Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Aussichtspunkte
Region Oberes Maintal (Lichtenfels)
Linien R24
Länge ca. 17 km
Dauer ca. 4,5 Std.

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Höhenprofil

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Auf zum kleinen und zum großen Kordigast

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Vorwort

Vorwort

Fast am nördlichsten Rand des Ver­bund­ge­bietes beginnt diese Tour meist auf stillen und ruhigen Waldwegen. Es geht auf und ab, aber alle Mühen werden durch eine weit­rei­chende Fernsicht vom genau 537,5 m hohen Aussichtsplateau des Großen Kordigast weit über das Obere Maintal hinaus belohnt. Der Abstieg wieder hinunter ins Maintal „ist dann nur noch Formsache ...“

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Burgkunstadt - Pfaffendorf - Kordigast - Burkheim - Hochstadt a. Main

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

burgkundstadt Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

In Burgkunstadt ver­las­sen wir den Zug. Egal aus welcher Rich­tung kommend, folgen wir beim Bahnübergang der Bahn­hof­stra­ße nach rechts. Dann im Links­bo­gen vor zur Mainbrücke, die wir über­que­ren. Geradewegs weiter treffen wir bei der folgenden Kreu­zung auf das We­ge­zei­chen des Mainwan­der­weges blaues M. Ihm folgen wir erneut nach rechts. Vorbei an der Wan­der­ta­fel des Rennsteig-Vereins, wechseln wir bei einer passenden Gelegenheit die Stra­ßen­sei­te und halten uns am Ortsausgang links. Ein Blick auf eine weitere Wan­der­ta­fel, die der Wanderregion Obermain, zeigt uns, dass uns das blaue blaues M bis hinauf vor die Gipfelregion der beiden an die 540 m hohen Zeugenberge begleitet (Kordigast: 6 km). Also, auf geht’s, zunächst über den vorgelagerten Külmitzberg. Geradewegs nach oben ein Stück am Wald­rand ent­lang und in den Wald hinein.

Achtung beim zweiten Anstieg! Unvermittelt geht es Rich­tung Wanderpark­platz/Sportzentrum in einen Wie­sen­weg links ab – die Wan­der­ta­fel Nr. 1603, gegen die Laufrich­tung angebracht, als Anhaltspunkt. Der Weg wird schmäler und steiler und mündet bald in einen Querweg, dort rechts – das blaues M ist hier erst ca. 100 m vor uns links des Weges erkennbar (km 2,3).

Anfangs relativ eben, dann wieder ansteigend, heißt es bei der an­schlie­ßenden T-Kreu­zung bei der Wan­der­ta­fel links abschwenken. Im Hangwald schlendern wir auf einem schmalen Wurzelpfad abwärts, queren einen breiten Forst­weg und ver­las­sen auf einem anfangs mit roten Ziegelsteinbrocken durchsetzten Weg etwas später dieses Waldabteil. Auf befestigten Wegen geht es hinein nach Pfaffendorf, dort ge­ra­de­aus über die Hauptstraße (Bus­hal­te­stel­le der VGN-Linie 1213 ) und in der Straße „Zur Reut“ mäßig ansteigend aus dem Ort hinaus. Auf einem Teersträßchen beginnt allmählich der Anstieg zu den beiden Kordigast-Gipfeln. Beim „Schau ins Land“, einem schön gestalteten Rastplatz, kann man noch einmal Kraft tanken und die weit­rei­chende Aussicht genießen.

Aussichtspunkt (09.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Gleich danach halten wir uns rechts (Rich­tung Gasthof Waldfrieden). Das Sträßchen zieht sich den Hang hinauf und mutiert dann zum breiten Schotterweg. Auch hier achten wir wieder auf den linken We­ges­rand, denn ein ausgeschilderter Abzweig verkürzt den jetzt steiler werdenden Anstieg nach oben.

Dort mündet der etwas uneben gewordene Weg im Zufahrtssträßchen zum Park­platz. Noch einen Haken nach links und der Gasthof liegt vor uns. Laut Wan­der­ta­fel vor dem Park­platz ist ab sofort die gelbe Raute nach links eigentlich unser neues We­ge­zei­chen auf dem Weg nach oben (Kordigast: 0,8 km).

