Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Aussichtspunkte
Region Fichtelgebirge
Linien R3 R34
Länge ca. 14 km
Dauer ca. 4,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(6)
(6)
Landschaft
(6)
(6)
Gastronomie
(5)
(5)
An­spruch / Kondition
(5)
(5)
Weg­be­schrei­bung
(5)
(5)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Auf der Theta – der Sonnenterrasse Bayreuths

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GPS
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Vorwort

Vorwort

Diese Wan­de­rung führt uns durch das nördliche Hinterland von Bayreuth und eröffnet ein­drucks­volle Blicke auf das Fich­tel­ge­bir­ge mit Schneeberg und Ochsenkopf. Fernab vom Verkehr genießen wir die Natur: über freie Felder auf Panoramawegen und Waldpassagen mit sandigen, aber gut begehbaren Pfaden. Sehr gut Einkehren lässt es sich auf halber Strecke im Bier­gar­ten "Auf der Theta"

Waldpfad unterhalb der Sandsteinfelsen (VGN © VGN GmbH)
Festspielhaus Bayreuth (VGN © VGN GmbH)

Die genaue Weg­be­schrei­bung und die ab 5,5 km nicht zu übersehende Markierung Blaustrich des Markgrafenweges des Frankenwaldvereins führen sicher bis zum Siegesturm und bis an den Rand der Wagner-Stadt.

Unser Video zum Frei­zeittipp finden Sie in der Mediathek von Franken Fernsehen!

Karte

Karte

Wan­der­kar­te " Auf der Theta - der Sonnenterasse Bayreuths" – Ramsenthal – Schaitz – Obergräfenthal – Theta – Hochtheta – Siegesturm – Festspielhaus – Bayreuth – (Herzogkeller)
Höhenprofil "Auf zur Theta" (VGN © VGN GmbH)

Route

Route

Vom Bayreuther Hbf bringt uns der RegionalExpress R34 (Gleis 3) in nur sieben Mi­nu­ten nach Ramsenthal, hinter Bindlach der zweite Halt auf der Strecke Rich­tung Würzburg.

Ramsenthal Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Nur wenige Meter vor bis zum Bahnübergang starten wir unsere Wan­de­rung rechter Hand in der Alten Bahn­hofsstraße. Auf der Hauptstraße, vor dem Gasthof – Metzgerei Bock, geht es erneut nach rechts. Danach, hinter der Bus­hal­te­stel­le, führt uns auf der linken Seite die Schulstraße Rich­tung Sportplatz ohne We­ge­zei­chen aus dem Ort hinaus.

Auf der Höhe des Kindergartens wechseln wir auf die rechte Gehsteigseite. Im An­schluss an das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr nun rechts neben dem Sträßchen weiter, über einen kleinen Bach – die Trebgast – einen ca. 16 km langen südlichen Nebenfluss des Weißen Mains. Der folgende Abzweig nach rechts bringt uns im Heinersgrundsgrund zum Sportgelände des SV Ramsenthal, vor dessen Sportplatz wir nach links schwenken und rechter Hand am Fußballplatz hinter dem Tor ent­langlaufen.

Nach einem Rechts­schwenk am Spielfeld ent­lang dann weiter bis zur eingezäunten Kläranlage. Zwischen dem Weiher und der Kläranlage linker Hand folgen wir gute 100 m dem geraden Weg, dann 80 m nach links und gleich an­schlie­ßend nach rechts weiter auf einem geschotterten Weg ge­ra­de­aus durch den Wiesengrund. In einem Links­bo­gen treffen wir auf ein Teersträßchen, das uns geradewegs weiter durch die Ortschaft Schaitz führt (Zone 30) – eine aufgeschüttete Sanddüne am Horizont fällt ins Auge. Vor dem Ortsendeschild und dem Hinweis Pechgraben 2 km heißt es hier links abbiegen und danach weiter immer noch ohne We­ge­zei­chen ansteigend aus dem Ort hinaus (3,5 t-Schild).

Der Wan­der­weg (VGN © VGN GmbH)

Am Wald­rand treffen wir auf eine Wegegabelung und folgen nicht dem Privatweg an der Koppel ent­lang! Links, über ein kurzes, geschottertes Stück führt unser Weg in den Wald hinein (3 km). Nach einer eingezäunten Schonung auf der rechten Seite des Wegs geht es leicht abwärts an einer Waldwiese vorüber. Der Weg wird unebener (Dachziegelreste), erreicht freies Feld und bleibt kurz am Wald­rand. Danach führt er ein kurzes Stück über einen Wiesenrain am Feld ent­lang, dann wieder geschottert, auf eine Baumreihe zu. Hier weiter ge­ra­de­aus abwärts an einer Tierarztpraxis vorbei nach Obergräfenthal mit der weitbekannten Ein­kehr­mög­lich­keit hinein.

