Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Touren am Wasser, Felsen und Höhlen, Täler und Schluchten, Schlösser und Burgen, Wiesen und Wälder, Aussichtspunkte, Gruppenausflug, Mehrtagestour
Region Fränkische Schweiz
Linien 221 235 389 R22
Länge ca. 11,3 km
Dauer ca. 3 Std.
Stufe Top Tour, viele Einkehrmöglichkeiten

Bewertungen

Ge­samteindruck
Landschaft
Gastronomie
An­spruch / Kondition
Weg­be­schrei­bung

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
GPS
Informationen zur Wanderung

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Vorwort

Vorwort

Haltestelle Bahn­hof Ebermannstadt (63,4 km) R22 221 235 389– R-Bahn Bahn­hof Pretzfeld – R-Bahn Kirchehrenbach (à 0, 5 km zum Bahn­hof Kirchehrenbach R-Bahn) – Talva­ri­an­te über den Lindenkeller – Walberla, Kapelle – Schloss Wiesenthau – Haltestelle Bahn­hof Wiesenthau R-Bahn(74,7 km)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Etappe 6 von Ebermannstadt bis Wiesenthau (21.02.2020)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Ebermannstadt Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Vom Ausstieg HaltestelleBahn­hof Ebermannstadt laufen wir gegen den Uhr­zei­ger­sinn um das Bahn­hofs­ge­bäu­de und über den Bahn­hofsplatz. Nach links geht’s stadt­aus­wärts in die Pretzfelder Straße (Straßenschild etwas verdreht): um die Linkskurve und am rechtsseitigen Einkaufsmarkt vorbei über den Bahnübergang. Wenige Meter nach der Kriegergedächtniskapelle zur Rechten laufen wir m. M. Rotkreuz nach rechts. Immer ent­lang der Schienen geht’s ab­wechs­lungs­reich in leichtem Auf und Ab und mit schönen Blicken auf die hügelige Landschaft. Nach einem kurzen Stück sind nochmals die Gleise zu queren. Wir laufen jetzt rechts der Schienen, nach einer weiteren Querung wieder links davon. Die weiße Kapelle hoch oben rechts ist St. Nikolaus auf dem Reifenberg!

Wer diese einmal besuchen möchte, eignet sich hierfür ein weiterer VGN-Wandertipp:

Über die Rettener Kanzel zum Reifenberger Keller
Bierwan­de­rung: Forch­heim (Ofr.) – Serlbach – Rettener Kanzel – Vexierkapelle – Reifenberger Keller – Pretzfeld/Ebermannstadt
Herbstliches am We­ges­rand (14.09.2019, S. Dassler © VGN GmbH)

Es geht an alten Obstbaumbeständen vorbei. Kurz vor Pretzfeld erklären Infotafeln das Prinzip der Wässerwiesen. Nach Querung der Hauptstraße geht’s im Links­bo­gen zwischen der mächtigen Schlossmauer und dem Mühlbach ent­lang weiter, kurz darauf am Abzweig rechts mit WW Bahn­hof und Kirchehrenbach; 3,2 km. Wir queren den Mühlbach, ge­ra­de­aus, nach ca. 70 m kommt der HaltestelleBahn­hof Pretzfeld samt Ein­kehr­mög­lich­keit.

Für den Weiterweg biegen wir aber unmittelbar nach der Mühlbachbrücke (noch vor dem Bahn­hof) nach links in den Mühlweg ab, halten uns nochmal links und laufen in den Schotterweg (am Wehr vorbei).

Ein wunderbar idyl­lischer Weg am aufgestauten Mühlbächlein mit seinen kleinen Wehren: Zuweilen erwartet uns lautes Enten geschnatter. Nun geht es wieder über eine Holzbrücke und noch vor Erreichen der Straße nach rechts, durch das „offene Haus“ hindurch. Danach erklärt eine Info tafel: Der Mühlbach trieb früher mehrere his­to­rische Mahl- und Schneidmühlen an.

