Festspiel- und Uni­ver­si­tätsstadt Bayreuth

Steckbrief

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Region Fichtelgebirge
Linien R3
Dauer ca. 1 Tag

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Festspiel- und Uni­ver­si­tätsstadt Bayreuth

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Vorwort

Vorwort

Die Festspiel- und Uni­ver­si­tätsstadt Bayreuth ist heute eine Stadt mit reichem kulturhis­to­rischem Erbe und ein modernes Wirtschafts- und Wissenschaftszentrum. Weltweit bekannt ist Bayreuth als Stadt Richard Wagners mit dem Festspielhaus auf dem Grünen Hügel. Aber nicht nur das, vor kurzem hat Bayreuth für das Markgräfliche Opernhaus den Titel Weltkulturerbestätte er­hal­ten.

Zehntausende Gäste aus aller Welt besuchen jährlich die Bayreuther Festspiele, um die Werke Richard Wagners am Originalschauplatz zu erleben. Doch auch die Baudenkmäler der Markgräfin Wilhelmine, Lieblingsschwester Friedrichs des Großen, prägten die Stadt maßgeblich und zählen unbestritten zu den touristischen Hö­he­punkten eines jeden Bayreuth-Besuchs. Ganz nebenbei kann man in Bayreuth wunderbar shoppen, sei es auf dem in 2011 neu gestalteten Markt mit seinen vielen Geschäften und Cafes oder im Rotmain-Center.

Bayreuth Bahn­hof
Mit dem VGN nach Bayreuth

Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH
Tourist In­for­ma­ti­on mit Bayreuth Shop

Opernstraße 22
95444 Bayreuth
Tel: 0921 88588
Fax: 0921 885755
Mo.-Fr. 9-19 Uhr, Sa. 9-18 Uhr, Mai-Okt. So+Fei­er­tage 10-14 Uhr

Stadt­plan

Stadt­plan

In­nen­stadt­plan Bayreuth

Se­hens­wert

Se­hens­wert

  1. Festspielhaus (Infotext siehe Tipps)
    In­for­ma­ti­on und Buchung von Führungen:
    Tourist-In­for­ma­ti­on Bayreuth, Tel. 0921 885-88, info@bayreuth-tourismus.de, www.bayreuth-tourismus.de

    Festspielhügel 1-2, Tel. 0921 88588,
    Internet: www.bayreuther-festspiele.de
    Haltestelle Festspielhaus
  2. Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus
    Das UNESCO-Welterbe in Bayreuth, das Markgräfliche Opernhaus, ist nach grundlegenden Restaurierungsarbeiten wieder für den Publikumsverkehr geöffnet und präsentiert sich ab Mitte April 2018 wieder in seiner voll­stän­digen Pracht! Eben­falls kann die Fürstenloge be­tre­ten werden und ein Eindruck der barocken Herrlichkeit gewonnen werden.

    Opernstraße, Tel. 0921 7596922,
    Internet: www.schloesser.bayern.de
    Haltestelle Opernstraße
  3. Haus Wahnfried - Richard Wagner Museum
    Haus Wahnfried - ehemals Wohnhaus Richard Wagners - beherbergt eine ständige Aus­stel­lung zu Leben und Werk des großen Musikdramatikers und zur Geschichte der Bayreuther Festspiele. Der Park mit dem Grab von Richard und Cosima Wagner läd auch zu einem Spa­zier­gang ein. Geöffnet Di. bis So., 10–17 Uhr, Juli und Au­gust tägl. 10–18 Uhr.

    Richard-Wagner-Straße 48, Tel. 0921 7572816,
    Internet: www.wagnermuseum.de
    Haltestelle Wahnfried
  4. Eremitage (Infotext siehe Tipps)
    Eintritt in den Park frei. Was­ser­spiele, Obere Grotte: täglich, Mai-Mitte Okt. um 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 und 17 Uhr, jeweils 10 Mi­nu­ten später in der Unteren Grotte

    Tel. 0921 7596937,
    Internet: www.schloesser.bayern.de,
    Haltestelle Eremitage
  5. Neues Schloss mit Staatsgemäldesamm­lung (Infotext siehe Tipps)
    Neues Schloss: Ludwigstraße, Tel. 0921 7596921,
    Internet: www.schloesser.bayern.de,

    Archäologisches Museum
    Aus­stel­lung im italienischen Bau des Neuen Schlosses von vor- und frühgeschichtlichen Funden aus Oberfranken.

