Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Aussichtspunkte
Region Bayerischer Jura (Oberpfalz), Nürnberger Land
Linien 446 R3
Länge ca. 16 km
Dauer 4 - 8 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
Gastronomie
An­spruch / Kondition
Weg­be­schrei­bung
(2)
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Vom Hirschbach- ins Pegnitztal

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Vorwort

Vorwort

Zwei vom Profil her ver­schie­dene Etappen erwarten uns auf dieser Tour. Es geht zunächst gemütlich durch das liebliche Reichental, vorbei an der Schlangenfichte, bis nach Großmainfeld. Danach ein Stück auf dem Korbmachersteig, wo uns am Wachfels oberhalb von Vorra der erste Ausblick ins Pegnitztal erwartet. Für den zweiten Abschnitt zur Geißkirche, einem ein­drucks­vollen Aussichtsplateau, ist wesentlich mehr Kondition erforderlich. Nach dem Abstieg wird man aber durch eine zünftige Einkehr in Eschenbach belohnt.

Aussicht (28.05.2012, VGN © VGN GmbH)
Wandergruppe (28.05.2012, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Vom Hirschbach ins Pegnitztal" – Hirschbach – Großmainfeld – Wachfels – Vorra – Geißkirche – Eschenbach – Hohenstadt

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Erste Etappe

Bereits die Bus­fahrt hinein ins Hirschbachtal, vorbei an der dominanten Mittelbergwand, lässt erahnen, was die Wanderer erwartet.

Hirschbach Dorfplatz
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Hirschbach-Dorfplatz (Alte Dorfstraße) ist die Aus­stiegs­hal­te­stel­le, von der aus es ca. 100 m zurück zum Aus­gangs­punkt der Tour geht. Die Wan­der­ta­fel vor dem Gasthof „Goldener Hirsch" als Anhaltspunkte.

Von den zahl­reichen „schon etwas in die Jahre gekommenen" We­ge­zei­chen halten wir uns, unterstützt durch die neue, kleine weiße Tafel der Ge­mein­de Hirschbach, an den Grünstrich und die örtliche weiße eins auf grün Rich­tung Schlangenfichte bzw. Großmeinfeld (4 km). Wir folgen zunächst dem Sträßchen Rich­tung Loch aus dem Ort hinaus, ver­las­sen es aber nach dem Links­bo­gen, den We­ge­zei­chen nach, in einem Schotterweg.

Der gut ge­kenn­zeich­nete Weg durch das Reichental, ein von der lang an­hal­tenden Erosion durch das Wasser geschaffenes Trockental, bedarf keiner weiteren Erläuterung – genießen Sie die herrliche Landschaft, Flora und Fauna.

Nach dem Blaupunkt-Abzweig nach Vorra dann doch die Augen auf, denn bald ver­las­sen wir den Hauptweg nach links in einen Pfad, den vertrauten We­ge­zei­chen folgend. Der Wurzelpfad schlängelt sich neben einer Wiese nach oben bis zur leider schon etwas „verstümmelten" Schlangenfichte, deren Äste einst schlangenförmig gebogen, sehr wenig verzweigt und wirr pendelnd bis zum Boden reichten.

Nun ge­ra­de­aus, bleibt nur noch die weiße eins auf grün, u. a. ergänzt durch den Rotring, die Markierung auf dem schönen Weg Rich­tung Großmeinfeld - Ein­kehr­mög­lich­keit (km 4,0).

Bereits in der Spitzkehre am Ortseingang, linker Hand eine befestigte Scheune und eine Wan­der­ta­fel, gibt ab sofort der Rotpunkt auf dem Korbmachersteig die Rich­tung vor. Ihm folgen wir leicht ansteigend aufs freie Feld hinaus, auf den Wald­rand zu. Quer zum Hang geht es auf einem grasigen Wie­sen­weg weiter. Vor uns an einem Baum (Heckenreihe): der Rotpunkt. Wir folgen noch 10 m dem Rotpunkt bis zur Heckenreihe im leichten Rechtsbogen und schwenken am Ende der Heckenreihe, ohne sichtbare Markierung, nach links. Jetzt heißt es aufgepasst! Wir gehen unterhalb der rechten Heckenkante ent­lang, schlüpfen nach ca. 50 m durch einen schmalen Heckendurchlass nach rechts und treffen auf einen Pfad, der in den Wald eingetaucht. Nach 20 m finden wir unsere Markierung an zwei Bäumen. Mäßig steil geht es im Wald aufwärts. Der Waldweg bleibt angenehm an der Hangkante, führt bald ins Freie, umrundet im Rechtsbogen ein Feld und taucht erneut linker Hand in den Wald ein. Wir queren ge­ra­de­aus einen breiten Forst­weg, der Grünstrich stößt zu uns, und beide Kennzeichen leiten uns rechter Hand kurz auf einen Wurzelpfad, dann aber zurück auf den Hauptweg. Neue Orientierung an der Wan­der­ta­fel „Wanderzirkus Frankenalb" – und weiter auf dem Korbmachersteig (Rich­tung Eschenbach).

Der Grünpunkt stößt von links kommend – beim Gedenkstein an den Schneidermeister und Spezereienhändler Kraus (Spezerei = Gewürzwaren, würzige, wohlriechende Pflanzenstoffe) – zu uns. „Ge­mein­sam geht es weiter" bis zu einer Gabelung von einer Hochspannungsleitung. Rechts, nun allein mit dem Grünpunkt, setzen wir die Wan­de­rung leicht abwärts – vorbei an einigen Holzscheunen mit Holzdepots – fort und fügen uns in einen breiten Flur­be­rei­ni­gungs­weg ein. Ein Handymast, unser nächster Orientierungspunkt, wird rechts vor uns sichtbar.

