Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen
Region Nürnberger Land
Linien R3
Länge ca. 18 km
Dauer ca. 5 Std.

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Landschaft
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Über die Petershöhle nach Königstein

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Vorwort

Vorwort

Diese ab­wechs­lungs­reiche Wan­de­rung beginnt im oberen Pegnitztal am Bahn­hof von Neuhaus a. d. Pegnitz R3. Zunächst gemütlich ent­lang der Pegnitz steigt der Weg hoch zur Petershöhle (491 über NN) dann stetig an. Eine herrliche Gratwan­de­rung über den Kreit- und Freudenberg – vorbei an etlichen Fels­for­ma­ti­onen und einem Waldlehrpfad –  endet zunächst in Hartenstein.

Über den Albquerweg, vorbei an der Bismarckgrotte, letztlich weiter hoch zur Ossingerhütte (650 m) und dann abschließend hinunter nach Königstein (Bus 446). Die Tour – wegen der weit­rei­chenden Ausblicke, insbesondere bei der Gratwan­de­rung – ist be­son­ders im Herbst oder Frühjahr, nach dem Laubfall oder bevor die Blätter an den Buchen sprießen, emp­feh­lens­wert! In den Wintermonaten ist Trittsicherheit und festes Schuhwerk erforderlich!

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Nur eine halbe Stunde dauert die Fahrt mit dem Pendolino von Nürn­berg Hbf, mit Halt in Hers­bruck rechts der Pegnitz, nach Neuhaus. Erster Orientierungspunkt ist die Wan­der­ta­fel mit den Wan­der­wegen des Frän­kischen Albvereins auf der ge­gen­über­lie­genden Stra­ßen­sei­te hinter dem Bahn­hofs­ge­bäu­de. Blaupunkt Rich­tung Engenthal (2,5 km) und Hartenstein (5 km) ist unser erstes We­ge­zei­chen, das uns in der Bahn­hof­stra­ße nach links leitet.

Neuhaus a.d. Pegnitz Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Nach der Rechtskurve und dem Gasthof Frankenalb heißt es gleich hinter der Elo-Tankstelle in die schmale Hers­brucker Straße nach Finstermühle links einschwenken, den Blaupunkt folgend. Der asphaltierte Weg führt abwärts und ent­lang der mechanisch-, biologischen Kläranlage hin zur Pegnitz, die wir nach der Bahnbrücke auf einem Metallsteg über­que­ren. Im Ortsteil Finstermühle (Ein­kehr­mög­lich­keit im Gasthof „Zur Linde“, Fam. Winter, Tel. 09156 249) steigt unser Weg kurz an und führt an der folgenden Querstraße nach rechts in Rich­tung Engenthal. Vorbei an alten Vorratskellern geht es erneut aufwärts und ent­lang einer Steinmauer zunächst weiter auf der Straße, die wir dann aber – unserem We­ge­zei­chen Blaupunkt nach – in einem Links­bo­gen ge­ra­de­aus ver­las­sen. Nach Finstermühle taucht rechter Hand die bereits 980 n. Chr. als eine von vier Grenzbefestigungen erbaute Burg Veldenstein auf, die der damalige Bischof von Eichstätt zum Schutz seines Bistums gegen einfallende heidnische Wenden errichten ließ.

Rothenbruck ist der nächste an der Pegnitz gelegene Neuhauser Ortsteil, den wir immer auf dem schmalen Sträßchen bleibend durchqueren (nicht über die Fußgängerbrücke). Nach dem Ortsende führt uns ein wenig befahrenes Sträßchen links vor der neuen Pegnitzbrücke weiter, immer am Ufer der Pegnitz ent­lang bis nach Engenthal (2,5 km). Kurz vor dem Ort ergießt sich eine das ganze Jahr fast gleich stark fließende Karstquelle direkt in die Pegnitz – Treppen führen zu der Quellfassung hinunter. Der aktuelle Wasserstand der Pegnitz kann hier abgelesen werden. Der Blaupunkt begleitet uns auch noch durch Engenthal, wo es am Ortsausgang nach links – nicht über die Pegnitzbrücke – in ein kleines Seitental weitergeht.

