Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Städtetour

Region Bayerischer Jura (Oberpfalz)
Linien R5 S3
Neumarkt i.d.OPf

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Vorwort

Vorwort

Eine Stadt ist so in­te­res­sant, wie die Möglichkeiten, die sie ihren Bürgern und Gästen bietet. Und Neumarkt i.d.OPf. hat viel zu bieten! Denn Neumarkt i.d.OPf. ist eine starke Stadt! In über 850 Jahren zu einem lebens- und liebenswerten Treffpunkt am Fuße des Oberpfälzer Jura gewachsen – in der jüngsten Vergangenheit zu einem Stand­ort gereift, an dem Ideen, unternehmerische Entschlossenheit und kulturelle Vielfalt eine starke Ver­bin­dung eingehen.

Rund um das prägnante spätgotische Rathaus finden sich in der Alt­stadt gemütliche Cafés, urige Gasthäuser und erstklassige Restaurants. Ein außergewöhnlich hohes Kulturan­ge­bot macht die 40.000-Einwohnerstadt zu einem gefragten Gastspielort. Rund um Neumarkt liegen in der ab­wechs­lungs­reichen Landschaft ein bestens ausgebautes Netz reizvoller Rad- und Wan­der­wege und ein vielfältiges Frei­zeitan­ge­bot.

Nehmen Sie sich die Zeit, Neumarkts Stärken kennenzulernen.

www.neumarkt.de

Neumarkt i.d.Opf. Bahn­hof
Mit dem VGN nach Neumarkt i.d.Opf.

Stadt­plan

Stadt­plan

Stadt­plan Neumarkt
  1. Rathaus
  2. Münster St. Johannes
  3. Schreibenhaus
  4. Unteres Tor
  5. Kasernengebäude
  6. Festsäle der Residenz
  7. Pfalzgrafenschloss
  8. Hofkirche
  9. Kulturhaus Reitstadel
  10. Evang.-luth. Christuskirche
  11. Neumarkter Brau­e­rei­mu­se­um
  12. Bay­e­risches Metzgerei- und Weißwurstmuseum
  13. Museum für his­to­rische Maybach-Fahr­zeuge
  14. Museum Lothar Fischer
  15. Stadtmuseum

Se­hens­wür­dig­keiten

Se­hens­wür­dig­keiten

Sie wollen Neumarkt auf eigene Faust ken­nen­ler­nen? Unser kurzweiliger Stadt­spa­zier­gang durch die Neumarkter Alt­stadt führt vorbei an den wichtigsten Se­hens­wür­dig­keiten und durch ver­schie­dene Epochen der Stadtgeschichte.

Rathaus (1)

Aus­gangs­punkt für den Stadt­spa­zier­gang ist das spätgotische Rathaus (erbaut um 1430), das die Marktstraße in den „Oberen Markt“ und den „Unteren Markt“ teilt. Hier war die Keimzelle der als „Neuer Markt“ im 12. Jahrhundert gegründeten Stadt. Das Rathaus wurde 1945 fast voll­stän­dig zerstört, 1956/57 wieder aufgebaut und 1999 grundlegend saniert.

Münster St. Johannes (2)

Die Pfarrkirche St. Johannes (erbaut 1404–34) ist ein weiteres Wahrzeichen der Stadt. Hö­he­punkte der Kirche sind der romanische Taufstein von 1230 und eine Kopie des berühmten, um 1512 – 1515 entstandenen Grünewald‘schen „Isenheimer Altars“ in der Immanuelkapelle an der Südseite. Beachtlich ist der mit 72 Metern ungewöhnlich hohe Kirchturm. Er war im Mittelalter das höchste Bauwerk in der ge­samten Umgebung.

Münster St. Johannes (VGN © VGN GmbH)
Schreiberhaus (3)

Es lohnt sich ein kurzer Abstecher in die Bräugasse. Hier befindet sich das erst kürzlich umfassend sanierte sog. Schreiberhaus, das älteste Bürgerhaus der Stadt. Es wurde als gotisches Fach­werk­haus um 1430 und damit zur Zeit des großen „Baubooms“ in Neumarkt erbaut. Denn um dieselbe Zeit entstand das Pfalzgrafenschloss, das Rathaus und auch die Pfarrkirche St. Johannes. 2006 wurde im Kellerraum ein Jüdisches Ritualbad (Mikwe) entdeckt und freigelegt.

