Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Weinwanderung, Wiesen und Wälder
Region Fränkisches Weinland
Linien 141 R1
Länge ca. 13 km
Dauer ca. 3,5 Std.

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Vorwort

Vorwort

Entspannt geht es auf unserer Tour im südlichen Steigerwald vom Bahn­hof in Markt Bibart R1 aus zunächst Rich­tung des kleinen Wolfsees, dann mit dem einzigen steileren Anstieg (ca. 60 Hö­hen­me­ter) hoch zum Aussichtturm am Hüßberg mit imposanter Rund­um­sicht! Wieder abwärts ent­lang der Neundorfer Weinhänge, wechseln sich welliges und flaches Gelände ab – und man kann sich, nicht nur in der „Karpfenzeit“, den leiblichen Genüssen widmen!

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Markt Bibart - Neundorf - Ingolstadt - Sugenheim (16.02.2017)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Markt Bibart Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Vom Bahn­hof in Markt Bibart R1 aus nutzen wir von Nürn­berg her kommend die Bahn­un­ter­füh­rung und auf der anderen Seite die beiden Treppen aufwärts. Nach den letzten Stufen scharf nach links, über­nimmt zunächst die weiße Muschel des Ja­kobs­weges Jakobsmuschel weiß auf hellblau die Führung ent­lang des kleinen Teersträßchens. Im bald folgenden Links­bo­gen geht es nun in einem Schotterweg geradewegs – Hinweis „Zum Aussichtsturm“ – auf eine Baumreihe und den dahinter liegenden Wolfsee (Naturreservat) zu. Nach rechts, kurz am Ufer (Rastbank) und am stets trüben Gewässer ent­lang, fädeln wir zwischen zwei mächtigen Eichen wieder in den Hauptweg ein.

Am Wolfsee (10.11.2016, VGN © VGN GmbH)

Der Weg gabelt sich, links ist unser Weg, ausgewiesene 2 km hoch zum Aussichtspunkt. Ge­ra­de­aus über eine Kreu­zung, es wird mit jedem Schritt steiler. Oben nach einem Links­schwenk und an­schlie­ßenden Rechtsbogen dann wieder eben und rechter Hand vorbei an einer Rastbank aus dem Bergwald hinaus in den „Markt Bibarter Sand“ auf die Hüßbachleite.

Rechts am Wald­rand ent­lang, ist es nicht mehr weit zum hölzernen, 21 m hohen König-Ludwig-Turm. Neben einem Rastplatz führen 122 Stufen hinauf und eröffnen einen weit­rei­chenden Ausblick. Infotafeln geben Auskunft über die Ziele im Norden und Süden. Schnurgerade entfernen wir uns vom Aussichtsturm – (nur) in der Wan­der­kar­te an der Infotafel mit SU 1 und SU 10 ge­kenn­zeich­net – und treffen links hinter einer Heckenreihe auf die ersten Weinberge. Auf oder auch neben einem breiten, kurvigen Weg schlendern wir nun begleitet von den Weinlagen abwärts und passieren eine kleine Weiherkette.

Auf Verbundsteinen geht es wieder moderat aufwärts und nach dem Scheitelpunkt – links im Wald eine Kegelbahn – auf einer verbreiterten Straße den zahl­reichen We­ge­zei­chen nach abwärts. Einem Links- folgt ein Rechtsbogen. Es geht vor bis zu einem schon sichtbaren Vorfahrt-achten-Schild am Ortsrand von Neundorf. Rechts ab an der Wan­der­ta­fel und an einem unterhalb liegenden kleinen Weiher vorbei, das We­ge­zei­chen SU 11 des Sugenheimer Wanderleitsystems gibt nun die Rich­tung vor. Gute 200 m nach einem Rechtsbogen links ab und mit SU 11 und SU 3 zweispurig „hinaus ins Freie“. Bitte beachten: die an einem frei stehenden Baum angebrachten Hinweise. Bei der folgenden Kreu­zung ohne erkennbares We­ge­zei­chen links ab.

Zwischen den Feldern jetzt leicht abwärts auf den nahen Wald­rand zu, dort rechts. Hinter einem Weiher und einer kleinen Holzhütte dann links und in den Wald hinein.

SU 3 leitet uns auf einem relativ unebenen, bald grasiger und steiniger werdenden Weg durchs Unterholz aufwärts. Oben dann – bei einem Jägerstand – rechts in einen niedrigen Hohlweg noch einmal kurz aufwärts und geradewegs aus dem Waldabteil heraus. Wieder an Weinlagen ent­lang, bald im Links­bo­gen auf Betonplatten mit SU 3 nach unten aus dem Wald hinaus und im Linksknick dann vor Rich­tung Ingolstadt.

