Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Aussichtspunkte
Region Fichtelgebirge
Linien R33 R43
Länge ca. 22,5 km
Dauer 4 - 6 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Vulkan-Tour zum Rauhen Kulm

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GPS
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Vorwort

Vorwort

Diese Wan­de­rung, die auch in zwei Etappen aufgeteilt werden kann, führt uns in den nordöstlichen Bereich des VGN-Gebiets auf einigen Passagen auch darüber hinaus. Höhenpunkt der Tour ist ohne Zweifel der Panoramablick vom 25 m hohen Aussichtsturm auf dem Rauhen Kulm. Dazu muss man aber neben dem Aufstieg auf den 682 m hohen Basaltberg auch die 110 Stufen des Aussichtsturms „in Kauf nehmen“. 

Blockhalde am Rauhen Kulm (09.06.2014, VGN © VGN GmbH)
Neustadt am Kulm (09.06.2014, VGN © VGN GmbH)

Genauso wie den ab Ramlesreuth leider durchgängig asphaltierten Untergrund bis zum Bahn­hof Kirchenlaibach. Wohltuend und eine Bestätigung für das Geleistete ist dabei aber immer wieder der Blick zurück auf den fernen Vulkankegel!

Aussichten und Fotomotive... (09.06.2014, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Vulkan-Tour zum Rauhen Kulm" – Haidenaab-Göttmannsbühl (Kemnath-Neustadt) – Rauher Kulm – Neustadt am Kulm – Ramlesreuth – Speichersdorf
Höhenprofil "Vulkan-Tour zum Rauhen Kulm" (VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Vom Bahn­steig aus geht es in Fahrt­rich­tung nach links hinunter zur Straße. Hier im Rechtsbogen leicht abwärts.

Haidenaab, Haidenaab-Göppmannsbühl Bf.
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

An der zweiten Straßenein­mün­dung ein Lichtmast mit mehreren Hin­weis­schildern. Darunter auch unser We­ge­zei­chen des „Haidenaab-Radweges 13“ das uns lange begleiten wird.

Weiter ge­ra­de­aus passieren wir rechter Hand den Dorfbrunnen, danach die Brücke der Haidenaab. Am Ortsausgangsschild führt uns unser Zeichen nach rechts und leicht ansteigend den Hang hinauf und hinaus auf die freie Flur. Oben angekommen die erste freie Sicht auf den Mittelpunkt unserer Tour, den Rauhen Kulm, davor der Ort Wirbenz.

Nun angenehm bergab und in einer Linkskurve mit Bank und hohen In­for­ma­ti­onsstein über das sich dort befindende frühmittelalterliche Gräberfeld. Diesem Weg folgen wir bis zur Bun­des­stra­ße (B 22), die wir nach rechts in die ge­gen­über­lie­gende Straße über­que­ren. Unser Radwe­ge­zei­chen leitet uns durch den Ort am Friedhof vorbei und weiter auf geteerten Untergrund über eine kleine Brücke hinein nach Teufelhammer. Danach geradewegs durch den Wald und dahinter über einen Wassergraben dem Haidenaab-Radweg folgend und nach links dem Graben ent­lang. Zwischen Wiesen und Feldern an einer großen Birke vorbei bis zu einer großen Heckengruppe. Hier rechts und weiter bis zum Bahndamm. Dort verlässt uns der Haidenaab-Radweg nach rechts, wir gehen nach links bis zur Brücke. Danach rechts über die Bahn­tras­se (km 6,1).

Start der Tour ab Bahn­hof Kemnath-Neustadt

Kein VGN-Tarif, nur mit BayernTicket oder agilis – Ein­zel­fahr­schein ab Kirchenlaibach aus dem Au­to­maten im Zug zu lösen (2,40 € - Stand 2014)

Weg­be­schrei­bung zum Einfädelpunkt in die Tour:

Nach dem Ausstieg rechts am alten Bahn­hofs­ge­bäu­de vorbei informieren wir uns kurz an der Wan­der­ta­fel „Vulkanlandschaft Rauher Kulm“. Der blau eingezeichnete und auch so ausgeschilderte kurze Bahn­hofsweg, manchmal auch mit einer alten Lokomotive dargestellt, ist zunächst unser Weg in Rich­tung Rauher Kulm. Na dann los, links auf dem Radweg bis vor die Brücke, rechter Hand die Treppen hoch und nach links über die Bahn­tras­se.

