Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Weinwanderung, Aussichtspunkte, Mehrtagestour
Region Steigerwald
Linien 107 108 990 991 8110 8111 8112 8150

Bewertungen

Ge­samteindruck
(1)
(1)
Landschaft
Gastronomie
An­spruch / Kondition
Weg­be­schrei­bung
(2)
(2)

Höhenprofil

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Wipfel, Wald und Wein

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Vorwort

In drei Ta­ges­etap­pen vom Steigerwald zur Mainschleife

Wogende Wipfel und weiter Blick; Wald, den man mit vollkommen neuen Augen sehen lernt, und Wein als köstlicher Begleiter auf Schritt und Tritt – im äußersten Nordwesten des VGN führt diese Tour in drei Ta­ges­etap­pen vom Steigerwald zur Mainschleife.

Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde, vor Ihnen liegt der Weg durch eine Landschaft, die man eigentlich gar nicht so sehr als Dorado für Wanderer kennt, sondern eher als Sehnsuchtsort des passionierten Weinkenners. Doch obwohl die Gegend mehr als gut erschlossen ist, wandern wir abseits großer Routen und Touristenströme. Es gibt zwar auch Asphalt- und Betonwege, aber vielfach sehr naturnahe Fußwege, vor allem auf der zweiten und dritten Etappe.

Erst geht es durch den Wald, der die Gemüter beim Ringen um den Nationalpark-Titel eine ganze Weile erhitzt hat. Wir steigen auf den Baum­wip­fel­pfad und besuchen das Steigerwaldzentrum.

Dann durchstreifen wir die offene Hügellandschaft mit ihren Rebhängen, mit Hochflächen und lieblichen Talauen. Wir treffen auf kleine Wäldchen, durchqueren größere Forststücke, laufen viel durch Felder und Wiesen. Dabei rückt der Steigerwald mit seinem Hügelpanorama immer wieder aufs Neue sehr reizvoll ins Blickfeld.

Weinberge und der dazu­ge­hörige Genuss finden sich in und um Handthal, Prichsenstadt und Volkach. In diesen Städtchen ist auch ausge­prägtes Mittelalter zu Hause. Barock dagegen residiert in Wiesentheid und nicht zu vergessen in Ebrach, wo die eindrückliche Klosteranlage aus zisterziensischem Erbe stammt. Mit ähnlichen Ausmaßen beeindruckt Münsterschwarzach, das mit einem riesigen Benediktinerkloster aus dem letzten Jahrhundert aufzuwarten weiß. Als barockes Kleinod vom Feinsten bleibt hingegen die Dimbacher Wall­fahrts­kir­che St. Maria de Rosario im Gedächtnis.

Wan­der­kar­te – Ebrach - Baum­wip­fel­pfad - Prichsenstadt - Wiesentheid - Münsterschwarzach - Volkach (23.02.2017)

Viel, viel Natur und einsame Wege auf der einen, prachtvolle geistliche und weltliche Relikte aus früheren Kulturepochen auf der anderen Seite bieten ein in­te­res­santes Spannungsfeld auf dieser Tour.

Sie ist in der vorliegenden Broschüre in drei Etappen beschrieben, es geht aber auch in zwei Etappen. Jeder kann den Weg von Ebrach nach Volkach nach Lust und Laune und den eigenen Kräften gestalten. Die nebenstehende Übersicht zeigt, wie man seine Tour je nach Übernachtungsmöglichkeiten gliedern kann.

Gas­tro­no­misch ist das Ganze durchwachsen: Wirklich gute Restaurants ballen sich an den bekannteren Stätten, dazwischen liegen aber auch längere Durststrecken. Hier ist Selbstverpflegung angesagt, was an einigen schönen Ecken un­ter­wegs be­stimmt nichts zu wünschen übrig lässt.

Damit alles gut klappt, bekommen Sie hier die wichtigsten Bausteine zur Planung und Realisierung dieser be­stimmt spannenden und erlebnisreichen Wipfel-, Wald- und Wein-Tour.

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Ebrach Markt­platz
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung
Volkach
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Bus und Bahn

Unsere Start- und Zielpunkte Ebrach und Volkach sind gut mit Bussen erschlossen, die an allen Tagen ver­keh­ren und an Bahnlinien angebunden sind. Anreisen sollte man am besten morgens gleich mit der ersten Ver­bin­dung. Das heißt an Werk­tagen von Mon­tag bis Sams­tag mit R2/S1 bis Bam­berg und weiter mit Bus­linie 991 bis Ebrach; an Sonn- und Fei­er­tagen mit R2/S1 bis Bam­berg oder Hirschaid und weiter mit Bus­linie 990 bis Ebrach oder gleich weiter zum Baum­wip­fel­pfad.

Die Busse fahren in Bam­berg und Hirschaid von den Vorplätzen der Bahn­hö­fe ab. Um in Bam­berg den richtigen Bus zu finden, orientiert man sich vor allem an der Ziel­ortangabe Ebrach und fragt sicherheitshalber noch einmal beim Fahrer nach. Denn die Linien sind in Bam­berg keinen festen Hal­te­stel­len zugeordnet und leider sind die angezeigten Liniennummern nicht immer aktuell. Aber alles halb so wild, der Bahn­hofsvorplatz in der Weltkulturerbe-Stadt ist überschaubar.

Zur Rück­fahrt kann man von ver­schie­denen Punkten aus starten. Unser Tourenziel heißt zwar Volkach, aber man kann natürlich auch eine kürzere Strecke wählen und bei­spiels­wei­se in Prichsenstadt, Wiesentheid oder Münsterschwarzach in den Bus zur Heimfahrt steigen. In jedem Fall sollte man sich weit im Vorfeld informieren, wann und wie der nächstgelegene Bahn­hof, entweder Kitzingen oder Iphofen, zu erreichen ist. Von beiden Bahn­sta­ti­onen kommt man mit der R1 wieder heim.

Die nebenstehende Tabelle zeigt die Verknüpfung von Bussen und Bahnen. Sie enthält die regelmäßig ver­keh­renden Li­ni­en­busse sowie die Frei­zeit­busse Mainschleifen-Express 107, Dorfschätze-Express 108 und Steigerwald-Express 990, die in den Som­mer­mo­naten vom 1. Mai bis 1. No­vem­ber im Einsatz sind. Nicht enthalten ist der neue Baum­wip­fel­pfad-Express, für den der VGN-Tarif nicht gilt.

Auch dabei: Ab­fahrts­zeiten der Bus­linien 108 und 990. Das voll­stän­dige Busan­ge­bot inklusive Schulverkehr finden Sie genauso wie die Fahrpläne im Internet unter www.vgn.de/fahrplan Die passenden Tickets gibts unter www.vgn.de/tickets
Die GPS-Daten für Ihre Wander-Navigation können Sie sich unter
www.vgn.de/frei­zeit/gps downloaden oder den QR-Code dieses Wandertipps fotografieren.

