Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Radtour

Region Fränkische Schweiz, Weltkulturerbe Bamberg
Linien R2/S1 R3 S1
Länge ca. 72,5 km

Bewertungen

Ge­samteindruck
(4)
(4)
Landschaft
(1)
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Gastronomie
(1)
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An­spruch / Kondition
(7)
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Weg­be­schrei­bung
(4)
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Tour und retour (1): Bam­berg – Bayreuth

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GPS
Informationen zur Radtour

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Vorwort

Vorwort

Skulpturen und andere Objekte sind so bemerkenswert in der Landschaft positioniert, dass man nicht ein­fach unbedacht daran vorbeirauschen kann. Nachdem wir zunächst in östlicher Rich­tung aus Bam­berg durch den Hauptsmoorwald gefahren sind und an­schlie­ßend das Ellerntal – die Frän­kische Toskana – mit viel Kunst am Weg bis Tiefenellern genossen haben, wird es ernst: Ein heftiger Anstieg auf einer Autostraße ist zu bewältigen.

Weiter auf den Höhen der Frän­kischen Schweiz, meist auf Feldund Radwegen. Vor Hollfeld wieder Autostraße, dann viel auf der alten Ei­sen­bahn­tras­se bis Bayreuth. Un­ter­wegs die Täler von Aufseß, Wiesent, Truppach und Mistelbach. Ziemlich viel rauf (839 m) und runter (736 m). Kurz vor Bayreuth das Barock-und-Rokoko-Schloss Fantaisie. Schließ­lich in der Wagner-Stadt im Grüngürtel am Mistelbach ent­lang und durch die In­nen­stadt zum Bahn­hof.

Markiert ist mit dem Hochweg Frän­kische Schweiz HFS in Ver­bin­dung mit dem allgemeinen Radweg­zei­chen. Un­ter­wegs viele Hin­weis­schilder mit Orts- und Kilometerangaben.

Nach Bam­berg mit S1oder R2/S1, dann ab Bayreuth zurück mit R3.

Karten

Karten

Fahrradkarte "Tour und retour (1): Bam­berg – Bayreuth" – Bam­berg – Pödeldorf – Litzendorf
Fahrradkarte "Tour und retour (1): Bam­berg – Bayreuth" – Tiefenellern – Laibarös – Huppendorf – Königsfeld – Drosendorf
Fahrradkarte "Tour und retour (1): Bam­berg – Bayreuth" – Hollfeld – Plankenfels – Obernsees
Fahrradkarte "Tour und retour (1): Bam­berg – Bayreuth" – Obernsees – Mistelgau – Mistelbach – Schloss Fantaisie – Bayreuth

Route

Route

Start ist am Bahn­hof Bam­berg. Hier nehmen wir den Ausgang Brennerstraße. Oben rechts bis zur ersten Kreu­zung und rechts in die Annastraße. Kurz vor bis zur Starkenfeldstraße und auf der ge­gen­über­lie­genden Seite mit dem Radweg HFS links stadt­aus­wärts. Weiter in die Pödeldorfer Straße, vorbei am Stadion.

Bam­berg Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Radtour

Die Armeestraße an der Ampel über­que­ren, kurz rechts und mit dem Radweg nach Pödeldorf und Hollfeld links in den Wald. Das ist der Hauptsmoorwald, den wir einige Zeit durchradeln. Wenn sich der Weg wieder der Autostraße nähert, rechts etwas abwärts und links durch einen Tunnel unter der Autobahn durch. Aufwärts zu den Kunigundensteinen. Dann der  Beschilderung Litzendorf folgen. Auf dem Schotterweg immerzu ge­ra­de­aus, nicht abzweigen.

Pödeldorf. Die Kunigundenruhstraße hinab. Nach der großen Kastanie am Fachwerkgebäude rechts in die Kirchstraße. Erst rauf – erster Ausblick auf die Frän­kische Toskana! – dann runter. Rechts Naisa. Radweg links der Straße. Nach der Brücke mit den beiden Marterln und dem Kreuz rechts in die Naisaer Straße.