Schließ­lich führt der kleine Weg vor zur Straße. Hier erst links, dann rechts weiter, vorne an der Ein­mün­dung der Hauptstraße wieder rechts. Nach 50 m, beim Rathaus, ver­las­sen wir die Hauptstraße und laufen o. M. rechts (zahl­reiche Markierungen gehen links, aber nicht für uns). Unser Weg geht nur über die erste Brücke, dann sofort links in einen kleinen Weg, ein kurzes Stück am Bach ent­lang, dann rechts über ein Brücklein.

Dem Weg um einige Ecken folgen, schließ­lich die Straße beim Zebrastreifen queren. Nun geht’s ge­ra­de­aus am Getränkegroßmarkt vorbei, nach der Hal­te­stel­le Schulhof rechts, am nächsten Abzweig links in den Pflasterweg. An der Sportvereinsgaststätte samt Spielplatz vorbei und über die Brücke (das Flüsschen ist übrigens die Trubach). Am Abzweig danach laufen wir rechts (Radweg­wei­ser Forch­heim, 12 km).


Der Bach gurgelt, die Wiesen blühen schön zur Sommerszeit, Wässerwiesen waren das auch hier früher. Es geht erst wieder links, dann neben den Schienen ent­lang, der Kirchturm von Kirchehrenbach kuckt schon heraus, bald schiebt sich auch das Walberla ins Bild – bekanntlich neben dem Staffelberg, einem der heiligen Berge der Franken.

Bevor wir nach 2,5 km zur Hauptstraße kommen, queren wir noch zweimal die Gleise (die Wiesenttalbahn begegnet uns manchmal hier) und passieren die blaue Wegekapelle St. Laurentius.

An der Hauptstraße rechts. Wir passieren die Bus­hal­te­stel­le HaltestelleSonnengarten und gehen noch ca. 350 m ge­ra­de­aus bis zur Kurve. Beim Gast­haus-Brennerei Sponsel nutzen wir die Gelegenheit für ein Weiterwandern abseits der Hauptstraße.

Zum Bahn­hof
Wenn Sie vom Gast­haus-Brennerei Sponsel zum Haltestelle Bahn­hof Kirchehrenbach möchten, dann gehen Sie ge­ra­de­aus bis zur Kirche und dort rechts, es sind ins­ge­samt ca. 550 m zur Bahn­sta­ti­on.

Beim Gast­haus Sponsel biegen wir vor dem Ehrenbach in die Straße „Am Ehrenbach“ (bei der Marienapotheke und dem 2,8-t-Schild) nach links ab, nach 60 m geht’s rechts über die Brücke, dann halbrechts in die Leutenbacher Straße. Zwischen Hausnummer 10 und 20 biegen wir links ab und gehen den Berg hoch. An der Ein­mün­dung oben geht’s links, nach 60 m rechts (WW Pfarrstraße 8a, b, c, 10). Der Weg führt über das Schulgelände (öf­fent­licher Durchgang), oben an der Straße links, am Gast­haus (mit Selbstbedienungsau­to­maten für Getränke und Eis) und dem Walberla-Wanderpark­platz mit ausführlichen Infotafeln vorbei.

Aufs Walberla rauf? Oder heut’ mal nicht …
Die Al­ter­na­ti­ve ist durchaus verlockend: Der Lindenkeller lockt mit bestem Bier und Bergablaufen. Auf das Walberla müssen aber zumindest diejenigen unbedingt mal rauf, die noch nie oben waren: Die Aussicht ist ein­fach unübertrefflich.

Der doppelgipfelige Zeugenberg mit der sagenumwobenen Walpurgiskapelle ist auch geologisch was ganz Besonderes und selbst für zigfache Wiederholungsbesteiger immer wieder se­hens­wert. Unser Hauptweg führt oben drüber, mit schönem Abstieg auf naturbelassenen Wegen, an Blumenwiesen vorbei und zwischen altem Obstbaum­be­stand hinunter nach
Wiesenthau mit dem Bahn­hof Wiesenthau.

