wir ab Röthenbach (Peg.) – alternativ auch ab Altdorf (S2) – die Bus­linie 331 bis zur Hal­te­stel­le in Oberhaidelbach. Von dort aus – nur kurz weiter in Fahrt­rich­tung – geht es zunächst über den Haidelbach, dann mit dem Rotkreuz unter der Hauptstraße hindurch und aus dem Ort hinaus. Der Weg windet sich durch die Felder und führt im Rechtsbogen über eine kleine Anhöhe auf den Weiler Pötzling zu, den Hausberg der Nürn­berger schon dominant vor uns im Blickfeld, hinter uns der Nonnenberg (579 m).

Oberhaidelbach Hauptstr.
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

An einem kleinen Bachlauf ent­lang, treffen wir nach einem Trafohäuschen auf eine Kreu­zung, dort rechts Rich­tung Schulbus­hal­te­stel­le – Hinweis: Moritzberg, 3,5 km. Im an­schlie­ßenden Rechtsbogen ver­las­sen wir das Sträßchen ge­ra­de­aus und wandern, immer noch dem Rotkreuz folgend, leicht an steigend aus dem Weiler hinaus auf den Wald­rand zu. Im Wald schlängelt sich der Weg nach oben und gabelt sich dann – wir halten uns gut markiert links. Der breite Waldweg wird nur kurz­fris­tig ebener, aber bald heißt es rechts in einen steiler nach oben führenden Pfad abbiegen. Halblinks steigen wir weiter hinauf, dann erneut rechter Hand, nahezu in Falllinie, weiter stetig aufwärts.

Der Pfad mündet hier in den mit dem Blaustrich markierten Anton-Leidinger-Weg: ein 68,2 km langer Weitwan­der­weg, der Amberg und Nürn­berg verbindet. Das Wanderleitsystem weist uns im Hohlweg weiter den Berg hinauf – bald erreichen wir eine Lichtung mit einer Koppel. Nach wenigen Metern am Wald­rand links nach vorne: Es bietet sich bei guter Sicht ein weit­rei­chender Ausblick bis hinein nach Nürn­berg. Wieder am Hauptweg zurück und nach links, wird der Wald bald lichter, der Weg gabelt sich: Wir bleiben erneut auf dem linken Abzweig. Rechter Hand eröffnen sich je nach Jah­res­zeit mehr und mehr die Ausblicke hinüber nach Schönberg mit seinem markanten Kirchturm, zur Feste am Rothenberg oder nach Engelthal. Auf dem unmittelbar danach folgenden Asphaltsträßchen halten wir uns rechts und bleiben auf ihm bis hoch zum Gipfelbereich mit der Moritzbergkapelle, dem Aussichtsturm und der Gaststätte.

Winterliche Landschaft (VGN © VGN)
Abstieg vom Gipfel

Rechts am Aussichtsturm und der neuen Wan­der­ta­fel des Frän­kischen Albvereins vorbei, halten wir uns an drei We­ge­zei­chen: Der Blaustrich, das Blaukreuz und der Grünstrich begleiten uns ent­lang des Hohlweges abwärts. An dessen Ende links und nach einem Rechtsbogen schnurgerade aus dem Wald hinaus. Auch hier erwartet uns eine weit­rei­chende Fernsicht hinein nach Nürn­berg.

Weiter abwärts an den Obstbäumen ent­lang, wandern wir im Rechtsbogen mit den vertrauten We­ge­zei­chen Rich­tung Haimendorf und halten uns im Ort in der Diepersdorfer Straße rechts (km 6,0). Neben der Straße auf dem Schotterweg aufwärts, dann weiter in der Friedrich-von- Fürer-Str., wir passieren den Ziegelhüttenweg und orientieren uns an der Hinweistafel „Klingender Wasserfall: 0,6 km“ (Wanderzirkus Frankenalb). Nur noch kurz ge­ra­de­aus, ab sofort gibt der Grünring nach rechts die Rich­tung in den Leinleitenweg vor. Der geschotterte Weg führt am Campingplatz ent­lang gemächlich abwärts und auf den Wald­rand zu. Ge­ra­de­aus in den Wald, bald queren wir den Sprosselbach und stehen vor dem Wasserfall, der sich je nach Jah­res­zeit un­ter­schied­lich präsentiert. Im Winter bei Minus graden zeigt er sich von seiner schönsten Seite!

Blick auf Schönberg (VGN © VGN)

Der Waldpfad bleibt, weiter ge­kenn­zeich­net mit dem Grünring, oberhalb der kleinen Sandsteinschlucht und erreicht dann eine Wiese. Zuerst 50 m am Wiesenrand ent­lang nach links bis zu einer Wan­der­ta­fel, dann rechts und weiter zwischen dem Strommasten Nr. 48 und dem Markierungspfosten der Erdgasleitung. Der Wie­sen­weg schlängelt sich, ergänzt durch das Rotkreuz (Schönberg: 1,9 km), nach einem leichten Rechtsbogen auf den Schönberger Kirchturm zu. Ca. 200 m vor der Hauptstraße schwenken wir unmarkiert nach rechts, laufen an einer größeren Feldscheune vorbei und queren bei einer Siloanlage den folgenden, asphaltierten Querweg. Geradewegs auf eine weitere Scheune zugehend, gabelt sich der Weg. Links ist unsere Rich­tung, auch gleich bei der Wan­der­ta­fel des Wanderzirkus Frankenalb: Nach Schönberg hier mit dem Grünring ge­kenn­zeich­net.