1. Ebrach – Neuses am Sand (15,3km)

Ebrach – Baum­wip­fel­pfad – Steigerwaldzentrum – Handthal – Oberschwarzach – Bimbach – Neuses am Sand

In jeder Hinsicht ein Hö­he­punkt ist der Baum­wip­fel­pfad mit seinem Turm, der uns stolze 42 m himmelan trägt und den Steigerwald zu Füßen legt. Nach dem Wald ist vor dem Steigerwaldzentrum. Gegenüber wie aus dem Bilderbuch der höchste Weinberg Frankens, der Stollberg, mit Burgruine. Kleiner Abstecher von Handthal aus hinauf zum Restaurant mit Aussichtsterrasse gefällig?

m Fuß der Weinberge flanieren wir nach Oberschwarzach. Von dort laufen wir auf Feldwegen an den Überresten einer Keltenschanze vorbei nach Bimbach. Danach zunächst auf befestigten Wegen Rich­tung Neuses am Sand, erst auf-, dann abwärts. Bevor es wieder aufwärts geht, haben wir die Wahl zwischen zwei Wegen, die sich oben im Angesicht des Windrads wieder treffen. Schließ­lich gemächlich hinab nach Neuses am Sand, unserem Etappenziel.

Von Ebrach an bewegen wir uns auf Asphalt bis zum Waldanfang, auf Forst­wegen bis zum Steigerwaldzentrum und von da ab meist auf Asphalt und befestigten Feldwegen.

Markierung: eher spärlich. Mit grünen Hin­weis­schildern bis zum Baum­wip­fel­pfad, mit Holztafeln zum Steigerwaldzentrum. Ab Handthal wandern wir nach Oberschwarzach mit O4, danach bis Bimbach ohne Beschilderung. Weiter nach Neuses am Sand mit P4, al­ler­dings ist nur stellenweise markiert.

Einkehren kann man in Handthal, Oberschwarzach und Neuses am Sand, übernachten in Handthal und Neuses am Sand.

In Ebrach steigen wir an der Hal­te­stel­le Markt­platz aus dem Bus und starten zu unserer Tour in der Würzburger Straße, welche die Bam­berger Straße fortsetzt, auf der wir hergefahren sind. Also zwischen Hotel Restaurant Klosterbräu und dem geschlossenen Gasthof Steigerwald zu der verkehrsreichen Durchgangsstraße stadt­aus­wärts. Auf breitem Gehsteig erreichen wir das Ortsende und diverse Markierungszeichen. Hier auf die Asphaltstraße rechts. Vorbei an Kleingärten, Rinderweiden und Weihern bis zum Wald.

Jetzt nicht den markierten Weg ge­ra­de­aus in Rich­tung Handthal nehmen. Wir folgen dem Schild zum Baum­wip­fel­pfad nach links, am Pavillon vorbei über den Park­platz. Aufwärts etwa 2,5 km und nicht rechts abzweigen.

Wir erreichen den Kreu­zungspunkt und die Schranke, laufen aber noch 20 m zu den für uns maßgebenden Infotafeln. Ge­ra­de­aus gehts zum Baum­wip­fel­pfad und zur Kasse, rechts in Rich­tung Steigerwaldzentrum.

Wer die Wipfel auslässt, biegt gleich nach rechts ab und gelangt weitere 100 m dahinter zu dem Punkt, an dem der Ver­bin­dungs­weg zum Steigerwaldzentrum rechts beginnt. An ebendieser Stelle treffen wir mit den Baum­wip­fel­pfad-Absolventen zusammen.

Wer den Baum­wip­fel­pfad selbst erleben will, geht ein Stück leicht aufwärts, dann ist schon die kühne Turmkonstruktion zu sehen. Hier an der Kreu­zung links runter, etwa 200 m bis zur Kasse.

Kaum Ruh über den Wipfeln
Man folgt der Rampe zur Aus­sichts­platt­form hinauf, informiert sich laufend und erprobt ebenso wie die begeisterten Kinder die Schwindelfreiheit an etlichen Sta­ti­onen, um dann ganz oben die sagenhaften Weiten des Ausblicks zu genießen.

Nachher nicht zur Kasse zurück, sondern auf der Abwärtsrampe zum Ausgang mit Drehtür.

Weiter, an den drei Hängematten des Chill-out-Platzes vorbei und zum hölzernen Ver­bin­dungs­weg-Schild. Ob Baumwipfel oder Bodenweg: Grauer Splitt signalisiert ab hier, wo sich unser Pfad durch den Wald schlängelt. So kommen wir auch ohne Markierung zurecht, wenn die Fahrstraße quert, und wissen, dass es gegenüber weitergeht.

Später über den Holzsteg und auf die breite gewölbte Fahrstraße. Links aufwärts, dem Holzschild nach. Ein paar 100 m dahinter rechts weg auf unseren kleinen grauen Pfad mit Hinweis aufs Steigerwaldzentrum.

Abwärts und über den zweiten Holzsteg derselben Machart. Von jetzt an bewegen wir uns nur noch auf Forst­wegen, die grauen Pfade liegen hinter uns.

Also spazieren wir am Fledermausbanner vorbei auf der breiten Straße abwärts, auch wenn sich keine Markierung zeigt (Stand Ende 2016). Einige Zeit so dahin. Ein baum­be­standenes Wegedreieck. Von nun an wandern wir gut beschildert. Also links und auch am zweiten Dreieck links. Längere Zeit ge­ra­de­aus. Ebenso linientreu die beidseits gelagerten Baumstämme.

Dann das Wald – Wein – Wandern-Ensemble mit Info-und-Erlebnis-Mix, an dem wir rechter Hand abwärts müssen. Kleine He­raus­for­de­rung: Wussten Sie, dass ein Hirsch 9 m, eine Haselmaus aber nur 20 cm weit springen kann? Groß und Klein wird unterhaltsam und pädagogisch nachhaltig informiert.

Unten an der Gabelung dann rechts und steiler abwärts. Vorbei am einladenden Steh- und
Sitzmobiliar. Sollten die bunten Nistkästen tatsächlich nicht für Vögel, sondern für Haselmäuse da sein? Es zieht uns jedenfalls abwärts. Plötzlich sind wir am Wald­rand und genießen einen grandiosen Blick auf den weinstockgespickten Stollberg. Rechts gleich das Steigerwaldzentrum.

Wahrnehmen, er­fah­ren und erleben
Der Wald und seine nachhaltige Bewirtschaftung sind Thema und An­spruch im nagelneuen Zentrum, das – naheliegend – ganz aus Holz besteht. Neben der Dau­er­aus­stel­lung mit interaktivem 20-m-Baumstamm und vielen Mitmach-Sta­ti­onen bietet das Zentrum auch Aktivitäten draußen im Wald.

Als Nächstes die Asphaltstraße abwärts und nach Handthal hinein. Vor bis zur Kapelle und links Rich­tung Oberschwarzach mit dem winzigen O4-Schildchen. Am Ortsrand an der Steinmauer ent­lang, dann am Schoppenstübla rechts. Hinter den letzten Häusern der absolute Traumblick zum Stollberg und zur Ruine. Wein über Wein.

Am Schilderpfahl kurz rechts und an­schlie­ßend links. Direkt am Fuß der Weinberge dahin. Unter uns ein paar Weiher und der Handthaler Bach. In der Rechtskurve links mit unserem O4. Aha, noch 1,7 km sind es also bis Oberschwarzach. Bergab und an den Leitplanken links. Abwärts weiter auf dem Asphalt durch die gepflegte Hügellandschaft.

Im Tal stoßen wir auf die Ver­bin­dungs­stra­ße Handthal – Oberschwarzach. Die queren und rechts zum Sportgelände. Oberschwarzach. Über die O4-Brücke und am Zaun ent­lang.

Am Ende links und gleich rechts über den Park­platz zum rot bedachten Bauhof. An dem vorbei und nach Spielplatz und Weiher rechts über die Brücke zur Handthaler Straße. Hier links bis zur Orts­mit­te.