Tipp: Das älteste Marterl Frankenssteht etwa 100 m von dieser Dreiergruppe entfernt rechts an der Hauptstraße.

Wieder zurück zur Dreiergruppe und weiter auf dem Radweg. Aber Achtung: nach etwa 100 m links auf den Rad-/Fußweg. Wir landen in der In­nen­stadt von Litzendorf. Am Radwegende links und sofort rechts in die Hauptstraße mit Wegweisung Hollfeld.

Tipp: In Litzendorf statten wir der se­hens­werten Kirche einen Besuch ab. Ein­drucks­voll ist die Fronleichnamsprozession.

Auf der Hauptstraße nach etwa 150 m rechts am Bach in den Lohndorfer Weg. Aber gleich rechts in die Straße Oberes Dorf, leicht aufwärts und links mit dem Radweghinweis auf den baumgesäumten Weg, der uns direkt in die Frän­kische Toskana bringt. Auf Pflaster gehts bequem dahin. Großartiger Blick auf Bella Frankonia.

Tipp: Kunst- und Besinnungsweg mit Arbeiten zu Menschlichkeit, Toleranz, Kreativität und Natur

Bei dem Ammoniten-Kunstwerk schwenken wir links auf den geschotterten Radweg neben der Straße. Mit ihm über die Straße und an den Infotafeln rechts auf unseren HFS-Weg HFS. Wir erreichen den Park­platz oberhalb von Lohndorf.

Tipp: Das Lohndorfer Kirchenensemble verdient einen Abstecher.

Auf dem Radweg halten wir uns in Rich­tung Tiefenellern.

Tipp: Skulpturen und Flurdenk­male am We­ges­rand.

Durch Tiefenellern, am Ortsende in die Ellerbergstraße. Mit 8 % Stei­gung schrauben wir uns 1,5 km aufwärts. Am letzen Drücker kommen wir oben an. Kurz rechts und gleich links Rich­tung Laibarös. Auf Pflaster an den Windrädern vorbei. Dann abwärts. Unten an diversen  Wan­der­weg­zei­chen nach rechts. Auf grobem Schotter durch den Wald und am Wald­rand moderat abwärts. Nochmals bergan. Ein schöner Ausblick. Laibarös (km 20).

Info: Dieser Ortsname ist slavischen Ursprungs wie auch Tiefenpölz, Hohenpölz, Treunitz und andere in dieser Gegend. Sie stammen von den Wenden, die ums Jahr 700 hier einwanderten.

Wir folgen der Beschilderung Hollfeld hinab, in und durch den Ort, vorbei an der kleinen Kirche.Am Straßendreieck etwa 250 m nach dem Ortsende von Laibarös auf den Feldweg via Hollfeld. Wir hoppeln gen Huppendorf. Bei Linde und Feuerwehrhaus gehts im Ort rechts zum Brauereigasthof, unser Weg aber führt links. Dann beim Briefkasten rechts halten und bei der folgenden abknickenden Vorfahrt ge­ra­de­aus weiter. Vor uns Königsfeld. Wir radeln gemütlich durch Wiesen und Feld. An der schattigen Linde lädt eine Bank zur Rast ein. Am Ende der Pflasterstrecke rechts auf die Straße. Am Sportgelände vorbei und links nach Königsfeld hinein. Im Ort am Bach, es ist die Aufseß, ent­lang.

Tipp: Hier Besuch der kath. Pfarrkirche St. Jakobus

Neben der Aufseß her, dann rechts über die Brücke Rich­tung Kotzendorf. Vor dem Ortsendeschild von Königsfeld links abwärts und rechts weiter. Auf Asphalt im Talgrund entspannt dahin. Die Kläranlage lassen wir hinter uns. Jetzt auf Schotter. Kleine Rast am  Sulzenstein? Kotzendorf. An der Linde links und gleich noch mal links. Noch mal Wiesengrund und Felsen. An einer weiteren Felsgruppe rechts. Immer der Aufseß nach. Vor Voitmannsdorf noch eine in­te­res­sante Fels­for­ma­ti­on jenseits des Flusses. Bei der  Vorfahrtstraße rechts nach Voitmannsdorf hinein. Nach der Brücke links den Hinweisen  Drosendorf und Hollfeld folgen. Hinauf zur Staatsstraße und links nach Drosendorf. Unterhalb der Kirche auf das Sträßchen links, das uns wieder auf die Staatsstraße bringt. Auf ihr bleiben wir nun bis Hollfeld (km 36). In Hollfeld rechts weg mit unserem nächsten Ziel  Plankenfels.

