Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Wiesen und Wälder
Region Romantisches Franken
Linien R7 R7/S4 S4
Länge ca. 14,6 km
Dauer ca. 3,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(2)
(2)
Landschaft
(2)
(2)
Gastronomie
(1)
(1)
An­spruch / Kondition
(2)
(2)
Weg­be­schrei­bung
(2)
(2)

Höhenprofil

Höhenprofil
Mitten im Rangau

Prospekt-Download

Zum Download
Oder Prospekt bestellen:
jetzt bestellen
GPS
Informationen zur Wanderung

GPS-Track Download

GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml

Vorwort

Vorwort

Der Rangau, ein ruhiger Landstrich, der sich westlich des Bal­lungs­raumes bis zur Frankenhöhe hinzieht, wird im Norden durch den Flusslauf der Aisch begrenzt, im Süden reicht er bis zum Seenland. Das sanfte Hügelland ist von weiten, kleineren Flussläufen durchzogen und wird als Gras- oder Weideland genutzt. Wald­stücke, zumeist Kiefernforste, und Ackerland wechseln sich ab, dazwischen eingesprenkelt kleine Ortschaften. Nichts Spektakuläres, sondern entspanntes Wandern auf bequemen Wegen durch Wald und Flur erwartet uns auf dieser Tour. Doch auch hier gibt es einen nur kurzen, aber auch steilen Abschnitt. Hektik wird aber kaum aufkommen ...

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Wicklesgreuth - Großhaslach - Heilsbronn

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Wicklesgreuth Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Vom Bahn­steig in Wicklesgreuth geht es linker Hand direkt in die Bahn­hof­stra­ße. Dieser parallel zu den Gleisen Rich­tung Ortsende folgen. Vor der Bahn­un­ter­füh­rung weist uns das Rotkreuz, welches uns bis hinter Adelsmannssitz begleiten wird, nach rechts. Noch ein Stück in der Lichtenauer Straße geht es am Ortsrand ent­lang. Nach rund 400 m dann, gegenüber der Kiefernstraße, unscheinbar links ab und auf einen schmalen Pfad zunächst durch den Wald. Später, nach dem Waldaustritt, auf einen Wie­sen­weg links und wieder in ein Wald­stück hinein bis zu einer Wegeverzweigung. Das Rotkreuz leitet uns schräg nach rechts in einen etwas verwilderten Pfad, der dann grasiger und breiter wird. Beim an­schlie­ßenden Fahr­weg dann rechts und vor zur B 14, die wir vorsichtig über­que­ren.

Bald wieder geradewegs durch ein weiteres Wald­stück, dahinter links ab und am Waldsaum ent­lang in zwei Bögen wieder bis zu einem breiten, befestigten Querweg am Waldeck.

Dort, am mit rund 430 m höchsten Punkt der Tour, rechts ab und ziemlich höhengleich über die freie Ebene. Im lichten Waldabteil nun lang gezogen abwärts. Unten im Rechtsknick vor und an einem Bolzplatz ent­lang Rich­tung Vestenberg, die Kirchturmspitze schon im Visier. Gleich am Dorfrand – ohne We­ge­zei­chen – links (Schlossberg) leicht abwärts in den Ort hinein auf die ev.-luth. Sankt-Laurentius-Kirche zu (km 3,5).

Vestenberg, Burg und Kirche
Vestenberg wurde im Jahr 1157 unter dem Namen Festinberc zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Ort war Sitz der Herren von Vestenberg. Ihr Wappen, der grün-weiß-grüne Schild mit dem Brackenkopf als Helmzier, befindet sich noch auf der Stützmauer in der Orts­mit­te. Ihre Burg lag oberhalb des Ortes an der Stelle der heutigen Kirche, nur ein kleines Stück Mauer hat die Zeiten überdauert. Quelle: wikipedia

Eine Schleife (Schlossberg) führt uns im Uhr­zei­ger­sinn am Kircheneingang, Friedhof und weiter unten am ehemaligen Schulhaus vorbei im Burgweg, dann direkt vor in die Ein­mün­dung der Brauhausstraße. Ge­ra­de­aus vor zur Bus­hal­te­stel­le Vestenberg Kreu­zung. Nun wieder unablässig weiter mit dem Rotkreuz ausgeschildert – ver­las­sen wir das Dörflein, an der Bus­hal­te­stel­le der Linie 755 vorbei, Rich­tung Adelmannssitz. Auf dem geteerten Fußweg abwärts zwischen den wenigen Häusern und über den Haselbach, dann auf den Verkehr achtend über die Kreisstraße. Auf der anderen Seite auf dem Sträßchen passieren wir nach dem Bushäuschen ein Sägewerk mit dem Stammhaus aus dem Jahre 1871 und ver­las­sen nach zwei leichten Kurven den Ort.

Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1443 unter dem Namen Adelmannsgeseß mit der Bedeutung „Zu dem Wohnsitz des Edelmanns“. Die Grundherren waren die Herren von Vestenberg.

Nach einem Brücklein vor und schräg nach rechts über die Straße, folgt, nach wie vor mit dem ge­kenn­zeich­net, nach einer Rastbank die einzige, längere Aufwärtspassage. Merklich ansteigend stampfen wir in einem Hohlweg den Hang hinauf, dann eben weiter und wieder entspannt bergab im Links­bo­gen durch einen Senke.

Un­ter­wegs (13.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Von links kommend, stößt bald die weiße Muschel des Mittelfrän­kischen Ja­kobs­weges Pilgermuschel auf blau zu uns, dem wir nach rechts folgen. Über Großhaslach bis hinein nach Heilsbronn ist dies unser neues We­ge­zei­chen.

Der mittelfrän­kische Ja­kobs­weg beginnt in Deutenbach (Stadt Stein) und führt in einer Länge von 87 km über Heilsbronn nach Rothen­burg. Er ist Teil eines his­to­rischen Pilgerweges, der die Jakobskirchen auf dieser Strecke verbindet.

Auf dem Weg nach Großhaslach kann man nicht mehr fehlgehen. Sicher leitet uns das blau-weiße We­ge­zei­chen Pilgermuschel auf blau zunächst ein kurzes Stück auf einen befestigten Forst­weg, den wir aber bald ge­ra­de­aus ver­las­sen. Etwas uneben, dann weiter naturbelassen durch den Wald kommen wir zur ersten Sta­ti­on (4) der „Vier Perlen am Ja­kobs­weg“.

Die vier Sta­ti­onen Erde, Luft, Feuer und Wasser laden auf unserem Weg nach Großhaslach in der Natur zur Besinnung, zum Nachdenken und zum „Zur-Ruhe-Kommen“ ein.

Sta­ti­on 4 Erde (13.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Im Linksknick wieder zurück, schlendern wir rechter Hand aus dem Wald hinaus und genießen, stets am Wald­rand ent­lang, die schöne Aussicht über die Rangaulandschaft.

Bei Sta­ti­on 3 (Luft) rechts ab über einen mit Verbundsteinen gepflasterten Weg mit Blick auf die Großhaslacher St.-Maria-Kirche wird Sta­ti­on 2 (Feuer) erreicht.

Sta­ti­on 2 Feuer (13.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Schwungvoll nun abwärts an der letzten Sta­ti­on 1 (Wasser) vorbei, dann Rich­tung Park­platz rechts ab und vor zur Kirche, einer für Wanderer und Jakobspilger besonderen Sta­ti­on auf diesen Weg – mit dem wohl ältesten Taufstein Frankens.

St.-Maria-Kirche
Die erste Kirche soll den Überlieferungen zufolge an der Stelle einer ursprünglich heidnischen Opferstätte erbaut worden sein, die sich auf einem Bergsporn befand. Diese Gründung erfolgte durch Benediktinermönche des St. Gumbertusklosters Ans­bach im 8. Jh. Von dieser Kirche ist nichts mehr er­hal­ten. An ihrer Stelle wurde im 12./13. Jh. eine Wehrkirche im romanischen Baustil errichtet. Hiervon zeugen noch die Reste einer Wehrmauer und ein romanischer Taufstein, der sich heute in der Taufkapelle befindet. Die heutige Pfarrkirche St. Maria – ursprünglich ein spätgotischer Kirchenneubau – wurde gegen Ende des 15. Jh. an der Stelle der alten Kirche errichtet und 1497 geweiht. Um 1530 wird die Reformation eingeführt. 1783 wurde der Saalbau neu errichtet. Quelle: wikipedia

Wieder zurück, erreichen wir im Kirchenweg abwärts, unten dann links, den Dorfplatz (km 8,2).

