Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Region Fränkisches Seenland
Linien 605 S2
Länge ca. 17 km
Dauer ca. 4,5 Std.

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Weg­be­schrei­bung
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Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Auf nach Abenberg

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Vorwort

Vorwort

Diese äußerst ab­wechs­lungs­reiche Wan­de­rung beginnt auf einer Teilstrecke des Rednitzhembacher Kunstwan­der­weges, führt über Hochflächen, durch Talauen und ab­wechs­lungs­reichen Waldbestand um den Heidenberg und schließ­lich durch den schön angelegten Abenberger Golfplatz. Am Anfang steht der Sendemast des immerhin 457 m hohen Heidenberges, gegen Ende der Tour die prächtige Abenberger Burg im Blickfeld.

Zwischen Kühedorf und Gauchsdorf (VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Auf nach Abenberg" – Rednitzhembach – Tennenlohe – Kühedorf – Gauchsdorf – Bechhofen – Abenberg

Korrektur zur Karte: S3 seit 2011 in S2 umbenannt.

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Nach der Un­ter­füh­rung des S-Bahn-Hal­te­punktes S2 folgen wir nach links dem blau-weißen We­ge­zei­chen des Rednitzhembacher Kunstweges.

Rednitzhembach Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Immer unterhalb des Lärmschutzwalles am Bahndamm ent­lang fällt uns bald die erste Sta­ti­on dieses 2007 eröffneten Weges „Ring frei zur ersten Runde…“ ins Auge – weitere werden noch folgen. Weitere In­for­ma­ti­onen unter: www.kunstweg-rednitzhembach.de.

Nach einer Gärtnerei erreichen wir das Heimathaus der Ge­mein­de, von dort dann geradewegs in eine Sackgasse. An einem schönen Fach­werk­haus vorbei, passieren wir die Kreu­zung Walpersdorfer Straße/-Hochstraße im Ortsteil Untermainbach und wandern eben­falls geradewegs weiter.

Wir wechseln vorsichtig die Stra­ßen­sei­te und schwenken nach dem Haus Nummer 39 in die Straße „Mühlgründel“ ein. Weiter auf dem Kunstweg bleibend geht es über den Mainbach und bei der folgenden Gabelung links weiter die Anhöhe hinauf. 

In einem Rechtsbogen lassen wir die letzten Häuser von Untermainbach hinter uns und erreichen freies Feld. Direkt in einer Kurve stoßen wir auf einen Feldweg, auf dem wir ge­ra­de­aus an weiteren Sta­ti­onen des Kunstweges vorüberkommen. Nach einem Blick zurück übers Rednitztal stoßen wir auf eine Waldspitze (Kunstwegtafel Nummer 9 – Landwirtschaft) und wandern „immer der Nase nach“ am Wald ent­lang.

Insektenhotel am Rednitzhembacher Kunstwan­der­weg (VGN © VGN GmbH)

Bei der an­schlie­ßenden Kreu­zung verlässt uns der Kunstweg nach links, wir halten uns – ohne Markierung – erneut ge­ra­de­aus (1,6 km). Als Orientierungshilfen dienen uns mit etwas Phantasie bis vor Ungerthal die übermalten oder abgekratzten We­ge­zei­chen (ehem. Gelbstrich). Rechter Hand wird der Wald zunehmend lichter und nach einem umzäunten Hochsitz links am Ende dieser Waldpassage trifft der Weg nach mehreren Bögen auf ein kleines, geteertes Sträßchen. Mit den Markierungen „Büchenbach 1/DVV Wan­der­weg (PW)“ geht es leicht abwärts auf den Ort Tennenlohe zu, den Sendemasten am Heidenberg als Anhaltspunkt.

Auf der rechten Seite sieht man die ehemalige Sondermüll-Verbrennungsanlage über den Baumspitzen, links laden am Ende eines kleinen Wäldchens Ruhebänke zu einer kleinen Verschnaufpause ein. Am Ende der Straße „Zum Hirschenbuck“ über­que­ren wir in Tennenlohe die dortige Hauptstraße (Verkehr beachten). Nur ein kurzes Stück bleiben wir in der Straße „Am Neubruch“ und gehen dann rechter Hand über den „Röthenweg“ an einem Trafohäuschen vorbei aus dem Ort hinaus.

Bei der nun gleich folgenden Wegegabelung wandern wir fast ge­ra­de­aus mit den uns bekannten We­ge­zei­chen in den vor uns liegenden Hohlweg weiter. Zwei Hochspannungsmasten rechts im Wald und eine an­schlie­ßend etwas erhöht stehende Ruhebank lassen erkennen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ein kleines Stück am Wald­rand ent­lang, dann erneut in den Wald hinein und wir erreichen eine Kreu­zung, davor unübersehbar eine rote Bank.

