Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Familienausflug, Touren am Wasser
Region Fränkisches Seenland
Linien 605 623 R62
Länge ca. 10,5 km
Dauer ca. 4,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
Landschaft
Gastronomie
An­spruch / Kondition
Weg­be­schrei­bung

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Für Schluchtenforscher und Wasserratten

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GPS
Informationen zur Wanderung

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Vorwort

Vorwort

Von Nürn­berg aus geht es mit dem Zug R6 nach Roth. Wenn ihr Glück habt, dann sitzt ihr in einem Doppelstockwagen und könnt oben sitzen, wo ihr eine viel bessere Sicht habt. In Roth steigt ihr aus. Am Bus­bahn­hof fährt euch die Linie 605 nach Spalt.

Ab dem Bahn­hof Georgensgmünd könnt ihr auch mit der Linie 623 fahren. An der Hal­te­stel­le Bahn­hof in Spalt heißt es für euch „Alles Aus­stei­gen“! Für Kinder ab 8 Jahren.

MS Brombachsee (VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Schluchtenforscher und Wasserratten" – Spalt – Schnittlinger Loch – Enderndorf/Brombachsee – Ramsberg

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Spalt Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Den Bahn­hof gibt es noch in Spalt. Die Bahnstrecke wurde schon vor vielen Jahren abgebaut. Hinter dem Bahn­hofs­ge­bäu­de könnt ihr noch die letzten Reste und zwei Güterwaggons sehen. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch auf einen Waggon aufsteigen. Die Wan­de­rung beginnt hier. Am Ende der Gleise seht ihr an der Straße Schilder, die das Ende des „Planetenweges“ markieren, der von Georgensgmünd ent­lang der alten Bahnstrecke nach Spalt führt.

Der Industriestraße folgt ihr nach rechts. Ab hier begleitet euch das Symbol Hellblaupunkt bis zum Schnittlinger Loch. Ihr findet es an Bäumen, Strommasten, Schildern oder Mauern. Am Ende geht ihr ungefähr 80–90 Schritte nach rechts, überquert vorsichtig die Straße – passt gut auf die Autos auf – und dann links in die Albrecht-Achilles-Straße. Ihr könnt ab hier auch der Markierung Hellblaustrich folgen. Ent­lang einiger schöner alter Häuser geht es aus dem Ort hinaus. Rechts könnt ihr immer wieder einen Blick auf die alte Stadtmauer und die Häuser von Spalt erwischen.

GESCHICHTE(N)

Hopfen und Malz – Gott erhalts
Zum Brauen von Bier braucht man – nach dem bay­e­rischen Reinheitsgebot – nur Hopfen, Malz (aus Getreide gewonnen) und Wasser. Die Hopfenpflanze wird bis zu 12 m lang und wird an Stangen und Seilen angebaut. Der Hopfenanbau und das Bierbrauen haben in Spalt uralte Tradition. Hopfen wird in Spalt seit über 650 Jahren angebaut. Der Hopfenanbau hat auch das Bild der Stadt Spalt ge­prägt. Zum Trocknen des Hopfens an der Luft hat man früher viel Platz be­nö­tigt. Daher wurden die Dächer mit mehreren Böden gebaut. Heute wird der Hopfen meistens in modernen Maschinen getrocknet, die Häuser mit ihren hohen Giebeln könnt ihr aber noch überall in der Stadt sehen.

Die Straße schlängelt sich ent­lang der Häuser. Vorsicht, dass ihr nicht die Abzweigung nach rechts in die Hans-Gruber-Keller-Straße verpasst. Die Schilder sind hier an der Mauer angebracht und nicht sofort zu erkennen. Jetzt geht es erst ein kurzes Stück auf der Teerstraße, dann links bergauf über einen kleinen Waldweg aus dem Ort hinaus. Der Weg führt euch auf einem Höhenrücken parallel zum Tal. Bei schönem Wetter ist es besser, hier einen Hut oder eine Mütze zu tragen, denn Schatten gibt es auf diesem Stück der Wan­de­rung nicht viel. Nach einiger Zeit seht ihr rechts eine kleine Schutzhütte für eine kurze Pause. Ein bisschen weiter ist rechts auf dem Berg der Ort Schnittling zu sehen.

Hier macht der Weg eine Kurve nach rechts, ihr folgt dem Weg aber links ins Tal hinunter. Im Tal führt euch die Wan­de­rung rechts zu zwei kleinen Weihern. Im ersten Weiher ist eine kleine Insel, die ihr vorsichtig über einen Steg erobern könnt. Die Markierung Hellblaustrich leiten euch immer ge­ra­de­aus am Wald­rand ent­lang in den Wald hinein zum Schnittlinger Loch, einer kleinen, aber beeindruckenden Sandstein-Schlucht. Wenn ihr vorsichtig seid, ist es möglich, auch ein Stück in die Schlucht hinein­zu­ge­hen.