Bereits nach 70 m ver­las­sen wir das Sträßchen und folgen dem Blaupunkt auf dem Wiesenpfad, der leicht ansteigt, nach rechts. Bei der folgenden Gabelung bleiben wir auf dem rechten Zweig. Unmittelbar nach einer weiteren Markierung gehen wir erneut nach rechts – den ersten steilen, dann flacher werdenden Waldweg hoch. Im zeitigen Frühjahr finden wir hier links und rechts des Weges die geschützte Küchenschelle. Der weiterhin gut markierte Weg mündet nach einiger Zeit in eine geschotterte, von Engenthal hochkommende Waldstraße ein, die wir aber bereits nach ca. 60 m wieder nach links in einem Waldweg Rich­tung Hartenstein über Petershöhle wieder ver­las­sen. Ein bemooster Waldweg führt zwischen Fels­for­ma­ti­onen im Wald nach einer kleinen Kuppe wieder bergab und trifft auf einen breiten Querweg – hier wandern wir kurz ohne Markierung rechts abwärts bis zur folgenden Kreu­zung.

Der Blaustrich über­nimmt ab sofort die Wegführung geradewegs hoch zur Petershöhle und weiter bis nach Hartenstein. Ein verwurzelter Pfad führt unterhalb der Fels­for­ma­ti­onen des Keilberges zunächst im Links­bo­gen aufwärts. Der Pfad wird steiler und mündet oberhalb der Petershöhle. Eine Hinweistafel über die Entdeckung und Erschließung dieser alten Kultstätte durch Dr. Kuno Peter im Jahr 1914 gibt Auskunft. Zum Eingang der Höhle, die durch ein System von kurzen Gängen und Hallen verbunden und ins­ge­samt 72 m lang ist, muss man auf der linken Seite vorsichtig absteigen, bevor man vor der weiträumigen Öffnung steht.

An der Petershöhle (VGN © VGN GmbH)

Die Höhle kann mit einer ent­spre­chenden Stirn- oder Taschenlampe, auf eigene Gefahr natürlich, erkundet werden. Aber auch nur ein kurzer Abstecher oder ein Blick hinein lohnt sich allemal.

Wieder zurück zum Weg wandern wir auf dem Pfad oberhalb der Höhle zwischen einzelnen Felspartien quer zum Hang weiter. Beim folgenden Links­bo­gen aufgepasst!
Ohne Markierung ca. 50 m nach rechts erreicht man links ein kleines Plateau mit einem Felsen an der Hangkante. Für Trittsichere: kein Problem kurz aufzusteigen. Ein herrlicher Ausblick über Spieß (Fernmeldeturm), die Burg Hohenstein und den Palas der Hartensteiner Höhenburg eröffnet sich!

Zurück zu unserem Weg setzen wir unsere Tour weiter mit dem Blaustrich fort. Ein sehr schöner Gratwan­der­weg führt zwischen bemoosten Felshöckern ent­lang des Bergkammes. Je nach Jah­res­zeit bieten sich zwischen den Baumstämmen Fernblicke in die nahe Umgebung – mal spitzt der Ossinger oder der Ort Krottensee hervor. Ein alter, auffallend hoher Baumstumpf fällt sofort ins Auge.

Der Na­tur­er­leb­nispfad „Hartensteiner Oberberge“ begleitet uns mit einigen Sta­ti­onen („Klangraum, Hör mal her“) – die Infotafel „TOTHOLZ lebt“  erinnert uns an den kurz vorher gesehenen alten Baumstamm. Leicht abwärts erreichen wir nach weiteren Sta­ti­onen des Lehrpfades einige Infotafeln, die u. a. über die mitteleuropäischen Pilze einen kleinen Einblick geben. Eine grüne Bank lädt hier zu einer kurzen Rast ein (5,0 km).