    Ludwigstraße, Tel. 0921 65307,
    Internet: www.hvo.franken.org,
    Haltestelle Sternplatz
  6. Schloss Fantaisie mit Gartenkunst-Museum
    In dem von 1761-1763 erbauten Schloss Fantaisie wurde im Jahr 2000 das erste deutsche Gartenkunst-Museum eröffnet. Aus­stel­lungsstücke, Inszenierungen und Kurzfilme stellen die Geschichte der Gartenkunst lebendig dar. Se­hens­wert ist auch die originalgetreue Nachbildung des berühmten Intarsienkabinetts der Gebrüder Spindler.

    Bam­berger Str. 3, 95488 Eckersdorf/Donndorf,
    Tel. 0921 73140011,
    Internet: www.gartenkunst-museum.de

    Haltestelle Donndorf, Hotel Fantaisie
  7. Gotische Stadtkirche
    Kirchplatz, In­nen­stadt Bayreuth, Internet: www.stadtkirche-bayreuth.de

    Haltestelle Stadtkirche
  8. Schlosskirche mit Schlossturm
    Se­hens­wert ist auch der in den Jahren 1565/66 nach einer Vorlage von Leonardo da Vinci entstandene achteckige Schlossturm. Weltweit wurde Leonardos Idee eines Turmes mit innen liegender Wendeltreppe und fast stufenloser Rampe nur ein einziges Mal, hier in Bayreuth, verwirklicht. Der Schlossturm kann im Rahmen der Stadtrundgänge der BAYREUTH Marketing & Tourismus GmbH besichtigt werden.

    Schlossberglein 3, Bestandteil des Alten Schlosses, Begräbnisstätte des Markgrafenpaares Markgraf Friedrich und Markgräfin Wilhelmine und deren Tochter Elisabeth Friederike Sophie.

    Haltestelle Sternplatz
  9. Franz-Liszt-Museum
    Wahnfriedstr. 9, Tel. 0921 5166488, Eintritt: 2,- €/1 €. Öffn­ungs­zeiten: Sept.-Juni täglich von 10-12 Uhr und 14-17 Uhr, Juli/Au­gust täglich von 10-17 Uhr

    Museum zum Leben und Werk des berühmten Klaviervirtuosen, Komponisten und Lehrers Franz Liszt in seinem Sterbehaus.

    Haltestelle Wahnfried, Sternplatz
  10. Deutsches Freimaurermuseum
    In dem Museum werden anschaulich die Geschichte und das Wesen der Freimaurerei erläutert.

    Im Hofgarten 1, Tel. 0921 69824,
    Internet: www.freimaurermuseum.de. Eintritt: 2,- €/1,50 €, Öffn­ungs­zeiten: Di.-Fr., 10-12 Uhr und 14-16 Uhr; Sa., 10-12 Uhr; Festspielzeit tägl. von 10-16 Uhr

    Haltestelle Wahnfried, Sternplatz
  11. Jean-Paul-Museum
    Museum zu Leben und Werk des großen romantischen Dichters Jean Paul (Johann Paul Friedrich Richter).

    Wahnfriedstr. 1, Tel. 0921 5071444, Eintritt: 2,- €/1,- €. Öffn­ungs­zeiten: Sept.-Juni täglich von 10-12 Uhr und 14-17 Uhr; Juli/Au­gust täglich von 10-17 Uhr

    Haltestelle Wahnfried, Sternplatz
  12. Altes Schloss
    Auf dem Ehrenhof vor dem Alten Schloss, das heute das Finanzamt beherbergt, steht das Denk­mal des bayrischen Königs Maximilian II. Wohl schon im 12. Jahrhundert entstand an dieser Stelle eine Burg der Andechs-Meranier und bildete die Keimzelle des heutigen Bayreuth. Seit 1603 war das Alte Schloss Regierungssitz der Markgrafschaft.