Weitblick mit bestem Wetter (14.09.2019, S. Dassler © VGN GmbH)

Beim nächsten Mal können Sie auch mit anderen VGN-Wan­de­rungen auf das Walberla steigen …

Jubiläumsweg 1914
Kersbach - Pinzberg - Dobenreuth - Dietzhof - Walberla - Kirchehrenbach
Schnee am Walberla
Winterwan­de­rung: Pinzberg - Elsenberg - Dobenreuth - Schlaifhausen - Rodenstein/Walberla - Kirchehrenbach
Über den Schlossberg in die Genussregion ums Walberla
Thuisbrunn – Schlossberg (Haidhof) – Ortspitz – St. Moritz – Leutenbach – Pretzfeld
Übers Walberla nach Gräfenberg
Kirchehrenbach – Walberla (Ehrenbürg) – Dietzhof – Mittelehrenbach – Regensberg – Kasberg – Gräfenberg

Talva­ri­an­te über den Lindenkeller (ohne Walberla)

Für den Weg über den Lindenkeller laufen wir nach dem Wanderpark­platz rechts (WW Lindenkeller, 15 Min.). 800 m leicht bergab, ge­ra­de­aus an mehreren Abzweigen vorbei, bevor es nach rechts und noch knapp 400 m steiler bergab geht. Der Lindenkeller ist von oben gut zu sehen. Die mittlerweile recht stattliche Linde ist schon lange aus dem Dach herausgewachsen. Neugierig gucken wir ins Kellerhäuschen. Ja tatsächlich, da ist er, der Fuß des stattlichen Baumes, der Ursprung der Linde: Er ist ganz ungewöhnlich im Kellerhäuschen innendrin verwurzelt! Die Außenmauer hat man drumherum gebaut und so kann und darf die Linde immer weiter wachsen …

Zum Bahn­hof Wiesenthau kommt man am besten und schönsten über einen kleinen Wiesenpfad: von den Bierbänken nach vorne und links hinüber zum Fahnenmast (Fahne gehisst und offen ist!) an der Park­platzeinfahrt.

Hier geht es wieder nach links in einen einigermaßen gut sichtbaren Grastrampelpfad, dem wir etwas auf- und absteigend nach Wiesenthau hineinfolgen. Im Wohngebiet ge­ra­de­aus vor zur Hauptstraße und nach rechts hinunter zur Staatsstraße, dabei auf den linksseitigen Gehsteig wechseln. Unten nach links laufen, dann kommen Sie gerade wegs zum HaltestelleBahn­hof Wiesenthau.

Übers Walberla: Für den Normalweg übers Walberla laufen wir nach dem Wanderpark­platz links mit WW Wasserschutzgebiet und m. M. Rotstrich, erst geteert, dann geschottert. Bald kommt das große Kreuz am Aussichtspunkt in Sicht, der Weg macht vor einer Bank („… zur Hochzeit“) eine Rechtskurve und führt zur Schranke. Die Teerstraße m. M. Rotstrich führt in einer Schleife hinauf zum Aussichtspunkt mit dem Kreuz.

Abkürzung
Unmittelbar nach der Schranke kann man in­te­res­santer über den kleinen Felsenpfad nach links oben abkürzen (unter dem Holzgeländer hindurch) und steil hinauf zum Aussichtspunkt mit dem Kreuz laufen.

Das ganze Wiesenttal liegt uns schon hier zu Füßen. Weiter geht’s am Kreuz nach rechts und auf dem breiten markierten Weg nach oben. Nach gut 200 m der Linkskurve folgen (nicht in den unmarkierten Trampelpfad rechts), bei der nächsten Rechtskurve gibt’s Infos zur endemischen, schützenswerten Frän­kischen Mehlbeere. Ein Schotterweg führt uns ganz hinauf. Wir laufen zur Kapelle – am ersten Maiwo­chen­en­de gibt’s hier oben viele Sorten bestes Bier und großen Rummel auf der weithin bekannten Walberla-Kerwa. Unser Weg geht vor der Kapelle nach rechts hinüber, nach Südwesten, zum grünen Gitter vor der Abbruchkante und dort nach links weiter, immer an der „Aussichtskante“ ent­lang.

