Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Familienausflug
Region Städteregion Nürnberg
Linien 61 62 63 64
Länge ca. 3,6 km
Dauer ca. 2 Std.
Stufe kinderwagengeeignet

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Für Abenteurer und Tropenforscher

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GPS
Informationen zur Wanderung

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Vorwort

Vorwort

Herrlich gelegen im Steiner Naherholungsgebiet Rednitztal, lädt das Freiland-Aquarium und -Terrarium zu einem Ausflug ein. Hier können in den Terrarien und Aquarien heimische Reptilien, Amphibien, Fische und Pflanzen bestaunt werden. Die gezeigten Tiere leben sonst meist im Verborgenen und befinden sich alle auf der „Roten Liste“ der bedrohten Tierarten. Das Freilandaquarium und -terrarium hat nur während der Som­mer­mo­nate vom 1.5- 30.9. geöffnet.

Smaragdeidechse (Naturhis­to­rische Gesellschaft © Naturhis­to­rische Gesellschaft)
Gelbbauchunke (Naturhis­to­rische Gesellschaft © Naturhis­to­rische Gesellschaft)

Unsere Tour führt weiter durch den idyllschen Rednitzgrund und den märchenhaften Faberpark. Kin­der­wa­gen können problemlos mit­ge­nom­men werden. Die Wege sind überwiegend asphaltiert bzw. befestigt. 

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Für Abenteurer und Tropenforscher" – Stein – Freilandterrarium – Rednitztal-Spielplatz – Faberpark

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Mit der U2 geht es vom Haupt­bahn­hof in Nürn­berg nach Röthenbach. An der Endsta­ti­on heißt es „Alles Aus­stei­gen, der Zug endet hier“. Weiter fahrt ihr mit dem Bus der Liniennummer 63 oder 64 nach Stein zur Hal­te­stel­le „Albertus-Magnus-Straße“.

Stein Lkr. Fü Albertus-Magnus-Straße
Start­punkt des Ausflugs

Von der Hal­te­stel­le geht ihr die Straße zurück bis zu ihrem Ende. Hier stoßt ihr auf die Deutenbacher Straße. Diese quert ihr vorsichtig und biegt auf der anderen Seite in die Straße „Am Vogelherd“ ein. Am Ende geht es rechts im Birkenweg weiter.

Nach ungefähr 500 Kinderschritten kommt ihr links an einen kleinen Weg, der euch in den Wald führt. Hier seht ihr auch schon die ersten Schilder zum Freilandaquarium und -terrarium.

Den Berg hinunter folgt ihr rechts immer den Schildern. Noch kurz über den Herbstgraben drüber und im weiteren Rechtsbogen an der schönen Wiese vorbei, seid ihr bald da. Der Besuch kostet euch nichts, wer aber möchte, kann am Eingang eine kleine Spende geben.

In der Freilandanlage findet ihr in vielen Aquarien, Terrarien, aber auch im Freilichtbereich viele Frösche, Lurche, Schlangen, Schildkröten und weitere Tiere aus dem Reich der Amphibien, Reptilien und Fische.

Freiland-Aquarium und -Terrarium Stein (Naturhis­to­rische Gesellschaft © Naturhis­to­rische Gesellschaft)
Feuersalamander (Naturhis­to­rische Gesellschaft © Naturhis­to­rische Gesellschaft)

Vor allem Tiere aus der eigenen Heimat sind hier zu sehen. Ihr werdet euch wundern, welche Tiere in den Wäldern und Wiesen in unserer Gegend zu Hause sind, auch wenn man sie oft gar nicht sieht. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr sogar dabei zuschauen, wie die Schildkröten oder die Fische gefüttert werden.

Geschichte (N)

Diese Freilandanlage gibt es schon seit über 85 Jahren, also noch ein ganzes Stück älter als eure Eltern und wahrscheinlich auch eure Groß­el­tern.

Die Menschen, die sich um die Anlage kümmern, machen dies ehrenamtlich, das heißt, sie wollen kein Geld für ihre Arbeit. Ihnen ist es wichtig, „den Städtern die Natur näherzubringen“.

Nach einem aus­gie­bigen Rund­gang durch die Anlage geht ihr wieder da hinaus, wo ihr hergekommen seid. Auf der Brücke quert ihr den Herbstgraben und geht danach rechts auf dem Weg weiter.

