Steckbrief

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Informationen zur Radtour

Linien R2/S1 R15
Länge ca. 38 km

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Aurach-Trilogie (3.2): Obere Aurach – Unterlauf

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Vor Kirchaich (VGN © VGN GmbH)

Vorwort

Vorwort

Zum Ken­nen­ler­nen - am Unterlauf der Aurach

Im Unterschied zu den beiden übrigen Va­ri­an­ten ist hier die Strecke im Maintal deutlich kürzer. Bereits in Roßstadt geht es steil aufwärts und über den Höhenrücken ins Aurachtal nach Kirchaich. Durch das untere Aurachtal führt die Route bis nach Stegaurach. Der letzte Teil folgt der Originalbeschilderung (und -beschreibung) des "Erlebniswegs Obere Aurach" weiter bis nach Bam­berg.

Bei Walsdorf (Rück © Rück)

Karte

Karte Va­ri­an­te 3

Fahrradkarte "Obere Aurach"
Fahrradkarte "Obere Aurach"

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Von Oberhaid nach Kirchaich

Wir starten vom Bahn­hof Oberhaid R15, dem letzten VGN-Halt im Maintal oberhalb von Bam­berg an der Strecke nach Würzburg.

Oberhaid Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

In Fahrt­rich­tung folgen wir der Bahn­hof­stra­ße und über­que­ren den Bahnübergang. Ab jetzt gibt eine weißgrüne Radwegbeschilderung mit Rich­tungsweg­wei­sern den künftigen Weg zum Main-Radweg vor. Auf Wirtschaftswegen mit festem Belag führt die Strecke nach Unterhaid. An der Kläranlage dann nach links und nach der Unterquerung der A 70 gleich wieder rechts. Dem Weg folgend über­que­ren wir die Mainbrücke in Rich­tung Kreisverkehr am Ortsrand von Viereth. Es lohnt sich, hier den "Mainblick" zu genießen!

Nach dem Kreisverkehr gibt die Beschilderung die Rich­tung nach Eltmann vor. Wir fahren jetzt auf dem mit "5-Sternen" prämiierten Mainradweg, der sich leider auf unserem folgenden Stre­cken­ab­schnitt nicht gerade in preisverdächtiger Weise präsentiert. Der Radweg verläuft nicht am Fluss, sondern meist "straßenbegleitend" immer an der B 26 ent­lang. Die Trasse ist zwar breit und komfortabel und führt teilweise durch die Orte am Weg, der Straßenlärm ist aber sehr störend. Der Main fließt aber nördlich der Straße und bleibt meist im Wiesengrund versteckt.

In der Orts­mit­te von Roßstadt kommen wir zum *Landgasthof Schramm". Während der Mainradweg rechts davon an der Straße weiter in Rich­tung Eltmann verläuft, fahren wir links an der Gaststätte vorbei. Der Straßenname "Steige" lässt bereits vermuten, was nun kommt. Es geht steil aufwärts, bis wir den Höhenrücken zwischen Main- und Aurachtal erreicht haben. Schöne Ausblicke zurück ins Maintal! Endlich ist der Main mit seinen vielen Verästelungen und Nebenarmen in diesem Gebiet einmal gut zu erkennen. Rechts unseres Weges liegt am Hang ein Na­tur­schutz­ge­biet mit einer bedeutenden Graureiherkolonie (Hinweistafeln). Nachdem wir die Hochebene erreicht haben, verläuft der weitere (beschilderte) Radweg in leichtem auf und ab weiter ent­lang land­wirt­schaft­lich genutzter Flächen und abgeschiedener Wald­stücke. Leider gibt es hier auch kurze Abschnitte mit recht grobem Schotter. Danach kreuzen wir die Kreisstraße HAS 25 (Rastplatz am Weg). An einer folgenden Wegkreu­zung mit Beschilderung geht es ge­ra­de­aus weiter nach Kirchaich, bis der Weg auf die Kreisstraße HAS 13 stößt. Schon während der Fahrt bergab nach Kirchaich haben wir einen schönen Ausblick in das vor uns liegende Aurachtal.

Im Ort treffen wir an der Ein­mün­dung von der Bam­berger Straße in den Kaulberg auf den Radweg Obere Aurach, dem wir weiter nach links folgen.

Von Kirchaich über Stegaurach nach Bam­berg

Ab Priesendorf verläuft die Strecke nun wieder im Land­kreis Bam­berg, also im Bezirk Oberfranken. Nach Trabelsdorf und einigen idyl­lischen Weihern am Weg (einer ist als Badesee gestaltet!) folgt nun wieder ein be­son­ders schöner Abschnitt unseres Radwegs, teils weit oberhalb des Flusses. Rechts unseres Wegs sehen wir die markante Burg­an­lage von Lisberg. Nachdem wir die Straße nach Lisberg überquert haben, beginnt ein ausgedehntes Weidegebiet in den Flussauen. Wenn wir Glück haben, können wir die hier angesiedelten "vier­bei­nigen Landschaftspfleger" in Aktion sehen: In einem Modellprojekt des Landschaftspflegeverbands Bam­berg werden in diesem Flussabschnitt bereits seit einigen Jahren wieder Heckrinder als Weidevieh ganzjährig im Freien gehalten.

Die widerstandsfähigen Tiere erinnern vom Aussehen an die schon seit Jahrhunderten ausgestorbenen Auerochsen, die dem Fluss "Aurach" seinen Namen gaben. In dem weiträumigen Gelände sorgt die Herde durch die Beweidung für den Erhalt der Wiesenflächen. Nach dem Erfolg dieses ersten Projekts wurden zudem auch Wasserbüffel und Wildpferde in den Uferbereichen angesiedelt (siehe dazu In­for­ma­ti­onen am Weg und weitere In­for­ma­ti­onen im Text). Bis nach Walsdorf verläuft der Radweg am Rand dieses Weidegebiets ent­lang. Im weitläufigen Gelände mit vielen Rückzugsmöglichkeiten sind die Tiere leider nicht immer zu erkennen.

Ab Walsdorf ver­las­sen wir den Wiesengrund und der Radweg wird bis Stegaurach ent­lang der Straße ausgewiesen. Dieser endet am Ortseingang von Stegaurach. Bei der folgenden Orts­durch­fahrt gibt es leider keinen abgetrennten Radweg mehr an der stark befahrenen Straße.

In Stegaurach dann weiter ent­lang der Hauptstraße durch den Ort (Bam­berger Straße). An den Stegauracher Weihern vorbei verläuft die Strecke nun in Rich­tung Bam­berg, zuerst auf einem Radweg an der Staatsstraße, danach leicht bergauf ent­lang der B 26. Links des Wegs erkennen wir die Altenburg, schon bevor das Stadt­ge­biet von Bam­berg erreicht ist.

Auf dem nun folgenden Weg bis zum Bahn­hof ist besondere Aufmerksamkeit gefordert, um die vielen grünweißen Rich­tungsbeschilderungen bei der komplizierten Routenführung quer durch die In­nen­stadt nicht zu verpassen. So kommen wir jedoch auch in den Genuss einer kleinen Stadtrund­fahrt durch das Zentrum und dabei an vielen Se­hens­wür­dig­keiten vorbei. Letztlich über­que­ren wir auf unserer Route den Main-Donau-Kanal über die (autofreie) Kettenbrücke. An der Ludwigstraße sehen wir schließ­lich bereits rechts von uns den Bahn­hof von Bam­berg, das Ziel unserer Tagestour R2/S1.

Bam­berg Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Debring

Brauerei-Gasthof Müller

Würzburger Straße 1
Debring
Tel: 0951 29191
täglich ab 11 Uhr; Ruhetag: Mo.

Oberschleichach

Brauerei-Gasthof-Pension Zenglein

Pfarrer-Baumann-Straße 21/23
Oberschleichach
Tel: 09529 92240
Do.-Mo. von 8-24 Uhr (!), Ruhe­tage: Di. u. Mi.

Pettstadt

Schrauder-Keller (direkt am Weg)

Neuhaus 1
Pettstadt
Tel: 0178 4121658
werk­tags ab 15 Uhr; So. u. Fei­er­tag ab 10 Uhr. Bei schlechtem Wetter geschlossen

Trabelsdorf

Hotel und Landgasthof Altes Kurhaus

Seeleite 1
Hal­te­stel­le Trabelsdorf
96170 Trabelsdorf
Tel: 09549 1247
Mo. u. Di. ab 15 Uhr; Mi., Fr.-So. ganztägig. Ruhetag: Do.

Trossenfurt

Gast­haus & Brauerei Roppelt

An der Steige 2
Trossenfurt
Tel: 09522 1840
täglich ab 17 Uhr. So. Mittagstisch ab 11 Uhr; Ruhetag: Di.; Der sehr schöne Bier­kel­ler (ca. 200 Meter entfernt) ist ab Mai täglich ab 16 Uhr geöffnet

Unteraurach

Gast­haus Hümmer (mit Bier­gar­ten)

Dorfstr. 12
Unteraurach
Tel: 0951 20853388
Di.-Fr. ab 16 Uhr; Sa. u. So. ab 11.30 Uhr; Ruhetag: Mo.

Viereth-Trunstadt (Weiher)

Brauerei Kundmüller

Weiher 13
Viereth-Trunstadt (Weiher)
Tel: 09503 4338
täglich ab 9 Uhr; Ruhetag: Mi.

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

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