Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Touren am Wasser
Region Fränkisches Seenland
Linien 609 623 625 R62
Länge ca. 15 km
Dauer ca. 3,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Übers Spalter Hügelland zum Brombachsee

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Vorwort

Vorwort

Bei der ab­wechs­lungs­reichen Wan­de­rung kann man sich im ersten Abschnitt bis Enderndorf an etlichen, herrlichen Weitblicken über das Spalter Hügelland erfreuen. Be­son­ders reizvoll ist die Tour hier bei der Kirschblüte. Ent­lang der harmonisch in die Landschaft eingefügten Seen bieten sich den Wanderern Einblicke in ursprüngliche Natur- und Landschaftsräume, am Ende warten zahl­reiche Ein­kehr­mög­lich­keiten rund um den Großen oder Kleinen Brombachsee.

Unser Video zum Frei­zeittipp finden Sie in der Mediathek von Franken Fernsehen!

Sandstrand in Ramsberg (18.04.2011, VGN © VGN GmbH)
Fach­werk­häuser in Spalt (18.04.2011, VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Übers Spalter Hügelland zum Brombachsee" – Spalt – Hagsbronn – Enderndorf – Ramsberg
Höhenprofil "Übers Spalter Hügelland zum Brombachsee" (VGN © VGN GmbH)

Route

Weg­be­schrei­bung

Von der Hal­te­stel­le Lange Gasse aus werfen wir noch einen kurzen Blick zurück auf die beiden schmucken, hochgiebeligen Fach­werk­häuser, ein besonderes Merkmal im Spalter Land. In Häusern mit bis zu fünf Dachböden wurden hier früher die geernteten Hopfendolden auf natürliche Weise luftgetrocknet.

Spalt Lange Gasse
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Schräg gegenüber der Bus­hal­te­stel­le nutzen wir den Steg über die Frän­kische Rezat. Danach linker Hand am Zollhäuschen vorbei, statten wir der Spalter In­nen­stadt einen kurzen Besuch ab – dort sind vor allem beide Kirchen se­hens­wert. Dazu gehen wir nach dem Gasthof „Rotes Ross“ erneut links (Stiftsgasse) und auf die ehemalige Stiftskirche St. Nikolaus (erbaut 1302–1312) zu. Dann gleich im Links­bo­gen weiter um das Gotteshaus herum. Bei der ehem. Mädchen- und Knabenschule (heute: Kindergarten) nur kurz rechts, führen gleich Treppen hinauf zum Platz vor der Pfarrkirche St. Emmeran (12. Jh.).

Genau gegenüber dieser Kirche starten wir nun die eigentliche Tour in der Straße „Am Oberen Tor“, laufen an der Stadtbrauerei vorbei und dann durch das Obere Tor, einen Teil der alten Stadtmauer. Nur wenige Meter in der Albrecht-Achilles-Straße geht es rechter Hand zunächst in die Hans-Gruber-Straße, dann nach links und über den Irrlacher Weg in die Egerländer Straße. Dort, wo die Saazer Straße von links kommend zu uns stößt, erkennen wir die erste, für uns relevante Markierung: den uns al­ler­dings entgegenkommenden Wan­der­weg Nr. 18 des Frän­kischen Seenlandes.

Gegen dessen Laufrich­tung ver­las­sen wir Spalt und schwenken bald über eine kleine, steinerne Brücke links in den Ka­pel­len­weg ein, zunächst im Rechtsbogen weiter an dem Bächlein ent­lang. Die Straße steigt leicht an und führt geradewegs an einer kleinen Sandsteinkapelle (Eingang a. d. Rückseite) und am „Schlößla“ vorbei weiter nach oben. Nach dem Reitstall Bauer eröffnen sich die ersten Ausblick ins Spalter Hügelland, rechts oben der Weiler Schnittling, vor uns bereits Hagsbronn.

Blick hoch nach Schnittling (18.04.2011, VGN © VGN GmbH)

Markierung Nr. 3Das kleine Sträßchen führt nach einer Senke wieder bergauf. Unser Weg zweigt aber bald rechts ab (Durchfahrt verboten). Nun orientieren wir uns an der örtlichen, grün-weißen Markierung Nr. 3 des Spalter Weitwan­der­weges. Der Schotterweg windet sich den Hang hinauf und erreicht nach der Kirchenmauer des Dorfkirchleins den Spalter Ortsteil Hagsbronn.

Lohnend ist auf jeden Fall ein Besuch der St.-Ägidius- Kirche (1721) mit der barocken Rosenkranzmadonna im Chorbogen sowie einer spätgotischen Figur des heiligen Ägidius im Hochaltar (1685). An der Nordwand: Reste spätgotischer Wandfresken aus dem Leben Christi.

Eine erste Ein­kehr­mög­lich­keit bietet sich gleich daneben im Gast­haus „Zur frischen Quelle“ mit seiner herrlichen Aussichtsterrasse.