Hinauf zum Großen Kordigast gibt es 2 Möglichkeiten:

A) Die sportliche Va­ri­an­te

Nicht wie an der Wan­der­ta­fel vor dem Park­platz ausgeschildert, weist uns noch nicht die gelbe Raute Rich­tung Kordigast (800 m) den Weg hinauf zum Gipfel. Wir orientieren uns zunächst an drei handgemalten Zeichen auf dem Zufahrtsweg hoch zum Gast­haus. Dort weiter aufwärts, geradewegs über eine Waldwiese und in den Wald hinein. Gleich wieder links – auch hier helfen erneut die drei „Bemalungen“ – geht es an einem frei stehenden Anwesen vorbei und weiter am Wald­rand ent­lang. Im nahen Wald gabelt sich der Weg. Rechts ab, den Hang hinauf, treffen wir endlich auf die lang vermisste gelbe Raute und erreichen im Misch­wald ein Wegedreieck. Rechts ab, dann links hoch und in Falllinie den ausgeforsteten Hang hinauf, setzen wir zum Endspurt an (Burkheimer Weg). Im letzten Stück muss man auch öfter mal Hand anlegen, um sicher aufzusteigen!

B) Gemütlicher nach oben

Dann weiter ge­ra­de­aus auf dem Mainwan­der­weg blaues M aufwärts, am Wald­rand dann links ab bis zu einer großen Wegekreu­zung. Dort weisen uns ein Holzweg­wei­ser und die Wan­der­ta­fel schräg links aufwärts den Weg. Beim gleich folgenden Querweg auch dann links. Ab hier begleiten uns die beiden We­ge­zei­chen gelbe Raute Gottesgarten-Rundweg hinauf zum Gipfelplateau und auch wieder zurück!

Weit­rei­chende Aussicht ins Oberfrän­kische
Bis nach Kulmbach im Osten mit der auch von hier imposant wirkenden Plassenburg, im Westen sind bei guter Sicht die Türme von Kloster Banz und der Staffelberg zu erkennen. Bei guter Fernsicht tauchen auch die beiden höchsten Gipfel des Fich­tel­ge­bir­ges, der Schneeberg und der Ochsenkopf, am Horizont auf! Genaueres ist auf einer Granitplatte abgebildet!

Kordigast Ausschnitt (14.02.2018, VGN © VGN GmbH)
Steilaufstieg zum Großen Kordigast (15.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Nach einer verdienten Rast und dem Genuss der hoffentlich schönen Aussicht schlendern wir entspannt mit den auch schon in Va­ri­an­te B beschriebenen We­ge­zei­chen abwärts. An den folgenden beiden Abzweigungen jeweils ge­ra­de­aus vorbei bis zu einer weiteren Kreu­zung. Wieder haben wir die Qual der Wahl:

A) Weiter zum Kleinen Kordigast

(Keine Aussicht am Gipfel!) Dann bleibt die oberhalb des Hauptwegs zusammen mit dem gelb-blauen Logo des Gottesgartenrundweges rechter Hand die Aus­schil­de­rung auf dem schmalen Pfad unterhalb des Bergrückens. Nach einer eingezäunten Koppel führt ein Stichweg senkrecht steil nach oben zu den Felsmassiven am Kleinen Kordigast. Auf gleichem Weg wieder zurück, unten rechts wieder an der Koppel ent­lang und links runter zum Hauptweg.

Hinweis: Wer nicht einkehren will, schwenkt ca. 40 m vor dem Hauptweg mit der gelbe Raute rechts ab!

B) Direkt vorbei am Gasthof „Zur Steinernen Hochzeit“ ...

... führt uns der Frankenweg auf dem breiten Fahr­weg linker Hand abwärts.

Nach der Einkehr bleiben wir noch kurz auf dem Frankenweg Frankenweg, werfen einen Blick zurück ins Fich­tel­ge­bir­ge und biegen am Ende der Koppel rechts ab. Nur kurz nach oben leitet uns die gelbe Raute nach links in den Wald hinein. Dort gleich nur kurz wieder links und bei der Wan­der­ta­fel auf grasigem Untergrund nach rechts der Aus­schil­de­rung gelbe Raute in Rich­tung Burkheim (2 km) folgen. Sanft abwärts geht es durch den Wald und dann zu einer Waldwiese. Dort ca. 80 m am Wald­rand ent­lang und aufgepasst: Ein leider nicht ge­kenn­zeich­neter, zwar breiter, aber auch ver­wach­se­ner Durchlass nach links abwärts ist unser Weg. Erst ca. 100 m im Wald taucht unser We­ge­zei­chen, die gelbe Raute, rechts an einem Baumstamm – gegen die Laufrich­tung angebracht – auf. Weiter nach unten, an der an­schlie­ßenden Waldkreu­zung links ab und im oder auch neben dem Hohlweg dann bald schnurgerade aus dem Wald hinaus. Im Links­bo­gen auf einem geteerten Weg Rich­tung Burkheim.

