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Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Familienausflug, Felsen und Höhlen
Region Nürnberger Land
Linien RB 30 RE 30 RE 31 RE 33
Länge ca. 8,3 km
Dauer 4 - 5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Petershöhlen-Expedition und Burg-Abenteuer im Pegnitztal | Tour 111

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Vorwort

Vorwort

Höhlen-Expedition in die Petershöhle zu Höhlenbär und Co. Burg-Abenteuer auf den Burgen Veldenstein und Hartenstein. Und ein Na­tur­er­leb­nispfad mit Waldinstrumenten und mehr. Das sind die High­lights dieser 8 km langen Family-Tour von Neuhaus a.d. Pegnitz nach Velden im Nürn­berger Land.

High­lights der Tour sind u.a.:

  • Burg Veldenstein aus dem 13. Jahrhundert
  • Karstquelle Engenthal
  • Höhlenbären und Co. in der Petershöhle
  • Na­tur­er­leb­nispfad Hartensteiner Oberberge
  • Burg Hartenstein mit Burggarten
Kletterpartie (26.04.2014, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Für Höhlenforscher und Naturkundler" – Neuhaus a. d. Pegn. – Petershöhle – Na­tur­er­leb­nispfad Hartensteiner Oberberge – Velden

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Neuhaus an der Pegnitz Bahn­hof
Aus­gangs­punkt

Los geht es am Bahn­hof Neuhaus a. d. Pegnitz. Von Nürn­berg aus bringt dich der Re­gi­o­nal­ex­press in nur 28 Mi­nu­ten ohne Umstiege hin!

Oberhalb des Ortes thront die Burg Veldenstein.

Burg Veldenstein

Die gut er­hal­tene Wehranlage aus dem 13. Jahrhundert wurde 1269 erstmals urkundlich erwähnt und 1635 von den Bayern erobert. Später wurde sie von den Bam­berger Fürstbischöfen ausgebaut und als Amtsburg und Residenz genutzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zog sie Schatzsuchende an, die vermuteten, dass Hermann Göring, der die Burg zeitweise bewohnte, hier Schätze versteckt hätte. Nach um­fang­reichen Sanierungsarbeiten können Innenhof und Aus­sichts­platt­form seit 2022 wieder besichtigt werden.

https://www.fsvf.de/de/detail/id=5f57739d5f7f9b38066ef47b

Du folgst der Hers­brucker Straße nach links aus dem Ort hinaus.

Auf dem Fahrrad- und Fußweg geht es flussabwärts nach Rothenbruck. Unter den Bahn­glei­sen hindurch, vor den Gebäuden links und über die Brücke.

Ab hier folgst du der MarkierungBlaupunkt  nach Engenthal – kurz vor dem Ort kommst du an der Quellfassung der Karstquelle vorbei.

Am Ortsausgang mit dem We­ge­zei­chen Blaupunkt nach links und dem Schild Hartenstein über Forst­weg hinterher. Von links stößt nach rund 400 m ein Weg, eben­falls mit Blaupunkt zu dir. Diesem folgst du nun abwärts.

Am zweiten Querweg links und weiter mit der Markierung Blaustrich an der imposanten Felswand des Kreitberges vorbei zur Petershöhle.

Weg­wei­ser Petershöhle (26.04.2014, VGN © VGN GmbH)

Petershöhle

Die Höhle ist ins­ge­samt 70 Meter lang und bildet ein verzweigtes Etagensystem aus miteinander verbundenen Hallen. Kulturgeschichtlich ist sie eine der bedeutendsten Höhlen der Frankenalb. Entdeckt wurde die Petershöhle 1914 von Kuno Peters und seinem Sohn, die dort ein fast voll­stän­dig er­hal­tenes Skelett eines Höhlenbären vorfanden. Schon vor etwa 90.000 Jahren lebten Menschen hier, gut dokumentiert durch den Fund primitiver Steinwerkzeuge. Vom 1. Ok­to­ber bis 31. März darf die Höhle nicht be­tre­ten werden, um die darin lebenden Fledermäuse zu schützen.

https://urlaub.nuernberger-land.de/detail/id=62209296f24f424775ea016e

Aufstieg zur Höhle (26.04.2014, VGN © VGN GmbH)

Das We­ge­zei­chen Blaustrich führt dich weiter über den Bergkamm, bald ent­lang des Na­tur­er­leb­nispfades Hartensteiner Oberberge mit vielen Mitmachsta­ti­onen wie dem Klangbaum, Waldinstrumenten oder dem Tast- und Riechpfad.