Über die Brücke folgt ihr dann den Treppenstufen nach oben. Hier verlässt euch die Markierung Hellblaustrich.  Ab jetzt folgt ihr der Markierung Kugel 16 auf Hellblau durch den Wald nach oben zu einer kleinen Lichtung. Links am Wald­rand geht es weiter um die Lichtung herum wieder in den Wald hinein. Der Weg führt in ein paar Schlangenlinien durch den Wald. Am Ende des Waldes kommt ihr auf eine Teerstraße. Ab hier geht es weiter mit der Markierung Kugel 16 auf Hellblau rechts auf der Asphaltstraße nach Keilberg. Das erste Schild seht ihr kurz vor der großen Kreu­zung links am Baum.

Über die große Kreu­zung – passt auf den Verkehr auf – geht es jetzt nur noch bergab bis zum Igelsbachsee. Durch Keilberg hindurch folgt ihr der Straße, bis diese eine scharfe Rechtskurve macht. Hier könnt ihr – je nach Jah­res­zeit – den Hopfen an dem großen Gerüst wachsen sehen. Euer Wan­der­weg geht hier ge­ra­de­aus auf dem Schotterweg mit der Markierung Kugel 16 auf Hellblau weiter.

An ein paar Bäumen vorbei, lauft ihr bis zur Stra­ßen­kreu­zung, die ihr überquert. Vorsichtig hier wieder mit den Autos. Diese kommen manchmal schnell den Berg herunter gefahren. Von hier aus ist auch schon der Igelsbachsee zu entdecken.

GESCHICHTE (N)

Die Entstehung des Frän­kischen Seenlandes

Im südlichen Bayern regnet es aufgrund der Alpen wesentlich öfters als im nördlichen Bayern, also in Franken. In trockenen Zeiten steht jedem Bewohner im Süden bis zu dreimal so viel Wasser zur Ver­fü­gung wie im Norden Bayerns.

Der Freistaat wollte diese Unterschiede ausgleichen. Durch den Bau des Main-Donau-Kanals, eines weiteren Kanals von der Altmühl zum Kleinen Brombachsee sowie der neuen Frän­kischen Seen Alt­mühl­see, Rothsee, Igelsbachsee, Kleiner und Großer Brombachsee wird Wasser von der Altmühl und der Donau in die einzelnen Seen gepumpt bzw. überführt, was bei trockenen Zeiten über die Bäche „Kleine Roth“ und „Schwäbische Rezart“ nach Nordbayern in die Regnitz und den Main weitergeleitet werden kann.

… und für euch Wasserratten sind dadurch gleichzeitig wunderbare große Seen zum Baden entstanden. Diese Seen sind also nicht natürlich, sondern wurden von Menschen gebaut. Die Staudämme könnt ihr jeweils am unteren Ende der einzelnen Seen entdecken.

Am See geht ihr links über die Brücke und folgt dem Weg stets am Ufer ent­lang. Dieses Gebiet ist Na­tur­schutz­ge­biet, in dem die Tiere und Pflanzen ungestört leben können. Daher kann man hier noch nicht baden. Aber am Ende des Sees wartet ein schöner Sandstrand auf euch.

Der Weg wendet sich jetzt etwas vom Ufer ab und geht nur kurz bergauf, dann gleich wieder bergab durch den Wald. Nach einiger Zeit kommt ihr im Wald an eine Kreu­zung. Hier geht es nach rechts den Berg hinunter. Auf der linken Seite besteht die Möglichkeit, barfüßig durch einen kleinen Bach zu laufen oder auch auf dem matschigen Boden mit den Füßen zu spielen.

Jetzt dauert es nicht mehr lange und ihr kommt zum Badestrand des Igelsbachsees. Wer nach dem Baden lieber nach Hause fährt, kann von hier aus mit der Bus­linie 605 zurück nach Roth fahren. Die Pfiffigen unter euch fahren mit dem Boot über den Brombachsee nach Ramsberg.

Blick über den Igelbachsee (VGN © VGN GmbH)

In Ramsberg angekommen, geht ihr von der Schiffsanlegestelle rechts am Ufer ent­lang. Wer noch nicht genug vom Baden hat, kann auch hier noch einmal ins Wasser springen. Nach dem Restaurant „Seestern“ geht es links über den Berg, am Park­platz vorbei nach Ramsberg hinein.

Auf direktem Weg zum Bahn­hof: Der Teerstraße folgt ihr im Ort in einer scharfen Rechtskurve immer den Berg hinauf. Oben angekommen, geht es auf dem „Bahnberg“ wieder den Berg hinunter zum Bahn­hof.

Den Seeblick von oben genießen: Wer noch Kraft und Energie hat, sollte sich den Seeblick nicht entgehen lassen.

Wo die Teerstraße im Ort eine scharfe Rechtskurve macht, folgt ihr der oberen Dorfstraße noch ein kleines Stück nach links in den Ort hinein. Gleich trefft ihr auf den Bergweg, der euch rechts hoch aus Ramsberg hinausführt. Weiter auf dem Hauptweg bleibend (nicht links abbiegen), geht es weiter aufwärts. Erst bei der nächsten Abzweigung rechts und quer zum Hang weiter, rechter Hand an einer Metallplatte vorbei.

