Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Familienausflug, Felsen und Höhlen
Region Fränkische Schweiz
Linien 343 R3
Länge ca. 5,3 km
Dauer 2 - 3 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
Landschaft
Gastronomie
An­spruch / Kondition
Weg­be­schrei­bung
(2)
(2)

Höhenprofil

Höhenprofil
Für Tropfsteinforscher und Burgfräulein

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Vorwort

Vorwort

Mittelalterliche Burg, Falknerei und Tropfsteinhöhle dazu viele Felsen, Höhlen und ein kleiner Bach machen diese Kinderwan­de­rung zu einem tollen Abenteuer. Im engen, ma­le­rischen Ailsbachtal thront hoch über dem Tal die Burg Rabenstein. Nicht weit davon entfernt liegt die Sophienhöhle, eine der schönsten Schauhöhlen Deutschlands. Auch eine Falknerei mit ver­schie­denen Greifvögeln könnt ihr bei der Burg besuchen. Hinab ins Tal und auf der anderen Seite immer auf dem Panoramaweg ent­lang, gelangt ihr zu einer weiteren Brücke über den Ailsbach. Durch Felshöhlen hindurch und ent­lang von Wachholderhängen erreicht ihr den Ort Oberailsfeld. Hier lädt der Bier­gar­ten der Brauereigaststätte Held-Bräu zu einer kleinen oder großen Brotzeit ein, bevor es wieder mit der Linie 343 nach Neuhaus a.d. Pegnitz zurückgeht.

Brücke über den Ailsbach (VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Wandern mit Kindern: Burg Rabenstein - Sophienhöhle - Schneiderloch - Oberailsfeld
Höhenprofil (VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Mit dem Zug R3 geht es vom 1. Mai bis 1. No­vem­ber am Wo­chen­en­de und an Fei­er­tagen nach Neuhaus a.d. Pegnitz. Hier steigt ihr um in die Frei­zeit­li­ni­e 343, den „Bier-, Brotzeit- und Burgen-Express“, und fahrt ins Herz der Frän­kischen Schweiz. An der Hal­te­stel­le „Abzweig Rabenstein“ heißt es für Euch „alles Aus­stei­gen!“.

Schweinsmühle Kreisstr./Abzw. Rabenstein
Aus­gangs­punkt

An der Hal­te­stel­le quert ihr die Straße und lauft in die ge­gen­über­lie­gende Straße hinein. Vorbei an der Klaussteinkapelle könnt Ihr nach ca. 700 Metern den Park­platz der Burg Rabenstein sehen. Es fahren zwar nicht viele Autos auf dieser Straße, lauft aber trotzdem immer am Straßenrand und passt hier gut auf. Am Park­platz angekommen biegt ihr links ab und ge­ra­de­aus am Park­platz und der Falknerei vorbei zur Burg (nicht links zur Sophienhöhle).

Geschichten:

Die Geschichte der Burg beginnt vor über 800 Jahren im Jahr 1188. Das Adelsgeschlecht der Rabensteiner erbaute zwar die Burg, diese wurde aber zwi­schen­zeit­lich von anderen Adelsgeschlechtern wie den Schlüsselbergern und den Burggrafen von Nürn­berg über­nom­men. Im Jahr 1557 kehrten dann die Rabensteiner wieder auf ihre Stammburg zurück, bevor dieses Geschlecht fast 200 Jahre später erlosch. Die Burg wurde zunächst mehrfach umgebaut und erweitert aber im Dreißigjährigen Krieg dann fast voll­stän­dig zerstört. 1830 haben die Grafen von Schönborn die heutige barocke Schlossanlage aufgebaut. Auf eurer Wan­de­rung habt ihr später noch einen ganz wunderbaren Blick auf die imposante Burg­an­lage.

Burg Rabenstein (VGN © VGN GmbH)
Falknerei (VGN © VGN GmbH)

Wenn ihr wollt, könnt ihr auch die Falknerei mit ver­schie­denen Greifvögeln besuchen oder in der mittelalterlichen Burg eine Führung mitmachen.

Öffn­ungs­zeiten:
Mai - Ok­to­ber am Wo­chen­en­de und Fei­er­tagen
Burg Rabenstein
11 bis 17 Uhr
Falknerei
12 bis 17 Uhr

Weitere Zeiten und In­for­ma­ti­onen unter:
Naturparadies Burg Rabenstein
Tel. 09202 970044-0, www.burg-rabenstein.de
Falknerei Burg Rabenstein
Tel. 0172 7301080, www.falknerei-rabenstein.de

Für die Wan­de­rung haltet ihr euch vor der Burg aber links. Ihr folgt jetzt der Markierung des Frän­kischen Gebirgsweges Fränkischer Gebirgsweg. Nach gut 100 Metern bringt uns ein breiterer Weg recht gut ausgeschildert nach rechts zur Sophienhöhle.

