Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Radtour

Region Romantisches Franken, Steigerwald
Linien R1 R7 S4
Länge ca. 66 km

Bewertungen

Ge­samteindruck
(6)
(6)
Landschaft
(6)
(6)
Gastronomie
(6)
(6)
An­spruch / Kondition
(7)
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Weg­be­schrei­bung
(7)
(7)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Tour de Franconie (Etappe NR1): Flusstal-Marathon

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Informationen zur Radtour

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Vorwort

Vorwort

Die Etappe NR1 aus dem Ringbuch "Tour de Franconie" im Über­blick:
  • Von der Markgrafenstadt Ans­bach S4/R7 zur Frankenhöhe (Ans­bach – Oberdachstetten: 23 km) radeln wir durch die beschaulichen Flussauen der Frän­kischen Rezat. Die Strecke verläuft auf verkehrsarmen Nebenstraßen, teils auch auf gut ausgebauten Wirtschaftswegen und weist keine nennenswerten Stei­gungen auf.
  • „„Ab Oberdachstetten (VGN-An­schluss: R8) sind wir mit einigen Stei­gungs- und Gefällstücken im Bereich der Frankenhöhe un­ter­wegs. In Bad Windsheim (An­schluss an R81) haben wir das Aischtal erreicht. Hier lohnt auf jeden Fall eine Stadtbesichtigung.
  • „„Der letzte Teil folgt dem ausgeschilderten Aischtal-Radweg – mehr oder weniger in Flussnähe. Auch die Aischtal-Bahn R81 begleitet unseren Weg nach Neustadt.

Karte

Karte

Fahrradkarte "Tour de Franconie (Etappe NR1): Flusstal-Marathon" – Ans­bach - Neustadt
Fahrradkarte "Tour de Franconie (Etappe NR1): Flusstal-Marathon" – Ans­bach - Neustadt

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Heute sind Ausdauer und Sitzfleisch gefordert. Unsere Tagestour ist zwar nicht be­son­ders schwierig, aber 64 km Stre­cken­län­ge erfordern etwas Routine. 

Der Gegenwert: Wir befahren zwei sehr reizvolle Fluss­tä­ler, die Frankens Landschaft prägen. Dazwischen liegt mit der Frankenhöhe eine Hochebene, die uns sehr schöne Aussichtspunkte bietet. In diesem Gebiet (und nicht weit von­ei­nan­der entfernt) entspringen auch die beiden Flüsse, deren Lauf wir folgen: Im ersten Teil die Frän­kische Rezat; im letzten Abschnitt die Aisch. Wer die Strecke abkürzen oder teilen möchte, der findet mit Oberdachstetten R8 und Bad Windsheim R81 passende Zwischenziele mit VGN-An­schlussmöglichkeiten. Auf geht’s!

Von der Markgrafenstadt Ans­bach zur Frankenhöhe 
(Ans­bach – Oberdachstetten: 23 km)
Ans­bacher Hofgarten (24.05.2010, VGN © VGN GmbH)

Wir erreichen den Bahn­hof Ans­bach mit der S4 (möglich auch: R7/R8).

Ans­bach Bahn­hof
Aus­gangs­punkt

Am Bahn­hofsplatz fahren wir zwischen dem Bus­bahn­hof (links) und der Post (rechts) über die Ampel ge­ra­de­aus in die Bischof-Meiser-Straße. Rechter Hand liegt der Hofgarten. An der Ein­mün­dung zur Promenade sehen wir die Markgräfliche Residenz vor uns. Wir halten uns links, über­que­ren den Platz und fahren ge­ra­de­aus weiter in die Ans­bacher Fußgängerzone. Rad­fah­ren ist zwar erlaubt, besondere Vorsicht ist aber allemal angebracht! Die Radwegbeschilderung leitet uns zu einem Durchgang an die „Riviera“. Auf einem Fußgängersteg über­que­ren wir die Rezat und folgen dem Radweg weiter nach links ent­lang der Bun­des­stra­ße B 13 / 14 stadt­aus­wärts. 