Gast­haus „Zur frischen Quelle“ (24.04.2011, VGN © VGN GmbH)

Am Gasthof vorbei, die grün-weißen Spalter Weg­wei­ser zeigen bald nach links die Treppen hoch. Danach vor zur Straße, die wir vorsichtig schräg, leicht nach links versetzt, über­que­ren. Ein herrlicher Panoramaweg schließt sich nach der Straße Oberes Dorf an und bietet Schritt für Schritt weit reichende Ausblicke, unter anderem rechts hinüber nach Absberg. Nach einer Holzscheune wird erstmals auch der Igelsbachsee sichtbar. Danach weiter abwärts und schnurgerade über die folgende Straße (Rastplatz) erreichen wir Enderndorf, eben­falls ein Spalter Ortsteil, im Schwarzfeldweg.

Nach einem Links­bo­gen heißt es bei Haus Nr. 43 (Freiherr-von-Harsdorf-Str.) rechts abbiegen. Alle Wege führen zum Großen Brombachsee hinunter, erlauben aber immer einen Bummel an den Strandpromenaden oder eine Rast in einer der zahl­reichen Gaststätten oder Strandhäuser (km 4,8).

Hier und später auch in Absberg bietet sich je nach Fahrplanlage die Möglichkeit, mit der MS Brombachsee nach Ramsberg überzusetzen und von dort aus weiter zum Bahn­hof Ramsberg R62 zu laufen. Wer nur noch einen kleinen Spa­zier­gang machen will, kann auch mit der Bus­linie 609 wieder zurück nach Roth fahren.

Auf dem Damm, der den Großen Brombachsee und den Igelsbachsee trennt, wandern wir weiter, bleiben auch danach auf dem ausgewiesenen Fußweg. Erst bei den Hinweisen Uferweg/Zur Anlegestelle dann links ab. Danach rechts nun am Strand ent­lang, kommen wir zu einem weiteren Damm, der hier den Kleinen vom Großen Brombachsee abteilt.

Die Seen im kurzen Über­blick
  • Kleiner BrombachseeLänge bis 2,5 km, Breite bis 1,0 km, Tiefe bis 13,4 m, Ge­samtfläche: 250 ha
  • IgelsbachseeLänge bis 2,2 km, Breite bis 0,4 km, Tiefe bis 11,5 m, Ge­samtfläche: 90 ha
  • Großer BrombachseeLänge bis 5,1 km, Breite bis 2,0 km, Tiefe bis 32,5 m, Ge­samtfläche: 870 ha

(Mehr unter www.fraenkisches-seenland.de)

Am Ende dieses Dammes kann man sich nach zurückgelegten 8 km entscheiden, wie man weiterlaufen will:

Va­ri­an­te A: Weiter nach Ramsberg (7 km)

Nach links abbiegen und zunächst am Zaun des militärischen Sicherheitsbereiches, der „besondere Wächter“ beherbergt, und am Na­tur­schutz­ge­biet Grafenmühle links des Weges ent­lang. Der hier mit dem Gelbstrich zu­sätz­lich ge­kenn­zeich­nete Weg windet sich ohne größere Stei­gungen an den Niedermooren vorbei und geht nach einem Links­bo­gen in einen lang gezogenen Waldweg über.

Fußgänger und Radfahrer teilen sich den Weg Nr. 27 und sind hier zu gegenseitiger Rück­sicht aufgefordert! Lassen Sie trotz des etwas eintönig anmutenden Weges keine Langeweile aufkommen – rechts und links im Wald gibt es je nach Jah­res­zeit oft immer etwas In­te­res­santes zu entdecken.

Egal ob aufgetürmte Ameisenhaufen, knorrige, bewachsene Baumstümpfe – Flora und Fauna haben oft jede Menge zu bieten …

Nach dem Scheitelpunkt immer noch an einer Einzäunung ent­lang, sind dann nach kurzer Zeit hinter einer Rechtskurve nun (endlich) die ersten Ausläufer des Ramsberger Yachthafens, den größten Binnensegelhafens in Deutschland, erkennbar. Der Gelbstrich verlässt uns zuvor nach rechts. Weiter am See ent­lang, bleiben wir bis zur Anlegestelle auf dem geschotterten Uferweg – zahl­reiche Cafés, Seeklausen oder Gaststätten gibt es un­ter­wegs, aber auch später im Ort.

Hier – genau gegenüber den Hang hinauf – beginnt der letzte Abschnitt unserer Wan­de­rung zum Bahn­hof. 45 Min. sind dafür gut gerechnet, denn alleine den Blick von oben über den See sollten Sie in aller Ruhe genießen.

Im Ort halten wir uns dazu rechts und folgen dann nach der Kirche links in den Bergweg dem Hin­weis­schild hoch zur Jakobus-Kapelle. Auf halber Höhe dazu rechts ab. An den Streu­obst­wie­sen ent­lang, ist rechts am We­ges­rand ein großer Stein erkennbar. Eine Metallplatte erinnert an die Dorfer­neu­e­rung im Jahre 1989 (km 13,2).