Zahl­reiche We­ge­zei­chen finden sich auf den Baumstämmen ringsum und auf der Wan­der­ta­fel. Der Blaustrich bleibt nach wie vor unsere Markierung, auch über den Freudenberg bis kurz vor Hartenstein, die wir schräg links hinter der Bank an einem Baumstamm ausmachen. Der Waldpfad führt weiter leicht bergauf und bringt uns zu einer bereits 1934 errichteten kleinen Kapelle. Links hoch, vorbei an einer weiteren Sta­ti­on des Lehrpfades und am Gebäude der Was­ser­ver­sor­gung Hartenstein gelangt man über wenige Treppen zu einem Aussichtspunkt mit Rastmöglichkeit. Der Große Hans Görgel bei Hers­bruck und dahinter der Moritzberg grüßen aus der Ferne. Wieder zurück zur Kapelle halten wir uns hinter einer Bank links und wandern im Wald abwärts, bis wir im Waldgebiet Hainberg bei einer steinernen Sta­ti­on des Hartensteiner Kreuzweges einen breiten Forst­weg erreichen. Diesen Weg folgen wir bis zum letzten Links­bo­gen, kurz vor der Straße Hartenstein – Ober-/Unterachtel, roter Punkt und Grünkreuz ver­las­sen uns zwi­schen­zeit­lich nach rechts.

Hoch hinauf zum Hirtenberg (561 m): In der letzten Linkskurve des beschriebenen Weges, ca. 200 m vor der Ein­mün­dung in die Straße, zweigt rechter Hand schräg hoch ein unmarkierter Pfad ab. Er mündet in den Aufstieg zum Gipfelkreuz des Hirtenberges. Rechts hoch sind es nur noch wenige Schritte zum Bergrücken, auf dem es eben weiter bis vor zum Gipfelplateau geht.

Ein weit­rei­chender Ausblick wartet auf uns. Der Weg zurück mündet bereits im Ort auf der Hauptstraße (7,5 km).

Auf dem Hirtenberg (VGN © VGN GmbH)
Weiter Rich­tung Königstein:

Der Straße nach links aus dem Ort hinaus folgen. Auf  der Hauptstraße geht es aus dem Ort hinaus, der Grünstrich ist ab sofort unser Wanderzeichen, das bald nach links in ein kleines Sträßchen weist. Nach ca. 1 km ver­las­sen wir das ab­wärts­füh­rende, sich in mehreren Bögen dahinschlängelnde Sträßchen und schwenken schräg nach links in einen Waldweg ein – Markierung linker Hand an einer Buche. Der Weg steigt leicht an und nach einem Acker folgen wir dem Links­bo­gen und wandern immer am Wald­rand des Misch­waldes ent­lang. Die nachfolgende Ackerwiese umrunden wir im Uhr­zei­ger­sinn und kommen nach dem Misch­wald zu einer Lichtung. Rechts, etwa 100 m versetzt, verläuft die geteerte Fahrstraße, auf die wir nach dem Wald und einem scharfen Rechts­schwenk wieder treffen (Markierung am Verkehrsschild und auf der anderen Stra­ßen­sei­te an einem Baum).

Wir bleiben ca. 300 m auf dem Asphalt, bevor wir in einem Rechtsbogen erneut in den Wald abbiegen – weiterhin dem Grünstrich folgend. Der Weg anfangs durch Misch­wald, später dann Na­del­wald, wird immer schmäler und triff nach 500 m wieder auf die uns immer rechter Hand begleitende Fahrstraße. Nun kurz links und nach nur 20 m rechts in den breiten Forst­weg einbiegen. Bei schlechtem Wetter oder nassem Untergrund könnte man bis zu diesem Punkt generell auf dem Sträßchen bleiben. Der Weg führt durch ein liebliches Seitental. Nach einem frei stehenden Hochsitz auf der linken und Feldscheunen auf der rechten Seite geht’s je nach Jah­res­zeit an eingezäunten Feldern (Elektrozaun) und Obstbäumen am Ackerrand ent­lang – auf eine kleine Waldkuppe mit einer Fels­for­ma­ti­on zu (11 km). Hier erkennen wir erstmals das rotes Andreaskreuz, unser We­ge­zei­chen bis Königstein, dem wir schräg nach rechts folgen.

Auf dem ab­wärts­füh­renden und wieder breiter werdenden Weg halten wir uns bei der nächsten Gabelung rechts. 300 m danach trifft der Waldweg auf eine breite, geschotterte Forststraße, auf der es nach rechts bergwärts weitergeht. Vorbei an zwei Scheunen rechts im Wald, biegen wir beim nächsten Querweg rechts ab – der Grünstrich verlässt uns nach links. 80 m danach eine Wan­der­ta­fel und der Hinweis auf den Ort, wo einst das romantische Gast­haus von Rinnenbrunn stand.