Felsen am Walberla (14.09.2019, A. u. M. Müller © VGN GmbH)

Die Dörfer unter uns passieren wir: Wiesenthau, Schlaifhausen, weiter vorne ist Leutenbach … Wir laufen in die Senke hinunter, folgen kurz dem WW Jubiläumsweg 1914 nach unten, gehen aber am Abzweig m. M. blauer Schrägstrich nach rechts in den Teerweg, gleich danach geht’s nochmal nach rechts in einen schmaleren Pfad. Dem blauer Schrägstrich folgen wir die nächsten 1,6 km: um einige Zacken und Ecken herum führt er uns aussichts- und ab­wechs­lungs­reich durch artenreiche Streu­obst­wie­sen. Kurz vor Wiesenthau, bei einem Weiher zur Rechten, geht’s ge­ra­de­aus ein kleines Stück auf der Teerstraße kurz wieder hinauf. Im Ort weiter m. M. blauer Schrägstrich, bei der Kirche ver­las­sen wir kurz alle Markierungen und laufen in­te­res­santer ge­ra­de­aus o. M.

Die Schlossmauer schaut urig aus, wie vor Jahrhunderten erbaut! Der nächste Abzweig führt uns nach rechts zum Schlosseingang mit Hotel und Gastwirtschaft, auch eine schöne Möglichkeit zum Heiraten gibt’s hier. Romantisch verträumt erscheint Schloss Wiesenthau mit seinen massiven Rundtürmen. Rosen und Efeu erwecken Gedanken an Dornröschen und seinen Königsprinzen … Die Treppe hinunter, unten wieder weiter m. M. blauer Schrägstrich nach links und im Uhr­zei­ger­sinn um den Dorfteich herum, weiter vorne schließ­lich an Pferdekoppeln vorbei und hinunter zur Staats straße. Nach links kommen wir zum HaltestelleBahn­hof Wiesenthau R-Bahn.

Achtung: Wiesenthau ist Be­darfs­halt R-Bahn! Bitte geben Sie zum An­hal­ten des Zuges ein deutliches Zeichen!

Am Bahn­hof Wiesenthau wartet das traditionsreiche „Gast­haus zur Ei­sen­bahn“ zur Einkehr – gegenüber auf der anderen Straßen seite – im Sommer hinter dicken uralten Bäumen versteckt. Der Ururgroßvater der heutigen Chefi n baute es 1891 für die Bauern zur Stärkung. Der Zug brachte diese zwar von Forch­heim hierher, aber oft hatten sie dann noch einen weiten Fußmarsch vor sich.

Wiesenthau Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Unser weiterer Wan­der­weg zum Haltestelle Bahn­hof Forch­heim führt noch ca. 1 km auf Naturwegen durch den Wiesentgrund, danach ist er weitgehend asphaltiert und mit unserem VGN-Radfahrtipp „Durch 3 Land­kreise“ identisch. Wenn Sie diesen Weg schon kennen oder diesen Abschnitt mit relativ viel Asphalt, aber dennoch weitgehend schön (bis auf das 600 m lange Stück an der B 470), nicht wandern möchten, haben wir für Sie einen Tipp:

Ein Stück mit der idyl­lischen Wiesenttalbahn fahren?!
Sie können von Wiesenthau bis Forch­heim mit dem Zug fahren, sollten dann aber unbedingt zum krönenden Ab­schluss unseres Wiesentge­samtweges den in­te­res­santen Weg vom Bahn­hof Forch­heim bis zur Wiesentmündung (siehe Etappe 7) machen.

Oder mit dem Bus ab Fo-Reuth:
Sie können aber auch, zur Vermeidung des 600-m-Stückes an der B 470, noch 3 km wandern, und zwar bis zur Bus­hal­te­stel­le HaltestelleForch­heim, Abzweig Rotbrunnenstraße 222 223 262 264 – und von da zum Bahn­hof Forch­heim fahren.

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