Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Felsen und Höhlen, Aussichtspunkte
Region Fränkische Schweiz
Linien R21 R22
Länge ca. 22 km
Dauer ca. 6 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
(5)
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
(4)
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Übers Walberla nach Gräfenberg

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Vorwort

Vorwort

Vor uns liegt zunächst eine klassische Wan­de­rung über das Walberla (Ehrenbürg) mit herrlichen Weitsichten und Panoramablicken über die frän­kischen Kirschgärten. Auch auf dem weiteren Weg hinein ins Gräfenberger Land heißt es des öfteren, ein­fach mal stehen bleiben, sich umdrehen und das Landschaftsbild aufnehmen. So kann diese Wan­de­rung zum Genuss werden.

Rotstrich bis Regensberg
Blaukreuz bis vor Gräfenberg
Rotpfeil links bis Gräfenberg

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Übers Walberla nach Gräfenberg" – Kirchehrenbach – Walberla (Ehrenbürg) – Dietzhof – Mittelehrenbach – Regensberg – Kasberg – Gräfenberg

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Ab Forch­heim S1 R2/S1 bringt uns die Re­gi­o­nal­bahn R22 zum Bahn­hof nach Kirchehrenbach.

Kirchehrenbach Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Von dort geht es gleich rechter Hand in die Bahn­hof­stra­ße und danach über den Fußgängerübergang vor der Pfarrkirche St. Bartholomäus. In der Straße „Zur Ehrenbürg“ folgen wir den Weg­wei­sern Rich­tung Walberla. Unterstützt durch den Rotstrich braucht es hoch zum Gipfelplateau wenig Erläuterungen.

Nach dem Linksabzweig am Ortsausgang hinter der Wan­der­ta­fel „Forch­heim – Unteres Wiesenttal“ zunächst in Falllinie, dann in mehreren Windungen hoch, öffnen sich mit jedem Hö­hen­me­ter die ersten Ausblicke Rich­tung Forch­heim oder Ebermannstadt. Die weiße Vexierkapelle und die Burg Feuerstein grüßen von den ge­gen­über­lie­genden Bergrücken, bevor wir nach einem Wald­stück oben vor der Walburgis-Kapelle stehen (512 m). Weit­rei­chende Ausblicke in alle Himmelsrich­tungen belohnen uns für den doch anstrengenden Aufstieg zum Gipfelplateau.   

Das nächste Etappenziel, den ge­gen­über­lie­genden 532 m hohen Rodensteingipfel vor Augen, kann jeder seinen Aufenthalt auf der Ehrenbürg, so der Name des ge­samten Bergmassives,  selbst gestalten. Achten Sie auf die üppige Flora und Fauna in diesem Na­tur­schutz­ge­biet und genießen Sie dabei die weit­rei­chenden Rund­um­sichten.

Die Zwillingstürme (VGN © VGN GmbH)
Das Walberla – ein kurzer Über­blick

Wenn die Franken von ihrem Berg sprechen, so reden sie im Volksmund über das „Walberla“, dem markanten Tafelberg östlich von Forch­heim. Der richtige Name des Bergmassives ist al­ler­dings „Ehrenbürg“, die aus dem 532 m hohen Rodenstein und dem 512 m hohen Walberla besteht und von der im 17. Jahrhundert gebauten Walburgis-Kapelle (erste Nennung um 1350) gekrönt wird. Wegen dem auf dem Bergrücken vorhandenen Trockenrasen und der seltenen Pflanzen wurde das Walberla, das im Naturpark Frän­kische Schweiz liegt, unter Na­tur­schutz gestellt. Archäologische Funde zeugen von einer Besiedlung des Walberlas bereits in der Bronzezeit (ca. 1000 v. Chr.). Die Befestigungsanlagen der Kelten (ca. 500 v. Chr.) sind heute noch erkennbar.

Das Walberla wird vielerorts auch als das „Tor zur Frän­kischen Schweiz“ bezeichnet. Von hier aus haben Sie einen traumhaften Blick ins Regnitz-, Ehrenbach- und Wiesenttal. Neben den Orten „rund ums Walberla“ liegt Ihnen die große Kreisstadt Forch­heim zu Füßen.
 