Echter-Bauten
Ihr Äußeres verdanken Schloss und Kirche dem Würzburger Fürstbischof Julius Echter, der sie im 16./17. Jh. umbauen ließ.

Hoch zur Kirche St. Peter und Paul, an der Marienstatue links, runter zur Hauptstraße und rechts – Vorsicht viel befahren!

Nach etwa 200 m links und gleich auf den rechten Weg nach Bimbach. Längerer Anstieg auf Platten, später Asphalt. Rückblick auf den Ort mit seinem Schloss.

Oben dann super Hochflächenrundblick über freies Feld. Schon ein Stück zurück liegt der Stollberg. Am Wald Hinweis auf die nahen Reste einer Keltenschanze. Hier den Wald­randweg nach links. Weinberge. Abwärts bis Bimbach.

Unten angekommen, rechts. Mit 90-Grad-Kurve zur Bus­hal­te­stel­le. Da links über die Steinbrücke, sofort rechts und am Kin­der­spiel­platz vorbei. Jetzt links steil aufwärts. Ganz oben über die Straße auf den baumgesäumten, befestigten Weg mit Bank. Windrad-Blick und Hinweis: „Prichsenstadt 6,4 km“.

Hinunter bis zu den romantisch verwitterten Holzschildern, die auf Bimbach und Neuses hinweisen.

Wir könnten nun entweder den festen Weg ge­ra­de­aus weitergehen und oben rechts der P4-Info „Neuses 1,9 km“ folgen. Dann würden wir auf das Wald­stück zulaufen, hier links gehen und am Waldsaum bleiben, bis wir an der Waldecke mit den Vogelbeerbäumen und dem rot-weiß gestreiften Pfosten auf freies Feld träfen und vor uns das Windrad aufragte.

Oder – unsere erste Wahl, wenn frisch gemäht ist – wir nehmen an den verwitterten Schildern den unmarkierten Wie­sen­weg nach rechts. Vor der Baum-und-Busch-Reihe führt er uns neben dem Brünnauer Graben her an manchem Jägerstand vorüber. Am Ende der Baumreihe links auf den querenden Schotterweg und aufwärts auf den Wald zu.

Am kaum noch lesbaren Bimbach-Holzschild rechts und am Wald­rand sanft aufwärts, das Windrad fest im Blick. Grasiger Weg. Herrliche Aussichten nach rechts über die Fläche. Oben am Ende des Wäldchens aber nicht aus Versehen rechts, sondern links, weiterhin am Waldsaum ent­lang. Komfort-Jägerstand mit Tarnung.

Wenn das Forststück mit den Vogelbeerbäumen am rot-weiß gestreiften Pfosten endet, nach rechts auf den Feldweg. Es ist der P4, den wir am Brünnauer Graben ver­las­sen haben. Unser Windrad jetzt ganz nah vor Augen.

Der Weg führt uns leicht abwärts durch die Felder, dann an einen weiteren kurzen Wald­rand heran. Nach dem letzten Jägerstand unter alten Eichen und Buchen sagen wir dem Wald Ade. Irgendwann später haben wir wieder den bekannten Plattenbelag, diesmal ziemlich durchbrochen von Unkraut, unter den Füßen. Ein schöner sanfter Abstieg. Neuses am Sand.

Wir stoßen auf die stark befahrene B22. Also vorsichtig rüber und rechts etwas abwärts. Vor dem Gelände des Landhotels die Hinweistafel zu unserem weiteren Weg nach links: „P1 Stadelschwarzach“.

Die Frage, ob rasten und übernachten, sollte sich an dieser Stelle beantworten lassen. Neuses am Sand hat hochwertige Hotellerie und ku­li­na­rische High­lights zu bieten.

2. Neuses am Sand - Münsterschwarzach (17,7 km)

Neuses am Sand – Prichsenstadt – Wiesentheid – Düllstadt – Münsterschwarzach

Kleine Wald­stücke, die so rund aussehen wie Kuchen, eine stattliche Anzahl an Jägersitzen, die auf Wildreichtum hindeuten und immer wieder eine fantastische Panoramasicht auf die ferne Hügelkette des Steigerwaldes – auf unserem Streifzug haben wir Wald und Flur meist für uns allein und genießen das ausführlich.

Man sollte sich al­ler­dings mit Speis und Trank versorgen, denn zwischen Wiesentheid und Münsterschwarzach be­tre­ten wir gas­tro­no­misches Niemandsland. In den beiden Orten aber stoßen wir nicht nur auf riesige Kloster- und Schlossanlagen. Hier wie auch in Stadtschwarzach oder im mittelalterlich-ursprünglichen Prichsenstadt präsentieren sich Küchenkunst und Weine vom Feinsten.

Von Neuses am Sand bis vor Stadelschwarzach laufen wir durch Wiesen, bis Prichsenstadt dann auf befestigten Feldwegen. Für das kurze Stück nach Wiesentheid haben wir den Radweg neben der Straße und an­schlie­ßend bis Münsterschwarzach Feld- und Waldwege.

Markierung: awb Schlosspark Wiesentheid mit W1 und nach einer Lichtung im Michelheidewald ohne Markierung weiter bis Münsterschwarzach.

Von Neuses am Sand nach Prichsenstadt folgen wir zunächst dem besagten Hinweis „P1 Stadelschwarzach“, der uns erstmals vor dem Gelände des Landhotels aufgefallen ist. Von ebendieser Stelle aus mit Rechtskurve vorbei am Schloss mit Gaststätte und vor bis zur querenden Straße. Gegenüber ist die unglaubliche Form einer sehr alten Ulme mit riesigem Stammgebilde zu sehen.

Wir über­que­ren diese Straße und erkennen das Zeichen „P1 Stadelschwarzach 4 km“, das uns durch eine Straßenun­ter­füh­rung schickt. Die beiden folgenden P1-Schilder mit 19-km-Angabe ignorieren wir getrost und laufen ge­ra­de­aus weiter auf dem Feld-und Wie­sen­weg an einem Gartengrundstück ent­lang. Später plätschert die Schwarzach neben uns her. Auch ohne Markierung und auch wenn die Fahrspuren spärlicher werden und der Weg kaum noch auszumachen ist: stets den Bach lang.

Irgendwann taucht im Gestrüpp beruhigenderweise die Tafel mit Info „Stadelschwarzach 1,2 km“ auf. Wieder Jägerstände, mehr oder weniger getarnt. Dann müssen wir im Bogen nach links, dem Schönbach nach. Mit ihm bis zur Brücke. Vermutlich letzter Blick auf unser vertrautes Windrad und rüber. Nach der Brücke nochmals rechts.

Vor uns wie hingegossen Stadelschwarzach mit seinem spitzen Kirchturm. In eleganten Bögen laufen wir darauf zu. Wir nehmen die von links kommende Straße zum Ort hin – doch vor dem Bahnübergang werden wir jäh nach links verwiesen: „Prichsenstadt 2,4 km“. Den Kirchturm zum Greifen nah, drehen wir ab. Und weiter auf Platte.

Anstelle von Schwarzach und Schönbach begleiten uns nun rostige alte Bahn­glei­se. Es zieht sich hin. Rechts unten der bewaldete Altbachgraben, links oben kultivierte Landschaft. Später reihen sich Rotweinstöcke bis zum Horizont.