Tipp: Bevor wir dorthin aufbrechen, wenden wir uns erst mal links hinauf zur Alt­stadt und zum Sightseeing in Hollfeld mit seinen Kirchen, Fach­werk­häusern und Terrassengärten.

Nachdem wir uns in dem schmucken Städtchen aus­gie­big umgeschaut haben, schwingen wir uns wieder in den Sattel und fahren die Bahn­hof­stra­ße ortsauswärts.

Tipp: Rechter Hand können wir der Salvatorkirche, deren Geschichte bis ins frühe Mittelalter  zurückreicht, unsere Reverenz erweisen.

Nach der BayWa kurz rechts und sofort links. Wir sind auf der Trasse der ehemaligen Bocklbahn, die früher einmal Bayreuth und Hollfeld verband. Wir rollen nun oberhalb der Wiesent ent­lang, die hier ma­le­risch nach Süden mäandert. An Treppendorf vorüber. Durch Stechendorfmit Hinweis Plankenfels. Wir ver­las­sen die  Bahn­tras­se. Wieder über die Wiesent. Aufwärts und mit Radhinweis nach der Trafosta­ti­on links. Panorama pur. Runter und rauf und wieder runter und rauf. Auf Asphalt durch wogende Wiesen und Weizenfelder. Scherleithen. Links den Hinweisen Wadendorf/Plankenfels nach. Hinab nach Wadendorf, über die Wiesent und beim Feuerwehrhaus rechts. Die Straße steil bergan. Oben links, die Straße  über­que­ren, kurz rechts aufwärts und links Rich­tung Sportplatz. Vor dem Sportgelände links und sofort rechts auf die alte Bahn­tras­se. Wir kommen nach Plankenfels. Am Bushalt „Schwarzer Ritter“ steuern wir mit den neuen Wegweisungen Obernsees und Bayreuth nach links.

Tipp: In den Orts­kern rechts aufwärts mit der Bayreuther Straße und oben links auf der Hauptstraße zum Schloss, das al­ler­dings nur von außen zu bewundern ist.

Zurück zum Bushalt und auf der Autostraße durch Plankenfels. Am Ortsende auf dem Radweg ge­ra­de­aus. Wir sind im ma­le­rischen Truppachtal.

Der Radweg schickt uns erst hoch hinauf, dann sanft hinab nach Truppach und weiter nach Obernsees (km 49).

Tipp: Die Therme in Obernsees lockt mit Bade- und Saunawelt, einem großen Wellnessan­ge­bot und viel Frei­zeitspaß. Eintritt mit 10 Prozent VGN-Rabatt.

Zur Fortsetzung der Tour lenken wir an den Infotafeln vor der Badelandschaft rechts. Stets neben dem Bach bis zur Vorfahrtstraße. Hier mit der neuen Beschilderung Bayreuth und Mistelgau rechts und an der großen Eiche nochmals rechts.

Tipp: Zum kleinen Barockgarten beim Friedhof und zur Kirche nach links in den Ort.

Nach der Besichtigung zurück zur Eiche und ge­ra­de­aus bis zum modernen gläsernen Bushäuschen. Hier links. Wir fahren auf der St.-Rupertus-Straße, bis hinter den Bäumen die St.-Rupertus-Kapelle erscheint. Noch vor der großen Kreu­zung rechts runter und jenseits der Straße auf den Radweg nach links. Wir sind auf unserer alten Bahn­tras­se und bleiben ihr lange, lange treu.Beim Holzwerk über die Straße. In großen Bögen durch die Wiesen aufwärts. Oben wieder über die Straße. An der großen Kreu­zung mit Wasserleitungseinrich­tungen links. Mistelgau. Über die Eichenstraße hinein bis zur Bahn­hof­stra­ße. Bei der großen Eiche Spitzkehre nach rechts mit Hinweis Bayreuth und Mistelbach.