Angenehm bergab, bieten sich vor einer großen Freifläche vor einem Rechtsbogen, bei einer korrigen Eiche, zwei Möglichkeiten für den Weg nach Vorra an – beide Wege treffen wieder am Ortseingang zusammen.

A) Bequem auf dem Hauptweg bleibend, abwärts hinein in den Ort bis vor das Schloss.

B) Im spitzen Winkel wieder kurz nach oben und gehen im Links­bo­gen auf den Handymasten zu. An den Trafohäuschen vorbei, erreichen wir den Wachfels am 504 m hohen Diedersbühl – ein erster Ausblick ins Pegnitztal tut sich auf.

Der Abstieg vom Aussichtspunkt führt nur kurz zurück, dann rechter Hand auf einen leider stellenweise verwilderten Pfad ein Stück an der Einzäunung ent­lang, dann rechts ab und nach dem Linksknick vor einem kleinen Felsen wieder rechts und nahezu in Falllinie abwärts bis zu einer Einfahrt. Dort dann links (Oberer Höhenweg) und dann rechts abwärts (km 7).

Wieder mit dem Grünpunkt vereint, laufen wir auf den Kirchturm zu: nach unten bis vor das ehemalige Schloss Vorra, jetzt Schullandheim. Tour beenden oder eine Verschnaufpause ... – dann ge­ra­de­aus über die Pegnitzbrücke, dahinter rechts bis zum Café Inselblick.

Rechts geht es in ca. 10 Mi­nu­ten zum Bahn­hof Vorra R3, – links zurück bis zum Schloss, dort rechts zur zweiten Etappe.

Vorra Bahn­hof
Ihre Rück­fahrt ab Vorra
Vorra Bahn­hof
Ihre Ver­bin­dung zum Start­punkt der 2. Etappe

Zweite Etappe

Die zweite Etappe beginnt am Bahn­hof Vorra –dann rechts in der Bahn­hof­stra­ße bis zum Inselblick, 100 m danach links über die Pegnitz und ge­ra­de­aus hoch zum Schloss, dahinter rechts. Das Blaukreuz über­nimmt nahezu genau gegenüber der Kirche in der Straße „Am Schlosspark" die Führung, den Fischbrunner Weg nach links geht es im an­schlie­ßenden Rechtsbogen weiter nach oben und aus Vorra hinaus. Nach dem Ortsende links ab und in einem Hohlweg weiter den Hang hinauf. Schritt für Schritt steigen wir überwiegend im Buchenwald, kurz­fris­tig linker Hand an einer Schonung ent­lang, den Bergrücken des Altenberges hinauf. Der Pfad mündet in einem breiten Querweg; rechts ab, stets immer noch dem Blaukreuz vertrauend, wandern wir quer zum Hang weiter, bei einer Art Holzdepot dann abwärts an einer Lichtung ent­lang.

Bei der folgenden Spitzkehre wechselt das We­ge­zei­chen, der Rotring nach rechts begleitet uns nun bis hinein nach Eschenbach. Wieder einmal geht es nach oben, dann am Scheitelpunkt links ab zur Geißkirche bzw. nach Eschenbach. Vorbei am links oben liegenden, bewaldeten Gipfelfelsen der Koppe (572 m). Rund 250 m danach: die alte Sattelbodenhütte. Nach einer Lichtung und einer Links-rechts-Passage (Abzweig nicht verpassen!) ist es nicht mehr weit zum Aussichtsfelsen Geißkirche (538 m): mit einer in Fels gemeißelten Rastbank, der Charlotten-Ruhe aus dem Jahre 1832 (km 13,5).

Wieder zurück zum Hauptweg bleibt nach wie vor der Rotring das We­ge­zei­chen auf dem ab­wärts­füh­renden Pfad, der in einen breiten Schotterweg mündet, dort rechts ab. Im an­schlie­ßenden Links­bo­gen aufgepasst und die ge­kenn­zeich­nete Abkürzung über eine Wiese nicht verpassen! Dahinter im Wald nur kurz abwärts, schon stehen wir vor dem Eingang des Wengleinparks – Schautafeln informieren über dieses Na­tur­schutzzentrum. 

Na­tur­schutzzentrum Wengleinpark (28.05.2012, VGN © VGN GmbH)

Weiter abwärts am Bächlein ent­lang, beim alten Feuerwehrhaus dann rechts und gleich wieder links. Ein­kehr­mög­lich­keiten be­ste­hen (vor dem Weg zum Bahn­hof Hohenstadt) entweder hier im Gast­haus Goldener Engel oder – weiter zur Hauptstraße, dann links – im Gast­haus Grüner Schwan.

Vom Orts­mit­telpunkt aus führt uns der Weg flussabwärts zum Bahn­hof Hohenstadt (gute 25 Mi­nu­ten sollten Sie einkalkulieren) über den Hirschbach, vorbei am Café Jakobsklause geht es weiter ge­ra­de­aus aus dem Ort hinaus. Am Ortsende nun mit rechts ab, dann über die Pegnitz und dahinter links auf dem Fuß- und Radweg direkt zum Bahn­hof Hohenstadt R3.

Hohenstadt Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Eschenbach

Café „Jakobsklause“

Eschenbach
Tel: 09154 8100

Gasthof „Grüner Schwan“

Eschenbach
Tel: 09154 916950

Gasthof-Pension „Goldener Engel“

Eschenbach
Tel: 09154 8120

Vorra

Inselblick

Bahn­hof­stra­ße 4a
Vorra
Tel: 0171 7559693

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

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