Irgendwann Schotter statt Platte. Schließ­lich erreichen wir eine sehr frequentierte Autostraße. Auf ihr rechts nach Prichsenstadt. Über den großen Teich hinweg ist die his­to­rische Alt­stadt zu erahnen. Links dann durch das massige Westtor in die Luitpoldstraße und durchs Stadtturmtor geradewegs ins Zentrum. Wir sind da und sehen uns begeistert um.

Reinstes Mittelalter in Prichsenstadt
Kopfsteinpflaster, Fachwerk, weinumrankte Fassaden, reich verzierte Ausleger von Wirtschaften und Winzerstuben. Lohnenswert auch der Abstecher zum Rebenslauf-Weinberg.

Das nächste Ziel heißt Wiesentheid. Dorthin führen entweder plattenbelegte Feldwege oder ein Radweg neben der Ver­bin­dungs­stra­ße. Wir entscheiden uns für den Radweg. Denn er verläuft auf eigener Trasse unter einer gepflegten Baumreihe und bietet einen fantastischen Steigerwaldblick. Den Blick kann man umso mehr schweifen lassen, weil man nicht so sehr auf den Weg achten muss.

Wir starten also am Rathausbrunnen in Prichsenstadt und gehen durch die beiden Tore, durch die wir vorher in die Alt­stadt gelangt sind, hinaus. Am Westtor links und schon sind wir auf unserem Radweg. Am Schützenhaus vorbei, zunächst aufwärts. Wir passieren einen alten Bahnübergang und erreichen die Höhe. Von da runter nach Wiesentheid.

Es geht geraden Wegs in die Stadt. Über den neu gestalteten kleinen Platz die Balthasar-Neumann-Straße hinab bis zum Schlossplatz bei Schloss und Kirche.

Schönborn & more: Wiesentheid
Da gibt es die Kirche St. Mauritius, das Schloss leider nur von außen, dafür einen schönen kleinen Park, durch den wir sowieso kommen. Und natürlich die Rokokohäuser, die den Residenzcharakter unterstreichen.

Unsere weitere Tour führt uns die Balthasar-Neumann-Straße abwärts, an Schlossfassade und Schlossmauer ent­lang, doch vor dem Bushalt Marienplatz rechts rein.

Weiterhin an die Schlossmauer halten, die uns im nächsten Rechtsbogen unser Weg­zei­chen offenbart. Mit dem W1 leicht aufwärts, durch die kleine Pforte in den Schlosspark. Hier gleich links über eine kleine Brücke und auf den Kiesweg am Fasanenbach, an prächtigen Bäumen und trägen Pferden vorüber und zum rückwärtigen Tor hinaus. Vor bis zur Autostraße, die Reupelsdorfer Weg heißt, und mit ihr rechts aufwärts und raus aus Wiesentheid.

Ein längeres Stück über freies Feld, vorbei an dem gigantischen Gewächshaus, über die Kreu­zung und auf das runde kleine Wald­stück zu. Bei Bank und Marterl nach links.

Hinter uns haben wir Steigerwaldpanorama pur. Vor uns liegt Wald, was sonst. Wir unterqueren die Freileitung und steuern, flankiert von W1, am Abzweig ge­ra­de­aus ins Tannengrün. Täfelchen informieren über die Nachhaltigkeit des Waldes.

Dann die Kreu­zung mit dem Stamm einer gefällten Eiche. Hier wenden wir uns nach links, sehen die Gabelung und nehmen den rechten Weg. Treu und herzig unser unscheinbares W1-Schildchen.

An der nächsten Kreu­zung mit dem Jägerstand links. Der Weg wird grasiger. Dass sich die Wildschweine wahrscheinlich nicht lange über die Erträge ihrer Waldbodenwühlerei freuen können, zeigen die zahl­reichen Jägerstände. Wir haben ja schon einige gesehen, jetzt können wir unserem Jagdbau-Know-how noch einiges hinzufügen. Vom opulenten Komfort-Holzturm mit perfekter Tarnung bis zum kargen Metall-Modell ist auf unserer Tour alles drin.

Dann eine Lichtung mit Bank und Steigerwaldblick. Hier nehmen wir den Schotterweg rechts. Weiterhin im Michelheidewald, nunmehr markierungs-, doch nicht orientierungslos.

Ein­fach immerzu ge­ra­de­aus alle Kreu­zungen über­que­ren, etwa 2 km lang. Irgendwann taucht in der Ferne ein heller Fleck auf. Das wird doch nicht das Waldende sein? Langsam schieben wir uns näher und tatsächlich: Wir stehen am Wald­rand. Gleich halten wir auf den ersten von diversen Jägerständen auf freiem Feld zu. Es geht ge­ra­de­aus, rechter Hand der Wald, links freier Blick über die Felder.

Während wir so dahintraben, sehen wir links hinten zuerst den Schwanberg, dann die ganze Steigerwaldhügelkette auftauchen. Herrlich, hier auf der Hochfläche und in der Sonne zu sein. Ein Kontrastprogramm zum kühlen, dunklen Wald. Getreide ohne Ende.

Schließ­lich grüßen aus der Ferne die Turmspitzen von Kloster Münsterschwarzach, unserem nächsten Ziel. Einige Zeit noch bis zum schotterigen Querweg. Hier links, beim nächsten Abzweig rechts.

Wir steuern auf ein großes Gehöft zu. An dem vorbei, vor bis zur B22 und links nach Düllstadt. Noch vor der Kapelle rechts in die St.-Michael-Straße. Auch hier wieder in­te­res­sant, wie sich die Natur im Lauf der Jah­res­zeiten ändert.

Weiter bis zu der prächtigen Weide und rechts aus dem Ort heraus.

Wenn ein Schotterweg unser Asphaltsträßchen quert, wenden wir uns nach links und können jetzt zuschauen, wie die Klostertürme in dem kleinen Ausschnitt zwischen den Bäumen mit jedem Schritt größer und größer werden.

Pferdekoppel und Sportplatz sind das Erste, was wir in Münsterschwarzach antreffen.

Wir gehen ge­ra­de­aus über die Bodenschwellen und am Sportgelände des Gymnasiums ent­lang. Am Ende des Zauns und nach dem Recollectio-Haus links die Treppe hoch zur Benediktinerabtei und durch den Torbogen zum Eingangsportal.

So monumental die ganze Anlage, so nett ist das kleine Modell, das zum Verständnis der ver­schie­denen Bau­pha­sen im Vorhof aufgebaut ist.

Ora et labora in Münsterschwarzach
Die Klosteranlage, deren Ursprünge bis ins 8. Jh. zurückreichen, stammt aus den 1930er Jahren. Sie ist aus Muschelkalk gebaut.

Durch das Tor am oder im ockergelben Haus, das den Raum der Gast­freund­schaft und das In­for­ma­ti­onszentrum beherbergt, ver­las­sen wir den Klosterhof. Hier endet die zweite Etappe unserer Tour.

Nach Stadtschwarzach oder Hörblach zum Essen und/oder Übernachten gehts in der Schweinfurter Straße nach links. Wer die Tour fortsetzen will, wendet sich vom Kloster kommend nach rechts.