    Maximilianstraße 12, beherbergt heute das Finanzamt

    Haltestelle Sternplatz
  13. Ordenskirche St. Georgen
    St. Georgen, Tel. 0921 87110511, Internet: www.ordenskirche.de

    Die Ordenskirche ist Teil einer einheitlich geplanten Stadtanlage: St. Georgen entstand als eigenständige Stadt des Bayreuther Erbprinzen und späteren Markgrafen Georg Wilhelm in der Barockzeit. Die ersten Häuser wurden im Jahr 1702 errichtet, die Grundsteinlegung der Kirche erfolgte 1705, ihre Einweihung 1711; 1718 war der Turm fertig.

    Haltestelle St. Georgen
  14. Maisel's Brauerei- und Büttnereimuseum
    Kulmbacher Str. 40, Tel: 0921 401234,
    Internet: www.maisel.com/museum,
    Eintritt: 4,- €/ 2,- €, Führung: täglich um 14 Uhr; Gruppen ab 12 Per­so­nen je­der­zeit nach Ver­ein­ba­rung

    Die 1887 von den Brauereibesitzern Hans und Eberhardt Maisel im Stil der Gründerzeit gebaute Brauerei Gebrüder Maisel beherbergt seit 1981 das im Guinnessbuch der Rekorde ausgezeichnete um­fang­reichste Biermuseum der Welt auf 2.400m².

    Haltestelle Rathaus II
  15. Kunstmuseum Bayreuth
    Altes Rathaus, Maximilianstraße 33,
    Tel. 0921 7645310,
    Internet: www.kunstmuseum-bayreuth.de,
    Eintritt: 2,- €/1,- €, Öffn­ungs­zeiten: Sept.-Juni, Di.-So., 10-17 Uhr; Juli/Au­gust täglich von 10-17 Uhr

    Mitten im Stadtzentrum öffnete im De­zem­ber 1999 das Kunstmuseum Bayreuth seine Pforten für das Publikum. Die Schwerpunkte der dort zu sehenden Arbeiten liegen in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Es beinhaltet des Weiteren die Tabakhis­to­rische Samm­lung der British American Tabacco Germany.

    Haltestelle ZOH
  16. His­to­risches Museum
    Kirchplatz 6, Tel. 0921 7640111,
    Eintritt: 2,- €/1,- €, Öffn­ungs­zeiten: Sept.-Juni, Di.-So., 10-17 Uhr; Juli/Au­gust täglich von 10-17 Uhr

    Das His­to­rische Museum Bayreuth in der alten Lateinschule am Kirchplatz bietet seinen Be­su­chern eine Fülle in­te­res­santer In­for­ma­ti­onen über die Bayreuther Stadthistorie, verteilt auf 34 Aus­stel­lungsräume mit ins­ge­samt rund 1.200 m2 Aus­stel­lungsfläche.
    Be­son­ders se­hens­wert sind die ver­schie­denen his­to­rischen Stadtmodelle, die das Museum beherbergt.

    Haltestelle Stadtkirche
  17. Urwelt-Museum Oberfranken
    Kanzleistraße 1, Tel. 0921 511211, Internet: www.urwelt-museum.de,
    Eintritt: 4,- €/3,-  €, Öffn­ungs­zeiten: Sept.-Juni, Di.-So., 10-17 Uhr; Juli/Au­gust täglich von 10-17 Uhr

    Mit modernster Technik, Multivisionsshow und Info-PC sowie Exponaten und Dioramen werden Mil­li­onen Jahre Erdgeschichte spannend dargestellt.

    Haltestelle Sternplatz
  18. Neues Rathaus mit Aus­sichts­platt­form
    Luitpoldplatz 13, Tel. 0921 250,
    Internet: www.bayreuth.de,
    Eintritt frei, Öffn­ungs­zeiten: Mai-Ende Okt., Mo.-Do., 10-16 Uhr; Fr., 10-15 Uhr

    Haltestelle Luitpoldplatz
  19. Uni­ver­si­tät Bayreuth - Ökologisch-botanischer Garten
    Seine Be­son­der­heit besteht darin, dass er naturnah gestaltete Variationstypen aus aller Welt präsentiert. Weite Teile des Freigeländes zeigen Pflanzgemeinschaften der gemäßigten Klimate der Erde. Dazu zählen Wälder und Prärien Nordamerikas, die Vegetation Japans, Koreas und Chinas, sowie die Pflan­zen­welt des Himalaya und des Kaukasus, die weiten Steppen Zentralasiens und der Ukraine. Weniger exotisch, aber nicht minder ein­drucks­voll sind die Vegetationstypen aus Mitteleuropa, wie die irischen Feuchtwiesen, die Flora der Alpen, die großflächige Heidelandschaft oder die Vegetation der Dünen. In sieben un­ter­schied­lich klimatisierten Demonstrations-gewächshäusern sind Pflanzen der Tropen und Subtropen zu besichtigen.