Mehr In­for­ma­ti­onen unter www.walberla.de

Mit dem Gipfelkreuz als Blickfang steigen wir nach den Infotafeln über die frühgeschichtliche Besiedelung des Areals wieder auf und genießen oben angekommen erneut die herrliche Fernsicht. Der Rotstrich führt uns an der Südseite des Berges dann wieder abwärts. Am Hochbehälter der Ehrenbürg vorbei, erreicht der Weg den Wanderpark­platz bei Schlaifhausen. An dessen Ende geht es dann links stetig bergab durch den Wald Rich­tung Dietzhof. Nach dem Ortsschild halten wir uns zunächst rechts und laufen in den Ort hinein. Bei der Kreu­zung nach der Bus­hal­te­stel­le Dietzhof Mitte schwenken wir links ab, auf den Briefkasten und die Brauerei-Gastwirtschaft Alt zu.

Ein Stück danach weisen die Holzweg­wei­ser nach rechts in den Radweg FO 12 auf die offene Flur hinaus (Mittelehrenbach: 1,6 km). Der Weg schlängelt sich an einem Zaun und einem Bächlein, das zweimal überquert wird, ent­lang und mündet in der Straße vor Mittelehrenbach. Auch hier bleibt uns nur der Weg ent­lang der Straße hinein in den Leutenbacher Ortsteil (ohne Straßennamen) bis hin zu einer großen Stra­ßen­kreu­zung.

Mit dem Rotstrich in Rich­tung Erlangen passieren wir den Obstgroßmarkt und die Bus­hal­te­stel­le. Ein gutes Stück weiter orientieren wir uns dann zu­sätz­lich am Weg­wei­ser „Schule“ nach links (Häuser 130 – 187). Eine S-Kurve führt uns an der Schule vorbei (Häuser 230 – 258) und aus dem Ort hinaus.

Gegenüber dem Haus Nr. 254 – rund 800 m nach der Bus­hal­te­stel­le – weist uns der an einem Baumstumpf angebrachte Rich­tungspfeil mit dem Rotstrich den Weg nach halbrechts in den Wald. Nach 200 m halten wir uns bei der Gabelung erneut links. Unser We­ge­zei­chen, das hier von der Ge­gen­rich­tung besser im Blickfeld liegt, taucht erst nach rund 100 m wieder auf.

Ein Waldpfad nach rechts und die nun in kurzer Folge angebrachten We­ge­zei­chen führen zunächst flach, dann im Rechtsbogen ansteigend bis zu einem kleinen Teersträßchen, das wir ge­ra­de­aus über­que­ren. Danach rechts halten und links neben dem Hohlweg, der später zu einer kleinen Sandsteinschlucht wird, weiter mit dem Rotstrich aufwärts, dann linker Hand an der Hangkante ent­lang. Rechts unterhalb spitzt Kunreuth, ein Mitte des 16. Jahrhunderts von den Egloffsteiner Herren errichtetes Kastenamt, zwischen den Bäumen hervor. (Infos zu Kunreuth unter www.kunreuth.vg-gosberg.de)

Blick über Oberehrenbach zurück zur Ehrenbürg (VGN © VGN GmbH)

Zwischen den Kirschgärten und einer eingezäunten Wiesenfläche, oberhalb von Oberehrenbach, eröffnet sich wieder ein herrliches Panorama bis zurück zur Ehrenbürg. Noch ein Stück weiter geradewegs zum Waldeck – und wir können uns entscheiden:

  • Ohne Einkehr in Regensberg wählen wir den linken Weg ohne Markierung und kommen nach einem ansteigenden Hohlweg zu den ersten Häusern von Regensberg. Im Links-/Rechtsbogen um einen Bauernhof herum, gelangen wir zu einer Ortsstraße, wo unsere neue Markierung bis Gräfenberg, das Blaukreuz, erstmals auftaucht, dem wir nach links folgen.
  • Der rechte Weg führt mit dem Rotstrich direkt zu den Ein­kehr­mög­lich­keiten in den Ort hinein.

Nach der verdienten Rast wandern wir bergauf und bei der an­schlie­ßenden Straßengabelung nehmen wir das links weiter hochführende Sträßchen, das mit dem Blaukreuz aus dem Ort hinausführt.