Auch hier halten wir uns an das DVV- und 1er-We­ge­zei­chen und wandern rechts in den Hohlweg, bis wir zu einem typischen „Steggerlaswald“ kommen. Im Niederwald wird der Untergrund noch sandiger und bald stehen wir auf einer großen Kreu­zung, bei der etliche Wan­der­wege zusammentreffen. U. a. auch der Sagenweg, dem wir uns bis Kühedorf anvertrauen. Über die Sta­ti­on Nr. 14 „Sage vom Hirschenmirl“ gibt eine Infotafel Auskunft.

Also dann, auf und „den Sagen nach“ und nach links zusammen mit dem hier neu markierten auf die Sta­ti­on 13 zu. Auf der rechten Seite ist durch den lichten Baum­be­stand der Ort Ungerthal mit seinen Pferdekoppeln zu sehen. Der mit Wurzeln überzogene Weg steigt – vorbei an der Sta­ti­on 13 (Sühnekreuz) – den Sandbuck hinauf stetig an und mündet in einem breiten Forst­weg, dem wir nach links folgen. Rechts die Infotafel der Sta­ti­on 12 (Italienstraße). Im Rechts-Links­bo­gen den Heidenbergforst ent­lang biegen wir auch beim nächsten breiten Querweg links ab. Nun wieder abwärts, bald tauchen die ersten Häuser von Kühedorf auf.

Wildgehege Kühedorf

Für einen Abstecher in den Talgrund kann man hier bereits einen rechts nach unten führenden Pfad nutzen, um zu den Wildschwein- und Dammwildgehegen zu kommen. Über einen Au­to­maten kann hier Futter für die Tiere gekauft werden, denen die Fütterung sichtbar Spaß macht. Zurück zum Hauptweg gelangt man über den mit kleinen Sandsteinfelsen eingerahmten Hohlweg, der unmittel-bar vor den ersten Häusern endet.

 

Am Ortseingang besteht die Möglichkeit, sich genau über den Sagenwan­der­weg zu informieren, bevor man in der Ritterstraße in einer der beiden Gaststätten einen Zwischenstopp einlegen kann (7 km).

Beim Gast­haus „Zum Heidenberg“ laufen wir in der Schlossstraße mit den Radweg­wei­sern nach links und im doppelten S-Bogen am Gehsteig weiter bis zum Haus Nummer 1. Kurz danach, gegenüber der Heidenbergstraße (Bus­hal­te­stel­le), biegen wir nach rechts in das geteerte Straßenstück ab. Nach 25 m geht es ohne Markierung nach rechts – an einem Holzschuppen linker Hand zeigt der Gelbstrich ge­ra­de­aus. Über einen Wiesenfahr­weg dann bis zum Querweg mit dahinterliegender Pferdekoppel.

Hier links halten und über die Fuhre zwischen den Feldern auf offenes Gelände hinaus. Ohne Rich­tungswechsel wandern wir oberhalb des Gauchsdorfer Flugfeldes ge­ra­de­aus weiter bis zu einem erneuten Querweg, auf dem es dann nach rechts weiter Rich­tung Gauchsdorf geht. Genießen Sie die freie Sicht hin zum Heidenberg, bevor es durch einen Hohlweg – hier kann man links einen imposanten Eichenbaumstamm bewundern – zum Ortsrand von Gauchsdorf geht. Auf der Straße halten wir uns rechts laufen geradewegs in der Gauchsdorfer Hauptstraße durch den Ort.

Über die Aurach-Brücke (Sandgrube Wurzer) nun links und dann dem gelben Straßenschild Rich­tung Bechhofen nach. Hier ist auf der rechten Seite ein altes Sägegitter zu besichtigen. Auf den Mineralbetonsträßchen geht es oberhalb des Wiesengrundes ein Stück durch den Wald und nach einem Links­bo­gen ohne Abzweigung an einer Weiherkette  ent­lang auf Bechhofen zu.

Nach einem von links hinzukommenden Weg durchlaufen wir den Ort im Gauchsdorfer Weg bis hin zu einem kleinen Kirchlein (11 km). Hier orientieren wir uns in der Hirtenbachstraße – nach links am Feuerwehrhaus vorbei – nur kurz an den Weg­wei­sern des Brombachsee-Radweges, der uns bergauf aus Bechhofen hinausführt. Kurz vor dem Ortsende, nach der Schulbus­hal­te­stel­le vor einer Holzbank, nun rechts in den Wald hinein (alte Markierung Blaustrich links an einem Baum).