In das folgende Quersträßchen schwenken wir nach dem Vorfahrt-achten-Schild rechts ein und ver­las­sen nach einem Rechtsbogen unter einer Hochspannungsleitung den Ort (Pechgraben: 2 km). Hinter dem kleinen Klärhäuschen rechts der Straße heißt es, bereits wieder im Wald, links abbiegen.

Rich­tung Sandgrube Küfner (Weg­wei­ser nur von der Ge­gen­rich­tung aus lesbar) führt der ansteigende Schotterweg an einigen Wohnhäusern vorbei nach einer ebenen Passage weiter aufwärts am Wald­rand ent­lang. Über die linker Hand liegende Wiese erstreckt sich ein weit­rei­chender Fernblick zunächst hin bis zum 1024 m hohen Ochsenkopf (langer Sendemast), weiter oben dann sogar auch bis zum höchsten Berg Nordbayerns, dem Schneeberg (1053 m) mit seinem kegelförmigen Turm.

Blick ins Fich­tel­ge­bir­ge: links der Schneeberg, rechts der Ochsenkopf (VGN © VGN GmbH)

Vor der ersten Sandgrube taucht von rechts kommend die erste Markierung auf: der mit dem Blaustrich von Kulmbach ausgehende Markgrafenweg, der uns bis an den Rand von Bayreuth begleiten wird (5,5 km).

Zunächst links halten und an der eingezäunten Grube ent­lang, bietet sich vor dem anschießenden Rechts­schwenk nochmals ein herrlicher Ausblick zu den höchsten Bergrücken im Fich­tel­ge­bir­ge. Zwischen zwei tiefen Einschnitten wandern wir rechts neben dem Fahr­weg nur kurz auf einem Pfad weiter.

Ein rechts unterhalb sich ausbreitender Abbaukrater mit einem kleinen, grün leuchtenden See bleibt für den Wanderer unentdeckt. An­schlie­ßend folgt ein breiter Schotterweg, den wir im Links­bo­gen ge­ra­de­aus auf einen Pfad ver­las­sen. Zunächst im Misch­wald, dann durch einen eigentlich mehr in der Nürn­berger Gegend beheimateten „Steggerlaswald“ windet sich, langsam ansteigend, rechts neben dem ursprünglichen Hohlweg das schöne Weglein auf buckeligem und sandigem Waldboden unterhalb der Sandsteinfelsen an manch alten Grenzsteinen vorbei.

Im Spätsommer säumen in diesem Waldidyll zahl­reiche Heidekrautstauden den We­ges­rand. Hier hat die Natur ihren Platz wieder eingenommen. Auf dem wieder breiter werdenden, stets gut ausgeschilderten Waldweg dringen bei schönem Wetter immer wieder die Sonnenstrahlen durch die Baumwipfel. Am Ende des Waldes nimmt uns ein breiter Schotterweg auf.

Nach links auf die offene Flur hinaus, erreichen wir an einer Koppel ent­lang durch einen großen land­wirt­schaft­lichen Betrieb die Ortschaft Theta (9 km). Bei schlechtem Wetter kann man auch der Markierung nach rechts und dann dem Sträßchen weiter bis nach Hochtheta folgen!

An der Dorfstraße, nach einem kleinen Weiher, ver­las­sen wir kurz den Markgrafenweg und setzen unsere Tour schräg nach links, vorbei an der Bus­hal­te­stel­le, fort. Gleich dahinter – wieder ohne We­ge­zei­chen – rechts abbiegen und auf dem Feldweg im Rechtsbogen hoch und durch eine Baumgruppe (Hauptweg).

Dahinter entlässt uns der gemach ansteigende Weg ins freie Feld und trifft auf eine dreiteilige Wegegabelung. Der mittlere, ge­ra­de­aus vor uns liegende Wie­sen­weg hat die Bezeichnung „Panoramaweg“ durchaus verdient. Am Feld ent­lang, eröffnen sich linker Hand wieder weite Aussichten über die Mittelgebirgslandschaft im Nordosten Bayerns.

