Navigation überspringen
26. April 2016

Am 1. Mai starten 21 Frei­zeit­li­ni­en in die Saison

Am Sonn­tag, 1. Mai 2016 ist es wieder so weit: Ins­ge­samt 21 Frei­zeit­li­ni­en starten zu den schönsten Ausflugszielen im Gebiet des Ver­kehrs­ver­bunds Groß­raum Nürn­berg (VGN). Die Frei­zeit­bus­linien sind bis 1. No­vem­ber an Sonn- und Fei­er­tagen un­ter­wegs. Manche fahren auch sams­tags. Fünf Linien haben sogar einen Fahr­rad­an­hän­ger dabei.

Ob Frän­kische Schweiz, Fich­tel­ge­bir­ge, Steigerwald, Frän­kisches Weinland, Nürn­berger Land, Romantisches Franken, Frän­kisches Seenland, Bay­e­rischer Jura oder Altmühltal – viele lohnende Ziele warten darauf, entdeckt zu werden. Da sich Fahr­gäste meist für be­stimmte Regionen oder Themen interessieren, hat der VGN das An­ge­bot der Frei­zeit­li­ni­en in diesem Jahr in zehn Prospekten thematisch zusammengefasst. Damit ist ein schneller Über­blick möglich und die gute Vernetzung zwischen den Linien wird hervorgehoben. Zum Saisonstart ist ein weiterer Prospekt mit dem Ge­samtfahrplan aller Linien erschienen. Er enthält neben den Fahrplänen auch Tipps für un­ter­wegs sowie Hinweise zu An­sprech­part­nern vor Ort.

In diesem Jahr feiern die Frei­zeit­li­ni­en übrigens ihr 25. Jubiläum. Mit dem Start der so genannten Rothseelinie, die von der U-Bahn-Hal­te­stel­le Nürn­berg-Langwasser zum Rothsee fuhr, begann 1991 ihre Erfolgsgeschichte. Seither sind viele neue Linien hinzugekommen. Ins­ge­samt haben in den letzten 25 Jahren rund 880.000 Fahr­gäste die Frei­zeit­li­ni­en genutzt, fast 16.000 Fahr­räder wurden transportiert.

Ein regelrechter „Senkrechtstarter“ war der 2001 eingeführte Bocksbeutelexpress. Lange Jahre führte er die Liste der beliebtesten Frei­zeit­li­ni­en an. 2006 erreichte er erstmals die Marke von 10.000 Fahr­gästen, im Jahr darauf waren es sogar über 11.000. Ähnlich erfolgreich war die Brombachseelinie, die 2002 an den Start ging. In diesem Jahr schnellten die Fahr­gast­zahlen auf den damals zehn Frei­zeit­li­ni­en auf knapp 25.000 Fahr­gäste in die Höhe.

Mit der Eröffnung des Re­gi­o­nal­bahn­hofes Allersberg (Rothsee) zum Fahr­plan­wech­sel im De­zem­ber 2006 brach rund um den Rothsee ein neues Zeitalter an. Der „schnellste Nah­ver­kehr Deutschlands“ legte die Strecke von Nürn­berg nach Allersberg in konkurrenzlos schnellen 15 Mi­nu­ten zurück. Damit ergab sich auch für die Frei­zeit­li­ni­en eine Veränderung: Die ursprüngliche Rothseelinie startete nicht mehr in Nürn­berg. Dafür übernahmen die beiden Linien 608 Roth – Allersberg und 633 Allersberg – Hilpoltstein – Heideck die Funktion einer Frei­zeit­li­ni­e und erschlossen die Gegend rund um den Rothsee.

Den größten Sprung machten die Fahr­gast­zahlen im Jahr 2009. Sie stiegen von rund 30.000 auf fast 62.000 an. Einen großen Anteil daran hatten die zwei neuen Linien in der Frän­kischen Schweiz. Zudem verkehrte die bereits be­ste­hende Bus­linie 389 im Wiesenttal nun eben­falls als Frei­zeit­bus vom 1. Mai bis Allerheiligen. Damit war die Frän­kische Schweiz rundum erschlossen und über ver­schie­dene Routen erreichbar. Aber auch die neue Rothseelinie 2 brachte rund 10.000 neue Fahr­gäste.

Heute sind die beliebtesten Linien solche, die Brauereien, Bier­kel­ler oder Weinbaugebiete ansteuern und in Kombination mit Wandertipps vermarktet werden. 2015 war der Trubachtal-Express unangefochtener Spitzenreiter, gefolgt vom Wiesenttal-Express und dem Hallerndorfer-Keller-Express. Erfreulicherweise zeigte sich in den letzten Jahren der Trend, junge Fahr­gäste zu gewinnen. So konnte die Zahl der unter 18-Jährigen seit 2009 kontinuierlich gesteigert werden und auch die Altersgruppe der 18- bis 49-Jährigen ist gewachsen.

Alle Prospekte sowie der Ge­samtfahrplan der Frei­zeit­li­ni­en sind in den Kundenzentren der Ver­kehrs­un­ter­neh­men kos­ten­los er­hält­lich sowie online zu bestellen bzw. herunterzuladen: www.vgn.de/frei­zeit­li­ni­en