Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Touren am Wasser
Region Fichtelgebirge, Fränkische Schweiz
Linien 302 322 R3
Länge ca. 16 km
Dauer ca. 4 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(5)
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Landschaft
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Gastronomie
(6)
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
(5)
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Auf dem Frän­kischen Gebirgsweg von Creußen nach Bayreuth

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Vorwort

Vorwort

Die ab­wechs­lungs­reiche Wan­de­rung vor den Toren Bayreuths ist bis zur Eremitage in Bayreuth durchgängig mit dem We­ge­zei­chen des Frän­kischen Gebirgsweges Fränkischer Gebirgswegge­kenn­zeich­net. Der Weg ent­lang des Roten Mains, zunächst in einem lieblichen Talgrund, dann in oder oberhalb von Sandsteinschluchten, hat zu jeder Jah­res­zeit seine Reize. High­lights am Schluss sind ein Rund­gang im Hofgarten der Eremitage und – wer möchte – durch die se­hens­werte In­nen­stadt der oberfrän­kischen Metropole.

Wege durch den Wald (VGN © VGN GmbH)
Wasseranlagen Eremitage (Michael Sawluk © VGN GmbH)

Karte

Karte

Karte "Natur und Kultur - auf dem Frän­kischen Gebirgsweg" – Creußen – Schlehenberg – Eremitage – Bayreuth
Höhenprofil "Natur und Kultur am Roten Main" (VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Vom Bahn­steig in Creußen aus, geht es nur kurz vor zum Bahnübergang, wo wir an einer Leitplanke schon das rote We­ge­zei­chen des Frän­kischen Gebirgsweges Fränkischer Gebirgsweg erkennen, das uns durchgängig bis zur Eremitage in Bayreuth begleiten wird!

Creußen Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Über die Gleise, danach links hoch, beginnen wir die Tour, dem Weg­wei­ser Bayreuth – Eremitage: 14 km folgend. Eine gute halbe Stunde, mal auf Pfaden oder breiteren Forst­wegen stets am Bahndamm ent­lang. Nur gelegentlich wird die Stille von den vorbeifahrenden Zügen unterbrochen. Danach mündet der Weg nach einer Wiese in ein Sträßchen. Hier gehr es rechts nach oben weiter. Dann, nach einer Rechts-Linkskurve, linker Hand auf einem Schotterweg (Bayreuth: 11 km) hin zum Weiler Hagenohe, den wir durchqueren. Danach links auf ein Stück asphaltierten Untergrund. Auf diesem kleinen Plateau kann man bei passendem Wetter die weit­rei­chende Aussicht zurück auf die Höhenzüge der Frän­kischen Schweiz genießen. Im Rechtsbogen, wieder abwärts in den Wald, nähern wir uns erneut der Bahn­tras­se.

Dort, wo der Weg den Schienenstrang nach rechts wieder verlässt, treffen wir auf den von links unter der Bahnbrücke zu uns stoßenden Roten Main. Dann nicht über den Flusslauf, sondern weiter rechts im Talgrund, bietet sich bei schönem Wetter eine Rast mitten im Schoße der Natur an (km 4,5).

Danach weiter am Fluss ent­lang, geht es nun etwas steiler nach oben. Hier Augen auf und auf die Hin­weis­schilder am rechten We­ges­rand achten, die unvermittelt nach links deuten! Wenige Meter steil den Hang hinab, schließt sich gleich rechter Hand ein herrlicher Wurzelpfad weit oberhalb des Roten Mains an. Schritt für Schritt nähern wir uns wieder dem Ufer und wechseln über eine Brücke die Talseite. Danach steil nach oben und weiter der Markierung bis zu einem breiten Querweg nach. Ungewöhnlich hier der erste Hinweis nach rechts, zusammen mit unserer bekannten Markierung: für LKWs zur Bun­des­stra­ße 2/85 (Stand: 10/2011).

Gut markiert wandern wir weiter, am nächsten Querweg rechts. Wir treffen nach einer Abwärtspassage wieder auf den hier relativ breit erscheinenden Roten Main, den wir weiter flussaufwärts folgen.