Auf das halblinks vor uns liegende Wald­stück zusteuernd, ist dann eine eingezäunte, meist offene, Weide schnurgerade zu durchqueren. (Sollte der Weg dennoch versperrt sein – bitte vor der Umrandung links, dann rechts am Wald­rand ent­lang und danach wieder rechts vor.) Nur noch ein kurzes Stück der Nase nach bis zu einem Sträßchen, in das wir rechts abbiegen und auf den Weiler Hochtheta zusteuern. Stets auf den rechten We­ges­rand achtend, erkennen wir bald das in roter Farbe handgeschriebene Hin­weis­schild:

Gaststätte „Auf der Theta“

Hochtheta
95463 Bindlach
Tel: 09208 65361
Von Mitte März bis Ende De­zem­ber, Mo.– Fr. ab 14 Uhr, Diens­tag: Ruhetag, Sa./So. ab 10 Uhr

Es sind die Öffn­ungs­zeiten der Gaststätte „Auf der Theta“. Durch zwei Holzpfosten hindurch, kommen wir in den herrlichen, äußerst geschmackvoll eingerichteten und mit Blumen übersäten Bier­gar­ten (10,5 km).

Wir ver­las­sen diese etwas angenehm „andere Welt“ ge­ra­de­aus auf dem Hauptzugang und erfreuen uns noch am Wildblumengarten, den Schafen und Gänsen.

Wieder zurück auf dem Sträßchen geht es nach links, ein Stück in die Rich­tung, aus der wir gekommen sind. Nach dem Wald­stück auf der rechten Seite erneut rechts über die Wiese abbiegend, taucht nach rund 100 m unser Markgrafenweg Blaustrich wieder auf. Wir folgen ihm – gewohnt gut markiert – links am Wald­rand ent­lang, bis ein Pfad nach rechts in den Wald die Rich­tung vorgibt. An einer kleinen Sandsteinschlucht ent­lang, geht es auf sandigem Weg abwärts, bald über einen kleinen, eisernen Steg über den Cottenbach.

Danach auf einem mit Wurzeln überzogenen Weg kurz aufwärts, queren wir einen Schotterweg und wandern lang gezogen und sanft ansteigend schnurgerade hoch zu unserem nächsten Etappenziel, dem Siegesturm*. Nach einer sandigen Abwärtspassage ist es nicht mehr weit zum 17 m hohen, steinernen Turm auf der Hohen Warte (463 m) nördlich von Bayreuth.

* die Schreibweise Siegesthurm mit „th“ war laut der Inschrift am Turm vor langer Zeit korrekt!

97 Stufen sind es hoch bis zur Plattform dieses Aussichtspunktes, von der aus jeder Wanderer die herrliche Aussicht über die oberfrän­kische Kreisstadt und deren Umgebung genießen kann. Direkt unterhalb sieht man: das Festspielhaus und die Stadtkirche von Bayreuth. Am südöstlichen Horizont ist bei guter Sicht der Vulkankegel des 23 km entfernten Rauhen Kulms bei Kemnath (682 m) erkennbar.

Wieder festen Boden unter den Füßen, halten wir uns beim Abstieg nach links durch den Wald konsequent an den Blaustrich des Markgrafenweges und verzichten auf die zahl­reichen Abkürzungspfade! Auf einem breiten Querweg geht es nach rechts (der Ja­kobs­weg kommt hinzu) weiter bergab. Auf einem Teersträßchen gehen wir vorbei am Ristorante/Hotel „Auf der Bürgerreuth“ mit Bier­gar­ten (Tel. 0921 78400, Internet: www.minuzzi.com, Öffn­ungs­zeiten: April–Au­gust von 11–23 Uhr) immer noch abwärts.

Auf den Fußweg links neben der Straße „Auf der Bürgerreuth“ ist es nach der Realschule und den Bus­hal­te­stel­len nicht mehr weit zum Bayreuther Festspielhaus, dem wir uns von der Rückseite her nähern. Egal ob links oder rechts herum – wir kommen zum Hauptportal des Festspielhauses auf dem Grünen Hügel.

Das Bayreuther Festspielhaus auf dem Grünen Hügel gehört zu den herausragenden Se­hens­wür­dig­keiten der Stadt. Einzigartig in Architektur und Akustik, zählt es zu den größten Opernbühnen der Welt. 1872 ließ Richard Wagner das ein­ma­lige Gebäude am nördlichen Stadtrand Bayreuths erbauen, um sich an einem Ort ohne andere Ablenkung in voller Konzentration allein den Darbietungen seiner Werke widmen zu können. Bereits 1876 fanden hier die ersten Festspiele mit der erstmals voll­stän­digen Aufführung des Ring der Nibelungen statt. 

