Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Aussichtspunkte
Region Bayerischer Jura (Oberpfalz)
Linien R4
Länge ca. 17 km
Dauer ca. 4,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
(4)
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Gastronomie
(6)
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
(6)
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Zu den Sieben Quellen

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Vorwort

Vorwort

Wer Wan­der­wege in ruhiger, durch die dünne Besiedlung fast einsamer Natur liebt, liegt bei dieser Wan­de­rung am westlichen Rand der Ober­pfalz genau richtig. Nur vereinzelt wird die Stille durch die Feld- oder Waldarbeiten, beim Queren der Landstraßen oder bei dem ein oder anderen Dorffest in diesem waldreichen Bereich des Amberg-Sulzbacher Landes durchbrochen. Bei der Einkehr in den beiden bodenständigen Wirtshäusern kommen vor allem die Liebhaber von deftigen Oberpfälzer Spe­zi­a­li­täten auf ihre Kosten.

Hinter Neukirchen (29.08.2015, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Neukirchen (b. S-R) - Fichtelbrunn - Aichazant - Breitenbrunn - Sulzbach-Rosenberg (05.02.2016)
Stadt­plan Sulzbach-Rosenberg (05.02.2016)
Höhenprofil (05.02.2016, VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Neukirchen (b. S.-R.) Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Vom Bahn­hofsvorplatz aus geht es im Rechtsbogen kurz hinab zur Straße und durch die Bahn­un­ter­füh­rung. Gleich bei der ersten Sei­ten­stra­ße wechseln wir die Stra­ßen­sei­te und folgen den zahl­reichen Markierungen durch den Neukirchener Ortsteil Fichtenhof. Am Ortsausgang halten wir uns nun ohne We­ge­zei­chen ge­ra­de­aus und folgen dem leicht geschwungenen Feldweg nach einer Senke aufwärts bis zu einem Waldabteil.

Geradewegs am Wald­rand ent­lang und danach im Links­bo­gen abwärts zu einem Querweg, dort rechts. Nach wenigen Metern taucht das erste We­ge­zei­chen, die an einem niedrigen Holzpfosten angebrachte eingekreiste grüne sieben, auf. Ihr folgen wir nach oben, beim schon sichtbaren, nächsten Holzweg­wei­ser ge­ra­de­aus hinein in einen Wie­sen­weg Rich­tung Fichtelbrunn/Truisdorf.

Nach der Kuppe rechts an einer Hecke ent­lang, taucht unser Weg dann in den Wald ein. Zunächst ansteigend, oben dann wieder nach unten bis zu einem Querweg. Hier rechts zwischen den Feldern und auf einem Teersträßchen hinein in den Weiler Truisdorf.

Vorbei an einem hübschen Fach­werk­haus, dann geradewegs dem Weg­wei­ser (grüne sieben Fichtelbrunn) nach, bis hin zum Ortsrand. Dort jetzt links ab, weiter mit der grüne sieben (an der Scheune angebracht) und an den Koppeln ent­lang. Nach einem Rechtsbogen geht es den Hang hinauf und durch den Wald, danach wieder abwärts.

Nach dem Waldaustritt nur kurz am Wald­rand ent­lang, dann rechts ab und schnurgerade vorsichtig über die B 14 bis vor Fichtelbrunn. Am Ortseingang gleich links ab, über­nimmt das Orangekreuz auf dem nächsten Abschnitt nun kurz die Führung Rich­tung Bachetsfeld.

Der Hinweis auf den Gasthof ist mit Vorsicht zu genießen, denn er ist überwiegend geschlossen. (Stand: 9/2015)

Geradewegs durch die Anwesen, nach einer Obstbaumreihe links hoch zum Wald­rand und auf grasigem Weg in den Wald hinein. Rechter Hand führt ein angenehmer Pfad durch den schattigen Misch­wald. An­schlie­ßend bei einer Wiese um einen kleinen Weiher herum und auf dem geteerten Untergrund linker Hand aus dem Weiler Bodenhof hinaus. Aufwärts bis zum Ende eines Feldes wechselt erneut die Markierung. Links ab, halten wir uns nun an den Böhmischer Löwe(Böhmischen Löwen), der nach rund 50 m in das nächste Wald­stück hineinführt. Nach ca. 200 m ver­las­sen wir ge­ra­de­aus den Hauptweg, der Böhmischer Löwevor uns in Sichtweite.