Gleich hinter der Bahn­tras­se erneut links und an­schlie­ßend rechts in den zweispurigen Feldweg einschwenken – den imposanten Vulkanschlot mit dem Aussichtsturm schon im Fokus.

Auf dem Weg zum Rauhen Kulm (VGN © VGN GmbH)

Angenehm am Wald­rand ent­lang, weisen uns die Hin­weis­schilder am zweiten Waldeck rechts, dann in den Wald hinein. Der Baum­be­stand wird rechts des Weges niedriger, wir achten auf den linken We­ges­rand und erkennen linker Hand den Abzweig „Rauher Kulm Kurzweg" (blaues Schild). Ein Pfad schlängelt sich nur leicht ansteigend nach oben und trifft auf einen breiten, nur anfangs grob geschotterten Querweg. Links ab bleiben wir stets auf dem Hauptweg, der nach einem Rechtsbogen leicht ansteigt. Rechts, hinter dem bereits erkennbaren Wegedreieck, über­nimmt nun geradewegs der Jägersteig die Führung den Hang hinauf. Der nur zu Beginn grasige Pfad windet sich nach oben an den ersten Basaltbrocken vorbei und erreicht nach einem kurzen, steileren Anstieg erneut einen Querweg. Ohne We­ge­zei­chen halten wir uns links. Rechts lichten sich bald die Bäume und der Weg scheint an einem Wendeplatz zu enden. Augen auf – rechts ab führt ein mit dem rotes Andreaskreuz ausgewiesener Pfad weiter nach oben. Etwas verwachsen, aber gut begehbar aufwärts, folgt später der dritte Querweg.

Nur kurz links, dann gleich rechts. Hier ist neben den zahl­reichen Markierungen der erste Hinweis auf den Aussichtturm an einem Holzweg­wei­ser angebracht. Weiter aufwärts passieren wir im Rechts­schwenk abgesperrte Ausgrabungsstätten (seit 2006 graben hier Stu­die­rende der Uni­ver­si­tät Bam­berg) deren erste Funde bis zur Steinzeit zurückreichen. In den letzten Jahren wurden auch Relikte aus mittelalterlichen Besiedlungsepochen zum Vorschein gebracht.

Noch einmal schräg nach oben, dann im Linksknick hinaus auf die freie Fläche. Einzigartig die Blockhalde, die auf die Wirkung des Eises zurückgeht, das während der Eiszeit zwischen den Blöcken saß und diese hangabwärts transportierte. Ebenso ein­ma­lig sind Pflanzen und Tiere, die dieses Na­tur­denk­mal, Teil des Naturparkes Nördlicher Oberpfälzer Wald, zu ihren Lebensraum gewählt haben. Schräg zum Hang, immer leicht ansteigend, queren wir trittsicher den ersten Teil der großen Blockhalde – erste Weitblicke Rich­tung Süden tun sich auf. Bei der an­schlie­ßenden Wegegabelung ist bei dem Genuss der Aussicht eine Verschnaufpause angebracht (nach dem Abstecher zum Turm kommen wir hierher wieder zurück).

Aussichtsturm am Rauhen Kulm aus der Ferne (09.06.2014, VGN © VGN GmbH)
Blick in Rich­tung Fich­tel­ge­bir­ge (09.06.2014, VGN © VGN GmbH)

Rechts hinauf nun der letzte Anstieg der uns im Links­bo­gen dann zum Eingang des Aussichtsturmes führt. Infotafeln geben Auskunft über Wis­sens­wertes zum Turm und der Geschichte des Berges. Ins­ge­samt 110 Metallstufen sind bis auf die in 702,30 m hohe Plattform noch zu bewältigen, die sich aber ohne Übertreibung lohnen. Ein herrlicher 360° Panoramarundblick u.a. zu den drei höchsten Bergen des nahen Fich­tel­ge­bir­ges, den Ochsenkopf, den Schneeberg und der Kösseine, bis hin zur Tschechischen Grenze, ins Oberpfälzer Land, bis zum Ossinger, in die Frän­kische Schweiz und hinunter nach Neustadt a. Kulm wartet auf die Wanderer.

