Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Region Nürnberger Land
Linien R31
Länge ca. 12 km
Dauer ca. 3 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
(3)
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Schnaittachtalbahn-Wan­der­weg

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Vorwort

Vorwort

Eine familienfreundliche Wan­de­rung, ohne große Stei­gungen, auf durchgehend festem Untergrund, auch für Kin­der­wa­gen ge­eig­net. Die Tour kann auch beliebig an allen an der Strecke liegenden Bahn­hö­fen beendet werden.

Karte

Karte

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Wir starten unsere Wan­de­rung am Endpunkt der Re­gi­o­nal­bahnline R31 in Simmelsdorf-Hüttenbach. Vom Bahn­hof aus gehen wir mit dem We­ge­zei­chen Blaustrich nach links in die Bahn­hofsstraße und weiter an den Albflor Milchwerken vorbei bis zur Nürn­berger Straße. Hier dann links und nach ca. 50 m erneut linker Hand in den Osternoher Weg einbiegen. Der Weg führt nun am Feuerwehrhaus (FFW Simmelsdorf) und der Simmelsdorfer Mühle (jetzt Kleinkunstbühne – Tel. 0 91 55/14 00) vorbei.

Simmelsdorf Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Zum ersten Mal über­que­ren wir den Bach Schnaittach und die Bahnlinie Simmelsdorf – Neunkirchen R31. Der zunächst asphaltierte Weg steigt nur leicht an und zweigt nach ca. 200 m am letzten Haus rechts ab und wird wieder eben. Mit den We­ge­zei­chen weiße vier auf grün schwarze sechs auf gelb gehen wir auf einer Feldfuhre weiter, leicht bergauf und zunächst am Wald ent­lang, dann auf einem Teersträßchen im Rechtsbogen weiter. Nach der Kurve führt das Sträßchen weiter bergab in den Ort Au, der von Kirschbäumen halb verdeckt unten im Tal liegt. Wir aber gehen an der Waldecke (Weg­wei­ser) nach links an den Kirschbäumen ent­lang bis zum Wald.

Blicken wir nach rechts, sehen wir den 505 m hohen Alten Rothenberg („Reisberg“), im Tal die Staatsstraße 2241 und die Bahnlinie Simmelsdorf – Schnaittach – Neunkirchen sowie die Schnaittach. Einen Blick zurück: leicht verdeckt hinter den Kirchbäumen die Ortschaft Au, dahinter Simmelsdorf, Hüttenbach und am Talende der Ort Oberndorf. An einer Schonung ent­lang geht es weiter leicht abwärts. Vor uns erhebt sich ein gewaltiges Bauwerk, die Auf- und Abfahrt der Autobahnbrücken über das Schnaittachtal zum Hienberg.

Wie oft sind Sie schon den Hienberg mit dem Auto rauf und runter gefahren ...?

Heute mal ein vollkommen anderer, durchaus in­te­res­santer Anblick, unterhalb dieser gewaltigen Brücken durchzuwandern. Der Geräuschpegel hält sich in Grenzen, wenn wir zunächst die erste Brücke, die Abfahrt vom Hienberg, dann die zweite, die Auffahrt ins Osternoher Tal, unterschreiten. Danach wieder ein Weg­wei­ser, der mit dem Markierungszeichen weiße fünf auf grün nach rechts deutet. Der Weg führt dann erneut rechts an den Brückenpfeilern ent­lang leicht abwärts. Nach ca. 600 m (Masten 8 / 81) gehen wir rechts unter den Brücken weiter, um zwei künstlich angelegte Biotope herum, dann links und nach ca. 100 m abermals links unter den Brücken hindurch. Kurz danach sehen wir Hedersdorf vor uns. Wir wandern nun auf geteertem Untergrund, an einem Hopfenfeld ent­lang, in den Ort. Dort dann rechts die Hauptstraße leicht abfallend bis zum Dorfplatz hinein weiter.

An­schlie­ßend gehen wir rechts die Brückenstraße ent­lang, über­que­ren die Schnaittach und dann weiter bis zum Kriegerdenk­mal auf der linken Seite. (Von hier ca. 50 m ge­ra­de­aus liegt der Bahn­hof Hedersdorf.) Wir biegen linker Hand in den Kirchenweg ein. Kurz darauf lädt vor uns das Gast­haus Schuster zu einer Rast ein (Tel. 0 91 53/12 88 – Bier­gar­ten, Spielwiese, Kinderschaukeln, Fränk. Küche, alle 14 Tage frei­tags eigene Schlachtung).