Hier speichern wir bereits den letzten Abzweig links in die Felder ab – es ist der spätere Weg nach Sugenheim. Am Ortsrand rechts Rich­tung ev. Pfarrkirche: mit Altar, Kanzel und Orgel um 1730. Davor – bei der Hal­te­stel­le – links und gleich wieder rechts, bietet sich im Ort eine nette Ein­kehr­mög­lich­keit.

Auf gleichem Wege wieder an der Wan­der­ta­fel und der FFW Ingolstadt aus dem Ort hinaus und dann in den schon beschriebenen Abzweig ohne Kennzeichnung nach rechts. Der breite Schotterweg steigt leicht an und mutiert – nach einer Kuppe schräg nach rechts – zu einem zweispurigen Betonplattenweg. Bei der an­schlie­ßenden Straße nun links und gleich wieder rechts ab. Die Anhöhe hinauf, beim Querweg dann links. An der ersten Gabelung rechts halten und um das Wald­stück herum, Sugenheim liegt schon in Sichtweite.

Über den zweiten Abzweig nach links zwischen den Feldern ent­lang, erreichen wir im Lohfeldweg das im Oberen Ehegrund* liegende Sugenheim. Im Ort dann rechts in die Rüderner Straße und bald links in die Wiesenstraße (2. Abzweig).

* Der Ehebach ist ein über 26 km langer Bach des südlichen Steigerwalds, der bei Diespeck in die mittlere Aisch mündet. Er wurde und wird auch nur Ehe oder – zur Unterscheidung von einem linken Zufluss am oberen Lauf bei Markt Sugenheim mit Namen Kleine Ehe – Große Ehe genannt. Seine recht flache Tallandschaft ist der Ehegrund, im Mittelalter gab es dort einen Ehegau. Quelle: wikipedia

Die rechts abzweigende Schulstraße führt ge­ra­de­aus durch, zunächst am Äußeren (Neuen) Schloss aus dem 16. Jahrhundert, mit Anbau und Ummantelung im Markgrafenstil um 1746/49, am Schlosspark (im englischen Stil) mit Monumenten ent­lang.

Danach dann das Innere (Alte) Schloss aus dem 14. Jahrhundert. Das ehemalige Wasserschloss als Dreiflügelanlage mit 4 Ecktürmen beherbergt heute ein um­fang­reiches und se­hens­wertes Puppen- und Spielzeugmuseum (Sa., So. und an Fei­er­tagen geöffnet). Quelle und weitere Infos: www.sugenheim.de

Danach treffen wir in der Hauptstraße auf den Landgasthof Ehegrund.

Eine weitere Ein­kehr­mög­lich­keit bietet die Sportgaststätte am Ortsausgang: Am Sportplatz 1, Tel. 09165 1380, Ruhetag: Don­ners­tag

Nur Mo.– Fr. be­ste­hen Ver­bin­dungen mit der Bus­linie 141 nach Neustadt/Aisch und mit der Linie 196 nach Markt Bibart oder Bad Windsheim. Die Hal­te­stel­le befindet in der Ullstädter Straße hinter dem Deutenheimer Tor.

Je nach Zeit- und Fahrplanlage in Sugenheim noch in­te­res­sant:

• Ev. Markgrafenkirche St. Erhard (komplette Kirchensanierung 2016) mit kreuzförmigem Grundriss (1765/66 neu erbaut). Kanzelaltar, Orgel und Gestühl etwa aus gleicher Zeit. Weitere his­to­risch in­te­res­sante Ausstattung mit Holzfiguren sowie Epitaphien des Geschlechts von Seckendorff-Aberdar.

• Die ehem. Synagoge, die ehem. Zehentscheune, die frühere Schafscheune (beherbergt heute ein Heimatmuseum) und zahl­reiche Privathäuser des Ortes stehen unter Denk­malschutz. Weitere in­te­res­sante Gebäude: Deutenheimer Tor (1602), ehemalige Fronveste (Kirchstraße 6), ehemaliger Lehensturm (Überreste, Hauptstr. 40).

• Be­son­ders se­hens­wert ist die Mühlstraße.

Sugenheim
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Ingolstadt

Freimann’s Weinstube

Haus Nr. 11
91484 Ingolstadt
Tel: 09165 1345
geöffnet: Mitte Ja­nu­ar bis Mitte Juni und Mitte Sept. bis 4. Advent; Sa., Sonn- u. Fei­er­tage ab 14.30 Uhr; für Gruppen ab 10 Per­so­nen auch früher und werk­tags!

Sugenheim

Landgasthof „Ehegrund“

Hauptstr. 30
91484 Sugenheim
Tel: 09165 360
Auch Sams­tag und Sonn­tag geöffnet. Ruhetag: Mon­tag

Sportgaststätte

Am Sportplatz 1
91484 Sugenheim
Tel: 09165 1380
Ruhetag: Don­ners­tag

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