Der Aussichtsturm am Rauhen Kulm:

Erbaut 1987/1988 für damals 840 000 DM. Öffn­ungs­zeiten: täglich, an Wo­chen­en­den und Fei­er­tagen mit Eintritt

Er­wach­se­ne 1,00 €
Kinder: 0,50 €

Der Erlös kommt der Instandhaltung des Turmes zu Gute

Nach dem Ausgang halten wir uns rechts und folgen dem Blaupunkt abwärts bis sich der Kreis der Gipfelumrundung wieder schließt. Nun rechts (Bahn­hof Vorbach) und durch die westliche Blockhalde, hilft bald auch ein Geländer auf dem Weg nach unten durch den Basaltsteinpfad.

Unten an der Schutzhütte und an Infotafeln vorbei und ge­ra­de­aus weiter abwärts, das rotes Andreaskreuz nun wieder alleine als unser bekanntes We­ge­zei­chen. Ihm folgen wir nach einer großen Holzhütte ge­ra­de­aus, dann über einen Querweg, unmittelbar danach rechts ab. Nach dem Wald­stück mündet der Weg in der Straße „Sandberg“, ge­ra­de­aus bleibt die Laufrich­tung in der Rauhen-Kulm-Straße. Nach einem Rechts­schwenk ge­ra­de­aus über den Fuß­gän­ger­über­weg Rich­tung Markt­platz. Hier entscheiden wir uns für den rechten, verkehrsberuhigten Bereich der Straße.

An einem eingefassten Weiher und dem Rathaus vorbei weist uns das rotes Andreaskreuz zusammen mit den Radwe­ge­zei­chen nach rechts (Badthürl), am Ortsende dann links über fünf Treppen auf einem Wiesenpfad nach oben. Ge­ra­de­aus vor uns ist die Spitze des 190 m hohen Turmes am Ochsenkopf am Horizont erkennbar. Der grasige Pfad verläuft unterhalb des Kleinen Kulms, einen Geotop mit eben­falls  vulkanischem Ursprung. Herrliche Ausblicke hinüber zu den Ausläufern des Südlichen Fich­tel­ge­bir­ges, aber auch zurück zum Vulkankegel des Rauhen Kulms begleiten uns bis zu einem asphaltierten Quersträßchen. Dort und auch bei der nächsten Ein­mün­dung links halten.   

Nach rund 100 m beim Ortsschild leitet uns das rotes Andreaskreuz rechts, genauso wie nach einer Waldzunge unten vor den Neuweihern. Der nächste Links­schwenk wird hier bereits am Holzweg­wei­ser angekündigt, nach 250 m auch vollzogen. Wenige Meter danach rechts, nun wieder auf einen Feldweg hinaus in die freie Flur und auf den Wald­rand zu. Nur kurz rechts, darf man den unscheinbaren, manchmal zu Beginn etwas ver­wach­se­nen Abzweig links in den Wald hinein nicht verpassen. Das rotes Andreaskreuz ist an einem Baumstamm aufgemalt! Der Weg verlässt den Wald wieder. Wir halten uns rechts, laufen 600 m am Wald­rand ent­lang und kreuzen dabei den folgenden Forst­weg. Nach einer Wiese stoßen wir auf ein Teersträßchen. Links ab bleibt es, zunächst an der Koppel ent­lang, dann nach einem Rechtsbogen auch durch Tremau hindurch unser Weg bis zu einer weiteren Rechtskurve.

