Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Familienausflug, Aussichtspunkte, Gruppenausflug
Region Städteregion Nürnberg
Linien 171 178 R11
Länge ca. 5,5 km
Dauer ca. 2,5 Std.
Stufe kinderwagengeeignet

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

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Für Späher und Waldkinder

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Vorwort

Fürther Stadtwald: Spähen vom Aussichtsturm und Erlebnisse im Wald

Diese tolle Wan­de­rung führt Euch in den Fürther Stadtwald. Zunächst geht es hinauf zum Aussichtsturm bei der Alten Veste, von wo aus Ihr bei gutem Wetter einen atem­be­rau­benden Blick habt und allerhand in der Umgebung erspähen könnt. Danach geht’s durch lustiges welliges Gelände zur ehemaligen Artillerieschanze des Feldherren Wallenstein aus dem 30-jährigen Krieg. Auf breiten Wegen durch den Fürther Stadtwald gelangt ihr zum Wildschweingehege und könnt den Schwarzkitteln beim Schlammwühlen zuschauen. Gegen Ende der Wan­de­rung erreichen wir den Walderlebnispfad und Waldlehrpfad, wo ihr nicht nur spannendes über den Wald und seine Bewohner er­fah­ren könnt, sondern auch auf Stämmen balancieren, über Holzbrücken und Stege gehen und Euch auf der Wackelbank kräftig durchschütteln lassen könnt. Da es nur am Anfang und am Ende der Wan­de­rung eine Ein­kehr­mög­lich­keit gibt, empfehlen wir Euch, Proviant für die Wan­de­rung mitzunehmen. Es gibt ein paar sehr schöne Rastmöglichkeiten un­ter­wegs.

Wan­der­kar­te – Alte Feste - Fürther Stadtwald - Wildschweingehege - Walderlebnispfad - Oberfürberg (16.02.2017)
Baumstammzug (20.02.2017, VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Fürth Alte Veste
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Die Tour beginnt am Haupt­bahn­hof in Fürth, von wo aus ihr mit der RanggaubahnR11 in Rich­tung Cadolzburg fahrt. Am Bahnhal­te­punkt „Alte Veste“ heißt es „Alles Aus­stei­gen“.

Am Bahn­hof haltet ihr Euch in Fahrt­rich­tung des Zuges rechts und folgt der Markierung in Kleeblatt den Wald hinein. Die nächste Wegkreu­zung überquert ihr und lauft zunächst noch flach, dann relativ steil den Berg hinauf. Oben erblickt ihr schon den Aussichtsturm auf der Alten Veste. Ihr könnt hier entweder um den Wall herumlaufen oder nehmt die Abkürzung und geht über den Wall. Im Links­bo­gen erreicht ihr die Grundmauern der alten Befestigungsanlage. Über eine Treppe gelangt ihr zur Plattform auf der der neue Aussichtsturm errichtet wurde.

Bevor ihr den Turm besteigt, könnt ihr noch die Reste der alten Mauer und die Schießscharten erkunden. Dann geht es im Turm die vielen Treppenstufen hinauf.

Geöffnet: täglich Apr.-Okt. 8-20 Uhr, Nov.-März 8-18 Uhr

Quiz

  • Wie viele Treppenstufen müsst ihr im Turm hinaufsteigen, um oben bei der Aus­sichts­platt­form anzukommen?
  • Könnt ihr den Nürn­berger Fernmeldeturm sehen?
  • Wo ist die Nürn­berger Burg und wo der Fürther Rathausturm?
  • Könnt ihr den Playmobil-Funpark erspähen?
  • Vielleicht entdeckt ihr ja noch ganz andere Bauwerke?

Wenn ihr alles erkundet habt, geht es am Fuße des Turmes, gegenüber der Eingangstür die Treppenstufen hinunter. Infotafeln geben Euch weitere Auskünfte zu den Ereignissen der Schlacht bei der Alten Veste 1632.

Geschichten:

Im Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) stand die Alte Veste im Mittelpunkt der nach ihr benannten Schlacht zwischen dem kaiserlichen Heer unter Wallenstein und der Armee des Schwedenkönigs Gustav Adolf. Während Gustav Adolfs Truppen nahe Fürth – vermutlich auf der Hardhöhe – lagerten, ließ Wallenstein ein riesiges Lager zwischen Zirndorf, Oberasbach und Stein erreichten, um einen direkten Angriff vermeidend, den Nachschub der Schweden nach Fürth und Nürn­berger abzuschneiden. Letztlich konnte keine der Parteien den Sieg für sich bean­spruchen. Quelle: fürthwiki

Nach rechts vorbei am Restaurant „Alte Veste“ bleibt das Kleeblatt unsere Wegemarkierung. Am Holzlattenzaun ent­lang führt der erhöhte Weg ge­ra­de­aus. Rechts und links kommt ihr an alten Steinbrüchen vorbei. Wir ver­las­sen den Hauptweg nach rechts und wandern durch das Hügelabenteuerland. Mit dem Kin­der­wa­gen kann man diesen Bereich auch auf den breiten Wegen ge­ra­de­aus und dann rechts umfahren.

Hier sind nach dem Abbau von Sandstein die Gräben wieder teilweise verschüttet, so dass für Euch eine tolle Landschaft entstanden ist, durch die ihr runter und wieder rauf rennen könnt. Passt aber trotzdem auf, wo ihr hinrennt.

