Steckbrief

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Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Täler und Schluchten, Aussichtspunkte
Region Fränkische Schweiz
Linien 389
Länge ca. 11 km
Dauer ca. 4 Std.

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Vorwort

Vorwort

Die Route verläuft über die cha­rak­te­ris­tischen Berg-/Hügel- und Flusslandschaften der Frän­kischen Schweiz mit Höhlen und markanten Fels­for­ma­ti­onen. Trittsicherheit ist gerade auf den schmalen, teils steilen und oft wurzeligen Waldpfaden gefragt. Be­son­ders bei nassen Wetterbedingungen! Ins­ge­samt aber bietet sie alles, was das Wanderherz von sportlichen Wanderern höher schlägen lässt!

Karte

Karte

Wan­der­kar­te – Muggendorf - Oswaldhöhle - Aussichtsturm Hohes Kreuz - Quakenschloss - Adlerstein - Moritz - Sachsenmühle - Behringersmühle

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Muggendorf (Oberfr) Gasth. Kohlmann
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Von der Bus­hal­te­stel­le Muggendorf, Gasthof Kohlmann, geht nur es wenige Meter zurück, aus Rich­tung Ebermannstadt – oder ca. 100 m vor, aus Pegnitz kommend. Dann schräg rechts am kleinen Brunnen vorbei. Der Rich­tungspfeil und der roter Senkrechtstrich an der kleinen Wan­der­ta­fel geben zunächst die Rich­tung zum Höhenweg vor.

Dieses We­ge­zei­chen roter Senkrechtstrich begleitet uns durchgängig bis nach Moritz!

Oben angekommen, halten wir uns rechts und stehen bald vor dem Vorplatz des nördlichen, imposanten Einganges der Oswaldhöhle. Für die Durchquerung ist eine Taschen- oder Stirnlampe emp­feh­lens­wert.

Oswaldhöhle
Die Oswaldhöhle ist eine etwa 65 Meter lange, 450 m hoch gelegene Durchgangshöhle. Der Nordeingang ist ca. 12 Meter breit und 6 Meter hoch. Der größte Raum der Höhle, die „Große Halle“, ist etwa 40 Meter lang und wird von zwei Felspfeilern gegliedert. Am Ende der großen Halle führt ein schmaler und leicht ansteigender Gang zum südlichen Höhleneingang. Dieser ist an seinen niedrigsten Stellen nur etwa 1,5 Meter hoch. Der Südeingang ist 5 Meter breit und 2 Meter hoch. Den Namen verdankt die Höhle einem Einsiedler namens Oswald – aus dem Ritterroman Heinrich von Neideck. Der Roman wurde von dem Erlangener Juristen Georg Friedrich Rebmann 1791 aus dem Englischen ins Deutsche übertragen. Bis dahin war die Höhle nur als „hohles Loch“ bekannt. Quelle: wikipedia

Links hinter dem Höhlenausgang steigen wir auf einem mit Geländern gesicherten Steig nach oben. Dort halten wir uns an die nach rechts weisenden Weg­zei­chen. Auch hier kann man bei einer Rastbank wieder den Verlauf der Wiesent und der Trasse der Museumsbahn (Dampfbahn Frän­kische Schweiz) verfolgen.

Gemütlich geht es, flankiert von niedrigen Fels­for­ma­ti­onen am Bergrücken ent­lang. An einer Weggabelung gilt dann für die zwei möglichen Va­ri­an­ten der roter Senkrechtstrich. Beide Wege treffen später wieder zusammen. Gerne nehmen wir linker Hand den kleinen Umweg nach links zum Aussichtsturm Hohes Kreuz in Kauf, der roter Senkrechtstrich bleibt nach wie vor das We­ge­zei­chen. Also links ab und relativ eben auf einem Waldpfad bis zu einer großen Holzscheune, rechts daneben ein Fernmeldemast. Dahinter spitzt der 12 m hohe und 2012 neu errichtete Aussichtsturm schon hervor. Oben wartet in 534 m Höhe ein 270°-Panorama auf die Wanderer.

Der Blick reicht im Uhr­zei­ger­sinn bei klarer Sicht: vom Wiesenttal mit der Burgruine Neideck, dem Wahrzeichen der Frän­kischen Schweiz, über das Aufseßtal bis zum Ochsenkopf im Fich­tel­ge­bir­ge, im Osten hinein ins Oberpfälzer Land (km 1,3).