Im Ort dann links in die „Bürgermeister-Püls-Straße“, bietet sich im Landgasthof Fiedler noch einmal eine Ein­kehr­mög­lich­keit.

Danach links an der Bus­hal­te­stel­le vorbei, ver­las­sen wir in der „Franz-Josef-Ahles-Straße“ auf dem Fuß- und Radweg den Ort. Kurz danach kreuzt ein Wan­der­weg, dem wir nach rechts über die Straße und dem Kapellenbach folgen. Die weiße vier auf rot als neues We­ge­zei­chen gibt den Hang hinauf und in den Wald hinein den Ton an. Bei der an­schlie­ßenden Kreu­zung begleitet uns die weiße sechs auf rot nur kurz ein Stück ge­ra­de­aus bergauf. Bald stößt von links die rote Raute zu uns. Sie über­nimmt die Führungsarbeit über den Eulenberg und übergibt aber an einer T-Kreu­zung an das rotes Andreaskreuz nach rechts. Ihm folgen wir leicht abwärts aus dem Wald hinaus. Ohne abzuzweigen, nun durch freies Gelände bis zu einem Querweg direkt unter einer Hochspannungsleitung. Nach links und den nächsten Weg rechts geht es direkt hinein nach Hochstadt am Main, das wir zusammen mit Grünring und grüne Raute in der „Ruppengasse“ erreichen.

Geradewegs über die Ringsstraße, dann rechts ab in die „Reuther Straße“ und vor zur Hauptstraße (B 289) – dort rechts. Nach einer lang gezogenen S-Kurve geht es schließ­lich über die Bahn­tras­se, danach links ab zum Bahn­hof.

Hochstadt am Main Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Altenkunstadt

Gast­haus Waldfrieden

Kordigast 1
96264 Altenkunstadt
Tel: 09572 380666
Geöffnet nur für Gruppen ab 10 Per­so­nen auf Anfrage

Burkheim

Landgasthof Fiedler

Bürgermeister-Püls-Straße
96264 Burkheim
Tel: 09572 1672
Fax: 09572 603147
Geöffnet: Mi.–So. ganztägig, Di. von 13–18 Uhr geschlossen, Ruhetag: Mon­tag

Hochstadt am Main

Gastwirtschaft „Zum Stroußer“

Hauptstr. 14
96272 Hochstadt am Main
Tel: 09574 6535830
Di-Fr 17-22 Uhr, Ruhetag: Mon­tag

Pizzeria La Fortuna
mit Lieferservice

Hauptstr. 26
96272 Hochstadt am Main
Tel: 09574 651788

Weismain

Gast­haus "Zur Steinernen Hochzeit"

Kordigast 15
96260 Weismain
Tel: 09575 1334 oder 09576 1866
Geöffnet: Mo.–Do. nach Ver­ein­ba­rung, Fr. ab 15 Uhr; Sa., Sonn- und Fei­er­tage ab 10 Uhr

Impressionen

Kommentare

Kommentare

30. Oktober 2018 20:21 Uhr, Amica, Nürnberg

Schöne, abwechslungsreiche Tour mit tollem Ausblick vom großen Kordigast.
Der Rastplatz dort ist vorbildlich - sogar mit Ruheliege.
Wir sind vor dem Eulenberg rechts der roten Raute-Markierung gefolgt und
liefen einen romantischen Waldweg im Gegensatz zum breiten Forstweg - sehr zu empfehlen.

10. April 2018 20:11 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Super Tour! Auch der kleine Kordigast bietet durchaus Aussichten. Nachdem man per Stichweg am Felsmassiv angekommen ist, links halten. Ein Trampelpfad führt teils an den Felsen vorbei oder darüber bis zum Ende des Bergrückens weiter. Rastmöglichkeit auf dem Fels und schöne Aussichten - zwar nicht so toll wie beim großen Kordigast - aber immerhin.
Wer dann noch nicht genug vom Kraxeln hat, der geht nicht den Stichweg nach unten zurück, sondern den Trampelpfad in die andere Richtung weiter - wieder an Felsen vorbei oder darüber. Am Ende geht es auf einem Waldpfad (Wegzeichen d2), der in den Weg mündet, auf dem wir nach rechts wieder zur Koppel und Stichweg kommen.

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