Die Radwegbeschilderung in Rich­tung Bad Windsheim ist ab hier eindeutig und die Wegeführung bedarf keiner großen Erläuterungen mehr.

Blick auf Lehrberg (31.07.2013, VGN © VGN GmbH)

Unsere Route verläuft im Wesentlichen parallel zur Bahnstrecke der R8, die wir bis Oberdachstetten mehrfach queren. Da auch die Bun­des­stra­ße auf der anderen Seite der Rezat verläuft, sind auf den von uns genutzten Orts­ver­bin­dungs­stra­ßen bis Lehrberg kaum Autos un­ter­wegs. Vor Lehrberg verläuft der Radweg ein Stück neben der Bahnlinie. Wir unterqueren hier die Bun­des­stra­ße 13 und fahren dann über eine Allee direkt auf den Ortseingang zu. Nach der Rezatbrücke gleich wieder links weg und weiter am Fluss ent­lang bis zur Ein­mün­dung in die Hauptstraße (St 2250). Hier aufgepasst! Unser Radweg führt weg vom Fluss. Nach Überquerung der Straße fahren wir über die Ballstadter Straße aus dem Ort hinaus. Am Seebach geht es auf einem Wirtschaftsweg nach links und dann in weitem Bogen an einem Wald­stück ent­lang wieder in Rich­tung Bahnstrecke und Flusslauf. Die Rezat verläuft in ihrem oberen Teil für uns weitgehend „unsichtbar“ auf der anderen Seite der Bahnstrecke. Ab dem Ortseingang von Kellern befahren wir wieder Nebenstraßen. Über Dörflein und Berglein erreichen wir Mitteldachstetten. Hier über­que­ren wir ein letztes Mal die Bahnstrecke und danach die Rezat (hier nahe der Quelle eher ein Bächlein). Über Möckenau kommen wir zur B 13 und nach einem langgezogenen leichten Anstieg zu unserem Zwischenziel Oberdachstetten R8.

Für dieses Teil­stück gibt es eine weitere VGN-Veröf­fent­lichung: „Im Tal der Frän­kischen Rezat“. Die Tour wird in Ge­gen­rich­tung beschrieben (von der Quelle zur Mündung). Ergänzend zu unserer Kurz­be­schrei­bung sind hier viele weitere In­for­ma­ti­onen zu Se­hens­wür­dig­keiten am Weg enthalten.

Von der Frankenhöhe ins Aischtal
(Oberdachstetten – Bad Windsheim – Neustadt / A.: 40 km)

Die Radwegbeschilderung nach Bad Windsheim führt uns über die Ans­bacher Straße und die Hauptstraße durch den Ort zum Bahn­hof (VGN-An­bin­dung: R8). Nach der Ein­mün­dung zur Bahn­hofsstraße halten wir uns halblinks und folgen der Beschilderung über die Büttelbergstraße auf den Radweg ent­lang der B 13. Links von uns sehen wir den Büttelberg (mit Sendemasten) und die Hohe Steig (531 m), markante Erhebungen der Frankenhöhe. In Höhe der MUNA-Siedlung (rechts: Beschilderung Frankenkaserne) führt der Radweg in einem Links-rechts-Schwenk auf geschottertem Weg ein Stück weg von der Straße. Hier auf die Beschilderung be­son­ders achten! Ins­ge­samt bleiben wir dabei jedoch immer parallel zur Bun­des­stra­ße un­ter­wegs und kommen nach dem Schafsee wieder zurück zum regulären Radweg, der ab hier auch wieder asphaltiert ist. In einer langgezogenen Abfahrt geht es unter der Bahnlinie hindurch in Rich­tung Marktbergel.