Du folgst dem We­ge­zei­chen Blaustrich bis zur Sta­ti­on Lebensraum Fels. Hier verlässt dich die Markierung nach links und biegst ohne We­ge­zei­chen rechts ab.

Du passierst die Sta­ti­on Dolomitfels und wanderst dann den Berg hinunter, an weiteren Na­tur­er­leb­nispfad-Sta­ti­onen vorbei.

Unten gelangst du auf einen Forst­weg, dem du nach links folgst bis zur Jugendherberge Hartenstein. Oberhalb siehst du die Burg Hartenstein über dem Ort thronen.

Klangbaum (26.04.2014, VGN © VGN GmbH)
Barfußpfad (26.04.2014, VGN © VGN GmbH)

Burg Hartenstein

Hoch oberhalb der Ge­mein­de Hartenstein thront weithin sichtbar die im 13. Jahrhundert erbaute Burg Hartenstein. Bis 2001 befand sie sich im Privatbesitz, 2002 kaufte die Ge­mein­de die Burg und gründete die „Burg Hartenstein AG“. Seit 2009 gibt es in den Obergeschossen des Hauptgebäudes eine Aus­stel­lung zum Rittertum. Das Erdgeschoss und der Burgbier­gar­ten beherbergen ein Restaurant.

Quelle: VGN

Ab hier folgst du der Markierung  bergab zur Pegnitz und nach Velden hinein – dem Ziel der Tour.

Am Bahn­hof Velden bringt dich die Re­gi­o­nal­bahn zurück nach Nürn­berg und zu den Anschlüssen im Ver­bund­raum.

Velden Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informiert euch vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Gasthof-Metzgerei Burgblick

Am Hirtenberg 8
91235 Hartenstein
Tel: 09152 921716

Restaurant Touché

Burg 1
91235 Hartenstein
Tel: 09152 921678

Kommentare

Kommentare

2. September 2021 15:27 Uhr, Familie Mohr, Nürnberg

Fazit: Eine sehr schöne Wanderung mit vielen Höhepunkten für die ganze Familie!
Die öffentliche Verkehrsanbindung für die Anreise und Abreise mit den Regionalbahn und dem Regionalexpress ist sehr gut.
Diese Wanderung ist für Kinder (ohne Kinderwagen) und Erwachsene geeignet und mit vielen schönen Natursehenswürdigkeiten versehen.
Insbesondere sind hier die verschiedenen Felsen, die zum Kraxeln einladen, die Karstquelle, der Kammweg mit vielen Buchen, die tolle Aussicht (u.a. nach Velden) und vor allem die Petershöhle zu nennen!
Auch die Marienkapelle, die sich auf dem Weg befindet, und die Burg Hartenstein (außerhalb der Route) lohnen sich anzuschauen. Von der Burg hat man einen schönen Ausblick in die Umgebung. In Hartenstein gibt es mehrere Restaurants bzw. Gaststätten, die für jeden Geschmack etwas anbieten.
Auf dem Weg befinden sich neben dem Naturerlebnispfad (dieser ist allerdings schon in die Jahre gekommen) auch zwei schöne Spielplätze.
Der eine Spielplatz befindet sich im ersten Drittel der Tour am Ortsausgang von Rothenbruck (inklusive Rastplatz mit Wetterhütte), der andere fast am Ende der Tour vor Velden (ebenfalls mit Rastplatz, Wetterhütte und zusätzlich Kamerunschafen). Letzterer eignet sich im Übrigen bestens dafür, die Wartezeit zur Zugabfahrt in Velden zu überbrücken.
Da an einigen Stellen von den (Haupt-)Wanderwegen und deren Markierungen (z.B. Blauer Punkt etc.) abgewichen wird, empfiehlt es sich die Wegbeschreibung genau zu studieren und zu befolgen, um nicht von der beschrieben Route abzuweichen. Noch besser ist es, die Route per GPS-Track herunterzuladen.
Für diese Wanderung mit den vielen Höhepunkten sollte man deshalb mit Kindern einen ganzen Tag mit einigen Pausen und Brotzeiten einplanen. Des Weiteren sollten die Kinder (und Erwachsene natürlich auch) über eine ausreichende Kondition verfügen.

4. Juni 2015 21:47 Uhr, CK

Am Anfang ein etwas Straße danach aber top!

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