Der Rote Main

Der Rote Main entspringt zehn Kilometer südlich von Bayreuth im Wald bei Hörlasreuth (Creußen) im Lindenhardter Forst auf einer Höhe von 581 m ü. NN. Die Rotmainquelle (VGN-Tipp 27 „Zur Rotmainquelle“, 2/2011) wurde 1907 in Stein gefasst, das Wasser fließt über ein schmales Holzrohr ab. Er ist der wasserärmere und längere der beiden Quellflüsse des Mains, entspringt in der Frän­kischen Schweiz und vereinigt sich bei Kulmbach mit dem rechten und nördlichen Quellfluss Weißer Main.

Auf einer Länge von 55 Kilometern überwindet der Rote Main einen Hö­hen­un­ter­schied von 283 Metern. Das Gewässer durchfließt ein Gebiet mit lehmhaltigem Boden, weshalb der Fluss vor allem nach Regenfällen viel Schwebfracht führt und eine rötlich-braune Färbung annimmt. Daher der Name Roter Main. (Quelle: wikipedia)

Eine weitere, sehr schöne Passage schließt sich an, bis wir vor der Schlehenmühle ein weiteres Mal über eine Brücke die Seite wechseln. Erneut nur ein kurzer Anstieg, danach rechts in die Straße abbiegen, bietet sich gleich eine erste Ein­kehr­mög­lich­keit (km 8,8).

Gaststätte Schlehenberg (23.04.2011, VGN © VGN GmbH)

Nach dem „Einkehrschwung“ zeigt uns nach der Gaststätte linker Hand der Weg­wei­ser die restliche Wegstrecke an: Bayreuth, 5 km – der breite Schotterweg schlängelt sich oberhalb der kleinen Schlucht und mündet schließ­lich in einer Kreu­zung. Nach rechts, weiter oberhalb des hier etwas verwilderten Flussbettes, steigen wir nach einer Lichtung ein letztes Mal zum mittlerweile vertraut gewordenen Roten Main hinunter.

Dort nutzen wir die Holzbrücke und steigen auf den linken der beiden Wurzelpfade nach oben. Tunnelröhre nach dem Waldaustritt, dahinter schnurgerade in den Wald hinein. Ein Wie­sen­weg hinein nach Aichig, mit Ausblicken in Rich­tung Westen, schließt sich an. In der Steinwaldstraße ist am Horizont vor uns schon Bayreuth, links oben der Siegesturm zu erkennen.

Achtung: Derzeit ist die Holzbrücke gesperrt, Um­lei­tung in östlicher Rich­tung ca. 2,5 km über Bodenmühle und Meyenreuth nach Aichig und von dort perfekt von FGV ausgeschildert wieder zurück auf den Fränk. Gebirgsweg.    Stand 4.10.2016

Al­ler­dings ist der Weg nicht markiert, teilweise als Radweg ausgeschildert mit dem grünen Radsymbol auf weißem Grund. Auf dem ursprünglichen Kartenausschnitt ist der eigentliche Gebirgsweg rot ge­ra­de­aus eingezeichnet, rechts herum geht der Weg zu der anderen Brücke und dann links herum wieder zum ursprünglichen Gebirgswan­der­weg. (siehe Ausschnitt Um­lei­tung)

Weiter in der Frankenwaldstraße nach unten bis zu einer großen Kreu­zung, dort auf dem Fußgängerweg ca. 200 m nach links und dann vor dem Partnerstädteschild die Straße über­que­ren (Zone 30). Nach der Gaststätte Eremitenhof, nun ein letztes Mal links nach oben an der Bus­hal­te­stel­le vorbei, führt nach dem Sportgelände ein Fußweg hoch zu den Vorgärten der Eremitage.

Der Sonnentempel mit der goldenen Statue des Apoll und seiner Quadriga am Dach dient als „Anlaufstelle“, aber auch als „Sammelpunkt“ für den späteren Weg zur Bus­hal­te­stel­le Park­platz Eremitage (km 14).