    Uni­ver­si­tätsstraße 30, Tel. 0921 552961,
    Internet: www.uni-bayreuth.de/obg, Eintritt frei, Öffn­ungs­zeiten: Außenanlagen, ganzjährig, Mo.-Fr., 8-17 Uhr; ganzjährig, sonn­tags, 10-16 Uhr; Führungen jeden 1. Sonn­tag im Monat, 10 Uhr und nach Ver­ein­ba­rung

    Haltestelle Uni-Ver­wal­tung, Geowissenschaften
  20. Stadthalle
    Die Stadthalle Bayreuth, Mitte des 18. Jahrhunderts als markgräfliche Reithalle erbaut, bietet heute als Kultur- und Tagungszentrum Räumlichkeiten für Ver­an­stal­tungen bis zu 1500 Be­su­cher.

    Haltestelle Stadthalle
  21. Volksfestplatz an der Friedrich-Ebert-Straße
    Hier finden zahl­reiche Ver­an­stal­tungen, wie zum Beispiel das Frühlingsfest, das Volksfest sowie ver­schie­dene Zirkusse, statt.

    Haltestelle Volksfestplatz.
  22. Steingraeber & Söhne KG (Pianomanufaktur)
    In der Friedrichstraße hat Bayreuts traditionsreiche Klaviermanufaktur "Steingraeber & Söhne" ihre Verkaufräume, wie zum Beispiel den his­to­rischen Rokokosaal mit dem Original Franz-Liszt-Flügel.

    Haltestelle Stadtkirche
  23. Spitalkirche Sankt Elisabeth
    Maximilianstraße, Internet: www.stadtkirche-bayreuth.de

    Die typisch frän­kische Markgrafenkirche - die Spitalkirche, das Markgräfliche Opernhaus und die Eremitage sind als „Bayreuther Barock-Ensemble der Markgräfin Wilhelmine" in der „Den HaagerListe" eingetragen.

    Haltestelle ZOH
  24. Iwalewa-Haus
    Münzgasse 9, Tel. 0921 554600,
    Internet: www.iwalewa.uni-bayreuth.de,
    Eintritt: 3,- €/2,- €, Öffn­ungs­zeiten: Di.-So., 14-18 Uhr

    Afrika-Zentrum der Uni­ver­si­tät Bayreuth

    Haltestelle Opernstraße, Sternplatz
  25. Sportpark mit Oberfrankenhalle und Kunsteisstadion

     Haltestelle Oberfrankenhalle/Sportzentrum
  26. Hans-Walter-Wild-Stadion
    Spielort der SpVgg Bayreuth, Tel. 0921 67788,
    Internet: www.spvgg-bayreuth.de

    Haltestelle Albrecht-Dürer-Str.
  27. Porzellanfabrik Walküre mit Museum
    Das firmeneigene Porzellanmuseum lädt zu einem Rund­gang durch über 100 Jahre Geschichte des "weißen Goldes" ein. Plakativ, in­te­res­sant und "live" werden Zeitgeist und Porzellandesign aus über 100 Jahren Porzellangeschichte der Walküre präsentiert. Zudem bietet die Fabrik einen Werksverkauf an, bei dem das ein oder andere Schnäppchen zu ergattern ist.

    Gravenreuther Str. 5, Tel. 0921 789300,
    Internet: www.walkuere.de,

    Porzellanmuseum: Eintritt: 2,- €/1,50 €, Öffn­ungs­zeiten: Mo.-Fr., 10-16 Uhr und nach Ver­ein­ba­rung

    Haltestelle Gartenstadt
  28. Studiobühne Bayreuth
    Röntgenstr. 2, Tel. 0921 76436-0,
    Internet: www.studiobuehne-bayreuth.de

    Haltestelle Röntgenstr.
  29. Brandenburger Kulturstadl
    Brandenburger Str. 35, Tel. 0921 13663,
    Internet: www.kulturstadl.de

    Haltestelle Stuckberg
  30. Cineplex
    Hindenburgstr. 2, Tel. 0921 76470-0,
    Internet: www.cineplex.de

    Haltestelle ZOH
  31. Lohengrin-Therme
    Neben architektonischen Kunstschätzen und kulturellen High­lights bietet Bayreuth mit der Lohengrin Therme auch ein offiziell als Heilquellenkulturerbe an­er­kanntes Bad. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Eremitage und zum Golfplatz Bayreuths bietet sich dem Be­su­cher eine Vielzahl an Therapie- und Wellnessan­ge­boten, die den gesundheitsbewussten Badegast ansprechen.