Weiter nach Gräfenberg verläuft der Feldweg am Ortsausgang an einer großen Feldscheune vorbei, leicht ansteigend hinaus auf die offene Flur. Der Weg gabelt sich (Wasserschutzgebiet), wir halten uns mit dem Blaukreuz rechts und steuern bei der folgenden Abzweigung ge­ra­de­aus auf den Wald­rand zu. Nach einem Links­bo­gen wandern wir ein gutes Stück am Wald­rand ent­lang, bis vor uns die zwar imposante, aber im Landschaftsbild doch störend wirkende Kasberger Windkraftanlage ins Blickfeld rückt.

Nach einem Rechtbogen oberhalb des Weilers Rangen biegen wir auf dem nun folgenden schmalen Sträßchen nach links ab – zunächst sind nur der Gelbstrich und der roter Querstrich als We­ge­zei­chen erkennbar – bald stößt aber das vertraute Blaukreuz hinzu. Noch vor der von Weitem sichtbaren Straßenein­mün­dung wenden wir uns in einem Schotterweg nach rechts Rich­tung Kasberg. Beim nächsten Querweg nur kurz rechts und an­schlie­ßend linker Hand auf dem Sträßchen auf Kasberg zu, wo am Straßenrand die schon etwas in die Jahre gekommene Kasberger Linde zu bewundern ist.

Die Kasberger Linde

Sie trägt auch den Namen Kunigundenlinde, weil sie nach einer Sage von der heiligen Kunigunde gepflanzt wurde. Der Baum soll um die 1000 Jahre alt sein, nach älteren Überlieferungen wurden im 14. Jahrhundert darunter Gerichtstage abgehalten. Im Jahre 1806 sollen französische Soldaten ein Feuer unter dem Baum entfacht haben, dabei wurde der Stamm der so­ge­nannten Steinlinde schwer beschädigt. Seitdem ist die Linde etliche Male zum Teil aufwändig renoviert worden. Der Baum wird heute durch ein Stahlgerüst voll­stän­dig gestützt.

Der nächsten Punkt, den wir auf unserem Weg ansteuern, ist der Wanderpark­platz, der ca. 800 m links neben der Ver­bin­dungs­stra­ße nach Gräfenberg liegt. Um dem Straßenverkehr auszuweichen, gehen wir, dem Radweg­zei­chen FO 7 folgend, den nur 400 m längeren Weg durch den Weiler Kasberg.

Dazu links um die Linde herum, vorbei an der Bus­hal­te­stel­le und dem Feuerwehrhaus Rich­tung Neusles. Kurz von den letzten Häusern schwenken wir weiter mit der FO 7-Radwegmarkierung nach rechts in einen geschotterten Feldweg ein. Etwa 250 m gerade, dann die gleiche Distanz nach links und weiter auf dem Querweg rechts, kommen wir zum  Wanderpark­platz. Zum Gräfenberger Markt­platz sind es noch gute 3 km.

Links nun wieder mit dem Blaukreuz und dem FO 7-Zeichen links in das geschotterte Sträßchen einschwenken. Nach 300 m verlässt uns im freien Feld das Blaukreuz nach rechts. Unser We­ge­zei­chen bleibt FO 7 und ab sofort geradewegs mit dem Rotpfeil links leicht abwärts auf die Waldspitze zu. Linker Hand liegt Gräfenbergerhüll, rechts die weit­rei­chenden Gräfenberger Steinbrüche (Firma Deuerlein Hans GmbH & Co. KG Schotterwerk).

Vor dem Bauhof kurz nach links, dann rechts herum und gute 500 m auf dem von Gräfenbergerhüll kommenden geteerten Sträßchen abwärts. Weiter vor bis zur Feuerwehr linker Hand und bei der Ein­mün­dung mit einem Rechts­schwenk in die Egloffsteiner Straße. Nach rund 200 m abwärts über­que­ren wir die Straße, den Pfosten mit ins­ge­samt sieben Wanderzeichen gut im Blick.