Schon an der ersten Kreu­zung müssen wir uns sorgfältig orientieren, denn die Beschilderung ist lückenhaft. Wir über­que­ren die B 13 (rechts von uns liegt das Sportgelände des TSV Marktbergel) und folgen nach links dem asphaltierten Wirtschaftsweg. Wir sind hier am Fuß des Petersbergs un­ter­wegs, einem Aussichtsberg der Frankenhöhe (siehe weitere In­for­ma­ti­onen, S. 81). Nach links weist die Beschilderung wieder in Rich­tung B 13 und danach an der Straße nach Westheim in kurzem Linksrechts-Schwenk wieder auf Wirtschaftswege durch die Felder. Wir durchqueren nun ein Gebiet, in dem noch zahl­reiche „Altlasten“ verborgen sind. Hin­weis­schilder machen darauf aufmerksam, dass sich hier das ehemalige Kampfmittelsprenggebiet der früheren MUNA befindet. Gerade zum Zeitpunkt der Texterstellung fanden um­fang­reiche Such- und Räumarbeiten statt (Hin­weis­schilder beachten!). 

Nach Norden haben wir bereits einen wunderbaren Rundblick in die Windsheimer Bucht und das Aischtal. Wir fahren mit dieser Aussicht auf der Hochebene immer weiter in Rich­tung Osten, bis wir Westheim erreichen. Nach dem Kirchplatz zweigen mehrere Straßen ab. Wir halten uns nach leicht rechts in Rich­tung Sontheim (hier lückenhafte Beschilderung)! Auch in Sontheim bitte auf die Fahrt­rich­tung achten: Am Ortsende führt die von uns genutzte Kreisstraße weiter nach rechts in Rich­tung Obernzenn. Wir fahren hier jedoch nach links, über­que­ren eine für den Verkehr gesperrte Panzerstraße des nahen militärischen Übungsgeländes und halten uns dann weiter ge­ra­de­aus in Rich­tung Ickelheim.

Ickelheim (17.07.2013, VGN © VGN GmbH)

Dieses beschauliche Örtchen empfängt und verabschiedet uns mit jeweils einem sehr schön restaurierten Torhaus an Ortsanfang und Ortsende. Einige Fachwerkbauten finden eben­falls unser Interesse. Ein be­son­ders originelles Projekt wurde gegenüber der Kirche in einem ehemaligen Waaghaus der Ge­mein­de realisiert: Hier gibt es ein „offenes Bücherregal“, in dem Bücher ausgeliehen und eingestellt werden können. Eine sehr schöne und nachahmenswerte Idee! 

Unsere Fahrt geht weiter in Rich­tung Bad Windsheim. Nach dem Torhaus an der Straße in Rich­tung Bad Windsheim biegen wir (mit Beschilderung) nach links ab (Am Kohlenberg) und radeln weiter durch Felder und Fluren, bis ge­ra­de­aus vor uns bereits Bad Windsheim in Sicht kommt. Nach einem weiteren Links-rechts-Schwenk des Weges unterqueren wir die Bun­des­stra­ße 470. An der danach folgenden Wegekreu­zung sind zahl­reiche Radweg­wei­ser zu finden. Der direkte Weg nach Neustadt weist nach rechts.

Wir empfehlen jedoch zuerst einmal eine Besichtigung der se­hens­werten In­nen­stadt. Dazu fahren wir weiter ge­ra­de­aus. Vorbei am Frän­kischen Freilandmuseum (immer einen eigenen Tagesausflug wert!) ist die his­to­rische Alt­stadt nicht zu verfehlen.

Für das folgende Teil­stück des Aischtal-Radwegs sind mehrere parallel verlaufende Va­ri­an­ten in Rich­tung Neustadt / Aisch ausgeschildert.

Nach Rast und Besichtigung ver­las­sen wir die Stadt am besten über die Nürn­berger Straße (ggf. auch mit der Radwegbeschilderung über die Schützenstraße). Kurz nach der Überquerung der Aischbrücke halten wir uns nach links und folgen der ab hier vorhandenen Radwegbeschilderung. Vorbei an dem Verkehrsübungsplatz, mehreren Sportplätzen und der Kläranlage erreichen wir Lenkersheim. Hier waren zur Sommerszeit gerade eine ganze Ansamm­lung von Störchen zu beobachten, die auf Futtersuche den Bauern aufmerksam bei der Ernte folgten.