    Kurpromenade 5, Tel. 0921 792400,
    Internet: www.lohengrin-therme.de
    Öffn­ungs­zeiten: Thermenwelt, 9-22 Uhr; Sauna und Wellness täglich von 11-22 Uhr

    Haltestelle Lohengrin-Therme, ALT (Anruf-Linien-Taxi, Tel. 0921 20208, 30 Min. vor Abfahrt anrufen)
  32. Golfplatz Bayreuth
    Der Platz liegt auf einer Anhöhe mitten im Grünen in einem Land­schafts­schutz­ge­biet am Stadtrand und bietet einen herrlichen Blick über die Stadt. Oberfrankens größte (120 ha) 27-Loch-Anlage verfügt neben dem 18-Loch-Golfplatz über einen vorgabewirksamen, aber öf­fent­lichen 9-Loch-Platz.

    Rodersberg 43, Tel. 0921 970704,
    Internet: www.golfclub-bayreuth.de

    Haltestelle Laineck (Fußweg ca. 15 Mi­nu­ten)
  33. Leuschner Gedenkstätte
    Moritzhöfen 25, Tel. 0921 1507269, Eintritt frei, Öffn­ungs­zeiten: Di.-Fr., 10-14 Uhr; Sa. und So., 13-16 Uhr; 15. Dez.-6. Jan. geschlossen

    Zur Erinnerung an den Gewerkschaftsführer und Widerstandskämpfer
    gegen den Na­ti­o­nal­so­zi­a­lis­mus.

    Haltestelle Justizpalast
  34. Stadtbad
    Kolpingstr. 7,
    Internet: www.stadt­wer­ke-bayreuth.de,

    Haltestelle Luitpoldplatz
  35. Kreuzsteinbad
    Uni­ver­si­tätsstraße 20-24,
    Internet: www.stadt­wer­ke-bayreuth.de,
    Öffn­ungs­zeiten: Mai-Sept., 7-20 Uhr

    Haltestelle Kreuzsteinbad, Eichendorffring
  36. Katakomben der Bayreuther Bierbrauerei AG
    Kulmbacher Str. 60, Tel. 0921 401234,
    Internet: www.bayreuther-bier.de, Eintritt: 4,- €/ 2,- €

    Führungen für Individualbe­su­cher: jeden Sams­tag um 16 Uhr, Gruppen ab 12 Per­so­nen je­der­zeit nach Ver­ein­ba­rung. Während der Führung durch die unterirdischen, labyrinthartig verzweigten Felsenkeller präsentiert sich in geheimnisvoller Atmosphäre eine Mischung aus Brauereihistorie, Stadtgeschichte, Handwerkstradition und Skurrilitäten.

    Haltestelle Rathaus II
  37. Das Zentrum/In­ter­na­ti­o­nales Jugendkulturzentrum
    Tel. 0921 9800800, Internet: www.das-zentrum.de

     Haltestelle Oberfrankenhalle/Sportzentrum
  38. Städtische Musikschule/Richard Wagner Saal
    Brandenburger Str. 15, Tel. 0921 789670

    Haltestelle Stuckberg
  39. Hoch­schu­le für evangelische Kirchenmusik
    Wilhelminenstr. 9, Tel. 0921 7593417,
    Internet: www.hfk-bayreuth.de

    Haltestelle Justizpalast
  40. Evangelisches Ge­mein­dehaus
    Richard-Wagner-Str. 24, Tel. 0921 596209,
    Internet: www.ge­mein­dehaus-bayreuth.de

    Haltestelle Sternplatz
  41. Kleines Plakatmuseum
    Präsentation zeit­ge­nös­sischer Plakatkunst mit dem Schwerpunkt Kulturwerbung.