Auf gleichem Weg zurück bis vor die Scheune, dann auf einem breiten Verbundsteinweg links ab, hinunter zu einem Querweg. Dort schräg rechts auf den Heinrich-Uhl-Weg (Heinrich Uhl war von 1951–1962 Hauptvorsitzender des Frän­kische Schweiz Vereins) über zwei Stufen abwärts und nach 50 m wieder rechts. Gut ausgeschildert durchqueren wir, vorbei an einem Holzdepot und nach einigen Rich­tungswechseln, dieses Waldabteil bis zu einem weiteren Querweg, den ursprünglichen Hauptweg. Links, Rich­tung Engelhardsberg schlendern wir den Hang hinunter. Bei der nächsten Aus­schil­de­rung dann schräg rechts abwärts in einen breiten Waldweg hinein und ziemlich steil nach zwei Kehren über einen verrohrten Bachlauf. Was zu erwarten war, tritt ein – es geht wieder hinauf. Der an manchen Stellen etwas ausgewaschene Weg wird weiter oben zum schmäleren Pfad und mündet nach einer Lichtung in einen breiten Forst­weg.

Links ab und ins Freie hinaus, bleiben wir am Wald­rand, schwenken aber noch vor dem Waldeck scharf rechts in einen Wurzelpfad ein. Der Anstieg zum Quackenschloss beginnt – der roter Senkrechtstrich bleibt nach wie vor unser We­ge­zei­chen. Nach einer verdeckten Felswand links des Weges taucht rechts das wuchtige Massiv des Quackenschlosses auf. Es verdankt seinen Namen der Gesteinsart Rauchwacke, die in der Region Quacke genannt wird. Über dessen Entstehung gibt es eine hübsche Sage, über die eine Infotafel Auskunft gibt. Der Aufstieg zum 18 m langen Durchgang führt rechts nach oben (km 3,4).

Quackenschloss Eingang (09.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Die Besichtigung der Reste eines eingestürzten, sehr alten Höhlensystems ist aber auf jeden Fall se­hens­wert. Eine Umrundung ist nicht emp­feh­lens­wert, also wieder zurück und auf der ge­gen­über­lie­genden Seite, bewährt bestens ge­kenn­zeich­net, nur kurz aufwärts. Danach zwischen kleinen und großen Felsgebilden auf einem idyl­lischen Wurzelpfad am Kamm ent­lang auf und ab bis zum 531 m hohen Aussichtsfelsen Adlerstein. Der Weg nach oben verläuft zwischen den beiden Felstürmen an einem Felsentor vorbei. Über 21 Stufen auf einer bereits 1905 vom Frän­kischen Schweiz Verein angebrachten Eisenleiter dann hinauf zum Aussichtsplateau. Von dort hat man wieder einen schönen Blick über die Hochebene. Vorsichtig wieder die Leiter hinunter und zurück zum Hauptweg, dort rechts ab und hinaus Rich­tung Wanderpark­platz. Dort ist eine Tafel eines von Viktor von Scheffel (Verfasser des Frankenliedes) verfassten Verses aufgestellt. Im Links­bo­gen dann runter mit Blick hinüber zum Aussichtsturm, dann rechts – bei schönem Wetter „direkt auf den Ochsenkopf zu“ – bis zum Ortseingang von Engelhardsberg.

Links in der Ort hinein, gibt es in der Nähe des Dorfplatzes einen Kiosk bei „No 9 Altes und Neues“. An­ge­boten werden kalte und heiße Getränke (Erfrischungsgetränke, Bier, Kaffee und Tee, ... ), Eis, Kuchen und Snacks für den „Kleinen Hunger“ Inhaberin: Inge Vogler, Tel. 09196 273980.

Rechts ab ist unser Weg Rich­tung Moritz und wieder hinunter ins Wiesenttal. Nach ca. 350 m auf dem Sträßchen mit schönem Weitblick hinüber zur Hohenmirsberger Platte (Aussichtsturm) zweigt der roter Senkrechtstrich zuerst rechts, dann gleich wieder links ab.

Blick nach Hohenmirsberg (09.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Leicht ansteigend durch ein kleines Wald­stück, dann am Wald­rand ent­lang bis zu einem Querweg. Dort links und Achtung: Kurz vor Waldende wieder rechts ab! Auf einem Wie­sen­weg am Wald­rand ent­lang, gleich nach links über ein Teersträßchen und zwischen den Feldern im „Gänsemarsch“ auf den nahen Wald­rand zu – das Schlupfloch in den Wald hinein ist rechts vor uns schon sichtbar.

Auf sanften Pfaden auf und ab, mal im, mal am Wald ent­lang, beeindrucken später die oft etwas verdeckten, wuchtigen Felsen, bevor es hinein nach Moritz geht. Im Orts­mit­telpunkt: das Gast­haus zum Pfaffenstein, eine willkommene Ein­kehr­mög­lich­keit – auch mit Bier­gar­ten (km 6,4).