Beim nächsten, breiten Querweg am Wald­rand dann links. Nach wenigen Metern nutzen wir über einen Pfad den nicht markierten Abzweig nach rechts. Der Böhmischer Löwe und Rotpunkt ver­las­sen uns ge­ra­de­aus. Weiter am Wald­rand begleitet uns unscheinbar von links hinzukommend kurz­fris­tig die schwarze 6 auf braunem Kreis des Sulzbach-Rosenberger Rundwan­der­weges Obere Wagensass. (km 7,0)

Nach einem Links­schwenk leitet uns diese an einem Graben links des Weges ent­lang durch das nächste Wald­stück und danach abwärts bis zu einer großen Wegekreu­zung. Rechts vor uns, mitten in herrlicher Natur: das Frankenhofer Kirchlein St. Margareta, eine der Filialkirchen der Pfarrei Illschwang.

Blick auf Frankenhof (29.08.2015, VGN © VGN GmbH)

Bis zu den Sieben Quellen halten wir uns nun konsequent an das Rotkreuz, unter anderem auch We­ge­zei­chen des Erzweges. Es leitet uns zunächst weiter ge­ra­de­aus abwärts und zielsicher bis vor Aichazandt. Dort bietet sich im Landgasthof Schmidt, rechts leicht abseits des Weges, eine erste Ein­kehr­mög­lich­keit. (km 9,2)

Der Weg dorthin führt vor der Ortschaft rechts vor zur Landstraße, dort links und eben­falls links hinein in den Ort. Nach dem Park­platz rechts – und der Eingang ist erreicht. Zurück zum Wan­der­weg halten wir uns rechts, und nach dem letzten Haus dann links abwärts.

Ohne Einkehr ge­ra­de­aus, sonst wieder am Hauptweg angekommen rechts, bleiben wir auf dem breiten Feldweg, den wir al­ler­dings ca. 150 m vor der Landstraße nach links wieder ver­las­sen. Erneut leicht ansteigend durch den Wald, nach der Kuppe abwärts, u. a. weiter dem Rotkreuz folgend. Beim ersten (meist ausgetrocknetem) von drei Weihern ist das Naherholungsgebiet Obere Wagensass erreicht.

Weiherkette (29.08.2015, VGN © VGN GmbH)

Danach, vor der „Klangsta­ti­on“ rechts, achten wir auf dem lang gezogenen Weg im letzten Drittel auf den rechten We­ges­rand. Zwei ausgetretene Pfade führen zu den beiden anderen Weihern und eröffnen einen weiteren Blick in dieses schöne Naherholungsgebiet. (km 11,0)

Nach dem letzten Weiher schräg nach rechts, erreichen wir erneut die Staatsstraße (Infotafel). Hier nur wenige Meter auf dem Radweg rechts, dann nach den Fels­for­ma­ti­onen links auf die andere Seite und hinein in den Wald.

Hinter einer Links-rechts-Kombination ver­las­sen wir vor einer Lichtung den breiten Forst­weg nach links. Nach dem schmalen Pfad und dem dann breiter werdenden Weg über­que­ren wir erneut die B 85 ge­ra­de­aus und fädeln hinter zwei leichten Bögen immer das  Rotkreuz im Auge nach einem großen Rechtsbogen links in einen Forst­weg ein. Nach einem Trafohäuschen links des Weges tauchen vor uns die ersten Häuser von Breitenbrunn auf. Auf dem Querweg davor nach rechts, zunächst dem Rotstrich folgend, finden wir erst nach wenigen Metern das gewohnte Rotkreuz an einem Strommast. Gleich bei der an­schlie­ßenden Gabelung links und bald darauf wieder links ab, ändert sich das Landschaftsbild. Bald stehen wir hinter einem Holzbrücklein vor einem Dolomitfelsen und einer der ins­ge­samt 7 Karstquellen in diesem Land­schafts­schutz­ge­biet.