    Friedrich-Puchta-Straße 12, Tel. 0921 82458, Öffn­ungs­zeiten: Di.+Do. 16-18 Uhr

    Haltestelle Hbf., Berliner Platz
  42. Rathaus II

    Haltestelle 
    Rathaus II
  43. RW21 - Stadtbibliothek/VHS
    Unter einem Dach vereint bieten die Stadtbibliothek und die Volkshoch­schu­le Bayreuth ein vielseitiges Kulturprogramm für Jung und Alt.

    Richard-Wagner-Str. 21,
    Internet: www.rw21.bayreuth.de,
    Öffn­ungs­zeiten: Di.-Fr. 10-19 Uhr, Sa. 10-15 Uhr

    Haltestelle Sternplatz

Tipps

Tipps

Festspielhaus

Eigentlich hatte der Komponist Richard Wagner geplant, seine Werke im Markgräflichen Opernhaus von Bayreuth aufzuführen. Doch als er das Gebäude 1871 besichtigte, stellte er fest, dass das pompöse Barocktheater gar nicht ge­eig­net war. So blieb die Frage nach dem Ort der Festspiele weiterhin offen. In jedem Fall sollten die Festspiele in Bayern stattfinden, dem Herrschaftsgebiet seines Gönners König Ludwig II.

Gewünscht war eine Stadt, die nicht über einen ständigen Theaterbetrieb verfügte. Bayreuth schien ideal! Es lag nahezu in der Mitte des Deutschen Reiches, auf halbem Weg zwischen München und der neuen Hauptstadt Berlin. In dieser Situation reagierten die Bayreuther Stadtväter schnell und mit Weitblick: Sie stellten Richard Wagner hier ein Grundstück zur Ver­fü­gung.

Im Sommer 1876 gingen die ersten Festspiele über die Bühne. Jeder, der im Deutschen Reich Rang und Namen hatte, reiste damals nach Bayreuth. Selbst der brasilianische Kaiser Dom Pedro II. ließ es sich nicht nehmen, die Uraufführung des Werkes „Der Ring des Nibelungen" zu besuchen. Wagner konnte mit Recht behaupten: „Ich bin der Erste, wo der Fürst zum Künstler kommt und nicht umgekehrt."

Festspielhaus Bayreuth (VGN © VGN GmbH 2010)

Markgräfliches Opernhaus

Das unter Markgräfin Wilhelmine erbaute Opernhaus wurde 2012 von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerbe eingetragen. Es gilt als einzigartiges Monument der Fest- und Musikkultur des 18. Jahrhunderts sowie als eines der schönsten Barocktheater Europas und zeugt noch heute vom Leben und Wirken sowie den künstlerischen Neigungen der Markgräfin Wilhelmine. In nur vier Jahren Bauzeit wurde es 1748 fertig gestellt. 2012 begannen die um­fang­reichen und mehrjährigen Sanierungsarbeiten, welche bis April 2018 andauerten. Nun ist es aber wieder für den Publikumsverkehr eröffnet und präsentiert sich in voller Pracht. Nach der Wiedereröffnung soll es nicht nur als Museum dienen, sondern von Mai bis Ok­to­ber vor allem auch wieder bespielt werden.

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth (24.04.2018, Feuerpfeil Verlag © Bay­e­rische Schlösserver­wal­tung)
Neues Schloss

Nach dem Brand des Alten Schlosses im Jahr 1753 beauftragte das Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine den französischen Architekten Joseph Saint-Pierre mit einem Neubau. Saint-Pierre hatte als fürstlicher Hofbauinspektor bereits das Markgräfliche Opernhaus errichtet.

Wenn Sie auf dem Residenzplatz vor dem Schloss stehen, ist das augenfälligste Merkmal der vorspringende Mittelbau mit seiner strengen, frühklassizistischen Front.

Über dem Erdgeschoss mit der Einfahrt zum Hofgarten öffnen sich drei rundbogige Balkontüren zwischen kolossalen Säulen, die von allegorischen Sandsteinfiguren bekrönt werden. Nach dem Tod Wilhelmines ließ Markgraf Friedrich für seine zweite Gemahlin Sophie Caroline südlich des Schlosses den so­ge­nannten „Italienischen Bau" errichten. Das Gebäude wurde erst später mit dem eigentlichen Schloss verbunden. Ein Besuch der Innenräume des Neuen Schlosses ist nicht nur wegen der his­to­rischen Räume zu empfehlen.