3. Münsterschwarzach - Volkach (15,9 km)

Münsterschwarzach – Dimbach – Strehlhof – Rimbach – Volkach

Bis zur Mainschleife ist kaum ein Mensch in Wanderkluft anzutreffen, obwohl der Weg sehr ab­wechs­lungs­reich durch diesen sanft gewellten, seit alters kultivierten Landstrich führt. Es geht meist über freies Feld und am Waldsaum ent­lang und an jeder Biegung tun sich neue Perspektiven auf, harren Jägersitze jeder Fasson. Die Steigerwaldhügelkette grüßt immer wieder aus der Ferne und am Schluss kommen wir den Rebstöcken ganz nah. Wer im goldenen Ok­to­ber un­ter­wegs ist, sieht, dass sie auch nach der Lese eine sehr eigene bizarre Wirkung entfalten.

Kleinod zwischendurch ist Dimbach mit seiner üppig ausgestatteten Wall­fahrts­kir­che St. Maria de Rosario. In Volkach warten sowieso Kultur und pralles Leben mit allen möglichen Gaumenfreuden.

Auch für diese Etappe sollte man sich mit Proviant versorgen. Letzte Sta­ti­onen in Münsterschwarzach: der Klosterladen und ein Café.

Markierung: Frän­kischer Marienweg FM bis Dimbach, ohne Markierung bis Rimbach, danach mit 8a und zuletzt 8 bis Volkach.

Wer die Tour von Münsterschwarzach aus fortsetzen will, dreht vom Kloster kommend nach rechts. In der Schweinfurter Straße über die Schwarzach, die wenige Meter danach in den Main mündet, und rechts auf den Frän­kischen Marienweg FM: unser neues Zeichen, das uns zunächst durch die Sonnenstraße mit Feuerwehrhaus, Kindergarten und jungfamiliengerechter Wohnsiedlung begleitet.

Und hinaus aus dem Ort, ge­ra­de­aus. Linker Hand am Weg wieder eine Marterl-und-Bank-Kombi, rechts ein schöner Rückblick auf Münsterschwarzach, das mitsamt seiner Abtei allmählich in der Senke verschwindet. Auenvegetation am Band der nahen Schwarzach, vorn rechts die Hügelkette des Steigerwaldes in der Ferne.

Wir peilen wieder ein kleines Wald­stück an, das derart rund erscheint, dass es fast eine Entttäuschung ist, auf der Karte seine Eckigkeit zu sehen. Kurz vor dem Rund mit Pavillon biegen wir links ab und an der Weggabelung wieder links. Dass wir richtig sind, be­stä­tigt das weithin weiß leuchtende FM-Täfelchen am Solitärbaum.

Vor dem Badeweiher rechts. Schotter statt Asphalt. Wir gehen ein ganzes Stück am Etterswasengraben ent­lang, in langen Schlingen an Obstbäumen und Hecken mit viel Vogelgezwitscher vorbei. Rechter Hand schieben sich der Sandhügel und der Eulenberg vor den ultimativen Fernblick.

Wenn wir an der von rechts kommenden Waldspitze anlangen, weist uns das kleine FM-Schild auf der Rückseite der 4-fach-Beschilderung unvermittelt nach links. Dement­spre­chend wechseln wir über Feld und Graben nach links und streben hin zum nächsten, wieder ausnehmend rund wirkenden Wald­stück.

Vor dem Baumgerippe mit dem Na­tur­schutzschild rechts. Am Waldsaum ent­lang, dann ge­ra­de­aus weiter auf freies Feld. Doch Obacht: Bitte nicht ge­ra­de­aus auf den nächsten Jägerstand zu, sondern – dem leicht zu übersehenden, knapp über Kniehöhe aufgespießten FM-Täfelchen in umgekehrter Rich­tung ent­spre­chend – rechts ab.

Wir bleiben auf der Schotterpiste und nehmen den etwas entfernteren Jägerstand ins Visier. Kleine Brücke, Asphalt; ein paar Weiher zur Linken und vor uns die Nutzbauten von Dimbach, die wir schon von Weitem gesehen haben.

Mit sanfter Rechtskurve vor der Scheune aufwärts. Am Ortsanfang um den Hühnerstall herum links und hinein ins Dorf. Rechts im Bild eine der schönsten Reihen alter Bäume am Bach – ist es noch der Etterswasengraben?

Wer die Tour gleich fortsetzt, steuert an der abknickenden Marienstraße ge­ra­de­aus auf die rundgewachsene Kastanie und das Marterl zu. Auf der Seestraße aufwärts, am Trafohäuschen „Dimbach 1“ und dem Weiher vorbei. Wer die Wall­fahrts­kir­che St. Maria de Rosario besuchen will, folgt der Vorfahrtsstraße, die Marienstraße heißt und nach links abknickt.

Dimbacher Kleinod
Allein fünf Altäre bereichern diese große Kirche im kleinen Dimbach. Wer den üppig ausgestatteten Innenraum ansehen möchte, holt sich den Schlüssel bei der Mesnerin im Haus gegenüber dem Haupteingang.

Nach dem Besuch zurück zum Trafohäuschen. Hinauf und hinaus aufs freie Feld. Luft, Licht, Panorama genießen. Einige Zeit so dahin. Die Freileitung unterqueren. Kurz abwärts. An der Kreu­zung mit den Markierungen rechts. Weiter auf Asphalt. Leicht aufwärts bis zum höchsten Punkt. Beste Sicht auf den Solarpark auf der einen und die Steigerwaldhügelkette auf der anderen Seite. Schweigend der Schwanberg hinter der im Tal versinkenden Kirche. Windräder voraus.

Wenn die Asphaltstraße zum Solarpark hin abbiegt, laufen wir ge­ra­de­aus. Unter der Freileitung hindurch auf Schotter. Wenn der Weg links weggeht, auf ihm runter nach Strehlhof. Unten vorbei am Weiher, über den Heiligenbach und aufwärts, am gepflegten Gutshof mit seinen Wirtschaftsgebäuden vorbei. Oben auf der Straße zunächst durch die Baumallee, dann am Wald­rand ent­lang vor zur Staatsstraße mit Schulbushalt.

Hier queren. Über die Brücke am Halbmeilenbach und auf dem Schotterweg ge­ra­de­aus weiter. Wald. Nach wenigen Metern vor den Verkehrszeichen den Weg nach rechts nehmen. Zunächst durch den Baumtunnel, hernach wieder direkt am Wald­rand aufwärts. Am Weiher vorüber.

Immerzu weiter sachte aufwärts. Wir kleben am Waldsaum, auch an Kreu­zungspunkten.

Über freies Feld hinweg ist das Tal zu sehen und auf der ge­gen­über­lie­genden Seite die Weinberge. Irgendwo da drüben muss Handthal liegen. Ein wirklich schöner Wald­randweg, auf dem wir gern einige Zeit spazieren.

Nach einem letzten Linksturn die Häuser von Rimbach. Helle Birkenstämme am Weiher im Vordergrund, drei Windräder auf den Hügeln im Hintergrund.

Am Sportgelände vorbei, über den Bach und weiter ge­ra­de­aus. Wieder mal Plattenbeton. Auf der Tannenstraße bis zur querenden Vorfahrtsstraße. Sie heißt Lindenstraße und wir müssen links in Rich­tung Volkach. Also aufwärts und auswärts und ein paar Hundert Meter Asphalt treten.

Wenn links der Wald anfängt, rechts kurz runter und gleich links mit Markierung 8a auf den Wald zu. Maximaler Weinbergblick.

Am Wald­rand bis zur Ecke, da rechts und wieder links. Am Wald­rand bleiben. An der neuen Ecke letztlich mit 8a ge­ra­de­aus hinein in den Wald.