Geradewegs über die Kreu­zung, am Rathaus in der Heilbronner Straße vorbei, bietet sich „Beim Faßbinder“ innen wie außen eine gemütliche Ein­kehr­mög­lich­keit.

Auf der Landstraße weiter aus dem Ort hinaus, an einer größeren Scheune vorüber und vor den Weihern – nach wie vor gewohnt gut ausgeschildert – links ab. Mäßig ansteigend zieht sich der Weg am Wald­rand ent­lang und taucht nach einem langen Rechtsbogen ein letztes Mal in ein Wald­stück ein. Zusammen mit der bald von links zu uns stoßenden weiße zwei auf blau wandern wir schnurgerade weiter und nach dem Waldausritt auf die Bahn­tras­se zu. Dort unterhalb nach links an den Kleingärten ent­lang, vor zur Ketteldorfer Straße (Mehrzweckhalle), dann rechts durch die Bahn­un­ter­füh­rung (km 12,5).

Beide We­ge­zei­chen leiten uns noch in der Ketteldorfer Straße – nach der Kreu­zung ge­ra­de­aus in die Alte Poststraße Rich­tung In­nen­stadt – bis zum Stadtweiher, wo wir uns entscheiden können.

Stadtweiher (13.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Direkt zum Bahn­hof
(auch Aus­gangs­punkt nach dem Rund­gang)

Dann gegenüber dem Eiscafé mit der weiße zwei auf blau linker Hand hinein in die Weiherstraße, an­schlie­ßend im Bahn­hof­steig hoch bis zur Kreu­zung (Heuweg). Geradewegs weiter sind es nur noch wenige Meter bis zum Bahn­hof (km 14,5).

Rund­gang im Stadtkern (ca. 700 m)

Vor dem Eiscafé rechts und gleich in ein Gässchen links abbiegen, ist es nicht mehr weit zum Lindenplatz, geradewegs weiter zur Tourist-In­for­ma­ti­on.

Tourist-In­for­ma­ti­on Heilsbronn

Kammereckerplatz 1
91560 Heilsbronn
Tel: 09872 806-19
Geöffnet: Mo bis Sa 9-13 Uhr, Mo bis Fr 15-18 Uhr (Mi nachmittag geschlossen)

Von hier aus kann man einen eigenen Rund­gang durch den Stadtkern un­ter­neh­men – der Stadt­plan hilft Ihnen dabei, auch auf dem Weg zum Bahn­hof.

Auch vielfältige Ein­kehr­mög­lich­keiten gibt es natürlich hier in Heilsbronn.

Stadt­plan Heilsbronn (13.02.2018)

Zu­sätz­lich Städtetour Heilsbronn:

Heilsbronn
Se­hens­wür­dig­keiten, Stadt­plan, GPS-Rund­gang
Heilsbronn Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Petersaurach-Großhaslach

Restaurant „Dionysos“

Dorfplatz 10
91580 Petersaurach-Großhaslach
Tel: 09872 9699856
Öffn­ungs­zeiten: Diens­tag- Frei­tag: 11:30–22 Uhr, Wo­chen­en­de: 11:30 – 22 Uhr, Mon­tag: Ruhetag

Wirtshaus "Zum Faßbinder"
Familie Hetzel-Richter

Heilbronner Str. 20
91580 Petersaurach-Großhaslach
Tel: 09872 7555
Geöffnet: täglich, Di ab 15 Uhr geschlossen, Ruhetag: Don­ners­tag

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

7. Oktober 2018 21:06 Uhr, Michael, Nürnberg

Einkehrmöglichkeiten in Großhaslach:
Neben der Kirche ist eine Metzgerei, in der Ortsmitte ein griechisches Restaurant, am Ortsende bietet das Gasthaus Faßbinder Brotzeiten an (warmes Essen nur für Gruppen auf Voranmeldung).

15. April 2018 18:57 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Bis Großhaslach schöne Wegführung über Wald- und Wiesenpfade. Danach recht eintönig über geschottertem Untergrund - das langezogene Stück im Wald zieht sich.
Die vier Perlen Stationen sind eine nette Idee.

Kommentar verfassen

freiwillige Angaben

(wird nicht veröffentlicht)