Ein Abstecher zum nahe gelegenen Pfaffenstein ist wegen der fehlenden Aussicht nicht emp­feh­lens­wert. (Stand: 7/2017)

Nach dem Gast­haus am alten Backofen vorbei und scharf rechts das Sträßchen hinunter. Nach ca. 150 m vor dem Waldeck links des Weges heißt es links ab (Holzweg­wei­ser Sachsenmühle). Neues, aber eigentlich nicht not­wen­diges We­ge­zei­chen ins Tal hinunter ist das rot weiß . Es gibt nur diesen Weg hinunter zur Sachsenmühle. Zunächst auf einem Wiesenpfad, dann folgt ein sehr steiler Abstieg. Am Ende erreichen wir flankiert von etlichen Felswänden die Ver­bin­dungs­stra­ße Muggendorf– Behringersmühle, die wir vorsichtig über­que­ren. Kurz nach der Brücke geht es dann links hinein in den Hof – mit schönem Bier­gar­ten – der Sachsenmühle, direkt an der Wiesent gelegen. An der Mühle gibt es dann bei herrlichstem Frän­kische-Schweiz-Panorama zur Stärkung frän­kische Brotzeiten und Bier der Brauerei Ott aus Oberleinleiter (km 7,5).

Im Wiesenttal angekommen, kann man die Tour an der Sachsenmühle auch ausklingen lassen. Die beiden Bus­hal­te­stel­len der Linie 389 befinden sich vor der Wiesentbrücke.

Prost (09.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Der gut 3 km lange Weg über die Stempfermühle bis hinein nach Behringersmühle bedarf keiner weiteren, genaueren Beschreibung. Ein­fach vom Bier­gar­ten aus nach links und über die Bahn­tras­se. Obwohl durchgängig asphaltiert, ist es ent­lang der Wiesent und der Bahn­glei­se, auch wegen den ge­gen­über­lie­genden Felspartien und dem herrlichen Blick hoch zur Burg Gößweinstein, ein sehr schöner Weg bis zum Endpunkt der Wan­de­rung.

Dort warten direkt neben der Bus­hal­te­stel­le auch zwei Ein­kehr­mög­lich­keiten. Zum Ende der Wan­de­rung ein idealer Platz für einen angenehmen Ausklang!

Behringersmühle Hotel Behringers
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informiere Dich in Deinem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Gößweinstein

Behringers Frei­zeit-& Tagungshotel GmbH
mit Restaurant

Behringersmühle 23
91327 Gößweinstein
Tel: 09242 740030
Fax: 09242 7400319

Gasthof Stempfermühle

Behringersmühle 19
91327 Gößweinstein
Tel: 09242 1658
Fax: 09242 7146

Landhotel-Gasthof Frankengold

Behringersmühle29
91327 Gößweinstein
Tel: 09242 1505
Fax: 09242 7114
Geöffnet: Mo.–Mi. von 17–22 Uhr, Fr. von 17–22.30 Uhr, Sa. von 8–23 Uhr, So. von 8–21 Uhr Ruhetag: Don­ners­tag

Moritz (Gößweinstein)

Gast­haus Zum Pfaffenstein

OT Moritz 14
91327 Moritz (Gößweinstein)
Tel: 09242 359
Fax: 09242 1838
Geöffnet: Di. (ab 17 Uhr), Mi.– So. warme Küche von 11.30–13.30 Uhr und von 17–20 Uhr, Ruhetag: Mon­tag

Sachsenmühle (Gößweinstein)

Gast­haus Sachsenmühle

Sachsenmühle 1
91327 Sachsenmühle (Gößweinstein)
Tel: 09242 740660
Geöffnet: Mitte April bis Ende Sep­tem­ber, täglich ab 11 Uhr, kein Ruhetag (geöffnet bei fast jedem Wetter)
Achtung! Sachsenmühle macht je nach Wetter oft schon im Ok­to­ber zu. Erkundigt euch besser vorher.

Kommentare

Kommentare

22. April 2018 21:24 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Sehr schöne Wanderung mit tollen Aussichtspunkten. Wir sind in Muggendorf erst noch mit Wegzeichen 'Blau-Ring' Richtung Streitberg gewandert und dann auf 'Rot Strich' abgebogen, um noch Brunhildenstein, Rosenmüllerhöhle (sehr empfehlenswert), Koppenburg und den Pavillion 'mitzunehmen'.

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