Unteres Tor (4) 

Weiter geht‘s zum Unteren Tor. Als Teil der ehemaligen Stadtbefestigung aus dem 13. Jahrhundert ist es im Zweiten Weltkrieg gesprengt worden. Das Tor, das Sie heute sehen, wurde 1989/90 mit gestalterischen Anleihen an das gotische Original wieder aufgebaut. Darin befindet sich auch Neumarkts wunderschöner Trauungssaal.

Kasernengebäude (5)

Auf dem weiteren Weg ent­lang der ehemaligen Stadtmauer befindet sich das Kasernengebäude von 1720. Hier in der Unteren und Oberen Kasernengasse waren in den imposanten Kasernengebäuden von 1814 bis 1909 bay­e­rische Chevaulegers-Regimenter untergebracht.

Festsäle der Residenz (6)

Die einstigen Festsäle der Residenz werden heute – nach komplettem Umbau – ihrer früheren Be­stim­mung wieder gerecht. Sie dienen als glanzvolle Räumlichkeiten für un­ter­schied­liche Ver­an­stal­tungen: von Tagungen, Jazzkonzerten bis hin zur Kleinkunst.

Pfalzgrafenschloss (7)

Fast ein wenig hinter den hohen Bäumen versteckt liegt das Pfalzgrafenschloss. Der schmucke Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert erinnert – obwohl heute Sitz des Amtsgerichts – noch immer an die großen Zeiten unter Pfalzgraf Friedrich II. und an höfisches Leben auf dem ehemals „Hofplan“ genannten his­to­rischen Platz.

Hofkirche (8)

Die Pfalzgrafen unterhielten eine eigene „Hofkirche“ gleich neben ihrer Residenz – die St. Johanneskirche stand ja als „Bürgerkirche“ dem gemeinen Volk offen. Pfalzgraf Otto II. von Mosbach liegt sogar in „seiner“ Hofkirche „Zu Unserer Lieben Frau“ begraben.

Kulturhaus Reitstadel (9)

Das imposante his­to­rische Gebäude mit dem markanten Glasanbau ist das Kulturhaus Reitstadel. Das ehemalige Zeughaus aus dem 15. Jahrhundert diente um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert als Reithalle für die Garnison. Heute ist der Reitstadel eines der ein­drucks­vollsten Beispiele für den Wiederaufbau der Stadt Neumarkt und genießt als einer der akustisch besten Konzertsäle Europas einen her­vor­ra­genden Ruf.

Evang.-luth. Christuskirche (10)

Weiter geht es zum Stadt­park. Die ehemalige Kirche des Kapuzinerklosters (1674–1677) ist seit 1855 evangelische Stadtkirche.

Neumarkter Brau­e­rei­mu­se­um (11)

Das Museum im Glossnerbräu beherbergt inmitten der Originalfundamente der 800-jährigen Stadtmauer eine reiche Samm­lung his­to­rischer Werkzeuge und Geräte, die die Braugeschichte dokumentieren. Schwesterhausgasse 8–16, Tel. 09181 234-30

Glossner Brauerei (03.12.2018, Glossner Brauerei © Glossner Brauerei)
Bay­e­risches Metzgerei- und Weißwurstmuseum (12)

Das jüngste Mitglied der Neumarkter Museumsfamilie zeigt nostalgische Geräte, die auf 150 qm in der Rei­hen­fol­ge ihrer früheren Verwendung den Produktionsablauf in einer Metzgerei des 19. Jahrhunderts verdeutlichen.

Bahn­hof­stra­ße 21, Tel. 09181 907426

Museum für his­to­rische Maybach-Fahr­zeuge (13)

Mit dem privaten Museum für his­to­rische Maybach-Fahr­zeuge hat Neumarkt ein weiteres High­light zu bieten. Rund 20 his­to­rische Maybach-Fahr­zeuge – ein Zehntel des heute noch existierenden Weltbestandes – sind in dem optisch ansprechenden Museumsbau in den Räumen der ehemaligen Express-Werke versammelt.