Eremitage (Kurz­be­schrei­bung)

Die Eremitage in Bayreuth ist eine ab 1715 entstandene his­to­rische Parkanlage mit Was­ser­spielen, dem so­ge­nannten Alten Schloss, dem Neuen Schloss mit dem zentralen Sonnentempel sowie weitere kleinere Gebäude. Markgraf Christian Ernst ließ hier zunächst einen Jagd- und Tiergarten anlegen, 1715–1719 entstand dann das Alte Schloss, das zum Schauspiel eines höfischen Eremitenspiels – daher der Name – wurde.

Das heutige Aussehen erhielt die Eremitage unter Markgräfin Wilhelmine. Sie begann 1736 mit dem Umbau der Anlage, ließ das „Neue Schloss“ und die halbkreisförmige Orangerie sowie zahl­reiche Gartenanlagen und Was­ser­spiele errichten.

Den Aufenthalt rund um den Hofgarten, inkl. Café, Restaurant oder Bier­gar­ten sollte jeder in­di­vi­du­ell gestalten. Informieren Sie sich an einer der Schautafeln und genießen Sie den Aufenthalt in dieser herrlichen Anlage.

Gartenanlage Eremitage (23.04.2011, VGN © VGN GmbH)
Einkehren in der Eremitage (VGN © VGN GmbH)

Für den Weg zur Bus­hal­te­stel­le der Linien 302 und 322 der Stadt­wer­ke Bayreuth – Park­platz Eremitage – sollten Sie vom beschriebenen „Sammelpunkt“ aus 20 Mi­nu­ten einkalkulieren. Schlendern Sie noch einmal durch die herrlichen Parkanlagen und halten sich dann an deren Ende rechts.

Nutzen Sie dann eine der zahl­reichen offenen Stellen in der Heckenreihe, danach über den Park­platz links nach unten zur Hal­te­stel­le. Die Bus­linien 302 322 bringen Sie – je nachdem – direkt zum Bayreuther Hbf oder in die Bayreuther In­nen­stadt (ZOH).

Emp­feh­lens­wert ist aber bereits ein Ausstieg an der Hal­te­stel­le Wahnfried – direkt vor dem ehemaligen Wohnhaus Richard Wagners (*22. Mai 1813 in Leipzig; † 13. Fe­bru­ar 1883 in Venedig im Palazzo Vendramin- Calergi).

Haus Wahnfried (23.04.2011, VGN © VGN GmbH)
Im Hofgarten Bayreuth (VGN © VGN GmbH)

Rechts am Haus Wahnfried vorbei, kommt man zum Park des Neuen Schlosses, dort dann nach rechts und durch die Parkanlagen.

Bayreuth Haupt­bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keit

Noch ein kurzer Rund­gang im Hofgarten um das Neue Schloss, dann weiter in Rich­tung In­nen­stadt, ggf. mit einer letzten Einkehr in den zahl­reichen Kneipen, Cafés, Biergärten oder Gaststätten, die einen schönen Ausklang dieser Wan­de­rung garantieren.

Stadt­plan Bayreuth

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Gaststätte Eremitenhof

Eremitenhofstr. 34
95448 Bayreuth
Tel: 0921 92131
Täglich ab 11:00 Uhr, durchgehend warme Küche, Ruhetag: Don­ners­tag (an Fei­er­tagen geöffnet)

Gaststätte Schlehenberg
Gerda Stadler

Schlehenbergstraße 51
95448 Bayreuth
Tel: 09209 226
Geöffnet: täglich ab 9.30 Uhr Ruhetag: Don­ners­tag

Forsthaus Kamerun

Ottmannsreuth 7
95473 Kamerun
Tel: 09209 330
Fax: 09209 9414
Sommeröffn­ungs­zeiten (Mai bis Au­gust): täglich: 11.30 bis 14 Uhr und 17 bis 23 Uhr, Sonn­tags und Fei­er­tags: 11.30 bis 23 Uhr, kein Ruhetag
Winteröffn­ungs­zeiten (Sep­tem­ber bis April): täglich: 11.30 bis 14 Uhr und 17 bis 23 Uhr, Sonn­tags und Fei­er­tags: 11.30 bis 23 Uhr, Ruhe­tage: Diens­tag und Mitt­woch

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

20. Juli 2015 20:30 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Schöner, ruhiger Abschnitt des fränkischen Gebirgsweges mit sehr vielen schattigen Waldpassagen - für warme Sommertage ideal.

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