Oberhalb von Ramsberg (VGN © VGN GmbH)

Nach wenigen Metern am Zaun ent­lang, dann links hoch, die Jakobus-Kapelle ist schon sichtbar. Im Innenraum erkennt man eine Figur des Pilgers St. Jakobus, mit Pilgerstab und Ja­kobs­mu­schel. Von der Rastbank vor der Kapelle aus bietet sich noch mal ein letzter, schöner Blick über den See bis hinüber zu den Hängen, von denen wir gekommen sind.

Mit diesem Ausblick im Gedächtnis verabschieden wir uns vom See und gehen den immerhin 423 m Berg weiter hinauf. Dem asphaltierten Querweg folgen wir 12 %ig abwärts nach rechts. In der an­schlie­ßenden Weinbergstraße erneut rechts und dann beim Kreisverkehr linker Hand im Bahnweg bis hinunter zum Bahn­hof R62.


Va­ri­an­te B: Weiter nach Langlau (4 km)

Nach dem Damm auf dem Querweg für Radfahrer und Fußgänger (Wan­der­wege 137/138) nach rechts am See ent­lang. Der Blick zum Wasser ist zwar meist durch Bäume und Buschwerk verdeckt, doch hat die Natur noch genügend Lücken mit freier Sicht zum See oder für Rastmöglichkeiten offengelassen. Beim nächsten Querweg halten wir uns weiter an die blauen Wanderwe­ge­zei­chen 137/138 nach rechts Rich­tung Seehotel.

Wer es eilig hat, kann ab hier auch den um 800 m kürzeren Weg nach links zum Bahn­hof Langlau wählen (Holzweg­wei­ser: Rich­tung Langlau).

Am Campingplatz linker Hand vorbei, schließt sich in einem großen Links­bo­gen ein Panoramaweg an. Am Liegeplatz der Segelboote halten wir uns jetzt nur noch an das We­ge­zei­chen 137 in Rich­tung Seehotel.

Langlau Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keit

Auf dem Rad- und Fußweg neben der Seestraße ver­las­sen wir das Fremdenverkehrszentrum Langlau – vorbei am Amigo Golfpark (www.amigo-langlau.de), bis uns die Bahn­hof­stra­ße nach links zum Bahn­hof führt R62. Eine letzte Ein­kehr­mög­lich­keit bietet sich in der Gaststätte „Zur Ei­sen­bahn“, Bahn­hofstr. 3, Tel. 09834 1692, unmittelbar vor dem Bahn­hof an.

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Langlau

Strandhotel Seehof GmbH & Co.KG

Seestrasse 33
91738 Langlau
Tel: 09834 988-0
Fax: 09834 988-988

Ramsberg

Café Zottmann

Untere Dorfstr. 39
Ramsberg
Tel: 09144 6420

Gasthof "Zur Krone"

Obere Dorfstraße 24
Ramsberg
Tel: 09144 8702

Gaststätte "Kastl-Stub'n"

Untere Dorfstr. 16
Ramsberg
Tel: 09144 927593

Gaststätte "Schützenhaus"

Alois-Dantonello-Str. 3
Ramsberg
Tel: 09144 926410

Gaststätte Bierteufel

Untere Dorfstraße 13
Ramsberg
Tel: 09144 608300
tgl. bei schönem Wetter geöffnet

Gaststätte „Zur alten Tankstelle“

Bahnberg 16
Ramsberg
Tel: 0160 99712817
Bierkneipe, kleine Snacks

Restaurant Seestern

Leitenbuckstr. 10
Ramsberg
Tel: 09144 927930

TSV Sportgaststätte Ramsberg

Alois-Dantonello-Str. 1
Ramsberg
Tel: 09144 6655

Spalt

Café Restaurant „Zum Hochreiter“
Familie Amende

Seeweg 1, Enderndorf a. See
91174 Spalt
Tel: 09175 9749
Ruhetag: Mon­tag (Betriebsruhe: Jan. und Feb.)

Gast­haus „Zur frischen Quelle“
Familie Erich Gruber

Unteres Dorf 6, Hagsbronn
91174 Spalt
Tel: 09175 591
Ruhetag: Diens­tag

Gasthof Brombachsee
Harald Wißmüller

Freiherr-von-Harsdorf-Str. 30
Spalt
Tel: 09175 1080

Tipps

Tipps

MS Brombachsee: Vorteil für VGN-Kunden

Er­mä­ßi­gung bei Vorlage eines am Tag des Besuchs gültigen VGN-Fahr­aus­weises: JahresAbo, FirmenAbo, ver­bund­weit gültiges TagesTickets Plus (Tarifstufe 10+T) oder ver­bund­weit gültige MobiCard (Tarifstufe 10+T).

www.ms-brombachsee.com

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

31. Mai 2017 20:18 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Tolles Panorame nach Hagsbronn ins Hügelland und zum Igelsbachsee.
Für heiße Sommertage aber weniger zu empfehlen, da der größte Teil der Strecke über offenes Gelände führt.

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