Der in den Nestern wartende, immer hungrige Nachwuchs will schließ­lich gesättigt werden! Das folgende Wegstück nach Oberndorf bzw. Ipsheim verläuft nun leider (mit Radweg) direkt ent­lang der Bun­des­stra­ße. Hier war wohl keine durchgängige Al­ter­na­ti­ve in Flussnähe zu finden … Na dann – ab durch die Mitte!

Burg Hoheneck (19.11.2012, VGN © VGN GmbH)

Nach der lauten und verkehrsreichen Orts­durch­fahrt von Ipsheim geht es wieder etwas gemütlicher direkt an der Aisch weiter (Bitte bei der Orts­durch­fahrt und beim Abbiegen be­son­ders vorsichtig fahren!). Nach einer scharfen Linkskurve am Markt­platz und einem folgenden Stück weiter ent­lang der Orts­durch­fahrt beginnt ein Radweg auf der linken Seite. Dieser führt an der folgenden Rechtskurve der Bun­des­stra­ße ge­ra­de­aus weiter zur Aisch. Endlich wieder Ruhe und „eigene“ Wege ohne Kraftfahr­zeuge! Gemütlich und mit ab­wechs­lungs­reichen Eindrücken radeln wir weiter über Dottenheim bis nach Dietersdorf. Am Ortsanfang stoßen wir auf eine Querstraße (Mühlstraße). Hier finden wir zwei Beschilderung nach Neustadt / Aisch vor. Die nach rechts weisende (über Birkenfeld) verläuft weitgehend auf dem Radweg neben der viel befahrenen B 470 und führt auf direktem Weg zum Ziel. Wir bevorzugen aber die nach links weisende „autofreie“ Va­ri­an­te über Schauernheim. 

Nach einem weitem Rechtsbogen über­que­ren wir die Aisch und folgen dann der eindeutigen Beschilderung in Rich­tung Schauernheim. Wir befahren Wirtschaftswege (teilweise fein geschottert oder mit Betonplatten). Nach Schauernheim unterqueren wir die Bahnstrecke nach Würzburg und stoßen bald danach wieder auf die Aisch. Dem Uferweg folgen wir weiter in Rich­tung Riedfeld. An der Ein­mün­dung (Am Geißsteg) fahren wir nach rechts bis zum Riedweg. Auch hier geht es weiter nach rechts – bereits nahe unserem Etappenziel.

Nach der erneuten Überquerung der Aisch weist die Radwegbeschilderung nach links (erneut am Fluss ent­lang). Hier gilt es zu entscheiden: Wer als Ab­schluss noch eine Besichtigung der Neustädter Alt­stadt oder eine letzte Einkehr vor der Heimfahrt sucht, der folgt dieser Beschilderung, die letztlich direkt zur Fußgängerzone und zum Markt­platz führt. Zurück zum Bahn­hof geht es danach vom Stadtzentrum zurück nach Westen über die Bahn­hof­stra­ße. 

Für den direkten Weg zum Bahn­hof folgen wir hier schon dem Riedweg weiter bis zur B 470 (gegenüber: einige Supermärkte und weitere Einkaufsmöglichkeiten). Nach Überquerung der Bun­des­stra­ße fahren wir nach rechts und folgen dem straßenbegleitenden Radweg. Die zweite Ein­mün­dung nach links führt uns leicht bergauf direkt zum Bahn­hof von Neustadt / Aisch R1. Hier haben wir unser heutiges Etappenziel erreicht.

Neustadt a.d. Aisch Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Gast­haus „Goldenes Kreuz“

Ickelheimer Hauptstrasse 34
91438 Bad Windsheim
Tel: 09841 2848

Brauerei- Gasthof Haag

Hauptstraße 18
91617 Oberdachstetten
Tel: 09845 206
Ruhetag: Mon­tag

Gast­haus Ei­sen­bahn

Rosenbach 17
02708 Unterrosenbach
Tel: 09829 229
Ruhetag: Mon­tag

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