Vor dem Gasthof zeigt der Weg­wei­ser Schnaittachtalbahn-Wan­der­weg nun mit der weiße vier auf rot nach links. Vorbei an einem roten Backsteingebäude, der Lohmühle, bleiben wir im Kirchenweg und ver­las­sen Hedersdorf. Ent­lang an Schrebergärten kommen wir ge­ra­de­aus über einen Holzsteg nach ca. 30 m zur Bahnlinie, die wir über­que­ren. Vor uns liegt Schnaittach mit seiner mächtigen St. Kunigunden Kirche im Mittelpunkt. Auf einer Feldfuhre (Fuß-/Radweg) gehen wir bis zu einem kleinen Bächlein, dem Iserbächlein. Nach einer Rechtskurve über­que­ren wir den Bach über den ersten Steg. Links oben ragt die Feste Rothenberg über das Schnaittachtal. Geradewegs kommen wir zum EDEKA Aktiv Markt.

Wir über­que­ren die Festungsstraße und gehen dann nach rechts zur Ampelanlage an der Staatsstraße Neunkirchen – Simmelsdorf vor. Danach folgen wir dem Hin­weis­schild Orts­mit­te und über­que­ren, mit der weiße vier auf rot, den folgenden Fußgängerübergang. Gleich danach führen uns Treppen hinauf zur in etlichen Zeitepochen erbauten und immer wieder erweiterten St. Kunigunden Kirche. (Wanderer mit Kin­der­wa­gen umgehen die Treppen im Rechtsbogen.) Ge­ra­de­aus geht es ohne Markierung in der Nürn­berger Straße weiter abwärts zum Bürgerweiher. Wer den Museen einen Besuch abstatten will, biegt in den Birkensteig links ein und kommt dann auf der rechten Seite zur Museumsgasse. Nach dem Museumsbesuch die Museumsgasse weiter bis zur Bahn­hofsstraße, dort rechts wieder zurück zur Nürn­berger Straße.   

Jüdisches Museum Franken in der Museumsgasse 12-16 – Infos unter Tel. 09 11/77 05 77, www.juedisches-museum.org. Öffn­ungs­zeiten: Sa./So. von 11–17 Uhr. Führungen immer am 1. Sonn­tag des Monats um 14 Uhr. In dem vorhandenen Gebäudekomplex besteht mit der 1570 erbauten und 1735 erweiterten Synagoge, mit einem Ritualbad sowie dem Rabbiner- und Vorsängerhaus ein in dieser Art für Deutschland ein­ma­liges Ensemble. Heimatmuseum: eben­falls in der Museumsgasse 12-16, Infos unter: 0 91 53/40 91 21

Am Bürgerweiher (VGN © VGN GmbH)

Am Bürgerweiher dann links ent­lang, vorbei am „Hl. Nepomuk“, und weiter hoch bis zu einer aufgelassenen Tankstelle. Wir wechseln hier die Stra­ßen­sei­te und biegen in die Erlenstraße linker Hand ab. Mit dem We­ge­zei­chen weiße vier auf blau gehen wir vor bis zur Staatsstraße. Diese unterqueren wir sicher durch ein Fußgängertunnel auf der linken Seite. Auf der anderen Stra­ßen­sei­te wieder ein Holzweg­wei­ser, der uns die Rich­tung nach „Neunkirchen, Rollhofen und Speikern“ anzeigt. Der nun asphaltierte Weg, auch Schnaittachtal-Gräfenberg-Radweg, steigt leicht an und nach ca. 100 m deutet ein weiterer Weg­wei­ser links Rich­tung Rollhofen.

Von der Hochfläche aus haben wir vielseitige Ausblicke: vor uns der Moritzberg (603 m) und links fortlaufend der Nonnenberg (579 m). Auf der linken Seite der 601 m hohe Große Hansgörgel, die Fels­for­ma­ti­on des Glatzensteins (572 m) und der Ort Weißenbach. Links hinter uns wieder die Feste Rothenberg. Bei einem Blick nach rechts sehen wir die Wolfshöher Pri­vat­brau­e­rei.

Der früher „Wasserstall oder Suppentrager“ benannte neu geteerte Weg führt nach dem Bahnübergang zu den ersten Häusern von Rollhofen. Rechter Hand die Gebäude der Wolfshöher Tonwerke.