Dort links begleitet uns das vertraute Panorama bis es erneut in den Wald hinein geht. Ein lang gezogener, im mittleren Teil nahezu schnurgerader Forst­weg, mündet nach einer Abwärtspassage in eine große Waldkreu­zung. Hier verlässt uns das rotes Andreaskreuz ge­ra­de­aus. Wir halten uns rechts, das Hin­weis­schild der Bayreuther Radrundwege BT 24 ist unser neuer Begleiter, nur kurz ansteigend, dann wieder angenehm abwärts. Nach diesem Waldabteil fallen hinter dem Frauenweiher und einem an einem Baum stehenden Steinkreuz schon die ersten Häuser des bereits zu Speichersdorf ge­hö­renden Weilers Ramlesreuth ins Auge.

Im Ort halten wir uns links weiter an die Radwe­ge­zei­chen BT 23 / BT 24 und folgen der abknickenden Vorfahrt nach links. Rechts nach oben, vorbei am Gast­haus Kopp (Kon­takt: 09275 / 914803 oder 6179) schlendern wir Rich­tung Ortsausgang. Im Gasthof Schmidt sind Wanderer nach Voran­mel­dung aber auch willkommen.

Auf dem Weg zum Bahn­hof bleibt uns bis Selbitz nur das wenig befahrene Sträßchen. Nach dem Ortseingang weiter dem Radsymbol BT 24 nach links folgen (Kirchenlaibach 2 km). An der kleinen Kapelle vorbei, dann im an­schlie­ßenden Links­bo­gen zweispurig ge­ra­de­aus auf die Häuser zu. Im Selbitzer Weg gleich in das erste Sträßchen rechts bis zu dessen Ende – die auf einen Stein gemalte 9 als Anhaltspunkt. Links in das Gässchen, vor dem Sportgelände rechts kommen wir bei Haus Nr. 8 in die Egerer Straße. Hier kurz links, dann gleich rechts in die Sudetenstraße. Im Linksknick vor zur Jahnstraße und bald vorsichtig ge­ra­de­aus über die Neustädter Straße. Nach rund 50 m bringt uns ein schmaler Teerweg linker Hand zwischen den Häusern hoch zur Bahnüberführung, unterhalb zunächst die abgebauten Gleisanlagen des Güterverkehrs. Im großen Kreisel geht es danach abwärts zum Bahn­hofsvorplatz.

Noch Zeit für eine kleine Erfrischung. Gegenüber dem bereits 1863 erbauten, jetzt leider verwaisten Bahn­hofs­ge­bäu­de, hat man die Auswahl: „Eisdiele oder Gast­haus“, irgendwo findet sich immer ein Plätzchen…

Kirchenlaibach Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Die Züge Rich­tung Bayreuth R43 oder Nürn­berg R33 ver­keh­ren von Gleis 2.

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Neustadt am Kulm

Gast­haus Schindler

Markt­platz 29
95514 Neustadt am Kulm
Tel: 09648 694

Gast­haus „Reichsapfel“

Vorstadt 6
95514 Neustadt am Kulm
Tel: 09648 262

Gasthof zur Sonne

Markt­platz 28
95514 Neustadt am Kulm
Tel: 09648 380

Speichersdorf

Eiscafé Franco Saponaro

Bahn­hof­stra­ße 19
95469 Speichersdorf
Tel: 0152 29379000

Gerda's Gaststube

Bahn­hof­stra­ße 23
95469 Speichersdorf
Tel: 09275 1237

Speichersdorf (Ramlesreuth)

Gasthof Schmidt

Ramlesreuth 8
95469 Speichersdorf (Ramlesreuth)
Tel: 09275 6152
Sonn-, Fei­er­tage ab 10 Uhr, sonst ab 17 Uhr geöffnet. Ruhe­tage: Di und Sa

Impressionen

Kommentare

Kommentare

13. Juli 2015 17:47 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Trotz der Teerstrecken zu Beginn und am Ende der Wanderung eine tolle Tour. Der Aufstieg zum Gipfel des Rauhen Kulm hat uns sehr gut gefallen - 'Dieser Weg wird kein leichter sein... '

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