Weiter nun nach links mit dem rotes Andreaskreuz Rich­tung Bismarckgrotte. Nach rund 200 m schlagen wir bei einer Gabelung den rechten Weg bergauf durch den Misch­wald ein und kommen schließ­lich zur Bismarckgrotte, deren Zugang mittlerweile aus Gründen des Fledermausschutzes nicht mehr möglich ist.

Weiter geht es wieder abwärts durch den Schatten spendenden Misch­wald, bis wir nach 300 m auf eine weitere Forststraße treffen, die wir über­que­ren. Ein Wurzelpfad durch den erst dichten, dann ausgeforstet und lichter werdenden Misch- und Fichtenwald bringt uns erneut zu einer Forststraße. Auch diese queren wir und wandern nach dem Wald auf einem geschotterten Feldweg durch die Ackerwiesen bis zu einem Hin­weis­schild, das die Rich­tung zur Ossinger Hütte vorgibt. Um uns die Höhenzüge um Königstein. Durch die Baumspitzen fast verdeckt spitzt der renovierte Aussichtsturm am Ossinger vor uns hervor. Nach dem Wie­sen­weg führt der Pfad ent­lang einer Heckenreihe stetig aufwärts, am Ende der Heckenreihe dann nach links über eine Wiese.

Der steile Aufstieg zum Ossinger, immer noch weiter mit dem rotes Andreaskreuz, beginnt. Nach einer Schranke sind es auf der breiten Forststraße rund 300 m, über den Steilanstieg 100 m weniger. Die neu renovierte Berghütte auf dem 651 m hohen Ossinger mit schöner Terrasse und gemütlichen Innenraum ist trotz der Strapazen ein lohnendes Ziel für jeden Wanderer.

Hinab nach Königstein:

Nach einer verdienten, gemütlichen Rast bei den Wirtsleuten und einem Rundblick vom Aussichtsturm ver­las­sen wir wieder mit dem rotes Andreaskreuz (über den mit einem Holzgeländer gesicherten Wurzelweg) den Ossinger in nördlicher Rich­tung. Der Wan­der­weg Nr. 16 ist zunächst wegbegleitend. Im Auslauf des Abstieges sehen wir schon die Dächer von Königstein, auf die wir zuwandern. Bei einem 3-fach-Weg­wei­ser weiter Rich­tung Königstein. Nach einem Wie­sen­weg (nicht dem Botanischen Lehrpfad folgen!) biegen wir bei der Hüftgasse rechts ab und sind kurz danach am Markt­platz von Königstein mit seinen zahl­reichen Ein­kehr­mög­lich­keiten und der Bus­hal­te­stel­le (18 km).

Weitwanderer können über die Schlieraukapelle Gelbpunkt oder die Maximiliansgrotte Gelbkreuz von Königstein aus über den Rehberg bis nach Neuhaus zurückwandern.

vom 1.5.-1.11. an Sonn- und Fei­er­tagen
Königstein Markt­platz
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Hartenstein

Gasthof „Goldenes Lamm“

Hauptstraße 11
91235 Hartenstein
Tel: 09152 1293
Fax: 09152 926170
Ruhe­tage: Di. ab 14.30 Uhr, Mi ganztags

Gasthof-Metzgerei Burgblick

Am Hirtenberg 8
91235 Hartenstein
Tel: 09152 921716
Ruhe­tage: Mo.,Di.

Königstein

Ossinger-Hütte
Familie Pirner

92281 Königstein
Tel: 0177 2869088
mit Terrasse und neuem Aussichtsturm
Sa. ab 11 Uhr, So. und Fei­er­tage ab 10 Uhr, ganzjährig - auch im Winter!
Im An­ge­bot: „Ossinger Hüttenteller“, ein Paar Bratwürste vom Königsteiner Landmetzger

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

3. November 2015 18:22 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Tolle Tour mit grandiosen Ausblicken vom Ossinger Turm.

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