Weites Land - Auf der alten Bahnlinie nach Rothen­burg o. d. T. (Neuauflage) Va­ri­an­te Schillingsfürst

Steckbrief

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Informationen zur Radtour

Region Romantisches Franken
Linien R7 R82
Länge ca. 23 km

Bewertungen

Ge­samteindruck
Landschaft
Gastronomie
An­spruch / Kondition
Weg­be­schrei­bung

Höhenprofil

Höhenprofil
Weites Land - Auf der alten Bahnlinie nach Rothen­burg o. d. T. (Neuauflage) Va­ri­an­te Schillingsfürst

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Vorwort

Vorwort

Gute Nachrichten für Radler! Durch die Ver­län­ge­rung der fährt sie nun in regelmäßigem Intervall über Ans­bach weiter bis Dombühl und auch die RE-Züge der sind seit einiger Zeit mit geräumigen Doppelstockwagen ausgestattet. Das Platzan­ge­bot für Fahr­räder hat sich damit erhöht und der westliche Land­kreis Ans­bach ist somit wesentlich besser als vorher in das Schienennetz des VGN eingebunden. Es wird Zeit, diese land­schaft­lich reizvolle Gegend mit dem Rad und dem VGN genauer zu erkunden.

Vom Start­punkt Dombühl bietet sich folgender Tourenvorschlag an:

Die Radtour von Dombühl in nördlicher Rich­tung „Auf der alten Bahnlinie nach Rothen­burg o. d. T.“ ist ein „Klassiker“ unserer Frei­zeittipps, der schon etliche Jahre verfügbar ist. Wir haben den Vorschlag überarbeitet und die aktualisierte Fassung neu veröf­fent­licht. Hier wird die Va­ri­an­te über Schillingsfürst beschrieben.

Der Verlauf des Radwegs „Alte Bahnlinie“ folgt der Trassenführung der ehemaligen Bahnstrecke Dombühl – Rothen­burg o. d. T. Dabei ist die ursprüngliche Bahn­tras­se in einigen Teilbereichen als komfortabler Radweg nutzbar oder wird an manchen Stellen durch Ver­bin­dungs­wege ergänzt. Sehr gut befahrbar ist der Teilabschnitt zwischen Diebach und Gebsattel, der direkt auf der ehemaligen Bahn­tras­se verläuft.

Für Rennräder ist die Tour nicht ge­eig­net!

Karte

Karte

Radkarten: Dombühl - Schillingsfürst - Rothen­burg o. d. T (20.02.2019)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Dombühl – Schillingsfürst auf direktem Weg: 6 km

Mit der Radwegbeschilderung „Romantische Straße“ gibt es von Dombühl eine direkte Ver­bin­dung nach Schillingsfürst. Wir starten vom Bahn­hof Dombühl mit der Beschilderung „Alte Bahnlinie“.

Auf diesem ersten Stre­cken­ab­schnitt finden wir nur noch wenige Anhaltspunkte, die auf die ehemalige Bahnstrecke hinweisen könnten. Wir starten am Bahn­hof im Dombühl und fahren nach links die Bahn­hofsstraße ent­lang. Am Markt biegen wir dann nicht nach links ab, sondern folgen ge­ra­de­aus der Frankenstraße bis zur Ein­mün­dung in die Feuchtwanger Straße. Ab hier folgen wir der Beschilderung „Romantische Straße“ nach rechts in Rich­tung Schillingsfürst. Die Strecke verläuft al­ler­dings durchgehend auf der Ver­bin­dungs­stra­ße nach Schillingsfürst (ohne Radweg). Nach einem knackigen Anstieg haben wir noch einen schönen Panoramablick zurück über Dombühl, dann geht es auf der Anhöhe weiter bis nach Schillingsfürst. Vorbei am Ortsteil Fischhaus, radeln wir zur Hauptstraße (St 2246), die wir über­que­ren, um in den Orts­kern von Schillingsfürst zu kommen. Über die Dombühler Str. gelangen wir zum Schnittpunkt mit der Radroute „Alte Bahnlinie“. Dank der sehr guten Beschilderung ist der Weg zum Schloss nun leicht zu finden.

Schillingsfürst
„In Schillingsfürst geht’s immer nauf,“ erklärte eine Anwohnerin, nach dem günstigsten Weg zum Schloss gefragt. Die Besichtigung muss man sich als Radler also erst erarbeiten. Dafür gibt es als Belohnung neben der prächtigen Schloss anlage mit der Jagdfalknerei einen grandiosen Panoramablick. Der schattige Bier­gar­ten der Schlossgaststätte lädt bei schönem Wetter zu einer Rast ein.

Neben der prachtvollen Schlossanlage lädt hier auch der „Fürstliche Falkenhof“ zu einem Besuch ein.

Fürstlicher Jagdfalkenhof
Fürstliche Ver­wal­tung – Schloss Schillingsfürst

Am Wall 14
91583 Schillingsfürst
Tel: 09868 201
Schillingsfürst (20.02.2019, R. Rück © schreibwerk)

Auch der ehemalige Bahn­hof von Schillingsfürst (Kuriosum: ein Kopfbahn­hof – es sind nur noch Reste erkennbar) liegt nicht an der beschilderten Strecke. In direkter Nachbarschaft ist übrigens auch die Wörnitzquelle zu finden.