Tipp: Vorher zur barocken Landkirche links hinauf und zurück.

Beim Landmaschinenhandel Am Weidesbach links. Die gute alte Trasse hat uns wieder. Pittersdorf. Links über die Straße und mit dem Radzeichen rechts in die Dr.-Roß-Straße. Mit ihr kurven wir nach links und dann rechts Am Bahndamm abwärts. Unten links über die kleine Brücke. Alter Bahndamm nach Bayreuth. Mistelbach. Auf dem Thalweg hinein.

Tipp: Skulpturen & more sollte man gesehen haben. Also bevor wir es abwärts laufen lassen, erst links in die Straße Am Graben und links in die Bahn­hof­stra­ße aufwärts. Später rechts in die Kellerstraße. Oben am Dorfplatz Skulpturen, Gebäude und Kirche. Wieder zurück zum Thalweg.

Auf unserer Tour den Thalweg abwärts. Unten links weiter mit Bayreuth-Hinweis und nach etwa 100 m rechts in den Postreiterweg. Aber jetzt nicht einlullen lassen: Bevor der Weg wieder ansteigt, kurz rechts und links. Jetzt gehts zügig dem Ende zu. Auf der Bahn­tras­se nähern wir uns Bayreuth.

Tipp: Wenn 4,4 km vor Bayreuth noch etwas Kraft in den Waden steckt, sollten Sie Schloss und Park Fantaisie besuchen (ca. 2 km ein­fach). Vom Radweg links über die Straße zu dem kleinen Park­platz. An dessen Ende auf der gepflasterten Straße aufwärts in den Wald. Bei der großen Gabelung rechts. Nach den Parkplätzen im Wald links halten. Schotter bedeckt den Weg durch den Park zum Schloss. Hier auch wieder zurück zum Radweg.

Schließ­lich sehen wir 3,3 km vor unserem Zielbahn­hof in Bayreuth den Hinweis Stadtmitte. Also links über die Straße, rechts, an den Buswar­te­häus­chen vorbei und unmittelbar vor der Brücke links. Am Mistelbach ent­lang. Rechts über die Brücke und gegenüber beim Gast­haus „Mistelbach“ links und immer den Bach ent­lang – eine Brücke unter- und zwei Straßen  über­que­ren – bis zum Rot-Main-Center. Der Weg in die In­nen­stadt und zum Bahn­hof: Die Straße „Am Sendelbach“ rechts, über die nächste Querstraße an der Ampel. Das Sträßchen Pauschenberglein gegenüber aufwärts und links in die Maximilianstraße, die auch den Markt­platz darstellt. Am oberen Ende der Sternplatz

Tipp: Bayreuth im Zeitraffer

Natürlich sollte man für die vielen Se­hens­wür­dig­keiten der Stadt ausreichend Zeit mitbringen. Wenn aber nicht mehr so viel übrig ist, lässt sich auf diesem Weg zum Bahn­hof noch einiges ohne großen Aufwand „mit­neh­men“: Am unteren Ende der Maximilianstraße liegt die markgräfliche Spitalkirche, am oberen Ende das alte Rote Schloss. Vom Sternplatz aus über die Ludwigstraße sind das Neue Schloss samt Hofgarten und Richard-Wagner-Haus bloß einen Steinwurf entfernt. An der Opernstraße findet sich das Markgräfliche Opernhaus. Und Wagners Festspielhaus liegt nur ein kurzes Stück hinter dem Bahn­hof. Wer mehr Zeit hat: Einen Besuch wert ist neben den vielen Museen auch die Eremitage. Außer  auf einem beschilderten Radweg ist sie auch bequem mit Bus­linie 302 ab Hal­te­stel­le Opernstraße erreichbar.

Zum Bahn­hof dann vom Sternplatz aus links in die Opernstraße. An­schlie­ßend rechts über den Luitpoldplatz und die Bahn­hof­stra­ße aufwärts zur Bahn­sta­ti­on (km 72,5).

