Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Aussichtspunkte
Region Bayerischer Jura (Oberpfalz)
Linien 446 R3 R4 R41
Länge ca. 18 km
Dauer ca. 5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(5)
(5)
Landschaft
(4)
(4)
Gastronomie
(2)
(2)
An­spruch / Kondition
(5)
(5)
Weg­be­schrei­bung
(4)
(4)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Panoramawege zwischen Königstein und Vilseck

Prospekt-Download

GPS
Informationen zur Wanderung

GPS-Track Download

GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml

Vorwort

Vorwort

Der Regional-Express bringt uns in einer guten halben Stunde nach Hers­bruck (rechts der Pegnitz). An der Bus­hal­te­stel­le am Bahn­hofsvorplatz steigen wir dann in die Linie 446 (Fa. Meidenbauer) um, die uns durch das Hirschbachtal bis nach Königstein am Fuß des Ossingers bringt. Die Wan­de­rung beginnt am Markt­platz von Königstein i. d. OPf. im Naturpark Frän­kische Schweiz/Veldensteiner Forst und führt über die Doppelkapelle Breitenstein und zahl­reiche Hügelketten mit weit­rei­chenden Ausblicken bis nach Vilseck.

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Panoramawege zwischen Königstein und Vilseck" – Königstein - Doppelkapelle Breitenstein - Pruihausen - Boden - Schlicht - Vilseck
Höhenprofil "Panoramawege zwischen Königstein und Vilseck" (VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Gegen die Fahrt­rich­tung am Oberen Markt ent­lang, geht es zurück in Rich­tung Ortseingang.

Hers­bruck Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Vorbei an den zahl­reichen Gasthöfen und dem Rathaus, erkennt man bald links den Abzweig in die Thorsteinstraße, eine Wan­der­ta­fel als zu­sätz­licher Anhaltspunkt. Ab hier ist zunächst die örtliche 18 unser We­ge­zei­chen. Wir aber speichern auch schon jetzt das rotes Andreaskreuz in unserem Kurzzeitgedächtnis ab! Konsequent geht es in der Schritt für Schritt ansteigenden Thorsteinstraße, letztlich in einem breiten Weg aus dem Ort hinaus. Beim Abzweig zur Johanniskapelle noch ge­ra­de­aus, weisen uns am Ende einer Einzäunung die neuen Holzweg­wei­ser, u. a. mit der 18, nach rechts hinauf nach Breitenstein. Ein schöner Waldpfad schlängelt sich nach oben, flankiert von bizarren Felsmassiven. Nach dem Wald­stück dann weiter hinauf, die Doppelkapelle Breitenstein rückt schon ins Blickfeld. Oben an den ersten Häusern vorbei, führt der Weg dann nach links über die Treppen hinauf zur Doppelkapelle. Beim hellblauen Haus Nr. 2 ist ersichtlich, ob die Kapelle geöffnet ist. Wenn nicht, kann man hier den Schlüssel abholen.

Burgkapelle Breitenstein (14.04.2012, VGN © VGN GmbH)
Burgkapelle Breitenstein (14.04.2012, VGN © VGN GmbH)

Bevor wir uns nach der Besichtigung beider Kapellen wieder auf den Weg nach unten machen, sollte man auf jeden Fall das herrliche Panorama rechts oben (Rastbank) von der kleinen Anhöhe aus genießen. Unten angekommen, geht es links ab, an der Kapellenschenke (Einkhermöglichkeit) vorbei und weiter bis zu einer Holzscheune.

Die Burgkapelle Breitenstein

Auf gut 600 Hö­hen­me­tern ist sie die einzige romanische zweigeschossige Doppelkapelle der ge­samten Ober­pfalz.

Die Kapelle ist der Heiligsten Dreifaltigkeit sowie dem heiligen Johannes Nepomuk geweiht. Die Kapelle war einst Bestandteil der Burg Breitenstein, die von 1266 bis 1666 in den Händen der Herren von Breitenstein war. Dabei blieb der obere Teil „den Herrschaften", der untere, schlicht und ein­fach gehaltene Bereich dem „übrigen Volke" vorbehalten.

Nach dem Ableben dieses Geschlechtes verfiel die Burg, die Kapelle blieb aber, wenn auch stark beschädigt, er­hal­ten. Zwischen 1970 und 2000 wurde die Kapelle nach und nach von Grund auf renoviert. Sie erhielt unter anderem neue Glocken und stabilere Stützmauern, die verfallenen Außentreppen wurden restauriert, sowie das Dach erneuert. So ist die Kapelle Breitenstein zu einem se­hens­werten Kleinod des Marktes Königstein geworden.

Dort erneut links, die 18 bleibt immer noch das We­ge­zei­chen. Der Betonplattenweg führt uns geradewegs aus Breitenstein hinaus und bis hinunter zu einem Querweg. Hier stößt das rotes Andreaskreuz von links wieder zu uns – es begleitet uns durchgängig bis nach Vilseck (km 2).

Ge­ra­de­aus – nicht rechts ab – wandern wir am Waldweg, der einige Meter vom Wald­rand nach innen versetzt ist, ent­lang und schwenken dann Rich­tung Pruihausen rechts ein. Ein angenehm ab­wärts­füh­render, sanfter Pfad schlängelt sich neben dem Wald­rand – auch hier oberhalb: schroffe, hoch aufragende Fels­for­ma­ti­onen – und endet letztlich vor einer Wiese. Schräg nach rechts – sozusagen „von Bank zu Bank" – ist es unten linker Hand nur noch ein kurzes Stück hinein nach Pruihausen, dort rechts halten. Genau gegenüber des alten Backofens lädt der Landgasthof Jägerheim zu einer Rast ein (km 4,5).

Nach Gasthof und Feuerwehrhaus geht es rechts über eine kleine Brücke und bald linker Hand zwischen den Häusern 22 und 11 auf einem zweispurigen Schotterweg auf den Wald­rand zu. Auch hier bieten sich wieder jede Menge Ausblicke ins Oberpfälzer Bergland.

Im vorgegebenen „Zickzack-Kurs" abwärts, den Fahr­weg über­que­ren und zwischen den oft eingezäunten Weiden direkt auf eine Hecke zu, dahinter ein Handymast. Nun den rechten Wie­sen­weg einschlagen, findet sich nach kurzer Zeit abwärts dann links unsere Wegemarkierung, u. a. auf einer Bodenplatte.

Nach dem Wiesengrund über die B 85, dahinter ge­ra­de­aus weiter am Neuernsthof ent­lang. Nach einem Wald­stück im Rechtsknick auf Kleinalbersdorf zu. Hier nach der Bus­hal­te­stel­le über die Straße und im Ort nach der kleinen Brücke rechts abbiegen. Am Ortsende im Links­bo­gen nach dem geteerten Untergrund dann auf dem linken, breiten Schotterweg auf die Anhöhe hinauf. Bei einem Blick zurück, erkennt man die dreiteilige Hügelkette bei Königstein, von der wir gekommen sind. Bei der folgenden Weggabel vor einer alten Sandgrube erneut links halten. Bald eröffnet sich der Blick bis hin zum Vulkankegel des Rauhen Kulms bei Kemnath. Bei guter Sicht kann man sogar den Bergrücken des Ochsenkopfes im Fich­tel­ge­bir­ge erahnen.

Ausblicke in Rich­tung Fich­tel­ge­bir­ge (14.05.2012, VGN © VGN GmbH)

Stetig weiter mit dem hier groß am Waldeck angebrachten durch ein Wald­stück, dann auf dem linken Weg angenehm abwärts bis zu einer größeren Kreu­zung. Hier rechts und im Links­bo­gen hinauf bis vor Boden (Ge­mein­de Edelsfeld). Dort schräg nach rechts und gleich links auf dem Sträßchen durch den Ort. Am Ortsende (Eisenkreuz) dann rechts hinauf bis zum höchsten Punkt (km 9,1). Hier links (Radwan­der­weg 12), der Weg führt nahezu ge­ra­de­aus auf den Wald und – gewohnt bestens ausgeschildert – auf den Weiler Oberweißenbach zu. Nach der Querstraße an einem großen land­wirt­schaft­lichen Betrieb vorbei, wir stoßen nach einer Freifläche auf einen an der Längsseite mit Leitplanken gesicherten, alten Steinbruch.

Alter Steinbruch (14.04.2012, VGN © VGN GmbH)

Dahinter noch ein Stück über freies Feld, windet sich dann der Weg an einem Graben ent­lang (Teufelsweg) nach Reisach (km 12,7), bereits ein Ortsteil der Stadt Vilseck mit eigener Homepage: www.reisach-vilseck.de

Auch hier führt fast schnurgerade ein zweispuriger Feldweg lang gezogen an den Ortsrand von Schlicht weiter. Nach den alten und neuen Häusern sowie Industrieanlagen nähern wir uns rechter Hand der Bahn­tras­se. Der Nürn­berger Weg trifft auf die Hauptstraße (Wintergraben), dort rechts durch die Bahn­un­ter­füh­rung, danach über die Vilsbrücke. Auch durch Schicht begleitet uns nach wie vor das rotes Andreaskreuz – nach der Brücke links und nach rund 100 m erneut links in ein Seitengässchen (Am Anger). Ein Stück am Fluss ent­lang, queren wir nach einem Rechtsbogen bei der kath. St.-Nepomuk-Kapelle von 1732 (ein Guckloch ermöglicht einen Blick auf den barocken Altar) vor dem Winkler-Bräu die Straße – rechts: der Vilsecker Markt­platz (Ein­kehr­mög­lich­keit).

Gemütlich schlendern wir flussaufwärts an der Vils, einem 78 km langen Nebenfluss der Naab, ent­lang. Deutlich am Ufer erkennbar: die Nagespuren der hier wieder ansässigen Biber. Vorbei an den Tennisplätzen führt hinter einem freien Platz (Ziegelanger) schräg nach rechts eine kleine Brücke über einen Zufluss der Vils. Danach: Ein­mün­dung in die Bahn­hofsstraße. 

Vilseck Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Nach links sind es nur gute 500 m hoch zum Bahn­hof – es lohnt sich aber auch ein Schwenk nach rechts, dann links durch den Vogelturm (Türmermuseum) über den Markt­platz mit seinen Fach­werk­häusern – oder weiter in der Schlossgasse zur Burg Dagestein. Wieder zurück über die Bahn­hof­stra­ße erreichen wir den Bahn­hof Vilseck R4 R41 in ca. 10 Mi­nu­ten.

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Un­ter­wegs:
  • Kapellenschänke
    Tel. 09665 954813
    geöffnet: Mo.–Sa. ab 13 Uhr,
    Sonn- und Fei­er­tage ab 10 Uhr,
    Ruhetag: Don­ners­tag
  • Landgasthof „Jägerheim"
    Pruihausen 5
    92281 Königstein
    Tel. 09665 228
    Ruhe­tage: Mon­tag und Diens­tag
Vilseck:
  • Gasthof Roter Hahn
    Markt­platz 35,
    Tel. 09662 8124
    Internet: www.hahnerwirt.de
    Unangemeldet steht die Küche von 11.30 bis 13 Uhr und von 17.30 bis 21 Uhr für Sie bereit.
    Kein Ruhetag.
  • Gasthof zum Hirschen
    Hotel Angerer – Turmhotel
    Markt­platz 4
    92249 Vilseck
    Tel. 09662 7090
    Fax 09662 709299
    E-Mail: info@angerer-turmhotel.de
    Internet: www.angerer-turmhotel.de
    Ruhetag: Mon­tag
  • Gasthof Hammer
    Vorstadt 1,
    92249 Vilseck
    Tel. 09662 41210,
    Fax 09662 412129
    E-Mail: info@gasthof-hammer.de
    Internet: www.gasthof-hammer.de
    Ruhetag: Mon­tag

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

10. Juli 2016 18:28 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Bis Pruihausen schöner Waldweg. Danach geht's bis Vilseck hauptsächlich über "offenes" Gelände - mit einigen Panoramablicken.

Kommentar verfassen

freiwillige Angaben

(wird nicht veröffentlicht)