Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Radtour

Region Fränkisches Seenland, Naturpark Altmühltal
Linien 515 520 R9 R61
Länge ca. 62 km
Dauer ca. 3 Tage

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Ge­samteindruck
Landschaft
Gastronomie
An­spruch / Kondition
Weg­be­schrei­bung
(1)
(1)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Vom Altmühltal zum Rothsee

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GPS
Informationen zur Radtour

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Vorwort

Vorwort

Die ab­wechs­lungs­reiche, ca. 61,5 km lange Radtour führt aus­schließ­lich auf her­vor­ra­gend ge­kenn­zeich­neten Radwegen, die sich aus vier Teilstrecken zusammensetzt und durch wechselnde Landschaftsbilder der Vorjuralandschaft bis hin zum Rothsee führt.

Karte

Karte

Abschnitt 1

Fahrradkarte "Vom Altmühltal zum Rothsee" – Beilngries – Kinding

Abschnitt 2

Fahrradkarte "Vom Altmühltal zum Rothsee" – Beilngries – Thalmässing – Hilpoltstein – Allersberg

Abschnitt 3

Fahrradkarte "Vom Altmühltal zum Rothsee" – Thalmässing – Hilpoltstein

Abschnitt 4

Fahrradkarte "Vom Altmühltal zum Rothsee" – Hilpoltstein – Allersberg

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Ab Neumarkt Bahn­hof R5 erreichen wir unseren Aus­gangs­punkt in Beilngries-Hafen am bequemsten an Sonn- und Fei­er­tagen von 1.5.–1.11. mit der Frei­zeit­li­ni­e 520, dem Kanal-Altmühl-Express mit Fahr­rad­an­hän­ger*. Aber auch die Bus­linie 515 kann – bis zur Hal­te­stel­le Beilngries Realschule/ZOB – je nach Fahr­gast­auf­kom­men an den übrigen Tagen begrenzt Fahr­räder befördern. „Ausdauerradler“ können die Strecke ab Neumarkt bis Beilngries auch am Alten Kanal zu­rück­le­gen.

Beilngries Hafen
Aus­gangs­punkt der Tour

Von beiden Hal­te­stel­len aus orientieren wir uns an den Hin­weis­schildern zur his­to­rischen Alt­stadt – die beiden auffallenden Kirchtürme der Beilngrieser Stadtkirche als Blickfang. Drehen Sie nach der Ankunft ruhig eine Runde um den Markt­platz oder nehmen in den zahl­reichen Gaststätten oder Cafés noch einen kleinen Imbiss, bevor es mit dem Radwe­ge­zei­chen „Altmühltal-Radweg“ noch in der his­to­rischen Alt­stadt beim Hotel „Goldener Hahn“ Rich­tung Kinding losgeht – über der Straße, am Pfarrheim, ein weiterer zu­sätz­licher Hinweis „Eichstätt“.

Wir radeln also am Pfarrheim rechter Hand vorbei bis zum Vorfahrtsschild nach ca. 100 m. Hier nur 40 m links und gleich beim Park­platzschild rechts. An der Volkshoch­schu­le auf der linken Seite ent­lang, dann durch deren Park­platz (rechts ein Weg­wei­ser Kinding – Kipfenberg) über­que­ren wir die Bräuhausstraße und setzen die Fahrt in der Max-Prinster-Straße fort. Das nunmehr nicht mehr zu übersehende Altmühltal-Radwe­ge­zei­chen begleitet uns bis Kinding.

Abschnitt 1: Beilngries - Kinding

Höhenprofil (VGN © VGN GmbH)

Über die Sandstraße, vorbei am Gymnasium, radeln wir mit den We­ge­zei­chen des Altmühltal-Radweges Rich­tung Kinding aus Beilngries hinaus ins weit offene Altmühltal – rechts oben dominant das Barockschloss „Hirschberg“. Nach einigen Rich­tungswechseln queren wir vor der Kirche in Kirchanhausen ein erstes Mal die Altmühl. Im An­schluss an einen kurzen Anstieg nach rechts rollt unser Rad dann durch den Campingplatz auf die Kratzmühle (Kiosk und Ein­kehr­mög­lich­keiten) zu. Wieder über den Fluss kann man hier problemlos den Altmühltal-Radweg linker Hand ver­las­sen und beidseits um den See fahren oder ein erstes Mal Rast machen (km 5,3). 

Am Ende des Sees nimmt uns links am Park­platzende der Radweg Rich­tung Kinding wieder auf. Bis 1 km vor Kinding bleiben wir im Tal und über­que­ren dann die Straße. Links hoch können wir nach dem Scheitelpunkt das Rad fast bis in die Orts­mit­te (Maibaum) wieder rollen lassen, dort rechts halten. Gleich nach links durch ein kleine Gasse, über die eingefasste Schwarzach hoch zur Straße und dort links über die Brücke bis zur Tankstelle (km 12,6).