Die Sieben Quellen
An mehreren Stellen im Breitenbrunner Tal hat die Erosion das Karstwasserniveau angeschnitten; sieben größere Quellen schütten dort klares Wasser aus den Malmdolomiten, das direkt dem Breitenbrunner Bach zufließt und ihn zu einem Flüsschen verstärkt. Seine oberste Quelle, der so­ge­nannte Rieglasbrunnen, ist eben­falls eine Karstquelle. Die Sieben Quellen sind vom Bay­e­rischen Landesamt für Umwelt als Geotop 371 ausgewiesen. Quelle: wikipedia

Dolomitfelsen (29.08.2015, VGN © VGN GmbH)

Es ist schwierig, eigentlich unmöglich, alle sieben Quellen hier auszumachen. Also folgen wir unseren We­ge­zei­chen von der Brücke ausgehend nach links durch die Feuchtfl ächen dieser idyl­lischen Landschaft an einem Bachlauf ent­lang. Danach über­que­ren wir den Breitenbrunner Bach und erreichen so das Gast­haus „Zu den Sieben Quellen“. (km 15,0)

Auf dem Weg zum Bahn­hof in Sulzbach-Rosenberg halten wir uns an das Blaukreuz. Es ist angebracht an einem Metallpfosten des Verkehrszeichens „Verbot für Krafträder und Kraftwagen“: vom Bier­gar­ten her kommen rechts bei der Wegegabelung am Ortsausgang. Der Weg steigt an, rechter Hand: auch das Blaukreuz an einem Baum. Nun halten wir uns links und nur ein Stück am Wald­rand ent­lang.

Danach geht es schräg nach rechts auf einem Pfad wieder in den Wald hinein. Nach dem Waldaustritt vor einer Lichtung links halten und zwischen den Feldern auf das schon sichtbare Hochhaus zu. Davor kurz rechts, an­schlie­ßend in der Graf-Berengar-Straße ge­ra­de­aus.

Nach der Kreu­zung erreichen wir – stetig abwärts über die Urbanstraße, dann Goethestraße und unten rechts – die Bahn­un­ter­füh­rung. Dahinter links, es sind noch rund 250 m zum Bahn­hof. Der Regional-Express R4 verkehrt im Stun­den­takt.

Je nach Fahrplanlage bietet sich ein kleiner Rund­gang durch den Stadt­park oder gar ein Abstecher hinauf ins Zentrum mit dem magischen Dreieck Schloss-Kirche-Rathaus und zahl­reichen Ein­kehr­mög­lich­keiten rund um den Markt­platz.

Sulzbach-Rosenberg Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Mehr Infos über Sulzbach-Rosenberg er­hal­ten sie bei:

Stadt Sulzbach-Rosenberg
Luitpoldplatz 25
92237 Sulzbach-Rosenberg
Tel. 09661 510-0, Fax - 4333
E-Mail: Poststelle@Sulzbach-Rosenberg.de
Internet: www.sulzbach-rosenberg.de

Stadt­park in Sulzbach Rosenberg (29.08.2015, VGN © VGN GmbH)

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Illschwang

Landgasthof Schmidt

Aichazandt 1
92278 Illschwang
Tel: 09661 2256
Ruhe­tage: Mo und Di; gut bürgerliche Küche, Bier­gar­ten, Kaffee und selbstgebackene Kuchen, Brotzeit aus eigener Hausschlachtung

Sulzbach-Rosenberg

Gaststätte "Zu den Sieben Quellen"
Inh. Kuni Mutzbauer

Rieglesbrunnenstr. 31
92237 Sulzbach-Rosenberg
Tel: 09661 6495
Ruhetag: Don­ners­tag

Impressionen

Kommentare

Kommentare

24. Oktober 2016 15:45 Uhr, Miriam, Nürnberg

Sehr Empfehlenswert. Nur selten kommt man an Straßen und Dörfern vorbei. Stattdessen genießt man die Natur abwechseld auf Schotterwegen, an Feldern oder auf kleinen Waldpfaden.

3. April 2016 21:07 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Schöne ruhige Wanderung bei der im Wald nur das Zwitschern der Vögel zu hören war. Besonders die beiden kurzen Waldpfade haben uns gefallen. Und zum Schluß noch ein Schluck aus dem Rieglasbrunnen.

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