Kurz durch beidseitig wuchernde Brombeeren, dann kommt ein Jägerstand am verlockend gepflegten Weg. Doch wir müssen vorher mit der gelben Markierung „Volkacher Mainschleife 8a“ rechts auf den zugewachsenen Weg. Brombeergestrüpp links und rechts. Al­ler­dings weicht das bald einem weich bemoosten Pfad, der sich zwischen Eichen, Buchen und Kiefern durchschlängelt. Offensichtlich wird der Pfad auch gern von Pferden frequentiert, wie diverse Spuren zeigen.

Immer ge­ra­de­aus, irgendwann über die kleine Fußwegkreu­zung, dann stehen wir an der Autostraße.

Hier etwa 130 m nach links und vor dem Vorfahrt-achten-Schild rechts in den Wald mit Weg 8, der für den forst­wirt­schaft­lichen Verkehr frei ist. Ge­ra­de­aus, auch wenn rechts ein grasiger Weg mit Jägerstand kommt. Wir bleiben auf Schotter. Unser Weg wird breiter und großzügiger und wir erfreuen uns an den schönen alten Bäumen.

Dann die entscheidende große Waldkreu­zung mit ins­ge­samt fünf Wegen, mit Sitzbänken und Fitness-Accessoires. Wir queren den Trimm-dich-Parcours und laufen mehr oder weniger ge­ra­de­aus, was dem zweiten Weg von rechts entspricht. Links an der Verkehrsinsel mit den beiden Eichen vorbei. Wir sind goldrichtig, wenn das kniehohe Täfelchen mit den feingliedrigen Baumhasel-Infos im dichten Gras gefunden ist.

Immer weiter ge­ra­de­aus und am Wildschutzzaun ent­lang. Rechter Hand Hunderte von Metern Zaun, hinter dem so mancher Holzstapel geschlichtet ist.

Irgendwann hört der Zaun auf und Parcous Nr. 7 empfiehlt: „Armkreisen seitwärts, einwärts und auswärts“. Links Fernblick durch die letzte Baumreihe des Waldes hindurch. Leicht abwärts, der Boden wird sandiger. Plötzlich ist der Wald zu Ende und wir stehen im Freien.

Fantastischer Panoramablick über Volkach, die Mainschleife und den Höhenzug mit seinen neun Windrädern. Wir sehen die Hallburg, die Vogelsburg sowie die Wall­fahrts­kir­che Maria im Weingarten, die berühmt ist für ihre Riemenschneider-Madonna im Rosenkranz.

Wie schon oft stellen wir wieder mal fest: Wenn das Wetter einigermaßen mitmacht, ist das eine ganz, ganz reizvolle Wan­de­rung zu jeder Jah­res­zeit.

Nachdem wir uns von unserer hohen Warte aus noch einmal aus­gie­big umgesehen haben, schlendern wir auf dem Asphalt langsam abwärts, das Panorama und die letzten Weinreben noch einmal mit Blicken aufsaugend. Wehmütiger Abschied von einer wunderbaren Wandertour. Links die allerletzten Weinberge, vor uns Kirchturm und Ziel. Volkach, wir kommen!

Über die Brücke in die 30er Zone. Wenn der Untere Haidweg endet, kurz rechts und sofort links in die Obervolkacher Straße. Nach etwa 100 m rechts und gleich wieder links in die Gartenstraße, die in die Spitalstraße übergeht. Auf der schließ­lich mitten hinein zum Markt­platz und ins Zentrum.

Volkach: Wein-Mekka an der Mainschleife
Natürlich müssen wir uns vor der Heimfahrt aus­gie­big umsehen und Leib und Seele laben. Markt­platz, Kopfstein, Essen und Wein – halt das ganze Programm. Glücklicherweise bringt uns der VGN sicher heim.

Zum Bus­bahn­hof wenden wir uns von der Spitalstraße kommend am Markt­platz links in die Straße Oberer Markt. Nach dem Sommeracher Tor im Diebenturm rechts in die Bahn­hof­stra­ße und abwärts, bis in ihrer Rechtskrümmung links der überdachte Bushalt kommt.

Weintrauben (27.02.2017, UNTHEIM Presse PR Publikationen © UNTHEIM Presse PR Publikationen)

In­for­ma­ti­onen zu den Orten:

Ebrach

Riesige Bauten dominieren diesen beschaulichen, staat­lich an­er­kannten Erholungsort im Tal der Mittleren Ebrach: Es ist eine Klosteranlage, die Zisterzienser 1127 gründeten.

Heute dient nur noch die ehemalige Abteikirche sakralen Zwecken. Im Hauptteil der Gebäude ist ganz profan eine Jugendstrafanstalt untergebracht, die größte der drei in Bayern. Wo früher Mönche in kargen Zellen wohnten, sitzen heute mehr als 300 Jugendliche ein, zwar unfreiwillig, aber ungleich komfortabler. Die Anlage schafft die meisten Arbeitsplätze in Ebrach und ist ein mächtiger Wirtschaftsfaktor.

Das war früher schon so, als die Hausherren noch Geistliche waren. Großzügig unterstützt auch von weltlichen Stiftern und gesegnet mit einem großen, fruchtbaren Umland, machten sie ihr Kloster zu einem der reichsten in Franken, schrieben Baukunstgeschichte über die Jahrhunderte. Ein besonderes Schmuckstück ist die ehemalige Klosterkirche.

www.ebrach.de

Se­hens­wert
  • Klosteranlage mit barockem Treppenhaus, Kaisersaal u. ehem. Abtswohnung, die nun ein Museum zur Abtei- u. Ortsgeschichte beherbergt
  • Kirche Mariä Him­mel­fahrt, ehem. Klosterkirche; Frühgotik mit frühklassizistischem Innenausbau u. Anklängen an diverse Stilepochen: 1134 geweihte Michaelskapelle mit Grablege des Stifters Berno; gotische Fensterrosette über dem Hauptportal; Renaissancealtar des Hl. Bernhard; barockes Sakristeiportal, das mit dem Pfingstwunder geschmückt ist; drei Orgeln Mitte 18. Jh.; Spätrokoko-Hochaltar
  • Führungen durch Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Ebrach, kath. Kirche und Justizvollzugsanstalt mit jeweils eigenen Schwerpunkten
Ebern (27.02.2017, UNTHEIM Presse PR Publikationen © UNTHEIM Presse PR Publikationen)

Baum­wip­fel­pfad

Nicht mal eine Fußstunde von Ebrach entfernt, erhebt sich das neue High­light des Steigerwaldes: der Baum­wip­fel­pfad. Mehr oder weniger auf Baum­kro­nenhöhe laufen wir an diversen In­for­ma­ti­ons- und Spielan­ge­boten vorbei, die sich auf unterhaltsame und pädagogisch wertvolle Weise den Themen Steigerwald, Holznutzung, Wald und Jagd sowie Waldna­tur­schutz widmen.

Von dieser ungewohnten Perspektive aus, so hoch über dem Erdboden, machen wir ganz neue Erfahrungen. Ganz nah ist der Wald, und wir sind mitten drin in dem Ächzen, Knarren und Wogen der Bäume im Wind.