Mehr zu Kinding auch unter www.kinding.de

Abschnitt 2: Kinding – Greding

Höhenprofil (VGN © VGN GmbH)

Am rechten Straßenrand tauchen die nächsten, (etwas verblassten) braunen We­ge­zei­chen des Radweges Rothsee – Nürn­berg (Greding: 9 km) auf, denen wir nach rechts folgen. Zunächst an der Straße, fahren wir dann an der Autobahn A 9 ent­lang, die wir an­schlie­ßend nach einem Links­bo­gen unterqueren. An der Grenze zum Land­kreis Roth wechseln auch die Farben der Hin­weis­schilder auf weiß-blau – die Rich­tung über Greding zum Rothsee (Nürn­berg) bleibt freilich die gleiche. Mal wieder ansteigend, dann abwärts durch die Autobahn. Vor Greding liegen noch ein kurzer Anstieg und natürlich danach auch eine angenehme Abwärtspassage, die in der Zufahrtsstraße zur Autobahn (Bahn­hof­stra­ße) endet, vor uns (km 20).

Eine erste oder erneute Rast … – dann rechts, über die Ampelanlage und durch den Torbogen des südlichen Stadttores (Eichstätter Tor) auf Kopfsteinpflaster hoch zum Gredinger Markt­platz: mit seinen barocken Häuserensembles und der romanischen Basilika St. Martin. Zahl­reiche Ein­kehr­mög­lich­keiten rund um den Orts­mit­telpunkt in der Stadt der 21 Türme laden Sie ein. Auf gleichem Weg dann zurück, hoch zum Ortsrand.

Mehr zu Greding auch unter www.greding.de

Abschnitt 3: Greding - Hilpoltstein

Höhenprofil (VGN © VGN GmbH)

Ge­ra­de­aus, von der Orts­mit­te kommend natürlich rechts, radeln wir nun – weiter her­vor­ra­gend markiert – auf dem Radwan­der­weg Altmühltal – Rothsee – Nürn­berg ent­lang der ehemaligen Bahnlinie zunächst in Sichtweite der Autobahn über Hausen und Günzenhofen bis nach Groß- und Kleinhöbing in die Orts­mit­te. Weiter ge­ra­de­aus schwenkt der Radweg dann nach rechts, überquert die Staatsstraße, steigt dahinter an und führt links ab, angenehm weiter in den Thalmässinger Ortsteil Eckmannshofen. Vor der Thalachbrücke (blaue Geländer) trennen sich die Radwege. Nach halbrechts verlässt uns der Altmühltal – Rothsee – Nürn­berg-Radwan­der­weg, wir radeln hier nach links über die Brücke jetzt weiter auf dem Gredl-Radweg und können entscheiden:

… nach ca. 300 m rechts und gleich weiter Rich­tung Alfershausen …

… oder in den Ort zu einer Einkehr oder Rast rund um den Markt­platz.

Mehr zu Thalmässing unter www.thalmaessing.de.

Nach dem Queren der aus Alfershausen kommenden Ortseingangsstraße verläuft der ab sofort bis zum Rothsee fast durchgängig asphaltierte Radweg auf der früheren Bahn­tras­se. Die erste Schautafel gibt einen Einblick in Vergangenheit und Historie. Nach der Überschrift der Tafel „Ein­stei­gen! Wir fahren mit der Gredl-Bahn“ machen wir uns auf den Weg oberhalb der Straße, die wir dann ebenso wie den Bachlauf dahinter queren. „Nächster Halt: Alfershausen“ – noch gut erkennbar sind die alten Bahn­steigkanten.

Die Gredl-Bahn

(abgeleitet von „Gredinger-Bahn“, nicht etwa vom Mädchennamen Gretl)

Eine erste Trassierung erfolgte durch eine Projektkommission 1883. Die Errich­tung der Strecke wurde am 7. April 1884 vom Bay­e­rischen Landtag und der Reichsratskammer im Lokalbahngesetz festgeschrieben. Die geplanten Baukosten beliefen sich auf 1,915 Mil­li­onen Goldmark. Im Mai 1887 waren die Schienen bis Heideck, im Juli bis Eysölden gelegt. Am 11.8.1887 erreicht erstmals ein Zug Thalmässing. Am 15.9.1887 erreicht der Materialzug erstmals die Endsta­ti­on Greding. Am 19. Sep­tem­ber trafen zwei Lokomotiven vom Typ D VII ein, die erste Probefahrt fand am 22.10.1887 statt.

Die offizielle Eröffnung erfolgte am 1.6.1888 mit drei täglichen Zugpaaren. Zwei neue Lokomotiven gleicher Baureihe bedienten mit je vier Güter- und Per­so­nenwagen ins­ge­samt neun Sta­ti­onen (mit Bahn­hofs­ge­bäu­de) und sieben Hal­te­stel­len (durch Tafeln markiert). Der Per­so­nen­ver­kehr wurde am 28.5.1972 auf dem 12 km langen Teilabschnitt Thalmässing – Greding und am 29.9.1974 auf dem 16 km langen Teilabschnitt Thalmässing – Hilpoltstein eingestellt.