Nach einem Links­bo­gen laufen wir bis zu einem Marterl an einem Waldstreifen ent­lang. Dort geradewegs über die dahinterliegende Wegekreu­zung und nur noch ein kurzes Stück, bis sich der Wald wieder öffnet. Ein vollkommen neues Wandergefühl tut sich auf, denn bis Abenberg führt der Weg in zahl­reichen Bögen durch den herrlich angelegten Platz des Golfclubs Abenberg e. V. – die Burg Abenberg bereits im Fokus. Der Weg endet in einer asphaltierten Kehre der Bechhofener Straße.

Hier kurz nach links und dann in den zwischen den Gärten angelegten Wie­sen­weg bergauf (auch hier wieder eine alte Blaustrich-Markierung). Im abschließenden Querweg nach rechts (Reichswald/Brombachsee-Radweg), dann bis zur Straße „In der Au“ und weiter bis zur Hauptstraße (Güssübelstraße).

Immer dominanter wird der Blick auf die majestätisch über den Ort thronende Burg Abenberg, die rechter Hand dann über die Rapoto-/Burgstraße zu erreichen ist. Vom Ausgang des Turnierplatzes (südl. Teil der Burg) geht es über einige Treppenabsätze abwärts Rich­tung Markt­platz, der zwischen Oberem und Unterem Tor liegt. Durch das Untere Tor gelangen wir schließ­lich zur gleichnamigen Bus­hal­te­stel­le 605.

Burg Abenberg

Burgstraße 16, 91183 Abenberg
Tel. 09178 90618, Fax 09178 905185
E-Mail: info@museen-abenberg.de
Internet: www.burgabenberg.de

Während des Hochmittelalters wurde sie von den mächtigen Grafen von Abenberg zu einer der größten Burg­an­lagen ausgebaut. Auf dem heute noch zu besichtigenden mittelalterlichen Turnieranger – ihn hat bereits der berühmte Dichter und Minnesänger Wolfram von Eschenbach (1160/80–1220) in seinem „Parzival“ erwähnt – fanden in dieser Zeit prächtige Ritterturniere statt. 

Im 13. Jahrhundert im Besitz der Hohenzollern, kam die Burg 1296 an die Bischöfe von Eichstätt, die sie bis 1806 als Ver­wal­tungssitz nutzten.

Mittelalterromantiker des 19. Jahrhunderts wollten die Burg noch „mittelalterlicher“ aussehen lassen und statteten sie mit mehreren ma­le­risch wirkenden Türmen aus.

Eigentümer ist heute der Zweck­ver­band Burg Abenberg. Die Burg beherbergt ein Restaurant mit Hotel und Tagungsräumen sowie ein romantisches Trauzimmer. Zwei spannende Museen (Klöppelmuseum und das Haus Frän­kischer Geschichte) laden Sie zu einem Besuch ein.

Abenberg Unteres Tor
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Abenberg

Café-Bistro Nacht­wäch­ter

Spalter Str. 2
Abenberg
Tel: 09178 904450

DJK Sportgaststätte

Asbacher Weg 5
Abenberg
Tel: 09178 400

Gast­haus Goldener Stern

Markt­platz 4
Abenberg
Tel: 09178 996878

Gast­haus Meteora

Windsbacher Str. 4
Abenberg
Tel: 09178 1303

Hotel „Burg Abenberg“

Burgstr. 16
Abenberg
Tel: 09178 982990

Landhotel Kaiserhof

Windsbacher Str. 32
Abenberg
Tel: 09178 251

Restaurant am Golfplatz

Am Golfplatz 19
Abenberg
Tel: 09178 989612

Abenberg (Bechhofen)

Gaststätte Hechtel/Ostertag, Erwin Ostertag

Neumühler Str. 7
91183 Abenberg (Bechhofen)
Tel: 09178 275
Mi., Fr. und So.

Büchenbach-Kühedorf

Gasthof „Zum Heidenberg“
Familie Odorfer

Ritterstraße 1 und 4
91186 Büchenbach-Kühedorf
Tel: 09171 8440
Fax: 09171 84480

Landgasthof Kraft
Friedrich Kraft

Ritterstraße 5
91186 Büchenbach-Kühedorf
Tel: 09171 892215
Fax: 09171 88994

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

10. Juni 2014 19:57 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Wer sich an wamen/heißen Sommertagen nach dieser Tour noch abkühlen möchte, dem sei der Badeweiher in Abenberg (neben dem Sportgelände des SV Abenberg) empfohlen. Eintritt frei, incl. Sanitärbereich und Außenduschen (kein Warmwasser).

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