In einer kleinen, aber feinen Zusatz- Schau sind daher in­ner­halb des Museums für his­to­rische Maybach- Fahr­zeuge auch einige Exponate aus der Geschichte der Express-Werke zu sehen. (Nicht nur) für Technik- und Auto-Freaks ist mit diesem Museum ein weltweit ein­ma­liger neuer Sehnsuchtsort entstanden.

Neumarkt i.d.OPf.

Tourist-In­for­ma­ti­on Neumarkt i.d.OPf.

Rathausplatz 1
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Tel: 09181 255-125
Fax: 09181 255-198
Mo.–Mi. u. Fr. von 10–17 Uhr, Do. von 10–18 Uhr, Sa. von 10–13 Uhr

Holzgartenstraße 8 (gleich beim Bahn­hof), Tel. 09181 4877100; Öffn­ungs­zeiten: Di.–So., 10–17 Uhr

Vorteil für VGN-Kunden Eintrittser­mä­ßi­gung bei Vorlage eines am Tag des Besuchs gültigen VGN-Tickets.

Museum Lothar Fischer (14)

Lothar Fischer (1933–2004) zählt auch nach in­ter­na­ti­o­nalen Maßstäben zu den wichtigsten deutschen Bildhauern der Nachkriegszeit. Beim Bau des Museums, das 2004 in seiner Heimatstadt Neumarkt eröffnet wurde, ergab sich die glückliche Konstellation, dass der Künstler Lothar Fischer ge­mein­sam mit dem Architekten Johannes Berschneider die Art und Weise der Präsentation seines Werks ent­wi­ckeln konnte. Das Museum zeigt auf rund 550 qm Aus­stel­lungsfläche Räume, die in Größe, Proportion, Lichtführung und Material ideale Voraussetzungen zur Wahrnehmung und zum Verständnis der aus­ge­stellten Werke bieten.

Das monografische Künstlermuseum mit seinen drei Son­der­aus­stel­lungen im Jahr ist ein lebendiger Ort der offenen Begegnung und Aus­ei­nan­dersetzung mit der bildnerischen Kunst unserer Zeit.

Neumarkt i.d.OPf.

Museum Lothar Fischer

Weiherstraße 7a
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Tel: 09181 510348
Fax: 09181 511392
Öffn­ungs­zeiten: Mi.–Fr. von 14–17 Uhr; Sa. u. So. von 11–17 Uhr. April–Sep­tem­ber bis 18 Uhr. Ein­tritts­preise: Er­wach­se­ne 4 €, ermäßigt 2 €, Kinder bis 14 Jahre frei
Stadtmuseum (15)

Das Stadtmuseum lädt ein zu einer Reise in die Vergangenheit Neumarkts. Die einst 1906 durch den His­to­rischen Verein begründeten und seit 1989 im ehemaligen Kolpinghaus untergebrachten Samm­lungen bewahren wichtige Zeugnisse der Neumarkter Stadtgeschichte, aber auch lokale und regionale Be­son­der­heiten verlorener Lebenswelten.

Auf etwa 1.000 qm Aus­stel­lungsfläche führt ein Rund­gang durch die Schausamm­lung – von den Anfängen der Stadt über ihre Blütezeit als Residenzstadt, erzählt von der Industrialisierung und den Tagen als Kurort und dokumentiert die katastrophalen Zerstörungen während des Zweiten Weltkrieges. In den beiden Obergeschossen veranschaulichen um­fang­reiche Bestände an Möbeln, Hausrat und Kleidung sowohl städ tischer wie ländlicher Herkunft Leben und Kultur früherer Zeiten. Se­hens­wert ist vor allem auch die Abteilung zur Firmengeschichte der einstigen „Velocipedfabrik Goldschmidt & Pirzer“, den späteren „Express-Werken“. Zahl­reiche Dokumente und rare Sammlerstücke vom Hochrad bis hin zum Motorrad zeichnen die wechselvolle Geschichte dieses Neumarkter Betriebes von 1884 bis 1959 nach.