Nach einer Erholungspause – Ausblicke inklusive – geht es weiter: Die Strecke führt über die Schafhofsteige (links neben der Ludwig-Doerfler-Galerie) rasant abwärts mit Beschilderung „Kneippweg“ zum Ortsteil Schafhof. Hier biegt der „Kneippweg“ nach rechts ab, wir folgen jedoch der Hauptstraße über die Wohnbacher Straße bis nach Wohnbach.

Dort halten wir uns nach links und gelangen über die Neumühle nach Bellershausen, wo wir wieder auf unsere Ausgangsbeschilderung „Romantische Straße“ treffen. Dieser folgen wir nun über die Rothen­burger Straße, unterqueren die Talbrücke der A7 und erreichen Diebach. Wir radeln ent­lang der Hauptstraße durch den Ort. An der Ein­mün­dung in die Bockenheimer Straße fahren wir nach rechts und weiter am Ortsende links ab zur Tauber. Hier gelangen wir wieder auf den Radweg „Alte Bahnlinie“, dem wir wie beschrieben nach Rothen­burg folgen.

Vor Gebsattel (20.02.2019, R. Rück © schreibwerk)

Diebach – Rothen­burg

Die Strecke führt uns weiter an Diebach vorbei (Rechts des Weges gelegen. Se­hens­wert: der ehemalige Bahn­hof von Diebach – Insingen) in Rich­tung Bockenfeld bis nach Gebsattel. Es kommen nun weitere Radwegebeschilderungen hinzu (Kneippweg, Romantische Straße, Tauber-Jagst-Weg), die eben­falls dieses gut ausgebaute Teil­stück nutzen. So macht Bahn­tras­senradeln richtig Spaß und es sind auch einige Reste bahntechnischer Bauten zu finden. An der Bestleinsmühle vorbei, gelangen wir zum liebevoll renovierten Bahn­hof Bockenfeld, bei dem zur richtigen Zeit auch eine Einkehr möglich ist.

Weithin sichtbar liegt unser nächstes Ziel, Gebsattel, vor uns. Am Ortseingang endet der auf dem Gleiskörper geführte Stre­cken­ab­schnitt. Die Beschilderung führt uns am Friedhof nach rechts durch den Ort. Hier bietet sich in zwei Gaststätten die Möglichkeit zu einer Rast an:  Gast­haus Lamm und Gast­haus Schwarzer Adler.

Dann an der Andreaskirche links abbiegen und auf die Beschilderung achten! Nach rechts geht es aufwärts und wir fahren auf dem Kamm einer Böschung das letzte Stück Radweg der alten Bahn­tras­se bis zur Ein­mün­dung in die Ver­bin­dungs­stra­ße nach Rothen­burg (Sparkasse/VR-Bank). Die Straßenbezeichnung „Am Bahn­hofsweg“ und ein ehemaliger Lagerschuppen bieten noch Hinweise auf die ursprüngliche  Stre­cken­füh­rung. Diese verlief nach Überquerung der Staatsstraße dann in weitem Bogen direkt weiter bis zum Bahn­hof von Rothen­burg o. d. T.

Die Strecke ist aber leider in diesem letzten Abschnitt nicht als Teil des Radwegs befahrbar. Wir biegen stattdessen nach links ab und folgen nun dem Radweg neben der Straße bis zur Stadt­gren­ze von Rothen­burg o. d. T. Hier folgen wir der  Beschilderung nach rechts (aufwärts) in die Sankt-Leonhard-Straße. Beim Schulzentrum über­que­ren wir auf einer Brücke die Staatsstraße (Nördlinger Straße) und radeln vorbei am Freibad in Rich­tung Spitaltor.

Damit haben wir den Zugang zur his­to­rischen Alt­stadt von Rothen­burg o. d. T. erreicht. Der Radweg ist weiter ausgeschildert bis zum Endpunkt am Bahn­hof von Rothen­burg (Verlauf au­ßer­halb der Stadtmauern zwischen Friedhof und Bahnstrecke – hier sind noch Gleise verlegt!).

Emp­feh­lens­wert ist statt der Wei­ter­fahrt aber auf alle Fälle eine aus­gie­bige Besichtigung der his­to­rischen Alt­stadt von Rothen­burg mit ihren vielen Se­hens­wür­dig­keiten auf engstem Raum. Rast- und Ein­kehr­mög­lich­keiten sind hier reichlich zu finden.

Rothen­burg o. d. T.
Se­hens­wür­dig­keiten & Stadt­plan der Stadt über dem Taubergrund

Einkehren

Einkehren

Bockenfeld

Alter Bahn­hof, Bockenfeld

Bockenfeld
Tel: 09861 4142
Mai bis Ende Sep­tem­ber; Mitt­woch ab 16 Uhr, Sonn- und Fei­er­tage ab 13 Uhr

Gebsattel

Gast­haus Lamm

Schlossstr. 2/4
Gebsattel
Tel: 09861 8968
Fax: 09861 86924
Ruhetag: Mitt­woch bis 16 Uhr; Fremdenzimmer;

Gast­haus Schwarzer Adler

Kirchdorfstr. 4
Gebsattel
Tel: 09861 2626
Ruhetag: Diens­tag

Schillingsfürst

Schloßcafé Schillingsfürst
Thomas Ortner

Am Wall 10
91583 Schillingsfürst
Tel: 09868 7406
Fax: 09868 7423
Di-So von 10–24 Uhr, Ruhetag: Mo

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