Der oberhalb und parallel zur Fahrstraße verlaufende Waldpfad – den Frankenweg als gewähltes We­ge­zei­chen – bringt uns am Freibad vorbei zu einem Markierungs-Knotenpunkt, an dem wir uns von einigen We­ge­zei­chen verabschieden. Schräg nach rechts zeigt der Weg­wei­ser „FRANKENWEG – Gräfenberg“ noch 0,5 km bis zum Gräfenberger Markt­platz, den wir durch das Egloffsteiner Tor erreichen.

Zahl­reichen Ein­kehr­mög­lich­keiten, zwei Pri­vat­brau­e­reien, das Turmuhrenmuseum und die Gräfenbergbahn (Stun­den­takt) lassen diese aus­gie­bige Tagestour entspannt ausklingen … 

Der direkte Weg zum Bahn­hof ist ausgeschildert und egal von wo Sie kommen, Sie können den Bahn­hof kaum verfehlen.

Gräfenberg Bahn­hof
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten
Se­hens­wert in Gräfenberg - Das Turmuhrenmuseum

Das Museum, der „Gerbersstodl“, liegt an der Kasbergerstraße 19 a. Vom Gräfenberger Rathaus am Markt­platz geht’s nach Norden durchs Egloffsteiner Tor links, Rich­tung Forch­heim/Kasberg, nach 200 Metern ist rechts das Museum.

Kon­takt und Ein­tritts­preise: Tel. 09192 8266
E-Mail: info@turmuhren-graefenberg.de
Internet: www.turmuhren-graefenberg.de

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Dietzhof

Brauerei-Gastwirtschaft Alt

Dietzhof
Tel: 09199 267
Di.–Fr. ab 17 Uhr, Sams­tag ab 16 Uhr, Sonn­tag von 11.30–14.30 Uhr; Ruhetag: Mon­tag

Gräfenberg

Brauerei Gasthof Lindenbräu
Fam. Brehmer-Stockum

Am Bach 3
Gräfenberg
Tel: 09192 348
Fax: 09192 997837
Sommeröffn­ungs­zeiten: (Mitte Mrz-Mitte Nov): So u. Mo. 16-22 Uhr, Di.-Do. 11-22 Uhr, Fr. 16-23 Uhr, Sa 10-23 Uhr, warme Küche 11:30-20:30 Uhr, Brotzeit bis 21 Uhr;
Winteröffn­ungs­zeiten Lindenbräu ab 07.11.2016 bis 15.03.2017: Di.-Do. 11-22 Uhr, Sa. 10-23 Uhr, So. 16-22 Uhr;
Aus­nah­men: 1. Mai, Vatertag, Kirch­weihfrei­tag und -mon­tag (1. Wo­chen­en­de i. Aug. ab 10 Uhr geöffnet;
Jahresurlaub: Ab Mitte Au­gust 3 Wochen, Heiliger Abend/ 1. Weihnachtsfei­er­tag/ Sil­ves­ter/ Neujahr/ Faschingsferien.

Bräustüberl

Gräfenberg
Tel: 09192-318
Mi.–So. von 11–22 Uhr; Ruhetag: Mo./Di.

Rathaus Café/Pizzeria

Markt­platz 1 A
Gräfenberg
Tel: 09192 6186
Mi.–Mo. von 17–23 Uhr

Restaurant ,,La Grotta"

Bayreuther Straße 7
91332 Gräfenberg
Tel: 09192 8747
Ruhetag: Mon­tag

Wirtschaft „Zum Eckela“

Markt­platz 20
91322 Gräfenberg
Tel: 09192 993523
Ruhe­tage: Mo.- Do.

Regensberg

Hotel Berg-Gasthof Hötzelein

Auf dem Regensberg 10
91358 Regensberg
Tel: 09199 8090
Fax: 09199 80999
Ruhetag: Diens­tag, Der Berg-Gasthof Hötzelein liegt auf einem Felsvorsprung mit einzigartigem Panoramablick.

Landgasthof Bauernschmitt

Auf dem Regensberg 8
91358 Regensberg
Tel: 09199 219
Ruhe­tage: Mon­tag und Don­ners­tag, an den übrigen Wochentagen ab 17 Uhr geöffnet

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

21. Mai 2017 16:57 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Sehr schöne Tour mit viel naturnahem 'Bodenbelag'. Richtig was zum Genießen.

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