Vorbei an einigen Felsen über einen kleinen Steg gelangt Ihr durch ein Felsentor zum Vorplatz der Sophienhöhle.

A: Zählt einmal mit, durch wie viele Höhlen und Felsentore ihr auf eurer Wan­de­rung bis Oberailsfeld durchmüsst (Sophienhöhle nicht mitgezählt)?

Die Sophienhöhle dürft Ihr Euch nicht entgehen lassen. Sie ist eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Auf einer spannenden Führung durch mehrere hintereinanderliegende Höhlenräume könnt ihr viel über die Entstehung von Tropfsteinen, das Leben der Höhlenbären und wenn ihr mal nachfragt vielleicht auch einige tolle Geschichten von Wilma dem Wassertropfen, Benno dem Höhlenbären oder Frida der Fledermaus er­fah­ren. In der Sophienhöhle wurden Skelette von Höhlenbären gefunden. Eines davon ist das bester­hal­tendste Skelett weltweit.

Höhlenbärskelett (VGN © VGN GmbH)

Öffn­ungs­zeiten:
Mai – Ok­to­ber
Wo­chen­en­de und Fei­er­tage von 10:30 - 17:00 Uhr

Weitere Zeiten und In­for­ma­ti­onen unter:
Tel. 09202 970044-0
www.sophienhoehle.de

B: Wie heißt der ganz große weiße Stalagmit in der Höhle?

In der Sophienhöhle (VGN © VGN GmbH)

Weiter geht es nun abwärts auf dem Weg. Wir ver­las­sen nach kurzer Zeit den Frän­kischen Gebirgsweg Fränkischer Gebirgsweg und folgen ab hier der Markierung blaue Sieben in blauem Pfeil auf weiß im Rechtsbogen den Weg bis hinunter zu Straße. Diese Markierung begleitet uns ab jetzt bis zu unserem Ziel nach Oberailsfeld. An der Straße müsst ihr auf die vorbeifahrenden Autos und Motorräder auf­pas­sen. Ihr quert die Straße und lauft auf dem ge­gen­über­lie­genden Park­platz nach links. Bei der Brücke quert ihr den Ailsbach. Zunächst nach links, dann beim nächsten Abzweig rechts nach oben gelangt ihr in die mächtige Ludwigshöhle.

C: Wer war Namensgeber für die Ludwigshöhle?

Ihr verlasst die Höhle nach links durch einen kleinen Durchgang. Die Treppen hinab auf dem Weg, der uns im auf und ab ein Stück parallel flussaufwärts führt. Beim nächsten Abzweig halten wir uns rechts und folgen der Markierung blaue Sieben in blauem Pfeil auf weiß in einem Bogen den Berg hinauf. Das Blaukreuz kommt als Weg­zei­chen hinzu.

Immer leicht auf-, leicht abwärts folgen wir dem Pfad. Auf der ge­gen­über­lie­genden Seite könnt ihr zunächst die Kapelle Klausstein entdecken, ein Stück weiter habt Ihr dann einen tollen Blick auf die Burg Rabenstein.

Durch das Schneiderloch hindurch gelangt Ihr ins Tal und wandert noch ein Stück ent­lang des Baches bis ihr zu einem Park­platz kommt, an dessen Ende ihr vorsichtig die Straße quert und dem Wie­sen­weg zur Brücke über den Ailsbach folgt.

Hinter der Brücke links geht es leicht bergauf in den Wald hinein. Ihr kommt durch einen Felsendurchgang (Schlupflochfelsen) und haltet Euch danach ge­ra­de­aus steil den Berg hinauf auf dem kleinen Waldweg mit dem Ziel Oberailsfeld. Noch einmal kurz ab und auf kommen wir an eine T-Kreu­zung bei der wir links abbiegen. Bei der nächsten Gabelung halten wir uns wieder links und gelangen durch einen kleinen Hohlweg wieder hinunter ins Tal.

Kurze Rast (VGN © VGN GmbH)
Durchs Schneiderloch (VGN © VGN GmbH)

Hier können wir schon Oberailsfeld erkennen. Rechts ent­lang der Wacholderhänge gelangen wir in den Ort hinein. Wir steuern geradewegs auf den Brauereigasthof zu, vor dessen Gebäude sich auch unsere Bus­hal­te­stel­le für die Heimfahrt befindet.

Die Linie 343 bringt uns von hier aus wieder nach Neuhaus a.d. Pegnitz zum Bahn­hof von wo aus wir mit der R3 nach Hause fahren können.

Neuhaus a. d. Pegnitz Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informiert euch vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Held-Bräu

Oberailsfeld 19
95491 Oberailsfeld
Tel: 09242 295
Ruhetag: Mitt­woch; Übernachtungsmöglichkeiten;
Dunkles Bauernbier ist die Spe­zi­a­li­tät der „Helden" aus Oberailsfeld, aber auch Helles, Weizenbier und Pils werden im Ailsbachtal gebraut.

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