In den folgenden Jahren fanden noch einzelne Dampfzugfahrten statt; der letzte Dampfzug im Abschnitt Heideck – Thalmässing fuhr im Sep­tem­ber 1998. Der Güterverkehr Hilpoltstein – Thalmässing endete mit dem 1.1.1998. Mittlerweile ist die Strecke bis Hilpoltstein komplett abgebaut. Ab Hilpoltstein ver­keh­ren heute die Züge Mo.– Fr. im Stun­den­takt, an den Wo­chen­en­den alle zwei Stunden R61. Der Name aber ist nicht nur im Volksmund bis heute geblieben.

Zur Europäischen Wasserscheide geht es noch einmal lang gezogen den Berg (462 m) hinauf – entschädigt werden wir aber dann durch eine herrliche, weit reichende Rund­um­sicht über die Juralandschaft (km 38).

Danach braucht man in den langen Bögen und Geraden – begleitet von alten Signalen – bis Seiboldsmühle bei Heideck fast nicht mehr in die Pedale treten. Nach einer erneuten Straßenquerung lenken wir unser Rad nach rechts und können auch bis Hilpoltstein des Öfteren die Beine schonen …

In „HIP“ treffen wir auf den Alt­stadtring, in dem wir nach links zum Bahn­hof weiter­fah­ren. Dort endet der Gredl-Radweg (km 49). Egal ob Sie von hier den Zug R61 nehmen oder über den Rothsee weiter zum Re­gi­o­nal­bahn­hof Allersberg (Rothsee) radeln wollen, einen Abstecher zum mittelalterlichen Stadtkern oder zur Burg sollten Sie auf jeden Fall un­ter­neh­men. Dazu bleiben wir im Rechtsbogen noch ein Stück auf dem Alt­stadtring bis zu einer Kreu­zung, wo es rechts Rich­tung his­to­rische Alt­stadt (auch hier bieten sich wieder zahl­reiche Ein­kehr­mög­lich­keiten an) oder linker Hand zum Rothsee weitergeht.

Mehr zu Hilpoltstein auch unter www.hilpoltstein.de

Abschnitt 4: Hilpoltstein – Rothsee/Bahn­hof Allersberg (Rothsee)

Höhenprofil (VGN © VGN GmbH)

Auf dem nur anfangs ansteigenden Weg zum Rothsee (Allersberger Straße) unterqueren wir nach dem Rhein-Main-Donau-Kanal die Straße, lenken unser Rad bei der nächsten Querstraße nur kurz nach links und radeln rechter Hand über den Park­platz zum Seeufer des Großen Rothsees. Auch jetzt liegt die Ent­schei­dung wieder bei Ihnen: rechts oder links um den See zu fahren. Infotafeln – auf den auch die bewirtschafteten Strandhäuser und Gastwirtschaften um den See eingezeichnet sind – helfen Ihnen bei der Auswahl.

Am Ende des Kleinen Rothsees (Park­platz bei Appelhof) treten wir ein letztes Mal nach links in die Pedale, unterqueren die Straße Allersberg – Roth, zweigen am Scheitelpunkt links ab und lassen das Rad bis zum Re­gi­o­nal­bahn­hof R9 ** nahezu ausrollen. Je nach Ab­fahrts­zeit kann man den Tag im Gast­haus Wenny in Altenfelden (250 m nach den Un­ter­füh­rungen, Tel. 09176 1637, Ruhetag: Mo.) ausklingen lassen.

Sondermodelle können nicht befördert werden.

** Bitte beachten Sie bei der Rück­fahrt ab Allersberg, dass es bei den aus München kommenden RegionalExpress Zügen manchmal zu Platzproblemen bei der Fahr­rad­mit­nah­me kommen kann. Nutzen Sie bitte deshalb die Re­gi­o­nal­bahn (Allersberg Shuttle)!

Altenfelden Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Seerestaurant-Café Kratzmühlsee
Gabi Ritter

Am See 1
85125 Kinding-Kratzmühle
Tel: 08461 7191
Geöffnet:
Ok­to­ber, De­zem­ber, Ja­nu­ar-April:
Frei­tag-Sonn­tag von 11-22 Uh;
Mai-Sep­tem­ber: täglich von 11-22 Uhr
Küchenzeiten: ab 11-21:30 Uhr
durchgehend warme Küche
Betriebsferien: No­vem­ber

Wirtshaus „Zur Kratzmühle“
Photios Olympos

Mühlweg 1
85125 Kinding-Kratzmühle
Tel: 08461 602500
Fax: 08461 602501
April bis Ok­to­ber; keine Ruhe­tage

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

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