Auch kleine Kletterpartien sind hier möglich.

Ausblick nach Nürn­berg (20.02.2017, VGN © VGN GmbH)

Auf der anderen Seite des „Muldenlandes“ gelangt ihr linker Hand auf den breiten Weg, der Euch nach rechts ent­lang des Ortsrandes von Zirndorf am Wald­rand weiter führt. Bald darauf tauchen wir nach rechts weiter mit dem Kleeblatt wieder in den Wald ein. Ein breiter, fast alleenartiger Forst­weg führt leicht abwärts, rechts am Trinkwasserhochbehälter der Stadt­wer­ke Zirndorf vorbei.

 

Quiz

  • Wann wurde der Wasserhochbehälter erbaut (es gibt zwei, findet ihr beide Jahreszahlen)?
  • An welchem Tag fand die „Schlacht an der alten Veste“ statt?

Gleich danach gelangt ihr zu weiteren Infotafeln. An dieser Stelle befand sich die Artillerieschanze, das westliche Bollewerk um den Lagerwall zu schützen. Diese Anlage ist die einzige noch verbliebene Erdbefestigung von Wallensteins Lager.

Hier befindet sich auch ein toller Rastplatz, um erst einmal Pause zu machen und sich für die weitere Wan­de­rung zu stärken.

Wehrbauten (02.04.2016, VGN © VGN GmbH)

Nach der gleich folgenden Kreu­zung „verabschieden“ wir uns von Wallenstein und der Markierung Kleeblatt und gehen kurz ge­ra­de­aus und nach rund 10 m rechts ohne Markierung den breiten Weg weiter.

Zunächst geht es leicht, dann stärker abwärts. Wir fädeln uns ge­ra­de­aus in den von rechts kommenden Weg mit Beschilderung der Nordic-Walking-Tour weiße eins auf rot ein und gelangen an eine Kreu­zung. Jetzt immer ge­ra­de­aus zunächst ohne Markierung, dann mit der Nordic-Walking-Markierung weiße drei auf rot über die folgenden Kreu­zungen erreichen wir das Wildschweingehege. Mit ein wenig Glück könnt ihr die Wildschweine hier bei suhlen im Schlamm beobachten.

Links am Zaun des Geheges ent­lang, kommen wir an eine schöne Rastbank für die nächste Ruhepause.

An der Bank biegen wir links in den Weg ab und folgen jetzt wieder unserem vertrauten We­ge­zei­chen Kleeblatt. Der Waldweg schlängelt sich vor uns durch den Wald, zweigt mit unserer Markierung Kleeblatt nach einiger Zeit rechts ab und führt in weiteren Bögen abwärts zur schon hörbaren Straße.

Hier ist auch die Hal­te­stel­le „Stadtförsterei“ der Linie 178. Vorsichtig queren wir die Straße leicht nach rechts und laufen den Weg an der Stadtförsterei und den Holzhütten vorbei weiter.

Hier beginnen der Waldlehrpfad und der Walderlebnispfad. Wo ihr jede Menge In­for­ma­ti­onen über den Wald aufsaugen könnt.

Vorbei an zahl­reichen Infotafeln gelangen wir zur „Wackelbank“.

 

Quiz

  • Welche Tiere und Formen sind in die Rastbank beim Gehege geschnitzt?
  • Nenne drei ver­schie­dene Eichenarten. Bei einer der Infotafeln kannst Du es herausfinden.

Hinter der Wackelbank erstrecken sich zahl­reiche Parcours zum Balancieren und spielen. Unsere Wan­de­rung führt nach Eurer Klettereinlage aber ge­ra­de­aus über die Treppenstufen oben am Berg weiter. Wenn ihr Euch bei den einzelnen Sta­ti­onen ausgetobt habt, zweigt ihr oben ein paar Meter nach dem kleinen Holzpavillon nach recht über den schmalen Weg abwärts ab und verlasst das bislang vertraute Weg­zei­chen Kleeblatt.

Schon bald erreichen wir die ersten Häuser von Oberfürberg. Vorbei an einem Reitstall, ein paar Weihern und der Adalbert-Stifter-Grundschule kommen wir zur Straße. Links und nach dem Wendehammer den kleinen Fußweg ge­ra­de­aus weiter, gelangen wir zur Straße „Rennweg“. Rechts noch einige Meter auf dem Gehsteig ent­lang erreichen wir an der großen Kreu­zung die Bus­hal­te­stel­le Oberfürberg. Von hier aus bringen Euch die Bus­linien 171 oder 178 wieder zurück zum Haupt­bahn­hof in Fürth. Gegenüber der Hal­te­stel­le habt ihr auch die Möglichkeit in der Gaststätte Waldlust einzukehren.

Oberfürberg
Rück­fahr­mög­lich­keiten
Un­ter­wegs im Stadtwald (02.04.2016, VGN © VGN GmbH)

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Fürth

Gaststätte Waldlust

Rennweg 68
90768 Fürth
Tel: 0911 52883238
Öffn­ungs­zeiten: Mo. 10:00-14:00 und 17:00-22:00, Mi. 17:00-22:00, Do. 10:00-14:00 und 17:00-22:00 Fr. 10:00-14:00 und 17:00-22:00, Sa. 10:00-22:00, So. und Fei­er­tage 10:00-22:00, Ruhetag: Diens­tag

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