Nach ein paar Schritten biegt ihr nach links ab. Auf diesem Weg geht es eine Weile (ca. 500 m) an den Feldern ent­lang. Rechts seht ihr ein bisschen hinter den Büschen einen tollen Spielplatz. Hier könnt ihr auf die Burg klettern, rutschen oder auch schaukeln. Die Tische und Bänke bieten sich richtig gut für eine Picknickpause an.

Wenn ihr euch auf dem Spielplatz ausgetobt habt und die Pause lang genug war, geht die Wan­de­rung wieder zurück am Hauptweg weiter. Am Hauptweg folgt ihr nicht links die große Straße nach Stein, sondern geht rechts am Flussufer den kleinen Weg ent­lang.

Über einen kleinen Steg geht es zur großen Brücke über die Rednitz. Wenn ihr für heute schon nicht mehr richtig könnt, dann bietet sich für euch hier die Möglichkeit, die Wan­de­rung abzukürzen. Links geht es in den Ort hinein. Schon nach ein paar Schritten kommt ihr zur nächsten Bus­hal­te­stel­le der Linien 63 und 64. Hier gibt es auch ein paar Wirtschaften und eine Eisdiele, falls ihr einkehren wollt.

Nürn­berg Stein Schloss
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Wer noch Lust hat, weiter zu laufen, den erwartet jetzt der märchenhafte Faberpark. Über die Brücke quert ihr die Rednitz. Kurz danach geht es rechts einen kleinen Weg ent­lang.

Ihr folgt der langen Mauer. Kurz nach Ende der Mauer geht es links in den Wald hinein. Vor dem Häuschen im Wald führt der Pfad euch links zum See.

Ihr könnt den See auf beiden Seiten umrunden. Wir empfehlen euch am linken Ufer ent­langzulaufen. Bald schon kommt ihr zu einer Brücke mit einem alten Tor. Am Ende des Sees haltet ihr euch rechts und dann wieder links, parallel zum kleinen Bach.

Märchenhafter Faberpark (VGN © VGN GmbH)
Schloß Faber Castell in Stein (Stadt Stein © Stadt Stein)
GESCHICHTE (N)

Der Faberpark war früher der Schlosspark, der im englischen Stil angelegt wurde. Der Englische Stil des Landschaftsgartens ist, wie der Name schon sagt, in England vor über 200 Jahren entstanden. Bis dahin hatte man Gärten vor allem geometrisch angelegt, d. h. rechteckige oder runde Formen für die Blumenbeete und Büsche.

Der Englische Garten sollte dagegen natürlich wirken, fast so wie auf einem schönen Gemälde. Auch gibt es hier weniger Blumen. Wenn so ein Garten schon so lange Zeit besteht, wie hier der Faberpark, dann sind viele Bäume schon ziemlich alt und an manchen Stellen wirkt er fast schon etwas verwildert, so wie in einem Märchenwald.

Nach ein paar Schritten kommt ihr zur Straße. Vor der Straße führt euch aber rechts der Teerweg durch den Wald weiter. Wenn ihr den Wald ver­las­sen habt, müsst ihr euch links halten, lauft den Zwieselbachweg vor zur großen Straße. Hier seht ihr auch schon die Hal­te­stel­le der Linie 67.

Wenn ihr noch ein Stück die Jägerstraße hineingeht, kommt ihr nach ca. 100 m zur Hal­te­stel­le „Jägerstraße“. Hier fahren die Linien 61 und 62 ab, die etwas öfter fahren als die Linie 67. Zurück zur U-Bahn­sta­ti­on Röthenbach, könnt ihr wieder mit den „Pegnitzpfeilen“, wie die U-Bahn hier in Nürn­berg genannt wird, zum Haupt­bahn­hof fahren.

Nürn­berg Jägerstraße
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Ritter und Prinzessinnen können sich das Schloss Faber-Castell anschauen. Jeden 3. Sonn­tag im Monat sind Schloss und Museum von 11–17 Uhr geöffnet (Tel. 0911 9965-0).

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Bienstöckla

Luitpoldstr. 6
Stein
Tel: 0911 8176975

Eisdiele Eddy

Hauptstr. 12
Stein
Tel: 0911 687121

Pizzeria „Il Pollino“

Hauptstr. 20
Stein
Tel: 0911 67294

Poseidon

Hauptstr. 18
Stein
Tel: 0911 677319

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

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