In schwindelerregende 42 m Höhe schraubt sich der sanft ansteigende, spiralenförmige Steg, bis wir schließ­lich über den Wipfeln stehen und die weite, weite Rund­um­sicht genießen. Nichts als Bäume, meist Nadel-, aber auch Laubbäume und vor allem Buchen sind zu sehen und in der Ferne hie und da menschliche Ansiedlungen. Ein echtes (Baum-)Spitzenerlebnis.

www.baum­wip­fel­pfad-ebrach.de

Wis­sens­wert
  • Um das reale Erlebnis noch virtuell zu vertiefen, steht eine Wipfel-App mit allerlei Infos, Quizfragen und Spielen zum Download auf der Website bereit.
  • Geöffnet ist das ganze Jahr über, bei schlechter Witterung ist eine Schließung möglich. Hunde müssen draußen in speziellen Boxen bleiben.
Baum­wip­fel­pfad (27.02.2017, UNTHEIM Presse PR Publikationen © UNTHEIM Presse PR Publikationen)

Steigerwaldzentrum

Holz ist das alles beherrschende Thema im Steigerwald-Zentrum, das sich als „Vorzeige- und Demonstrationsobjekt in Sachen Holzbau, Ener­gie­wen­de und Klimaschutz“ versteht. 500 t Fichte, Buche, Eiche und Lärche aus heimischen Wäldern wurden hier verbaut: nachwachsende Rohstoffe also, die das große Thema Nachhaltigkeit gleich eindrücklich veranschaulichen.

Natürlich setzt man bei dem durch große Fenster mit dem Wald und den Weinbergen verbundenen Bau nicht nur äußerlich auf die Ver­bin­dung zur Natur. Auch inhaltlich und vor allem interaktiv be­schäf­tigt sich das moderne In­for­ma­ti­onszentrum mit dem Wald in seinen vielen Facetten. Da geht es um Wahrnehmen, Er­fah­ren und Erleben von Wald und seiner Bewirtschaftung, aber auch um den eigenen Umgang mit dem wertvollen Rohstoff Holz.

Nachhaltigkeit soll erlebbar gemacht werden. Diesem Ziel dienen die Aus­stel­lungen im Inneren des Gebäudes – bei­spiels­wei­se erzählt ein 20 m langer, interaktiver Baumstamm von seinem Wachstum und der Geschichte des Steigerwaldes – aber auch Führungen draußen im Wald. Ein geballtes Holz-Info-Paket also für Jung und Alt.

www.steigerwald-zentrum.de

Wis­sens­wert
  • Geöffnet ist das Steigerwald-Zentrum von April bis Ok­to­ber Di – So jeweils 10 – 17 Uhr, von No­vem­ber bis März Do – So jeweils 11 – 17 Uhr; der Eintritt ist frei.

Prichsenstadt

Plötzlich mitten im Mittelalter mit allem, was man dabei so gern mag: Kopfsteinpflaster und Fach­werk­häuser, Mauern, Türme und Tore. Das Stadtbild ist perfekt bis auf die Autos, die sich wie Fremdkörper durch die Gassen bewegen und parken. Abseits der ausgelatschten Wein-Touristenpfade ist hier wirklich noch Ge­müt­lich­keit zu Hause.

Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, denn fast jedes Gebäude atmet Geschichte. Gleich am wehrhaften Westtor, das die Köpfe des Ans­bacher Markgrafen Georg Friedrich nebst Gemahlin schmücken, kann das Sightseeing beginnen.

Durch die Luitpoldstraße gehts zum Stadtturm von 1419. Zuerst wohnte der Torwächter neben, ab 1740 dann in dem Turm, den man auf 47 m aufgestockt hatte. Kaum sind wir durchs Tor, stehen wir schon am zentralen Karlsplatz mit seinen vielen offenen Möglichkeiten.

In der Gastronomie liegt der Getränke-Schwerpunkt naturgemäß auf Wein. Be­stimmt sind gute Tropfen von den hauseigenen Weinbergen oder Lagen wie „Prichsenstädter Krone“ und „Kirchschönbacher Mariengarten“ im Sortiment.

www.prichsenstadt.de

Se­hens­wert

  • Der „His­to­rische Stadtrund­gang“ fasst schön restaurierte Perlen mittelalterlicher Baukunst vor allem in der Luitpoldstraße, am Karlsplatz, in der Kirch-, Freihof- und Badgasse sowie der Schulinstraße zusammen und ist im Internet downloadbar.
  • „Prichsenstädter Rebenslauf“: zwölf informative Sta­ti­onen auf 1,3 km durch Weinberge im Nordosten der Stadt. Aus­gangs­punkt ist die Kirche St. Thekla und St. Lioba an der Herrgottssteige, die an der Kirchschönbacher Straße liegt.

Wiesentheid

Die Nähe zum Machthaber hat sich schon immer ausgezahlt, so auch im Jahr 1681. Da wollte sich Kaiser Leopold I. bei Peter Philipp von Dernbach, den er von früher kannte und schon bei den Wahlen zum Würzburger und Bam­berger Fürstbischof gefördert hatte, für die erfolgreiche Militärhilfe bedanken. 1678 hatte er Dernbach und seine beiden Neffen bereits in den Reichsgrafenstand erhoben.

Um richtig zu herrschen, brauchten sie aber auch ein reichsunmittelbares Territorium. Also sieht man drei Jahre später, nachdem der Geistliche seinen Besitzstand im Ort ausgedehnt und sein Neffe Johann Otto durch Heirat der Witwe des letzten Fuchs von Dornheim zu Wiesentheid weitere Liegenschaften erlangt hatte, den Kaiser die Herrschaft Wiesentheid in den Reichsstand erheben.

Johann Otto ging als erster regierender Graf gleich energisch ans Werk, richtete eine Kanzlei ein, erwirkte das Marktrecht, führte Gerichts- und Marktordnung ein. Doch starb er ohne Sohn, auch in dritter Ehe. Der neue Würzburger Fürstbischof als Nachfolger des verstorbenen Onkels erkannte die junge Witwe Maria Eleonore nicht als Erbin an, besetzte Schloss und Kanzlei und ließ nicht mit sich reden. Der Kompromiss nach seinem Tod: Die Grafschaft ließ territorial Federn, blieb aber im Reichsstand.

Die tapfere Gräfin heiratete 1701 Rudolf Franz Erwein von Schönborn, teilte die Herrschaft mit ihm und verknüpfte die Wiesentheider
Geschichte fest mit seinem Namen.

www.wiesentheid.de

Se­hens­wert

  • Barock-Ensemble mit Kirche, Pfarrhaus, Rathaus und Schloss; St. Mauritius stammt von Balthasar Neumann, die Illusionsmalerei an der Decke von Giovanni Francesco Marchini.
Wiesentheid (27.02.2017, UNTHEIM Presse PR Publikationen © UNTHEIM Presse PR Publikationen)

Münsterschwarzach

Nicht nur optisch überragend ist das Kloster in Münsterschwarzach. Es ist ein geistliches Zentrum mit einer Ausstrahlungskraft weit über Mainfranken und auch die deutschen Grenzen hinaus. Von den 125 zur Abtei ge­hö­renden Mönchen sind 35 un­ter­wegs in aller Herren Länder. In Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa arbeiten sie an Projekten aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Gesundheitsfürsorge und natürlich der Seelsorge.

Wir haben es mit Missionsbenediktinern zu tun, die dem Leitspruch „ora et labora“ – bete und arbeite – verpflichtet sind. Sie leben im steten Wechsel von Gebet und Arbeit und verbinden auf diese Weise innere Frömmigkeit mit äußerem Handeln.

