Steckbrief
Höhenprofil
Höhlen, Höhen, Horizonte: Vom Hirschbach- ins Pegnitztal | Tour 185
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Informationen zur Wanderung
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| GPX / Garmin | Tourdaten.gpx |
|---|---|
| Google Earth | Tourdaten.kml |
Felsgrotten und Höhlentiefen. Aussichtspunkte und Panorama-Blicke. Wildorchideen-Wiesen und Buchenwälder. Das Naturdenkmal Windloch, die pittoreske Burgruine Hauseck und Flussidylle in Vorra und Hirschbach. Das sind die Highlights dieser 18 km langen Tour von Hohenstadt nach Etzelwang.
Highlights der Tour sind u.a.:
Die Tour startet am Bahnhof Hohenstadt. Ab Nürnberg bringt dich die Regionalbahn in nur 35 Minuten hin!
Mit der Markierung
wanderst du an der Pegnitz entlang flussaufwärts, am Wasserschloss Eschenbach vorbei.
Wasserschloss
Das Schloss ist eine ehemalige Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert, die um 1330 im Besitz der Türriegel von Riegelstein erwähnt wurde. Seit 1508 ist es im Besitz der Nürnberger Patrizierfamilie Ebner. 1552 wurde der Bau wie fast alle Befestigungsanlagen im Nürnberger Umland während des zweiten Markgarfenkrieges völlig zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte 1554 und seit jenem Zeitpunkt ist das Schloss fast unverändert erhalten.
Quelle: https://urlaub.nuernberger-land.de/detail/id=601e14eeaffb1a31a361efc9
In Eschenbach folgst du dem Wegezeichen
und den Holzwegweisern Naturschutzzentrum Wengleinpark am Bach entlang zum Wengleinpark.
Wengleinpark
Der Wengleinpark ist ein 1930 gegründeter Naturschutzpark.
Im Wengleinpark ist die Natur der Fränkischen Alb auf kleinstem Raum in einem Landschaftspark vereint. Ein für das Nürnberger Land typischer Eichen bestandener Hutanger findet sich hier ebenso wie Karstfelsen, Orchideenwiesen und Buchenwald. Der Wengleinpark ist Bayerns ältestes Naturschutzgelände.
Quelle: https://urlaub.nuernberger-land.de/detail/id=601e1528affb1a31a361f103
Entlang uralter Eichenbäume wanderst du mit
bergauf und am Rand des Wiesenplateaus entlang, dann durch den Wald steil hinauf zur Geißkirche.
Aussichtsfelsen Geißkirche
Diesen weit nach Südost vorragenden Spross des Lindenberges, umfließt tief unten im Tal die Pegnitz in einem riesigen Bogen, dem „Pegnitzknie“ bei Hohenstadt. Der Fels gilt als eine der schönsten Aussichtswarten dieser Gegend, nicht nur auf den darunter ausgebreitet liegenden Ort, auch noch hinein in die einmündenden Seitentäler und die zahlreichen umgebenden Berge.
Über die Eschenbacher Koppe mit
an der Düsselbacher Wand mit Aussichtspunkt und am Lochfels vorbei erreichst du anschließend Vorra.
Vorra
Vorras Mittelpunkt und ein beliebter Treffpunkt ist die Pegnitzinsel, wo Kunstwerke zum Staunen und ein Biergarten mit Pavillon zur Einkehr einlädt.
Ebenfalls sehenswert ist die Marienkirche oder das Alte Schloss. Die Pegnitz selbst kannst du auch mit dem Kanu erkunden - Vorra gilt als schönster Streckenabschnitt des Flusses!
Quelle: https://urlaub.nuernberger-land.de/detail/id=6050846e8dd0ec5dc3e01139
Ab hier folgst du dem Wegezeichen
aus dem Ort hinaus und bergauf – mit Abstecher links zum Felsmassiv Wachfels.
Die Markierung
führt dich zum Naturdenkmal Windloch.
Windloch
Die 35 m tiefe, eingezäunte Einlochhöhle gehört zu den bekanntesten Schachthöhlen in der fränkischen Alb. Die Höhle besteht aus einem Dom sowie mehreren kleinen Seitenteilen auf verschiedenen Höhen. Die Schräge ist sehr rutschig und bricht aprubt ab – das Betreten darf nur gesichert erfolgen. Auf dem Schuttkegel am Grund des Doms finden sich immer wieder die Überreste abgestürzter Tiere.
Quelle: https://www.fhkf.de/hoehlen/windloch-bei-grossmeinfeld/
Anschließend geht es weiter mit
zur Schlangenfichte.
Schlangenfichte
Über die Entstehung der Schlangenfichte streitet sich die Wissenschaft. Einige vertreten die Meinung, dass es sich um eine Mutation handelt, andere vermuten eine sehr alte Baumart. Es ist ein Nadelbaum mit spärlich mit Nadeln bestückten, lang herunterhängenden Ästen. Vermutet wird auch, dass es ein Überbleibsel der Eiszeit ist. Das Alter des Baumes ist nicht bekannt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlangenfichte_von_Gro%C3%9Fmeinfeld
Die Markierung
führt dich weiter durch das Reichental – ein idyllisches Trockental – und an der Felsengrotte Bettelküche vorbei nach Hirschbach.
Ab hier folgst du dem Wegezeichen
aus dem Ort hinaus und hinauf zur Burgruine Hauseck.
Burgruine Hauseck
Hauseck wird erstmals 1327 erwähnt. Die Burg wurde wohl zum Schutz der alten Handelsstraße gebaut, die von Nürnberg nach Prag in der Nähe vorbeiführte. Im Jahre 1554 wurde sie im markgräflichen Krieg zerstört.
Quelle: VGN
Es geht weiter mit
nach Schmidtstadt.
Die Markierung
verlässt dich am Ortseingang nach links. Du wanderst ein kurzes Stück ohne Markierung geradeaus weiter durch den Ort und an der Bushaltestelle rechts ab auf dem Peter-Schöner-Weg
.
Die Markierung
führt dich das letzte Stück auf Wiesen- und Waldpfaden nach Etzelwang – dem Ziel der Tour.
Am Bahnhof Etzelwang hast du Anschluss an den Regionalverkehr
Bitte informiere Dich in Deinem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffnungszeiten und Ruhetage. Korrekturen können an freizeit@vgn.de gemailt werden.
Infos übers Hirschbachtal auch unter: www.gemeinde-hirschbach.de oder Tel. 0 91 52 / 83 95
Super schöne Wanderung, echt toll! Es war auch alles dabei: Wald, Wiesen, Dörfer, Felsen.
Die GPS-Daten sind oft ungenau, teilweise fehlerhaft. Z.B. am Anfang, in Eschenbach, wird man nach Überquerung der Pegnitz zu einem Privatgrund geleitet, wo es den eingezeichneten Weg nicht (mehr) gibt. Gegen Ende bringt einen das GPS auch mitten in den Wald, da gab es keinen Weg.
Als Hinweis für Leute, die (wie ich) lieber nur nach GPS als nach Beschreibung gehen :)
Klasse lange Wanderung. Und zum Schluß nochmal mit dem Hausecker Burgberg eine konditionelle Herausforderung.
Vom Bahnhof Hohenstadt führt nur die Grün-Strich Markierung auf dem Fuß- und Radweg neben der Pegnitz nach Eschenbach. Rot-Kreuz wurde entfernt - ebenso auch auf der Wandertafel in Eschenbach.
Der Wengleinpark ist einen Abstecher wert.