Enthält etliche In­for­ma­ti­onen zum Brombachsee, auf den ihr schon jetzt einen schönen Blick erhaschen könnt. Im Links­bo­gen letztmalig hoch zur St. Jakobuskapelle (Rastbank). Genießt den herrlichen Ausblick, bevor es ge­ra­de­aus bis zu einem Querweg weitergeht. Ab sofort nur noch abwärts bis zum Kreisverkehr, dann links runter zum Bahn­hof (Bahnberg). Von hier aus geht es mit dem Zug R62 nach Pleinfeld.

Hier steigt ihr wieder um in die R6 in Rich­tung Nürn­berg. Plant für den Weg vom Strand zum Bahn­hof noch einmal je nach Va­ri­an­te 25–40 Mi­nu­ten ein, damit ihr den Zug nicht verpasst.

Ramsberg Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Enderndorf

Gasthof „Brombachsee“

Enderndorf
Tel: 09175 1080

Gasthof „Zum goldenen Adler“

Enderndorf
Tel: 09175 1643

Ramsberg

Eiscafé „Lorette“

Ramsberg
Tel: 09144 927253

Gast­haus „Bierteufel“

Ramsberg
Tel: 09144/6083-00

Gaststätte "Kastl-Stub'n"

Untere Dorfstr. 16
Ramsberg
Tel: 09144 927593

Gaststätte "Schützenhaus"

Alois-Dantonello-Str. 3
Ramsberg
Tel: 09144 926410

Gaststätte „Zur alten Tankstelle“

Bahnberg 16
Ramsberg
Tel: 0160 99712817
Bierkneipe, kleine Snacks

Pizzeria „Pizza di Lago“

Ramsberg
Tel: 09144 927253

Restaurant Seestern

Leitenbuckstr. 10
Ramsberg
Tel: 09144 927930

TSV Sportgaststätte Ramsberg

Alois-Dantonello-Str. 1
Ramsberg
Tel: 09144 6655

Spalt

Café Restaurant „Zum Hochreiter“
Familie Amende

Seeweg 1, Enderndorf a. See
91174 Spalt
Tel: 09175 9749
Ruhetag: Mon­tag (Betriebsruhe: Jan. und Feb.)

Café „Alte Backstub‘n“
Hartmut Grau

Hauptstraße 21
91174 Spalt
Tel: 09175 9555
Ruhetag: Mon­tag

Café „Zum Hafen“
Stefan Hochreiter

Zum Hafen 2, Enderndorf a. See
91174 Spalt
Tel: 09175 908020
Ruhetag: Don­ners­tag; im Juli, Au­gust und Sep­tem­ber kein Ruhetag

Café-Bistro „Café Tasse“
Birgit Riehl

Bahn­hof­stra­ße 13
91174 Spalt
Tel: 09175 208 oder 09175 242
Ruhetag: Frei­tag

Dolce Vita Eiscafé
Andreas Per­son

Hauptstraße 4
91174 Spalt
Tel: 09175 908808
Ruhetag: Mon­tag

Gast­haus „Zur Sonne“
Karl Lang

Hauptstraße 39
91174 Spalt
Tel: 09175 9783
Ruhetag: Don­ners­tag

Gasthof „Zur Krone“

Spalt
Tel: 09175 370

Landgasthof „Schäferhof“
Wolfgang Schramm

Freih. v. Harsd.-Str. 18, Enderndorf a. See
91174 Spalt
Tel: 09175 78778
Ruhetag: Diens­tag

Pizzeria „Zum Wagenrad“
Harald Eder

Gänsgasse 53
91174 Spalt
Tel: 09175 577
Ruhe­tage. Diens­tag und Don­ners­tag

Restaurant „Rotes Ross“

Spalt
Tel: 09175 486

„Bay­e­rischer Hof“
Martin Scheuerlein

Albrecht-Achilles-Str. 2
91174 Spalt
Tel: 09175 79600
Ruhe­tage: Mo. und Di., auf Anfrage für Busgruppen geöffnet, im Juli und Au­gust, Ruhetag: Mon­tag

„Hans-Gruber-Keller“
Otto Billmeyer

Hans-Gruber-Keller 1
91174 Spalt
Tel: 09175 340
Ruhetag: Don­ners­tag

„Hellas“
Fam. Rizos

Windsbacher Str. 2
91174 Spalt
Tel: 09175 908067
Ruhetag: Mon­tag

„Hoffmanns-Keller“
Alfred Hoffmann

Windsbacher Str. 21
91174 Spalt
Tel: 09175 857
Ruhetag: Mitt­woch, auf Anfrage für Gruppen geöffnet

„La Trattoria Ragati“
Fernando Caputo

Alleestraße 4
91174 Spalt
Tel: 09175 908485
Ruhetag: Mitt­woch, im Au­gust kein Ruhetag

„Wittelsbacher Hof“
Hans Kastner

Lange Gasse 12
91174 Spalt
Tel: 09175 1025
Ruhetag: Mitt­woch

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

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