Dabei sind sie ausnehmend erfolgreich. Das Kloster samt angegliederten Werkstätten und Be­trie­ben, Läden und dem florierenden On­line­shop ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region. Mit 300 Angestellten und über 20 Be­trie­ben stehen die Mönche mitten im Leben. Bäckerei, Metzgerei, Schreinerei, Elektrowerkstatt, Landwirtschaft, Goldschmiede, Verlag, Druckerei, Kunstatelier, Gästehaus und andere Einrich­tungen bieten realen wie virtuellen Be­su­chern ein reich­hal­tiges An­ge­bot.

Die Schöpfung bewahren und den Menschen dienen – das haben die Benediktiner hier gewinnbringend realisiert. Die erzielten Überschüsse und Spendengelder fließen wieder in Projekte der Mission.

www.abtei-muensterschwarzach.de

Wis­sens­wert

  • Den besten Über­blick über die vielfältigen Aktivitäten und An­ge­bote des Klosters gibt das Internet.

Dimbach

Pilgerwege wie der bekannte Ja­kobs­weg sind angesagt, auch unter Nicht-Katholiken. Und Bayern ist durchzogen von Wallfahrtswegen. Sie führen zu so glamourösen Kirchen wie Vierzehnheiligen, aber auch zu weniger bekannten Zielen.

Relativ neu im katholischen Pilgerprogramm ist der Frän­kische Marienweg. Auf fast 900 km verknüpft er 50 Wallfahrtsorte im Bistum Würzburg, darunter überregional bekannte Gotteshäuser, aber auch schlichte Kapellen und Kleinode der Marienverehrung, die nur lokale Anziehungskraft entfalten.

Über­ra­schend prachtvoll ist die Kirche im kleinen Dimbach, zu der uns der Frän­kische Marienweg auf unserer Dreitagestour ab Münsterschwarzach geleitet: Maria de Rosario, die Rosenkranzmadonna. Ihr Name ist vermutlich auf die Rosenkranzbruderschaft zurückzuführen, die im 17. und 18. Jahrhundert rege am Marienkult beteiligt war.

Im Mittelpunkt der Kirche und des barocken Hochaltars steht aber eigentlich eine ganz schlichte bäuerliche Marienfigur aus dem Jahr 1398. Um sie rankt sich allerlei Sagenhaftes, das im Kern nur zu erklären sucht, warum das Jesuskind falsch sitzt: Eine Bäuerin, der ein Wolf das eigene Kind geraubt hatte, soll Maria das Jesuskind vom linken Arm gerissen und sie erpresserisch bedroht haben. Nachdem der Wolf das Bauernkind zurückgebracht hatte, setzte sie auch Jesus wieder zurück auf den Arm der Gnadenmadonna, leider auf den falschen. Das tat der Verehrung durch die Jahrhunderte hindurch aber keinen Abbruch.

www.wallfahrt.bistum-wuerzburg.de

Se­hens­wert

  • Reich ausgestattet, glänzt die Kirche mit fünf barocken Altären.

Volkach

Trinken, Essen, Sinnenfreude – dafür steht Volkach gefühlt seit 1.000 Jahren. Jedenfalls sind schon ganze Generationen von Weinliebhabern in das Städtchen gepilgert. Und auch wir werden nicht die Letzten sein.

Die Trauben kannte man hier schon ums Jahr 900, doch zunächst bebaute man die flachen Flächen. Die Hänge wurden erst ein paar Jahrhunderte später für den Weinbau erschlossen. Dann nämlich war die Technik für die Steillagen gerüstet. Soweit zur min­des­tens 1.100-jährigen Geschichte.

Der Weinort an der Mainschleife lässt keine Kehle trocken. Volkacher Kirchberg und Volkacher Ratsberg sind nur die bekanntesten Lagen, die hier zum Ausschank kommen.

Und das Auge trinkt nicht nur mit. Wir stehen begeistert in dem schmucken Alt­stadtensemble und sehen uns satt.

Die his­to­rischen Bauten, der verkehrsberuhigte Alt­stadtkern, das ganze Frei­zeit-Flair verlocken zu mehr als einem Kurzdurchgang.

www.volkach.de

Se­hens­wert

  • Eigentlich alles, be­son­ders aber das Rathaus und die Bürgerhäuser am Markt­platz, das Untere und Obere Tor sowie das Museum Barockscheune
Volkach (27.02.2017, UNTHEIM Presse PR Publikationen © UNTHEIM Presse PR Publikationen)

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Handthal
Landgast­haus Der Brunnenhof, Tel. 09382 99828
Forellenhof, Tel. 09382 5467
Weingast­haus Schoppenstübla, Tel. 09382 8976
Weinstube Winzermännle, Tel. 09382 1600
Café Lust, Tel. 09382 314883
Restaurant Stollburg, Tel. 09382 9930895

Oberschwarzach
Gast­haus Zur Traube, Hauptstr. 15, Tel. 09382 8631

Neuses am Sand
Landhotel, Tel. 09383 7155
Wörners Schloss Weingut & Hotel, Tel. 09383 7179

Prichsenstadt
Café und Schoppenstube Römer, Schulinstr. 8, Tel. 09383 994750
Freihof-Hotel, Freihofgasse 3, Tel. 09383 9020340
Gasthof Grüner Baum, Schulinstr. 14, Tel. 09383 1572
Gasthof u. Weingut Zum Storch, Luitpoldstr. 5 – 7, Tel. 09383 6587
Landgasthof Zum Goldenen Adler, Karlspl. 10, Tel. 09383 6031
Metzgerei Bausewein, Karlspl. 16, Tel. 09383 447
Metzgerei Roppelt, Karlspl. 8, Tel. 09383 1208

Wiesentheid
Hotel und Restaurant Zur Brücke, Marienpl. 2, Tel. 09383 99949
Pizzeria Napoli, Neßtfellpl. 7, Tel. 09383 994060
Metzgerei Weierich, Neßtfellpl. 7, Tel. 09383 1288
Metzgerei Starz, Erweinstr. 2, Tel. 09383 363

Münsterschwarzach
Hotel/Gasthof Zum Benediktiner, Weideweg 7, Tel. 09324 9120
Klosterbäcker u. -metzger, am Kloster (Proviant!), Tel. 09324 20491
Café Haun, Schweinfurter Str. 44, Tel. 09324 1523

Stadtschwarzach
Landgasthof Schwab, Bam­berger Str. 4, Tel. 09324 1251

Hörblach
Gasthof Schwarzes Roß, Kitzinger Str. 4, Tel. 09324 707

Volkach
Hotel/Gasthof Behringer, Marktpl. 5, Tel. 09381 8140
Hotel/Gasthof Rose, Oberer Markt 7, Tel. 09381 8400
Weingut/Gasthof Zum Storchen, Hauptstr. 54, Tel. 09381 2355
Weinstube Torbäck, Hauptstr. 35, Tel. 09381 8462734
Hinterhöfle, Hauptstr. 30, Tel. 09381 718180
Restaurant Schoppenhäusle, Weinstr. 21, Tel. 09381 802337
Gasthof Zum Löwen, Hauptstr. 25, Tel. 09381 2406
Hotel/Restaurant Zur Schwane, Hauptstr. 12, Tel. 09381 80660
Vitis Restaurant & Café, Hauptstr. 24, Tel. 09381 718980
Brothaus Kohler, Am alten Bahn­hof 10, Tel. 09381 4664
Restaurant/Hotel Das Leipolds, Hauptstr. 19, Tel. 09381 716171

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