Bayreuth Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keit

Orte

Orte

Bam­berg

Längst auf der UNESCO-Liste als Welterbe der Menschheit ist die Bam­berger Alt­stadt als „tausendjähriges Ge­samtkunstwerk“. Zahllose Fotomotive bietet dieses Gebiet, das aus drei Siedlungen mit ganz eigenem Gepräge – der Berg-, Insel- und Gartenstadt – im Lauf der Jahrhunderte zusammengewachsen ist und der Stadtgröße von der Bistumsgründung im Jahr 1007 bis zum Ende des 16. Jh. entspricht. Hier wurde im 18. Jh. pompös barockisiert.

Einen Blick wert
  • Dom mit Bam­berger Reiter und Grab des heiliggesprochenen Kaiserpaares Heinrich und Kunigunde
  • Rosengarten am Domplatz
  • Klein Venedig am Ufer der Regnitz und Sandstraßenviertel
  • Schleuse 100, die letzte am alten Ludwigskanal
  • Viele Brauereien und Bier­kel­ler zum Entspannen

www.bam­berg.de


Bayreuth

Das Festspielhaus am Grünen Hügel, wo alljährlich Wagner-Opern zelebriert werden, kennt wohl jeder. Aber das Markgräfliche Opernhaus? Genau dieses wurde 2012 zum UNESCO- Welterbe erhoben. Es entstand in einer Zeit, in der das bis dato eher verschlafene Bayreuth zu kulturellem Leben erwachte.

Initiatorin war Wilhelmine, die Schwester Friedrichs des Großen und Gattin des weltoffenen Markgrafen Friedrich von Brandenburg-Bayreuth. Während seiner Herrschaft entstanden zwischen 1735 und 1763 die prächtigen Barockbauten und Anlagen, die das Stadtbild heute noch prägen.

Einen Blick wert
  • Opernhaus, Eremitage, Neues Schloss, Hofgarten und die Häuser in der Friedrichstraße

www.bayreuth.de


Schloss Fantaisie

Elisabeth Friederike Sophie, 1732 geborene Tochter des Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth lebte acht Jahre getrennt von ihrem Mann Herzog Karl  Eugen von Württemberg, als 1763 ihr Vater starb und sie den Schloss-Neubau erbte. Hier, in ihrer Sommerresidenz, konnte sie Schloss und Garten ganz in ihrem und dem Geschmack der Zeit verwirklichen. Nach glanzvollen Jahren kam in der Zeit des Na­ti­o­nal­so­zi­a­lis­mus der Niedergang.

Nach Ende des 2. Weltkriegs stand das Schloss ausgeplündert da. Erst seit den 1990-er Jahren konnte es Zug um Zug restauriert werden. Heute dienen Schloss und Park Fantaisie als Museum der Gartenkunst. Zwanzig Räume behandeln die Geschichte der Gartenkunst, der Blick aus dem Fenster zeigt die Entsprechung im his­to­risch gewachsenen Garten.

Einen Blick wert
  • Intarsien-Kabinett der Gebrüder Spindler von 1765, Hauptwerk des Bayreuther Rokoko. Mehrfach verändert, mehrfach verkauft, zuletzt in die USA, sind jetzt drei Wände und der Fußboden in Kopie zu sehen.
  • Weißer Saal mit er­hal­tenem barocken Stuckdekor

www.schloss-fantaisie.de


Hollfeld

Dass hier schon vor min­des­tens 3.000 Jahren Menschen siedelten, belegen Funde wie das an der Stadtmauer entdeckte Hockegrab. Um 1550 v. Chr. wurde hier eine Frau bestattet. Vermutlich hätte man noch mehr finden können, hätten nicht fünf verheerende Stadtbrände  kaum noch etwas übrig gelassen. Schwer zu glauben angesichts der blühenden Stadt.