Besonderes Merkmal des Festspielhauses ist, neben seiner einzigartigen Architektur, die unvergleichliche und weltbekannte Akustik. Sie beruht vor allem auf dem gänzlich mit Holz verkleideten Innenraum und darauf, dass es keine Logen an den Seiten des Zuschauerraums gibt. Außerdem sind die Sitze der Zuschauerreihen ungepolstert, so dass wenig Schall geschluckt wird und sich der Klang im ganzen Raum verteilen kann. Ausführliche In­for­ma­ti­onen über das Festspielhaus und seine Baugeschichte sowie einen virtuellen Rund­gang mit zahl­reichen Fotos finden Sie auf der Homepage der Bayreuther Festspiele.

Nach den linken Treppenstufen schlendern wir durch den kleinen, aber aparten Richard-Wagner-Park – mit einer Büste des großen Komponisten – weiter abwärts in Rich­tung
In­nen­stadt.

Bei der Bus­hal­te­stel­le Gartenstadt (Linie 305) queren wir auf dem Fußgängerübergang die Tristanstraße, passieren die auf der ge­gen­über­lie­genden Stra­ßen­sei­te einmündende
Rudolf-Rüdel-Straße und treffen auf eine große Kreu­zung (Meistersingerstraße/Hofer Straße).

Bayreuth Haupt­bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Bayreuth hat viel zu bieten – Sie haben die Wahl: Der Weg in die In­nen­stadt führt halblinks über die Bürgerreuther Straße vorbei am Bahn­hof, dann weiter in der Bahn­hof­stra­ße über den Roten Main und den Hohenzollernring und ge­ra­de­aus weiter (Luitpoldplatz) dann hoch zum Markt­platz mit zahl­reichen Ein­kehr­mög­lich­keiten.

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Gaststätte „Auf der Theta“

Hochtheta
95463 Bindlach
Tel: 09208 65361
Von Mitte März bis Ende De­zem­ber, Mo.– Fr. ab 14 Uhr, Diens­tag: Ruhetag, Sa./So. ab 10 Uhr

Landhaus Gräfenthal

Obergräfenthal
Tel: 09208 289
Mitt­woch bis Mon­tag von 11.30–14 Uhr und ab 16.30 Uhr Ruhetag: Diens­tag

Tipps

Tipps

Wer den Tag in einem typischen Bier­gar­ten ausklingen lassen will, biegt rechts in die Meistersingerstraße ein. Noch gute 20 Mi­nu­ten zu den Kelleranlagen sollten Sie einkalkulieren! Nach der Adolf-von-Groß-Straße folgt eine erneute Kreu­zung – über eine der Fußgängerampeln danach bei Hausnummer 31 in die Friedrich-von-Schiller-Straße einschwenken und vor zur Gutenbergstraße, dort links an der Alten Spinnerei ent­lang und weiter bis zum Berliner Platz.

Alte Spinnerei

Ein Vorzeigeprojekt für Stadt­ent­wick­lung, heute Service-Center, früher Fabrikgelände der WEBATEX Mech. Baumwoll-Spinnerei & Weberei Bayreuth GmbH

Jetzt weiter in die Eduard-Beyerlein-Straße rechts abbiegen und nach dem Arvena-Hotel im Rechtbogen geradewegs auf dem Fuß-/Radweg vor zum Roten Main. Über die kleine Brücke und die dahinterliegende Hindenburgstraße, schon rückt rechts der Herzogkeller ins Blickfeld, den wir über Treppen erreichen.

Herzogkeller Bayreuth

Hindenburgstr. 9
95445 Bayreuth
Tel: 0921 43419
Fax: 0921 1500288
Öffn­ungs­zeiten Sommersaison: Mo. bis So. ab 16 Uhr; Öffn­ungs­zeiten Wintersaison: siehe Ver­an­stal­tungstermine

Der Weg zum Bahn­hof führt flussaufwärts am Roten Main ent­lang, bis zur Bahn­hof­stra­ße, dort links hoch. Auch hier sind ca. 20 Mi­nu­ten einzuplanen. 

Festspiel- und Uni­ver­si­tätsstadt Bayreuth
Se­hens­wür­dig­keiten, Stadt­plan, GPS-Rund­gang

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

20. Juli 2015 20:34 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Läßt sich mit der Tour 'Natur und Kultur entlang des Roten Mains' zu einer schönen Tagestour verbinden. Tolle Landschaft und viel Waldpfade.

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