Se­hens­wert sind auch die Samm­lung Bayreuther Fayencen, das Markgräfin-Wilhelmine-Museum und die Bay­e­rische Staatsgemäldesamm­lung.

Neues Schloss mit Staatsgemäldesamm­lung und Archäologisches Museum – 1753 erbaut (VGN © VGN GmbH 2010)
Hofgarten (am Neuen Schloss)

Der an das Neue Schloss angrenzende Hofgarten, die „grüne Lunge" im Stadtzentrum, ist heute eine Erholungslandschaft für jedermann. Doch es war nicht immer so, dass die Bevölkerung die Kastanien-und Eichenalleen, die weiten Rasenflächen mit den alten Baumgruppen und die Kieswege an den stillen Wasserflächen nutzen konnte.

Ursprünglich war der Hofgarten nur für den markgräflichen Hof und seine Gäste reserviert; für die breite Öf­fent­lichkeit ist er erst seit 1790 zugänglich.

Eremitage

Die Eremitage ist eine Gartenkunstanlage von europäischem Rang. Der bewaldete Hügel liegt etwas au­ßer­halb der Stadt und ist auf drei Seiten vom Roten Main umgeben.

Hier ließ Markgraf Christian Ernst um die Mitte des 17. Jahrhunderts einen Jagd- und Tiergarten anlegen. Zwischen 1715 und 1719 entstand das „Alte Schloss". Es wurde zum Schauplatz eines höfischen Eremitenspiels, das der Anlage ihren Namen gab: Die Markgrafen und ihr Hofstaat ahmten in der „Eremitage" das „ein­fache Leben" nach.

Ihr heutiges Aussehen erhielt die Eremitage unter Markgräfin Wilhelmine. Sie begann ab 1736 mit dem Ausbau der Anlage und gestaltete sie nach ihren Vor­stel­lungen um. Wilhelmine ließ das „Neue Schloss" mit dem zentralen Sonnentempel und der halbkreisförmigen Orangerie errichten. Heute wie damals bekrönt Apoll, der Gott der Musen, mit seiner vergoldeten Quadriga den  Sonnentempel.

Die Säulen der Orangerie zieren Büsten römischer Kaiser. Ge­mein­sam stehen diese Bauten als Sinnbild absolutistischer Macht. Wilhelmines Interesse galt vor allem den Gartenanlagen der Eremitage:

Die antikenbegeisterte Markgräfin ließ Statuen aufstellen und künstliche Ruinen errichten, die durch ein unregelmäßiges Wegenetz verbunden sind. Unter Wilhelmine entstand so der erste Landschaftsgarten des Kontinents.

Doch erst die Was­ser­spiele machen das Ge­samtkunstwerk vollkommen. Die Wasserspeier, Fontänen und Spiegelwasser der Putten, Delfine, Seepferdchen und Nymphenfiguren werden noch heute mit Wasser aus dem etwas höher gelegenen Turm be­trie­ben.

Eremitage (20.08.2010, Thomas Höhn © T.Höhn)
Röhrensee

Tierpark, Bootsverleih, Ausflugsgaststätte, Park-Café, Kin­der­spiel­platz. Im Winter Eislauf möglich.

Der Röhrenseepark ist eines der traditionsreichsten und beliebtesten Ausflugsziele in Bayreuth. Er bietet Jahr für Jahr zehntausenden Menschen Erholung, Entspannung und Ablenkung vom Alltagsstress in ruhiger Umgebung, aber auch In­for­ma­ti­onen über die Vielfalt der Tierwelt. Es ist ein Stück Bayreuth, das nicht mehr aus dem Bewusstsein der Bürger wegzudenken ist. Der 13 Hektar große Park ist ein Erlebnisraum, der eine sinnvolle Frei­zeitgestaltung und eine echte Naturbegegnung ermöglicht. Deshalb wird für diese familienfreundliche Einrich­tung kein Eintrittsgeld erhoben. Der Tierpark ist je­der­zeit öf­fent­lich zugänglich.

Fußweg aus der In­nen­stadt ca. 20 Mi­nu­ten
Haltestelle Röntgenstraße

VGN-Rabatte

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