Einen Blick wert
  • Marienplatz mit frühmittelalterl. Charakter, früher Markt­platz
  • Oberes Tor, frühmittelalterl., früher Brückentorturm mit Schlagbrücke
  • Museumsscheune, Judengasse, zeigt alte Handwerksberufe, Geräte und Werkstätten, geöffnet: Mai – Ok­to­ber, Sa u. So 14 – 16 Uhr
  • Stadtpfarrkirche, mehrmals zerstört, zuletzt Ende 18. Jh. neu errichtet
  • Gangolfskirche mit Wehrturm am höchsten Punkt der Stadt
  • Terrassengärten unterhalb des Gangolfturms, Pflanzen- und Insektenparadies mit mediterranem Charakter
  • Bartholomäusspital, 1464 von Freiherr Werner von Aufseß gestiftet
  • Frühmittelalterl. Salvatorkirche, älteste Kirche Hollfelds

www.hollfeld.de


Litzendorf

Als Ge­mein­de in der Frän­kischen Toskana kann Litzendorf nicht nur mit einer wunderschönen Landschaft und prächtigen Kirchen punkten. Sie gibt der Kunst einen weiten Raum und bereichert ihr Gebiet, zu dem auch Lohndorf, Naisa und Tiefenellern ge­hö­ren, mit  Flurdenk­malen und Skulpturen. An einigen führt unsere Tour vorbei.

Einen Blick wert
  • Frän­kische Straße der Skulpturen zwischen Lohndorf und Tiefenellern: Kunst wird aus Museen, Galerien und Ateliers geholt und ermöglicht es, sich damit unter neuen Blickwinkeln in der Natur aus­ei­nan­derzusetzen.
  • Kunst- und Besinnungsweg zwischen Litzendorf und Lohndorf: Dafür hat der Litzendorfer Initiator und Künstler Robert Hoffmann seine Arbeiten zu Menschlichkeit, Toleranz, Kreativität und Natur aufgestellt.
  • Flurdenk­male in fünf Ge­mein­deteilen wie der Ammonit vor Lohndorf und die Juraschnecke vor Tiefenellern
  • Litzendorf: Barocke Pfarrkirche St. Wenzeslaus 1715–1718 von Johann Dientzenhofer erbaut, viele Heiligenstatuen, ein­ma­liges Ensemble aus Kirche, Rathaus, Pfarrhaus, Kriegergedächtniskapelle
  • Lohndorf: Chorturmkirche Mariä Geburt, 15. Jh., Andreaskapelle, Friedhof, Pfarr- und ehemaliges Schulhaus
  • Naisa: Ältestes Marterl Frankens

www.litzendorf.de


Obernsees und Mistelgau

Aus dem Oberen Wohnsitz, der sich aus dem mittelhochdeutschen gesaezze entwickelt hatte, wurde im Lauf der Zeit ein stolzes Gemeinwesen. Mitte 19. Jh. waren 79 Handwerks- und Gewerbebetriebe zu verzeichnen, darunter allein sechs Brauereien. Sie alle profitierten von der neuen Lokalbahn, die ab 1904 Bayreuth und Hollfeld verband.

In Obernsees einen Blick wert
  • Ev. Pfarrkirche St. Jakob, 18. Jh., schöne Stuckdecken
  • Ev. Sankt-Rupertskapelle, wahrscheinlich uralte Kultstätte an einer mineralhaltigen Quelle
  • Barockgarten, der den Markgrafen und den Baronen von Aufseß als Aufenthaltsort diente, wenn sie zur Jagd in Obernsees weilten
  • Therme, geöffnet das ganze Jahr, Mai – Sep­tem­ber Mo – Sa 9 – 22 Uhr, So und Fei­er­tage 8.30 – 20 Uhr
In Mistelgau einen Blick wert
  • St. Bartholomäuskirche, urspr. romanisch, Muster einer barocken Landkirche aus der Zeit der Markgräfin Wilhelmine

www.chronik-obernsees.de | www.mistelgau.de

Bam­berg: Faszinierendes UNESCO-Weltkulturerbe
Se­hens­wür­dig­keiten, Stadt­plan, GPS-Rund­gang im UNESCO Weltkulturerbe
Festspiel- und Uni­ver­si­tätsstadt Bayreuth
Se­hens­wür­dig­keiten, Stadt­plan, GPS-Rund­gang