Seit seiner aufwendigen Sanierung im Jahre 2004 verfügt das Stadtmuseum über großzügige moderne Bereiche im Erdgeschoss, wo laufend aktuelle Son­der­aus­stel­lungen präsentiert werden. Seither ist das Haus auch uneingeschränkt für Menschen mit Be­hin­de­rungen zugänglich.

Neumarkt i.d.OPf.

Stadtmuseum

Adolf-Kolping-Str. 4
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Tel: 09181 2401
Fax: 09181 255198
Öffn­ungs­zeiten: Mi.–Fr. und So.von 14–17 Uhr (im Fe­bru­ar geschlossen) Ein­tritts­preise: Er­wach­se­ne 2 €, Kinder 1 €, Familien 3 €;

Tipps

Tipps

Burgruine Wolfstein

Das weithin sichtbare his­to­rische Wahrzeichen, die Burgruine Wolfstein, 150 m über der Stadt Neumarkt, wurde erstmals 1120 urkundlich erwähnt und war Stammsitz des bedeutenden Geschlechts der Wolfsteiner. Außer im Landshuter Erbfolgekrieg, Anfang des 16. Jahrhunderts nie angegriffen oder zerstört, verfiel die Burgruine im Laufe der Jahr­zehnte immer mehr. Im Jahre 1997 begannen die Wolfsteinfreunde e.V. archäologische Ausgrabungen.

Wissenschaftlich fundiert wurden Burggraben, Zwinger, Kemenate, Kapelle oder Kastenhaus freigelegt. Die Grabungs- und Sicherungsmaßnahmen am Wolfstein gehen in ihre 15. Saison, die letzte. Zum Ab­schluss erfreuen sich die Tore und Pforten der Burg eingehender Betrachtung, insbesondere der „Haupteingang“ zur inneren Burg, wo die Wolfsteinfreunde ein heute nicht mehr existierendes Torhaus mit Zugbrücke vermuten, und dessen zugemauerter Vorgänger am Fuße des Bergfrieds. Die Burgruine wurde ein Kleinod unserer Stadt.

Die Wolfsteinfreunde bieten jeden Sonn- und Fei­er­tag kos­ten­lose Führungen, von April bis Ok­to­ber, von 11 bis 17 Uhr (außer an Regentagen) an.

Neumarkt i.d.OPf.

Wolfsteinfreunde e.V.

Weinberger Str. 4
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Tel: 09181 220846
Bus: 589 (Mo. – Fr.) und Rufbus 575
Radeln

Als Radfahrer finden Sie in und um Neumarkt ab­wechs­lungs­reiche Touren mit beeindruckenden Natur- und Kulturerlebnissen. Ob am Ludwig-Donau-Main-Kanal ent­lang, durch das Tal der Schwarzen Laber oder auf den örtlichen Abschnitten überregionaler Radwege – Sie finden in Neumarkt eine Vielzahl an attraktiven Touren. Nutzen Sie die um­fang­reichen Möglichkeiten des VGN, um Ihren Aus­gangs­punkt zu erreichen oder gemütlich und bequem den Heim­weg anzutreten.

Wandern

8 Wandergebiete mit 50 ver­schie­denen Strecken und ins­ge­samt über 500 Kilometer Wan­der­wege warten auf Sie – darunter sind drei zertifizierte Wan­der­wege im Stadt­ge­biet. Der VGN bringt Sie bringt Sie sicher hin und zurück.

Neumarkt i.d.OPf.

Tourist-In­for­ma­ti­on Neumarkt i.d.OPf.

Rathausplatz 1
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Tel: 09181 255-125
Fax: 09181 255-198
Mo.–Mi. u. Fr. von 10–17 Uhr, Do. von 10–18 Uhr, Sa. von 10–13 Uhr

Dieser Prospekt entstand in Zu­sam­men­arbeit mit der Stadt Neumarkt i.d.OPf.

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern