Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Aussichtspunkte, Hüttentour, Mehrtagestour
Region Bayerischer Jura (Oberpfalz), Nürnberger Land
Linien 440 446 R3 R4
Länge ca. 22,7 km
Dauer 4 - 8 Std.
Stufe Top Tour

Bewertungen

Ge­samteindruck
(24)
(24)
Landschaft
(18)
(18)
Gastronomie
(29)
(29)
An­spruch / Kondition
(17)
(17)
Weg­be­schrei­bung
(27)
(27)

Höhenprofil

Höhenprofil
Pendolino-Wan­de­rung

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Vorwort

Vorwort

Die Pendolino-Wan­de­rung verbindet in ihrer ursprünglichen, 22 km langen Route die beiden Pendolino-Sta­ti­onen Neuhaus a. d. Pegnitz R3 und Neukirchen (b. S.-R.) R4. Mittelpunkt der Wan­de­rung ist Königstein bzw. der immerhin 650 m hohe Ossinger mit seiner an Wo­chen­en­den einladenden Berghütte. Tauchen Sie ein in eine Welt von Gipfeln, Berghütten, Höhlen, Tälern und zahl­reichen Ein­kehr­mög­lich­keiten, die das Herz jedes Wanderers höherschlagen lassen – für jeden auf seine Weise, zu jeder Jah­res­zeit...

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Pendolino Wan­de­rung" – Neuhaus a. d. Pegnitz – Königstein – Ossinger – Pruppach – Riglashof (Zant) – Gaisheim – Albersdorf – Neukirchen (b. S.-R.)
Wan­der­kar­te "Pendolino Wan­de­rung" – Neuhaus a. d. Pegnitz – Königstein – Ossinger – Pruppach – Riglashof (Zant) – Gaisheim – Albersdorf – Neukirchen (b. S.-R.)

Weg 1

Weg 1

Neukirchen ( b. S.-R.) R4 – Ossinger (Königstein 446) – Neuhaus a. d. Pegnitz R3

Bereits vor der Abfahrt des Pendolinos in Nürn­berg Hbf., aber auch beim Einstieg in Hers­bruck (rechts der Pegnitz), achten wir, wenn der Zug aus mehreren Garnituren zusammengesetzt ist, auf den richtigen Triebwagen: SCHWANDORF ist unsere Rich­tung nach Neukirchen (b. Sulzbach-Rosenberg), den Aus­gangs­punkt dieser Va­ri­an­te der „Pendolino-Wan­de­rung“.

Neukirchen b. S.-R. Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Ohne Halt in Hartmannshof und Etzelwang sind es nur 28, ansonsten 32 Mi­nu­ten bis zum Bahn­hof der kleinen Ge­mein­de am Übergang der Frän­kischen Alb in den Oberpfälzer Jura, ca. 20 km vor Amberg. Nach der Bahn­hofsun­ter­füh­rung orientieren wir uns rechter Hand an der örtlichen Wan­der­ta­fel und entdecken sofort unser grün-weißes We­ge­zei­chen, angelehnt an die ersten Pendolino-Garnituren (v. d. italienischen pendolo = Pendel) dieser Dieseltriebfahr­zeuge mit FIAT-Neigetechnik, das uns auf allen Wegen der Stammstrecke begleiten wird.

Geradewegs folgen wir abwärts der Bahn­hofsstraße am Rathaus, Landhotel und an der St.-Peter-und-Pauls-Kirche vorbei. Danach deuten die Holzweg­wei­ser nach links (Haus der Senioren). Über einen kurzen Fußweg, dann linker Hand in die auf­wärts­füh­rende Straße „Am Anger“ (Zone 30) geht es an der Schule vorbei, aus dem Ort hinaus und auf den Wald­rand zu. Rechts davor eine Nachbildung eines Ockerbergwerkes – Erzwegtafeln informieren über den Abbau der Farberde in dieser Region.

Nach links geht es noch gemächlich ansteigend ein Stück am Wald­rand ent­lang – Ausblicke über Neukirchen bis hinüber zum Hartenfels inklusive. Nach einem Wald­stück öffnet sich der Wald noch einmal kurz – rechts nach oben beginnt nun der Aufstieg hinauf zum Gratweg über den Neidstein. Stets das Pendolino-We­ge­zei­chen im Auge, erreichen wir den Felsengrat. Moosüberzogene Felsen begleiten uns an der Hangkante auf dem nahezu ge­ra­de­aus führenden Pfad, der sich dann am Anfang der Abwärtspassage durch die Fels­for­ma­ti­onen schlängelt und letztlich in einen Querweg mündet.

Fels­for­ma­ti­onen am Wegrand (VGN © VGN GmbH)

Nach rechts folgt nach einer Waldwiese ein zunächst über un­ter­schied­lich hohe Steintreppen hinauf-, dann ab­wärts­füh­render „Parcour“ bis vor den Eingang von Schloss Neidstein. Nur schwer ist ein Blick ins Innere der Anlage zu erhaschen. Auf dem breiten Zufahrtsweg setzen wir unsere Wan­de­rung nach unten fort und nutzen gleich den ersten Links­bo­gen – rechts die alte Schlossbrauerei.

Auf dem Sträßchen dann rechts hinein nach Tabernackel und vor der Bus­hal­te­stel­le gleich wieder rechts weiter auf asphaltiertem Untergrund bis nach Albersdorf. Dort, bei der eben­falls neu gestalteten Bus­hal­te­stel­le (Rastbank) erneut rechts, genauso wie in der Orts­mit­te. Nur kurz Rich­tung Holnstein/Grasberg aus dem Weiler hinaus, dann aber gewohnt gut markiert links ab, laut Wan­der­ta­fel der Wanderwelt Neukirchen: Gaisheim, 2,5 km. Im langgezogenen Rechtsbogen führt der Weg nach oben, stellenweise dann auch linker Hand neben den Heckenreihen. Nach einem kleinen Hohlweg weiter ein ebenes Stück am Wald­rand ent­lang bis zu einem breiten Querweg, dort dann nach links und hinunter nach Gaisheim.

Gast­haus Reinbachtal
Familie Zagel

Gaisheim 3
92259 Gaisheim
Tel: 09663 632
Fax: 09663 200257
Ruhetag: Mon­tag
Diens­tag: Mittagstisch bis 14:30 Uhr, danach geschlossen

Unten über die Straße, wir halten uns nach dem Gast­haus links und folgen dem Sträßchen den Hang hinauf bis zu einer Wegeteilung mit Rastbank. Nach rechts ist Riglashof (3,2 km) unser nächstes Etappenziel. Ein Stück am Wald­rand ent­lang, geht es nach einem Links­bo­gen in den Wald hinein. Angenehm abwärts queren wir unten einen breiten Schotterweg – die Abkürzung nach Eschenfelden (2,5 km) ignorieren wir – und erreichen nach wenigen Metern ein kleines Teersträßchen.

Linker Hand aus dem Wald hinaus, zweigt der Weg – ergänzt durch das Grünkreuz links des Weges an einem Holzpfosten – schräg rechts von der Straße ab. Der Bergrücken der Hohen Zant (650 m) be­stimmt das Panorama auf dem vor uns liegenden Abschnitt am Waldsaum ent­lang.

Nicht angenehm, aber nicht zu ändern, dann eine Passage durch einen gut 30 m breiten Ackerstreifen, dahinter rechts. Sträucher und Hecken begleiten uns auf dem Wiesenrain nach  oben bis zu einem Querweg. Hier nur wenige Meter nach links, dann gleich in einer Spitzkehre wieder rechts weiter – Schritt für Schritt nach oben zum Bergsattel am Katzenloch zwischen Zant und dem Langenstein (574 m). Gelbe Pfosten der hier ent­langführenden Erdgasleitung als Begleiter.

Geradewegs steil oder auf der linken Seite über zwei Kehren nach unten – egal. Nach rechts führt der stellenweise ver­wach­se­ne Wiesenpfad durch ein Wald­stück, dann am Wald­rand ent­lang bis zu einem befestigten Flur­be­rei­ni­gungs­weg.

Links ab, an einer Holzscheune vorbei, schweifen die Blicke tief hinein in die Franken- und die Königsteiner Kuppenalb, u. a. ist der Sendemast in Spies und die Burg Hohenstein sichtbar. Erstmals ist auch der kegelförmige Gipfel des 651 m hohen Ossingers mit seinem Aussichtsturm zu erkennen.

Noch je einen Rechts- und Links­bo­gen – und schon sind wir im Weiler Riglashof. An der Bus­hal­te­stel­le heißt es links halten und auf der Hauptstraße Rich­tung Eschenfelden aus dem Ort hinaus. Dort rechts, wir wandern – vorbei an den Kuhweiden und den Erdgasspeichern – stetig nach oben.

Abwärts durch den Wald, treffen wir nach einem kurzen Wiesenstück auf ein Teersträßchen und auf ein in­te­res­santes We­ge­zei­chen. Es beschreibt u. a. nahezu den Mittelpunkt der Stammroute der Pendolino-Wan­de­rung (Neuhaus: 11,1 km bzw. Neukirchen: 11,5 km). Wieder nach oben lassen wir einen weiteren Erdgasspeicher hinter uns, erfreuen uns an dem Grün des Golfplatzes und dem Blick hinüber zur Doppelkapelle Breitenstein. Hinab nach Pruppach, dort rechts, wir bereiten uns nach dem Queren der Straße nun auf den Anstieg hinauf zum Ossinger vor.

Abkürzung für Werk­tags-Wanderer:

Werk­tags-Wanderer können unmittelbar beim kleinen Wanderpark­platz rechts, direkt in Rich­tung Königstein abbiegen – We­ge­zei­chen  10 und Rotstrich dann rotes Andreaskreuz.

Zunächst ein Stück auf asphaltiertem Untergrund, wir halten uns vor einer Freifläche links, danach wieder rechts und bald in den Wald hinein. Vor allem im Herbst sind hier die Wege oft mit Laub überzogen – achten Sie deshalb bitte immer auf die bekannten We­ge­zei­chen. Sie führen uns nach einer eingezäunten Lichtung und einem Steil­stück auf einem breiten, befestigten Weg (Zufahrt für den Hüttenwirt) bis zur Ossingerhütte. Nur noch wenige Meter eben ge­ra­de­aus, schon ist die einladende Hütte mit ihrer Terrasse sichtbar.

Abkürzung der Wan­de­rung:

Abstieg nach Königstein: rotes Andreaskreuz, 2 km

Vom Vorbau der Hütte aus beginnt der Abstieg geländergesichert nach unten bis zu einem Querweg, dort rechts. Bei der folgenden Lichtung dann den Abzweig links nach unten nicht verpassen!

Fast in Falllinie führt ein Pfad abwärts zwischen Heckenreihen aufs freie Feld hinaus bis zu einem breiten Feldweg – hier links. Nach rund 200 m wandern wir auf dem Abzweig nach rechts und kommen so direkt in die Orts­mit­te von Königstein, zum Markt­platz neben der Kirche.

Bus­hal­te­stel­le Markt­platz, Linie 446 – täglich nach Hers­bruck (r. d. Pegnitz), Einstieg in Königstein in Rich­tung Neuhaus a. d. Pegnitz.

Späterer Einstieg in die Wan­de­rung:

Einstieg in Königstein, über den Ossinger nach Neuhaus a.d. Pegnitz: 11 km

Aus­gangs­punkt dieser verkürzten Va­ri­an­te ist die Bus­hal­te­stel­le der Linie 446 am Markt­platz in Königstein. Gegen die Fahrt­rich­tung des angekommenen  Busses geht es an den zahl­reichen Gasthäusern, dem Rathaus und dem an­schlie­ßenden Steinstadl am Oberen Markt zurück, dann in der Sulzbacher Straße geradewegs vor zum Freibad. Dort gabeln sich die Straßen. Rechts ab (Badstraße – Rich­tung Eschenfelden), tauchen nach dem Park­platz die ersten Weg­wei­ser auf. Die 16 weist uns den Weg über den Botanischen Lehrpfad auf den Bocksbühl-Rundweg hinauf zum Ossinger.

Ein schöner Wald- und Wiesenpfad führt mal über Treppenstufen, mal an Geländern ent­lang nach oben und mündet schließ­lich in den Botanischen Lehrpfad. Hier rechts und dann im großen Links­bo­gen (nicht in den ersten Pfad nach links) an den ersten Sta­ti­onen des Lehrpfades ent­lang. Bald eröffnet sich ein schöner Ausblick weit über Königstein hinaus. Die rechts ab­wärts­füh­rende kurze Ver­si­on des Rundweges ist nicht unser Weg – wir bleiben weiter mit der 16 im Links­bo­gen und treffen nach der Sta­ti­on Efeu bald auf eine Schutzhütte und Infotafeln! Nur rund 30 m rechts, dann links, bringt uns anfangs ein Wurzelpfad leicht abwärts bis zu einer Lichtung. Dort beginnt, vereint mit dem Blaukreuz und wenig später auch dem Pinkstrich, der Aufstieg zum Ossingergipfel, den wir nach einer Schneise und einem Gedenkstein über zwei/drei Kehren erreichen – und wir somit in die Stammroute der Pendolino-Wan­de­rung  Rich­tung Neuhaus einfädeln können.

Vom Ossinger nach Neuhaus an der Pegnitz: 8,5 km

Allein das Pendolinosymbol über­nimmt – mit einer Aus­nah­me, dem lohnenswerten Abstecher zur Schelmbachgrotte – die Führung, wie auf der Wan­der­ta­fel angegeben, hinein in die Frankenalb. Steil, nahezu in Falllinie, geht es abwärts – man kann diese Passage aber auch im großen Rechtsbogen auf der geschotterten Auffahrtsstraße umgehen. Im Links­bo­gen dann weiter den Hang hinab. Nach einer Schranke und einem gelben „Gaspfosten“ führt der Weg an beschaulichen Fels­for­ma­ti­onen vorbei in eine Senke, dort rechts und nach dem Hohlweg wieder in die freie Flur hinaus. Ausblicke auf die Königsteiner Kuppenalb und zurück zum Ossinger eröffnen sich. Der folgende Querweg bringt uns links zwischen den Feldern in ein Wald­stück und bald zu einem breiten, geschotterten Forst­weg. Rechts ab, wir achten bei dem von hohen Farnen flankierten Weg auf den nach geraumer Zeit kreuzenden Blaupunkt – es ist der Abzweig nach rechts zur se­hens­werten Schelmbachgrotte.

Auf der Stammroute geht es ge­ra­de­aus weiter!

Weiter über die Schelmbachgrotte, ver­las­sen wir kurzzeitig den Hauptweg und zweigen mit dem Blaupunkt rechts ab, durchqueren eine Senke und halten uns nach einem kurzen Anstieg im spitzen Winkel nach rechts weiter an den Blaupunkt. Nach gut 120 m stehen wir schon vor der gewaltigen Öffnung dieser Durchgangshöhle. Noch ein paar Meter steil nach oben und wir befinden uns in der imposanten, 26 m langen und bis zu 5 m hohen Felsenhalle.

Wieder zurück, halten wir uns gleich nach dem Ausgang der Höhle rechts und nutzen einen schräg zum Hang verlaufenden Pfad, der uns wieder zurück zum Blaupunkt-Weg bringt. Nur kurz rechts weiter, geht es bei der ersten Gabelung der beiden Pfade nicht weiter mit dem Blaupunkt nach rechts, sondern ohne We­ge­zei­chen auf dem linken Pfad abwärts. Nach einer Lichtung folgt eine Art Rinne, die in einem weiteren Forst­weg mündet.

Hier weiterhin ohne Markierung links ab. Nach guten 500 m treffen wir bei der ersten Kreu­zung wieder auf die ausgeschilderte Stammroute. Dort rechts ab und gemütlich durch dieses Wald­stück bis zum nächsten, breiten Querweg: Es ist ein Teil des Erzweges, dem wir uns nach rechts aus dem Wald hinaus anvertrauen. Am Wald­rand im Rechtsbogen kurz aufgepasst: Links ab, uns weisen die  Weg­zei­chen an einem Wiesenrain ent­lang und Schritt für Schritt auf die von Krottensee kommende und nach Königstein führende Straße.

Im rechten Winkel links abzweigend, ist es nur noch ein kurzes Stück bis zur 16 m langen Mysteriengrotte (Sta­ti­on 3 des karstkundlichen Wanderpfades), über die eine Infotafel beim Rastplatz Auskunft gibt.

Mysteriengrotte (VGN © VGN GmbH)

Der Weg Rich­tung Neuhaus führt uns danach ent­lang einer Lichtung, dann in den „fi nsteren Wald“ hinein. Nach einer weiteren Wan­der­ta­fel schließt sich ein herrliches Trockental an, das zu jeder Jah­res­zeit seine Reize hat. Der Weg windet sich angenehm abwärts, links oberhalb taucht bald der Weiler Rehberg auf. Nach einer rechts am Hang gelegenen Pferdekoppel bietet sich beim an­schlie­ßenden, bewaldeten Bereich auf der rechten Seite des Weges ein Abstecher hoch zur letzten Grotte auf diesem Abschnitt an: Zum Eingang der Distlergrotte (Sta­ti­on 2 des karstkundlichen Wanderpfades) geht es auf einem nicht näher ge­kenn­zeich­neten, aber ausgetretenen Felsenpfad (Aus­schil­de­rung nur von der  Ge­gen­rich­tung: 100 m).

Die Höhle ist ein ab­wärts­füh­rendes Etagensystem – mit Spalten,  Kammerhohlräumen und einem kleinen See. Die Ge­samtganglänge beträgt 90 m. Der  Eingang ist vermauert und wird im Winter aus Gründen des Fledermausschutzes  verschlossen.

Von April bis Ok­to­ber ist die Höhle frei zugänglich, erfordert aber ent­spre­chende Beleuchtung und Erfahrungen im Begehen von Naturhöhlen!

Wieder nach unten – auch hier eine Infotafel – geht es rechts vor zum Ortsrand von Neuhaus a. d. Pegnitz. Geradewegs über die Straße, halten wir uns links neben den Grundstücken und schlendern an Quellteichen und der Pegnitz ent­lang bis zur Brücke im Orts­kern. Über den Flusslauf – hoch oben grüßt der Bergfried der Burg Veldenstein – ist es nur noch ein Katzensprung zum Bahn­hof R3 .

Neuhaus a.d. Pegnitz Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Weg 2

Weg 2

Neuhaus a. d. Pegnitz R3- Ossinger (Königstein 446) - Neukirchen (b.S.-R.) R4.

Neuhaus a.d. Pegnitz Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Gegenüber des alten Neuhauser Bahn­hofs­ge­bäu­des weist uns das große Pendolinozeichen nach rechts den Weg in die Bahn­hof­stra­ße. Vorbei an der P&R-Anlage grüßt von oben die Burg
Veldenstein und verabschiedet uns nach der Sparkasse und der Pegnitzbrücke nach rechts in die Pegnitzauen. Im Rechtsbogen, flankiert von den ersten Fels­for­ma­ti­onen, den Flusslauf mit seinen Quelltöpfen ent­lang, ver­las­sen wir geradewegs das Gewässer und über­que­ren danach das rechts nach Finstermühle führende Sträßchen. Gut markiert hinein in ein zum Auftakt angenehm zu wanderndes Trockental – bei schönem Wetter meist der Sonne entgegen. Gleich erwartet uns links am Hang die Distlergrotte – Infotafeln geben über die 2. Sta­ti­on des karstkundlichen Wanderpfades Auskunft. In etlichen sanften Bögen steigt der Weg nahezu unbemerkt leicht an, passiert eine örtliche Wan­der­ta­fel mit Rastbank und taucht in das düstere Unterholz ein.

Nach einer Lichtung links am Wald­rand ent­lang, erwartet uns mit der Mysteriengrotte (davor eine Rastmöglichkeit) die erste problemlos zu begehende Naturhöhle – eine mitgeführte Taschenlampe sorgt für den not­wen­digen Durchblick in der 16 m langen und an die 10 m breiten Felsenhalle.

Vom Höhlenausgang links aus gesehen, geht es nur noch ein kurzes Stück im Wald hoch. Unmittelbar vor der Ver­bin­dungs­stra­ße Krottensee – Königstein dann rechts ab. An einer frei stehenden Tanne vorbei, bleibt nur der Wie­sen­weg ent­lang eines Grabens bis hinüber zum Waldeck. Rechts ab leitet uns das Pendolinosymbol auf breitem Weg durch den Staatsforst, bald links abzweigend (Wan­der­ta­fel) bis zu einem Querweg. Lust auf eine weitere, die größte begehbare Höhle auf unserer Wan­de­rung zwischen den beiden Pendolinosta­ti­onen? Dann hier ohne We­ge­zei­chen auf der breiten Forststraße nach links (ansonsten: ge­ra­de­aus weiter). Leicht ansteigend, achten wir auf den rechten We­ges­rand, wo nach rund 500 m ein eben­falls nicht ge­kenn­zeich­neter Waldweg – erkennbar auch an einer kleinen, steinigen Rinne am Rand des Weges – abzweigt. Hier einschwenken und locker nach oben, der Weg wird nach einer kleinen Lichtung zum Pfad, der in einem Querweg mündet.

Der Blaupunkt empfängt uns und führt uns rechter Hand bis zu einem Abzweig (Einfädelpunkt für den Rückweg von der Höhle). Nach links ist der Weg zur Schelmbachgrotte, die wir nach ca. 120 m, dann kurzer Steilanstieg, erreichen. Ein­drucks­voll sind die Ausmaße der 26 m langen Durchgangshöhle. Wir gehen vorsichtig auf gleichem Weg zurück zum beschriebenen Einfädelpunkt, dort dann mit dem Blaupunkt im spitzen Winkel links hinunter in eine Senke und wieder hoch zu einer breiten, geschotterten Forststraße. Dort – wieder auf unserer Stammroute – links (der Blaupunkt führt ge­ra­de­aus weiter). Bei der nächsten Kreu­zung gut ausgeschildert links, eröffnen sich nach einer Waldpassage, dann zwischen den Feldern, die Ausblicke auf die Bergrücken rund um Königstein.

Beim an­schlie­ßenden Rechts­schwenk rückt das erste Etappenziel, der 650 m hohe Ossinger, ins Blickfeld. Nach dem angenehmen „Warmlaufen“ leicht abwärts geht es in einem „überdachten“ Hohlweg Schritt für Schritt nach oben. In der Mitte der folgenden Lichtung links halten, der erste Teil des Anstieges beginnt – also durchschnaufen und hinauf. Vorbei an felsigen Hangkanten nimmt uns danach ein gutes Stück die Zufahrtsstraße für den Hüttenwirt auf, der wir auch bis zur Berghütte folgen können. Sportskanonen und Gipfelstürmer bevorzugen die geradlinige, direkte Va­ri­an­te nach oben.

Abkürzung der Wan­de­rung:

Abstieg nach Königstein: 2 km

Aus den zahl­reichen Va­ri­an­ten wählen wir hier zunächst das Blaukreuz, das uns zusammen mit den anderen We­ge­zei­chen im Zickzack Rich­tung Königstein nach unten führt. Bei der Schneise nicht links nach unten, sondern ge­ra­de­aus weiter, führt uns der Pfad zu einer Lichtung. Dort halten wir uns an das lokale We­ge­zei­chen 16, das uns nach links in Rich­tung Königstein leitet. Zusammen mit dem hinzukommenden rotes Andreaskreuz führt uns der Weg dann rechts abzweigend hinein zum Königsteiner Markt­platz (Bus­hal­te­stel­le 446, umrahmt von zahl­reichen Ein­kehr­mög­lich­keiten).

Späterer Einstieg in die Wan­de­rung:

Einstieg in Königstein in Rich­tung Neukirchen (b. S.-R.): 14 km

Egal, ob über den Ossingergipfel (Berghütte nur an den Wo­chen­en­den und Fei­er­tagen geöffnet) oder auf direktem Weg nach Pruppach: Der Einstieg in diesen Teilabschnitt bleibt an der Bus­hal­te­stel­le am Markt­platz. Diesmal geht es links neben der Kirche mit dem rotes Andreaskreuz durch die Hüftgasse an den Ortsrand, dann linker Hand aus dem Ort hinaus. Nach einem Rechts- und einem Links­bo­gen folgt nach einer Heckenreihe links des Weges ein Querweg, dort den We­ge­zei­chen nach links abbiegen. Beim an­schlie­ßenden Abzweig gilt es, sich zu entscheiden:

A) Rechts ab und hinauf zur Ossinger-Hütte, dann konsequent nach oben dem rotes Andreaskreuz folgen. Der Abstieg erfolgt dann auf der Stammroute der Penodolino-Tour: hinter der Hütte hinunter in Rich­tung Pruppach.

B) Gleich geradewegs weiter, um dann vor Pruppach direkt in die Pendolino-Wan­de­rung einzufädeln. Dazu halten wir uns zunächst an den Pinkstrich in Rich­tung Botanischer Lehrpfad und wandern unterhalb des Berges angenehm – stets ge­ra­de­aus – den Hang hinauf. Abzweig zum Botanischen Garten führt nach links. Auch bei der Kreu­zung des Blaukreuz geht es ge­ra­de­aus weiter. Das lokale We­ge­zei­chen 10 über­nimmt abwärts die Führung aus dem Wald hinaus. Über freies Gelände fädeln wir dann beim Wanderpark­platz abwärts in die Pendolino-Wan­de­rung nach links ein.

Vom Ossinger weiter nach Neukirchen (b. S.-R.)

Natürlich bleibt das Pendolinosymbol unser We­ge­zei­chen, das uns unterhalb der Hütte auf der Zufahrtsstraße nach links in Rich­tung Pruppach leitet. Im Rechtsbogen der Auffahrt nun geradewegs steil, dann über eine Wiese und auf geteertem Untergrund abwärts. Nach dem Wanderpark­platz queren wir die Straße und streifen den Hirschbacher Ortsteil Pruppach. Nur kurz weiter abwärts, dann linker Hand Rich­tung E.ON-Ruhrgas.

Landgasthof "Zum Elsabauern"

Pruppach 3
Pruppach
Tel: 09665 91450
Fax: 09665 914525

Auf dem Sträßchen nach oben und am Golfplatz ent­lang, halten wir uns bei der nächsten Straßengabelung rechts und ver­las­sen den Hauptweg unten im Rechtsbogen. Ge­ra­de­aus über eine Wiese, dann direkt in den Wald hinein. Nach einem kurzen Anstieg geht es ent­lang der Weiden hinunter und auf der Hauptstraße hinein nach Riglashof. An der Bus­hal­te­stel­le nun rechts und aus dem Weiler hinaus. Bald gabelt sich der Weg und fordert Ihre Ent­schei­dung:

Über die Zant: Dann mit dem Rotpunkt ge­ra­de­aus und steil hinauf auf den 650 m hohen Zantberg – mit Berghütte und Waldbier­gar­ten.

Zant-Hütte – Urige Ein­kehr­mög­lich­keit (VGN © VGN GmbH)

Zant-Hütte

Tel: 09665 327
geöffnet: Anfang Mai bis Mitte Ok­to­ber; Sa., Sonn- und Fei­er­tag von 10 bis 17 Uhr

Der Abstieg erfolgt zunächst mit Pinkstrich und Grünkreuz langgezogen über die Südseite des Berges bis vor Mittelreinbach (Wan­der­ta­fel). Ge­ra­de­aus leitet uns das Grünkreuz über einen schmalen Wiesenpfad hinab zur Hauptstraße. Dort links und vor der Bus­hal­te­stel­le rechts aus dem Dorf hinaus. Der Grünring kommt uns entgegen und begleitet uns nach rechts über die Wiesen weiter bergauf und in den Wald hinein. Bald fädeln wir wieder in die Stammroute in Rich­tung Albersdorf/Neukirchen b. S.-R. ein.

Weiter über Gaisheim: Dann rechts auf den Wald­rand zu und im Links­bo­gen, begleitet von weit­rei­chenden Ausblicken, auf dem Sträßchen weiter nach oben. Hinter der Holzscheune erneut rechts und auf dem uneben werdenden Weg am Wald­rand weiter bis zu einer Schneise – gelbe Gaspfosten als zu­sätz­liche Anhaltspunkte. Noch an dem Einschnitt unten vorbei, dann im Linksknick nach oben auf den Bergsattel des Katzenloches. Sanfter geht es nun an den Hecken ent­lang nach unten.

Wir treffen auf einen Querweg, der von hier aus auch auf die Zant hinaufführt. Nur kurz links, dann gleich wieder rechts, wir schlendern weiter abwärts. Unschön dann die wenigen Meter durch einen Feldstreifen, an­schlie­ßend am Wald­rand ent­lang bis zu dem Teersträßchen, das Eschenfelden und Mittelreinbach verbindet. Hier links (der Zantberg präsentiert sich in seiner vollen Länge) zweigt unser Weg bereits wieder im Wald, u. a. mit dem bekannten Pendolinozeichen, rechts ab und überquert bald ein weiteres Sträßchen. Ein schöner Waldweg führt nach oben den Hang hinauf. Bei der Kreu­zung am Scheitelpunkt (Rastbank) dann links auf geteertem Untergrund hinunter nach Gaisheim.

Gast­haus Reinbachtal
Familie Zagel

Gaisheim 3
92259 Gaisheim
Tel: 09663 632
Fax: 09663 200257
Ruhetag: Mon­tag
Diens­tag: Mittagstisch bis 14:30 Uhr, danach geschlossen

Nach dem Gast­haus queren wir schräg nach rechts die Straße sowie einen Bachlauf und vertrauen auf unsere Markierung, die an der folgenden Gabelung nach links zum Wald weist. Ansteigend und geradewegs hinauf, vereinigt sich der Weg noch vor einer Pumpsta­ti­on mit der Zant-Va­ri­an­te. Danach geht es bald nach rechts, dann am Wald­rand ent­lang und im oder neben einem Hohlweg unten dann im Rechtsbogen hinein nach Albersdorf.

Im Ort links und hinter der neuen Bus­hal­te­stel­le erneut links halten. Am Ortsausgang von Tabernackel dann im spitzen Winkel abzweigen. Vor dem alten Brauhaus rechts und in einer Allee hoch auf Schloss Neidstein zu. Ein Blick ist nur durch das verschlossene Eingangstor möglich. 32-mal treppauf, an die 100-mal in wechselnden Abständen treppab, folgt nach einer Waldwiese der letzte Anstieg links hinauf zum gut begehbaren Felsengrat über den Neidstein.

Letzte Abkürzungsmöglichkeit:
Mit dem Blaukreuz direkt zum Bahn­hof:

Dann ge­ra­de­aus bis zum Wald­rand. Davor links an einem frei stehenden Haus vorbei, letztlich dann wenige Meter rechts vor zu einem Querweg (Radweg). Hier links halten und beim Wertstoffhof rechts hoch zur Straße. Links Rich­tung Neukirchen deutet das Blaukreuz bald nach rechts in ein Gässchen (Breslauer Weg), das uns zum Bahn­hof bringt.

Fast 20 Mi­nu­ten genießen wir die mit Laub überzogenen Pfade und Fels­for­ma­ti­onen, bevor es danach wieder abwärts und nach einem Links­schwenk aus dem Wald hinausgeht –Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg liegt vor uns.

Kurze Pause (VGN © VGN GmbH)

An der Erzwegsta­ti­on und bereits im Ort an der Schule vorbei, bleiben wir in der Straße Am Anger, die rechts durch ein Gässchen vor zur Hauptstraße führt. Dort nun rechts, an der Kirche und dem Landhotel vorbei, dann letztlich in der Bahn­hof­stra­ße hoch bis zum Bahn­hof R4.

Neukirchen b. S.-R. Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Königstein

Gast­haus „Zum Hirschen“

Königstein
Tel: 09665 230

Hotel Gasthof Post

Königstein
Tel: 09665 91550
Ruhetag: Mitt­woch

Hotel Gasthof Reif

Königstein
Tel: 09665 915020
Ruhetag: Mo., Fr. ab 16.30 Uhr geöffnet

Hotel Gasthof „Königsteiner Hof“

Königstein
Tel: 09665 91420
Ruhetag: Mo. ab 12 Uhr

Hotel Restaurant „Wilder Mann“

Königstein
Tel: 09665 91590

Landgasthof und Pension Gradl

Königstein
Tel: 09665 355

Ossinger-Hütte
Familie Pirner

92281 Königstein
Tel: 0177 2869088
mit Terrasse und neuem Aussichtsturm
Sa. ab 11 Uhr, So. und Fei­er­tage ab 10 Uhr, ganzjährig - auch im Winter!
Im An­ge­bot: „Ossinger Hüttenteller“, ein Paar Bratwürste vom Königsteiner Landmetzger

s’Wirtshaus

Königstein
Tel: 09665 515
Ruhetag: Diens­tag

Neuhaus an der Pegnitz

Bauers Bierstüberl

Oberrer Markt 13
91284 Neuhaus an der Pegnitz
Tel: 09156 1795

Bistro „Filou Da Vito“

Neuhaus an der Pegnitz
Tel: 09156 928282
Geöffnet: ab 11 Uhr, Ruhetag: Diens­tag

Gasthof „Zur Frankenalb“

Bahn­hofstr. 17
91284 Neuhaus an der Pegnitz
Tel: 09156 927172
Ruhetag: Mon­tag

Gasthof-Pension „Waldschänke“

Waldstraße 11
91284 Neuhaus an der Pegnitz
Tel: 09156 315
Geöffnet: nur mitt­wochs

Neukirchen

Landgasthof „Zur Post“

Bahn­hof­stra­ße 3
92259 Neukirchen
Tel: 09663 201851
Warme Küche: Mo., Mi.-Sa von 17–0 Uhr, So. von 11–14 Uhr und 17–21.30 Uhr; Ruhetag: Diens­tag

Landhotel „Neukirchner Hof“

Hauptstraße 4
92259 Neukirchen
Tel: 09663 91410
Warme Küche: Di. von 18–21 Uhr, Mi.–So. von 11.30–13.30 Uhr und 17.30–21 Uhr Ruhetag: Mon­tag
Neuhauser Kommunbrauer

Bis ins 16. Jahrhundert zurück reicht in Neuhaus a. d. Peg. das Bierbrauen. Die „Nebenerwerbsbrauer“ wechseln sich im ge­mein­samen Kommunbrauhaus mit dem Brauen ab und schenken der Reihe nach ihr Bier in ihren umgebauten „Wohnstuben“ aus, dazu gibt‘s natürlich auch eine gute Brotzeit.

  • Familie Benaburga, Tel. 09156 1676
  • Familie Reindl, Tel. 09156 1425

Impressionen

Kommentare

Kommentare

1. Juni 2016 17:24 Uhr, Thorsten, Fürth

Tolle, abwechslungsreiche Wanderung. Wer wie wir nicht die komplette Strecke bis Neuhaus durchlaufen möchte, beendet die Tour nach knapp 16km einfach in Königstein. Der Bustransfer zurück nach Hersbruck hat problemlos geklappt. Und entweder auf der Ossingerhütte oder in Königstein gibt's noch Einkehrmöglichkeiten.

11. September 2014 22:46 Uhr, Ardi, Ranna

Meine absolute Lieblingswanderung, abwechslungsreich, relativ anstrengend, am besten im Sommer, wenn die Tage lang sind, gehen! Dann bleibt viel Zeit für gemütliche Pausen.
Öffnungszeiten Zanthütte und Ossinger beachten, nur am Wochenende/Feiertagen. Besser eine Brotzeit einpacken!

26. April 2014 17:46 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Super Wanderung. Die 22km sind jeden Schritt wert.

25. Juni 2013 11:20 Uhr, Maria, Nürnberg

Werd ich glatt mal ausprobieren am WE. - Oder vielleicht doch lieber die Schwarzachklamm, das sind nur 11 km ;)

25. Juni 2013 10:25 Uhr, Tobi, Nürnberg

Die kompletten 22km sind schon eher was für den geübten Wanderer. Landschaftlich ist die Tour ein echtes Highlight, die zwei Hütten unterwegs sowieso. Achtung bei den Öffnungszeiten der Zant Hütte! Lieber mal vorher anrufen.

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