Einkehren

Einkehren

Drosendorf

Gastwirtschaft Niegel

Haus Nr. 19
Drosendorf
Tel: 09274 668

Hollfeld

Gasthof Schrenker

Spitalplatz 2
Hollfeld
Tel: 09274 201

Landhotel Wittelsbacher Hof

Langgasse 8
Hollfeld
Tel: 09274 90960

Pizzeria Antonio

Unterer Markt 2
Hollfeld
Tel: 09274 1854

Pizzeria Carlo

Marienplatz 23
Hollfeld
Tel: 09274 582

Wirtshaus Moritz

Eiergasse 14
Hollfeld
Tel: 09274 909019

Zum Gerber

Langgasse 21
Hollfeld
Tel: 09274 1479

Zum Goldenen Kreuz

Bahn­hofstr. 1
Hollfeld

Zum Nordlicht

Spitalplatz 6
Hollfeld
Tel: 09274 996

Huppendorf

Brauereigaststätte Grasser

Haus Nr. 25
Huppendorf
Tel: 09207 270

Königsfeld

Gasthof Drei Kronen

Hauptstr. 34
Königsfeld
Tel: 09207 276

Litzendorf

Gasthof Krapp

Geisfelder Str. 5
Litzendorf
Tel: 09505 80141

Restaurant Toskana

Hauptstr. 26
Litzendorf
Tel: 09505 508967

Schützenhaus

Kunigundenruh 1
Litzendorf
Tel: 0951 9170686

Lohndorf

Brauerei-Gaststätte Hölzlein

Ellertalstraße 13
Lohndorf
Tel: 09505 357
Geöffnet: Mo.–So. ab 15 Uhr, Sa. ab 12 Uhr; Ruhetag: Di.

Hotel Landgasthof „Hof Veldensteiner Forst“

Lohntalstr. 15
96123 Lohndorf
Tel: 09505 92290

Mistelbach

Bergschloss-Hotel

Bahn­hofstr. 20
Mistelbach
Tel: 09201 9900

Misslwocha Brotzeitstubm

Bayreuther Str. 14
Mistelbach
Tel: 09201 9186770

Mistelgau

Gast­haus Zur Ei­sen­bahn

Bahn­hofstr. 33
Mistelgau
Tel: 09279 349

Obernsees

Gast­haus Zur Ei­sen­bahn

St.-Rupertus-Str. 3
Obernsees
Tel: 09206 202

Plankenfels

Gast­haus Goldenes Lamm

Hauptstr. 9
Plankenfels
Tel: 09204 257

Pödeldorf

Gast­haus Haderlein

Bam­berger Str. 27
Pödeldorf
Tel: 09505 434

Schloss Fantaisie

Café Schloss Fantaisie

Schloss Fantaisie
Tel: 0921 7563313

Stechendorf

Gast­haus Zur Linde

Haus Nr. 36
Stechendorf

Tiefenellern

Brauerei Hönig
Gasthof zur Post

Ellerbergstraße 15
Tiefenellern
Tel: 09505 391
Geöffnet: Fr-So und Fei­er­tage ab 10:30 Uhr; Mo-Mi ab 15 Uhr - Ruhetag: Do.

Treppendorf

Hotel Bettina

Haus Nr. 22
Treppendorf
Tel: 09274 747

Truppach

Gaststätte Krauß

Haus Nr. 34
Truppach
Tel: 09206 292

Wadendorf

Gast­haus Rosenzweig

Haus Nr. 1
Wadendorf
Tel: 09204 694

Zur alten Ei­sen­bahn

Haus Nr. 47
Wadendorf
Tel: 09204 918899

Herausgeber Ver­kehrs­ver­bund Groß­raum Nürn­berg GmbH, Rothen­burger Straße 9, 90443 Nürn­berg
Redaktion/Gestaltung UNTHEIM Presse, PR, Publikationen, Nürn­berg
Fotos UNTHEIM | VGN | Osterbrunnen S. 30: Tourist In­for­ma­ti­on Oberes Maintal-Coburger Land
In­for­ma­ti­onsquellen Städte und Ge­mein­den, Wikipedia

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