Der Schnaittacher Weg weiße vier auf blau führt uns bis zum Kriegerdenk­mal, links vor der Brückenstraße. (Von hier aus nach rechts sind es nur 50 m zum Bahn­hof Rollhofen.) Wir aber über­que­ren die Brückenstraße und setzen unsere Wan­de­rung in den Neunkirchener Weg mit vielfältigen Fach­werk­häusern bis zum Ortsende fort. Zwischen Bahnlinie und Schnaittach erkennen wir noch vor dem Bahnübergang einen halbrunden Felsbrocken, im Volksmund „Häferkniedla-Sta“ benannt. Nach dem Übergang lohnt ein Blick rechts hinauf zum „Heiligen Kreuz“ mit einer Ruhebank, die zum Ver­wei­len einlädt.

Nach ca. 30 m gehen wir links mit der weiße zwei auf blau am Bahndamm ent­lang weiter. Erneut queren wir die Bahn­tras­se und setzen unsere Tour auf der anderen Seite der Bahnlinie fort. Am Sportplatz des Fusionsvereins SpVgg Neunkirchen-Speikern-Rollhofen (Fusion 2003) vorüber und dann hinter dem Werksgelände der Fa. Fenster-Türen Meier rechts hoch, queren wir zum letzten Mal die Bahnstrecke durch die Absper­rungen. Nach ca. 100 m steht vor uns im Wald ein Altar (Kruzifix), gefertigt im Jahr 1707-1708 vom Bildhauer Michael Doser aus Schnaittach (später Auerbach).

Nach weiteren ca. 150 m ge­ra­de­aus ein erneuter Weg­wei­ser. Hier queren wir vorsichtig die Kreisstraße Neunkirchen – Speikern und bewegen uns durch den Wald schon auf Neunkirchen zu. Nach dem Waldweg sehen wir schon die beiden Bahnlinien Neunkirchen – Simmelsdorf und dahinter Nürn­berg – Hers­bruck (Bahnbrücke über die Schnaittach) auf der linken Seite vor uns. Geradewegs über den Haidweg, vorbei am früheren Werksgelände der Frän­kischen Polsterwerke und am Seniorenhof Lämmerzahlstift (Diakonie Neuendettelsau), stoßen wir auf die Bahn­hof­stra­ße. Hier nun links zum Bahn­hof Neunkirchen am Sand, dem Endpunkt der Wan­de­rung, einschwenken.

Neunkirchen am Sand Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

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Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Neunkirchen am Sand

Hofcafé & Kiosk

Bahn­hofstr. 81
Neunkirchen am Sand
9–12 Uhr, täglich, außer Di. und So. 14–17 Uhr, Mo.–So.

Schnaittach

Badgaststätte Tausendschön

Badstraße 4
Schnaittach
Tel: 0 91 53/92 38 33

Gast­haus „Linde“

Schnaittach
Tel: 0 91 53/43 84

Gasthof Kampfer

Fröschau 1
Schnaittach
Tel: 0 91 53/92 92 13
Ruhetag: Frei­tag

Gasthof „Oberes Tor“

Erlanger Str. 2
Schnaittach
Tel: 0 91 53/9 88 66
Ruhetag: Don­ners­tag

Gaststätte

Eichelbergstr. 2
Schnaittach
Tel: 0 91 53/88 62

Gastwirtschaft „Alte Post“

Erlanger Str. 2
Schnaittach
Tel: 0 91 53/83 93

Markt Café Lehmeier

Schnaittach
Tel: 0 91 53/82 31

Mozart Café

Markt­platz 6
Schnaittach
Tel: 0 91 53/87 02

Pizzeria Rothenberger Hof

Bahn­hof­stra­ße 26
Schnaittach
Tel: 0 91 53/78 62
Ruhetag: Mon­tag

Schank- und Imbisswirtschaft
“Zum Burgherrren”

Nürn­berger Str. 38
Schnaittach

Schank- und Speisegaststätte
„Zum Wasserbeck“

Mühlgasse 10
Schnaittach
Tel: 0 91 53/76 10

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

12. März 2018 21:49 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Da wir die Strecke von Neukirchen nach Simmelsdorf gelaufen sind, geht's nach Hedersdorf kräftig unter der Autobahn aufwärts. Gut ausgeschildert und ganz nett.

11. August 2014 18:54 Uhr, Marga Ernst, Nürnberg

Tolle Wanderung und hervorragende Beschreibung

26. Oktober 2013 21:57 Uhr, KolkF, Nürnberg

eine sehr schöne Tour, wir konnten die Möglichkeit die Tour an beliebiger Stellen abzubrechen sehr gut gebrauchen.
Die Wege waren extrem detailliert beschrieben und immer gut zu finde, vielen Dank

19. August 2013 18:47 Uhr, Andi Loos, Schnaittach

Danke für die Aktualisierung - freut mich das es ein solches Angebot seitens der VGN / Bahn gibt.
Die Bilder gefallen mir auch sehr gut.

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