Am Ortsrand, auf einmal wieder mit dem Rotkreuz, geht es zwischen dem Schmerrerhof und einer Koppel nach einer Links-rechts-Kombination Rich­tung Orts­mit­te. Auf die andere Seite der Hauptstraße wechselnd, dort rechts, bietet sich auf der Höhe der Bus­hal­te­stel­le und des Gasthofes Rotes Ross ein Abstecher zur St.-Jakobus- Kirche an.

Weiter dem Rotkreuz nach, dann linker Hand bei der Pizzeria „La Marina“ in die Neuhäuser Straße und gegenüber des Gasthofes „Grüne Au“ nach links in das ab­wärts­füh­rende Sträßchen „Alter Weg“ aus dem Ort hinaus (km 9,4). Auf dem Schotterweg durch eine kleine Senke und auf den Wald (Na­tur­er­leb­nispfad) zu, entscheiden wir uns bei der an­schlie­ßenden Abzweigung mit Wan­der­ta­fel für den rechten Weg – nun wieder mit dem Grünring ausgeschildert (Wasserschutzgebiet). Ein Stück am Wald­rand ent­lang – mitunter taucht zu­sätz­lich der blauer Ring auf – führt der Weg über eine Anhöhe, dann nach einem Rechtsbogen am Gelände der Lebenshilfe Nürn­berger Land ent­lang, hinunter zur nach Ottensoos bzw. Lauf führenden Straße, die wir über­que­ren (km 10,7).

Ab hier begleitet uns das We­ge­zei­chen Paul Pfinzing Weg des Paul- Pfinzing-Weges nach links, zunächst an der Baumreihe ent­lang bis hin zum Sportgelände des FSV Schönberg. Dahinter dann rechts am Zaun ent­lang, der Pfad taucht in den dichteren Niederwald ein und schlängelt sich harmonisch 5 m oberhalb des Bachlaufes. Nach einem kurzen, steilen Abstieg queren wir den Bach auf einem Steg mit Geländer und folgen rechts des Baches dem idyl­lischen Pfad. Nach weiteren 200 m folgt eine Wan­der­ta­fel. Dort auf dem Paul Pfinzing Weg-Weg nach halblinks. Bei dem kurz danach folgenden, kleinen, zusammengezimmerten Steg verlässt der Pfad den Bachlauf und verläuft rechter Hand im Wald den Hang hinauf.

Nach einem Links­bo­gen nähern wir uns nach dem Wald­stück Schritt für Schritt der S-Bahn-Trasse, davor dann rechts. Hinter einer Un­ter­füh­rung bleiben wir rechter Hand in der leicht abwärts verlaufenden Eichenhainstraße und haben bei der rechts abzweigenden Gartenstraße am Ende der Tour dann folgende Möglichkeiten: Auf dem Paul Pfinzing Weg-Weg nach rechts und direkt zur S-Bahn­sta­ti­on oder ge­ra­de­aus weiter zu einem letzten Einkehrschwung im Ort.

Vom Dorfplatz aus erreicht man, vorbei an der Metzgerei Walter, dann in gut 5 Mi­nu­ten die S-Bahn.

Schönberg Mitte
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Ottensoos

Osteria-Pizzeria da Peppe „Zum Herzog“

Bahn­hofstr. 6
91242 Ottensoos
Tel: 09123 13141
Geöffnet: täglich von 11.30–14.30 (außer Sa.) und von 17.30–23.30 Uhr; Ruhetag: Mitt­woch

Röthenbach

Berggasthof Moritzberg

Röthenbach
Tel: 09120 - 83 93

Schönberg

Gasthof „Rotes Ross“

Schönberger Markt­platz 6
Schönberg
Tel: 09123 4673
Geöffnet: Di., Mi. und Fr. von 11–14 Uhr und ab 17 Uhr; Do., Sa., Sonn- und Fei­er­tage ab 10 Uhr. Ruhetag: Mon­tag

Pizzeria „La Marina“

Neuhäuser Str. 2
Schönberg
Tel: 09123 13942

Tipps

Tipps

KULTURBAHNHOF mit Kunstmuseum R. Kirchhof – Stahlmann, Forum für nachhaltige Entwicklung und KubaBistro im ehemaligen Stellwerk.

Ottensoos

KULTURBAHNHOF OTTENSOOS

Bahn­hof­stra­ße 11
91242 Ottensoos
Tel: 09123 65 18
Öffn­ungs­zeiten: Sa und So 14-17 Uhr. Eintritt: frei. Grup­pen­füh­rungen nach Voran­mel­dung, auch au­ßer­halb der Öffn­ungs­zeiten (Er­wach­se­ne 4 €, Kinder 2 €)
Auch im Sommer ein lohnendes Ausflugsziel: der Aussichtsturm am Moritzberg

Der Aussichtsturm hat von Mai bis Ok­to­ber an Sonn­tagen bei schönem Wetter geöffnet. Sonst gibt es in ruhigen Zeiten einen Schlüssel in der Wirtschaft. Wer vorausplant, kann auch beim Verschönerungsverein Moritzberg einen Schlüssel bekommen.

www.verschoenerungsverein-moritzberg.de

Impressum

Idee, Ausarbeitung und Bilder: VGN 

Markierung: Frän­kischer Albverein e. V., Heynestr. 41, 90443 Nürn­berg, Tel. 0911 429582, E-Mail: mailto:info@fraenkischer-albverein.de, Internet: www.fraenkischer-albverein.de

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

(noch keine Kommentare vorhanden)

Kommentar verfassen

freiwillige Angaben

(wird nicht veröffentlicht)